Anthropogener Klimawandel mit kleiner Erklärung

AW: Anthropogener Klimawandel mit kleiner Erklärung

So Leute, es geht los, der erste Kipppunkt, das massive Auftauen der Permafrostböden setzt sein und damit eine Spirale ungeheuerer Methan und CO2 Freisetzung. Das war es dann. Wenn wir jetzt nicht alle massiv sparen und aus fossile Energieträger verzichten, dann wird es schon für unsere Enkel sehr ungemütlich.

" [...] In der Arktis weicht der Permafrostboden derzeit mit ungeheurer Geschwindigkeit auf. Messungen zeigen, dass in einigen kanadischen Regionen der Boden bereits so stark abgetaut ist, wie Experten es eigentlich erst für das Jahr 2090 erwartet hatten. [...]

Etwa ein Viertel der Landfläche der nördlichen Hemisphäre ist dauerhaft gefroren. Grob geschätzt ruht dort im Untergrund etwa doppelt soviel Kohlenstoff, wie in der Atmosphäre enthalten ist. [...]"

Erderwaermung: Wie im Sommer 2090 - Wissen - Sueddeutsche.de

Ja, der Zug ist eh schon abgefahren.

Eine wirkliche Klimaschutzinitiative muss erstmal alle Menschen mit einem Minimum an Energie versorgen können,
damit die Armutsunterschiede beseitigt werden können.

Ein dezentraler Aufbau der Energievorsorgung in Afrika mittels regenerativen Energien ist völlig unmöglich,
dort muss ja überhaupt erstmal eine funktionierende Elektroinfrastruktur erschaffen werden.
 
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20 Milliarden Zentralafrikaner verbrauchen weniger als eine Milliarde Deutsche. Nicht die Menge der Menschen ist das Problem, sondern wie sie leben. Mir nur einer Milliarde US-Amerikaner ist die Welt ratz fatz in Mors

1,3 Milliarden Afrikaner wollen den Deutschen aber nicht länger bei ihrem Lebensstil zugucken. Ebensowenig 4 Milliarden Asiaten. Wenn wir 11 Milliarden Menschen ein ähnliches Leben bieten wollen, darf der Ressourcenverbrauch pro Kopf maximal ein Fünftel, eher ein Sechstel des heutigen deutschen Durchschnitts betragen. Das ist das Niveau von Ethopien. Der Chad liegt schon 50% drüber. Namibia müsste 60% einsparen. Das kann man schlichtweg vergessen. Wir haben seit 95 gigantische 17% Einsparung geschafft und noch 4mal so viel vor uns und wir fangen auf einem Niveau an, bei dem man über 0 Wachstum gut reden und sogar Abstriche akzeptieren kann. 6 Milliarden der heute lebenden Menschen werden das nicht machen und wir können nicht binnen 20 Jahren die Effizienz in allen Bereichen (Energie, Nahrung, Verkehr, Gebäudeflächen) im Schnitt verzehnfachen. In vielen Bereichen können wir nicht mal 10 Prozent mehr erreichen, um das an anderer Stelle zu kompensieren müsste man nicht nur pro Jahrzehnt so viel technischen Fortschritt machen, wie im gesamten 20. Jhd., man müsste stellenweise unendliche Effizienz erreichen. un möglich.
Der einzige Weg zu einem stabilen Zustand sind weniger Menschen - und dazu wird es auch kommen, bislang haben die Grenzen des Wachstums sich als recht zutreffend erwiesen. Offen ist nur weiterhin, ob die Bevölkerungsreduktion rechtzeitig freiwillig oder durch klimabedingte (Bürger)Kriege und Hungersnöte folgt, aber sie wird kommen.
(Lange lebe die Herdprämie!)

Darum geht Greta auf die Straße. Es ist ihre Zukunft, nicht meine. Ich genieße gerade einen wunderbaren Sommer. Und ja, JETZT muss man radikal werden. Aber eine Gesellschaft, die schon ein Tempolimit oder einen Tag in der Woche vegetarische Kost als anmaßende Schweinerei empfindet, wird untergehen. Nicht heute, nicht morgen, aber übermorgen. Liebe Kinder, geht auf die Straße und fragt den alten weißen Mann, warum er nichts, rein gar nichts gemacht hat.

Gerade die hochnäsigste Gesellschaft wird vermutlich am längsten durchhalten. Deutschland kann sich die Schutzmaßnahmen leisten. Während Tuvalu verzweifelt nach Umsiedlungsabkommen für die gesamte Bevölkerung sucht, jedes Jahr größere Teile Bangladeschs für längere Zeiten in den Fluten verschwinden und die Ernährungssituation in Teilen Afrikas teilweise auf dem tiefsten Niveau seit Jahrzehnten ist, diskutieren wir hier darüber, wieviel Geld Fichten-Monokulturbetreiber Geschenkt bekommen, wieviel Gülle Mäster ins Trinkwasser pumpen dürfen und ob wir Parkplätze an Zwei-Tonnen-Eine-Person-Transportmittel anpassen müssen.
Wir können noch verdammt lange fallen, ehe wir irgendwo anschlagen. Das einzige Problem werden diese nervigen Flüchtlinge an den Grenzen sein, aber da hat sich ja langsam ein gesellschaftlicher Konsens zu "absaufen lassen" herausgebildet und wenn Erdogan, Putin und Trump so weitermacht, dann gibt es bald auch keine kriegsfreie Landbrücke mehr nach Europa.


Threshold;9902750Sind aber unbedeutende Mengen. Ein Pflanzenesser verdaut deutlich länger als ein Allesesser oder gar Fleischesser. Liegt natürlich auch am Futter. Man stopft den Tieren ja Kraftfutter und Co. rein schrieb:
Pflanzenfresser allgemein sind nicht das große Probleme, Wiederkäuer haben notorisch hohe Methanemissionen. (man arbeitet aber an klimatoptimierten Diäten)
Schwein und unter halbwegs vernünftigen Haltungsbedinungen auch Geflügel sind klimatisch "nur" deswegen ein Problem, weil für 1 kg Fleisch natürlich deutlich mehr als 1 kg Futter und so unterm Strich mehr Anbaufläche für die Ernährung der gleichen Bevölkerungsgröße benötigt wird. Leider ist es umgekehrt so, dass Wiederkäuer sich effizient von Flächen ernähren können, die gar nichts direkt für die menschliche Ernährung geeignetes hervorbringen können...


Wie sehen denn die Möglichkeiten aus, das Problem mittels Technik zu lösen?

Schlecht, sehr schlecht. Natürlich gibt es technische Konzepte, die sind aber allesamt energieaufwendig und vor allem SCHWEINE TEUER. Selbst radikale Low-Tech-Maßnahmen wie stimulierte Wolkenbildung und Ozeandüngung werden selten über einen Wirkungsfaktor von 4 geschätzt (d.h. um 100% der menschlichen Emissionen und Energieverbrauchs zu kompensieren, müsste man 33% zusätzliche Aktivitäten nur da rein stecken), so Dinge wie "CO2 ausfiltern und abscheiden" im Nachkommabereich. Es viel, viel, viel, viel billiger, Emissionen zu vermeiden. Aber schon das ist der Menschheit ja viel, viel, viel, viel zu teuer.

Mein Tipp: Kein Haus auf weniger als 50 m üNN bauen, auch dort nur auf Fels oder auf dem Gipfel von Hügeln mit sehr flachem, rutschsicheren Hang und südlich der gemäßigten Breiten nur, wenn man Hitze mag und eine solar-Wasserentsalzung dazu realisieren kann.
 
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Der einzige Weg zu einem stabilen Zustand sind weniger Menschen - und dazu wird es auch kommen, bislang haben die Grenzen des Wachstums sich als recht zutreffend erwiesen. Offen ist nur weiterhin, ob die Bevölkerungsreduktion rechtzeitig freiwillig oder durch klimabedingte (Bürger)Kriege und Hungersnöte folgt, aber sie wird kommen.

Freiwillig wird hier überhaupt nichts passieren. :ugly:
 
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Ich zitere jetzt mal selektiv, auch wenn es massiv entstellt. Ich weiß, was Du sagen willst, ich möchte aber auf entwas anderes hinaus. Menschen, die heute mit wenig Ressourcenverbrauch leben können, könnten das auch in 50 Jahren. Für uns dagegen ist es so schwer, ein paar Schritt zurück zu gehen. Weniger Menschen ist immer so einfach gesagt und ein Totschlag argument, weil natürlich niemand andere umbringen will. Ich beharre auf meiner Aussage, dass der Lebensstil viel entscheidender als die Anzahl der Menschen ist. Und natürlich ist das Hauptproblem, dass weite der Welt unseren Komfort ebenso haben will. Niemand kann es ihnen verdenken, umso mehr liegt es an uns, positiv vorzuleben. Und das bekommst Du in die Köpfe der Egoisten nicht hinein. Denn wir sind ja nur für 3% der Emissionen verantwortlich, da soill sich doch zuerst der Rest der Welt einschränken, so der typische AfD Wähler.

... Wenn wir 11 Milliarden Menschen ein ähnliches Leben bieten wollen,,,
Das ist doch schon der Fehler. Das Leben, die Verschwendung, die wir heute zelebrien, ist das Problem. Und das muss aufhören. Für zwei Wochen Urlaub einmal um die Welt zu fliegen ist eine Katastrophe, der Fleischkonsum zerstört massiv, usw....

...Der einzige Weg zu einem stabilen Zustand sind weniger Menschen - ...
Blödsinn, 500 Millionen Amerikaner, die leben wie jetzt, versauen die Welt auf Dauer. Schon das ist zu viel. Willst Du auf 100 Millonen herunger, also eine Megametropole als letzte Lebensstätte?

...Gerade die hochnäsigste Gesellschaft wird vermutlich am längsten durchhalten. ...
Das sehe ich anders, weil wir viel empfindler sind auf massive Veränderungen, Ich denke weniger an den Klimawandel, als an Kriege. Und wenn es hier ein bisschen rumst, wir nur mal zwei Wochen keinen Strom haben, dann zerbricht die Gesellschaft in ihrer Unfähigkeit, mit Krisen umzugehen. In heute armen Regionen kommt man mit Mangel viel besser zurecht.

...Deutschland kann sich die Schutzmaßnahmen leisten. ...
Geht es um Folgen des Klimawandels, sehe ich das genauso. Gerade wir, die Verursacher des Klimawandels können die Veränderungen kompensieren und leben überhaupt in einem ziemlich gemäßigten Bereich, andere haben da mehr Probleme. 50°C in Indien werden ganze Städte entvölkern, oder besser gesagt, durch den Klimawandel wird der Energieverbraquch pro Kopf massiv ansteigen. Permafrostböden werden für Jahrhunderte als versumpfte Gebiete nicht bewohnbar werden. Darum will Trump auch, dass wir nicht auf russisches Öl setzen, weil in zwanzig Jahren alle Pipeline zerstört sind. Die versinken im Boden

...Während Tuvalu verzweifelt nach Umsiedlungsabkommen für die gesamte Bevölkerung sucht, jedes Jahr größere Teile Bangladeschs für längere Zeiten in den Fluten verschwinden und die Ernährungssituation in Teilen Afrikas teilweise auf dem tiefsten Niveau seit Jahrzehnten ist, diskutieren wir hier darüber, wieviel Geld Fichten-Monokulturbetreiber Geschenkt bekommen, wieviel Gülle Mäster ins Trinkwasser pumpen dürfen und ob wir Parkplätze an Zwei-Tonnen-Eine-Person-Transportmittel anpassen müssen....
Existenzkrisen versus Luxusproblemen. Aber versuch den Leuten hier mal zu erklären, dass wir uns massiv einschränken müssen. Vergiss es, nicht wird passieren, die Leute glauben doch, ein Recht zu haben, einmal um die Welt zu fliegen und wenn man 100km zur Arbeit pendeln muss, scheint es ein Naturgesetz zu sein, mit dem Auto pendeln zu müssen und keinesfalls umzuziehen. usw.

...Das einzige Problem werden diese nervigen Flüchtlinge an den Grenzen sein, aber da hat sich ja langsam ein gesellschaftlicher Konsens zu "absaufen lassen" herausgebildet ....
Ja, das wird so kommen. Aber wird unser Land mit einer so veränderten Ethik lebenswert bleiben? Für mich nicht. Das Recht des Stärkeren wird wieder in den Vordergrund rücken, der Kampf ums Überleben härten. Und genau wir heute ist das Problem nicht der arme Flüchtling, dass Problem ist der Verschwender am oberen Ende. Aber das werden die menschen nie verstehen, was so ein Mlliardäre mit seiner privatem Jet und siener 80m Motoryacht an energie verüulvert, um mal eben am Wochenende in Monaco abzufeiern


... Pflanzenfresser ... Schwein ... Geflügel ....
Ja, da hast Du Recht, es gibt nur andere Konsequenzen. Es ist ebenso die schiere Menge anTieren, und die Art, wie wir sie ernähren. Ein Schwein bekommt normalerweise all das zu fressen, was wir ansonsten wegschmeißen, also das ausgeputze Gemüse, Kartoffelnschalen etc. Da reichen die Abfälle von zehn Menschen für ein Schwein. Und dann macht man einmal im Jahr Schlachtfest, dass ist dann die Fleischmenge pro Person und Jahr. Etwas weniger als heute, ein ganz klein bisschen, also ungefähr 5% dessen, was wir heute verschwenden. 50-100g Fleisch pro Woche ist die Empfehlung aus gesundheitlicher Sicht, weniger wäre aus ökologischer sinnvoll. Das täglivcher Schnitzel können sich die leute abgewöhnen.

...Mein Tipp: Kein Haus auf weniger als 50 m üNN bauen, auch dort nur auf Fels oder auf dem Gipfel von Hügeln mit sehr flachem, rutschsicheren Hang und südlich der gemäßigten Breiten nur, wenn man Hitze mag und eine solar-Wasserentsalzung dazu realisieren kann.

Ich habe gerade meine AMD Aktiengewinne aus der Verzehnfachung des bescheidenen Vermögens in billigen Geestwald bei Dannenberg angelegt. Die nächsten 100 Jahre haben wir mit steigenden Holzpreisen gute Gewinne, dann wird es der neue Küstenstreifen mit vorzüglicher Ferienhaus lage für eine Urenkel. Man kann am Klimawandel auch gewinnen. Muss man nur hohe und massive Zäune bauen

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Ich zitere jetzt mal selektiv, auch wenn es massiv entstellt.

Mach ich ständig. In einer Diskussionen mit mehreren Leuten kommt eh flickwerk bei raus, da kann man das auch gleich mit jedem einzelnen praktizieren und mehrere interessante Aspekte parallel diskutieren. (Jedenfalls solange der Gegenüber das will. Gewissen Leute hier picken ja gerne den einzigen Halbsatz, der ihre letzte Meldung nicht vollkommen in der Luft zerfetzt, heraus und lassen alles andere unkommentiert liegen :()


Ich weiß, was Du sagen willst, ich möchte aber auf entwas anderes hinaus.

Ich weiß, worauf du hinaus willst und mit einem besseren Menschenbild als dem meinigen kommt man immer auf dieses Ergebnis. Aber den Pro-Kopf-Verbrauch durch Senkung des Lebensstandard massiv senken zu wollen, ist utopistisch. Wir brauchen zusätzlich eine Umkehrung des Bevölkerungswachstums und da dass der schwerste Schritt ist, wenn man unethische Methoden ausschließt, sollte man das nicht länger schönreden.

Blödsinn, 500 Millionen Amerikaner, die leben wie jetzt, versauen die Welt auf Dauer. Schon das ist zu viel. Willst Du auf 100 Millonen herunger, also eine Megametropole als letzte Lebensstätte?

Über die Verteilung müsste man getrennt reden (ich möchte nicht in der Stadt leben), aber ja: Das sind die Dimensionen, über die wir reden. Und es ist imho sehr viel realistischer, die US-Bevölkerung durch Geburtenreduktion auf 100 Millionen schrumpfen zu lassen, als den pro-Kopf-Ressourcenverbrauch des Durchschnittsamerikaners durch Reduktion des Lebensstandards auf ein Zehntel zu verringern. Bei 20-30%, spätestens bei 50% wirst du feststellen, dass Leute, die gefühlt alles außer ihre Waffen verloren haben, sonst aktiv auf den Weg der Bevölkerungsreduktion umschwenken.

Das sehe ich anders, weil wir viel empfindler sind auf massive Veränderungen, Ich denke weniger an den Klimawandel, als an Kriege. Und wenn es hier ein bisschen rumst, wir nur mal zwei Wochen keinen Strom haben, dann zerbricht die Gesellschaft in ihrer Unfähigkeit, mit Krisen umzugehen. In heute armen Regionen kommt man mit Mangel viel besser zurecht.

Wir haben aber keine Kriege und keine Stromausfälle. Und keine Gründe, warum die in Zukunft deutlich zunehmen sollten. Die größte Bedrohung für die Ordnung in Mitteleuropa sind Rechtsextreme und soziele Spaltung, aber doch keine offenen Konflikte. Umgekehrt sind wir sehr viel Unempfindlicher gegenüber Unwetter, Dürren, Meeresspiegelanstieg als Entwicklungsländer. Genau diese Einflussfaktoren werden in den nächsten 10-20-30 Jahren aber drastisch zunehmen. Und damit verstärkt sich auch Faktor 2: Fluchtbewegugnen und Kriminalität. Auch hier sind wir vergleichsweise unempfindlich (auch wenn wir viel mehr drüber jammern), während Staaten ohne vernünftige öffentliche Kontrolle in (Neu-)Bürgerkriegen versinken werden. Die größte Gefahr, die uns in den nächsten Jahrzehnten droht, sind weniger eingeflogene Zuckerschoten aus Kenia und Rückgriff auf deutsche Erbsen.

Geht es um Folgen des Klimawandels, sehe ich das genauso. Gerade wir, die Verursacher des Klimawandels können die Veränderungen kompensieren und leben überhaupt in einem ziemlich gemäßigten Bereich, andere haben da mehr Probleme. 50°C in Indien werden ganze Städte entvölkern, oder besser gesagt, durch den Klimawandel wird der Energieverbraquch pro Kopf massiv ansteigen. Permafrostböden werden für Jahrhunderte als versumpfte Gebiete nicht bewohnbar werden. Darum will Trump auch, dass wir nicht auf russisches Öl setzen, weil in zwanzig Jahren alle Pipeline zerstört sind. Die versinken im Boden

Um die Pipelines würde ich mir keine großen sorgen machen. Die Russen haben Erfahrung mit Bautätigkeiten in Schlamm und eine Pipeline auf freier/bestehender Trasse, nur diesmal in weichem statt auf steinhartem Untergrund, ist vergleichsweise schnell gelegt. Trump macht sich sorgen darum, dass unser Geld an Putin statt an ihn geht, zumal Europa seine Importe insgesamt reduzieren will und darunter zuerst die leiden, deren Lieferungen in teuren Tankern statt in bereits bestehenden Leitungen kommen.

Existenzkrisen versus Luxusproblemen. Aber versuch den Leuten hier mal zu erklären, dass wir uns massiv einschränken müssen. Vergiss es, nicht wird passieren

Ich bin seit bald zwei Jahrzehnten damit beschäftigt und es hat seinen Grund, dass ich zuletzt weniger auf Überzeugung und mehr auf Zynismus konzentriert habe. Seit den 80ern besteht Bedarf zum Handeln und seitdem wächst zwar die Bereitschaft dazu, aber weitaus langsamer als der Bedarf, weil immer mehr in immer kürzerer Zeit geschafft werden muss. Das diese Lücke jemals geschlossen wird, glaube ich schon seit Mitte der 0er Jahre nicht mehr. 2 °C? Das war schon bei der ersten Ausformulierung die reinste Lachnummer in dreifacher Hinsicht. Die Frage ist ob 4 oder 6 °C OHNE natürliche Feedback-Schleifen im Jahr 2100 anliegen. Und das 2100 ist die Welt ja auch nicht zu Ende (nur die, die wir kennen).

Ja, das wird so kommen. Aber wird unser Land mit einer so veränderten Ethik lebenswert bleiben? Für mich nicht.

Ich bin da Misanthrop. Zwar entschieden dagegen, anderen Menschen zu schaden, aber wenn es andere machen, kann ich es weit genug ignorieren, um mein Leben trotzdem noch lebenswert zu empfinden. Eine brauchbare Ethik hatte Europa noch nie zu bieten, immer ging es darum, sich auf Kosten anderer ein schönes Leben zu machen - wenn es in Zukunft die krepierenden Flüchtlinge direkt an der Grenze sind, wird das nur etwas offensichtlicher als mit Eroberungen/Frimenaktivitäten weit ab vom Heimatland oder mit der Verlagerung unzähliger Belastungen auf kommende (mittelweile heutige) Generationen.

Ich habe gerade meine AMD Aktiengewinne aus der Verzehnfachung des bescheidenen Vermögens in billigen Geestwald bei Dannenberg angelegt. Die nächsten 100 Jahre haben wir mit steigenden Holzpreisen gute Gewinne, dann wird es der neue Küstenstreifen mit vorzüglicher Ferienhaus lage für eine Urenkel. Man kann am Klimawandel auch gewinnen. Muss man nur hohe und massive Zäune bauen

Ich bin ja mehr für Insellagen, spart die Zäune. Leider gibt es in Europa nichts größeres, dünn besiedeltes zwischen der Breite von Irland (noch zu lange zu kalt. Wäre was für Enkel, aber was ich davon halte, habe ich ja weiter oben verdeutlicht) und der von Sardinien (schon jetzt an der Grenze zu zu heiß, außerdem fehlt mir ein Job, den ich von dort ausüben könnte)
 
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.... Und es ist imho sehr viel realistischer, die US-Bevölkerung durch Geburtenreduktion auf 100 Millionen schrumpfen zu lassen, als den pro-Kopf-Ressourcenverbrauch des Durchschnittsamerikaners durch Reduktion des Lebensstandards auf ein Zehntel zu verringern.
Das dauert aber zu lange, wir reden dann über zehn Generationen. Vergiss den Ansatz, er führt zu keine Lösung, die den massiven Klimawandel verhindert.
 
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Und das bekommst Du in die Köpfe der Egoisten nicht hinein. Denn wir sind ja nur für 3% der Emissionen verantwortlich, da soill sich doch zuerst der Rest der Welt einschränken, so der typische AfD Wähler.

Das hörst du inzwischen von jedem Unionspolitiker in diversen Talkshows, wenn die gefragt werden, was sie denn so unternehmen wollen.
Und auf Fridays for Future angesprochen, kommen immer noch eine Menge Leute mit "die schwänzen doch eh die Schule".
Das merkt man ja auch in der großen Koalition. Da geht es nicht mehr darum. die wirklich entscheidenden Weichen zu stellen, es geht nur noch darum sich in Stellung zu bringen, weil die beiden ehemaligen großen Parteien den Bach herunter gehen und niemand will dafür verantwortlich sein.
 
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Klimawandel & Ressourcenausbeutung ist doch gar kein Problem, VR heißt da die Lösung für! :D

Nestlé präsentiert: First World VR / Bohemian Browser Ballett / Funk / 1:24min
(Quelle: Youtube)
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Am besten war dieses Bild "Nestle beutet 3. Welt Länder aus" und dann das Vittel Logo :D
 
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Schöner pechschwarzer Humor... und von unseren Steuergeldern bezahlt, hach was soll man nur denken, aber egal: Danke FUNK! :ugly:
Und ja: Nestlé ist ein ekelhafter Konzern, da stimme ich ein. :nicken:


Die Klima Hitlerjugend
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%-)
 
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Die Klima Hitlerjugend

müll.JPG
Das ist weder Satire noch witzig. Es gibt einen massiven anthropogenen Klimawandel und er wird von jenen verdrängt, die jetzt leben, weil es erst für nächste nächsten Generationen dramatisch wird. Wir jagen einen höchst Rekord nach dem anderen. Es gibt seit Jahren aber keinen einzigen tiefen Rekord mehr. Die Temperaturen haben überall nur eine Richtigung: Hoch

Bombay hatte letztes Jahr eine Spitzentemperatur von 51°C zusammen mit 90° Luftfeuchte. Da kann man bald nicht mehr leben.
 
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Das ist weder Satire noch witzig. Es gibt einen massiven anthropogenen Klimawandel und er wird von jenen verdrängt, die jetzt leben, weil es erst für nächste nächsten Generationen dramatisch wird. Wir jagen einen höchst Rekord nach dem anderen. Es gibt seit Jahren aber keinen einzigen tiefen Rekord mehr. Die Temperaturen haben überall nur eine Richtigung: Hoch

Bombay hatte letztes Jahr eine Spitzentemperatur von 51°C zusammen mit 90° Luftfeuchte. Da kann man bald nicht mehr leben.


Es ist m. M. sogar völlig irrelevant, ob nun ALLEINIG der Mensch für die KLAR erkennbaren Klimaveränderungen verantwortlich ist oder ob es parallel dazu den Effekt gibt,
dass der Planet wieder in eine Warmzeit rutscht (was statistisch und wissenschaftlich belegt eh wieder anstehen würde).

Die bisher gewonnene geologischen Klimadaten weisen KLAR nach, dass es nur vor sehr langer Zeit, konkret am Übergang vom Perm zum Karbon ähnlich schnell von statten ging.

Und da tobten Vulkane in der Summengröße von Afrika auf der Erde aktiv herum...

Sprich, alleinig der Blick in die historischen Datenlage BEWEIST, dass der Anteil des Menschen an der Klimaveränderung signifikant sein MUSS, ob nun 50% oder 75% oder 100% ist wieder völlig egal.

Der Anteil des Menschen ist so signifikant und dramatisch, dass es uns bald nicht mehr geben wird, wenn sehr bald nicht gegengesteuert wird, weil wir sicherlich keine Jahrzehnte Zeit mehr haben um das Gröbste zu verhindern.

Wir brauchen neuste , umweltschonende Technologien und zwar weltweit, wollen wir das Kommende tatsächlich verhindern.

Wer dies negiert ist unfähig, klare Fakten aus längst vergangener Zeit zu erkennen, dafür braucht es kein einziges Klimamodell oder Prognose der letzten 100 Jahre - verdammt noch mal...
 
AW: Anthropogener Klimawandel mit kleiner Erklärung

Es ist m. M. sogar völlig irrelevant, ob nun ALLEINIG der Mensch für die KLAR erkennbaren Klimaveränderungen verantwortlich ist oder ob es parallel dazu den Effekt gibt, dass der Planet wieder in eine Warmzeit rutscht (was statistisch und wissenschaftlich belegt eh wieder anstehen würde)....
Auf der Nordhalbkugel steht eigentlich wieder eine Eiszeit an. Wir kompensieren das aber mit unseren CO2 und Methan Emissionen sowie anderen Faktoren un drauschen gerade in eine massive Erwärmung. Ja, dass sind alles keine unnatürlichen Temperaturen, ungemütlich, weil es eine viel zu schnelöle Veränderung ist, wird es aber trotzdem.

Unserer Wirtschaftssystem bricht schon zusammen, wenn es ein paar faule Immobilenkredite in den USA gibt und dort eine Bank zerbricht. Was meinstst Du wird passieren, wenn man 100 Millionen Menschen den Wohnraum überflutet? Ja, das biologische Leben geht weiter und auch der Mensch wird überleben, ungemütlich wird es trotzdem.
 
AW: Anthropogener Klimawandel mit kleiner Erklärung

Muss dich da korrigieren, es geht theoretisch wieder nach oben, wir kommen gerade aus der Eiszeit:
Erdgeschichte.svg.png
 
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Muss dich da korrigieren, es geht theoretisch wieder nach oben, wir kommen gerade aus der Eiszeit:
Schau Dir die Zeitachse an. Das sind riesige Schwankungen in hunderten Millionen Jahren, Das sind zyklische Verlagerungen der Erdache und andere Effekte. Du musst Dir die Verteilung der letzten Millionen Jahre mit immer wieder kehrenden Eiszeiten anschauen. Wir haben minimale Schwankungen, die aber schon sehr viel bewirken. Wenn Du Dir dagegen anschaust, dass die Erde vor 60 Millionen Jahren 25°C wärmer war, dann sollte jedem klar sein, dass keines der heute lebenden Tiere und Pflanzen darauf angepasst ist. Das waren Zeiten, als es selbt an den Polen tropisch war.

Im Zyklus der letzten Eiszeiten sollte es jetzt so gaaanz langsam kälter werden, aber keinesfalls sprunghaft wärmer

525px-Ice_Age_Temperature_de.png
Die letzten Eiszeiten



Und jetzt schau Dir die Temperaturen im Vergleich an und wie stabil es selbnt in den Eiszeiten watr, vergleicht man es mit weit zurückliegenden Zeiten. Seit 10 Millionen Jahren haben wir ein ziemlich beständiges Klima, trotz der Eiszeiten, die für die Entwicklung des Menschen wichtig war.

1200px-All_palaeotemps_G2.svg.png
 
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Jain,

die von mir verlinkte Tabelle gibt in der Tat den Überblick fast seit Entstehung der Erde wieder.

Die signifikanten Eiszeiten spielten sich (soweit überhaupt feststellbar) innerhalb der letzten 1 Mrd. Jahre ab.

Ich betrachte es, bezogen auf mein ersten Post in diesem Thema sehr global und möchte letztlich den Kritikern des Klimawandels wissenschaftlich entgegentreten, wobei die von die verlinkten Tabellen es zusätzlich unterstreichen.


Völlige Übereinstimmung und kein Widerspruch mit dem, was du sagen möchtest.

Die interessanteste Kurve bei deiner ersten Tabelle ist, der relativ hohe Anteil an derzeit vorhandenem Wassereis.
Dieses stabilisiert das uns bekannte Weltklima enorm (Golfstrom, um mal ein für Europa relevantes Thema herauszugreifen).

Bei deiner zweiten Tabelle wird es sehr interessant.
Haben wir hier nun das komplette Holozän (die letzten 15.000 Jahre nach der letzten Eiszeit aus dem Pleistozän herauskommend einen Mittelwert um die +0,5 bis -2 °.
Sprich wir zehren seit über 15.000 Jahren von der stabilisierenden Wirkung der letzten Eiszeit und nun bringen wir das Eis zum schmelzen - nachweislich...

Das Pliozän zeigt die "normale" zu erwartende und prognostizierende Entwicklung der Erde auf: Einen Anstieg der Temperaturen um +4°/+5° innerhalb von 5 Mio. Jahren.

ÜBERLAGERT wird dies nun Menschen gemacht mit einer Deltaveränderung von +2 bis +4° (je nach Rechenmodell) innerhalb von 100 Jahren - und hier ist die absolute Dramatik glasklar erkennbar!

Einen ähnliches Temperaturdelta (weit größer) gab es zuletzt an der K/T Genze, als der Dinometorit einschlug und davor nur noch an der Grenze zum Perm.

Bei beiden Ereignissen wurden irgendwas zw. 70 und 90% des Lebens auf der Erde ausgelöscht und diese Dramatik wird einfach nicht erkannt - verdammt noch mal!
 
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Die signifikanten Eiszeiten spielten sich (soweit überhaupt feststellbar) innerhalb der letzten 1 Mrd. Jahre ab.
Signifikant für was? Es geht mir als Mensch um die nächsten 100, 1000 oder 10.000 Jahre. Nicht um die nächsten Milliarden. Darum ist mir der kurzfristige Maßstab wichtig. Unsere Fauna scheint in den letzten 10 MIllionen Jahren einen Weg gefunden zu haben, das Klima aktiv zu stabilisieren. Wenn, ja wenn der blöde Menschen die Regelmechanismen der Algen, die über 90% der Biomasse auf der Erde stellen, nicht gerade zerstören würde. Ob das wirklich aktiv ist, ist eine der großen aktuellen Fragen. Ich gehe davon aus. Das ist aber nur eine Vermutung. Es scheint ein genetischen Programm der Algen zu geben, welches stabilisierend wirkt.

[1] Kohlenstoffpumpen im Ozean steuern das Klima. Globale Erwärmung link

[2] Aerosole und das Klimasystem: Atmosphärenforschung link
(Hinweis: Auch Algen produzieren "bei bedarf" Aerosole

[3] Freisetzung von photolabilen und reaktiven Halogenverbindungen aus salzhaltigen Aerosolen unter simulierten troposphärischen Reinluftbedingungen in einer Aerosol-Smogkammer. EPub Bayreuth

Völlige Übereinstimmung und kein Widerspruch mit dem, was du sagen möchtest.
So ist Wissenschaft. Zahlen sind das eine, Interpretationen etwas anderes. Und gerade, wenn es um die Zukunft geht, wird es besonders heikel. Ich mag konstante Verhältnisse, weil unser sensibles Wirtschaftssystem nur dann gedeit. Biologisch ist es dagegen völlig natürlich, dass der Mensch, wie 99,99% aller Arten bisher, auch aussterben wird. Das ist also völlig undramatisch, ärgerlich aber schon irgendwie...
 
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