AW: Anthropogener Klimawandel mit kleiner Erklärung
Ich denke, gerade die sind umwelttechnisch nicht schlecht. Dafür kannst du gut und gern 2,5 moderne rechnen, denn die halten nicht mehr so lange.
Es steckt viel weniger Energie in einem Auto, als viele glauben. Pro Tonne Stahl benötigt man bei der Verhüttung 500kg Kohle, insgesamt mit Förderung, Verarbeitung etc. kommt man auf 1 t Kohle (vereinfacht 1t Öl als Daumenwert mit allen Veredelungsprozessen). Bei Kunststoffen sollte man in Summe von 3 kg Rohöl pro kg Kunststoff ausgehen. Bei Aluminum sind es grob geschätzt 2 kg Öl (je nach Art der Stromerzeugung) pro kg Aluminium mit Fertigung. Dazu kommt noch ein wenig Kupfer, Glas etc.
Über den Daumen 2t Öl pro eine Tonne Fahrzeug als absolut obere Grenze. Es finden sich in der Literatur unzählige Ökobilanzen, auf die dritte Stelle hinter dem Komma genau (was für Erbsenzähler), aber bei genauer Betrachtung fehlen immer wieder grundlegende Dinge, darum diese sehr hohe Abschätzung.
Heutige Autos wiegen 1,5t und verbrauchen 5l (naja, sind schwerer und verbrauchen mehr, als Daumenwert reicht es) , jetzt müsste man noch ausrechnen, wieviel Öl man benötigt, um einen Liter Benzin zu erstellen, da liegt mit der gesamten Exploration, Transport und Raffinerie ca. ein Faktor 2 drin, also 10l Rohöl pro 100 km.) Kommen wir also zum Vergleich von 3t Öl für die Herstellung und 10l Öl Verbrauch pro 100km. Man kommt mit der Energie für die Herstellung also gerade man 30.000km weit. Verbraucht ein neues Auto die Hälfte eines 20 Jahre alten, rechnet sich das nach ca. 60tkm, je nach Auto und Verbrauch als 50-100tkm. Man kann das also durchaus machen, man sollte aber keine Autos zu früh entsorgen, dass ist wohl war.
Zu den Dieselgrenzwerten. Grenzwerte legt man danach, was gesundheitlich sinnvoll ist. Da wir überall stetig bewusster auf ziemlich schädliche Abgase reagieren, wird auf breiter Front dagegen gesetzlich vorgegangen. Die zu erreichenden Grenzwerte waren immer min. 10 Jahre vorher bekannt. Im Zyklus erreichen die Fahrzeuge diese Abgase problemlos, die Abgasreinigung wird im realen Betrieb ganz legal aber ab bestimmten Temperaturen , z.B. unter 10°Cund über 30°C ,und auch bei höheren Lasten als im Zyklus, komplett deaktiviert die aktuell herrschen, es stinkt auch schon wieder. Da hätte es gereicht, z.B. 20% Aufschlag zu geben, anstatt es gar nicht zu definieren, etc. Dazu kommen irrelevante Zyklen, die wenig mit realem Betrieb zu tun haben, etc. Die Schuld liegt bei allen Seiten, den Herstellern, die betrügen, dem Gesetzgeber, der alle Augen zudrückte und Verbrauchern, denen Abgasverhalten sowas von egal ist. Die Gartenzwerge schreien doch jetzt nur, weil sie Geld haben wollen, nicht, weil ihnen die Umwelt wichtig ist.
Zum Vergleich E-Auto gegen Benziner. Es werden in der Regel Milchmädchenrechnungen aufgestellt. Vergessen wird z.B., dass man für einen Liter Benzin gut 2 l Rohöl benötigt, denn 3 km tiefe Bohrungen im Meer, Förderung mit Dampf, Transport, Raffinerie, Verteilung und Lagerung bedingen massive Verluste. Wir sind schon lange vom hochwertigen Leichtöl weg, was selbstständig aus der Erde quillt und sich gut raffinieren lässt.
Im Winter wird mit einem einfachen gasbetriebenen Heizgebläse unterstützt. Das ist viel effektiver, als einen Verbrenner laufen zu lassen, um die Heizung mit den 20% Verlusten, die ins Kühlwasser gehen, zu heizen. Dazu ist ein Gasbrenner quasi Abgasfrei, im gegensatz zu Stickoxigen und Feinstaub aus Motoren. Die Enegiedichte ist für 95% der Fahrten ausreichend. Wer fährt denn am Stück mehr als 400km und wie oft? Ich hatte Motorräder, deren Takn alle 150km ein Nachtanklen erfordert. Ging auch, hätte man auch immer 15min Schnelladepause machen können, also eine gute Rauchpause.
Elektromobilität ist kein blinder Aktionismus, genauso wenig, wie es Wind- und Sonnenenergienutzung sind. Es kommt immer darauf an, wie es genutzt wird, und da passieren noch viele Fehler. Das ist aber politisch von den schwarzen und roten Strolchen gewollt, um Parteispenden der großen EVU weiter zubekommen. Aber das ist ein anderes Thema, schaut man z.B. auf den Ruhrgasfilz in NRW oder die Atomlobby in Bayern. Das ist Politik und nicht Wissenschaft, da muss man unterscheiden.