Anthropogener Klimawandel mit kleiner Erklärung

AW: Anthropogener Klimawandel mit kleiner Erklärung

@interessierterUser
Du scheinst irgendeine Leseschwäche zu besitzen. Studiere bitte noch einmal Post #698 unten.
Wenn Du jetzt echt nicht langsam anfängst, zumindest die Beiträge zu verstehen (wenn du schon keine Quellen liest), dann erübrigt sich alles Weitere tatsächlich.
Du verfasst Beiträge und Antworten auf Themen und Fragestellungen, die so nirgendwo auftauchen oder zur Disposition stehen.

@ruyven_macaran
Hatte ich schon ein paar mal. Ist jetzt auch nicht schwer zu finden. Beispielsweise unter dem offensichtlichsten Stichwort:
Treibhausgas – Wikipedia

Was ein "Fiktives Beispiel und ein wenig überspitzt" bedeutet, sollte eigentlich auch recht deutlich sein.
 
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Du scheinst irgendeine Leseschwäche zu besitzen.
Und vor allem ist die Frage, wie viel Schaden der Mensch mit seinen 1,5 % zusätzlich zum natürlichen CO2 (dazu gleich mehr) überhaupt anrichtet
In der Atmosphäre befinden sich 0,04% CO2. Davon sind 3% von uns..
Leseschwäche? Von 280ppm auf 400ppm sind also nur 1,5%. Wie soll ich das sonst bewerten? Das ist Humbug.
Genauso wie die Behauptung, nur 3% der 400ppm sind anthropogen, einfach nur Humbug. Und genau das
versuchte ich Dir zu erklären, weil der übliche Fehler ist, Kreislauf und zusätzliche Menge zu vermischen.

Natürlich besteht Unsicherheit bei den Werten, unser CO2 Eintrag ist aber so gewaltig, dass selbst ein
Bestimmungsfehler um den Faktor 2 nichts an der Grundaussage ändert. Und wir messen genauer, viel
genauer.

Dazu dann im selben Beitrag dieser Satz, was denn nun? Auf welcher Basis soll ich mit Dir diskutieren?
Edit: Und noch mal: Niemand zweifelt an, dass der CO2-Überschuss vom Menschen kommt.
 
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@ruyven_macaran
Hatte ich schon ein paar mal. Ist jetzt auch nicht schwer zu finden. Beispielsweise unter dem offensichtlichsten Stichwort:
Treibhausgas – Wikipedia

Wenn das wirklich die einzige Grundlage für deine Argumentation ist, dann verstehe ich, wieso du dich auf dem Niveau von populär-unwissenschaftlichen Artikeln von anno dunnemal bewegst:
Wikipedia schrieb:
9↑ Hochspringen nach: a b J. T. Kiehl, K. E. Trenberth: Earth's annual global mean energy budget. In: American Meteorological Society. Vol. 78,
1997
 
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Natürlich sind die 1,5% nicht auf die totale ppm-Änderung zu beziehen. Vielleicht war ich nicht deutlich genug oder du möchtest es nicht verstehen.
Wenn jedes Jahr zu einem Ist-Wert 1,5% eines anderen Werts hinzukommen, macht das in der Summe selbsterklärend keine Veränderung um lediglich 1,5%.
280 + 1,5% Gesamtausstoß aus Jahr 1 + 1,5% Gesamtausstoß aus Jahr 2 + ... 1,5% Gesamtausstoß aus Jahr n ergibt eben nicht 280+1,5%. Ich weiß echt nicht, wie man es noch einfacher erklären kann.
Ich weiß nicht mal, wie man das falsch verstehen kann?
Es handelt sich bei den 1,5% um den Anteil des Menschen an der jährlichen CO2-Emission. 3mal(?!) verlinkt.

Der anthropogene CO2-Eintrag beträgt zwar nur 3 % der jährlichen natürlichen Emissionen, jedoch werden die 97 % natürlicher Emissionen von natürlichen Kohlenstoffsenken wieder vollständig aufgenommen. Der menschengemachte Eintrag in den globalen Kohlenstoffzyklus wurde bislang etwa zur Hälfte von Meeren, Böden und Pflanzen aufgenommen. Der Rest verblieb in der Luft, was seit der Mitte des 19. Jahrhunderts zu einem steten Konzentrationsanstieg in der Atmosphäre geführt hat.
Kohlenstoffdioxid in der Erdatmosphare – Wikipedia
Das ist jetzt echt keine sonderlich intellektuell anspruchsvolle Verständnisleistung.

@ruyven_macaran
Ich kann nichts dafür, dass dir der erste Brotkrumen nicht reicht und du es von da aus nicht mal zwei Meter weiter schaffst.
Greenhouse gas - Wikipedia
"Climate Change Indicators: Atmospheric Concentrations of Greenhouse Gases". Climate Change Indicators. United States Environmental Protection Agency. Retrieved 2017-01-20
 
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Gut, dann sind wir uns einig, dass der Anstieg von 280ppm auf 400ppm anthropogen ist. Da hätte, weil Deine Zahlen nicht eindeutig zu interpretieren waren, ein einfaches "ja" gereicht. Darum fragte ich nach.

Der physikalische Effekt der Rückstrahlung ist auch akzeptiert? Da gibt es durch eine unsägliche Veröffentlichung von Tscheuschner und Gerlach eine große Anzahl von Menschen, die diesen Humbug, das CO2 keine Klimawirkung haben soll, für ernst nehmen.
http://www.gegenwind-husarenhof.de/sonstiges/Teuschner.pdf

Auch das sollte man vorher klären, denn wenn man CO2 nicht als Klimawirksamen Gas ansieht, kann eine massive Erhöhung der Konzentration natürlich keine Wirkung haben. In der Summe reden wir über etwas um, ich bin da nicht auf dem neuesten Stand, von ca. 0,5W-1W pro m². Das klingt wenig, weil viele Meter Boden und Meer erwärmt werden müssen, aber über 30 Jahre läppert sich der Energieeintrag. Und sobald es wärmer wird, beginnen die positiv rückkoppelnden Veränderungen, die immer detailierter untersucht werden.
 
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Mehr als Quellen verlinken kann ich nicht. Und gerade diese Rechnung war selbsterklärend.
Dass Du versuchst, mich jetzt nach dieser (für dich eigentlich recht peinlichen) Nummer auch noch als "Physikleugner" ("Der physikalische Effekt der Rückstrahlung ist auch akzeptiert?") hinzustellen, obwohl es eigentlich selbsterklärend für jedes Erstsemester ist, dass genaue Rechnungen mit "9-26%" nicht möglich sind... Das ist jetzt einfach mal der Gipfel der Frechheit.
Man kann natürlich einfach immer von 26% ausgehen. Ich gehe auch davon aus, dass das so gemacht wird, um die derbsten Szenarien zu bekommen, nur ist das eben wenig seriös, gell?

Es nervt einfach. Es fehlt scheinbar an allen Ecken und Enden das mathematische Rüstzeug.
Deswegen steige ich jetzt aus. Man dreht sich mit dir echt nur im Kreis oder bekommt immer die gleiche Sauce, die gar nichts mit dem Thema zu tun hat.
 
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Bisherige Diskussion:
Es wäre immer höflich, eine konkrete Aussage zu machen und diese mit einem Link zu belegen.
Nur seitenlange Texte zu verlinken und zu erwarten, dass andere aus dem Link das heraus holen,
was man meint, ist zu einfach. Wir haben ja eine Einigung gefunden, holperig, aber gefunden. Nun
zur Wirkung:

Wirkung von CO2:
Man kann natürlich einfach immer von 26% ausgehen.
Zuerst einmal sollte man sich die Zahlen genau ansehen und nicht behaupten, was gemacht wird.
Wo kommen denn 9% und wo 26% her? Schauen wir uns den in Wiki verlinkten Artikel von 1997
mal genauer an, denn es ist nicht so schwer, ein paar Messungen zu machen und eine Spannweite
von 9-26% ist sehr groß. Es liegt einfach daran, dass der Anteil von CO2 durch Wasser überstrahlt
wird. In trockenen Arktischen Gebieten ist der Einfluss von Wasserdampf minimal, in feucht, warm
tropischen Gebieten riesig. Viel wichtiger ist darum der absolute Wert.

Da CO2 in der Atmosphäre ziemlich gleichmäßig verteilt ist, ist der absolute Wert, abhängig natürlich
von der Konzentration und der Bodentemperatur, überall auf der Welt ähnlich, durchschnittlich 32W/m²
nach Deiner Quelle. Darüber hinaus wird in unterschiedlichen Frequenzen gemessen. Bei langwelligen
sind es 26% Anteil, bei Kurzwelligen 0%, auch nicht verwunderlich, siehe dazu Tabelle 3 und 4.

Abstract:

"The longwave radiative forcing of the climate system for both clear (125 W/m²) and cloudy (155 W/m²) conditions are discussed.
The authors find that for the clear sky case the contribution due to water vapor to the total longwave radiative forcing is 75 W/m²,
while for carbon dioxide it is 32 W/m²

http://journals.ametsoc.org/doi/pdf/10.1175/1520-0477(1997)078<0197:EAGMEB>2.0.CO;2

In Klimasimulationen wird natürlich nicht ein fester Wert genommen, sondern es werden die vielen tausend
Messwerte aus hunderten von Studien zusammen gefasst, weil in jeder Studie andere Orte und andere Situationen
bewertet wurde. Schaust Du Dir die alten Werte in Deinem Link an, die auf vielen Studien von 1975-1995
beruhen (siehe Tabelle 1), dann ist die Schwankungsbreite der Werte relativ gering.

Jetzt lese ich in Ruhe den Artikel, auch wenn er uralt ist.Ich glaube kaum, dass ist irgend etwas neues finde,
dafür habe ich das Thema in den letzten dreißig Jahren zu oft raus und runter gekaut.

Bewertung Deiner Aussagen:
Es nervt einfach. Es fehlt scheinbar an allen Ecken und Enden das mathematische Rüstzeug. .
Nur weil Du Daten fehlinterpretierst, bedeutet es nicht, dass Wissen dazu unpräzise ist. Nehmen wir als
Beispiel dazu Deine immer wieder genannten 8-26%. Das ist nicht die Unsicherheit, es sind je nach Ort,
Zeit und äußeren Bedingungen bekannte unterschiedliche Werte. Alles Werte, die in Simulationen einfließen.

Es gibt zwei Ebenen. Zuerst müssen sämtliche relevanten Effekte erkennt und physikalisch beschrieben werden.
Damit sind wir ziemlich weit. Man findet zwar immer wieder neue Faktoren, in denen gerade die Biosphäre
stabilisierend oder verstärkend rückkoppelt, diese neu beschriebene Faktoren haben aber immer geringere
Relevanzen. Im zweiten Schritt müssen diese einzelnen Effekte quantifiziert werden. Und auch an dem Punkt
werden wir immer genauer. Es ist darum absurd, auf irgendwelche alten Studien zu verweisen, die in der
Regel heute quantitativ überholt sind. Die genauen Werte findet man in aktuellen IPCC Bericht

Trotz allem Fortschritt ist eine Prognose schwierig ud die Bandbreite der Modellrechnungen je nach Para-
metern, wie der weiteren Entwicklung der CO2 Ausstöße und der Bewertung bestimmter noch unsicherer
Faktoren schwankt. Mit viel Glück passiert wenig, wahrscheinlich passiert viel im schlimmsten Fall wird es
katastrophal. Wolen wir das Leben unserer Nachfahren wider besseren Wissend dem Schicksal anvertrauen?

Schlusswort:

Was mich immer wieder aufregt sind Menschen wie Du, die sich einzelne Zahlen heraus picken, den Effekt
dahinter nicht in Gänze durchdringen. aber herum tönen, dass tausende von Forscher keine Ahnung haben.
Lerne zuerst zu verstehen, schaue dann auf konkrete Daten und diskutiere danach fundiert.

Ich bin aus dem Thema ziemlich lange raus, weil der Drop gelutsch ist. Alle Effekte sind qualitativ hinreichend
genau beschrieben. Was offen ist, sind quantivifierungen. Da ich keine Lust habe, jedes Jahr hunderte von
Veröffentlichungen zu lesen, freue ich mich immer wieder, wenn andere Foristen neue Ergebnisse finden
und verlinken, z.B. gerade zu Themen wie Meeresströmungen, Windsystemen etc.
 
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Ich bin vermutlich noch älter und ja, wir hatten früher sehr strenge Winter, an die erinnern wir uns, aber ebenso auch sehr milde. Ich kann das gut an den alten Fahrtenbühern der Motorräder recherchieren, weil früher die täglich aus Spaß zurückgelegten Kilometer mit dem Wetter korrelierten. Es gab auch vor über dreißig Jahren warme Dezember und Januare, in denen ich viele tausende Kilometer fuhr, mitten in den Mittelgebirgen. Und denke an den Winter 2009/10, er war jämmerlich kalt.
Aber wir haben zur Zeit wirklich Glück bei uns, weil die Erwärmung eher gering ist, auch geringer, als es frühere Modellrechnungen verhersagten. Lokal stoßen Klimamodell an große Grenzen ud wir dürfen keine zu hohen Erwartungen haben. Global sieht es anders aus, da kommt die Projektion ganz gut hin.

Ja, ich sehe das ähnlich,

früher gab es noch langsam vor sich anhaltende Niederschläge.

Mittlerweise sind gerade im Sommer sintflutartige Regenfälle die normal,
Klimawandel ola. :D
 
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Schon wieder diese Allgemeinplätzchen, ohne in die Tiefe zu gehen und zu verstehen, was das Problem ist (und nein, es wird nicht für jeden Hinterhof dediziert unterschieden).
Es wird tatsächlich (wie x-fach erwähnt) mit festen physikalischen Werten für das CO2-Molekül gerechnet. Es ist zwar niedlich, dass Du versuchst, dir einen gewissen Anstrich "vom Fach" zu geben und so zu tun, als würdest du eine objektive Bewertung von dir geben, die die Methodikkritik förmlich hinwegfegt, aber mehr als das ist es leider auch nicht.
Denn stattdessen kommen dann die üblichen ideologischen Kampfgesänge inkl "Denkt doch an die KINDER!" ("Wolen wir das Leben unserer Nachfahren wider besseren Wissend dem Schicksal anvertrauen?")
Kann man machen. Du darfst deine Überzeugungen bzw. Ideologie gerne ausleben, nur hat das wenig mit Wissenschaft zu tun.

Und da tatsächlich immer nur solches Zeug kommt oder einfach komplett von der diskutierten Problemtaik abgewichen wird, sich geweigert wird, Quellen zu lesen, die ich sogar per Hyperlink und oft sogar mit direktem Sprung in die betreffenden Passagen und Absätze auf meine Aussagen lege, dazu noch einfache Rechnungen nicht verstehst, machst du eine produktive Auseinandersetzung schlicht unmöglich. Zumal dann auch noch solche diametralen Behauptungen (bzw. Frechheiten) wie "Es wäre immer höflich, eine konkrete Aussage zu machen und diese mit einem Link zu belegen. " einfach die Skala des Erträglichen sprengen. Und weil das mittlerweile so richtig provozierende Formen angenommen hat: Willkommen auf Ignore.
Ich streite mich gerne, ich diskutiere gerne. Ich verschwende aber nicht meine wenige Freizeit mit so einem Quark.

Wie gesagt stand nie zur Disposition (und das mehrfach und deutlich gesagt), dass CO2 ein Treibhausgas ist (Wie könnte ich das mit meinem universitären Hintergrund?) oder der Überschuss vom Menschen stammt. Das wird hier niemand finden. Die Einzige, die immer und immer wieder aus ganz anderen Fragestellungen dorthin sprang, warst du und ich habe keine Ahnung warum. Vielleicht ist es der einzige Vorgang, den du verstanden hast. Das ist schön, das freut mich. Bringt aber nichts.
Es geht um die Bewertung des Beitrags des CO2 zur Klimaentwicklung und in wie weit natürliche Prozesse diesen Beitrag größer erscheinen lassen, als er eigentlich ist.
Denn beispielsweise ist auch völlig gesicherrt, dass über 40% (gar bis zu 60%) der Polarschmelze nichts mit einem antrophogenen Klimawandel zu tun haben. Die anerkannte Studie hatte ich hierzu bereits verlinkt.
Zukunftszenarien ("Wir werden alle sterben", "alles alles wird verdorren", etc. pp.) sind im Gros mehr als fraglich und teilweise sogar pure panikmache.
Und ausreichend quantifiziert ist eben auch nichts. Denn dann würden sich die Kollegen auch keine Forschungsreisen und Studien mehr genehmigen. Wie schon x-fach verlinkt (und doch scheinbar nie gelesen): Klima: Wie Forscher und Medien Ergebnisse verzerren - SPIEGEL ONLINE

Es gibt massive Wissenslücken und Verständnisprobleme beim System Erde, die eben u.a. auch dazu geführt haben, dass die Modelle schon bei der Vorhersage der ersten 15 Jahre (eigentlich 20, denn der Fehler setzte sich natürlich bis zum "anpassen der Daten" immer weiter fort) scheiterten.

Es gibt diese "Einigkeit" nicht. Der Klimawandel ist (entgegen mancher Propagandaseiten) nicht vollständig verstanden und beschrieben.
Und damit vielleicht doch mal jemand hier liest, wie grundsätzlich die Fragestellung in der Geowissenschaft noch heute ist, kopiere ich es jetzt doch mal im größeren Umfang hier hinein:
Spiegel schrieb:
1. Frage: Wie stark wird der Treibhauseffekt?
Würde sich die Menge von CO2 in der Luft verdoppeln, stiege die Temperatur chemischen Experimenten zufolge um ein Grad. Erst Wasserdampf verstärkt der Theorie zufolge den Treibhauseffekt in gefährlicher Weise: Wärmere Luft lässt mehr Wasser verdampfen, das quasi als Dampfglocke die Luft weiter erwärmen würde.

Wie stark der Effekt ist, gilt als Kernfrage der Klimaforschung. Die sogenannte Klimasensitivität beziffert der Uno-Klimareport auf 1,5 bis 4,5 Grad - so stark stiege die Lufttemperatur aufgrund des Wasserdampfes, würde sich CO2 verdoppeln. Die Spanne wurde auch aufgrund der jüngsten Klimaentwicklung im Vergleich zum letzten IPCC-Bericht 2007 leicht nach unten korrigiert.

Die Klimasensitivität lässt sich nur indirekt bestimmen: Sie wird aus dem Vergleich eintreffender Sonnenstrahlung und der Temperatur von Luft und Ozeanen abgeleitet. Auch Daten von Klimaschwankungen der Vergangenheit zeigen den Zusammenhang. Oder es werden in Klimasimulationen möglichst viele Einflüsse variiert, so dass ihre Wirkungen bekannt werden. Dabei bleiben große Unsicherheiten, denn die Ergebnisse der drei Ableitungen unterscheiden sich.

2. Frage: Wie gut sind die Klimaprognosen?

Seit 15 Jahren pausiert die Erwärmung der Luft: Die bodennahe Temperatur ist im weltweiten Durchschnitt je nach Messreihe entweder gar nicht (laut britischem Met Office), oder um 0,05 Grad gestiegen (laut US-amerikanischem Wetterdienst). Klimamodelle haben die Pause nicht erwartet.

Bereits 2009 schrieben Klimatologen, dass sich eine 15-jährige Pause der Erwärmung nicht mehr mit den Modellszenarien in Einklang bringen ließe. "Ich sehe uns erheblich in Erklärungsnot", sagt Hans von Storch vom Helmholtz-Zentrum für Küstenforschung GKSS, der mehrere Standardwerke über Klimamodellierung verfasst hat.

Zahlreiche Studien vermuten, dass natürliche Effekte die Klimaerwärmung bremsen - vorübergehend. Vermutlich habe der Pazifik einen Großteil der Wärme aufgenommen, zeigen Simulationen. Diese Modelle aber zeigen nicht, dass sich die Luft über Eurasien im Winter in den letzten Jahren abgekühlt hat - irgendetwas stimmt also nicht mit den Simulationen.

Wolken sind eine weitere große Unbekannte, sie fallen durch das Raster der Klimamodelle. Niedrige Wolken kühlen, hohe Wolken wärmen die Luft. Vermutlich überwiege der Wärmeeffekt, resümiert der IPCC. Es bestehe allerdings "geringes Vertrauen", dass Wolken angemessen simuliert werden könnten, konstatiert der Klimabericht.

3. Frage: Welchen Einfluss hat die Sonne?
Seit 1986 Satelliten die Sonnenaktivität exakt messen, seien nur kleine Klimaeffekte ihrer kurzfristigen Aktivitätsschwankungen festgestellt worden, berichtet der Uno-Klimareport. Es bestehe aber Forschungsbedarf, ob die Strahlung nicht Wolken erzeugen könnte.

Ein unsichtbarer Teilchensturm aus dem All geht unentwegt auf die Erde nieder, die winzigen Partikel können Kondensationskeime für Wassertropfen und damit Wolken entstehen lassen - so eine bei Klimaskeptikern prominente Theorie. Die Wolkendecke wiederum verändert die Temperatur der Erde.

Die Sonne habe dabei großen Einfluss: Je schwächer ihr Magnetfeld, desto stärker der Partikelsturm aus dem All. Zwar zeigten Laborexperimente, dass auf diese Weise tatsächlich Wolken entstehen könnten, bestätigt der Uno-Klimabericht. Doch der Effekt sei vernachlässigbar - nach bisherigem Forschungsstand, konstatiert der IPCC.

4. Frage: Droht ein Artensterben?

Der IPCC hat das Artensterben aus der Zusammenfassung seines Klimareports herausgehalten, zu vage sind die Prognosen. Simulationen warnen zwar vor dem Schwund von 30 Prozent aller Arten. Manche Ökologen jedoch zweifeln an den Modellen, die scheiterten bereits daran, den Fischbestand nur eines einzelnen Meeresabschnitts für die nächsten drei Jahre vorherzusagen. Zudem ist Erhebungen zufolge nur ein Zehntel der Tierarten überhaupt bekannt. Und Erwärmungen hätten in der Vergangenheit Artenreichtum gefördert, so lautet ein häufiger Einwand.

Computersimulationen zeigen hingegen, dass sich im Zuge der künftigen Erwärmung Klimazonen zu schnell verschieben könnten, so dass Tiere nicht ausweichen könnten, etwa in der Arktis, in Regenwäldern oder im Gebirge. Bedrängte Arten hätten aber häufig in Rückzugsgebieten überdauert, kontern Ökologen: Änderung der Landschaften förderten die Ansiedlung neuer Arten, während eingesessene meist erhalten blieben. Die Klimaänderung wäre demnach vielleicht weniger problematisch als die direkte Ausrottung von Tieren durch Jagd, Fischerei, Rodung, Austrocknung, Vergiftung oder Zerschneidung der Landschaft.

5. Frage: Kommen stärkere Stürme?
Die Prognosen über Stürme sind so unzuverlässig, das der Uno-Klimarat sie nicht mit aufgenommen hat in seine Zusammenfassung. Auf der einen Seite könnte die Erwärmung der Polarregionen Luftdruck-Gegensätze mildern - und Stürme mithin schwächen. Größere Wärmeenergie aber könnte die Winde auch anfachen. Sturmfluten jedoch dürften allein schon deshalb gefährlicher werden, weil die Erwärmung den Meeresspiegel den Prognosen zufolge weiter steigen lassen wird.

Bei tropischen Wirbelstürmen glaubt der IPCC nicht mehr an eine Zunahme. Zwar treibt wärmeres Meerwasser die Zyklone an, Gegenwinde und Staubstürme jedoch bremsen sie. Die stärksten Hurrikane aber könnten im Zuge des Klimawandels noch stärker werden, warnt der Klimarat.
Es ist dann eben doch ein Unterschied, ob man tatsächlich "vom Fach" ist, oder es nur gewohnt ist, am linken Stammtisch gegen irgendwelche Verschwörungstheoretiker anzuschreien.
Die Bewertungen sind nicht so simpel, wie manch einer hier glaubt. Es ist auch kein "Drops" gelutscht. Er wird nur nicht mehr diskutiert, weil das UBA es nicht will, vermutlich weil der Klimawandel mittlerweile auch tatsächlich und nirgendwo stärker als bei uns ein Wirtschaftsfaktor geworden ist.

@Adi1
Das ist eine verzerrte Wahrnehmung und die Beschreibung von Wetter. Gerade der Unterschied zwischen Wetter und Klima macht vielen hier (aber auch vielen Journalisten) scheinbar größere Probleme.
Die kleinste Zeiteinheit des Klimas beträgt 30 Jahre. Deine Erinnerung an das Wetter von hier und da hat jetzt erst mal nichts mit dem Klima zu tun (genauso wenig Rudi Carrells "Wann wirds mal wieder richtig Sommer?").
Wie schon mehrfach vorgetragen: gerade so Dinge wie die "gefühlte Zunahme und Intensitätssteigerung von Wetterphänomenen" (Stürme und andere Katastrophen) sind statistisch nicht zu belegen.
Das System Erde ist nämlich nicht statisch und natürliche Zyklen beherrschen bisher das Klimabild. Wer im Klimamaßstab denkt, muss in größeren Dimensionen denken.
Denn so unlogisch es klingen mag: der tatsächliche Klimawandel wird Eurasien erst mal kälter machen.
Dass Winter mal wärmer, mal kalt sind (auch mal eine längere Periode hindurch), ist per se kein Zeichen des Klimawandels.

P.S.: blau hinterlegte Schrift ist in diesem Forum seit jeher anklickbar.
 
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Ich erklärte Dir gerade in Ruhe, woher die Spannweite bestimmter Werte kommt, die Du einfach pauschal als Unwissen und ungenaue Messungen abtust. Wer steckt nicht im Thema drin?

Weiter verbreite ich keine Panik, sondern einen realistischen Blick auf Szenarien. Und ja, das Problem ist, dass nicht die Verursacher die Zeche zahlen werden, sondern nachfolgende Generationen. Darum ist es auch so schwer, mit Kosten zu argumentieren, weil die heutigen Verursacher keine und nur wenige Probleme bekommen. Und darum ist es so schwer, dieser Gruppe klar zu machen, dass es egoistisches Handeln ist. Ähnlich dem Atommüll. Die Erzeugende Generation hatte alle Vorteile in Bezug auf Luftreinheit und billigen Strom, die unkalkulierbare Zeche zahlen die nächsten Generationen mit dem Problem der Endlagerung. Das war beim Ozonloch einfacher, weil heute Lebende die merklich erhöhte UV-Strahlung direkt spürten. Wenn man z.B. als Australier bemerkt, dass man blind wird und Hautkrebs bekommt etc, dann macht man etwas.

Es kommt von mir kein wirres Zeug, ich versuche Deine „Argumente“, die sich ziemlich dicht an Seiten wie Eike orientieren, zu entkräften. Schön, dass Du einen Journalisten wie Axel Bojanowski zitierst, der nur sehr entfernt im Thema steckt. Dazu solltest Du aber auch sagen, dass Bojanowski ein glühender Verfechter der Katastrophenszenarien ist, verfolgt man seine Beiträge im Spiegel. Er lebt als freier Mitarbeiter von seiner Arbeit und den Klicken auf Artikel.

Zu Deinen Frage nach Unstimmigkeiten der Klimamodelle habe ich Dir längst die aktuellen Ergebnisse genannt, die 2009 noch nicht vorhanden waren, weshalb damals von Storch Alarm schlug. Es geht um Schmelzenthalpie in Grönland. Dort wird erheblich mehr Wärmeenergie in das Schmelzen von Eis umgesetzt. Als Resultat wird es zwar nicht so schnell warm, dafür steigen die Meeresspiegel schneller. Kein gutes Signal, oder. Der berechnete Wärmeeintrag ins System stimmt, eine Parameteränderung zur Eisschmelze ist in Klimamodellen schnell eingefügt. Die Modelle werden laufend optimiert.
Gronland-Eisschild: Kleiner Rechenfehler, grosse Wirkung | ZEIT ONLINE

Wir haben vermutlich unterschiedliche Ansprüche an die Genauigkeit. Ich habe Physik studiert, mir reichen gute Daumenwerte, um zu wissen, ob etwas keinen, einen geringen oder großen Einfluss hat. CO2 hat einen großen Einfluss auf unser Klima. Das reicht mir als Antwort. Wann es jetzt wo genau wie warm wird und ob das Meer 2100 0,5m oder 2m höher ist, ist mir dabei relativ egal. Die Aussage, dass es große Veränderungen geben wird ist und bleibt stimmig. Je mehr Zeit wir haben, um so besser. Je weniger CO2 wir produzieren, umso besser.

Und zu Deinem pauschalen Satz, der Klimawandel ist nicht vollständig verstanden. Nenne mir bitte ein reales System, was der Mensch in Gänze verstanden hat. Wir sind nicht einmal in der Lage, ein einfaches Doppelpendel zu beschreiben. Ist darum die gesamte Mechanik Humbug und ungenau? Oder gibt es überall Teilbereiche, in die man viel tiefer einsteigen könnte und in der Abschätzungen ausreichen müssen?
Doppelpendel – Wikipedia

Du dagegen behauptest nur, wir haben keine Ahnung und Modelle stimmen nicht. Was ziehst Du daraus für Schlüsse? Wir sollten nichts tun und abwarten? Das ist meiner Ansicht nach gefährlich bis dumm, weil ein Umstieg auf die Nutzung regenerativer Energien alleine schon aus Gründen der Verfügbarkeit und der Umweltverschmutzung sinnvoll ist. Reduziertes CO2 kommt als Schmankeln oben drauf. Darum bin ich für die EE. Die Triebfeder ist Sicherung unseres Wohnstandes im Land.

Da ich z.B. nicht behauptet habe, dass 100% der Treibeisschmelze der Arktik auf den anthropogenen Teil zurückzuführen ist, ist Dein Link keine Neuigkeit, was soll ich darauf eingehen. Der Zusammenhang zu El Nino wird auch immer deutlicher. Das hat aber rein gar nichts mit schmelzendem Festlandeis auf Grönland zu tun. Da passiert gerade viel mehr, als jemals vermutet.
scinexx | Klima: 2017 setzt Rekord-Trend fort: Neue Anomalien in Form von Hitzewellen in der Arktis und "Küsten"-El Nino in Peru

Ich sagte zum Thema schon, dass die Entwicklung der Meeresströme noch völlig offen ist. Dabei geht es aber nur um lokale Verteilung der zusätzlichen Wärme durch den anthropogenen Klimawandel, weniger um positive oder negative Rückkopplung. Auch das sagte ich schon. Du solltest lesen, was ich schreibe. Schau doch z.B. auf die mittelalterliche Warmzeit. Lokal gab es immer schon schnelle und große Veränderungen. Aktuell erleben wir aber eine globale Erwärmung, dass ist etwas ganz anderes. Was steht als Befürchtung dazu im Link:
"David Carlson, Leiter der Klimaforschung bei der WMO, ergänzt: "Selbst ohne den starken El Nino des letzten Jahres sehen wir 2017 Veränderungen auf unserem Planeten, die die Grenzen unseres Verständnisses für das Klimasystem sprengen. Wir befinden uns nun in wahrhaft unkartierten Gewässern."

Was ist es für ein Beleg, dass auch das Umweltbundesamt neuerdings gegen bewusst gefälschte Berichte angeht? Das, was man auf Eike lesen muss, ist gröbster Dummfug, dortige Journalisten als das zu benennen, was sie sind, ist sinnvoll, oder? Die Diskussion ist zu ernst, als dass man Nebelkerzenwerfer ohne Kommentar dulten sollte.

Wer nimmt z.B. an, dass die Erde ein statisches Klima hätte? Diese Unterstellung ist das, was man Strohmanns Argument nennt. Man widerlegt etwas, was nicht im Raume stand und nutzt die Widerlegung als Argument gegen andere Meinungen. Es ist zu leicht durchschaubar.

Darum eine Frage an Dich: Wie sollen wir mit den bisherigen Erkenntnissen zur Wirkung von CO2 umgehen?

P.S.: Was soll der Unfug mit „linkem Stammtisch“? Linke Stammtische kümmern sich um gesellschaftliche Fragen zur Vermögensverteilung, nicht oder weniger um Umwelt und Klima. Das wären grüne Stammtische, aber lassen wir das. Lerne Du lieber zuerst, die Daten zu verstehen, die Du verbreitest.

Der zweiter Nachsatz geht um das Wort "genau" und die Denkweise dahinter. Das Handwerker misst "ganz genau", also meint er damit einen Zentimeter, der Gravitationswellenforscher wäre mit einem Pikometer nicht zufrieden. Wer versucht "genau" zu sein, wird nie ans Ziel kommen, wer versucht, eine bestimmte Genauigkeit zu erreichen, kann es schaffen. Geht es um Klimamodelle, reichen mir 50% Genauigkeit der Temperaturen, also z.B. die Aussage, es wird 2°C +/- 1°C wärmer.
 
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@ruyven_macaran
Ich kann nichts dafür, dass dir der erste Brotkrumen nicht reicht und du es von da aus nicht mal zwei Meter weiter schaffst.
Greenhouse gas - Wikipedia

Mit Verlaub: Dafür, dass DEINE Behauptungen hier nicht belegt werden, kannst du sehr wohl etwas. Und nur du kannst etwas dafür. Und das übrigens weiterhin, in der diesmal von dir genannten wissenschaftlichen Quelle stehen die von dir behaupteten "9-26%" überhaupt nicht drin.
Climate Change Indicators: Atmospheric Concentrations of Greenhouse Gases | Climate Change Indicators in the United States | US EPA

Ich bitte erneut um eine halbwegs aktuelle Studie (sagen wir: die letzten fünf Jahre für Zusammenfassungen anderer Zahlen, dieses Jahrzehnt für Primärquellen) aus der herausgeht, dass wir "heute" eine derartige Unsicherheit in unserem Verständnis des Treibhauseffektes hätten. Ich habe bereits vier Jahre alte Quellen gepostet, die das exakte Gegenteil besagen und wenn du der Meinung bist, den IPCC widerlegen zu können, so tue das - wenn nicht akzeptiere das die Forschung nicht mehr auf dem Stand von 1997 ist. Aber vorhandenes Wissen einfach leugnen und diese Leugnung auch noch als Argument zu missbrauchen hat in einem Diskussionsforum mit "Wissenschaft" im Namen nichts zu suchen. Das ist schlichtweg Provokation.
 
AW: Anthropogener Klimawandel mit kleiner Erklärung

Es kommt hin und ist überhaupt kein Problem. Denn Du darfst nicht vergessen, dass der Mensch den CO2 Gehalt bald verdoppelt hat. Das der Effekt von Wasserdampf erheblich über CO2 liegt, sollte jeder wissen, dazu kommen andere Gase, wie Methan, Ozon, Lachgas etc. Außerdem muss kann man unterschiedlich Frequenzen betrachten:


CO2_1.JPG CO2_2.JPG
Quelle: http://journals.ametsoc.org/doi/pdf/10.1175/1520-0477(1997)078<0197:EAGMEB>2.0.CO;2

Der Unterschied liegt darin, Wissen zu haben, es zu verstehen und zu interpretieren
 
AW: Anthropogener Klimawandel mit kleiner Erklärung

Das Wasserdampf insgesamt stärker vertreten ist, ist klar und die Frequenzabhängigkeit sowieso - ohne die gäbe es schließlich gar keinen Treibhauseffekt. Mir geht es um die Bandbreite von ±50% um den Mittelwert bei dieser Angabe. Eine derartige Ungenauigkeit hätte mit "verstehen", geschweige denn "vorhersagen" tatsächlich nichts zu tun, aber für ein gegebenes Frequenzspektrum (z.B. das der Sonne respektive der Erdoberfläche) und eine gegebene Menge Wasserdampf (z.B. das globale Mittel der Erdathmosphäre aktuell oder in bestimmten Entwicklungsszenarien) kann man wesentlich präzisere Antworten geben, als deine Tabellen von 1997.
 
AW: Anthropogener Klimawandel mit kleiner Erklärung

Auch das erklärte ich doch oben. In Situationen mit extrem viel Wasserdampf spielt CO2 eine untergeordnete Rolle, weil viele Bereiche der Emissionsspektren mit Wasser übereinstimmen. In Gebieten mit kaum Wasserdampf ist der Einfluss von CO2 Prozentual viel größer. Es liegt also nicht daran, wie Taskmaster behauptet, "das wir keine Ahnung haben", sondern das wir sehr genau messen können, was wann passiert, nur schwankt es je nach Situation. Und genau das wird im Klimamodellen berücksicht. CO2 wirkt über derArktik ohne Wasserdampf ganz anders, also stärker, als über einem Monsumgebiet in Indien, wo es quasi, prozentual, keine Rolle spielt.
 
AW: Anthropogener Klimawandel mit kleiner Erklärung

Die Quellen sind verlinkt. Wenn dir diese nicht reichen, schreib eine Hochschule an.
Wie bereits im vorherigen Kommentar gepostet, ist meine Argumentation absolut mit dem IPCC konform. Sämtliche von mir geäußerte Einwände werden auch von anderen Wissenschaftlern geteilt.
Zu den eigentlich entscheidenden Fragen jedoch macht die Cook-Studie keine Aussage: Wie groß ist der menschengemachte Anteil am Klimawandel? Und wie gefährlich ist der Klimawandel? Die bedeutendsten Fragen der Umweltforschung sind weitaus schwieriger zu beantworten - und hier gehen die Meinungen der Wissenschaftler weit auseinander. Die Kontroversen und Unsicherheiten dazu dokumentiert sorgsam der aktuelle Uno-Klimabericht auf Tausenden Seiten.
Schön dazu auch der Kommentar der bonner Meteorologin Victor Venema "Five reasons scientists do not like the consensus on climate change": Five reasons scientists do not like the consensus on climate change
Warum mit einem Festwert (und sicherlich nicht dem niedrigsten) statt der tatsächlichen Spanne gerechnet wird, sollte eigentlich auch jedem klar geworden sein, der sich auch nur einmal die Mühe gemacht hat, die entsprechenden Verlinkungen zu lesen.
Wolken sind eine weitere große Unbekannte, sie fallen durch das Raster der Klimamodelle. Niedrige Wolken kühlen, hohe Wolken wärmen die Luft. Vermutlich überwiege der Wärmeeffekt, resümiert der IPCC. Es bestehe allerdings "geringes Vertrauen", dass Wolken angemessen simuliert werden könnten, konstatiert der Klimabericht.
Ich gehe in meiner Naivität immer davon aus, dass der durchschnittliche Intellekt auch Zusammenhänge erkennt und sich damit quasi von selbst die offensichtlichen Antworten gibt.
Ihr wart scheinbar nie wirklich involviert und es wird auch schwerlich medial der Dissens kommuniziert, wenn (wie gesagt) das UBA es unterdrückt, welches übrigens sich nicht über die Verschwörungstheoretiker namentlich hergemacht hat.
Das Verbrechen der beiden Wissenschaftsjournalisten war:
In ihren Beiträgen hatten sie den Klimawandel selbst nie infrage gestellt, doch kritisierten sie die ihrer Ansicht nach allzu apokalyptischen Prognosen des Weltklimarates IPCC. Auch stellten sie wissenschaftliche Studien heraus, die neben den menschlichen Einflussfaktoren auf das Klima auch natürliche Hintergründe anerkannten.
Allein an den Reaktionen darauf merke ich, wer hier Quellen nicht mal öffnet.
Wenn hochangesehene Autoren und Dozenten des "clickbaits" bezichtigt werden (vermutlich weil man nichts Negatives finden konnte), dann ist einfach Ende.

Es ist verschwendete Zeit. Ich kann Euch die Situation scheinbar nicht vermitteln, da ich gegen die Eingehämmerte Ideologie nicht ankomme. Es wird gar nichts zugelassen, was zwar Stand der Dinge ist, aber gegen einen anthropogenen Klimawandel als Armageddon spricht oder andere Faktoren ins Spiel bringt.

Wenn ich alleine lese, dass "+- 1 bis 2 Grad jetzt nicht so wichtig wären, so genau nimmt das ja keiner" (ein Grad Erhöhung entspricht der Verdopplung des CO2 in der Atmosphäre), dann weiß ich wo ich bin.
 
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Was soll mir der Link "Fünf Gründe, warum Wissenschaftler keinen Konsens mögen" jetzt sagen? Es gibt keinen Konsens. Ja, richtig, ich verlinkte Dir die Basis aller Kritiker, die Veröffentlichung von Tscheuschner und Gerlach. Darauf berufen sich die ablehnenden Wissenschaftler und genau die sind über einen Konsens unglücklich und zetern von wegen Wissenschaftsethik etc. . Sie sollten einfach gute Messwerte und gute Argumente liefern, anstatt ideologisch zu intervenieren.

Und weiter? Wir sehen hier den Übergang von wissenschaftlichen Ergebnisse zur Politik. Mit den politischen Aussagen sind Wissenschaftler nicht glücklich. Ja, eine Binsenweisheit. Welche genauen Thesen hat denn der Blogschreiber gegen die massgebliche Wirkung von CO2 als aktuelle Triebfeder? Sämtliche natürlichen nicht anthropogenen Ursachen würden uns langsam Richtung Kaltzeit auf der Nordhalbkugel schicken, die ist nämlich wieder dran [1], wenn Du Dir langfristige Zyklen anschaust, nach dem Krieg befürchtete man auch noch, das die nächste Kaltzeit beginnt, es war aber Staub durch den Krieg, durch ungefilterte Abgase und die Wasseraufwirbelung durch Schiffe[2] . Was erwärmt die Erde aktuell? Im Blog finde ich dazu keine Antwort. Für wen, außer sich selber, redet der Blog Schreiber? Ein verfickter Blog. Das ist Deine Quelle der Wahrheit? Oder willst Du mir sagen, dass nicht alles Eindeutig ist? Nein, ist es nicht. Na und? Es ist eindeutig genug, darauf kommt es an.
[1] Klimazyklen: Die nachste Eiszeit fallt erst einmal aus - Spektrum der Wissenschaft
[2] Ein Grossversuch mit dem Klima – Der Extrem-Winter 1939/40 und die Klimaforschung (von Dr. Arnd Bernaerts) | Weltenwetter

Ich habe keine Lust, seitenweise Eike Stumpfsinn zu lesen, . Beschreibe in klaren Worten, was Du kritisierst, welche Konsequenzen es hat und welche Schlüsse es hat. Z.b. zu Wolken, ja, eine Simulation zu Wolkenbildung ist schwierig. Also sucht mal allgemein zu Faktoren für Bevölkung. In den ersten Modellen wurden Wolken als abkühlernd angesehen, also als Klimastabilisierend. Inzwischen zeigen immer bessere Ergebnisse, dass Wolken in Summe wohl leicht erwährmend sind. Der Effekt der Wolken ist aber nicht so riesig, dass es maßgeblichen Einfluss hat. Relevant ist der Wasserdampf in der Luft. Wo ist jetzt Dein Problem? Beschreib es und quantifiziere es.
Wenn ich alleine lese....
Ich stellte Dir diese Frage:
Darum eine Frage an Dich: Wie sollen wir mit den bisherigen Erkenntnissen zur Wirkung von CO2 umgehen?.

Keinen Deiner erwähnten Punkte sehe ich anderes, ich beschriebe es mit quasi denselben Worten. Es gibt natürlich Unsicherheiten in der Modellen. Ich ziehe vermutlich nur andere Schlüsse als Du. Also noch einmal die Frage an Dich: Wie sollen wir mit den bisherigen Erkenntnissen zur Wirkung von CO2 umgehen?

Und zu Axel Axel Bojanowski, es ist ein Journalist, kein Wissenschaftler. Er berichtet über Wissenschaft und schafft keine. Er ist immer wieder eine Quelle für gute links. Früher war er leidenschaftlicher Schreiber für Katastrophenszenarien, seit es eine kurze Periode über ein paar Jahre keine weitere Temperatursteigerung gab, weil wir auf sehr hohem Niveaus waren, fing er an, ganz andere Töne zu schreiben. Von Deinem Hauptlink wird er aber masslos kritisiert für diese Aussage: "Selbst hartgesottene Kritiker der Klimaforschung zweifeln nicht an dem physikalischen Grundsatz, dass Treibhausgase aus Autos, Fabriken und Kraftwerken die Luft wärmen"

Liest Du eigentlich, was Du verlinkst?
 
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Auch das erklärte ich doch oben. In Situationen mit extrem viel Wasserdampf spielt CO2 eine untergeordnete Rolle, weil viele Bereiche der Emissionsspektren mit Wasser übereinstimmen. In Gebieten mit kaum Wasserdampf ist der Einfluss von CO2 Prozentual viel größer. Es liegt also nicht daran, wie Taskmaster behauptet, "das wir keine Ahnung haben", sondern das wir sehr genau messen können, was wann passiert, nur schwankt es je nach Situation. Und genau das wird im Klimamodellen berücksicht. CO2 wirkt über derArktik ohne Wasserdampf ganz anders, also stärker, als über einem Monsumgebiet in Indien, wo es quasi, prozentual, keine Rolle spielt.

Taskmaster äußert hier keine Aussage über die Strahlungsbilanz in bestimmten, abgegrenzten Bereichen, sondern über die Wirkung des Klimawandels insgesamt bzw. über unsere Kenntnis derseleben. Und er behauptet, dass wir den globalen Einfluss von CO2 kaum mehr als raten können. Diese Behauptung ist schlichtweg falsch.
Die Feststellung, dass sich der lokale Einfluss von CO2 von Ort zu Ort oder genauer von Wetterbedingung zu Wetterbedingung unterscheidet, wäre richtig. Aber es wäre eben keine Aussage über den globalen Klimawandel, um den es hier ging, sondern ein Baustein für feingranuläre Simulationen ;)


Die Quellen sind verlinkt. Wenn dir diese nicht reichen, schreib eine Hochschule an.

Das hier ist ein Link: Quellenangabe – Wikipedia
Das hier sind Quellen zum Forschungsstand des 21. Jhd. zur Bedeutung von CO2 für den Klimawandel
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Und zwar die einzigen, die hier in letzter Zeit gepostet wurden. Zufällig welche mit Hochschulhintergrund und nicht-ganz-zufällig welche, die dich der Lüge bezichtigen. Du kannst darauf eingehen oder darauf verzichten, an dieser Diskussion teilzunehmen.

Wie bereits im vorherigen Kommentar gepostet, ist meine Argumentation absolut mit dem IPCC konform. Sämtliche von mir geäußerte Einwände werden auch von anderen Wissenschaftlern geteilt.

Du verlinkst nicht auf den IPCC, sondern auf den Spiegel. Genauer gesagt verlinkst du ausschließlich auf Axel Bojanowski und ausschließlich auf Abschnitte, in denen er seine Einschätzung widergibt und nicht aus wissenschaftlichen Studien zitiert. Das einzige, womit deine Argumentation demnach konform ist, sind Teile der Meinung von Axel Bojanowski. In Anbetracht des Alters der Artikel (drei Jahre alte Meinung auf Basis einer vierjahre alten Aussage seiner selbst auf Basis einer damals aktuellen Zusammenfassung bis zu neun Jahre alter Daten) ggf. nicht einmal die aktuelle Meinung Axel Bojanowskis. Der übrigens weder Klimatologe noch Wissenschaftler noch sonst irgend eine Form von Primärquelle ist, sondern freier Journalist, der gelegentlich eine ausreichend reißerische Headline für Spon hervorbringen muss.

Schön dazu auch der Kommentar der bonner Meteorologin Victor Venema "Five reasons scientists do not like the consensus on climate change": Five reasons scientists do not like the consensus on climate change
Warum mit einem Festwert (und sicherlich nicht dem niedrigsten) statt der tatsächlichen Spanne gerechnet wird, sollte eigentlich auch jedem klar geworden sein, der sich auch nur einmal die Mühe gemacht hat, die entsprechenden Verlinkungen zu lesen.

Ich habe mir die Mühe gemacht, deine Verlinkungen zu lesen und finde darin keine einzige deiner Argumentationen belegt. (Weswegen ich mich künftig bei längeren Links auf Querlesen beschränken werde, ehrlich gesagt ist es verdammt arrogant zu erwarten, dass Diskussionspartner eine einzelne Zahl oder Aussage aus mehreren Seiten Text selbst heraussuchen und es ist eine absolute Frechheit, dann auch noch Texte zu verlinken, in denen diese Zahlen nicht einmal auftauchen)
Das gilt übrigens auch für die jetzt zum ersten Mal von dir aufgestellte Behauptung "es wird mit einem Festwert gerechnet"
(von der ich aber nicht einmal weiß, worauf sie sich beziehen soll)


Ich gehe in meiner Naivität immer davon aus, dass der durchschnittliche Intellekt auch Zusammenhänge erkennt und sich damit quasi von selbst die offensichtlichen Antworten gibt.
Ihr wart scheinbar nie wirklich involviert und es wird auch schwerlich medial der Dissens kommuniziert, wenn (wie gesagt) das UBA es unterdrückt, welches übrigens sich nicht über die Verschwörungstheoretiker namentlich hergemacht hat.
Das Verbrechen der beiden Wissenschaftsjournalisten war:

Mag ja sein, dass mein Intellekt einfach nicht ausreicht, aber ich verstehe nicht einmal was diese drei von dir zusammenhängend geposteten Sätze miteinander zu tun haben. Oder gar mit dem vorrangehenden Zitat oder den hier thematisierten, wissenschaftlichen Aspekten. Aber ganz allgemein ist die Erläuterung von nicht selbstverständlichen Zusammenhängen die Grundlage einer Diskussion, denn wenn die Sache selbstverständlich wäre, müsste man ja nicht diskutieren. Du erklärst die von dir gesehenen Zusammenhänge aber nicht einmal auf Nachfrage, was deinen Posts den Status eines Diskussionsbeitrags nimmt und sie zu Predigenden/Bekehrungsversuchen/Zeitverschwendung macht. Wie schon mehrfach erwähnt könntest du das ändern oder dieses Diskussionsforum verlassen.
Persönlich bin ich übrigens tatsächlich nicht in Klima- und Klimafolgenforschung involviert. Aber ich hab zumindest schon mit Leuten zusammengearbeitet die es sind und einige Jahre meines Lebens u.a. damit verbracht, denen zuzuhören und mit einigen aus der nicht rund um die Uhr im Fernsehn vertretenen B-Riege auch darüber zu diskutieren. (Ein Latif hat selten einen ruhigen Moment, seine Co-Autoren schon). Das ist zwar zugegebenermaßen auch schon wieder einige Jahre her, aber dank des langsamen Wissenstransfers aus der Wissenschaft in die Medien reicht das auch heute noch oft genug, um z.B. Spiegel-Panikmache als solche zu erkennen und nicht zwei Jahre warten zu müssen, bis eine gegenteilige Meldung als "Neuheit" folgt. (Stichwort "oh nein, der Golfstrom geht gleich aus, Europa erfriert"...)
 
AW: Anthropogener Klimawandel mit kleiner Erklärung

...Ich habe mir die Mühe gemacht, deine Verlinkungen zu lesen und finde darin keine einzige deiner Argumentationen belegt. (Weswegen ich mich künftig bei längeren Links auf Querlesen beschränken werde, ehrlich gesagt ist es verdammt arrogant zu erwarten, dass Diskussionspartner eine einzelne Zahl oder Aussage aus mehreren Seiten Text selbst heraussuchen und es ist eine absolute Frechheit, dann auch noch Texte zu verlinken, in denen diese Zahlen nicht einmal auftauchen
Danke, diese "Frechheit" versuche ich mit höflichen Worten UserTaskmaster weit einigen Beiträgen klar zu machen.
 
AW: Anthropogener Klimawandel mit kleiner Erklärung

*Seufz*
Schlag den besagten IPCC-Bericht auf (achte auch darauf, dass es die lange Version ist) und prüfe. Wenn du ihn gelesen hättest, würden wir jetzt schon gar nicht mehr diskutieren.
Ich habe echt keine Ahnung, was für Probleme du mit Quellen hast. Sollte es mir nicht möglich sein, per Direktlink auf Absätze oder Stellen zu verlinken und du keine Lust haben, alles zu lesen, dann hier der Pro-Tipp:
Strg + F-Taste und ab die Post.
Es kann doch nicht so schwer sein, einen Text zu durchsuchen? Vor allem nach Zahlen?

Übrigens hoffe ich nicht, dass du zur CO2-Spanne die Verlinkung "Five reasons scientists do not like the consensus on climate change" durchforstet hast.
Denn die Antwort steht selbstverständlich lieb und einfach verständlich im angeführten Zitat.
Dass Du nicht mal weißt, worauf sich der "Festwert" bezieht, zeigt nur, dass du an dieser Diskussion teilnimmst, ohne überhaupt die vorherigen Beiträge gelesen zu haben.

Wie gesagt: das hier ergibt so keinen Sinn.

Gute Nacht.
 
AW: Anthropogener Klimawandel mit kleiner Erklärung

Man nennt Deinen Stil: Destruktive Diskussion. Keine klaren Aussagen machen, irgendwelche allgemeinen Links mit wenig Zusammenhang dazu schmeißen, Texte anderer nicht lesen, stattdessen persönlich angreifen. Das hat mit Diskussion nichts zu tun. Worum geht es Dir? Ich habe immer noch nicht verstanden, was Du uns darüber hinaus sagen willst, dass Klimamodelle das Erdklima nur grob berechnen? Das widerlegt nicht im geringsten, dass CO2 einen massgeblichen Einfluss hat. Was ist Dein Ziel der Diskussion?

In diesem Sinne: Gute Nacht

Ist es dagegen nicht schön, dass die EE wunderbar funktioniert. Das sind die geplanten Einspeisungen für heute, z.T. 70% Windstrom

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Quelle: Transparency in Energy Markets - Deutschland
 
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