Anthropogener Klimawandel mit kleiner Erklärung

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Kritisch hinterfragen ist immer wichtig.
Aber wenn man dann anderer Meinung ist als alle anderen, muss man das eben auch empirisch belegen können, wieso alle anderen falsch liegen und hier scheitert das in der Regel.
 
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Mal was grundlegendes:

Wie viele verschwörungstheoretiker und Gurus schreiben ein buch um den leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen? Die meisten glauben die dinge doch selbst nicht was Sie schreiben...

Ja... Der Moralapostel hat wieder getextet :D

Mit "Verschwörungstheoretiker" bezeichnet man in der Regel jeden, der VTs vertritt. Da würde ich mindestens 95% Gläubige + Trolle erwarten. Aber unter den Gurus, die damit Geld verdienen, dürfte es einen sehr großen Teil geben, die sich sehr wohl über die Wahrheit im klaren sind. Vor einigen Jahren habe ich hier mir mal ein Youtube-Video zum Thema "Flugzeuge sind zu Labil um Bürogebäude zu beschädigen" zerrissen, dass einen NACA-Crashtest beinahe Framegenau geschnitten hat nachdem ein Telegrafenmast in die Butterweiche Flügelvorderkante eingedrungen war, aber bevor er vom stabilen Flügelholm umgemäht wurde. Solche "Argumente" faked man nicht für ein größeres Gut, solche Leute verarschen ihre Zuhörer ganz bewusst. Und es ist sicherlich auch kein Zufall, dass sehr viele kritische Studien zum anthropogenen Klimawandel von Erdölkonzernen finanziert wurden und dass sich das "kritische" in den wissenschaftlich soliden darunter fast immer auf eine Interpretation ausgehend von der Basis "die Daten sind uneindeutig" ausgeht, also eigentlich nur eine Vermarktung von "wir haben keine Ahnung, also lügen wir auch nicht, wenn wir eine gegenteilige Meinung schreiben" darstellen.

Das ist aber übrigens kein neues Phänomen, dass erst mit online-VTs aufgekommen wäre. Ich hab hier auch ein paar interessante Theorien zu "historischen" Themen stehen (die Stromnetze der Ägyptischen Pharaonen, der Versicherungsbetrug mit der Titanic die gar keine war, Atlantis, Ufos,... - erstaunlicherweise kein einziger Kopp-Titel, irgendwie muss ich die Dänikens immer geliehen haben :ugly: ). Quasi jedes einzelne davon steht zumindest Sektionsweise in krassem Widerspruch zu Fakten, die dem Autor schon allein bei seiner Recherche nach "alternativen" Quellen begegnen sein müssen und die er somit ganz bewusst nicht anspricht. Spannend aufgezogene Märchen verkaufen sich einfach besser, als dröge Analysen der Realität. Das gilt erst recht bei Themen, wo 99% der Leser die Realität schon kennen und es überhaupt nicht nötig haben, weitere Medien darüber zu konsumieren. Wenn man dagegen das Gegenteil behauptet, kann fleißig neue Zuhörer anziehen und selbst diejenigen, die es besser wissen, werden einem zum Teil was abkaufen um herauszufinden, was derjenige denn für Quatsch erzählt. (Und um sicherzustellen, dass man nicht vielleicht doch selbst derjenige ist, der danebenliegt. Deswegen ist es ja leider auch so verdammt aufwendig, Lügenverbreitern argumentativ gegenüber zu treten - egal ob Rechts, Truther, Skeptics oder einfach nur Trump in Person. Man muss es nicht nur besser wisser, sondern man muss auch die Aussagen des Gegeners analysieren und eine der Zuhörerschaft angemessene Argumentation aufbauen -was je nach Größe der Zuhörerschaft unmöglich ist. Der Lügner dagegen muss sich nur ein neues Märchen überlegen.)
 
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Ich schiebe die Antwort mal hier hin:

@interessierter User
4 Sekunden Googeln:
Kohlenstoffdioxid in der Erdatmosphare – Wikipedia
In der Atmosphäre befinden sich 0,04% CO2. Davon sind 3% von uns. Do the math. Du hast ganz generell die Mechanismen nicht (bzw. nur so halb) verstanden und in einen merkwürdigen Brei verwurstet. .
:huh: :huh: :huh:

Welche "Mathematik soll ich machen"? Oder verwechselst Du mit in Kalk gebundenem CO2 mit atmossphärischem? Solche Taschenspielertricks von Eike sollte man nicht übernehmen. Wo also steht im Artikel etwas zu Deiner absurden Annahme, dass von der Erhöhung des CO2 Gehaltes in der Luft von 280ppm auf 400ppm nur 3% anthropogen sind? Und welchen Teil des Klimawandels habe ich Deiner Meinung nach mit meinen "merkwürdigen Brei" nicht verstanden? Jetzt wird es interessant. Du machst mich neugierig.

Wie kommst Du auf "grobe Schätzungen" zum C02 Eintrag? Wir kennen die abgebauten Mengen fossiler Brennstoffe sehr genau. Bei Wäldern geht man über die Fläche und Tonnen Holz pro Hektar, auch das ist ziemlich genau. Es mag für Leugner nicht eindeutig sein, weil sie in jeden Schornstein ein Messgerät hängen wollen, anstatt einfach mit vorhandenen sinnvollen Zahlen zu rechnen. :ugly: Alleine das Isotopenverhältnis der Luft drückt sehr schön aus, wieviel fossilen Brennstoff wir verfeuert haben, weil fossiler Brennstoff C14 frei ist. Die Verwitterung von Gestein und das bei Vulkanismus freigesetzte CO2 ist um viele Größenordnungen geringer. Eike-Taschenspielertricks.

Der Klimawandel ist keineswegs in den letzten Jahren abgesagt worden, sondern es gab übliche Überlagerungen. Die Leugner wählten als Startjahr ihrer Betrachtung ein extrem warmes Jahr und sagten dann, "es gibt gar keine weitere Erwärmung". Der nächste billige Taschenspielertrick, das Gegenteil ist der Fall. Die größte Erwärmung mit über 5°Cwurde in der Arktik gemessen, weshalb die Grönlandgletscher erheblich schneller schmelzen als angenommen und enorme Wärmemenge in Form von Schmelzenthalpie aufgenommen haben und aufnehmen.

Soso, man weiss also nicht viel? Was weiss man denn nicht und was macht man dagegen? Es gibt Unsicherheiter über zukünftigte Bewölkung und deren Einfluss, weil unterschiedliche Wolken unterschiedliche Effekte verursachen, einige sehr hohe und dünne wirken wegen Reflexion abkühlend, andere tiefere und dickere wegen Rückstrahlung erwärmend. Das Verhältnis der Wolken ist darum relevant, aktuelle Forschungen deuten eine leicht positive Rückkopplung an. Das wäre fatal, bisher ging man von leicht negativer Rückkopplung aus. Offen sind Methan und CO2 Mengen, die der Tundra durch Auftauen entweichen werden, sowie Methanhydrate im Meeresboden. Die ersten Forschungsergebnisse sind allesamt alamierend, weil es mehr ist, als erwartet wurde und schneller abläuft. Beides ist massiv positiv rückkoppelnd.

Offen sind weiter die Meeresströmungen und die genauen angenommenen Wärmemengen und -transporte. Aber das ist nur ein Puffer, keine Rückkopplung zur Ursache. Verlagert sich z.B. der Golfstrom, haben wir eine Arschkarte gezogen, die man sich kaum vorstellen kann. Schottland liegt auf der Höhe von Alaska. Ebenso offen ist die Aufnahme von C02 der Meere durch Algen. Auch da zeigt sich, dass das Ausrotten der Wale absolut fatal war, weil Wale Stickstoff der Luft beim Eiweißaufbau binden und über ihren Kot ans Meer als Dünger abgeben. Weniger Wale bedeutet erheblich weniger Algen, darum denkt man im Rahmen des Geoengineerings an Meeresdüngungen mit Eisen und Stickstoff nach. Ebenso verändert die Übersäuerung der Meere durch C02 die Algenzusammensetzung, was die gesamte Nahrungskette im Meer durcheinander bringen wird. Auswirkungen für die Zukunft und den Fischertrag sind noch offen. Aber es wird sich dramatisch ändern, in welche Richtung auch immer. Ein tolles Experiment, was da gerade läuft, wenn man bedenkt, dass 17% des Eiweisbedarfes der Menschen durch Fisch gedeckt werden.

Was hat die Mgnetumpolung mit dem aktuellen Klimawandel zu tun? Wir reden über 200 Jahre. Wie stark hat sich denn in diesen 200 Jahren das Erdmagnetfeld verändert un welche Folgeeffektr stellen sich ein? Ist das die nächste Sau der Leugner, die immer irgendwas suchen, ohne Belege zu haben? Schon der Ansatz mit Kosmischerstrahlung und Wolkenbildung nach Svensmark hat sich nach teuren Versuchen am Cern als großer Humburg heraus gestellt. Wissenschaft funktioniert nicht mit der Behauptung, da gibt es irgendwas, was einen riesigen Einfluss hat, sondern dadurch, dass man es durch Messwerte untermauert und dann Ursachen findet. Das verstehen die Leugner aber nicht so ganz.

Und dieses kindische Argument, dass es ein Segen wäre, wenn der Permafrost in Alaska und Sibiren auftaut. Damit zerbricht die gesamte Infrastruktur, weil keine Fundamente gebaut werden. Jede Straße, die Pipeline und jedes Gebäude versinkt im Schlamm, die Russen haben extreme Panik davor, was in den nächsten 50 Jahren an Problemen auf sie zukommt,

Soso, Strandhaus verlegen, wenn der Meeresspiegel steigt. Ist Dir der Zynismus Deiner Worte klar, wenn man bedenkt, dass eine Milliarde Menschen auf einer Meereshöhe bis 2m leben und weite Teile der Küstenstreifen fruchtbares Land sind?`Schau Dir z.B. mal Ägypten auf einer Höhenkarte mit 2m höherem Meeresspiegekl an? Was macht Banglasdesh?

Und der nächste Punkt. Der Klimawandel ist keine Ideologie. Die absurde unwissenschaftliche Sprachgebung mag in Eike und AfD Kreise witzig sein, man outet sich damit als Feind jeder wissenschaftlichen Arbeitsweise. Aber gut, dass ist ja genau das Thema, um das es geht. Die Wissenschaftsfeindlichkeit der AfD.

Fassen wir zusammen: Du hast weder die Mechanismen verstanden, noch kannst Du geologische Daten bewerten und am wenigsten die Auswirkungen abschätzen. Was Du hier geschrieben hast, ist reiner faktenbefreiter Populismus, passend zur Partei, die den antropogenen Klimawandel ablehnt.

Wenn Du die Basis unseres Wissen verstehen willst, lies sinnvolle Literatur, ich mache das z.B. seit 1978 durch Spektrum der Wissenschaft, die sinnvolle Ergenbnisse veröffentlichen und keinen populistischen Dünnpfiff von Geisteswissenschaftlern bei Eike. Zum Einlesen eine einfache Zusammenfassung auf Schultauglichem Niveau. Zu jedem Thema findest Du in jeder Unibibliothek tausende von Veröffentlichungen. Lesen, verstehen und dann bewerten.
Fakt ist ... | klimafakten.de
 
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...Deswegen weiß ich recht gut, dass eben nichts so eindeutig ist, wie Journalisten (die können mittlerweile ja auch gar nicht anders, wie oben verlinkt) und Grüne gerne behaupten. Es klaffen überall riesige Lücken in der Argumentation. Die Modelle haben es nicht mal geschafft, einen Zeitraum von 15 Jahren korrekt vorherzusagen.
Es sind Unterschiede der Betrachtung und der Erwartung. Wenn ich in Deinen Rechner eine 0,1W Heizung stelle, wird Deine CPU dan wärmer, oder nicht?
"Die wurden immer schon warm und kalt"
"Keiner kann sagen, ob die CPU morgen um 8:00 warm oder kalt ist"

Ähnlich ist es mit den Klimamodellen und Prognosen. Es ist grob, natürlich. Trotzdem ist der Effekt eindeutig. Nicht eindeutig snd lokale Ereignisse. Eindeutig ist, dass es massive Veränderungen geben wird, sehr schnelle, überlagert durch unsere gesamte Veränderung der Biosphäre. Weniger verbrannte fossile Brennstoffen verlangsamen die Veränderung auf jedem Fall. Panikist immer so ein Wort. Das wirst Du bei mir nicht hören. Es wird aberteuer werdenund es wird Menschenleben kosten. Bewi uns weniger, wir kommen extrem gut weg, bei anderen mehr,

Sauer werde ich nur, wenn Leute mit falschen Argumenten kommen, z.B. dass mehr C02 in der Luft unsere Ernten verbnessern sol. Das idst widerlegter Humbug, weil Pflanzen nicht zu weng C02 haben, sondern zu wenig Wasser und Stickstoff. Eine Größe zu erhöhen ist durchschnittleich keine gute Idee, weil z.B. der Eiweisanteil in Getreide signifikant sinkt, die Wertigkeit des Getreides also sinkt.

Aer lass uns gerne in die Diskussion einsteigen. Jede neue Aspekt interessiert mich
 
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Naja, ich bin ja schon etwas älter. :ugly::D

Ich kenne aber aus Kindheitstagen noch sehr lange kalte und schneereiche Winter.
In den letzten 25 Jahren hat sich das schon extrem verändert,
eine "normale" Klimaanomalie wird es wohl nicht mehr sein.
 
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Naja, ich bin ja schon etwas älter. :ugly::D

Ich kenne aber aus Kindheitstagen noch sehr lange kalte und schneereiche Winter.
In den letzten 25 Jahren hat sich das schon extrem verändert,
eine "normale" Klimaanomalie wird es wohl nicht mehr sein.
Ich bin vermutlich noch älter und ja, wir hatten früher sehr strenge Winter, an die erinnern wir uns, aber ebenso auch sehr milde. Ich kann das gut an den alten Fahrtenbühern der Motorräder recherchieren, weil früher die täglich aus Spaß zurückgelegten Kilometer mit dem Wetter korrelierten. Es gab auch vor über dreißig Jahren warme Dezember und Januare, in denen ich viele tausende Kilometer fuhr, mitten in den Mittelgebirgen. Und denke an den Winter 2009/10, er war jämmerlich kalt. Aber das ist alles "Wetter" und gefühlt ist schwer mit Daten gleichzusetzen. Ich bemerke es viel mehr an Themen wie Kirchblüte, denke ich an unsere Bäume und da bemerkt man eine deutliche langfristige Verschiebung.

Aber wir haben zur Zeit wirklich Glück bei uns, weil die Erwärmung eher gering ist, auch geringer, als es frühere Modellrechnungen verhersagten. Lokal stoßen Klimamodell an große Grenzen ud wir dürfen keine zu hohen Erwartungen haben. Global sieht es anders aus, da kommt die Projektion ganz gut hin. Hier ein kurzer Artikel zur erwähnten Nordatlantik Anomalie
Was ist los im Nordatlantik? >> KlimaLounge >> SciLogs - Wissenschaftsblogs

Was Sibirien angeht. Was ist mit dem Methan, was unter dem Boden gefangen ist? Dürfte auch zur Erwärmung beitragen.
Permafrost – die große Unbekannte im Klimawandel
Permafrost – die grosse Unbekannte im Klimawandel - Spektrum der Wissenschaft

...
 
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Jeder Pollenallergiker merkt, das es eine Klimaerwärmung gibt: Der Heuschnupfen fängt früher an und dauert länger. Die Frage ist nicht, ob der Mensch zur Klimaerwärmung beträgt, sondern wieviel. Und wenn wir auf der sicheren Seite sein wollen, müssen wir vom Worst-Case-Scenario ausgehen: Der Mensch ist für den größten Teil des Klimawandels verantwortlich. Nur wenn wir dementsprechend agieren, haben wir eine Chance, das Ganze auf ein halbwegs natürlichen Niveau der Klimaerwärmung zurück zu drücken.
 
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Ohne das von den anderen Teilnehmern hier zuvor gelesen zu haben und nur auf deinen (interessierterUser) Post #684 schnell einzugehen:
Es sind Unterschiede der Betrachtung und der Erwartung. Wenn ich in Deinen Rechner eine 0,1W Heizung stelle, wird Deine CPU dan wärmer, oder nicht?
Die Antwort ist: "Kommt drauf an". Denn so einfach ist das eben nicht. Du kennst die Nenngrößen meines Rechners nicht. Volumen des Gehäuses, Belüftung, Art der Kühlung (vielleicht sogar ein externer MoRa?). Vielleicht reflektiert mein Gehäuse sogar Wärmestrahlung oder der Mieter unter mir heizt so stark, dass der Fußboden die eigentliche Wärmequelle darstellt? Die Sache ist also durchaus kompliziert.
Deswegen ist die einzige (richtige) Vorgehensweise, sich erst mal das System an sich anzuschauen und völlig zu verstehen, welche Parameter einfließen. Das Übertragen auf einen ganzen Planeten mit seinen komplexen Systemen, Kreisläufen, physikalischen Eigenschaften ist noch mal einige Niveaustufen höher.
hnlich ist es mit den Klimamodellen und Prognosen. Es ist grob, natürlich. Trotzdem ist der Effekt eindeutig. Nicht eindeutig snd lokale Ereignisse.
So eindeutig ist das eben nicht, weswegen es ja jetzt schon zu den (im anderen Thread verlinkten) Unstimmigkeiten (hier noch mal) kam.
Statt durch die Modelle prognostizierte Erwärmung nun beinahe 20 Jahre Stillstand. Das wurde von den Verantwortlichen natürlich schnell abgetan, sollte aber eigentlich ziemlich erschrecken.
Kleinste Fehler und Abweichungen in diesen Modellen können den Ausgang von "alles kein Thema" hin zu "Apokalypse" verschieben.
Und dann halte dir vor Augen, dass man noch nicht mal die Rolle des CO2 bei einer Klimaerwärmung genau beziffern kann. Man arbeitet dabei mit Spannen, die nicht wenige als unseriös bezeichnen würden. Dem CO2 wird zum Beispiel ein Anteil am Treibhauseffekt von 9 bis 26 %(!) (schwankt ständig, ich kenne das sogar noch mit 5-25%) nachgesagt.
Damit kann einfach niemand seriös arbeiten, weil die Ergebnisse alles und nichts liefern werden.

Übrigens: dass CO2 die Pflanzenwelt "düngt", ist alles andere als widerlegt. Ganz im Gegenteil: die Diversität der Pflanzenwelt war immer dann am höchsten, wenn viel CO2 vorhanden war (siehe Karbon).
CO2 macht die Welt gruner - SPIEGEL ONLINE 29.04.2016

Das leugnen auch nicht die "Pro ant. Klimawandel"-Jünger, die dann jedoch natürlich ihr gestricktes und völlig überzeichnetes Katastrophenszenario ("Profitieren schon, aber die Sonne bzw. die Hitze des Klimawandels werden sie verdorren bzw. verbrennen und der Effekt damit egalisiert.") wieder in den Vordergrund gerückt haben möchten. Der Denkfehler liegt dort, weil der Klimawandel eben keine "Sahara weltweit" bedeutet. Die Erde wird keine zweite Sonne. Gerade der IPCC liebt solche Höllen-Metaphern (logisch, ohne solche Schreckensszenarien würde kaum jemand zuhören). Sie sind aber reiner Quatsch.
Es gibt Regionen, die werden trockener, es gibt Regionen, die werden kälter. Das bewirkt alleine schon das Schmelzwasser von Süd- und Nordpol. Klimazonen werden sich verschieben. Aber die Hölle wird ausbleiben. Saatgut wird ununterbrochen optimiert und Gentechnik wird früher oder später auch die letzte Ecke des Planeten erreichen. Spätestens durch globalen Freihandel.

Genau das hatten übrigens die zwei Herren auch berichtet:
In ihren Beiträgen hatten sie den Klimawandel selbst nie infrage gestellt, doch kritisierten sie die ihrer Ansicht nach allzu apokalyptischen Prognosen des Weltklimarates IPCC. Auch stellten sie wissenschaftliche Studien heraus, die neben den menschlichen Einflussfaktoren auf das Klima auch natürliche Hintergründe anerkannten. Das in Dessau ansässige UBA interpretierte dies so, dass Maxeiner und Miersch Beiträge veröffentlicht hätten, die „nicht mit dem Kenntnisstand der Klimawissenschaft übereinstimmten“.
https://www.welt.de/politik/deutsch...erde-darf-Journalisten-namentlich-ruegen.html

Aber man darf an das Thema nicht mehr sachlich ran, weil man als Wissenschaftsjournalist dann quasi hierzulande ein "Berufsverbot" (und nichts anderes ist es, wenn das UBA dich dann mit einer Broschüre so aufs Horn nimmt) bekommt. Da stellt dich niemand mehr ein.
 
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Wir müssen unterscheiden zwischen Katastrophenszenarien der freien Presse und den wissenschaftlichen
Aussagen. Das hier z.B. war dumme Panikmache: https://magazin.spiegel.de/EpubDelivery/image/title/SP/1986/33/300

Zu sagen, es wird große Veränderungen geben, die teuer werden, ist etwas ganz anderes. Schau Dir unsere
extrem komplexe und verschachtelte Wirtschaft an. Wir sind glücklich, wenn wir 2-3% Wachstum schaffen.
Da reicht eine ordentliche Sturmwoche mit großen Stromausfällen und unsere Wirtschaft liegt eine Woche
lahm. Um diese Kosten geht es, nicht darum, dass wie alle sterben.

Jetzt zu Deinen 5-25% Anteil des C02 an der natürlichen Klimaerwärmung. Die Zahlen sind aus einer Studie
von 1998, mit Daten auch den achziger und neunzigerJahren. Ja, es gab eine große Unsicherheit, heute
ist die Datenlage besser. Jetzt bewerten wir doch mal die Zahlen in Bezug auf Deine Zimmertemperatur.
Wieviel macht denn Deine Heizung? Ohne Heizung hättest Du im Winter z.B. 280K, mit Heizung 300K.
Deine Heizung ist also nur für 7% der Raumtemperatur verantwortlich. Das hat doch überhaupt keinen
Effekt. So funktionieren die Tricks.

Es geht um Änderung und es geht darum zu verstehen, wo aktuelle Veränderungen her kommen.
Was hat sich verändert, außer der durch Menschen veränderten Fauna und Flora und dem C02 Gehalt?
Und ja, Wasserdampf hat eine viel größere Bedeutung als Klimagas als C02. Der Wassergehalt ist aber,
konstante Meeresflächen und Meeresströmungen annehmend, nur eine Funktion der Temperatur.
Wasserdampf ist Wirkung, nicht Ursache,

Und zum Getreide. Ich sage doch nicht, dass es wenige geben wird, ich sage nur, der positive Effekt
eines begasten Gewächshauses ist nicht mit realen Pflanzen vergleichbar. Der messbare Wachstums-
gewinn wird kompensiert durch geringere Wertigkeit. Wir werden also nicht verhungern, aber es gibt
keie nenneswerten Vorteile durch mehr C02 in der Atmosphäre.
aber
 
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Über Kosten können wir gerne reden. Nur macht es dann wenig Sinn, Windräder in die Landschaft zu stellen, wenn man eine solche Angst vor Stürmen hat und sieht (gehen wir jetzt einfach mal davon aus, dass die 0,04 % CO2 und davon 1,5% vom Menschen verschuldete Anteil in der Atmosphäre die Erwärmung verursachen), dass die restliche Welt gar nicht mitzieht, ja eigentlich nicht mal wir unsere Ziele erreichen (ohne Emissionshandel wohl noch wesentlich schlimmer).
Wäre es dann nicht sinnvoller, statisch unempfindlichere Energiegewinnung anzustreben. Global die Menschheit durch entsprechende Forschungsintensivierung respektive -optimierungen und Finanzierung bestmöglich auf die erwarteten Dinge vorzubereiten? Das Geld wird momentan in der Energiewende ja quasi nur so angezündet.
Denn diese Art der Herangehensweise würde nämlich beide Szenarien ("CO2 verantwortlich" oder "Akkumulation verschiedenster geophysikalischer, meteorologischer und astronomischer Prozesse, die in ihrer Summe zu einer Klimaveränderung führen") abdecken.

Du gehst nämlich einfach davon aus, dass man das Problem durch das oberflächliche Beschreiben einzelner (und bekannter) Prozesse bereits erfassen kann.
In einem komplexen System sind es aber oft die Wechselwirkungen vieler oder gar aller Vorgänge, die Veränderungen bewirken (wie oben gezeigt der Grund, warum die Modelle gleich bei den ersten 15-20 Jahren daneben lagen).

Es gehört einfach zur menschlichen Ignoranz dazu, dass man meint, man könnte etwas steuern oder auf etwas einwirken, das man in seiner ganzen Zeit so schon kaum nennenswert verändern konnte.
Im Ordovizium lag das CO2 in der Atmosphäre bei 4000-5000 ppm. Die Folge war eine Artenexplosion. Pflanzliches Leben ohne Ende entstand. Dieses entzog der Atmosphäre dann so viel CO2, dass es zu einer Eiszeit kam, die das zweitgrößte Massenaussterben der Erdgeschichte zur Folge hatte.
Statt zu verdorren oder ähnlich, war das CO2 ein so extremer Push-Faktor, dass die Pflanzenwelt sich fast über den Jordan photosynthetisiert und vermehrt hat.
Wir haben nicht mal 1/10 der CO2-Konzentration. Bei 1000 ppm (also 1/5 bis 1/4) sollen wir alle vertrocknen und verhungern? Das sind falsche Schlüsse.
Das passt so einfach nicht.
 
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Die Windräder sind ziemlich sturmfest, zumindest sturmfester als Oberlandleitungen.
Es ziehen viele Länder mit, seit wir die Entwicklung vorangetrieben haben:

China investiert 100 Milliarden in die Windenergie
China investiert 100 Milliarden in die Windenergie

80GW installierte Leistung in den USA:
Windenergie in den USA an der Spitze

Es ist wenig, aber es ist der Anfang. Ich gebe mich keine Illusion hin, der Mensch
wird verbrennen, was da ist. Der hungert und friert, nimmt, was leicht verfügbar
ist. Warum sollten Indian und Chinesen ihre Vorkommen nicht verbrennen.?
Ich bin da arg fatalistisch und wir sollten viel Geld in die Hand nehmen, um mit
den Folgen klar zu kommen.

Es nervt mich nur, wenn Forschungsergebnisse ignoriert werden, oder als falsch
hingestellt.

Die 0.04% C02 sind bezogen auf 100km Atmosphäre 40m reines C02. Klingt
gleich ganz anders, oder? Und der "Pullover" der Erde wurde von 28m auf 40m
aufgedickt. Das sind 100% antropogener Anteil.

Wo Deine 1,5% her kommen, interessiert mich wiurklich. Der üblicher Fehler
ist Kreislaufmenge mit zusätzlicher zu verwechseln.
 
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Ne, klingt nicht anders, weil das nur auf dem Papier erst mal nach viel aussieht.
Aber wenn man dann kurz überlegt:
40 Meter von 100.000 Meter? Und dann ist es ja nicht mal eine durchgehende Schicht, sondern feinstes nach den Regeln der Entropie verteiltes Gas über die 100.000 Meter hinweg.

Die 1,5% hatten wir noch im anderen Thread.

Der anthropogene CO2-Eintrag beträgt zwar nur 3 % der jährlichen natürlichen Emissionen, jedoch werden die 97 % natürlicher Emissionen von natürlichen Kohlenstoffsenken wieder vollständig aufgenommen. Der menschengemachte Eintrag in den globalen Kohlenstoffzyklus wurde bislang etwa zur Hälfte von Meeren, Böden und Pflanzen aufgenommen. Der Rest verblieb in der Luft, was seit der Mitte des 19. Jahrhunderts zu einem steten Konzentrationsanstieg in der Atmosphäre geführt hat.

3 % vom Menschen, Hälfte wird eingelagert. Nach Adam Ries 1,5 % atmosphärisches CO2 durch den Menschen.
 
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Ne, klingt nicht anders, weil das nur auf dem Papier erst mal nach viel aussieht..
Darum ist es auch am einfachsten, über Formeln und Messungen an das Thema zu gehen. Ich muss Dir vermutlich keine Frequenzfenster der Erdatmosphäre zeigen. CO2 passt sehr schön in die Bandlücken, die Wasserdampf lässt und beides ergänzt sich gut. Es reduziert die Abstrahlung der Erde gewaltig, weil die von der Erde nach oben abgestrahlten IR-Quanten von Gasmolekühlen absorbiert werden, um gleich danach wieder in irgendeine Richtung abgestrahlt zu werden, mit 50% Wahrscheinlichkeit Richtgung Boden. Diesen Effekt kan jeder fühlen, der Nächte mit Wolken und ohne vergleicht.

sabs3.gif

Quelle: Treibhauseffekt

3 % vom Menschen, Hälfte wird eingelagert. Nach Adam Ries 1,5 % atmosphärisches CO2 durch den Menschen.
Du unterliegst damit einem folgenschwerem Fehler. Ein Kreislauf ist ein Kreislauf. Das sind Mengen, die Jährlich von der Vegetation ausgenommen und wiede rangegeben werden und ebenso vom Meer aufgenommen und wieder abgegeben werden. In der Summe ist es null. Das iust wie linke Tasche rechte Tasche. Das kann ich auch tausendmal machen, die Summe verändert sich aber nicht. Dazu kommen jedes Jahr aber aktuell 3% der in der Atmosphäre befindlichen Menge CO2 zusätzlich dazu, und davon wird 1,5% absorbiert, vor allem im Meerwasser.
 
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Schau mal... es bezweifelt doch niemand (ich wüsste jedenfalls nicht wo ich das getan hätte), dass CO2 einen gewissen Effekt besitzt. Das Problem an der Sache (und das hatte ich bereits ausgeführt) ist, dass er gar nicht richtig beziffert werden kann (besagte 9-26 % Treibhauseffektpotential).
Und vor allem ist die Frage, wie viel Schaden der Mensch mit seinen 1,5 % zusätzlich zum natürlichen CO2 (dazu gleich mehr) überhaupt anrichtet oder ob das CO2 nur ein Faktor unter vielen ist (vielleicht sogar der unwichtigste). Und das Allerwichtigste: welche Folgen das alles letztendlich haben wird und ob diese Faktoren tatsächlich ausreichen, um das buchstäbliche Armageddon auszulösen, das man den Menschen einreden möchte.

Zum Stoffkreislauf: Nein, ein wahrlich nicht unerheblicher Teil des CO2 wird tatsächlich dem Kreislauf über lange Zeit (wenn man es nicht ausbuddeln würde sogar potentiell für immer, da es irgendwann per Subduktion in den Erdmantel überführt werden würde) entzogen (Gott sei dank). Denn wenn es "linke Tasche rein, rechte Tasche raus" wie z.B. beim Wasser laufen würde, dann hätten wir in der Tat ein Problem.
Tatsächlich ist es so, dass Kohlenstoff nicht zu knapp eingelagert wird.
Das liegt beispielsweise am Phytoplankton. Es bindet das CO2 und bildet Biomasse. Nun lebt Phytoplankton nicht ewig und rieselt zum Meeresgrund, bildet Sediment (eine von vielen Kohlenstoffsenken).
Durch diagenetische Prozesse entsteht daraus dann eines Tages beispielsweise Erdöl.

Um dieses also wieder in den Kreislauf einzubringen, muss es ausgebuddelt und verheizt werden.
Carbon_cycle-cute_diagram-german.png
 
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Und vor allem ist die Frage, wie viel Schaden der Mensch mit seinen 1,5 % zusätzlich zum natürlichen CO2 (dazu gleich mehr) überhaupt anrichtet oder ob das CO2 nur ein Faktor unter vielen ist (vielleicht sogar der unwichtigste).
Heute ist die Denkweise anders. Heute muss nachgewiesen werden, dass ein freigesetzter Stoff unbedenklich ist. Können wir das bei CO2?
Kennst Du irgend einen anderen Grund, der unsere Temperaturerhöhung massgeblich erklären könnte? Irgend einen, der nicht quantifiziert wurde?

Tatsächlich ist es so, dass Kohlenstoff nicht zu knapp eingelagert wird.
Jetzt bin ich verwundert, denn wenn Du Geowissenschaft studiert hast, solltest Du die Geschwindigkeiten kennen.
- Wieviele Jahrmillionen hat es gedauert, unsere Kohle und Öllagerstätten zu schaffen.
- Wie hoch ist die Sedimentationsrate in den Weltmeeren?
- Wieviel Biomasse durchdringt die 1000m Schranke in den Meeren, die fast keine Biomasse, abgesehen von großen Lebewesen wie Walen, durchlässt?
- Welche Mengen CO2 werden durch Gesteinsverwitterung aufgenommen?
Das ist alles völlig unbedeutend auf das Jahr bezogen. Geologisch sind es riesige Mengen, aber gebildet im Milliarden Jahren, nicht in einem. Das Diagramm zeigt die Zahlen doch.
0,2Gto gehen in Sedimente, 0,5Gto in Vegetationsaufbau, der Rrest ist Kreislauf, ca. 120Gto aus Boden und Vegetation und 120Gto wieder rein, ca.100Gto aus dem Meer und 100Gto über zwei Wege wieder rein

Diese 220Gto Kreislauf kann man also vergessen. 5.5Gto setzen wir frei, 0,7Gto werden gebunden, bleiben 4,8Gto zusätzlich zu den 750Gto der Atmosphäre, Das deckt sich sehr gut mit dem Anstieg des CO2 Gehaltes der Atmosphäre. Es ist doch völlig egal, ob unsere 5,5Gto Einleitung einem Kreislauf von 220Gto gegenüberstehen. Absolut bleiben es 5,5 Gto, abzüglich sehr geringer dem System entzogener Werte.

Also nochmal, der Menge des Kreislaufes mit sterbender und wachsender Fauna und Flora ist völlig unerheblich, weil den Kreislauf so gut wie nichts verlässt. Es gibt kaum Senken, Mangrovenwälder sind welche, der Permafrostboden und ein bischen an Flussdeltas, aber das meiste der Biomasse, die Flüsse ins Meer leiten bleiben im oberen stark belebten Kilometer. Es werden mit 0,2Gto einsedimentiert. Dazu fehlen mir die handvoll Volkane, die entsprechend wieder etwas CO2 ausstoßen.
 
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Heute ist die Denkweise anders. Heute muss nachgewiesen werden, dass ein freigesetzter Stoff unbedenklich ist. Können wir das bei CO2?
Kennst Du irgend einen anderen Grund, der unsere Temperaturerhöhung massgeblich erklären könnte? Irgend einen, der nicht quantifiziert wurde?
Als Randinfo: dem ist nicht so. Das Prinzip ist lediglich in der EU gültig (mal sehen, wie lange noch). Im Rest der Welt gilt genau das Gegenteil. Der Schaden muss mit dem Stoff in Verbindung gebracht werden. Soll aber nun nicht weiter interessieren.
Zum Inhalt: Einen? Potentiell hunderte vor allem in Wechselwirkung. Veränderte Sonnenaktivität, Windsysteme, Strömungssysteme (Ozeanzirkulation), atmosphärische Prozesse in Kombination mit anderen, natürlichen und periodisch auftretenden Klimaveränderungen.

Oder völlig anderen, noch gar nicht erkannten oder beachteten Mechanismen, die Effekte stärker erscheinen lassen, als sie eigentlich sind. Die Zahl der Variablen kennt kaum ein Ende.
Wie zuvor bereits gezeigt blieb die Erderwärmung gerade sogar gute 20 Jahre aus, obwohl die Modelle anderes prognostizierten. Und warum? Weil nicht miteinbezogen wurde, wie der Planet auf eine potentielle Erwärmung reagieren würde, man einige Parameter auch einfach nicht bedacht hatte. Wir wissen rein praktisch also nicht mal, ob das, was wir für 1000 Jahre in die Zukunft berechnen, überhaupt auch nur annähernd der Realität entspricht. Bei 20 Jahren war schon Sense.

Jetzt bin ich verwundert, denn wenn Du Geowissenschaft studiert hast, solltest Du die Geschwindigkeiten kennen.
- Wieviele Jahrmillionen hat es gedauert, unsere Kohle und Öllagerstätten zu schaffen.
- Wie hoch ist die Sedimentationsrate in den Weltmeeren?
- Wieviel Biomasse durchdringt die 1000m Schranke in den Meeren, die fast keine Biomasse, abgesehen von großen Lebewesen wie Walen, durchlässt?
- Welche Mengen CO2 werden durch Gesteinsverwitterung aufgenommen?
Das ist alles völlig unbedeutend auf das Jahr bezogen. Geologisch sind es riesige Mengen, aber gebildet im Milliarden Jahren, nicht in einem.
Der diagenetische Prozess dauert lange, nicht per se die Senkenbildung. Diese kann sogar ziemlich abrupt geschehen. Ganze Wälder und Landstriche können beispielsweise durch pyroklastische Ströme komplett rausgenommen werden, katastrophale Events wie die "Big 5" erledigen das sogar noch viel extremer.
Es ist eine von vielen Senken und es war auch nicht die Rede davon, dass diese sämtliches CO2 einfängt. Ich habe extra diese Senke für die Erklärung gewählt, weil sie am einfachsten zu beschreiben ist und auf weitere verlinkt. Hyperlinks scheinen irgendwie magische Abstoßungskräfte zu besitzen.
Ich erklärte dir damit (wie gefordert) die 1,5 %, deren verschwinden Du Dir nicht erklären kannst.
In den Senken verschwindet mal eben 50 % unseres gesamten Ausstoßes (pro Jahr) und steht erst mal nicht mehr zur Verfügung.
Kohlenstoffdioxid in der Erdatmosphare – Wikipedia
 
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Und vor allem ist die Frage, wie viel Schaden der Mensch mit seinen 1,5 % zusätzlich zum natürlichen CO2 (dazu gleich mehr) überhaupt anrichtet
Dazu eine kleine Frage zum Verständnis. Der CO2 Gehalt der Atmosphäre hat sich von 280ppm auf 400ppm erhöht.

Ich hatte verstanden, Du behauptest, an diesem Zuwachs ist der Mensch nur mit 3% beteiligt, jetzt sogar nur 1,5%.
Es gibt aber keine nennenswerten Emmissionswerte außerthalb des anthropogenen, der zu einer Erhöhung führen.
Kreisläufe sind Kreisläufe. Der Mensch gibt zusätzlich etwas in den Kreislauf, aktuell 5,5Gto CO2. Und genau das und
nur das erklärt die massive CO2 Zunahme in der Atmosphäre und der größten Senke, im Meer, in dem in den letzten J
ahrhunderten enorme Mengen eingelagert wurden und die zu einer erheblichm pH-Wert Veränderung geführt haben.

Besteht zu diesem trivialen Punkt, den Dein Schaubild eindeutig darstellt, soweit Einigkeit?
 
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Ich behaupte nicht, ich belege. Klick halt endlich mal auf die blau hinterlegten Texte und lies, was sich da auftut.
Und dann lerne zu prüfen, was für Daten Dir vorliegen, welche Aufgabe ein Schema (gar ein Modell) besitzt.
Ein Schema hat keinen Anspruch auf Exaktheit oder Vollständigkeit. Auch ist das Alter der Daten und der Zusammenhang/Bezugsgrößen (und damit deren Richtigkeit) immer zu hinterfragen.
Das Schema habe ich nicht wegen seines Anspruchs ausgewählt, exakte (oder überhaupt irgendwelche) Werte zu liefern (das tut es nicht, tut ein Schema selten, dafür benutzt man wenn dann aktuelle Studien), sondern weil es simplifiziert den Kohlenstoffkreislauf darstellt (und öffentlich verfügbar war).
Die darin verwendeten Werte sind herzlich unglücklich.

Du hast jetzt auf einem kleinen Bildchen ein paar Werte gesehen und weil sie in deine Geschichte passen, nicht weiter geprüft und nutzt sie nun als Argument. Wenn das alle so machen, die einen anthropogenen Klimawandel herbeireden, dann erklärt sich einiges.

Aber das wäre an und für sich halb so wild, wenn du der folgenden Einordnung einfach auch mal gefolgt wärst und auf einen Link geklickt hättest. Ich verstehe nicht, wie man so Quellenresistent sein kann. Nächster Versuch:
Prof. Dr. rer. nat. Andreas Huth: "Durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe bringt der Mensch zusätzlich pro Jahr ca. neun Mrd. Tonnen Kohlenstoff in die Atmosphäre. Das Meer und die Biosphäre nehmen zwar einen Teil des Kohlenstoffs wieder auf. Netto bleiben von den neun Milliarden Tonnen Kohelnstoffeintrag vier Mrd. Tonnen in unserer Atmosphäre (jährlicher Anstieg). Die weltweite Abholzung hat auch einen relevanten Einfluss. Dadurch werden etwa jährlich eine Mrd. Tonnen Kohlenstoff an die Atmosphäre abgegeben.

Mensch. Macht. Klimawandel. | MDR.DE

9mrd Tonnen durch Verbrennung pro Jahr, davon bleiben 4mrd in der Atmosphäre. Abholzung bringt aber eine Tonne zusätzlich. Macht roundabout 5 mrd.
Also werden 10mrd Tonnen vom Menschen freigesetzt, 5mrd Tonnen bleiben übrig.
Nun erahne die dazugehörigen Prozentwerte.

Edit: Und noch mal: Niemand zweifelt an, dass der CO2-Überschuss vom Menschen kommt. Du redest wirr. Das war hier einfach nie das Thema und solche Unterstellungen nerven jetzt langsam wirklich, weil du lediglich versuchst, die üblichen "Klimaleugner"-Geschichten zu benutzen, um berechtigte Kritik an der Methodik zu verunglimpfen.
Es geht um das Arbeiten mit Spannen von 9-26% Treibhausgaspotential des CO2 in Modellen (alles oder nichts), um das offenkundige Versagen der Modelle beim ersten Vergleich mit der Realität. Das "nicht dulden" von Studien und Beiträgen, die natürlichen Prozessen einen viel größeren Stellenwert einräumen, als bisher gedacht. Um Panikmache, um "verbrennende Pflanzen" und "Berlin überschwemmt", um angebliche Zunahmen von Stürmen und co., die man angeblich schon jetzt merken würde, etc. pp.
Es geht um Glaubwürdigkeit.
 
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...Nun erahne die dazugehörigen Prozentwerte....
Es sind 100% der ZUNAHME in der Atmosphäre. Genau.
Und mit heute 4Gto (je nach Quelle) bezogen auf 750Gto
ist der Zuwachs relativ hoch und korreliert, wen wundert
es, mit dem in der Atmosphäre befindlichen Kohlenstoff.

Absolut ist die Menge, gerade in Bezug auf in der Tiefsee
eingelagerter Kohlenstoff gering, das interessiert aber
nicht. Unser Klima wird durch CO2 in der Atmosphäre
mitbestimmt, und nicht durch in Sedimenten, Gebirgen
oder Tiefseewasser eingelagertem Kohlenstoff.

Dann sind wir uns darüber also einig, die Zahlen sind ja
eindeutig.
 
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Und was soll das bringen, was du machst?
die Temperatur auf der Erde steigt an.
Sie wird weiter steigen.
Wenn wir nicht umdenken, wird es irgendwann so weit sein, dass Milliarden von Menschen keine Lebensgrundlage mehr haben, denn sehr viele Menschen leben an Küsten und wenn diese Küsten irgendwann verschwunden sind, weil der Meeresspiegel angestiegen ist, wird es zu spät sein, um was zu ändern.
Daher heute damit anfangen, besser vorgestern anfangen.
Und aktuell habe ich eher den Eindruck, dass die Politiker auf der Welt das Thema klein reden.
Merkel wollte mal als Klimakanzler groß rauskommen. Niemand interessiert das aber, also hat sie das fallen gelassen.
Trump interessiert sich dafür eh nicht.
Denn die meisten interessiert das nun mal nicht, weils sie nicht betreffen wird.
 
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