Anthropogener Klimawandel mit kleiner Erklärung

AW: anthropogener Klimawandel mit kleiner Erklärung

Wenn wir weiter so viele Fische aus dem Meer holen, wird das ganze Ökosysteme ich Schieflage geraten, wie man im Victoriasee, wenn auch auch aus anderen Ursachen sehen kann.
Das wird kurzfristig die größeren Probleme verursachen als der Klimawandel.

Radikale Frage: Ist es wirklich negativ wenn durch den Klimawandel Menschen sterben?
Es mag seine das unsere Erde nicht überbevölkert ist, aber in ihrer aktuellen Verteilung ist sie es.
 
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Irgendwie habe ich das Gefühl du beziehst dich schon wieder darauf, dass es Menschen gibt denen die Verschmutzung/Ausbeutung egal ist.
Was hindert Menschen daran, sparsam zu leben. Vergleich, um ein heute noch lebbares Extrem zu nutzen, den Energie-Verbrauch von Nonnen und Mönchen mit dem Durchschnitt der Gesellschaft. Und dann sollte sich jeder für sich überlegen, was wirklich notwendig ist. Aber ich weiss, ich bin sowas von links grün versifft ... :)

[...] Radikale Frage: Ist es wirklich negativ wenn durch den Klimawandel Menschen sterben?[...]
Schlimm für wen? Für den Sterbenden sehr, für die Kultur vermutlich belastend, der Erde ist das extrem egal
 
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Jetzt reagier bitte nicht zickig. Ich hab mich wieder etwas beruhigt inzwischen. Natürlich hindert sie nichts daran, das behaupte ich doch auch nicht, oder? Also warum bitte entgegnest du mir diese Frage?

Zu der extremen Frage und deiner überheblichen und spöttich einfachen Antwort:
Ich habe mit sieben Jahren das erste mal in meinem Leben jemanden sterben sehen, meine Urgroßmutter. Danach im Laufe der Zeit mal ein paar Haustiere und andere Menschen und mir dann Gedanken dazu gemacht. Mit etwa elf Jahren war dann meine Mutter durch Krebs an der Reihe. Alle haben getan als wäre sonst was passiert, aber wir hatten (im Gegensatz zu anderen) fast zwei Jahre Zeit uns damit auseinander zu setzen. Das habe ich damals auch für mich allein getan. Irgendwo zwischen meiner Oma und meiner Mutter wurde mir unsere Endlichkeit bewusst und ich habe verstanden dass das was wir variieren können das Jetzt ist. Situationen zu beurteilen und der Situation entsprechend zu handeln.
Jetzt mal meine Frage an dich:
Woher nimmst du die absolute Gewissheit, dass es für JEDEN einzelnen Menschen auf der Welt etwas schlimmes wäre zu sterben? Was lässt uns denn sonst sterben? Die Zeit und eventuell Krankheiten, aber im großen Ganzen ist es die Natur! Wenn diese Natur nun beschließt die Klimazonen neu zu ordnen ist das in meinen Augen nichts anderes als wenn ein Sturm einen Fahrradfahrer in den Graben stoßt und dieser sich unglücklich den Kopf aufschlägt. Wo bitte sollte deiner Meinung nach der Unterschied liegen. Ich für MEINEN PERSÖNLICHEN Teil habe überhaupt kein Problem mit dem Tod. Für mich ist der genau so akzeptabel wie die für mich ebenfalls unabänderliche Tatsache, dass ich essen muss um weiter zu leben. Wir sind verbrennungsapparaturen, nichts anderes. Unsere Maschinen ebenso und ich denke dass es einfach der Gang der Dinge ist, dass die Welt sich verändert. Mal mehr und mal weniger drastisch. Wer sein Leben lang vor sich hin lebt und sich selbst nicht mit seiner Sterblichkeit und der allem andern um sich herum auseinandergesetzt hat, der ist gemeingefährlich und unendlich dumm! Ich ufere aber erneut aus.

Wie sieht seine Lösung der Kostenverteilung aus und wie setzt man diese um? Wie erklärt man ohne Kriege zu entfachen anderen Ländern und Kulturen, dass sie sich dem zu beugen haben? Zudem erneut weil es vielleicht unter meinem Text untergegangen ist: Woher nimmst du das Recht zu entscheiden was jemandem das eigene Leben bedeutet?
Antworte doch einfach mal direkt und ohne allgemeingültige Floskeln auf diese schlicht und unmissverständlich formulierten Fragen, bitte.
 
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...Woher nimmst du die absolute Gewissheit, dass es für JEDEN einzelnen Menschen auf der Welt etwas schlimmes wäre zu sterben? ....
Es ist etwas anderes, ob ich für mich etwas entscheide und ich alleine die Konsequenzen für mein Handeln tragen muss, oder ob durch meine Taten andere Menschen ein Probleme bekommen. Jeder von uns produziert nur ein Sandkörnchen, mit dem wir andere begraben, weil es aber Milliarden von Sandkörpern sind, begraben wir damit andere Menschen.

...Wie sieht seine Lösung der Kostenverteilung aus und wie setzt man diese um?....
- Erbschaftssteuer extrem erhöhen
- stetig steigende Steuer aus fossile Energieträger, z.B. 1 Cent pro Kilowattstunde pro Jahr mehr, das wären ca. 10 Cent pro Liter Öl, die es jedes Jar teurer würde. Kohle ca. 5 Cent pro kg

Das ganz hat natürlich nur Sinn, wenn es weltweit betrieben wird. Dann erklär aber mal saudischen Fluglinien, dass sie pro Liter Kerosin in 50 Jahren 5,-€ Klimasteuer bezahlen sollen. Die lachen sich tod. Die fliegen jetzt schon mit vollen Tanks los, damit sie hin und zurück fliegen können., Für uns selber wäre es ziemlich kostenneutral, weil z.b. Autos mit 2L Verbrauch in der Schublade liegen. Warum werden sie nicht gebaut und nicht verkauft? Weil Benzin zu billig ist.

Der erste Schritt wäre aber, weltweit zu schauen, wofür die Energie genutzt wird und z.B. anstatt der Mehrwertsteuer eine fossile Energiesteuer zu verlangen. Der Verwaltungsaufwand ist derselbe. Dann würden wir z.B. ganz marktwirtschaftlich entschieden können, ob wie wirklich Gemüse aus geheizten Gewächshäusern wollen, oder ob wir wieder das Essen, was gerade saison hat. Weißkohl und Steckrüben sind z.B. jetzt total billig im Handel. Erdbeeren brauche ich jetzt nicht.
 
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Erdbeeren brauche ich jetzt nicht.

Wir leben aber aktuell in einer kapitalistischen Konsum und Wegwerfgesellschaft.
Niemand will auf was verzichten, egal ob Erdbeeren im Winter oder Seelachs aus der Beringstraße.
Und weil das Kapital die Welt regiert, wird sich daran nichts ändern.
Klimaschutz hin und her, ohne eine vollständige Veränderung der Wertschöpfung und des Handels/Produktion, ohne die Doktrin des ständiges Wachstums, wird niemand sich ernsthaft für die Reduzierung von Treibhausgasen einsetzen.

Ich kann mich noch gut daran erinnern, als der Katalysator eingeführt wurde, was hat sich die Automobilindustrie dagegen gewehrt. Es hieß -- wie immer eigentlich -- dass der Katalysator viele Tausend Arbeitsplätze vernichten wird.
Heute kommt dazu, dass die Medien -- z.B. hier in Deutschland -- in der Regel von zwei Familien gelenkt werden. Springer und Mohn. Die entscheiden, welche Stimmung in Deutschland herrscht.
Die schreiben einen kaputt -- Christian Wulff als Beispiel -- und hieven einen in hohe Lichtungen -- wie Merkel anfangs -- allerdings kriegt sie ihr fett nun auch ab und deswegen hat Miss Teflon auch schon wieder umgeschwenkt und schließt sich nun langsam der Mehrheit der Union an.
 
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Wir leben aber aktuell in einer kapitalistischen Konsum und Wegwerfgesellschaft.
Niemand will auf was verzichten, egal ob Erdbeeren im Winter oder Seelachs aus der Beringstraße.
Und weil das Kapital die Welt regiert, wird sich daran nichts ändern.
Darum wird sich auch nichts ändern. Das ist mir klar. Man kann das Altersfrustration nennen, aber
es sind die jungen Menschen, die auf die Straße gehen müssten, es ist ihre Zukunft. Ich stehe kurz
vor der Rente, ich trage alles mit, was an Einschränkungen käme, aber eine Selbstkasteiung beginne
ich nicht.

... Ich kann mich noch gut daran erinnern, als der Katalysator eingeführt wurde, was hat sich die Automobilindustrie dagegen gewehrt. ...
Ich war massiv dagegen, weil es Magerkonzepte kaputt machte. Ich halte NOx in der Stadt für weniger schlimm, als CO2 überall. Ohne Kat und mit sauberen Magermix Motoren wäre man vom Verbrauch gut 25% besser. Und anstatt 500,-€ für einen Kat auszugeben, hätte ich verlangt, dass pro Auto ein großer Baum gepflanzt werden muss.
 
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Ich war massiv dagegen, weil es Magerkonzepte kaputt machte. Ich halte NOx in der Stadt für weniger schlimm, als CO2 überall. Ohne Kat und mit sauberen Magermix Motoren wäre man vom Verbrauch gut 25% besser. Und anstatt 500,-€ für einen Kat auszugeben, hätte ich verlangt, dass pro Auto ein großer Baum gepflanzt werden muss.

Mir ging es nicht darum aufzuzeigen, wie super der Katalysator ist, mir ging es primär darum, aufzuzeigen, dass sich die Automobilindustrie gegen alles wehrt, was Innovation benötigt, Investitionen bedeutet und langfristiges Denken erfordert.
Ich arbeite in der Autoindustrie, ich weiß, dass sie nur groß, schwer und ineffizient kann.
Und solange der Staat den Autokonzernen Milliarden in den Arsch bläst, damit sie Alternative Antriebe entwickeln -- anstatt das aus eigenen Interesse zu machen, Gewinn macht sie ja mehr als genug aktuell, um das zu finanzieren -- passiert da auch nicht wirklich viel.
 
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So schauts aus! (bezogen auf das letzte von Threshold)

Interessierter User,
bevor du Menschen die nur schwerlich über die Runden kommen eine derartige Steuer aufdrückst, muss die Alternative, also eine flächendeckend ausgebaute Infrastruktur die sich auf dem Land nicht anders verhalten darf als mitten in Berlin, bereits fertig sein. Also woher nimmst du schon vorher das Geld um es in diesen Ausbau zu stecken? Wird das ein staatliches Unternehmen sein wie die Post es mal war, oder wird Lobbyismus betrieben und der Chef eines bestimmten Unternehmens das zufällig Perteimitglied ist, bekommt den zuschlag? Ich finde es gut dass du was erwiedert hast, aber das ist kein vollständiger Plan und momentan von fair für alle Schichten noch weit entfernt. Des weiteren sagst du ja selbst dass es keinen Sinn hat, da man andere nicht dazu zwingen kann z.B. Saudis, oder Chinesen. Also Würde dies so umgesetzt werden, würde das Klima wieder abkühlen und wir könnten die nächsten tausend Jahre einfach unbeschwert weiterleben? Liegt hier vielleicht die Augenwischerei die von manchen angesprochen wurde? Ist das wie der Kampf gegen eine einzige Windmühle bei dem Versuch Holland zu erobern? :D

Was deine Sandkorngeschichte betrifft:
Wer begräbt wen? Ungerecht wäre es nur wenn die Verursacher sich vorher in Sicherheit bringen würden. Gegen den Tod ist niemand gefeit und mal als Beispiel: Was wäre ungerecht daran, wenn z.B. die Nordee bei uns einbrechen würde? Sagst du nicht selbst wir gehören zu den großen Übeltätern? Das wäre doch nur fair. Californiens Küsten? Leben da eher die Weltverbesserer, oder die anderen? Wäre es schade drum? So wie du nicht verantwortlich dafür sein möchtest wenn ein Zuhälter aus Amsterdamm mit seinem Hummer absäuft, ist es ebenso ungerecht wenn jemand für alle entscheidet, dass sie sich einschränken müssen. Was ist denn an dem eintreten einer Klimaveränderung das Problem? Manche werden einstecken und andere aufblühen. Soweit noch alles okay. Was ist das Problem am einstecken? Das es unangenehm ist! Was ist das Problem daran jetzt wie verrückt gegen einen Wandel zu kämpfen und die Leute zu gängeln, der sich ja doch nicht aufhalten lässt? Es ist für viel mehr Menschen unangenehm und am Ende vielleicht auch vollkommen nutzlos. Das ist es was mich an dieser Diskussion stört. Damit ein Teil der Menschen nicht zuruckstecken muss, willst du alle Menschen über Jahrhunderte zurückstecken lassen? Das ist deiner Ansicht nach fair? Ich bin um das hier nochmal zu erwähnen ganz klar für den Klimaschutz, beziehungsweise dagegen es unnötig zu verschlimmern. Ebenso bin ich aber auch kein Freund davon mich auf kurzweilige Theorien zu stürzen und die Weltbevölkerung zu knebeln für etwas, das meiner Ansicht nach ja doch passieren wird. Denn das einzige was solche Zwangsmaßnahmen sehr sicher bringen werden sind Kosten für die eh schon Armen. Geh in den nächsten Laden und schau dir an was qualitativ hochwertige LED-Birnen kosten im Vergleich zu den Glühbirnen die du im 20er-Pack für einen Fünfer bekommst. Dann weißt du wen es trifft wenn es heißt "ihr müsst sparen".

Du meinst es tut sich nichts? Mein erstes Auto war ein Kadett E mit Stufenheck (genannt der ruindgelutschte). Ein Auto mit einem sehr niedrigen CW-Wert. Der hatte 1,6l 75 PS (wenn Wind von hinten kam) und einen Verbrauch von knapp 9 Litern Super.
Jetzt gerade stehen unten ein Vectra GTS mit 3.2V6 Benziner, knapp 230PS und einem Verbrauch von 11 Litern Super und ein Vectra Caravan mit 3.0 CDTI V6, 211PS und einem Verbraucht von 7,5 Litern.
Auf dem Markt gibt es Autos die mit 6 Litern Verbrauch und etlichen hundert PS daher kommen und was sagt uns das? Es sagt und dass die Autos innerhalb von 20 Jahren nur noch ein Drittel an Verbrauch erreicht haben. So erstmal zweischneidig. Einerseits deutlich weniger, andererseits würde mehr gehen. ABER!!! Was bedeutet das für die Unternehmen die mit Sprit ihr Geld verdienen? Diese haben ohne dass sie es ändern können nur noch ein Drittel der Einnahmen. Wie oft siehst du diese Scheichs beispielsweise im Fernsehen rumheulen? Nie! Warum? Weil sie sich bereits seit Jahzehnten um die restlichen wasservorräte der Welt kloppen und untereinander aufteilen. Wenn die Umweltschützer es endlich geschafft haben und Öl und Kohle nicht mehr verbrannt werden, was dann? Dann gehts wirklich ums Überleben! Schlimmer als jetzt. Wie sieht dein Plan dafür aus? Irgendwelche Druckmittel parat die verhindern dass wir um Wasser betteln müssen? Allein um diese Eskapaden nichtig zu machen, würde ein Wandel eher helfen als alles andere.
 
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Interessierter User,
bevor du Menschen die nur schwerlich über die Runden kommen eine derartige Steuer aufdrückst, muss die Alternative, also eine flächendeckend ausgebaute Infrastruktur die sich auf dem Land nicht anders verhalten darf als mitten in Berlin, bereits fertig sein.
Darum möchte ich nicht mehr die Arbeit besteuern, sondern nur noch den Ressourcenverbrauch. Damit werden Systeme belohnt, die wenig Energie verbrauchen und Systeme bestraft, die viel verbrauchen. Warum sollte man ganz Deutschland mit derselben Infrastrukturdichte überziehen? Wer auf dem Land wohnt, wohnt dort billiger und kann auch mehr für anderes bezahlen.

Des weiteren sagst du ja selbst dass es keinen Sinn hat, da man andere nicht dazu zwingen kann z.B. Saudis, oder Chinesen.
Andererseits würde der Druck auf diese Länder steigen, wenn es die letzten sind, die enorme Mengen CO2 ausstoßen. Aber bevor es Druck gibt, müssen wir vorlegen.

Würde dies so umgesetzt werden, würde das Klima wieder abkühlen und wir könnten die nächsten tausend Jahre einfach unbeschwert weiterleben? Liegt hier vielleicht die Augenwischerei die von manchen angesprochen wurde? Ist das wie der Kampf gegen eine einzige Windmühle bei dem Versuch Holland zu erobern? :D
NIemand weiss, was die nächsten tausend Jahre an Unglücken passiert. Ein Supervulkan vernichtet das höhere Leben auf der Erde. Aber zusätzliche Gefahren würden reduziert werden, und ja, es würde ganz langsam wieder kälter. Ob wir allerdings das extreme Artensterben aufhalten, ist fraglich. Auch dazu muss viel mehr passieren.

Was deine Sandkorngeschichte betrifft:
Wer begräbt wen? Ungerecht wäre es nur wenn die Verursacher sich vorher in Sicherheit bringen würden. Gegen den Tod ist niemand gefeit und mal als Beispiel: Was wäre ungerecht daran, wenn z.B. die Nordee bei uns einbrechen würde? Sagst du nicht selbst wir gehören zu den großen Übeltätern? Das wäre doch nur fair. Californiens Küsten? Leben da eher die Weltverbesserer, oder die anderen? Wäre es schade drum? So wie du nicht verantwortlich dafür sein möchtest wenn ein Zuhälter aus Amsterdamm mit seinem Hummer absäuft, ist es ebenso ungerecht wenn jemand für alle entscheidet, dass sie sich einschränken müssen. Was ist denn an dem eintreten einer Klimaveränderung das Problem? Manche werden einstecken und andere aufblühen. Soweit noch alles okay. Was ist das Problem am einstecken? Das es unangenehm ist!
Wir in der gemäßigten Zone machen den meisten Dreck und kommen am besten dabei weg. Holland kann sich 3m höherer Deiche leisten, dritte Weltländer nicht. Ist das so schwer zu verstehen? Wir verursachen hauotsächlich, leiden müssen vor allem andere.

Was ist das Problem daran jetzt wie verrückt gegen einen Wandel zu kämpfen und die Leute zu gängeln, der sich ja doch nicht aufhalten lässt? Es ist für viel mehr Menschen unangenehm und am Ende vielleicht auch vollkommen nutzlos. Das ist es was mich an dieser Diskussion stört.
Auch Du hast die Tragweite nicht verstanden, was passiert, wenn Methanhydrate in verstärktem Maße aus dem Meeresboden aufsteregen. Auch Dir scheint nicht klar zu sein wie die Erde aussehen wird, wenn die Durchschnittstemperatur 5°C liegt. Es gibt dann keine Gewinner.

Damit ein Teil der Menschen nicht zuruckstecken muss, willst du alle Menschen über Jahrhunderte zurückstecken lassen? Das ist deiner Ansicht nach fair?
Ist es fair, heute in Saus und Braus zu leben und nachfolgenden Generationen das Leben extrem zu erschweren? Ich komme aus einer Familie von Waldbauern. Einen Wald legt man für die Enkelkinder an. Das ist irgendwie eine andere Sicht als die heutigen Subjekte, die an Quartalsgewinne denken.

Denn das einzige was solche Zwangsmaßnahmen sehr sicher bringen werden sind Kosten für die eh schon Armen. Geh in den nächsten Laden und schau dir an was qualitativ hochwertige LED-Birnen kosten im Vergleich zu den Glühbirnen die du im 20er-Pack für einen Fünfer bekommst. Dann weißt du wen es trifft wenn es heißt "ihr müsst sparen".
Was Du als arm bezeichnest, halten 90% der Menschen auf der Welt für extrem reich. LEDs sind für jeden gleich billig, weil man damit spart. Die Haltbarkeit ist höher, das bemerkt gerade der Mensch, mit wenig Geld. Und zum Thema Auto, vom 2l Auto sind wie noch so weit entfernt, weil die immer größer werdende Anzahl von 2t Panzern im Straßenverkehr jedes innovative Leichtbaukonzept ad absurdum führen. Ich würde den maxmalen Impuls von Autos beschränken. Dann würde das 2t Auto noch 80km/h fahren, das 1t Auto 160km/h und das leichte Auto mit 500kg 320km/h. Dann, und nur dann, hätte wir eine Chance, dass Fahrzeuge kleiner und leichter würden.

Politik kann ganz einfach sein und wenig kosten, aber die Lobby der Energieversorgungsunternehmen ist zu stark und der Michel zu bequem.
 
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Darum möchte ich nicht mehr die Arbeit besteuern, sondern nur noch den Ressourcenverbrauch. Damit werden Systeme belohnt, die wenig Energie verbrauchen und Systeme bestraft, die viel verbrauchen. Warum sollte man ganz Deutschland mit derselben Infrastrukturdichte überziehen?
Energie /Strom wird nur physikalisch gesehen nicht verbraucht.;)
Dazu ist die Energiemenge bei EE so oder so grün, also je mehr Energie man nutzt desto grüner. (Zumindest nach der Werbelogik der Geissens)
Bedeutet dann spielt diese Menge gar keine Rolle mehr.

Wer auf dem Land wohnt, wohnt dort billiger und kann auch mehr für anderes bezahlen.
Ist mit allen Fahrtkosten wirklich billiger?


NIemand weiss, was die nächsten tausend Jahre an Unglücken passiert. Ein Supervulkan vernichtet das höhere Leben auf der Erde. Aber zusätzliche Gefahren würden reduziert werden, und ja, es würde ganz langsam wieder kälter.
Wieso setzt du "kälter werden" mit positiv gleich?

Ob wir allerdings das extreme Artensterben aufhalten, ist fraglich. Auch dazu muss viel mehr passieren.
Ohne zu wissen welche Arten alle auf der Erde leben können wir nicht wissen was neu hinzukommt bzw hinzukommen wird.
Aber das ist auch nur Dariwns "Survival of the fittest", also das überleben der am besten angepassten Art.
Dazu ist die Frage ob diese Tiere eine wichtige Funktion im Ökoystem haben oder nicht.

Wir in der gemäßigten Zone machen den meisten Dreck und kommen am besten dabei weg. Holland kann sich 3m höherer Deiche leisten, dritte Weltländer nicht. Ist das so schwer zu verstehen? Wir verursachen hauotsächlich, leiden müssen vor allem andere.
Pech.
Und historisch gesehen passt es zum Europäische Kontinent, da war es nie wirklich besser, wie man in Australien, den USA etc. sehen kann.

Auch Du hast die Tragweite nicht verstanden, was passiert, wenn Methanhydrate in verstärktem Maße aus dem Meeresboden aufsteregen.
Mich würde interessieren was dann passiert.

Auch Dir scheint nicht klar zu sein wie die Erde aussehen wird, wenn die Durchschnittstemperatur 5°C liegt. Es gibt dann keine Gewinner.
Die Erde hat einiges durchgemacht, also wird sie auch die 5°C Grad mehr überleben.
Es ist nur für uns Menschen ein Probleme, alle andere Lebenwesen nehmen das einfach hin.

Ist es fair, heute in Saus und Braus zu leben und nachfolgenden Generationen das Leben extrem zu erschweren?
Welche Generation hat das nicht gemacht?
Da sieht es leider recht duster aus und wohl teilweise so dunkel das man darüber nachdenken sollte die Erde zu verlassen.

Ich komme aus einer Familie von Waldbauern. Einen Wald legt man für die Enkelkinder an. Das ist irgendwie eine andere Sicht als die heutigen Subjekte, die an Quartalsgewinne denken.
Ein deutscher Wald ist in den meisten Fällen keine Natur, sondern ein künstlich geschaffene Ansammlung von Bäumen.

LEDs sind für jeden gleich billig, weil man damit spart. Die Haltbarkeit ist höher, das bemerkt gerade der Mensch, mit wenig Geld
Welche LED brennt seit über 110 Jahren?:schief:
Das Glühbirnen nicht so lange halten verdanken wir zB. dem Phoebuskartell.
Und zum Thema Auto, vom 2l Auto sind wie noch so weit entfernt,
weil die immer größer werdende Anzahl von 2t Panzern im Straßenverkehr jedes innovative Leichtbaukonzept ad absurdum führen
Nein, das ist nicht der Grund, da es auch gar keine 2l Autos am Markt sind und schon gar keine die ihre Wert außerhalb des NEFZ wirklich erhalten.
Es geht nur mit so einem extrem Aufwand, das es sich dann nicht mehr lohnt.
. Ich würde den maxmalen Impuls von Autos beschränken. Dann würde das 2t Auto noch 80km/h fahren, das 1t Auto 160km/h und das leichte Auto mit 500kg 320km/h. Dann, und nur dann, hätte wir eine Chance, dass Fahrzeuge kleiner und leichter würden
Lächerlich, da dies den ganzen Verkehr aufhalten würde und die Unfallzahlen extrem erhöhen würde.
Dazu wäre das schändlich für alle Familien, da nur dann nicht mehr vernünftig in den Urlaub fahren kannst.
Und die Bahn ist in DE dazu keine Alternative.
 
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Also mal ehrlich... Erst wenn er Doktorarbeiten liest die nur dann mit eben jenem Titel geehrt werden, wenn sie anderen nach Nase sind, willst du mit ihm reden?

"mit ihm reden" wäre noch ein ganz anderer Punkt. Bislang vertritt er keine eigene Meinung (außer "ALLE MEDIEN SIND LÜGNER"), über die man reden könnte. Er verlinkt nur massenhaft Beiträge, dass man sich stundenlang damit beschäftigt. Da ist es wohl nicht zuwenig verlangt, dass diese Beiträge wenigstens wissenschaftlich abgesichert und so gut es eben geht in peer review Verfahren geprüft wurden? Wenn ich meine Zeit an xbeliebigen Stuss von xbeliebigen Leuten verschwenden möchte, habe ich unterhaltsamere Alternativen zur Auswahl. Hier bin ich für Diskussionen über Argumente anhand von Fakten. Youtubelinks sind keins von den dreien.

verschieben der Klimazonen und Verlust von bestehenden Küstenregionen
- beides bedeutet aber auch neue ertragreiche Regionen. Neuordnung politisch-wirtschaftlicher Gegebenheiten.

Das ist ganz klar nicht ausschließlich was negatives.

Nuklearwaffen schaffen auch Platz für neue Ordnungen. Man kann überall etwas positives sehen.

Manchmal kann man aber zu dem Schluss kommen, dass man gerne einen Teil des alten behalten möchte. Im Falle von "Unsere heutige Zivilisation" bin ich offensichtlich nicht der einzige, der dies so sieht.

Ich bin zwar auch schon lange einer von denen die sich eher für die Umwelt einsetzen, aber ich sehe eben sich nicht ängstlich in die Zukunft. Aus den Informationen die ich bisher aufgenommen habe, Kann ich kein deutliches und unumstößliches Bild einer schlechten Zukunft zeichnen. Was spricht dagegen wenn die Pole wieder frei sind? Gegen einen "neuen", grünen Kontinent? Sonst wollten doch auch immer alle im Süden Urlaub machen. Jetzt wirds noch weiter südlich warm, ist es auch wieder nicht recht (Ja, ich sehe das auch mit Humor).

Schlechter Witz bei Seite: Die meisten Leute, die ich kenne, denken bei "Urlaub im Süden" an die Kombination Mittelmeer + Klimaanlage + keine körperliche Anstrengung. Nicht an Subsahara + keinen Schatten + Ackern.

Wer sagt denn, dass der Zustand auf den wir zusteuern nicht sogar ein neues Ideal sein könnte?

Vergleiche einfach mal die Fläche von X Breitengraden entlang des Äquators, die zu unbewohnbaren Wüsten werden, mit der Fläche von X Breitengeraden in Polnähe, die nutzbar werden. Schon das geometrische Wissen eines 3 jährigen reicht aus um Festzustellen, dass eine polwärtige Verlagerung auf einer Kugel mit deutlichen Verlusten einhergeht.

Davon abgesehen beschäftigen sich der Rest der Menschheit neben dir nicht mit "neuem Klima", sondern mit "Klimawandel". Möglich, dass in einigen tausend Jahren ein Zustand erreicht ist, den man dann nettfinden kann und in dem ein-zwei weitere Jahrtausende später etwas schönes aufgebaut wurde. Aber bis dahin liegt ein Übergangszeitraum, der länger ist als die wortwörtliche Geschichte der Menschheit und der global betrachtet alles andere als angenehm wird.

Ich für meinen persönlichen Teil finde viel wichtiger sich darauf gefasst zu machen dass sich das Klima wandelt, als den Blick krampfhaft nur auf die Zeit davor zu richten.

???
Ich dachte, du wärst mit der Debatte vertraut? "Vor dem Klimawandel" war vor 200 Jahren. Niemand versucht, "das Klima aufzuhalten". Es geht darum, denn Klimawandel so weit zu verlangsamen, dass sich Umwelt und Menschheit daran anpassen können. Selbst die "+2 °C", die man sich mal als Ziel gesetzt und dann vergessen hat, entsprechen in etwa dem Wandel, den wir die letzten 15.000 Jahre hatten - komprimiert auf 150 Jahre.


Die Erde unterliegt laut bisherigen Erkenntnissen gewissen Zyklen und diese müssen wir verstehen und meistern lernen. Nur dann haben wir eine dauerhafte Chance (denke ich).

Wir verstehen die Zyklen. Sie sind nicht kontrollierbar, ohne das Sonnensystem zu verändern, wovon wir noch weit entfernt sind. Man könnte ihre Auswirkungen auslgeichen und damit ihre Symptome meistern – wenn man in der Lage wäre, die Einflüsse der Menschheit zu kontrollieren.
Genau das versuchen wir gerade oder behaupten das zumindest: Das Verhalten der Menschheit zu meistern.


Eben nicht. Da stehen Dinge drin wie, wenn wir dies und das schaffen, steigt die Temperatur eventuell nur um X Grad, statt um Y. Mehr aber auch nicht. Diese Modelle sind kaum besser als die Wettervorhersage für morgen.

"Wenn ... dann X" stimmt als Beschreibung - und ist um Welten besser, als die Wettervorhersage von morgen. (Die ihrerseits um Welten besser ist, als die meisten Leute wahrhaben wollen.)


Das habe ich weder erfragt, noch bestritten, oder? Ich finde es nett, dass du dir abermals die Mühe machst und eine Situationsbeschreibung postest. Was aber passiert wenn man in diesen Simulationen alle Verbraucher auf Null setzt? Die Bevölkerungsdichte steigt weiter und auch die Temperatur steigt weiter. Nur eben nicht so schnell. Darauf wollte ich hinaus.

Ohne fossile Emissionen würde sie deutlich langsamer steigen, ohne Emissionen aus der Änderung von Landnutzung in menschlichen Maßstäben quasi gar nicht mehr. Letzteres ist zugegebenermaßen ein schwieriger Punkt mit Blick auf die Weltbevölkerung, die auch alle anderen Probleme verschärft. Aber nur weil man das weniger Akute von zwei Problemen nicht sofort lösen kann, heißt das nicht, dass man nicht am anderen arbeiten solltest.
Oder erschießt du Personen >120 kg, wenn sie sich den Fuß brechen, weil die ja langfristig eh an Diabetes sterben?


Jetzt mal meine Frage an dich:
Woher nimmst du die absolute Gewissheit, dass es für JEDEN einzelnen Menschen auf der Welt etwas schlimmes wäre zu sterben?

Woher nimmst du dir das Recht, ihm die Entscheidung über diese Frage zu nehmen?


Was deine Sandkorngeschichte betrifft:
Wer begräbt wen? Ungerecht wäre es nur wenn die Verursacher sich vorher in Sicherheit bringen würden. Gegen den Tod ist niemand gefeit und mal als Beispiel: Was wäre ungerecht daran, wenn z.B. die Nordee bei uns einbrechen würde? Sagst du nicht selbst wir gehören zu den großen Übeltätern? Das wäre doch nur fair. Californiens Küsten? Leben da eher die Weltverbesserer, oder die anderen? Wäre es schade drum? So wie du nicht verantwortlich dafür sein möchtest wenn ein Zuhälter aus Amsterdamm mit seinem Hummer absäuft, ist es ebenso ungerecht wenn jemand für alle entscheidet, dass sie sich einschränken müssen. Was ist denn an dem eintreten einer Klimaveränderung das Problem? Manche werden einstecken und andere aufblühen. Soweit noch alles okay. Was ist das Problem am einstecken? Das es unangenehm ist! Was ist das Problem daran jetzt wie verrückt gegen einen Wandel zu kämpfen und die Leute zu gängeln, der sich ja doch nicht aufhalten lässt? Es ist für viel mehr Menschen unangenehm und am Ende vielleicht auch vollkommen nutzlos.

:stupid:
Etwas weniger durch die Welt jetten/fahren sollen, ihre Mittel lieber in ordentlich isolierte Häuser statt in den neuesten Jahrgang Unterhaltungselektronik investieren müssen und ihren Strom auf andere Art erzeugen ist "viel unangenehmer", als wenn eine vielfach größere Anzahl von Menschen von Naturkatastrophen aus ihrer Heimat vertrieben und um all ihren Besitz beraubt wird oder an Hungersnöten stirbt???


Energie /Strom wird nur physikalisch gesehen nicht verbraucht.;)
Dazu ist die Energiemenge bei EE so oder so grün, also je mehr Energie man nutzt desto grüner. (Zumindest nach der Werbelogik der Geissens)
Bedeutet dann spielt diese Menge gar keine Rolle mehr.

Die umweltgerecht erzeugbare Menge Strom ist begrenzt und somit wertvoll, die Geissens mögen dein intellektuells Vorbild sein, aber nicht das anderer und Strom alias elektrische Energie wird sehr wohl verbraucht (nämlich meist auf mehr oder minder direktem Wege in thermische Energie umgewandelt, die nun einmal eben kein "Strom" im landläufigen Sinne darstellt).

Ist mit allen Fahrtkosten wirklich billiger?

Hängt davon ab, wieviel man fährt. Wenn man "auf dem Land lebt", d.h. "auf dem Land" arbeitet, seine Nahrungsmittel "vom Land" bezieht, etc.: Gleicht sich aus.
Die meisten Leute, die "auf dem Land leben" meinen aber eigentlich "in der Stadt leben und dutzende Kilometer entfernt im Grünen wohnen". Da ist viel Fahrtaufwand unvermeidbar - und wenn Fahrtaufwand fair eingepreist wird, ist das für diese Leute halt teuer. Luxus muss man sich leisten können.

Ohne zu wissen welche Arten alle auf der Erde leben können wir nicht wissen was neu hinzukommt bzw hinzukommen wird.
Aber das ist auch nur Dariwns "Survival of the fittest", also das überleben der am besten angepassten Art.
Dazu ist die Frage ob diese Tiere eine wichtige Funktion im Ökoystem haben oder nicht.

Per Definition haben aussterbende Arten keine ausreichende Funktionalität und somit auch keine wichtige für das künftige Ökosystem. Das ist nur eine sentimentale Betrachtungsweise von Leuten, die denken, dass "ausselektiert werden und sterben" etwas schlechtes ist. Solche Leute befürworten z.B. sogar medizinische Maßnahmen zur Verlängerung von schwachem Leben...
Noch jemand hier, der sentimental ist, außer mir?


Leider mein Pech, wenn uns die Klimaflüchtlinge bzw. die einhergehenden Konflikte auf den Leib rücken, die dein Verhalten verursacht hat :(

Welche Generation hat das nicht gemacht?

Je nach Definitionsrahmen ziemlich viele. Im Rahmen "global verfügbare Ressourcen" zumindest das letzte halbe Dutzend.

Dazu wäre das schändlich für alle Familien, da nur dann nicht mehr vernünftig in den Urlaub fahren kannst.
Und die Bahn ist in DE dazu keine Alternative.

Als wenn die Mehrheit der deutschen Familien mit irgend einer vierrädigen Maschiene in den Urlaub reisen würde...


Nur gilt Denkmalschutz auch in Großstädten.;)

Ich bin gespannt, wie du der Nordsee in Amsterdam einen Strafbescheid über beschädigte Altbauten zustellst.
 
AW: anthropogener Klimawandel mit kleiner Erklärung

Die umweltgerecht erzeugbare Menge Strom ist begrenzt und somit wertvoll,
Nein, die Menge ist unbegrenzt, da wir den Energieträger nicht verbrauchen.
Nur die Menge pro Zeit ist limitiert, da wir nur begrenzt Platz haben.

die Geissens mögen dein intellektuells Vorbild sein , aber nicht das anderer und S
Sind sie mit Sicherheit nicht.

Strom alias elektrische Energie wird sehr wohl verbraucht (nämlich meist auf mehr oder minder direktem Wege in thermische Energie umgewandelt, die nun einmal eben kein "Strom" im landläufigen Sinne darstellt).
Ich schreib deswegen auch "physikalisch".:schief:
Das es im allgemeinen Sprachgebrauch anders ist habe ich nie angezweifelt.

Hängt davon ab, wieviel man fährt. Wenn man "auf dem Land lebt", d.h. "auf dem Land" arbeitet, seine Nahrungsmittel "vom Land" bezieht, etc.: Gleicht sich aus.
Nein, da man in der Stadt seine Einkäufe ohne Auto erledigen kann, aber auf dem Land unter Umständen erst einige Dörfer weit fahren muss, damit man dort seine Geschäfte erledigen kann.

Leider mein Pech, wenn uns die Klimaflüchtlinge bzw. die einhergehenden Konflikte auf den Leib rücken, die dein Verhalten verursacht hat :(
Du meinst das voriger Generationen.;)
Wir dürfen die Suppe nur mal wieder auslöffeln, wie beim Atommüll.
Dazu üben wir gerade schon wie man sich gegen sowas verteidigen kann.:devil:

Je nach Definitionsrahmen ziemlich viele. Im Rahmen "global verfügbare Ressourcen" zumindest das letzte halbe Dutzend.
Doch einige der letzten Generation hat das Monster Atomkraft erfunden und das die Dinger uns nicht reihenweise um die Ohren fliegen ist wohl eher Glück.
Nur leider lässt sich das Glück nicht auf die Lagerung von Müll übertragen.
Dazu kommen Angriffe mit Napalm und viele weitere Kriege und Massenmorde.


Ich bin gespannt, wie du der Nordsee in Amsterdam einen Strafbescheid über beschädigte Altbauten zustellst.
Die Frage hatte damit eher wenig zu tun.
 
AW: anthropogener Klimawandel mit kleiner Erklärung

Ruyven, es ist manchmal echt erfrischend zu sehen wie flach und einfach sich manche die Welt machen.

Wo genau schreibt er übrigens dass die geissens sein Vorbild seien und woher kennst du die? Für mich persönlich liest sich das wie reine Provokation und zeigt deutlich deinen Horizont.

Auf dem Land in Häusern wohnen die vor hunderten von Jahren vollkommen ökologisch gebaut wurden ist also Luxus? Wenn du meinst, dann ist das für dich erstmal so.

Dann hab ich mal eine Frage zu deinem Vorschlag. Wenn diese Menschen alle in die Stadt ziehen sollen und für diese wachsenden Metropolen dann Hektar um Hektar Natur zerstört wird, wie ist das mit deinem Gefühl für Umweltschutz zu vereinbaren?

Auch interessant ist für mich die Frage welche dritte Welt Länder denn unter der klimatischen Veränderung so leiden und alles verlieren? Soweit ich das aus diesen Modellen sehe, trifft es eher uns als die armen.

Ein Stück weiter oben meintest du noch alle die nicht leiden wollen (unter den Kosten) sollen umziehen und ihre bisherigen Träume und Existenzen wegwerfen. Nun sollen aber plötzlich alle bleiben wo sie sind und andere sollen sich für sie krumm machen? Bist du schon müde, oder wie passt das zusammen?
 
AW: anthropogener Klimawandel mit kleiner Erklärung

Wie ist eigentlich die Definition von "Dorf"?
Das ist mir hier noch nicht klar.
Wird das an der Anzahl der Einwohner festgemacht, oder daran, dass es dort weder Bäcker noch Supermarkt oder Tankstelle gibt?
Wer will da denn leben?
 
AW: anthropogener Klimawandel mit kleiner Erklärung

Was ist das denn für eine dumme Frage da am Ende?

Wer will schon in der Stadt leben? Wer will schon schwarz tragen, oder zum Abendessen einen Wein trinken? Wer mag spritsparer und wer Sportwagen? Das sind einfach unterschiedliche Geschmäcker.

Was deine erste Frage angeht:
Vielleicht mal das eine, mal das andere und mal beides.
 
AW: anthropogener Klimawandel mit kleiner Erklärung

Nein, die Menge ist unbegrenzt, da wir den Energieträger nicht verbrauchen.
Lies Dich bitte in die beiden Begriffe Energie= Exergie + Anergie ein und dann überdenke, was Du von Dir gibst.
https://de.wikipedia.org/wiki/Exergie
https://de.wikipedia.org/wiki/Anergie

Wenn Du es genau wissen möchtest, musst das hier verstehen. Das ist aber etwas komplizierter und würde den Rahmen dieses Forums sprengen. Die Grenze zwischen Mikroskopischer- und makroskopischer Welt ist fließend. Im Makrokosmos gilt der 2. Hauptsatz der Thermodynamik, in der mikoskopischen Welt der Quanten sieht es aber minimal anders aus. weil es ganz wenige bekannte Mechanismen gibt, in denen z.B. ein Molekühl zwei Phanten mit geringer Energie aufnimmt und ein Quant mit hoher Energie abgibt. Eine technischen Nutzen dieses Effektes gibt es aber noch nicht. Das wäre eine wirkliche "Energiemaschine", die aus wertloser Anergie (z.B. Wärme der Weltmeere) nutzbare Exergie zur Verfügung stellen könnte. Das wäre das, was gemeinhin Perpetuum Mobile genannt wird.
https://de.wikipedia.org/wiki/Entropie

Was ist das denn für eine dumme Frage da am Ende?
Alle Menschen, die intensiv am Kulturleben teilhaben möchten, an Theater, Oper, und Kunst im weiteren Sinne. Das unterscheidet den Menschen vom Tier und ist für Anthropologen ein wichtiges Indiz ob die Knochen einem Affen zuzuordnen sind, oder einem Menschen. Dazu reichen ein paar Höhlenmalereien, bearbeitete Specksteine ober kunstvoll verzierte Knöpfe. Aber es soll ja Menschen geben, die unsere kulturellen Errungenschaften ablehnen und lieber in der Wildnis leben. :)
 
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Alle Menschen, die intensiv am Kulturleben teilhaben möchten, an Theater, Oper, und Kunst im weiteren Sinne. Das unterscheidet den Menschen vom Tier und ist für Anthropologen ein wichtiges Indiz ob die Knochen einem Affen zuzuordnen sind, oder einem Menschen. Dazu reichen ein paar Höhlenmalereien, bearbeitete Specksteine ober kunstvoll verzierte Knöpfe. Aber es soll ja Menschen geben, die unsere kulturellen Errungenschaften ablehnen und lieber in der Wildnis leben. :)

Oh, habe ich da was getroffen? Das ist das von mir bereits erwähnte Verhalten deinerseits. Du machst es dir zu einfach! Wusste überhaupt nicht, dass man faul und kurzwegig mit interessiert gleichstellt! Guck mal auf die Landkarte. Ziehe ein Dreieck zwischen Münster, Osnabrück und Bielefeld. Von der Mitte dieses Dreiecks aus kann man sehr gut alle kulturellen Erfahrungen dieser drei Standorte mitnehmen. Das Angebot nur einer Stadt zeigt da eher eine gewisse Entwicklungsverzögerung, meinst du nicht? Jetzt ab zum nächsten Röntgenapparat und schau dir deine Knochen nochmal an, Hasso. :ugly:

PS: Wenn du Lust hast vergleiche mal die Entfernungen von meinem ungefähren Standpunkt bis zu den Eckpunkten. Ich habe recht große Probleme mit dem schlafen und wenn ich zuhause bin, gehe ich Abends/Nachts spazieren/laufen. Für gewöhnlich so um die 16-20km. Ich denke ich bekomme durchaus mehr von meiner Umgebung, den Menschen in den Nachbargemeinden und Städten und ihrer kulturellen Entwicklung mit als andere. Falls es bei dir nicht angekommen ist, bin ich zudem beruflich nicht nur im Land, sondern auch sehr viel im Ausland unterwegs, wodurch ich außer an den Polen und Sibirien, wohl schon in so ziehmlich jeder Ecke der Welt war und etwas von der ortsansässigen Kultur mitnehmen konnte. Ich weiß echt nicht was ich davon halten soll, wenn jemand ermeintlich gebildetes mit so halbgaren, flachen und unüberlegten Sprüchen um sich wirft. Bei dem Gendanke daran, dass jemand dir zuhören und sich aus deinen Worten eine Meinung bilden könnte, kommen in mir zwei Gefühle hoch. Trauer und Wut.
Versuch doch beim nächsten mal wenigstens eine Minute über das gelesene Nachzudenken und abzuwägen ob eine Sache nur Vorteile, oder auch Nachteile birgt und ob deine "spezielle" Sicht der Dinge sich vielleicht mit der einen oder anderen auf den ersten Blick abwegigen Situation decken könnte.
 
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Wir kommen langsam zum Thema, nämlich den persönlichen Vorlieben und den dadurch resultierenden Energieverbräuchen. Auf dem Land zu leben, mit freistehendem Haus und langen Fahrwegen ist zum einen nachteilig, zum anderen aber bieten Gärten die Möglichkeit, sehr energiebewußt eine Menge Lebensmittel selber anzubauen, dazu ist Platz für Solaranlagen etc, was in der Stadt alles viel komplizierter ist. Ich wollte auch schon aussteigen, mir im Wendland ein größeres Anwesen für "nen Appel und nen Ei" ziehen und dann eine ökologisch korrekte Lebensweise mit höchstmöglichem Grad der Autarkie umsetzen. Aber es ist einfach sehr beschwerlich und ich würde das intensive Kulturleben hier in der Hauptstadt vermissen.

Ich lebe alles andere als vorbildlich, darum würde ich mir niemals anmaßen, anderen vorzuschreiben, wie sie zu leben haben. Aber mir ist immerhin bewußt, dass es in den nächsten Jahren massive Änderungen geben muss und dazu gehören auch Elektrofahrzeuge und eine Menge Verzicht, was aber nicht unbedingt die Lebensqualität einschränken wird.
 
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