AW: anthropogener Klimawandel mit kleiner Erklärung
Also mal ehrlich... Erst wenn er Doktorarbeiten liest die nur dann mit eben jenem Titel geehrt werden, wenn sie anderen nach Nase sind, willst du mit ihm reden?
"mit ihm reden" wäre noch ein ganz anderer Punkt. Bislang vertritt er keine eigene Meinung (außer "ALLE MEDIEN SIND LÜGNER"), über die man reden könnte. Er verlinkt nur massenhaft Beiträge, dass man sich stundenlang damit beschäftigt. Da ist es wohl nicht zuwenig verlangt, dass diese Beiträge wenigstens wissenschaftlich abgesichert und so gut es eben geht in peer review Verfahren geprüft wurden? Wenn ich meine Zeit an xbeliebigen Stuss von xbeliebigen Leuten verschwenden möchte, habe ich unterhaltsamere Alternativen zur Auswahl. Hier bin ich für Diskussionen über Argumente anhand von Fakten. Youtubelinks sind keins von den dreien.
verschieben der Klimazonen und Verlust von bestehenden Küstenregionen
- beides bedeutet aber auch neue ertragreiche Regionen. Neuordnung politisch-wirtschaftlicher Gegebenheiten.
Das ist ganz klar nicht ausschließlich was negatives.
Nuklearwaffen schaffen auch Platz für neue Ordnungen. Man kann überall etwas positives sehen.
Manchmal kann man aber zu dem Schluss kommen, dass man gerne einen Teil des alten behalten möchte. Im Falle von "Unsere heutige Zivilisation" bin ich offensichtlich nicht der einzige, der dies so sieht.
Ich bin zwar auch schon lange einer von denen die sich eher für die Umwelt einsetzen, aber ich sehe eben sich nicht ängstlich in die Zukunft. Aus den Informationen die ich bisher aufgenommen habe, Kann ich kein deutliches und unumstößliches Bild einer schlechten Zukunft zeichnen. Was spricht dagegen wenn die Pole wieder frei sind? Gegen einen "neuen", grünen Kontinent? Sonst wollten doch auch immer alle im Süden Urlaub machen. Jetzt wirds noch weiter südlich warm, ist es auch wieder nicht recht (Ja, ich sehe das auch mit Humor).
Schlechter Witz bei Seite: Die meisten Leute, die ich kenne, denken bei "Urlaub im Süden" an die Kombination Mittelmeer + Klimaanlage + keine körperliche Anstrengung. Nicht an Subsahara + keinen Schatten + Ackern.
Wer sagt denn, dass der Zustand auf den wir zusteuern nicht sogar ein neues Ideal sein könnte?
Vergleiche einfach mal die Fläche von X Breitengraden entlang des Äquators, die zu unbewohnbaren Wüsten werden, mit der Fläche von X Breitengeraden in Polnähe, die nutzbar werden. Schon das geometrische Wissen eines 3 jährigen reicht aus um Festzustellen, dass eine polwärtige Verlagerung auf einer Kugel mit deutlichen Verlusten einhergeht.
Davon abgesehen beschäftigen sich der Rest der Menschheit neben dir nicht mit "neuem Klima", sondern mit "Klima
wandel". Möglich, dass in einigen tausend Jahren ein Zustand erreicht ist, den man dann nettfinden kann und in dem ein-zwei weitere Jahrtausende später etwas schönes aufgebaut wurde. Aber bis dahin liegt ein Übergangszeitraum, der länger ist als die wortwörtliche Geschichte der Menschheit und der global betrachtet alles andere als angenehm wird.
Ich für meinen persönlichen Teil finde viel wichtiger sich darauf gefasst zu machen dass sich das Klima wandelt, als den Blick krampfhaft nur auf die Zeit davor zu richten.
???
Ich dachte, du wärst mit der Debatte vertraut? "Vor dem Klimawandel" war vor 200 Jahren. Niemand versucht, "das Klima aufzuhalten". Es geht darum, denn Klimawandel so weit zu verlangsamen, dass sich Umwelt und Menschheit daran anpassen können. Selbst die "+2 °C", die man sich mal als Ziel gesetzt und dann vergessen hat, entsprechen in etwa dem Wandel, den wir die letzten 15.000 Jahre hatten - komprimiert auf 150 Jahre.
Die Erde unterliegt laut bisherigen Erkenntnissen gewissen Zyklen und diese müssen wir verstehen und meistern lernen. Nur dann haben wir eine dauerhafte Chance (denke ich).
Wir verstehen die Zyklen. Sie sind nicht kontrollierbar, ohne das Sonnensystem zu verändern, wovon wir noch weit entfernt sind. Man könnte ihre Auswirkungen auslgeichen und damit ihre Symptome meistern – wenn man in der Lage wäre, die Einflüsse der Menschheit zu kontrollieren.
Genau das versuchen wir gerade oder behaupten das zumindest: Das Verhalten der Menschheit zu meistern.
Eben nicht. Da stehen Dinge drin wie, wenn wir dies und das schaffen, steigt die Temperatur eventuell nur um X Grad, statt um Y. Mehr aber auch nicht. Diese Modelle sind kaum besser als die Wettervorhersage für morgen.
"Wenn ... dann X" stimmt als Beschreibung - und ist um Welten besser, als die Wettervorhersage von morgen. (Die ihrerseits um Welten besser ist, als die meisten Leute wahrhaben wollen.)
Das habe ich weder erfragt, noch bestritten, oder? Ich finde es nett, dass du dir abermals die Mühe machst und eine Situationsbeschreibung postest. Was aber passiert wenn man in diesen Simulationen alle Verbraucher auf Null setzt? Die Bevölkerungsdichte steigt weiter und auch die Temperatur steigt weiter. Nur eben nicht so schnell. Darauf wollte ich hinaus.
Ohne fossile Emissionen würde sie deutlich langsamer steigen, ohne Emissionen aus der Änderung von Landnutzung in menschlichen Maßstäben quasi gar nicht mehr. Letzteres ist zugegebenermaßen ein schwieriger Punkt mit Blick auf die Weltbevölkerung, die auch alle anderen Probleme verschärft. Aber nur weil man das weniger Akute von zwei Problemen nicht sofort lösen kann, heißt das nicht, dass man nicht am anderen arbeiten solltest.
Oder erschießt du Personen >120 kg, wenn sie sich den Fuß brechen, weil die ja langfristig eh an Diabetes sterben?
Jetzt mal meine Frage an dich:
Woher nimmst du die absolute Gewissheit, dass es für JEDEN einzelnen Menschen auf der Welt etwas schlimmes wäre zu sterben?
Woher nimmst du dir das Recht, ihm die Entscheidung über diese Frage zu nehmen?
Was deine Sandkorngeschichte betrifft:
Wer begräbt wen? Ungerecht wäre es nur wenn die Verursacher sich vorher in Sicherheit bringen würden. Gegen den Tod ist niemand gefeit und mal als Beispiel: Was wäre ungerecht daran, wenn z.B. die Nordee bei uns einbrechen würde? Sagst du nicht selbst wir gehören zu den großen Übeltätern? Das wäre doch nur fair. Californiens Küsten? Leben da eher die Weltverbesserer, oder die anderen? Wäre es schade drum? So wie du nicht verantwortlich dafür sein möchtest wenn ein Zuhälter aus Amsterdamm mit seinem Hummer absäuft, ist es ebenso ungerecht wenn jemand für alle entscheidet, dass sie sich einschränken müssen. Was ist denn an dem eintreten einer Klimaveränderung das Problem? Manche werden einstecken und andere aufblühen. Soweit noch alles okay. Was ist das Problem am einstecken? Das es unangenehm ist! Was ist das Problem daran jetzt wie verrückt gegen einen Wandel zu kämpfen und die Leute zu gängeln, der sich ja doch nicht aufhalten lässt? Es ist für viel mehr Menschen unangenehm und am Ende vielleicht auch vollkommen nutzlos.

Etwas weniger durch die Welt jetten/fahren sollen, ihre Mittel lieber in ordentlich isolierte Häuser statt in den neuesten Jahrgang Unterhaltungselektronik investieren müssen und ihren Strom auf andere Art erzeugen ist "viel unangenehmer", als wenn eine vielfach größere Anzahl von Menschen von Naturkatastrophen aus ihrer Heimat vertrieben und um all ihren Besitz beraubt wird oder an Hungersnöten stirbt???
Energie /Strom wird nur physikalisch gesehen nicht verbraucht.

Dazu ist die Energiemenge bei EE so oder so grün, also je mehr Energie man nutzt desto grüner. (Zumindest nach der Werbelogik der Geissens)
Bedeutet dann spielt diese Menge gar keine Rolle mehr.
Die umweltgerecht erzeugbare Menge Strom ist begrenzt und somit wertvoll, die Geissens mögen dein intellektuells Vorbild sein, aber nicht das anderer und Strom alias elektrische Energie wird sehr wohl verbraucht (nämlich meist auf mehr oder minder direktem Wege in thermische Energie umgewandelt, die nun einmal eben kein "Strom" im landläufigen Sinne darstellt).
Ist mit allen Fahrtkosten wirklich billiger?
Hängt davon ab, wieviel man fährt. Wenn man "auf dem Land lebt", d.h. "auf dem Land" arbeitet, seine Nahrungsmittel "vom Land" bezieht, etc.: Gleicht sich aus.
Die meisten Leute, die "auf dem Land leben" meinen aber eigentlich "in der Stadt leben und dutzende Kilometer entfernt im Grünen wohnen". Da ist viel Fahrtaufwand unvermeidbar - und wenn Fahrtaufwand fair eingepreist wird, ist das für diese Leute halt teuer. Luxus muss man sich leisten können.
Ohne zu wissen welche Arten alle auf der Erde leben können wir nicht wissen was neu hinzukommt bzw hinzukommen wird.
Aber das ist auch nur Dariwns "Survival of the fittest", also das überleben der am besten angepassten Art.
Dazu ist die Frage ob diese Tiere eine wichtige Funktion im Ökoystem haben oder nicht.
Per Definition haben aussterbende Arten keine ausreichende Funktionalität und somit auch keine wichtige für das künftige Ökosystem. Das ist nur eine sentimentale Betrachtungsweise von Leuten, die denken, dass "ausselektiert werden und sterben" etwas schlechtes ist. Solche Leute befürworten z.B. sogar medizinische Maßnahmen zur Verlängerung von schwachem Leben...
Noch jemand hier, der sentimental ist, außer mir?
Leider mein Pech, wenn uns die Klimaflüchtlinge bzw. die einhergehenden Konflikte auf den Leib rücken, die dein Verhalten verursacht hat
Welche Generation hat das nicht gemacht?
Je nach Definitionsrahmen ziemlich viele. Im Rahmen "global verfügbare Ressourcen" zumindest das letzte halbe Dutzend.
Dazu wäre das schändlich für alle Familien, da nur dann nicht mehr vernünftig in den Urlaub fahren kannst.
Und die Bahn ist in DE dazu keine Alternative.
Als wenn die Mehrheit der deutschen Familien mit irgend einer vierrädigen Maschiene in den Urlaub reisen würde...
Nur gilt Denkmalschutz auch in Großstädten.
Ich bin gespannt, wie du der Nordsee in Amsterdam einen Strafbescheid über beschädigte Altbauten zustellst.