Anthropogener Klimawandel mit kleiner Erklärung

Hier eine alte Tagesschau zum Thema:
Wie es immer bei dem Thema gehandhabt wurde, beschrieb Prof. Flohn vorsichtig mit gut abgesicherten Daten, was passieren wird. Und da sind wir heute. Noch nicht ganz, aber der Nordpol ist teilweise im September schon eisfrei, die Klimazonen haben sich nicht nur nach norden verlagert, sondern schlimmer, sind weniger klar getrennt als früher. Ein weiterer sehr negativer Aspekt.

Machen werden die menschen trotzdem nichts. Es wird zwar immer mehr EE geben, der Ausstoß an CO2 und schlimmer noch Methan nimmt aber stetig zu. Wenn ich die Veränderungen der letzten 40 Jahre sehe, eine exponentielle Entwicklung annehme, dann wird es in wenigen Jahrzehnten äußerst unangenehm- Alles vorhergesagt, nur mit einem längerem Zeitrahmen. Es geht schneller und es kommt härter. Aber die Menschheit will es so.
 
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Das 1,5-K-Ziel war schon völlig illusorisch, als es beschlossen wurde und zugleich schon damals in sich unbefriedigend. Und die Programme für das angebliche 1,5-K-Ziel waren in ihren Absichten absolut unzureichend, um dieses zu erreichen, ihre Inhalte waren absolut unzureichend um diese Absichten zu erfüllen, die Umsetzungen blieben im Umfang meilenweit hinter den Inhalten zurück und kamen auch noch zu spät. Das ist, spätestens seit Ende der 90er, eine so generelle Feststellung, dass man von einer Strategie sprechen kann: Wann immer irgendwo die """auch"" an die Wirtschaft denken"-Politik übers Klima redet, schiebt sie so viele Ebenen zwischen "Anforderungen des Problems" und "Lösungsversuche des Problems" wie nur irgendmöglich und bei jedem einzelnen dieser Schritte werden wieder 20-30% Prozent abgezwackt, bis am Ende fast gar nichts mehr übrig bleibt.

Nu,
allso Leute, pimpert weniger.
Je weniger Leute hier hocken,
umso weniger Ressourcen werden benötigt.
Um das Uberleben unserer Spezie zu ermöglichen, muss jetzt gespart werden.
 
Nu,
allso Leute, pimpert weniger.
Je weniger Leute hier hocken,
umso weniger Ressourcen werden benötigt.
Um das Uberleben unserer Spezie zu ermöglichen, muss jetzt gespart werden.
Pimpern kann man ja. Nur besser verhüten. :D

Aber eigentlich, wenn man sich die Demografieentwicklung und Rentensystem hier anguckt, müßten mehr Kinder geboren werden.
 
Aber eigentlich, wenn man sich die Demografieentwicklung und Rentensystem hier anguckt, müßten mehr Kinder geboren werden.

Naja, das ist ja das Problem,
um generell "klimafreundlich" zu agieren,
müsste man radikal schrumpfen,
also global gesehen.

Das verträgt sich aber nicht, mit dem vorherrschenden Finanzsystem.
Ein Niedergang, oder eine richtige Implosion,
ist sehr wahrscheinlich.

Immer mehr Leute, und immer mehr Konsum,
das wird nicht mehr funktionieren.
 
In den reichsten Industrieländern gibt es relativ wenig Nachkommen.
Und die Gesellschaften vergreisen.
In anderen Entwicklungs - und Schwellenländern gibt es mehr Nachwuchs.
Und größere Bevölkerungen.
Der pro Kopf Verbrauch ist dann bei denen geringer als bei uns.
Aber ist ja auch logisch wenn China und Indien zusammen schon mehr als 1/3 der Weltbevölkerung haben.
 
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Das Video ist zwar schon 2 Jahre alt aber trotzdem noch sehr lehrreich.
 
Das Video ist zwar schon 2 Jahre alt aber trotzdem noch sehr lehrreich.
Interessant sind ja die Kommentare, wo geleugnet, verharmlost und falsche Schlüsse gezogen werden.
Schon lustig, der Mensch kann Gravitationswellen messen, die so verschwindend klein sind, dass Protonen dagegen gigantische Massive sind.
Aber ausgerechnet beim CO2 Molekül, das noch mal um den Faktor 1.000.000x größer ist als ein Proton, sollen wir plötzlich zu blöd sein, um das messen zu können?
 
Aber eigentlich, wenn man sich die Demografieentwicklung und Rentensystem hier anguckt, müßten mehr Kinder geboren werden.
Wozu? Ein Kind ist teurer und bedarf viel höhere Zuwendung als ein alter Mensch. Mit weniger Kindern haben wir entsprechend viel mehr Ressoucen, um Alte zu pflegen. Die Alten müssen nur ihr Anspruchsdenken verändern. Aber das passiert ja gerade über die immer weiter sinkenden Renten. Dazu die Inflation. Es wird im Alte rdann noch für Wohnung und Essen reichen. Das kostet nicht viel Arbeit für die jüngeren. Und dann braucht man im Schnitt 6 Monate Pflege, also viel weniger als Kinder, die Jahrelang komplett betreut werden müssen.

Ein Schrumpfen der Bevölkerung ist überhaupt kein Problem. Wenn wir die Bevökerungsdiuchte von Frankreich erreicht haben, ist das völlig ausreichend. Die einzigen, die das nicht wollen, die die "Ausbeuter". Die verlieren ihre Schafe, die für sie arbeiten und dann muss der Privatjet kleiner werden. SKANDAL
Das Video ist zwar schon 2 Jahre alt aber trotzdem noch sehr lehrreich.
Ich verlinke ja schon seit Jahren regelmäßig die beiden Teile "Der Ast auf dem wir sitzen" im Rahmen der Reihe Querschnitte von Hoimar von Dittfurth. Seit 45 Jahren ist das Problem allen bekannt. Alleine am Handelns scheitert es.
 
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Wozu? Ein Kind ist teurer und bedarf viel höhere Zuwendung als ein alter Mensch. Mit weniger Kindern haben wir entsprechend viel mehr Ressoucen, um Alte zu pflegen. Die Alten müssen nur ihr Anspruchsdenken verändern. Aber das passiert ja gerade über die immer weiter sinkenden Renten. Dazu die Inflation. Es wird im Alte rdann noch für Wohnung und Essen reichen. Das kostet nicht viel Arbeit für die jüngeren. Und dann braucht man im Schnitt 6 Monate Pflege, also viel weniger als Kinder, die Jahrelang komplett betreut werden müssen.
Sorry, aber das ist absoluter Quatsch. Wenn immer weniger Renteneinzahler da sind und mehr Empfänger, bricht irgendwann das System zu zusammen. Und in der Pflege fehlen jetzt schon viele Arbeitskräfte.
 
Sorry, aber das ist absoluter Quatsch. Wenn immer weniger Renteneinzahler da sind und mehr Empfänger, bricht irgendwann das System zu zusammen. Und in der Pflege fehlen jetzt schon viele Arbeitskräfte.
Wenn immer weniger Kinder da sind, werden wir alle viel reicher, weil massive Kosten für Kinder wegfallen, immer mehr Bürger volltags arbeiten können usw. Man sollte die ganze Panikmache nicht glauben. Es geht nur darum den Boden vorzubereiten, um ängstlichen Menschen die Mittel zu reduzieren, damit weiterhin genug nach oben transferiert wird. Wir haben ungefähr soviele Pflegende wie Lehrer und Universitätsprofessoren. Aber was verdienen sie? Lehrer sind viel teurer und Pflege kann und wird man weiter "optimieren"

Schule und Bildung ist sicherlich ein Teil des Themenkomplexes Klimawandel, was gelehrt und verinnerlicht wird, auch die Altersstrukur kann man diskutieren, weil Menschen abhängig vom Alter andere Emissionen erzeugen, aber im Thema Klimawandel sollten wir das hier nicht weiter vertiefen.
 
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Sorry, aber das ist absoluter Quatsch. Wenn immer weniger Renteneinzahler da sind und mehr Empfänger, bricht irgendwann das System zu zusammen. Und in der Pflege fehlen jetzt schon viele Arbeitskräfte.
Du musst die Vorteile des Klimawandels sehen.
Viele Menschen werden den Klimawandel nicht überleben.
Die Muslime werden sogar ganz aussterben, da sie den Mädchen das Schwimmen lernen verbieten.
Keine Holländer verstopfen mehr mit ihren Wohnwagen deutsche Autobahnen.
Das Acker nördlich von Hamburg ist ganz weg.
 
Ah quatsch, dann nimmt man sich halt die deutschen Mädchen :devil:
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:lol:
 
Pimpern kann man ja. Nur besser verhüten. :D

Aber eigentlich, wenn man sich die Demografieentwicklung und Rentensystem hier anguckt, müßten mehr Kinder geboren werden.

Von Menschen erdachtes, von Menschen änderbares, nur Menschen dienendes System, das jederzeit angepasst und/oder unterstützt werden kann (Rente) vs. für das Leben auf diesem Planeten unabdingbares, unerschütterlich Naturgesetzen folgendes, generationenübergreifende Trägheit knallhart durchziehendes, nicht direkt beeinflussbares System (Klima):
Klar, wir sollten letzteres einfach zugunsten ersteren ignorieren. Lang lebe die Zukunft!


Wozu? Ein Kind ist teurer und bedarf viel höhere Zuwendung als ein alter Mensch. Mit weniger Kindern haben wir entsprechend viel mehr Ressoucen, um Alte zu pflegen.

Im Gegensatz zu dem, was FDP und Union denken, kann man Werte nicht speichern. Wenn du willst, das in Zukunft Alte gepflegt werden, dann bringt es dir nichts, heute die Investitionen in Kinder einzusparen, sondern dann brauchst du morgen Leute, die noch körperlich in der Lage sind, Alte zu pflegen. In dieser Hinsicht wird die zur nächsten Jahrhundertwende kommende Bevölkerungimplosion genauso katastrophale Folgen haben, wie die Bevölkerunsexplosion des 20. Jhd., nur werden diesmal nicht die Natur, sondern Menschen die Leidtragenden sein. Und da sich diese Prozesse über so lange Zeiträume hinziehen, werden es nicht die sein, die jemals Nutznießer der ursächlichen Fehlentscheidungen waren. Deswegen bin ich auch dafür, die nötige Transformation über Pflege und Rentenhöhe heute zu priorisieren: Die Jahrgänge, die sich jetzt in 1-2 Jahrzehnte auf-der-faulen-Haut-liegen verabschieden wollen sind die Hauptverantwortlichen für die Schäden, die heute noch gar nicht Geborene erleiden werden. Investitionen in letztere zugunsten von ersterer zurück zu halten ist eine Ungerechtigkeit von wortwörtlich historischem Ausmaße. Wahrscheinlich werden die Menschen des 25. Jhd. (so es noch welche gibt) auf die Bevölkerungs-, Wirtschafts-, Ressourcen- und Klimapolitik des 20. und 21. Jhd. mit ähnlichem Grauen zurückblicken, wie wir heute auf den Dreieckshandel.
 
Das ist jetzt sehr hart formuliert, aber ja, etwas weniger Kinder würde auch das Problem des Klimawandels reduzieren. Es ist nicht "Die" Lösung, wie es bestimmte Gruppen gerne behaupten.
Es bringt aber nichts, wenn du die oberen Schichten reduzierst, solange die gesamte Menschheit so leben will, wie die obere Schicht.
Du musst den Wohlstand der gesamten Menschheit steigern, damit insgesamt die Geburtenrate sinkt, aber du darfst sie nicht so weit steigern, weil du sonst wieder das gleiche Problem hast.
Es ist ein Drahtseilakt. Ob in Afrika jetzt 1 oder 2 Milliarden Menschen leben, hat auf den Klimawandel jetzt nicht den Einfluss, da ein Afrikaner insgesamt wenig CO2 erzeugt, aber wenn 2 Milliarden Afrika den Lebensstandard haben wolen wie 400 Millionen Europäer, sieht das wieder anders aus.
 
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Es bringt aber nichts, wenn du die oberen Schichten reduzierst, solange die gesamte Menschheit so leben will, wie die obere Schicht.
Natürlich ist das "wie wir leben" der entscheidende Punkt. Ich bin der festen Meinung, mit EE und viel Rezykling sowie "ausreichend" großen unberührten Gebieten für alle anderen außer uns Menschen kann man ohne riesiges Artensterben in Koexistenz leben. Aktuell verschieben wir Menschen das bisherige Gleichgewicht unter den Arten massiv. Das ist eine der dramatischten Auswirkungen des Klimawandels.

Denkt man an die letztzen Eiszeiten zurück, gab es zwar auch massive Temperaturveränderungen, aber sie führten "nur" zu einer Verlagung des Lebensbereiches. Aktuell geht es so schnell, dass die Ökosysteme mit Verlagerung nicht hinterher kommen.

 
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Es bringt aber nichts, wenn du die oberen Schichten reduzierst, solange die gesamte Menschheit so leben will, wie die obere Schicht.
Du musst den Wohlstand der gesamten Menschheit steigern, damit insgesamt die Geburtenrate sinkt, aber du darfst sie nicht so weit steigern, weil du sonst wieder das gleiche Problem hast.
Es ist ein Drahtseilakt. Ob in Afrika jetzt 1 oder 2 Milliarden Menschen leben, hat auf den Klimawandel jetzt nicht den Einfluss, da ein Afrikaner insgesamt wenig CO2 erzeugt, aber wenn 2 Milliarden Afrika den Lebensstandard haben wolen wie 400 Millionen Europäer, sieht das wieder anders aus.

Nein, es ist kein Drahseilakt zwischen zwei Extremen. Es ist ein Prozess mit einem katastrophalen Berg in der Mitte: Der niedrige pro-Kopf-Ressourcenverbrauch Afrikas ist von einer Bevölkerungsmehrheit mit wirklich erbärmlichen Lebensumständen geschuldet, deren Niveau in vielen Dingen (Mobilität, sanitäre Einrichtungen, Nahrungsauswahl, etc.) unter dem des Europa des 18. Jhd. liegt. Die kleine afrikanische Mittelschicht oder der mit ihr vergleichbare Durchschnitt von Vorderasien hat bereits einen sehr, sehr viel höheren Ressourcenverbrauch, ABER weiterhin eine Affinität zu kinderreichen Familien. Das ist in etwa das Niveau, dass Europa in den 50ern/60ern hatte respektive gehabt hätte, wäre da kein Krieg dazwischen gekommen: Jeder kann Auto fahren, man lebt nicht mehr in Großfamilien, sondern in Eltern-Kind-Gemeinschaften, bevorzugt aber weiter im eigenen Haus, es gibt eine ganz akzeptable medizinische Versorgung, mit der man leicht 70 werden kann, Freizeit ist so umfangreich, dass eine regelrechte -Industrie gibt, etc..

Wenn man einen Maßstab vom zwangsläufig naturnahen Buschmann bis zum Lebensstandard des durchschnittlichen Deutschen zieht, dann die oben beschriebene Gesellschaft schon locker 60-70% des Ressourcenverbrauchs von letzterem. Bei der Flächennutzung annähernd 100%, bei Energie vielleicht etwas weniger, wenn heutige Effizienztechnik genutzt wird. Zählt man nur den direkten, lokalen Einfluss (ignoriert also die China-Emissionen unserer Ex-und-Hop-Gesellschaft), sind es pro Kopd vermutlich sogar 90% und mehr. Aber es sind weiterhin 3 bis 4 Kinder pro Elternpaar üblich, die das fortpflanzungsfähige Alter erreichen, weil die niedrigere Geburtenzahl durch die niedrigere Säuglingssterblichkeit voll kompensiert wird. Das heißt eine Bevölkerung in diesem Stadium explodiert und jedes einzelne ihrer Mitglieder verbraucht ohne Ende.

Man müsste, ganz im Gegenteil, Afrika (und Teile Asiens) Stück für Stück möglichst mit einem Schlag in die Wohlstandsgesellschaft des 21. Jhd. katapultieren, in dem die Mehrheit der Bevölkerung die nötigen Freiheiten für sowas wie "klimafreundliche Produkte", "Tiny Houses", "umweltschonendes Reisen" etc. hat, aber alle Leute so beschäftigt sind, dass sie nur noch die Zeit für 1,2 Kinder pro Paar finden. Das würde dann in 30-50 Jahren zu einem abnehmenden Gesamtressourcenverbrauch führen.

(Aber auch nicht früher, denn eins ist klar: Der Mehrheit der Weltbevölkerung ist jung. Nachwuchspolitik wirkt nur auf lange Sicht, damit hätte man in den 70ern anfangen müssen um unsere heutigen Probleme zu lösen. Man sollte natürlich trotzdem heute damit anfangen, um die Probleme des 22. Jhd. zu verkleinern, aber für die des 21. Jhd. muss man zusätzlich aktiv werden.)
 
Der durchschnittliche Energieverbrauch pro Kopf ist nur ein Kennwert, aber er spricht eine deutliche Sprache. Ich habe Freunde in Burundi und war vor dreißig Jahren auf einer Hochzeit im Lande und dort erlebte ich, mit wie kleinem CO2-Fußabdruck man leben kann. Und wenn diese Menschen unseren Lebenstil anstreben, dann aber bitte mit EE und Rezykling. Darum müssen wir das auch vorleben und funktionierende System in die Welt liefern.

 
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Und hier ein typischer wirtschaftlicher Bericht zu den Folgen des Klimawandels. Versicherungen werden für viele Bereiche unbezahlbar werden. Und wie werden die Menschen reagieren? Sie werden noch merh CO2 in die Luft pusten, um sich und ihren Besitz zu schützen.

 
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