Anthropogener Klimawandel mit kleiner Erklärung

Die 2 Milliarden neuen Weltbürger in ärmlichen Verhältnissen sind weniger ein Problem als jene Milliarde erste Klasse Menschen in den USA, Europa und sonstwo, die pro Kopf ein vielfaches an Ressourcen verbrauchen. Und der Spuk der weiteren Bevölkerungserhöhung ist bald vorbei.

Doch, das ist ein Problem.

Mit zwei Mrd. neuen Menschen in ärmeren Regionen wird nicht zwangsläufig
durch die Vergreisung in den reichen Ländern eine klimaneutrale Umweltbilanz erzielt.

In diesen Ländern wird man sehr massiv in die Strombereitstellung erstmal investieren müssen.

Mit regenerativen Energien brauchst du da erstmal gar nicht anfangen,
weil die daraus resultierenden Strompreise kaum durch die einheimische Bevölkerung aufgebracht
werden können.
 
Wir müssen den Standard in der westlichen Welt einfach massiv senken. Fahrräder statt Autos, 8W Laptops statt 500W Monster-PCs, veganes Essen statt Fleischüberfluss.
 
Wir müssen den Standard in der westlichen Welt einfach massiv senken. Fahrräder statt Autos, 8W Laptops statt 500W Monster-PCs, veganes Essen statt Fleischüberfluss.
Dazu müsste der Mensch vernünftig sein. Oder wir bauen eine sinnvolle EE auf. Die Sonne schicht genug Energie zu uns, die kann man nutzen. Man muss es nur machen. Solarzuellen aufs Dach und der Rechner kann weiterhin 500W verbrauchen und das E-Auto ist drin,
 
Dazu müsste der Mensch vernünftig sein. Oder wir bauen eine sinnvolle EE auf. Die Sonne schicht genug Energie zu uns, die kann man nutzen. Man muss es nur machen. Solarzuellen aufs Dach und der Rechner kann weiterhin 500W verbrauchen und das E-Auto ist drin,

Ja klar,
da muss man aber erstmal verstehen,
wie Stromnetze aufgebaut sind,
und wie die Stromverteilung funktioniert.
 
Ja klar,
da muss man aber erstmal verstehen,
wie Stromnetze aufgebaut sind,
und wie die Stromverteilung funktioniert.
Ist gelöst, funktioniert, man muss es nur machen. Das klappt aber nicht mit dem freien Markt, genau der verhindert jeden vernünftigen Ansatz.
 
So ein Schwachsinn Mal wieder von dir.

Sachen behaupten und dann den Schwanz einziehen. Mit irgendwelchen Internet links daher kommen und denken man hätte Recht.

Ich könnte jetzt auch schreiben dir Erde ist flach, 2 Google links Posten und danach sagen ich verstehe davon nichts lest die Links selber.

Ne so funktioniert das nicht!
 
Dazu müsste der Mensch vernünftig sein. Oder wir bauen eine sinnvolle EE auf. Die Sonne schicht genug Energie zu uns, die kann man nutzen. Man muss es nur machen. Solarzuellen aufs Dach und der Rechner kann weiterhin 500W verbrauchen und das E-Auto ist drin,

Es geht um Ressourcengerechtigkeit und da reicht es nicht einfach mehr Ressourcen zu verbrauchen um mehr EE zu produzieren um dann noch mehr Ressourcen verbrauchen zu können.
 
Es geht um Ressourcengerechtigkeit und da reicht es nicht einfach mehr Ressourcen zu verbrauchen um mehr EE zu produzieren um dann noch mehr Ressourcen verbrauchen zu können.
Jain, prinzipiell gebe ich Dir Recht, geht es um bestimmte Ressourcen wie Eisen, Aluminiun, Silizium etc, ist davon genug vorhanden. Zusammen mit 100% Rezykling ist durchaus viel an technischem Komfort möglich.
 
Die 2 Milliarden neuen Weltbürger in ärmlichen Verhältnissen sind weniger ein Problem als jene Milliarde erste Klasse Menschen in den USA, Europa und sonstwo,

Dieses "Sonstwo" umfasst auch Länder wie Turkmenistan, Belize, Chile und Bhutan, um nur das Niveau von Deutschland zu nehmen, oder die Mongolei, wenn man etwas von US-amerikanischem Kaliber haben möchte. Sind das deiner Meinug nach alles Menschen mit Lebensbedingungen erster Klasse, die ihren Lebenswandel an ärmer Verhältnisse anpassen sollten? Nur zur Erinnerung: Eine dauerhaft tragbare Last bei einer 25% größeren Weltbevölkerung wäre in etwa der durchschnittliche Pro-Kopf-Ressourcenverbrauch der Elfenbeinküste.

Ich predige zwar auch gerne Verzicht, aber aber Wohlstand als solcher ist nur ein kleiner Teil des Problems. Dazu ist der Verbrauch zu ungleich verteilt, bei uns seit Mitte des letzten Jahrhunderts zum absoluten Standard gehörende Basics wie Mobilität, die den eigenen Aktionsradius auf mehr als ein paar Dutzend km ums eigene Dorf für das gesamte Leben erweitert, regelmäßige Nutzung elektrischen Stroms oder die pure Existenz von Konsumgütern, also Dingen, die man nicht von seinen Großeltern und an seine Großenkel vererbt, sondern "verbraucht", legen einen riesigen Grundstock. Ob man nun mit einem klapprigen Renault jeden Tag 40 km über eine Staubpiste oder mit einem luxuriösen Q5 jeden Tag 40 km über die Autobahn fährt, macht im Vergleich zum riesigen ökologischen Sprung zwischen einer vorindustriellen Lebensweise und dem Ressourcenverbrauch eines europäischen 50er-Jahre-Standards keinen großen Unterschied mehr. Und letzterer Standard wird für 2-3 Milliarden zusätzliche Menschen weltweit in den nächsten Jahrzehnten
erreichbar sein - oder eben für 5-6 Milliarden. Das ist ein gigantischer Unterschied. Allein der Mehrverbrauch durch 2 Milliarden Menschen auf diesem Niveau wird das doppelte dessen betragen, was EU und USA heute umsetzen. Es wäre also ein großer Fortschritt, wenn wir diese zusätzliche Last nicht bewältigen müssen, denn weder werden die Leute freiwillig auf diese Annehmlichkeiten verzichten und weiter Kuhdung in Hütten verbrennen, noch werden wir die Effizienz der verwendeten Technik verzehnfachen können.

Wenn überhaupt noch eine Chance auf eine freiwillige Lösung des Problems besteht, dann nur durch Kombination aller Mittel: Nutzungshalbierung ist für Europäer locker möglich (6500 statt 13000 km PKW im deutschen Schnitt? Wer nicht mit dem Auto pendelt und/oder Fernreisen unternimmt, kommt gar nicht erst auf solche Zahlen), Verbrauchshalbierung, vielleicht sogar Drittelung auch (brauchbare Autos mit 3-4 l wurden schon vor 15-20 Jahren gebaut, da muss man nicht heute mit real 6-8 l rumgurken), aber damit wären wir bestenfalls bei einem tragbaren Pro-Kopf-Verbrauch angelangt. Damit das reicht, muss auch die Zahl der Köpfe gleich bleiben beziehungsweise so schnell, wie ethisch möglich, anfangen zu sinken.
 
Leider noch sehr teuer. Kann sich nicht jeder leisten.
Außerdem auch vom Wetter abhängig.
Es ist heute schon merklich billiger als Strom aus der Strckdose. So um 15Cent kostet Strom aus Solarzellen, wenn man die Anlagenkosten auf 20 Jahre abschreibt. Die halten aber merklich länger
 
Man kann ja auch klein anfangen mit nem "Balkonkraftwerk".
<500€ und man hat ein paar hundert Watt
 
Das Problem ist das man erstmal das Startkapital dafür haben muss. Und ein eigenes Haus.
Darum sagtew ich, das ganze muss gesetzlich gerelt werden. Warum z.B. nicht Carport an der Straße bauen und Mieter dürfen Solarzellen auf das Dach setzen? Genauso kann man gesetzlich vorschreiben, dass Solarzellen auf Miethäusern von den Mieter zum EEG Preis benutzt werden können. Und wenn der Vermieter keine Solaranlage baut, dürfen es die Mieter. Usw. Man muss es nur wollen. Solange "die schwarzen Strolche" regieren, wird nichts in der Richtung passieren.
 
Es ist heute schon merklich billiger als Strom aus der Strckdose. So um 15Cent kostet Strom aus Solarzellen, wenn man die Anlagenkosten auf 20 Jahre abschreibt. Die halten aber merklich länger

Wer bezahlt denn das Ganze?

Eigentümer von Immobilien können das locker auf die Miete umlegen.

Keine Ahnung wie viele Mieter es in Deutschland gibt,
letztendlich zahlt der Michel doppelt,
besonders in den Städten.
 
Wer bezahlt Subventionen für KKW und AKW?
Ob du nun solche Kosten in der Miete oder in der Steuer hast, egal.
 
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