Anthropogener Klimawandel mit kleiner Erklärung

Och, das ist nur Lobby.
Mich stört die Klimapolitik. Die Kohlekraftwerke könnten schon längst alle abgeschaltet sein, aber die Regierung zerstört lieber die Solar und windindustrie.

Wobei man immer den gesamten Wirtschaftskreislauf im Blick haben muss und die Aschen der Kohlekraftwerke sparen bei der Betonherstellung wieder erheblich CO2 ein. Das macht sie nicht zu einer Dauerlösung, in Summe aber besser als sie oft dargestellt werden.

Flugasche – verhilft Beton zu Hoechstleistungen
 
Wobei ja die Zementherstellung an sich Unmengen an Energir verschlingt,

da bringen solche Beimischungen auch nicht viel.:ugly:
 
Vegane Ernährung ist genau dort hilfreich bei der Abkehr des Klimawandels, wo man lokal und für die örtliche vegane Bevölkerung ausreichend, ohne große Landschaftsveränderung, erhöhten Wasserverbrauch und Monokulturen sowohl protein- und vitaminreiche, heimische Nahrungspflanzen anbauen kann.

Das engt die möglichen Siedlungsgebiete einer kleinen, aber immerhin veganen Bevölkerung natürlich massiv ein. Und wenn man die Bevölkerung ohnehin reduzieren muss, schadet es auch nicht, wenn ein paar davon Viecher halten/jagen, die sich wiederum von natürlichen Vorkommen pflanzlicher Biomasse ernähren, welche für Menschen nicht nutzbar ist.

Kurz: Eine ganz normale, ausgewogene Nahrungskette.

(Und in absoluten Notzeiten können sich allesfressende Menschen auch noch von den ohnehin verhungernden Veganern ernähren. Sozusagen eine Win-Win-Win-Situation. :D)
 
Vegane Ernährung ist genau dort hilfreich bei der Abkehr des Klimawandels, wo man lokal und für die örtliche vegane Bevölkerung ausreichend, ohne große Landschaftsveränderung, erhöhten Wasserverbrauch und Monokulturen sowohl protein- und vitaminreiche, heimische Nahrungspflanzen anbauen kann.

Das engt die möglichen Siedlungsgebiete einer kleinen, aber immerhin veganen Bevölkerung natürlich massiv ein.

Genau.

Und wo soll das funktionieren? :D
 
Wobei ja die Zementherstellung an sich Unmengen an Energir verschlingt,

da bringen solche Beimischungen auch nicht viel.:ugly:

Das schöne an der Zementherstellung: Die braucht einfach nur Hitze. Das wäre eigentlich ein Pardebeispiel für Solaröfen, aber leider ist es auch eine Billig-Massenindustrie.


Genau.

Und wo soll das funktionieren? :D

Eigentlich funktioniert an das recht vielen Orten. Linsen sind anspruchslos und beinahe genauso gute (aber deutlich schmackhaftere) Proteinlieferanten als Soja, Vitaminversorgung läuft sowieso fast komplett über Obst und Gemüse. In Mitteleuropa ist der Anteil von nur als Weideflächen nutzbarem Terrain zum Beispiel ziemlich klein, wird dürften auf 90% der Fläche auch für menschlichen Verzehr geeignete Pflanzen unterbringen können und auch wenn dieses "geeignet" relativ ist (guckt mal, was Schweine von einem Hektar Mais essen und was dem Deutschen gut genug für seinen Teller ist), würde sich die Zahl der von gleicher Fläche ernährbaren Menschen verfielfachen.

Aber schmeckt halt ******* und da wir sowieso nicht die nötige Energie haben, um dieser Menschenmasse eine angemessene Ernährung zu bieten, finde ich die Rechnung unangemessen. :)
Was man aber gegeneinander abwägen könnte: Futterpflanzen für Steak oder Energiepflanzen für den Tank. Und wenn man das jeweils entsprechend einpreist, kann sich jeder selbst überlegen, welchen Luxus er sich gönnt.
 
Ernährung sollte doch in Europa kein Luxus sein. ;)

Öl- oder Energiepflanzen gehören generell nicht in den Tank,
durch den Einsatz von Herbiziden, NPK-Düngern usw.
wird letztendlich die Umwelt mehr geschädigt,
als wir an Treibhasgasen sparen. :D
 
Man kann aber den Abfall von Nutzpflanzen verarbeiten und das wird teilweise auch gemacht.
 
Ich meine aber direkt fürs Auto und ja auch das wird gemacht, aber selten

Ja, sehr selten.

Eher werden die tropischen Regenwälder abgeholzt,
dafür Palmpflanzen angebaut,
das gewonnene Öl um die halbe Welt gekarrt,
damit der dt. Michel sagen kann,
wir haben jetzt bei 80 Mio. Autos
1 Mio. Tonnen CO2 eingespart.

Völlig krank, das Ganze. :ugly:
 
Ernährung sollte doch in Europa kein Luxus sein. ;)

Ernährung mit Fleisch ist aber klimatologisch und ökologisch ein Luxus. Pro Portion kein riesengroßer, aber in der Gesamtmasse ein durchaus gewichtiger. Und wenn wir wollen, dass nachweislich uneinsichtlige Menschen aufhören, den Planeten zu zerstören, dann muss es auch finanziell ein Luxus werden. Wiederum gilt: Kein großer, aber ein spürbarer. Vielleicht das Steak auf Augenhöhe mit Pralinen, die sich auch fast jeder leisten kann - aber nicht 400 g jeden Tag.

Öl- oder Energiepflanzen gehören generell nicht in den Tank,
durch den Einsatz von Herbiziden, NPK-Düngern usw.
wird letztendlich die Umwelt mehr geschädigt,
als wir an Treibhasgasen sparen. :D

Man kann jede Pflanze intensiv oder extensiv anbauen. Im Moment ist es für die Bauern halt billig, gedopte Rapsmonokulturen hochzuziehen, eben weil diverse Umweltbelastungen umsonst sind. Aber man kann auch andere Pflanzen energetisch nutzen (erst recht, wenn wir das mit der Wasserstoffproduktion ernst meinen und Pflanzen nur noch als C-Lieferant für G2L nutzen, anstatt 50% der Ernste von Bakterien oder Pilzen in CO2 umwandeln zu lassen). Lateinamerika und Südostasien setzten schon lange auf Zuckerrohr, dass zwar nicht ganz ohne Pestizide auskommt, aber zumindest mit wenig und auch praktisch keinen Dünger braucht. Mein Favorit in unseren Breiten wären Kurzumtriebsplantagen. Sind zwar nicht gerade romantisch, aber mehr Biomasse kriegt man pro m² nicht produziert und eine vollständig mit Solarzellen verdunkelte Fläche ist ökologisch auch nicht wertvoller, aber mit zusätzlich benötigtem Batteriespeicher soviel teurer, dass wir diese etwas effizientere Energieproduktion nur auf einem Bruchteil der Fläche einsetzen können. Biomasse mag nicht die effizienteste Nutzungsform von Sonnenlicht sein, aber es ist mit Abstand die billigste und die einzige, die gleich noch ihren Energiespeicher mitbringt. Und im Moment sind mangelndes Geld und mangelnde Speicher die größten Probleme der Energiewende.
 
Ernährung mit Fleisch ist aber klimatologisch und ökologisch ein Luxus.

Ergänzung: Wo nicht aufgrund der lokalen Gegebenheiten eine pflanzliche Ernährung der größere Luxus wäre.
Mancherorts wäre es nur mit massiven ökologischen und klimatologischen Konsequenzen möglich, die dort natürlich vorkommende, für Menschen jedoch nicht verwertbare pflanzliche Biomasse durch eine von Menschen verwertbare zu ersetzen bzw. pflanzliche Nahrungsmittel von auswärts heranzubringen. Da ist der Verzehr des Fleisches von Tieren, die sich dort natürlich ernähren können, durchaus sinnvoller.

Natürlich immer in Maßen, was zum eigentlichen Punkt führt: Die Ernährung von zu vielen und/oder ungünstig verteilten Menschen ist im Grunde *immer* ein Luxus. Exzessiver Fleischkonsum beschleunigt die Zerstörung lediglich.

Kurz: Kein Luxus wäre es, wenn überall das gegessen wird, was natürlich vorhanden ist, und wenn bei Mangel nicht die Versorgung erhöht, sondern die Zahl der zu Versorgenden reduziert wird. Letzteres im Idealfall harmonisch.
 
Lateinamerika und Südostasien setzten schon lange auf Zuckerrohr, dass zwar nicht ganz ohne Pestizide auskommt, aber zumindest mit wenig und auch praktisch keinen Dünger braucht.

Ja, sicher.

Nach der dritten Ernte ist der Boden derart ausgelaugt,
dass da sowieso nichts mehr wächst.
Aber egal,
Abholzen und Brandroden ist billiger,
als Dünger zu kaufen. :ugly:

Nur mal so zur Erinnerung,
fast alle Nutzpflanzen wachsen in irgendwelchen Drecksböden,
wenn das Klima, Wasser- und Nährstoffversorgung mitspielen.

Schnellwachsende Pflanzen brauchen umso mehr davon.:D
 
Ergänzung: Wo nicht aufgrund der lokalen Gegebenheiten eine pflanzliche Ernährung der größere Luxus wäre.

Schrieb ich weiter oben schon, ja. Das sind aber nur sehr wenige Regionen, insbesondere wenn man die Möglichkeiten der modernen Landwirtschaft inklusive Düngung berücksichtigt und aus naheliegenden Gründen sind genau diese Regionen meist sowieso dünn besiedelt.


Ja, sicher.

Nach der dritten Ernte ist der Boden derart ausgelaugt,
dass da sowieso nichts mehr wächst.

Quelle?
Drei Ernten wäre teilweise binnen eines Jahres.

Schnellwachsende Pflanzen brauchen umso mehr davon.:D

Nein. Beziehungsweise nicht zwingend. Die Frage ist, wieviel Nährstoffe die Pflanze allgemein aus dem Boden aufnimmt. Gräser und vor allem Bäume sind da sehr genügsam, die fertige Pflanze besteht fast nur aus Kohlenhydratketten - also zufällig genau das, was von wir von einer Energiepflanze wollen. C, O und H bezieht die Pflanze aber nicht aus dem Boden, sondern aus Luft und Wasser. Und auch N kann man ohne Chemie durch Fruchtfolgen in den Boden bringen, wie bereits erwähnt sind Linsen sowieso ein sehr nützliches Grundnahrungsmittel (man sollte sich aber ein indisches Kochbuch dazu besorgen :ugly:) und nebenbei auch noch Stickstofffixierer.
 
Nein. Beziehungsweise nicht zwingend. Die Frage ist, wieviel Nährstoffe die Pflanze allgemein aus dem Boden aufnimmt. Gräser und vor allem Bäume sind da sehr genügsam, die fertige Pflanze besteht fast nur aus Kohlenhydratketten - also zufällig genau das, was von wir von einer Energiepflanze wollen. C, O und H bezieht die Pflanze aber nicht aus dem Boden, sondern aus Luft und Wasser. Und auch N kann man ohne Chemie durch Fruchtfolgen in den Boden bringen, wie bereits erwähnt sind Linsen sowieso ein sehr nützliches Grundnahrungsmittel (man sollte sich aber ein indisches Kochbuch dazu besorgen :ugly:) und nebenbei auch noch Stickstofffixierer.

Jeder Pflanze muss existenziell auch Phosphor und Kalium zugeführt werden,
sonst wächst da nicht viel,
sagt mein grüner Daumen. ;)

Mit Wasser und Luft alleine,
passiert da nicht viel. :D
 
Kalium steht so ziemlich am absoluten Ende der überhaupt beachtenswerten Nährstoffe. Phosphor spielt eine Rolle, ja, aber auch da gibt es große Unterschiede im Verbrauch zwischen Pflanzen. Auf Dauer muss man ihn natürlich irgendwie nachliefern, vollkommen unabhängig davon, was da wächst, Nahrungspflanzen eingeschlossen. Aber im Prinzip bekommt man ihn bei energetischer Verwertung der Pflanzen ja auch konzentriert in der Asche oder den Gärresten.

(und wir können ihn auch einfach aus der Ostsee fischen, da ist definitiv MEHR als genug drin :ugly: )
 
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