Anthropogener Klimawandel mit kleiner Erklärung

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Warum gehen wir eigentlich immer davon aus, dass jeder sein Tesla Modell S schnell laden will, wenn wir über das Thema Stromnetze reden und nicht über den Kleinwagen wie den eGo und eine Ladung an 230V/16A?
 
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Warum gehen wir eigentlich immer davon aus, dass jeder sein Tesla Modell S schnell laden will, wenn wir über das Thema Stromnetze reden und nicht über den Kleinwagen wie den eGo und eine Ladung an 230V/16A?

Weil in Deutschland jeder Autofahrer am Tag mindestens 700 Kilometer one-way unterwegs ist!!!11elf!!

Deutsche sind was das Auto angeht einfach völlig bekloppt. Im Schnitt fährt der Deutsche Automichel unter 30 Kilometer am Tag, aber 20 Minuten an der Ladesäule von 10 auf 80 Prozent für 300 Kilometer Reichweite sind einfach zu viel. Man muss schließlich mit seiner Karre auch 1.000 km ohne Rast auf der Autobahn weg brettern können, auch wenn Opa dabei die Nieren versagen oder den Mitfahrern die Beine absterben.

In keinem anderen Land - nicht mal wirklich großen Ländern wie den USA - wird so ein Gewese um die Reichweite gemacht.

Aber, ein Lichtblick bleibt. Dadurch dass unsere Autobauer die Technologie so verschlafen haben, werden sie in wenigen Jahren um eine Geschwindigkeitsbegrenzung betteln, damit sie mit Tesla und Co. mithalten können. Weil Stromer hocheffizient bei zirka 130 km/h sind und man allgemein entspannter und umweltschonender fährt. Durch die Entschleunigung wird auch die Reichweitenangst verschwinden. Auch wenn Angstlust typisch deutsch ist.
 
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Man muss ja nicht alles verbieten, wir können Autos die nicht auf 130 begrenzt sind auch einfach absurd hoch besteuern :)
 
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Besser nicht, denn das würde Tür und Tor öffnen für ähnliche Gesetzgebungen - auch wenn diese faktisch auch richtig wären. Ich wohne als Single auf 70 qm fünf Minuten entfernt von der Innenstadt einer Großstadt in passabler Lage. Ökologisch wären 45 qm.

Autos für Deutsche sind wie Knarren für Amis. Da setzt einfach der Verstand aus. Einfach mal in die Schweiz, Benelux-Staaten usw. fahren und wie angenehm dort Autobahn-Fahrten sind. Kaum sagt das EU-Schild man ist in good ole Görmany, ist da Blitzkrieg auf vier Rädern angesagt. Lieber baut man drei Beinahe-Unfälle, um am Ende fünf Minuten früher vor der Glotze zu hocken, anstatt mal die Denkmurmel einzuschalten und stressfrei ans Ziel zu kommen.

Ach ja, Tempolimits funktionieren nur über Strafen. 6 km/h zu schnell? Deutschland maximal 30 Euro. In der Schweiz kostet das umgerechnet 150 Euro. In Finnland hingegen wird man nach Einkommen prozentual bestraft. Also irgendwie ein Modell, wie du es verlangst... nur eben als Strafe für jede, die wirklich verstoßen wollen.
 
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Das schöne an einem E-Auto - dieses lässt sich wie ein Smartphone ebenfalls in den Stromsparmodus setzen (dafür müsste dieser bei vielen Fahrzeugen aber auch bei 100% Ladung wählbar sein - und vernünftig). Aktuell ist dieser automatisch und nur bei niedrigem Akkustand zugeschaltet damit man halt den Akku nicht schrottet. Mir ist kein E-Auto bekannt das sich wirklich gut auf "sparsam" trimmen lässt.
Das schöne ist hier wieder - all das lässt sich via Software-Update installieren.

Jedes E-Auto hat einen kleinen Hebel unten rechts im Fußraum, mit dem man diesen Modus jederzeit und bei jedem Ladestand aktivieren kann, in dem man nicht drauftritt :rollen:
Was es nicht gibt: Einen Effizienzmodus. Wie du selbst schon festgestellt hast, verbrauchen E-Autos auch bei recht chaotischer Fahrweise nur wenig mehr und die Nebenverbraucher werden wegen der ohnehin mangelnden Reichweite meist durchgängig auf Minimalverbrauch getrimmt. Die einzige Möglichkeit, den Verbrauch weiter zu senken, ist dann die konsequente Vermeidung hoher Geschwindigkeiten, aber so etwas wie "eine optimale Drehzahl" gibt es halt nicht.

Das gleiche passiert mit den normalen Autos der typischen Angestellten etc. - hinfahren, Firmenparkplatz, laden, heimfahren, den Leuten an der Tankstelle winken, weiterfahren.

Jo, klar. 100% der US-Unternehmen haben Solarzellen auf dem Dach und Ladeparkplätze für sämtliche Mitarbeiter :wall: :wall:
Kennst du die Grenze zwischen Dummheit und Trollen?

Dafür müssen alle mitziehen. Was bringen einem die Subventionen für das E-Auto z.B. wenn man die Infrastruktur hinterher nicht finanzieren mag? Auch da muss angesetzt werden. Wie gesagt, das E-Auto rentiert sich dank gesunkenen Unterhaltskosten gegenüber dem Verbrenner, das aber nur langsam weil der Strom hier irre teuer ist.

Der Strom hier ist offensichtlich so billig, dass es sich nicht lohnt, auf jedes Dach Solarzellen zu pflastern und eben niemand "mitzieht".

da muss jeder selbst ran.

Wieso bitte schön muss bei der Stromproduktion "jeder selbst ran", obwohl >60% der Leute gar nichts selbst machen können, wie du zugibst, aber bei Elektroautos, die allein rein gar nichts bringen, soll den ohnehin schon besser verdienenden Geschenke auf Kosten aller gemacht werden? Weil es sich so für dich am stärksten lohnt??

P.P.S.:
Noch was vergessen. Dank Industrie 4.0, Smart Home, Smart Unterhosen und was sich alles noch die nächsten Jahre entwickeln wird, rechne mal mit dem doppelten bis dreifachen Strombedarf in den nächsten sagen wir mal 20 Jahren. Ohne E-Autos, das schaffen wir auch ohne.
Jede Mikrowelle wird nach Internetzugang haben und 24/7 zumindest im Standby/wake-on-action Modus sitzen und am Stromnetz nuckeln.

Von der Internet-Mikrowelle höre ich seit 20 Jahren, haben will sie bis heute kaum einer, wenn auch aus anderen Gründen. Der Rest - siehe oben: Strom ist offensichtlich noch viel zu billig, wenn er derart verschwendet wird und derartiger Schrott als "Smart" bezeichnet wird.


Leisure Suit cryon1c gibt mal wieder alles. :rollen:
Die Mehrheit "von den Amis" ist froh, wenn sie am Ende des Monats was über oder zumindest +/- 0 hat und weder ein großes Haus oder wohnt nur zur Miete. Von der maroden Verkehrsinfrastruktur mal abgesehen, wo so mancher froh ist, wenn der alte Karren nicht gleich den Geist aufgibt. Man sollte sich nicht von irgendwelchen Bildchen aus Illustrierten blenden lassen, die nur in irgendwelchen Nobelvierteln aufgenommen wurden oder mal einen Blick abseits irgendwelcher Nobelresorts und -viertel werfen, wo man sonst nur verkehrt.

Die deutliche Mehrheit der US-Amerikaner wohnt tatsächlich nicht zur Miete (nur wenig mehr als 1/3 der Haushalte) und auch wenn man die Eigentumswohnungen abzieht, dürften durchaus mehr als 50% mit eigenem Dach bei rauskommen, auf das man Solarzellen bauen könnte.
Könnte. Wenn man die Kohle dafür und für einen Tesla hätte, welche aber zusammen mehr als das zehnfache dessen kosten dürften, was den meisten ihre Immobilie nach Abzug der noch zu zahlenden Kredite überhaupt wert ist. Tatsächlich hat da Deutschland vermutlich sogar die besseren Voraussetzungen (nur gut 40% Wohneigentumsquote und nach Abzug der Wohnungen vermutlich nur 25-30% eigene Häuser, die aber meist deutlich geringer oder gar nicht verschuldet). Zumal die Ballungszentren an der West- und Ostküste kaum zu der guten US-Quote beitragen, die zahlreichen Hausbesitzer dazwischen aber häufiger Strecken zurücklegen müssen, bei denen der Verzicht auf Verbrenner schwer fällt.

Und mit den ganzen Sicherheitslücken, etc. den Smart Einbruch, Smart unerwünschter Livestream, Smart Identitätsdiebstahl und Smart Taschendiebstahl nicht vergessen. :schief:

Smart DDOS und Smarte Entwertung wenn der Anbieter die Server abschaltet und man nach 2-3 Jahren alles ersetzen muss nicht vergessen.


Wieso wird hier so oft davon gesprochen ein E-Auto daheim mit einer PV Anlage zu laden? Habt ihr im Lotto gewonnen? Ich fahre einen 15jahre alten Ford und hoffe täglich das der mir nicht verreckt. Kosten für ein e-Auto + PV Anlage übersteigt an einem Tag mein 2Jahres Netto. Das müsste ich auf 10jahre finanzieren. Quasi unbezahlbar für mich

Nur einer redet davon und der beweist seit ein Tagen auch mal wieder mit jedem anderen Satz, dass er in einer alternativen Realität lebt. Ich hab zwar keinen 15 Jahre alten Ford und keine Sorgen ums Verrecken, aber um mehr als 50% meiner jährlichen Fahrtstrecke durch ein Batterieauto zu ersetzen, müsste ich über 90000 allein für das Fahrzeug auf den Tisch packen. Die zugehörige Immobilie um das Ding zu parken und eine PV-Anlage zu installieren etwas mehr als 700000, wenn ich nicht täglich mit dem Auto pendeln will, und um die 500000 + Batteriespeicher für die PV, wenn ich das Fahrrad künftig stehen lasse und ähnlich lang unterwegs sein will. Zugegeben: Daraus würden auch angenehmere Wohnverhältnisse und vielleicht nach Abzug der Grundsteuer 1000-4000 Euro weniger Wohnausgaben/Jahr resultieren, aber igendwie refinanziert sich das nicht innerhalb der Lebensspanne des Batterieautos. Oder auch nur innerhalb meiner Lebensspanne...
 
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Also nicht einen Euro mehr ausgeben um nachhaltiger zu leben. Okay...
 
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Die deutliche Mehrheit der US-Amerikaner wohnt tatsächlich nicht zur Miete (nur wenig mehr als 1/3 der Haushalte) und auch wenn man die Eigentumswohnungen abzieht, dürften durchaus mehr als 50% mit eigenem Dach bei rauskommen, auf das man Solarzellen bauen könnte.
Habe ich auch nicht bezweifelt das es in den USA bedeutend mehr Wohneigentum gibt. Die Frage ist aber: Welcher Art bzw. Größe ist es? Denn auch ein Shotgun Shack oder ein eigener Wohnwagen im Trailer Park gilt als Wohneigentum.
 
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Wir haben hier mit den teuersten Strom in Europa, klar lohnen sich hier PV-Anlagen. Aber zu viele Vorschriften und kaum Interesse seitens der Bevölkerung UND Hausbesitzer zeigt das dies allen am Sack vorbeigeht, selbst wenn der besagte Sack nicht existiert...
Vor kurzem auf Madeira gewesen (ja, ich schlimmer Finger bin geflogen - weil die einzige andere Alternative Schweröl ist!). Sehr viele Dächer sind mit PV-Anlagen oder Kombi-Anlagen ausgestattet (Wärme+PV usw.). Windkraft ist bei denen schwierig weil die offshore nix bauen und auf der Insel selbst nur in den Bergen ein kleines Gebiet dafür vorhanden ist.
Auf ner verdammten Insel, 600km vom Festland entfernt, wo jedes Teil was nicht vor Ort wächst recht teuer wird wegen Transportkosten und wo die Löhne gut 3-4x geringer sind als hier, haben die Leute die Dinger aufm Dach. Dabei ist der Strom dort auch billiger, die Anlagen aber nicht, dafür haben sie bissl mehr Sonne. So viel dazu. Die Bevölkerung dort ist alles andere als wohlhabend (verglichen mit uns oder den USA), aber sie investieren so langsam.
Da fahren auch sehr viele alte Stinker, allein die Taxis sind 20 Jahre alt und haben oft bis zu 1 Million km aufm Tacho. Deswegen viele neue Fahrzeuge, auch E-Autos sind auf der Insel vorhanden.

Die 60% der Leute "die selbst nix machen können" - die können ihren Vermieter mal besuchen und fragen ob der statt sinnloser Modernisierung aka 15cm Dämmung statt 7cm nicht irgendwas installieren will was sich WIRKLICH lohnt, finanziell auch. Ohne Subventionen, allein durch die Einspeisung... Vermieter sind keine Terroristen, aber irgendwie haben viele hier Angst vor denen.

Und die Stromkosten sind an sich relativ, man kann nicht auf Strom verzichten und ein wenig Luxus gönnt man sich sowieso - gerade hier im PCGH Extreme Forum weiß man wie hungrig die Hardware wird wenn man etwas mehr Saft gibt und die außerhalb der Spezifikationen betreibt. Juckt es wen? Nö.
Uns geht es nur darum das sich der Stromverbrauch locker verdoppeln wird und mit genug E-Autos auch verdreifachen. Deswegen ist hier jeder gefragt. Anstatt alles auf die Politik schieben, selbst ran.

Und ich sage es noch mal - die Leute die wirklich ein Auto gebrauchen könnten, leben in Gegenden wo Eigentumshäuser üblich sind, die haben sowohl die Möglichkeit alles zu installieren als auch oft die Finanzen um das ohne Kredite zu finanzieren. Die Deutschen haben irre viel Kapital. Statista spuckt aus: 6,237 Milliarden Euro Geldvermögen in privaten Haushalten. Nicht bei Papa Staat, nicht bei Firmen, sondern bei uns alles - der eine mehr, der andere weniger, generell aber ein dicker Batzen Geld. Wovon mal ein wenig in neue Technologien gesteckt werden kann um diese bei der Weiterentwicklung zu finanzieren und in die Massen zu bringen.

Deswegen verstehe ich diese Geizkragen-Mentalität hier nicht wirklich. Neuen BMW kaufen? Ja klar! SUV-Verkaufszahlen steigen weiter! Reines E-Auto holen das auch Sinn macht und nicht nach Wandschrank aussieht? Nö, zu teuer, zu mimimi und blahblah. Ich bin nicht hier aufgewachsen, dachte nicht das dieses Land so stur sein kann wenn es um Technologien geht, wenn man gleichzeitig eines der führenden Industrieländer bleiben will. Wir sind nicht Russland, wir können nicht Öl, Gas, Metalle und sonstige Rohstoffe verscherbeln da sie hier schlicht und einfach nicht vorkommen oder schon alle sind... Wie kann man sich denn da so quer stellen?
Amis sind da nicht so stur und probieren neue Technologien gerne aus. Floppt etwas, dann hat man es wenigstens versucht. Hier wollen wir nicht mal das...

IoT wird übrigens bald überall verbaut sein, ob man will oder nicht.
So wie Smartphonehersteller uns die 3,5mm Klinke abgeschafft haben (ohne uns zu fragen), wird es bei der gesamten anderen Elektronik auch geschehen. Friss oder stirb.
Klar, man wird es irgendwie ausschalten können oder zumindest nicht ins Netzwerk lassen, aber das werden am Ende auch nur absolute Nerds und Aluhut-träger machen. Ich hab da auch nix dagegen wenn mir mein Kühlschrank meinen Einkaufszettel schreibt, weil mein Hirn eh zu dumm ist sich die Sachen zu merken ODER aufzuschreiben vorm losgehen. Da freue ich mich schon drauf. Und sollte jemand meinen Kühlschrank hacken, weiß der dann welches Bier drin ist, woohoo, da hätte der mich auch fragen können.
 
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Wir haben hier mit den teuersten Strom in Europa,
Der Strom hierzulande ist für den Endverbraucher so teuer, weil er den für Großverbraucher subventioniert.

Und ich sage es noch mal - die Leute die wirklich ein Auto gebrauchen könnten, leben in Gegenden wo Eigentumshäuser üblich sind,
Viel Spaß als Mindestlöhner (oder knapp darüber) ohne Auto an den Arbeitsplatz in irgendwelchen Gewerbegebieten zu kommen. Mal wieder völlig fernab jedweder Realität.

6,237 Milliarden Euro Geldvermögen in privaten Haushalten.
Dann sollte man sich die genaue Verteilung anschauen. Das ist nicht nur ein bisschen Pillepalle ala die einen haben etwas mehr, die anderen etwas weniger.
Vermoegensverteilung: Viel Geld auf wenigen Konten | tagesschau.de
:rollen:

Amis sind da nicht so stur und probieren neue Technologien gerne aus.
Noch eine Verallgemeinerung. Bitte den Jahresumsatz deiner meddler Streamertätigkeit ins Phrasenschwein.

IoT wird übrigens bald überall verbaut sein, ob man will oder nicht.
So wie Smartphonehersteller uns die 3,5mm Klinke abgeschafft haben (ohne uns zu fragen), wird es bei der gesamten anderen Elektronik auch geschehen. Friss oder stirb.
Ein Smartphone muss man nicht haben, sondern kann es haben. Um eine Wohnung wird man nicht drumherum kommen, wenn man nicht auf der Straße leben will oder Wohneigentum hat.

Klar, man wird es irgendwie ausschalten können oder zumindest nicht ins Netzwerk lassen, aber das werden am Ende auch nur absolute Nerds und Aluhut-träger machen.
Oder Leute die einfach keine mit Alexa und Co komplett verwanzten Wohnungen haben wollen.
Alexa betreiben und Besuch empfangen: Rechtlich drohen Probleme - WinFuture.de

weil mein Hirn eh zu dumm ist
Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung... :schief:
 
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Ja und? Subventionen sind nichts schlimmes, aus denen resultiert hier auch unser Wohlstand zum Teil.
Einige Sachen wären ohne Subventionen hier nicht konkurrenzfähig, wir schützen damit unseren Wohlstand und diverse Betriebe.

Und noch mal, der Mindestlöhner pendelt doch nicht, der arbeitet um die Ecke. Niemand mit etwas Hirn im Kopf wird bei vll. 1000€ Lohn die einem übrig bleiben noch 100-200€ fürs pendeln verfeuern - auch wenn man diese wiederbekommt, die muss man erstmal tanken. Und das Auto samt Ersatzteilen, TÜV und Versicherung fällt auch nicht vom Himmel.
Pendler die wirklich ein Auto brauchen sind alles, aber keine Geringverdiener. Sonst würden die das niemals freiwillig tun. Die pendeln ja deswegen weil sie deutlich mehr Geld bekommen wollen ohne in der Gegend zu wohnen wo eben deutlich mehr bezahlt wird. Brauchste mir nicht erzählen, in Leipzig wo ich wohne ist pendeln praktisch Volkssport geworden und ich kann den besagten Pendlern vom Balkon aus winken. Rostlauben fahren nur die wenigsten, dafür sehr viele Autos zwischen 25.000 und 75,000€ (Basis, kann die Ausstattung ja nicht sehen von hier aus). Und die sind nicht alt.

Wo steht denn in der Vermögensverteilung wer in welchem Haus genau wie viel Geld hat? Steht es nicht. Auf dem Land wohnen meist gut betuchte Leute die sich eben die Häuser leisten können und sonstwas noch oben drauf. Zeig mir lieber eine Verteilung wie die Geldmassen sich auf bestimmte Gebiete verteilen die jetzt nicht gerade als Villenviertel bekannt sind, aber doch wohlhabend. Die ganzen armen Schlucker sitzen in den Plattenbauten der Metropolen, NICHT in den Eigentumshäusern.

Verallgemeinerung ist es nicht, die Amis sind wirklich schneller wenn es darum geht neue Spielzeuge auf den Markt zu bringen und sie zu testen.
Hier warten wir auf irgendwelche Tests, Zulassungen und sonstigen Unfug, da haben die Amis die Dinger schon durchgekaut, gehackt, modifiziert und übersprungen wenn sie nicht interessant genug sind.

Wir sollten hier wesentlich flotter werden was neue Technologien angeht, sonst hängen wir bald nicht mehr in den Top10 der Industrieländer rum...
 
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Habe ich auch nicht bezweifelt das es in den USA bedeutend mehr Wohneigentum gibt. Die Frage ist aber: Welcher Art bzw. Größe ist es? Denn auch ein Shotgun Shack oder ein eigener Wohnwagen im Trailer Park gilt als Wohneigentum.

Auch auf die beiden könnte man Solarzellen pflanzen – wenn man sich denn allgemein welche leisten könnte. Aber wahrscheinlich kann cryon1c's Durchschnitts-Ami das genauso, wie sich sein Durchschnitts-Deutscher mit 26000 € Gesamtvermögen einen Tesla kauft. :wall:
 
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Auch auf die beiden könnte man Solarzellen pflanzen – wenn man sich denn allgemein welche leisten könnte. Aber wahrscheinlich kann cryon1c's Durchschnitts-Ami das genauso, wie sich sein Durchschnitts-Deutscher mit 26000 € Gesamtvermögen einen Tesla kauft. :wall:
Nein aber einen eGo zum Beispiel...
 
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Nein aber einen eGo zum Beispiel...

Mit dem Auto wird man nicht glücklich.
Es gibt nur wenige wirklich brauchbare Modelle. Abgesehen vom Tesla wäre das kleinste was man sich kaufen kann eher der Chevy Bolt aka Opel Ampera-e wie der sich hier schimpft (die Deppen haben für die Autos in jeder Region nen eigenen Namen UND andere Hersteller, genial...). Damit kommt man im Winter wenigstens 300km weit oder kann im Stau gut heizen, Musik hören und auf die Batterieladung pfeifen weils in 99% der Fälle reicht.
 
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Einige Sachen wären ohne Subventionen hier nicht konkurrenzfähig, wir schützen damit unseren Wohlstand und diverse Betriebe.
Subventionierung von Mindestlöhnern über die Pendlerpauschale, Aufstocken und "sanften" Druck durchs Amt, jede zumutbare Beschäftigung anzunehmen. Selbst wenn man dafür pro Monat erstmal 100 bis 200€ für Sprit ausgibt. Damit schützt man den - O-Ton Schröder - größten und besten Niedriglohnsektor Europas, Deutschlands Wirtschaft, Betriebe und Wohlstand sowie die Zementierung der Ungleichheit bei Einkommen und Vermögen. :schief:

Und noch mal, der Mindestlöhner pendelt doch nicht, der arbeitet um die Ecke.
Du hast wiedereinmal keine Ahnung von den Dingen von denen du redest, davon aber viel.
 
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Isch abbe gar kein Führerschein...

Ironisarkastizynischer Kommentar, aber witzigerweise völlig korrekt.

Ohne Führerschein oder besser Fahrerlaubnis braucht man kein Auto. Und kein Auto zu haben, wäre für viele Menschen die beste Wahl. Sie sind in Städten oftmals totes Kapital oder Kostenfalle. Auf dem Land leider noch unersetzlich.

Durch solche Dinge wie Pendlerpauschale und Subventionierung von Fahrten entlastet man nur die Arbeitgeber, die Arbeitnehmern mehr Wege aufbürden können und die Allgemeinheit zahlen lassen.
 
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Subventionierung von Mindestlöhnern über die Pendlerpauschale, Aufstocken und "sanften" Druck durchs Amt, jede zumutbare Beschäftigung anzunehmen. Selbst wenn man dafür pro Monat erstmal 100 bis 200€ für Sprit ausgibt. Damit schützt man den - O-Ton Schröder - größten und besten Niedriglohnsektor Europas, Deutschlands Wirtschaft, Betriebe und Wohlstand sowie die Zementierung der Ungleichheit bei Einkommen und Vermögen. :schief:

Deswegen bin ich für das abschaffen der Pendlerpauschale, es macht keinen Sinn unterbezahlte Arbeiter mit einfachen Jobs durch die Botanik zu karren, das soll Spezialisten vorbehalten bleiben die selten sind weil man davon keine 500 pro Ortschaft braucht. Verkäufer oder Putzkräfte durch die Gegend fahren ist Quatsch.
Aufstocken - wenn die Leute sich weiterhin so ausbeuten lassen das denen die Arbeit nicht mal genug Geld bietet zum überleben und Papa Staat einspringen muss, machen sie was falsch.
Druck durch Ämter - der ist an sich nicht schlecht, die Leute sollen arbeiten und wir haben Arbeitsplätze. Das soziale System ist dafür gedacht, den Leuten zu helfen wenn sie ihre Arbeit verlieren - damit sie genug Mittel haben eine neue zu suchen. Oder was neues lernen. Aber nicht damit die ewig Hilfeleistungen beziehen, egal ob vollständig oder nur beim aufstocken.

Und pass mal auf was du "Niedriglohnsektor" nennst. So eine 2-Wochen Tour durch Rumänien, Bulgarien und angrenzende Städte sollte da schnell für Klarheit sorgen.
P.S. hab einen Kollegen in Sofia. Mit dem Techsupport-Job hier wäre der unterbezahlt, da drüben ist er ein Gutverdiener. DAS ist der Niedriglohnsektor in Europa, hier sind die Löhne recht gut. Hoch sind die nicht, da sind unsere Nachbarn weiter, aber als Billiglohn-Land kann man uns hier nicht mal dann bezeichnen wenn man falsche Pilze gefressen hat...
 
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Das Einkommen sollte schon in Relation zu den Lebenshaltungskosten betrachtet werden.

Und die sind hier sehr niedrig.
Günstige Wohnungen (deswegen rammeln Investoren aus allen Ecken und Enden zu uns). Günstiges Essen, teilweise das billigste in ganz Europa. Sprit ist nicht teuer. Dazu recht gutes Einkommen womit man sehr gut aufgestellt ist gegenüber dem ehemaligen Ostblock, der sich gerade in der EU befindet.

Die haben ganz andere Probleme als sich um das Klima zu sorgen, wir aber nicht, wir können uns es hier leisten richtig viel Geld auszugeben und das werden wir auch.
 
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