Anthropogener Klimawandel mit kleiner Erklärung

AW: Anthropogener Klimawandel mit kleiner Erklärung

Albernheiten beim ÖPNV Ausbau: Setze großkotzig zwei Gewerbegebiete an eine zweigleisige Eisenbahnstrecke aber sorge dafür, dass dort seit Jahrzehnten kein Bahnhalt ist...
 
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Ich:
Ein Tempolimit von 130km/h spart bis zu 1,6 Millionen Tonnen CO2.
Anderer:
Wenn ich mir jetzt ein eAuto kaufe fährt mein Verbrenner eh in Afrika weiter.

Hallo? Darum geht es nicht
 
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Ich:
Ein Tempolimit von 130km/h spart bis zu 1,6 Millionen Tonnen CO2.
Anderer:
Wenn ich mir jetzt ein eAuto kaufe fährt mein Verbrenner eh in Afrika weiter.

Hallo? Darum geht es nicht

Richtig,

Geld muss arbeiten :D

Wir verschieben unsere Dreckskarren nach sonstewo,
genauso wie unseren Elektronikmüll.

Aus den Augen, aus den Sinn. :D
 
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Ne darum geht es nicht, einfach komplett am Thema vorbei.

Na sicher geht es darum,

was glaubst du denn, wo unsere Altautos landen?

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Der größte Teil wird nach Afrika verschifft, da ist nix mit Recycling.

Und somit wird das CO2-Einsparziel einfach verschoben,

und Europa kann sich auf die Schultern klopfen,
Ziel erreicht :daumen:

Während andere überhaupt erstmal ein Transportmittel benötigen,
um z. Bsp. Kranke in ein 100 km entferntes Krankenhaus bringen zu können.

Ein VW ID.3 wird sich in Afrika sehr schlecht verkaufen lassen.

Von daher exportieren wir nur unser Unvermögen,
wirklich etwas gegen den Klimawandel zu unternehmen.

Wie gesagt:

"Geld muss arbeiten" :D
 
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Nein so war mein Kommentar nicht gemeint aber egal.
 
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100€? Lebst du in NRW? :D

Ja Fahrrad ist schon okay, aber ganz ehrlich ich hab bei Regen schon gerne ein Dach über dem Kopf. Ist ja nichtmal so, dass das rechtlich nicht möglich wäre, aber das baut kaum einer :/

Es ist aerodynamisch halt ziemlich blöd, eine Wand vor sich herzufahren. Bei Regen wäre das vermutlich allen lieber, aber bei gutem Wetter brauchst du mehr Kraft und hast keinen kühlenden Fahrtwind mehr, außerdem verschlechtern sich Seitenwindanfälligkeit, Fahrverhalten und (Park-)Platzbedarf. Wenn man Gleitzeit arbeitet und so Schauern ausweichen kann, ist in vielen Teilen Deutschlands aber eine 60-80% Quote "trocken zur arbeit" auch ohne Dach möglich. Ob man für den Rest dann Auto, ÖPNV oder Regenhose und -jacke nimmt, muss man von den jeweiligen Bedingungen abhängig machen. Aber 80% weniger Autoverkehr wäre schon ein gigantischer Fortschritt.


Thüringen. Ist vielleicht auch ein Extrembeispiel, hier wird mit Zonen gearbeitet, die Fahrt in jede neue Zone kostet Betrag X. Und hier sind die nächsten zwei Stationen zwei andere Zonen.

Wenn man in Randgebieten der Verkehrsverbünde fährt, zahlt man fast überall soviel. Und im Rhein-Main-Gebiet oder Hamburg auch leicht vom Stadtrand ins Zentrum. ÖPNV ist einfach viel zu teuer, auf allen Ebenen. Stellenweise zahlt man schon knapp 2 Euro für eine Kurzstreckenkarte und darf mit der dann so "weit" fahren, dass man selbst in der Hauptverkehrszeit zu Fuß schneller ist als mit einmal warten + Fahrzeit. :kotz:


Albernheiten beim ÖPNV Ausbau: Setze großkotzig zwei Gewerbegebiete an eine zweigleisige Eisenbahnstrecke aber sorge dafür, dass dort seit Jahrzehnten kein Bahnhalt ist...

Politiker richten doch keine Gewerbegebiete für Menschen ein, sondern für Gewerbe...


Na sicher geht es darum,

was glaubst du denn, wo unsere Altautos landen?

Sparanus plädiert für eine veränderte Mobilität und genau darum geht es; um die gleiche Mobilität wie bisher nur mit einem anderen Auto geht es eben nicht. :wall:

Davon abgesehen:
Weltweit haben alle Hersteller ihre Billigmarken etabliert. Wenn der typisch deutsche VW/BMW/Mercedes/Audi nach durchschnittlich 13 Jahren von unseren Straßen verschwindet, ist er nicht unbedingt viel billiger als ein neuer Tata oder ähnliches. Es hat seinen Grund, dass man in der dritten Welt mittlerweile größtenteils Billig-Exportversionen asiatischer Marken sieht und nicht europäische Fahrzeuge. Und der Grund ist nicht, dass letztere einfach nur selten sind und die Leute notgedrungen die anderen kaufen.
 
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Nein ruyven es ist eben nicht aerodynamisch blöd. Es gibt ja verkleidete Liegeräder für den Sport und die Faustformel ist, dass ein man 10 bis 15km/h schneller fahren kann. Denn ganz ehrlich mit dem Fahrrad ist man vieles, aber ganz sicher nicht aerodynamisch unterwegs. 30km/h sind easy, 40 ein Kampf.

Aber auch das ist nicht das große Ding. Elektromotor rein und gib ihm. 500 bis 1000 Watt Motorleistung plus 1 bis 2kw/h Akku als Pedelec und man kommt selbst mit 2 Personen und 3 Kästen Bier bestimmt 100km weit bei 30km/h. (Ja jetzt einfach mal geschätzte Zahlen in den Raum geworfen)
Aber fakt ist, das ist eine Lösung um viele Autofahrten zu ersetzen.
 
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Ich leiste auch meinen Beitrag für eine positive Ökobilanz.
Denn ich fahre fast das ganze Jahr über mit dem Fahrrad zur Arbeit.
Ausser es regnet stark oder es sind Minusgrade.
Dann fahre ich mit dem Bus.
Aber meine Arbeitstelle ist auch nicht so weit entfernt und zum Glück muß ich keine Berge fahren.:)
 
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Fahrrad fahren ist ja auch Faulheit, wenn man die Strecke auch laufen könnte^^
 
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Nein ruyven es ist eben nicht aerodynamisch blöd. Es gibt ja verkleidete Liegeräder für den Sport und die Faustformel ist, dass ein man 10 bis 15km/h schneller fahren kann. Denn ganz ehrlich mit dem Fahrrad ist man vieles, aber ganz sicher nicht aerodynamisch unterwegs. 30km/h sind easy, 40 ein Kampf.

Aber auch das ist nicht das große Ding. Elektromotor rein und gib ihm. 500 bis 1000 Watt Motorleistung plus 1 bis 2kw/h Akku als Pedelec und man kommt selbst mit 2 Personen und 3 Kästen Bier bestimmt 100km weit bei 30km/h. (Ja jetzt einfach mal geschätzte Zahlen in den Raum geworfen)
Aber fakt ist, das ist eine Lösung um viele Autofahrten zu ersetzen.

Was du beschreibst ist ein Velomobil. Davon werden allein in Deutschland mindestens ein Dutzend angeboten und locker noch einmal die drei bis vierfache Zahl kann bequem aus Holland und Dänemark bezogen werden. Und ja: Die Dinger sind ein tolles Mobilitätskonzept.
Wenn man holländische oder dänische Radstraßen hat.

Aber auf deutschen Radwegen haben alle Liegeräder Komfort und Stabilitätsprobleme, weil Bordsteine, Schlaglöcher und Baumwurzeln zur Norm gehören, freie Sicht auf den Straßenverkehr dagegen nicht. Glaube mir, du willst nicht mit hohem Tempo 5-10 cm Kanten mit einem Vehikel überfahren, in dem du nicht aus dem Sattel gehen kannst. Und zumindest in den Teilen Deutschlands, die ich kenne, müsstest du das im Schnitt alle 10-50 m machen, sodass "bei niedrigem Tempo" keine Option ist. Genauso unbrauchbar ist die Konstruktion an jeder Einmündung mit parkenden Autos zwischen Radweg und Straße, weil du nicht nur selbst unsichtbar bist (davon muss man als Radfahrer immer ausgehen), sondern auch unfähig über alles hinüberzugucken, was größer als eine deutsche Dogge ist.

=> Die Dinger kann man in Deutschland nur auf der Straße fahren. Wenn du >25 km/h mit E-Unterstützung fahren willst (und ich verstehe auch nicht, wieso man für <25 km/h E-Unterstützung braucht, wenn man nicht gerade Fatties auf Langstreckentouren nimmt) sowieso.

Problem: Um auf deutschen Straßen sicher zu sein, reicht es nicht 30-40 zu fahren. Das mache ich regelmäßig an einer Engstelle in einer Senke und trotzdem drängelt sich mindestens einmal im Monat einer vorbei, um mich dann (wegen Gegenverkehr oder auch einfach nur so) mit teilweise unter 2 m Längs- und unter 0,5 m Querabstand zu schneiden. Wenn du den "aus Prinzip hinter keinem Rad"-Fahrern entgehen willst, musst du mindestens 55-60 fahren, auch S-Pedelecs dürfen aber nur bis 45 km/h unterstützen. Weitere Sicherheitsprobleme sind der fehlende physische Schutz verglichen mit Autos und den Abrollmöglichkeiten und der Übersicht eines normalen Rads sowie die eigene Unsichtbarkeit. Für den Fahrer eines typischen deutschen "Stadtautos" (2,5 Tonnen, 1,8 m Höhe) beim typischen deutschen innerstädtischen "Sicherheitsabstand" (10 m) ist ein Liegerad bei falscher, aber oft zu beobachtender Sitzeinstellung komplett unsichtbar. Das eigene Leben hängt dann nur noch von der Sichtbarkeit eines Wimpelchen oben drauf ab.

Weiter Kirschen auf der Torte dank deutscher Rahmenbedingungen: Du musst weiterhin Handzeichen geben, was eine Vollverkleidung ausschließt, denn Blinker am Fahrrad sind verboten. Genauso das abstellen auf KFZ- oder Moped-Parkplätzen. Aber natürlich auch auf Gewegen, wenn Fußgänger behindert werden, was mit so einem Ding genauso unvermeidbar ist, wie die Nutzung von Fahrradständern unmöglich.

Fazit: Wenn wir einige Fehler der STzVO korrigieren und innerorts vernünftige Fahrbahnen für Radler einführen (einfachste Methode: Tempo 30 innerorts flächendeckend. Dann kann man mit schafbaren 35 km/h auf der Straße mitschimmen), bin ich der erste, der sich so ein Ding kauft. Aber bis dahin halte ich ein einfaches, verkleidetes Liegerad/S-Pedelec für unbrauchbar in Deutschland und bin deswegen davon ausgegangen, dass du als "Fahrrad mit Dach" eher sowas in der Art hier mit zusätzlicher Frontscheibe meinst. (Link nur zu Illustration, sowas gab es auch mal rein zum Wetterschutz, finde ich aber gerade nicht.)
Warum das nicht unbedingt die tollste Erfindung ist, brauche ich wohl nicht zu erklären :-)
Wer regensicher mit unter anderem Muskelkraft bei jedem Wetter in Deutschland fahren will, hat meiner Meinung nach derzeit keine Alternative zum Twike. Aber das ist kein Fahrrad mehr, weder von der Zulassung und den Eigenschaften, noch vom Preis.


Disclaimer: Da es zwischen allen Bauformen Übergangsbereiche und einige wenige Regionen in Deutschland mit verdammt guten Radwegen gibt, will ich nicht ausschließen, dass für ein geradeso brauchbarer Kompromiss für ein wettergeschütztes Alltagsrad existiert. Aber da muss wirklich vieles zufällig stimmen, um alle aufgelisteten Nachteile auszumanövrieren.
 
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Der typisch deutsche Sicherheitsabstand von PKWs zu Fahrrädern mit 10 m halte ich für äußerst optimistisch.
Bin ja meist mit dem PKW unterwegs, fahre ich dann mal Fahrrad (nein, ich habe kein E-Bike) kommt mir der Sicherheitsabstand gefühlt wie 0,1 m vor.
Versucht man dann diesen sicherheitstechnischen Lernprozess als PKW Fahrer umzusetzen, erntet man hektisches Gehupe der PKW Mitstreiter, weil man ja mehr als 10 Sekunden Zeit verlieren könnte...^^
 
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Ja ganz einfach die Rechtslage ändern und Dashcams für Fahrradfahrer erlauben. Dann die Aufnahmen einreichen lassen und die Grenzen für den Führerscheinentzug deutlich absenken.
 
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Als Fahrradfahrer lebt man grundsätzlich gefährlich.
Wenn ich nicht immer aufpassen würde wie ein Luchs wäre ich schon tot.
Einmal wurde ich auch angefahren. Das Fahrrad hatte ne 8, aber ich zum Glück nur Schürfwunden.
Besonders die Rechtsabbieger übersehen einen gerne wenn man gerade aus fährt.
Selbst wenn der Balken auf dem Radweg weiter nach vorne versetzt ist.
 
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Jo deswegen stelle ich mich an Ampeln auch immer vor die Autofahrer, dann können die mich gar nicht übersehen.
Schlimm ist es nur, wenn man Leute hat die irgendeine Zwangsstörung haben und nicht hinter Radfahrern bleiben können.
 
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Wenn ein Radweg vorhanden ist fahre ich nicht auf der Straße.
Das ist mir zu gefährlich. Gerade auf Hauptstraßen.
 
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