Anthropogener Klimawandel mit kleiner Erklärung

Der Klimawandel ist weltweit eher abgewählt.
Die USA sind raus, Russland sowieso und Deutschland plant neue Gaskraftwerke,. Die Länder, die noch dabei sind, werden das Ruder nicht herumreißen können.
 
Anscheinend sind den Herren Politkern die Konsequenzen nicht bewusst oder egal.
Sie leben ja im heute und Jetzt. Nach mir die Sintflut!:schief:
 
Anscheinend sind den Herren Politkern die Konsequenzen nicht bewusst oder egal.
Sie leben ja im heute und Jetzt. Nach mir die Sintflut!:schief:
Doch den Politikern, es gibt natürlich ausnahmen, ist das durchaus bewusst. Im übrigen nicht erst seit gestern. Aber wenn die Politik das tatsächlich nicht nur anspricht sondern auch die entsprechenden Konsequenzen umsetzt ist die Politikerin welche diese Politik umsetzt weg vom Fenster. Da wird die Wählerin sehr schnell selber Konsequenzen ziehen. Klimaschutz derzeit sehr gerne aber ohne Einschränkung der persönlichen Bequemlichkeit. Das ändert sich erst wenn man persönlich so richtig von den Auswirkungen betroffen ist und auch nicht nur im hier und jetzt lebt. Nach mir die Sintflut ist allgemein nicht nur das denken der Politik sondern der Gesellschaft im ganzen sonst täte die Politik nicht so denken.
 
Der Klimawandel ist weltweit eher abgewählt.
Die USA sind raus, Russland sowieso und Deutschland plant neue Gaskraftwerke,. Die Länder, die noch dabei sind, werden das Ruder nicht herumreißen können.
Also, nur so am Rande.
Die neuen Gaskraftwerke sind keine Neuerfindung unter Reiche, sondern schon von der Ampel damals beschlossen worden.
Ob dann 4 GW oder 10 GW ist gerade Banane, lediglich eine Anpassung an den tatsächlichen Bedarf in DE.
 
Das ist doch klar, dass die Reiche nach den großen Energieversorgen spielt.
Wäre aber bei der Ampel in "grün" ebenso gewesen.
Gaskraftwerke bauste in DE nicht, wenn dir Papa Staat nix schenkt, wozu auch?
Es stehen ausreichend alte Gaskraftwerke und Kohlekraftwerke der Notfallreserve noch arbeitslos herum.
Der Strom per se wäre gewährleistet.
Die Konzerne haben gar keine Veranlassung, hier additiv was zu bauen, nur wenn es eben unbedingt jemand haben will.
 
Falls sich jemensch auf den aktuellen Stand bezüglich Messdaten/Resümees/wissenschaftlicher Publikationen zum Thema Klimakrise und Artenvielfaltkrise bringen möchte - eine Videoaufzeichnung eines Vortrages von Biologe Dr. Mark Benecke vom 18.1.2026 dazu:
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@emp1 Mark Benecke verweist auch auf den Punkt, dass bereits 2050 mit dem Zusammenbruch des Golfstroms gerechnet werden kann. Du machtest hier ja darauf aufmerksam, während ich noch einen veralteten Wissensstand hatte. Krass, dass jetzt nochmal so in der Intensität von Beneckes Vortrag mitzukriegen und zu verarbeiten, dass einige Veränderungen schneller und drastischer kommen können, als zuvor (von Wissenschaftler:innen) modelliert/angenommen! Ich habe zwei meiner vor einer Weile an Dich und @RyzA gerichtete Beiträge an die stärker einsickernde Erkenntnis von mir angepasst.
 
Zuletzt bearbeitet:
Na ja, ich gugge eben regelmäßig zum Kaffeetrinken in die Abteilung fünf Flure weiter bei uns im Institut, die sich mit so Belanglosem wie globale Meeresströmungen und Klimawandel beschäftigen.
Die kommen ja gar nicht mehr hinterher beim analysieren, wie schnell sich das aktuell ändert.
Studien von vor 6 Monaten landen bei denen allesamt in der Ablage P..
Kei Grund zur Panik, alles überlebbar, aber ich würde mir trotzdem schon mal Geld ansparen für die Herbstkleidung fürn Sommer, die wir alle in 20 Jahren brauchen werden.
Es wird in Euopa mittelfristig (20-50 Jahren) echt frostig und sehr trocken und den Zug es zu ändern, haben wir schon vor 10 Jahren verpasst und stehen jetzt dumm am Bahnsteig herum.
 
Die neueste Studie gehen davon aus, dass AMOC ein wichtiger Kipppunkt sein kann. Aber bisher sind es nur Spekulationen.

Wir werden sehen.
Die Analyse der niederländischen Kollegen korrespondiert mit dem, was hierbei den Kollegen vom Helmholz mir erzählen. Eine Spekulation erkenne ich nicht, nur eine Wahrscheinlichkeitshochrechnung ohne Trendumkehr.
Viel wichtiger, da ich den Artikel auch kenne, ist das, was weiter unten darin steht:

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Wie viel weiter oben schon mal geschrieben, haben wir aktuell eine Jahresdurchschnittstemperatur in Mitteleuropa/DE von ca. 10.5°, "Dank" Klimawandel additiv eine Erwärmung von aktuell im Schnitt von ca. + 0,2°.
Bricht AMOC ein, dürfen wir mit ca. -3° Temperaturfall pro 10 Jahren in Europa rechnen.
Also ein ungleich schnellerer Vorgang als die Erderwärmung global.

Und wer dann auf die Referenzlinks ganz unten geht, kann lesen, dass selbst bei einer "nur" Störung, von einem Temperatursturz von -1 bis -1,5°/Dekade in Europa (nicht weltweit) auszugehen ist.

Es bleibt dabei - mittelfristig auf die nächsten 20-50 Jahre ist es sinniger, sich für Europa eher lange Unterhosen statt Baderlatschen zuzulegen :)
 
kennst du Studien die sich mit den Auswirkungen, außer lange Unterhosen, für Deutschland befassen? Endlich wieder drei Meter Neuschnee unter dem Snowboard, ich kann es kaum erwarten
 
Nur Deutschland ist quasi Wetter.
Das ist faktisch unmöglich.
Alle Untersuchungen versuchen ja globale Ereignisse in Wahrscheinlichkeiten zu interpretieren.

Über alles lässt sich generalisisch sagen, dass Europa in Zukunft weniger Niederschlag bekommen wird.
Dies gilt für das Erderwärmungsszenario genau so wie für das Szenario, Golfstrom schwächt sich ab bzw. bricht zusammen.

Beides hängt stark davon ab, wie viel feuchte Luft nach Europa kommt.
Und da gibts derzeit eigentlich nur zwei Hauptrichtungen, so 70-80% Faktor.
Feucht-warme Luft aus dem mittleren Atlantik, feucht-kalte Luft aus den westlichen Polarregionen.

Abhängig eben vom Golfstrom, den es ja auch als Jetstream (20-40 km Höhe) gibt und vom Polarwirbel (um die 50 km Höhe), bzw. wie stabil dieser ist.

Aktuell ist der Polarwirbel instabil (in der Vergangenheit ein eher seltenes Ereignis) und sorgt für uns wie auch in den USA für Schnee in Gefilden, in denen es eigentlich nicht besonders viel schneit.

Ein mögliches Szenario könnte also sein, dass es mehr Schneefall im Winter in Mittel und Norddeutschland gibt, generell jedoch die jährliche Niederschlagsmenge in Summe deutlich + spürbar weniger als heute ist.

Für die 3m Neuschnee wirst du mutmaßlich immer noch in die Alpen fahren müssen, wenn denn überhaupt diese Mengen in Zukunft regulär herunterkommen werden.
 
Kei Grund zur Panik, alles überlebbar, aber ich würde mir trotzdem schon mal Geld ansparen für die Herbstkleidung fürn Sommer, die wir alle in 20 Jahren brauchen werden.
Es wird in Euopa mittelfristig (20-50 Jahren) echt frostig und sehr trocken und den Zug es zu ändern, haben wir schon vor 10 Jahren verpasst und stehen jetzt dumm am Bahnsteig herum.
Sicher, Panik ist oft eine schlechte Beraterin. Das Problem ist aber, dass dominante "Alternativstrategien" nicht gerade durchdacht gewesen sind (um es mal sehr milde und diplomatisch auszudrücken) und Ignoranz "uns" in diese Misere gebracht hat und falscher Optimismus/Wunschdenken "uns" weiter hineinreitet. Obige Aussage soll womöglich etwas lapidar und nach distanziertem Durchbeiß-Umgang angesichts der massiven Veränderungen klingen. Letztlich ist sie unsinnig, da Herbstkleidung kein Problem darstellt, da mensch diese bereits hat. Problematisch dürfte die Bandbreite an Möglichkeiten und Extremwetterverhältnisse sein, auf die sich ja Menschen, restliche Fauna und Flora einstellen müssen. In letzter Zeit ist mehrheitlich von weiterer Erhitzung in Europa ausgegangen worden. Mediterranes Klima würde hier einziehen, hieß es und es gibt Anstöße, die Umwelt daran anzupassen - wie bspw. Auswahl anderer anzubauender, erntbarer Pflanzen aber auch aufzuforstende Wälder. Einbrechende Kälte dürfte diese Maßnahmen erschweren. Mal abgesehen vom Grundwasser und Trinkwassermangel ...
Zumal die Betrachtungsweise sehr eingeengt ist und Folgen sowie (sozioökonomische) Geschehnisse "drumherum" außer Acht lässt. Zumal Versiegen des Golfstroms konzentrierte Hitze u.a. im Golf bedeutet und heiße Luftmassen den dann stärker kälteren Luftmassen gegenüberstehen und stärkere Stürme bedeuten ...
Was soll das auch heißen - "überlebbar"? Auch Wohnungslosigkeit kann mensch in Deutschland eine gewisse Zeit überleben, wäre dies erstrebenswert oder eine gesunde Lebensperspektive - ich denke nein ...

Es bleibt dabei - mittelfristig auf die nächsten 20-50 Jahre ist es sinniger, sich für Europa eher lange Unterhosen statt Baderlatschen zuzulegen :)
Ohne Dich da direkt angreifen zu wollen - die Aussage über lange Unterhosen klingt ähnlich dumm, wie die von Anderen im Diskurs gerne bemühten Badelatschen ...

In meinen Augen liest sich das wie ein Herunterspielen der vielseitigen kritischen Veränderungen.
 
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Ohne Dich da direkt angreifen zu wollen - die Aussage über lange Unterhosen klingt ähnlich dumm, wie die von Anderen im Diskurs gerne bemühten Badelatschen ...

In meinen Augen liest sich das wie ein Herunterspielen der vielseitigen kritischen Veränderungen.
Ja, natürlich ist das textlich eine Verniedlichung der Diskussion.

Aber Andere in der Öffentlichkeit wollten ja sogar ihre Kinder fressen, um den Klimawandel zu stoppen. Ernsthaft, es gab hierzu vor 3-4 Jahren einen ZDF Beitrag bei völlig durchgeknallten Klimaaktivisten aus den USA - woher sonst?

Die Wahrheit wird in dieser sicherlich großen Spanne zwischen warmen Unterhosen und Kanibalismus irgendwo dazwischen liegen - keine Ahnung wo genau, wobei ich tendenziell die Unterhosengeschichte dann bevorzugen würde.

Nur nützt es eben rein gar nichts, den Kopf in den Sand zu stecken und fatalistisch auf den drohenen Weltuntergang zu warten.
Der kommt eh nicht, es wird lediglich, je nachdem wie wir uns bemühen, bessere oder schlechtere Lebensbedingungen geben.
 
Nun muss man aufpassen. Es könnte Politiker geben die aufgrund so einer "langen Unterhosen" Aussage den Klimawandel, hier Erderwärmung, für nicht mehr haltbar halten. Diese versuchen ja auch zu vermitteln das es keinen menschengemachten Klimawandel gibt und das die Erwärmung normal ist und die Sonne an dieser Erwärmung schuld ist. Für die wäre ja eine "Kaltzeit" aufgrund Wegfall bzw Schwächung des Golfstroms ja eine Einladung weiter auf Fossile Brennstoffe zu setzen in der Hoffnung das es in Europa wieder wärmer wird.
 
Nun muss man aufpassen. Es könnte Politiker geben die aufgrund so einer "langen Unterhosen" Aussage den Klimawandel, hier Erderwärmung, für nicht mehr haltbar halten. Diese versuchen ja auch zu vermitteln das es keinen menschengemachten Klimawandel gibt und das die Erwärmung normal ist und die Sonne an dieser Erwärmung schuld ist. Für die wäre ja eine "Kaltzeit" aufgrund Wegfall bzw Schwächung des Golfstroms ja eine Einladung weiter auf Fossile Brennstoffe zu setzen in der Hoffnung das es in Europa wieder wärmer wird.
Das kann alles passieren.
Und nicht nur bei Politikern.
Und spielt in die Geschichte rein, dass leider sehr viele Menschen den Unterschied zwischen (lokalem) Wetter und globalem Klimawandel immer noch nicht verstanden haben.
Wetter ist fast banale Geometrie, es bedarf bestimmter Größenordnungen und jeweils ein Tief- und ein Hochdruckgebiet, die sich gegnseitig beeinflussen. Also alles irgendwas zw. ca. 1km und ca. 2000 km ist Wetter, alles darüber ist Klima.
Gegen Bildungsdefizite anzukämpfen ist tatsächlich schwer.
 
diese Studien schätzen scheints auch sehr grob. Was wirklich passiert ist aber nur sehr schwer abschätzbar.
Der Wiki Eintrag zum Amoc ist trotzdem sehr interessant.
 
diese Studien schätzen scheints auch sehr grob. Was wirklich passiert ist aber nur sehr schwer abschätzbar.
Der Wiki Eintrag zum Amoc ist trotzdem sehr interessant.
Ja natürlich.
Die Problematik bei all dem ist ja, wir wissen gesichert, dass die globale Atmosphäre mit CO2 und anderen Treibhausgasen angereichert wird. Wir wissen und sehen in alpinen Regionen und an den Polen, somit weltweit, dass das Eis (wir sind formal immer noch in einer Eiszeit) zurückweicht, schmilzt und den Meeren zugeführt wird. Wir wissen ebenso, dass die Meere sich erwärmen, dadurch gibt es weniger CO2 abbauende Bakterien und es wird aktuell auch weniger O2 produziert. wir wissen aus Messungen, dass z. B. der Golfstrom sich verlangsamt, u. a. auch andere Tiefen als Hauptstromrichtungen nutzt.
Wir wissen aber nicht, ob und wie obige und andere Effekte sich letztlich auswirken. Eine Annahme bei AMOC ist auch die, dass die Meeresströmungen von mit geschmolzenem Eis angereichtern Wasser irgendwann stärker sind als der Golfstrom selber. Wann und ob genau = Glaskugel.
Wenn es aber passiert, sind die beschriebene Effekte sicherlich zutreffend.

Das Kernthema ist aber, die Wissenschaft warnt seit Jahrzehnten, dass wir nicht die Kippunkte erreichen dürfen, weil dann unabsehbare Folgen daraus entstehen. Wir aber (allgemein gesprochen) tun das ab, weil weit, weit weg, weil alles sehr diffus und nicht greifbar und in einer Zukunft, die zu weit weg scheint.
Das Resultat wird dann sein, das in 10, 20 oder 30 Jahren ein ungeheuerlicher Aufschrei durchs Volk geht, warum hat uns das alles keiner gesagt.
Haben wir, ihr wolltet aber nicht zuhören...
 
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