Anthropogener Klimawandel mit kleiner Erklärung

AW: anthropogener Klimawandel mit kleiner Erklärung

Und genau darum ist es so aussichtslos, zu hoffen, dass es Veränderungen gibt.
Ich sehe mich/uns nicht dafür verantwortlich, sondern die gesamte Welt.
Es muss eine geeinte politische Entscheidung sein, sonst ist es nicht zielführend.

Was Du denkst, deckt sich mit der überwiegenden Mehrzahl der Menschen.
Ich bezweifle das ich so denke wie die meisten anderen Menschen.

Daraus folgt, dass sich die Mehrzahl einen Dreck darum schert, was ihr Verhalten bei anderen anrichtet.
Dir größte Relevanz hat die Politik und ihr Einfluss auf die Industrie, aber nach diesen Maßstäben dürfte die wenigstens wählen.
Das was wir als Konsumenten tun können ist unseren Konsum etwas einzuschränken.

Darum kam Hoimar von Ditfurth von für vierzig Jahren beim Thema Klimawandel zu der messerscharf geschlossenen Bewertung, dass sich der dumme Mensch selber ausrottet.
Die Frage ist, was passiert sonst?

Einer der besten Fehrsehserien überhaut, Querschnitt mit Hoimar von Ditfurth
"Der Ast auf dem wir sitzen"
Können wir ruhig absägen, aber wir sollten die äußere Seite absägen.:devil:
 
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Also nur um mal ein Beispiel zu nennen:

Meine Frau, unsere Kinder und ich wohnen auf dem Land. Genau genommen in einem alten, von mir selbst umgebauten Kotten, mitten in einem Naturschutzgebiet. Ich bin sehr gut zu Fuß unterwegs und noch besser mit dem Rad. Trotzdem bräuchte ich mit letzterem noch knapp fünfzehn Minuten bis zur nächstmöglichen Haltestelle für öffentliche Verkehrsmittel. Auf der Hälfte des Weges dorthin befindet sich aber die Landesgrenze. Das hat zur Folge, dass es Verkehr dort nur alle zwei Stunden gibt und das auch nur zwischen halb acht morgens und halb zehn abends. Mit dem Auto fahre ich zur Arbeit knapp 30 Minuten. Mit den öffentlichen würde ich morgens nie pünktlich anfangen können und müsste nachmittags eineinhalb Stunden auf den Zug zurück warten, der dann 45 Minuten fährt und das würde täglich auch noch 12 Euro kosten. Gegenüber knapp vier bis fünf Euro Treibstoff fürs Auto.
Selbst mit alledem wäre es mir noch zumutbar, denke ich. Was aber gar nicht geht... Meine drei- und vierjährigen Töchter allein und im Dunkeln diese Wege zur Haltestelle machen zu lassen! Das wäre unter keinen Umständen eine Option! Meine Frau kombiniert diesen Weg mit dem Auto dann um gleich weiter zu fahren und den Einkauf zu erledigen und was sonst so ansteht. Also schon möglichst effizient beim Verbrauch zu agieren. Tja und bis auf etwaige Ausflüge war's das dann ja schon. Da lässt sich sinnvoll nichts verändern/einsparen.

Sag mir mal bitte wie du da aufs Auto verzichten würdest. Ich bin wirklich gespannt.
Ach und vergiss in deiner Betrachtung folgenden nicht:
Eine Luxuslimo wie einen Phaeton, oder A8 mit langem Radstand und Vollausstattung bekommt man gebraucht für die Hälfte von dem was ein Einsteiger-Elektroauto kostet und für diese müsste dann auch noch das Carport samt Solarzellen her.
 
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Und wenn die Politik etwas entschließt heißt es wie? Diktatur, Ausbeutung etc.

Wir haben, als eine der reichsten Industrienationen, die, wenn wir 250 Jahre zurückrechnen, für extreme Verschmutzung verantwortlich ist. immerhin mit dem EEG dafür gesorgt, dass Solarzellen und Windkraftanlagen inzwischen konkurrenzfähig sind.

Wenn wir im Land vorleben, wie es mit weniger Primärenergieverbrauch funktioniert, ohne großartig eine KOmforteinbuße zu haben, dann könnten andere nachleben. Mit Beschließen funktioniert gar nichts, weil jede Regierung, die Sparmaßnahmen durchbringen wollte, abgewählt würde. Warum sollten dritte Welt Länder, denen das Wasser bis zum Hals steht auf das Verbrennen von fossilen Energieträgern verzichten? Die verbrauchen im Verhältnis zu uns so wenig, die lachen sich ins Fäustchen, wenn jemand von uns sagen würde, sie sollen sich einschränken.

Es gäbe eine Möglichkeit. Jeder Mensch in der Welt bekommt die gleiche Anzahl von Umweltverschmutzungszertifikaten. Die muss er einlösen, wenn er primäre Energieträger kaufen will oder kann sie anderen Verkaufen.

Jeder Bürger der Welt dürfte ungefähr 200kg Öl im Jar verbauchen, dann wären wir auf dem Niveau von 1970, wo wir wieder hin wollen. Das wäre doch fair, oder?
 
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Das sagt mir nur das du nie auf dem Land warst. Dort findet man wenn man Pech hat, weder Bus noch Bahn, also ist man ohne Auto aufgeschmissen.
Dazu ist in der Stadt der ÖPNV regelmäßig überfüllt, was auch keinen Spaß macht.
Und deine Antwort sagt mir, dass du weder meinen Post verstanden, noch dir das vom Deutschlandfunk angehört bzw. durchgelesen hast. Denn in dem Beitrag vom DLF wurde auch erwähnt, dass durch die einseitige Bevorzugung und Subventionierung des Individualverkehr mittels Auto, der komplette ÖPNV im ländlichen Raum (und nicht nur dort) kaputtgespart, mindestens jedoch kaputtgeschrumpft wurde. Denn interessanterweise gab es in der Bundesrepublik (vor 1990) schonmal einen Zeitraum, in dem ein relativ flächendeckendes und gut verzahntes ÖPNV Netz existierte. Sei es nun mittels Personenzügen und Triebfahrzeugen durch die damalige Deutsche Bundesbahn oder mittels Kraftpost durch die damalige Deutsche Bundespost.

P.S: Vor drei oder vier Jahren war ein längerer Beitrag in der Wirtschaftswoche drin, wie man durch ein gutes ÖPNV-Netz nicht nur den Schadstoffaustoß drastisch reduzieren kann, sondern das dieser auch ein nicht zu unterschätzender Standortvorteil ist. Das ganze war auch mit Beispielen versehen, wie z.B. Tübingen.
 
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Pendlepauschalen sind ein Drama. Zu meiner Kindheit fuhr in jedes Dorf ein Bus, und heute? Sillgelegte Bahnstrecken, und dafür uber-Taxidienst mit ausgebeuteten Fahrer.

Die Antwort zeigt doch genau den Phlegmatismus, der in seiner behäbigen Trägheit nicht erkennt, dass hier und da eine Veränderung notwendig ist. NIemand hat etwas gegen Autos. Aber mit Splaranlage auch dem Dach und einem Elektroauto wären 95% der Fahrten zu erledigen. Aber der deutsche Michel wehrt sich, warum auch immer
 
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Nochmal wegen den Elektroautos... Also ich fahre knappe 100 km am Tag. Mal nur 60, mal 200. Das alles in den paar Stunden zwischen Nachmittag und Abend und ich bin einer von denen die eher flott unterwegs sind. Zeig mir eins, dass gebraucht so ca. 20.000 kostet, genug Platz für einen Mann über 2m bietet, samt Frau und zwei Kindersitzen, auch längere Fahrten mit über 200km/h Problemlos bewältigt und sich schnell genug Laden lässt um auch kurzfristig mal lange touren hin und zurück, ohne Unterbrechung zu bewältigen.
 
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Aber mit Splaranlage auch dem Dach und einem Elektroauto wären 95% der Fahrten zu erledigen. Aber der deutsche Michel wehrt sich, warum auch immer
Die Frage ist wohl eher, ob bei einem gut ausgebauten ÖPNV jeder noch ein Auto, und sei es eines mit Elektro, braucht oder ob für den Fall der Fälle nicht Carsharing und Mietwagen und im geschäftlichen und gewerblichen Umfeld das Firmenfahrzeug ausreichen würden. Zumal man bei der Sache mit dem KFZ-gebundenen Individualverkehr mittlerweile an ein weiteres Problem kommt: Demografie. Denn nach dem DLF-Beitrag hat man mittlerweile über 3 Millionen Demente*. Andere Krankheiten die vorallem verstärkt im Alter auftreten und ebenfalls dafür sorgen, dass man nicht mehr tauglich ist ein KFZ zu führen, wurden leider nicht genannt. Dazu kommen jetzt noch rund 1 Millionen Flüchtlinge, die ebenfalls auf längere Zeit kein KFZ führen dürfen.

*=
Es gibt gute Gründe und einen aktuellen Anlass den öffentlichen Verkehr sehr ernst
zu nehmen, das ist unsere Flüchtlingsthematik, diese Flüchtlinge werden, wenn sie
hier dauerhaft in Deutschland bleiben, sehr lange davon abhängig sein, ob es
öffentlichen Verkehr gibt oder nicht…dann haben wir den berühmten demografischen
Wandel – wir werden älter, drei Millionen Demente können nicht mehr Autofahren –
ja sollen die deswegen zu Hause festgenagelt sein? Nein, das sind erstmal soziale
Gründe. Dann gibt es in Paris die Klimakonferenz – wir sind dabei unseren Globus
weiter zu vergiften, weil Autos nun mal dummerweise giftig sind. Da gibt es einen
Auspuff und da kommen 2000 verschiedene Gifte raus. Das ist uns jetzt erst wieder
aufgefallen, weil VW ein bisschen gemogelt und betrogen hat, aber wir wissen seit
das Auto erfunden wurde, dass das ne giftige Maschine ist – in jeder Garage hängt
dieses Schild: Motor aus! Sonst vergiftest Du Dich…
http://www.deutschlandfunk.de/visio...df.media.8c00db8ac4def1318d020769d7b3c263.pdf
Seite 5
 
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Elektroautos würden doch angeblich der deutschen Automobilindustrie schaden, schließlich versucht die, sich um jeden Preis um Innovation herumzuwinden und weiter das tote Pferd fossile Brennstoffe zu reiten. Da gibt man lieber Geld aus, um absurd hohe Emissionen zu verschleiern, als dieses Geld sinnvoll in eine langfristig angelegte Lösung zu investieren, deren Ziel es wäre, auf Dauer auch ohne Öl mobil zu sein.
Wir haben eine Photovoltaikanlage auf dem Dach, die rund das doppelte produziert, was wir im Jahr brauchen. Ein Elektroauto wäre kein Problem, wenn die Dinger mangels Wettbewerb nicht immer noch zu teuer und je nach Anwendungsgebiet kaum alltagstauglich wären...
Aber dem deutschen Michel kann man alles verkaufen. Man muss nur kurz erwähnen, dass Nachhaltigkeit, erneuerbare Energien und Elektroautos Arbeitsplätze kosten. Wenn der Deutsche die Wahl zwischen Arbeitsplätzen und einer bewohnbaren Erde hat, weiß er doch vorher, wie er sich entscheidet.:D

Ein brauchbares ÖPNV-Netz ist leider kein Garant dafür, dass es auch adäquat genutzt wird. Ich würde behaupten, dass man hier im Rhein-Main-Gebiet beruflich ganz gut ohne Auto zurecht kommt (auch wenn das alles bei weitem nicht optimal ist), wenn man nicht in den tiefsten Taunus muss. Und trotzdem scheinen es die meisten vorzuziehen, übermüdet ewig lang im Stau zu stehen, als entspannt in der Bahn ein Buch oder eine Zeitung zu lesen und Musik zu hören. Oder mal mit dem Fahrrad zu fahren, tut man auch gleich was für die Fitness und kommt wach im Büro an.
Ich muss leider dreimal die Woche im Berufsverkehr ins nächste Kaff ins Training, und jedes mal bekomme ich das kalte Kotzen. Ich frage mich, was in diesen Hirnen vorgeht, die zehnmal die Woche diesen Verkehr dem ÖPNV vorziehen. Aber gut, jedem das seine.



edit:
Nochmal wegen den Elektroautos... Also ich fahre knappe 100 km am Tag. Mal nur 60, mal 200. Das alles in den paar Stunden zwischen Nachmittag und Abend und ich bin einer von denen die eher flott unterwegs sind. Zeig mir eins, dass gebraucht so ca. 20.000 kostet, genug Platz für einen Mann über 2m bietet, samt Frau und zwei Kindersitzen, auch längere Fahrten mit über 200km/h Problemlos bewältigt und sich schnell genug Laden lässt um auch kurzfristig mal lange touren hin und zurück, ohne Unterbrechung zu bewältigen.


Genau darum geht es ja! Es gibt keine vernünftigen bezahlbaren Eletroautos, weil die meisten Hersteller jegliche Investitionen scheuen. Und da man "uns" ja alles als alternativlos andrehen kann, reicht den Herstellern ein Alibimodell im Programm, wenn überhaupt. Man wird ja die ganzen Dreckschleudern auch so los, warum also groß in Elektroautos investieren?
 
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Und wenn die Politik etwas entschließt heißt es wie? Diktatur, Ausbeutung etc.
Es kann vieles heißen, aber da wir in einer Demokratie leben kann es keine Diktatur sein.
Das die meisten Parteien eine ähnliche Meinung haben spielt dafür erstmal weniger eine Rolle.

Wir haben, als eine der reichsten Industrienationen, die, wenn wir 250 Jahre zurückrechnen, für extreme Verschmutzung verantwortlich ist. immerhin mit dem EEG dafür gesorgt, dass Solarzellen und Windkraftanlagen inzwischen konkurrenzfähig sind.
Dafür sind nur wir nicht verantwortlich, sondern die damaligen Generationen.


Mit Beschließen funktioniert gar nichts, weil jede Regierung, die Sparmaßnahmen durchbringen wollte, abgewählt würde.
Dann ist es ein Systemproblem.

Warum sollten dritte Welt Länder, denen das Wasser bis zum Hals steht auf das Verbrennen von fossilen Energieträgern verzichten? Die verbrauchen im Verhältnis zu uns so wenig, die lachen sich ins Fäustchen, wenn jemand von uns sagen würde, sie sollen sich einschränken.
Und was ist mit China und Indien?
Und wie bereits gesagt, das was der Invidualverkehr nutzt ist relativ gering.
Für die Industrie sind wir nicht verantwortlich.

Die Produktion eines ach so umweltfreundlichen E-Autos hat erstmal einen höheren CO2 Emission, als wenn ich einen gebrauchten mit Ottomotor kaufe.
Was ist hier also klimafreundlicher? Variante 2.


Es gäbe eine Möglichkeit. Jeder Mensch in der Welt bekommt die gleiche Anzahl von Umweltverschmutzungszertifikaten. Die muss er einlösen, wenn er primäre Energieträger kaufen will oder kann sie anderen Verkaufen.
Wird nicht funktionieren.
Jeder Bürger der Welt dürfte ungefähr 200kg Öl im Jar verbauchen, dann wären wir auf dem Niveau von 1970, wo wir wieder hin wollen. Das wäre doch fair, oder?
Nein. Wie willst du das ausrechnen? Es gibt zu viele Einflussfaktoren.

Und deine Antwort sagt mir, dass du weder meinen Post verstanden, noch dir das vom Deutschlandfunk angehört bzw. durchgelesen hast.
Habe ich auch noch nicht.

Denn in dem Beitrag vom DLF wurde auch erwähnt, dass durch die einseitige Bevorzugung und Subventionierung des Individualverkehr mittels Auto, der komplette ÖPNV im ländlichen Raum (und nicht nur dort) kaputtgespart, mindestens jedoch kaputtgeschrumpft wurde. Denn interessanterweise gab es in der Bundesrepublik (vor 1990) schonmal einen Zeitraum, in dem ein relativ flächendeckendes und gut verzahntes ÖPNV Netz existierte. Sei es nun mittels Personenzügen und Triebfahrzeugen durch die damalige Deutsche Bundesbahn oder mittels Kraftpost durch die damalige Deutsche Bundespost.
Mir ist egal, was sein könnte. Mich interessiert was IST.
 
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Für die Industrie sind wir nicht verantwortlich.

Natürlich bist du das.
Du bist Konsument.
Kaufst du ein Produkt nicht mehr, das die Umwelt stark belastet, wird es nicht mehr produziert, weil es sich nicht mehr rentiert.
Aber solange es Leute gibt, die sich den 20 Liter SUV kaufen, wird sich da leider nichts dran ändern. Traurig eben. :(
 
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Nochmal wegen den Elektroautos... Also ich fahre knappe 100 km am Tag. Mal nur 60, mal 200. Das alles in den paar Stunden zwischen Nachmittag und Abend und ich bin einer von denen die eher flott unterwegs sind. Zeig mir eins, dass gebraucht so ca. 20.000 kostet, genug Platz für einen Mann über 2m bietet, samt Frau und zwei Kindersitzen, auch längere Fahrten mit über 200km/h Problemlos bewältigt und sich schnell genug Laden lässt um auch kurzfristig mal lange touren hin und zurück, ohne Unterbrechung zu bewältigen.
Manchmal muss man Kompromisse eingehen ...
200km/h mögen schnell sein, bringen Dich aber auch nciht schneller ins Ziel, wenn Du an roten Ampeln und im Stau steht. gut verknüpfte Autos, die Dir 120km/h Durchschnittgeschwindigkeit ermöglichen, werden Dir mehr bringen, auch wenn sie nur 130km/h Maximalgeschwindigkeit haben.

200km ist heute schon kein Problem, Strom zum Nachladen gibt es an jeder Ecke. Und was spricht dagegen, ein großes Elektroauto für die Familie zu nehmen und Dir einen kleinen einsitzigen Flitzer mit Gasantrieb? Der Individualverkehr wird nicht verschwinden, aber es muss kein V8-Benziner sein.
 
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...Dafür sind nur wir nicht verantwortlich, sondern die damaligen Generationen.

... Und wie bereits gesagt, das was der Invidualverkehr nutzt ist relativ gering.
Für die Industrie sind wir nicht verantwortlich.

Glaubst Du, während Du auf eine glable Lösung wartest, dass es sie geben wird, solange Menschen sagen "dafür bin ich nicht verantwortlich". Schau Dir an, was Du isst, wie Du heizt, wie Du mobil bist, welche Produkte Du nutzt und überlege dann, wie groß Dein INdividueller CO2 Abdruck ist. Durchschnittlich sind wir bei 3,8 Tonnen pro Deutschem, nicht eingerechnet sind dabei die großen Energiemengen in Fertigprodukten wie Düngemittel, die wir früher aus importiertem Erdgas selber hergestellt haben, Stichwort Amoniaksynthese.

Genau Zahlen findest Du hier:
Energieverbrauch pro Kopf | bpb

Vielleicht bist du ja auch sehr sparsam. Nommen und Mönche konnen auch wenige Liter im Jahr, Vielflieger auf ein vielfaches des Durchschnittsverbrauches. Jeder zeigt mit dem Finger auf andere. Darum mache ich mir keine Illusionen, nichts wird passieren, gar nichts. Ganz im Gegenteil wird der CO2 Ausstoß weiter exponentiell steigen, weil aktuell bei stagnignierendem Ölverbracuh Kohle, Gas und Wälder massiv genutzt werden.

Und alle Argumentieren wie Du. Was trage ich den bei, ich doch nicht, mein Verbrauch ist unbedeutend. UNd so sind es acht milliarden mal "ich bin doch nicht verantwortlich" und nicht passiert. Ich sage doch, unsere Kultur wird untergehen mit einem lauten Knall.
 
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Mir ist egal, was sein könnte. Mich interessiert was IST.
Das der Ist-Zustand, überfüllte Bahnen in den Städten und kaum oder gar keine Anbindungen im ländlichen Bereich*, die logische Konsequenz aus jahrzehntelanger Subventionierung des privaten KFZ, verbunden mit der Vernachlässigung des Nahverkehrs ist, kommt dir natürlich nicht in den Sinn? Und deswegen nocheinmal: Ein gut ausgebauter und gut funktionierender Ö- und SPNV wäre in der überwiegenden Mehrheit der Fälle dazu in der Lage, das Auto zu ersetzen. Sollte doch mal eines nötig sein, so könnte der Bedarf durch Carsharing oder das Mieten eines Autos in den meisten Fällen gedeckt werden.
Das soetwas natürlich nicht von jetzt auf gleich geht, versteht sich von selbst. Denn entsprechende Strukturen müssen erstmal entstehen und wachsen.


*= Wobei sich das Problem im ländlichen Bereich sogar in Teilen von selbst lösen könnte, wenn man sich die Landflucht - vorallem in Ostdeutschland - anschaut.
 
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Natürlich bist du das.
Du bist Konsument.
Ich bin für meinen Konsum verantwortlich, aber die Entscheidung eines einzelnen spielt für die Industrie kaum eine Rolle.
Und den Handel mit Emissionszertifikaten oder ähnlichen, wie den Zero Emissions die Tesla verkauft ist ein Produkt der Politik.
Das war eigentlich das Problem das ich meinte.
Kaufst du ein Produkt nicht mehr, das die Umwelt stark belastet, wird es nicht mehr produziert, weil es sich nicht mehr rentiert.
Das kann ich machen damit ich mich bisher fühle, aber einen wirklich Effekt hat nur die Masse.
Aber solange es Leute gibt, die sich den 20 Liter SUV kaufen, wird sich da leider nichts dran ändern. Traurig eben. :(
Bei Spritpreisen von 1.04€ für Diesel und 1,28€ für Super E10 ist das leider Wunschdenken.

Glaubst Du, während Du auf eine glable Lösung wartest, dass es sie geben wird, solange Menschen sagen "dafür bin ich nicht verantwortlich".
Ich sprach von den Taten voriger Generation und das die Generation danach nicht für dieses Handeln verantwortlich sind.

Schau Dir an, was Du isst, wie Du heizt, wie Du mobil bist, welche Produkte Du nutzt und überlege dann, wie groß Dein INdividueller CO2 Abdruck ist.
Darüber kann ich nachdenken, wenn ich ausreichend Geld für grünere Alternativen habe.

Und alle Argumentieren wie Du. Was trage ich den bei, ich doch nicht, mein Verbrauch ist unbedeutend. UNd so sind es acht milliarden mal "ich bin doch nicht verantwortlich" und nicht passiert. Ich sage doch, unsere Kultur wird untergehen mit einem lauten Knall.
Das habe ich nirgends geschrieben. Was ich sagen wollte war eigentlich nur das wir nicht für das damalige Handeln verantwortlich sind.

Und deswegen nocheinmal: Ein gut ausgebauter und gut funktionierender Ö- und SPNV wäre in der überwiegenden Mehrheit der Fälle dazu in der Lage, das Auto zu ersetzen
Theorie ist Grau. Gibt es irgendwo Beispiele in denen das funktioniert hat?

. Sollte doch mal eines nötig sein, so könnte der Bedarf durch Carsharing oder das Mieten eines Autos in den meisten Fällen gedeckt werden.
Nein, da Carsharing von den meisten nicht akzeptiert wird.


*= Wobei sich das Problem im ländlichen Bereich sogar in Teilen von selbst lösen könnte, wenn man sich die Landflucht - vorallem in Ostdeutschland - anschaut.
Die Landflucht entsteht nur durch die obigen Probleme und nicht die Probleme durch die Landflucht.
 
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Was wird passieren? CHAOS
Aber die Menschen wollen es.

die menschen werden gar nicht gefragt. rofl, "die menschen wollen es". was für ein sozialistenmüll du schreibst.

nur planwirtschafter labbern was von CHAOS. es wird gar nichts passieren. zwangsbeglücker wollen ständig eingreifen in dingen von denen sie keine ahnung haben. vorher erzeugen die ordentlich angst über die lügenpresse aka meinnungsmachepresse und verkommenen journalismus. wiederholt man lügen ständig werden sie zur wahrheit und jeder glaubt die ******** auch noch. alles steuer finanziert versteht sich. bei den privaten kommen dann die thinktanks die eng verbunden sind mit der privaten presse. oligarchen wie soros zB die milliarden in meinungsmache investieren oder der bertelsmann verlag zB.

ps. das ganze flüchtlingsdrama hat man wieder nur dank dem staat der über den köpfen der menschen entscheidungen trifft.
ein schönes video wo man über die deutschen schon lider singt und eigentlich über sie lacht. einfach nur peinlich. https://www.facebook.com/oliver.janich.5/posts/911313598958804

....im übrigen haben alle probleme immer politische ursachen.


das beste ist auch noch der link der bpb (bundeszentrale für politische bildung). das ganze sollte sich besser bundeszentrale für politische umerziehung nennen. das ganze hat NAationalSOzialistische und DDR-Zustände in dieser BRD. aber ich wundere mich nicht bei einer kanzlerin aus der DDR, einem verteidigungsminister (neusprech - > kriegsminister) de merziere aus der DDR, einem bundespresidenten aus der DDR und etliche andere sozialistenpack aus der DDR bei den grünen und anderen parteien. das sammelbecken des menschlichen abschaums hat sich in den etablierten parteien angesammelt und terrorisiert mich bullshit die bevölkerung und gängelt sie mit gesetzen und denk und redeverbote. ekelhaft. das ist das problem das wir in deutschland haben und in allen anderen regierungen, weltweit.

wundert mich nicht das deutschland weiter bergab geht.

Ganz im Gegenteil wird der CO2 Ausstoß weiter exponentiell steigen, weil aktuell bei stagnignierendem Ölverbracuh Kohle, Gas und Wälder massiv genutzt werden.
wo haste deine glaskugel gekauft und von welcher marke? das war bestimmt die marke "STAAT, THINKTANKS & KONZERNE". rofl. oder war es der guru pachauri der aus dem kaffeesatz gelesen hat. der typ hat NULL ahnung vom klima, ganz zu schweigen vom globalem klima. der kann dir sicherlich den unterschied zwischen klima und wetter nicht erklären. LOL
 
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Wer sagt mir das ich alt werde und dabei gesund bleibe?:schief:
Niemand, also ist es reine Spekulation.

Ich muss euch leider enttäuschen eure Hoheit, aber wenn von "den unter 40" bzw. "unter 30 jährigen" die Rede ist, dann seit nicht nur ihr gemeint. Auch der Titel dieses Threads hat die Frechheit noch andere Aspekte zu beinhalten.


Ich sehe mich/uns nicht dafür verantwortlich, sondern die gesamte Welt.
Es muss eine geeinte politische Entscheidung sein, sonst ist es nicht zielführend.

Und welchen Teil trägst DU zu diesem Konsens der gesamten Menschheit bei, außer extrem einseitige Zweizeiler und rethorische Fragen?


Also nur um mal ein Beispiel zu nennen:

Meine Frau, unsere Kinder und ich wohnen auf dem Land. Genau genommen in einem alten, von mir selbst umgebauten Kotten, mitten in einem Naturschutzgebiet. ...

Erste Frage: Wie kommt ihr dahin? Wenn es keine Heriat unter Geschwistern war gehe ich mal davon aus, dass es nicht rein historisch begründet ist, sondern dass an irgend einem Zeitpunkt jemand bewusst die Entscheidung getroffen hat, an den Arsch der Welt zu ziehen obwohl er dort nicht für sein Einkommen sorgen kann.

Ein einem hübschen Häusschen in noch schönerer Natur zu leben ist in einem Land mit der Bevölkerungsdichte Deutschlands so schon ein (beneidenswerter) Luxus. Zusätzlich noch täglich dutzende Kilometer dahin zu pendeln, wo man gebraucht wird, erst recht. Versteh mich nicht falsch, ich meine das nicht persönlich, aber genau solche Lebensstile gehören zu den Dingen, auf die wir als Gesellschaft weitestgehend verzichten müssen. Unterm Strich wird sich jeder irgendwo ein paar Annehmlichkeiten rausnehmen - bei anderen sind es vielleicht ein etwas größeres Auto, Urlaubsreisen, 30 °C auch im Winter in der Wohnung oder exzessiver Fleischkonsum. Aber ihr habt die pro Kopf verfügbaren Ressourcen schon ganz schön weit ausgereizt.


Die Frage ist wohl eher, ob bei einem gut ausgebauten ÖPNV jeder noch ein Auto, und sei es eines mit Elektro, braucht oder ob für den Fall der Fälle nicht Carsharing und Mietwagen und im geschäftlichen und gewerblichen Umfeld das Firmenfahrzeug ausreichen würden. Zumal man bei der Sache mit dem KFZ-gebundenen Individualverkehr mittlerweile an ein weiteres Problem kommt: Demografie. Denn nach dem DLF-Beitrag hat man mittlerweile über 3 Millionen Demente*. Andere Krankheiten die vorallem verstärkt im Alter auftreten und ebenfalls dafür sorgen, dass man nicht mehr tauglich ist ein KFZ zu führen, wurden leider nicht genannt. Dazu kommen jetzt noch rund 1 Millionen Flüchtlinge, die ebenfalls auf längere Zeit kein KFZ führen dürfen.

Nicht zu vergessen dass PKWs auch ohne Investitionen in Straßen & Co erfordern, damit große Flächen versiegeln, die Nutzung der unmittelbaren Umgebung durch Lärm und Gefahr (zumindest für Kinder) einschränken und so zusätzlich die Abstände innerhalb von Siedlungsgebieten vergrößern. Im direkten Vergleich zum ÖPNV kommt prinzipiell noch die auf das Lenken entfallende Arbeit-/Freizeit hinzu (auch wenn es regional starke Unterschiede gibt, ob man die Zeit in Bus und Bahn für irgendwas anderes und sei es nur einen ruhigen Moment nutzen kann :schief: )


....im übrigen haben alle probleme immer politische ursachen.

Ach echt jetzt? Vielleicht überraschend für dich, aber alle Probleme haben auch eine wirtschaftliche, eine menschliche und eine natürliche Komponete. (Letztere zugegebenermaßen selten als Ursache)
Das könnte daran liegen, dass wir Menschen sind, die in politischen Strukturen ("Staat"), einer kapitalistischen Wirtschaft und auf diesem Planeten leben, so dass diese vier Aspekte einfach überall involviert sind.
 
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Ich sprach von den Taten voriger Generation und das die Generation danach nicht für dieses Handeln verantwortlich sind.
Wir haben aber den Nutzen davon, weil unsere Infrastruktur aufgebaut ist. Dritte Welt Länder argumentieren auf Klimagipfeln zurecht damit, dass nicht sie sich einschränken müssen, sondern wir. Diese Haltung kann ich nachvollziehen. Darum wäre es angemessen unseren Primärenergieverbrauch auf 100l pro Person zu begrenzen, Menschen in Entwicklungsländern aber für die nächsten50 Jahre mehr zuzugestehen.

Darüber kann ich nachdenken, wenn ich ausreichend Geld für grünere Alternativen habe.
Strom aus der Leitung zu nehmen ist teurer, als eigenen aus der Solarzelle zu nutzen. Je eher Du eine kaufst und installiert, umso eher sparst Du langfristig Geld.

Nein, da Carsharing von den meisten nicht akzeptiert wird.
Das ist alles eine Frage des Preises. Zwei Drittel der Deutschen werden stetig ärmer, Autos werden teurer, ob das die Bereitschaft für Carsharing erhöhen wird?

die menschen werden gar nicht gefragt. rofl, "die menschen wollen es". was für ein sozialistenmüll du schreibst.
Die Menschen wählen Parteien und tragen damit deren Entscheidungen. Es gab schon 1980 von VW ein 4l Auto. Gab es Akzeptanz? Nein, es gab kein Interesse, also wurden weiter 10l Gurken produziert. Wir sind die Verschwender, jeder einzelne von uns, in der Regel völlig freiwillig. Es ist kein Zwang, der uns das Sparen verbieten. Es interessiert nur kaum jemanden. Mit Sozialistenmüll meinst Du sicher so etwas wie Krankenversicherungen, Rentenversicherungen, Kündigungsschutz, Tariflöhne, Gewerkschaften. Wirklich widerliches Zeug....

nur planwirtschafter labbern was von CHAOS. es wird gar nichts passieren. zwangsbeglücker wollen ständig eingreifen in dingen von denen sie keine ahnung haben. vorher erzeugen die ordentlich angst über die lügenpresse aka meinnungsmachepresse und verkommenen journalismus. wiederholt man lügen ständig werden sie zur wahrheit und jeder glaubt die ******** auch noch. alles steuer finanziert versteht sich. bei den privaten kommen dann die thinktanks die eng verbunden sind mit der privaten presse. oligarchen wie soros zB die milliarden in meinungsmache investieren oder der bertelsmann verlag zB.
Das ist Deine Meinung. Andere treffen andere Prognosen. Ich verfolge das Thema, seit 1976 der Club of Rome sagte, dass es so nicht weiter gehen kann. Es war die Zeit nach der ersten Ölkrise mit autofreien Sonntagen. Überlege Dir was mit der Weltwirtschaft passieren wird, wenn die geförderten Ölmengen sinken. Überleg es Dir konkret und nicht "dann wird irgendwas anderes kommen". Genau, es gibt die EE, um diese flächendeckend zu errichten brauchen wir aber eine Menge Energie. Fangen wir zu spät damit an, reichen die letzten Reserven nicht mehr. Wir in Deutschland decken aktuell keine 10% unseres gesamten Energiebedarfes aus regenerativen Quellen. An den ersten zehn Prozent arbeiten wir seit dreißig Jahren, wie lange werden die letzten 90% dauern? Was schätzt Du? Oder "wird da irgend was neues kommen" :wall:

ps. das ganze flüchtlingsdrama hat man wieder nur dank dem staat der über den köpfen der menschen entscheidungen trifft.
Krieg wird immer über die Köpfe der Bevölkerung hinweg entschieden. Verteilungskriege entstehen, weil Staat A die Ressourcen von Staat B haben möchte. Aber dazu kommen aktuell Flüchtlingsströme durch Klimaveränderungen. Und das werden mehr werden, viel mehr ....

....im übrigen haben alle probleme immer politische ursachen.
Ein komisches Bild der Realität. Für mich sind immer Menschen die Ursache eines Problemes. Entweder haben sie eines oder sie machen welche. Du vertauscht Ursache und Wirkung. Menschen machen Politik.

...das beste ist auch noch der link der bpb (bundeszentrale für politische bildung).
Welchen Teil zweifelst Du inhaltlich an? Nenne es und begründe es. Oder wie hast Du gelernt, Argumente anderer zu entkräften?

...wundert mich nicht das deutschland weiter bergab geht.
Wo geht es bergab? Dem oberen Drittel geht es blendend. Wir vom oberen Drittel beuten die unteren Zweidrittel wunderbar aus. Es gibt nämlich keinen Sozialismus mehr, der uns daran hindert. Und der Raubbau am Gehalt der unteren Schichten wird weitergehen, während es mit Deutschland für das obere Drittel steil bergauf geht.

...wo haste deine glaskugel gekauft und von welcher marke?
Es ist die Erfahrung aus 40 Jahren intensiver Beschäftigung mit dem Thema. Und ich würde mich freuen, wenn meine Prognosen daneben liegen. Aber dazu müsste der Mensch in Gänze vernünftig werden. Daran scheitert es.
 
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Was gegen ein großes Elektroauto für die Familie spricht? Das es keins gibt!

200 km sind kein Problem und E-tanken an jeder Ecke?
Darf ich mal fragen wo du wohnst?

Letzte Woche Donnerstag musste ich beispielsweise morgens für ca. 30 Minuten arbeit von hier (Gegend Osnabrück), nach Bremen. Danach dann von Bremen nach Völklingen, zwei Stunden arbeiten und wieder nach Hause. Das sind gute zehn Stunden Fahrt mit insgesamt zweieinhalb Stunden Pause. Zum tanken hab ich auf den wegen etwa fünfzehn Minuten gebraucht.
Welches Standard Elektroauto wäre für solche Wege eine wirkliche Alternative?

Versteh mich nicht falsch, ich versuche keinesfalls hier eine Grauzone oder dergleichen zu finden. Aber so sehr ich mich auch für Autos interessiere, ein passendes Modell, das mit fünfzehn Minuten Ladezeit knapp 1130 km fährt ermöglicht und zudem noch günstig in der Anschaffung ist, fällt mir einfach nicht ein.

Genau solche Fälle sind es aber die ein Auto dem Planverkehr gegenüber Autos nötig machen. Es ist einfach nicht immer möglich alles zu planen, oder sich einfach mal eine Stunde Wartezeit irgendwo zu gönnen. Erst wenn derartiges verfügbar ist, stellt es aber eine echte Alternative dar.
Was das mit dem Gas angeht: In meiner Familie fahren mehrere Erdgasmodelle von Opel. Ich bin mit meinen V6 eher ein Sonderling bei uns. Ich hab's selbst eine Zeitlang probiert, es gibt aber einfach noch nicht genug tanken und die Motorleistung der verfügbaren Modelle ist auch alles andere als ansehnlich.
Deshalb hab ich ja auf Elektroautos gehofft, die bisher aber enttäuschen.
 
AW: anthropogener Klimawandel mit kleiner Erklärung

Was gegen ein großes Elektroauto für die Familie spricht? Das es keins gibt!
Kangoo Z.E. - Renault Modellpalette
Ist der nicht groß genug?

Welches Standard Elektroauto wäre für solche Wege eine wirkliche Alternative?
Konzept ist z.B. die Elektrifizierung der rechten Autobahnspur. Es wird Vollhybriden geben, mit kleinen 30kw Motor, der als Modul für längere Fahrten eingebaut werden. Da Du eh nur 10h arbeiten darfst, wäre ein Übernachtung eine andere Lösungsmöglichkeit. Neue Batteriekonzepte mit Kohlenstoffnanoröhren sollen eine Ladezeit von 15 min haben. Den Link suche ich noch

Das wären vier Lösungen, die mittelfristig umsetzbar sind. Wäre das ein Auto für Dich:
Elektroauto mit 1088 PS entwickelt– DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN
 
AW: anthropogener Klimawandel mit kleiner Erklärung

Also der kangoo wäre als Ausflugswagen von der Größe her okay. 80-125 km Reichweite und 6-9h Ladezeit, gehen aber überhaupt nicht. Die 60PS bei vier Insassen samt Gepäck möchte ich mir aber nicht mal versuchsweise geben, wenn ich ehrlich bin.

Das Concept des volar-e kannte ich schon. Die Technik weiß zu begeistern, der Preis aber nicht. Wenn es den für ein fünfzigstel gibt und als Kombi, sprechen wir uns wieder.

Ich denke du verstehst mich noch nicht recht. Mir geht es nicht darum was möglich sein könnte, oder nicht. Das weiß ich selbst sehr gut. Ich habe Sicherheitstechnik für zwei unserer größten deutschen Autohersteller mit entwickelt und weiß dass entscheidend mehr möglich ist. Allein der Kostenfaktor und die Tatsache dass man mit kleinen Fortschritts-häppchen mehr Geld verdienen kann, hält die Konzerne davon ab derartiges sofort auf den Markt zu bringen. Ich denke wir sind uns einig dass die Nachfrage nach möglichst 0 Toten bei einem Verkehrsunfall sehr hoch ist. Trotz dieser Nachfrage kommt solche Technik aber nicht auf die Straße, sondern liegt in irgendeiner Schublade.

Guck dir mal den BMW 760h an. Seit wann gibt's den und wo bleibt die Auswahl an bezahlbaren Alltagsmodellen für jeden?

PS: Das mit den 10 Stunden interessiert nur so lange, wie man auch bei 8 genug verdient. Es ist leicht sich diesbezüglich abwertend zu äußern. Eine Option für jeden, ist das aber leider nicht. Was mich angeht, so schlafe ich seit Jahren nicht mehr wie vier Stunden täglich und bin trotzdem bei jedem Check fit. Wenn ich von 13 Stunden Arbeit dann zehn im Auto sitze, sehe ich da kein Problem auch über die zehn hinaus zu gehen.
 
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