Anthropogener Klimawandel mit kleiner Erklärung

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Naja EU ist halt auf dem Papier die EU, aber jedes Land ist hier immer noch eigenständig.
Europäer gibt es auch noch nicht, es gibt hier Deutsche, Polen usw. und jeder kocht seine eigene Suppe. Die EU ist nichts weiter als ein erweitertes Handelsabkommen mit nem Rattenschwanz an Verordnungen und Gesetzen der dranhängt :)
 
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Den Rechtsruck hast du in Deutschland auch wegen der Schröder-Politik, das ist wieder das prickelnde an der Sache.
Die SPD ist damals in die Mitte gerückt, die Union hat sich dem auch angenähert und irgendwann sind beide Parteien (vor allem aber der SPD) die Stammwähler weggebrochen. Die einen zur Linken, die anderen zu den Grünen und die Arbeiter, für welche die SPD ja eigentlich die Kernpartei war, wählen nun ohne groß zu überlegen, wem sie da eigentlich ihre Stimme geben, die AfD.
Die Agenda 2010 ist daran also mitschuld. Kinder- und Altersarmut und die immer weiter auseinanderklaffende Schere zwischen Arm und Reich - das kommt nicht von irgendwoher. Das ist auch kein Hirngespinst der Medien, das ist bittere Realität. Nicht jeder ist IT-Experte, Pilot, Arzt oder arbeitet in der Automobil- oder Rüstungsindustrie.
Unsere Krankenhäuser stehen im Vergleich zu anderen Industrieländern, wie z.B. Japan, teils miserabel da.
Die Versorgungslage ist dürftig, es wird zu viel operiert und immer wieder Hygienemängel.
Selbiges gilt für die Schulen; praktisch überall Lehrermangel und auseinanderbrechende Altbauten, bei denen nicht mal der Brandschutz ordentlich funktioniert, aber natürlich der IT-Lobby in den Arsch kriechen und für einen Heidengeld (Steuergeld!) Tablets, Software und den ganzen Kram anschaffen wollen. Dabei wäre schon mit besserem Mathe-Unterricht mehr getan.
Kindertagesstätten sind überfüllt, Erzieher überfordert und wo fließt das Steuergeld hin? Natürlich in die ganzen korrupten Großbanken. Die müssen gerettet werden, das ist ja sowas von viel wichtiger...

Und nochmal, was die Mieten und den Wohnungsmangel in den Städten angeht: Früher gab es dieses Problem nicht in dieser Form, auch wenn du das jetzt noch so oft übergehen oder ignorieren willst. Es gab vor über 20 Jahren noch wesentlich mehr Sozialwohnungen, vor allem in Bayern. Stoiber war der erste der daherkam und privatisiert hat. Dann kamen Söder und Seehofer und haben zigtausendfach davon abgestoßen, was immernoch rechtlich stark umstritten ist. Und so ähnlich ging es auch im Rest von Deutschland zu.
Anstelle Ersatz dafür zu schaffen, wurden wieder Steuergelder in sinnlose Großprojekte, wie Stuttgart 21, die Elbphilharmonie oder den BER, nicht verschwendet, nicht verbraten, nein, regelrecht vervaporisiert.:wall:
Sorry, dass ich also mit dem 80-jährigem, der praktisch aus seiner Wohnung geschmissen wird mehr Mitleid habe, als mit der milliardenschweren Immobilienfirma.;)

Es hat schon einen Grund, woher dieser Frust in der Gesellschaft kommt. Es ist zu großen Teilen der Neoliberalismus, welcher den erfolgreichen Menschen zwar natürlich belohnt, aber denjenigen, der scheitert auch gnadenlos bestrafen kann. In der westlichen Wertegesellschaft, in welcher immer mehr ein Gegeneinander anstatt Miteinander vorherrscht ist das einfach nur Gift.
Natürlich gibt es genug Menschen, welche einfach nur den Arsch nicht hochkriegen und sich am Ende selber bemitleiden oder ihren Frust an anderen ablassen.
Aber es gibt auch Menschen, die sich jeden Tag selbigen aufreißen und denen am Ende so gut wie nichts bleibt.

Was die "Klima-Kids" angeht: Wie viele von denen betätigen sich eigentlich in einem gemeinnützigen Verein, wie der Feuerwehr, THW, ASB, Rotes Kreuz oder - mal ganz direkt nachgefragt - Naturschutz? Ohne ein Pauschalurteil fällen zu wollen, aber wie viele Heuchler marschieren da eigentlich jeden Freitag mit? Wenn ich mir angucke, wie diese Vereine massiv unter Nachwuchsmangel leiden, wie wenig Jugendliche sich heute noch sozial wirklich engagieren oder wie viele von denen wahrscheinlich bei McDoof futtern, Lebensmittel aus dem Discounter kaufen oder Markenklamotten aus Bangladesch tragen - da kenne ich Berufspendler, die mehr für die Gesellschaft tun. :nicken:
 
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@Two-Face
Absolute Zustimmung in den ersten drei Absätzen.

Beim letzten stört mich ein wenig, dass du es als Frage formulierst, wie viele der "Klima-Kids" sich praktisch/anderweitig engagieren, es aber trotzdem wie eine Unterstellung klingt, sie würden es nicht tun. Das könnte natürlich durchaus stimmen, aber mangels Belegen dafür oder dagegen bin ich in dem Punkt vorsichtig.
Ich gebe auch zu bedenken, dass solche Bewegungen, die im Trend liegen, oft die Initialzündung für Jugendliche sind, die vorher den Hintern *gar nicht* hoch bekamen und bewerte es erst einmal als positiv, dass eine Generation, die jahrelang mit sich selbst und ihrer Bespaßung beschäftigt war, sich überhaupt engagiert.
Engagement macht bekanntlich süchtig; es tut gut, etwas zu bewegen, gebraucht und womöglich sogar ernst genommen zu werden und mit Gleichgesinnten an etwas zu arbeiten oder für etwas zu kämpfen.
Falls der Trend anhält, wird es Vielen nicht mehr genügen, Freitags auf die Straße zu gehen. Falls der Trend abflaut, werden Viele Ersatzbestätigung suchen und finden.
 
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Ich finde auch es wird sich zuviel über die jungen Menschen gemeckert. Die Alten haben ihnen das ja quasi eingebrockt.
Außerdem gab es früher auch Bewegungen und die sind genauso auf die Straßen gegangen.
Es wird auch so getan, als wenn sie gar nichts mehr für die Schule tun würden, was ja Quatsch ist.
Und die Menschen die sich jetzt aus Protest extra einen dicken Spritfresser kaufen, haben für mich einen an der Waffel und denen ist sowieso nicht mehr zu helfen.
 
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Dass Vereinen, wie den FFWs, die Mitglieder ausgehen ist eigentlich schon lange offensichtlich: Die Freiwillige Feuerwehr steht kurz vor dem Aus. Vielerorts gibt es immer weniger aktive Feuerwehrleute. - ACE-Brandschutz.com - Brandschutz und PSA von Draeger, MSA, Honeywell, Haix, uvm.

Zwangsverpflichtet in Deutschland – bei der Feuerwehr

Auch weniger gemeinnützige Vereine, wie Sportvereine, finden immer weniger Nachwuchs. Dabei würde sowas doch grade bei den Kleinen im Zeitalter von Smartphones und Co. für mehr Gruppengefühl und Sozialisierung sorgen.

Ich bin jetzt selber seit über 12 Jahren BRK-Mitglied (aufgrund persönlicher Lebensumstände, Studium, Beruf) aber leider nicht mehr aktiv. Auch wir hatten in unserem Verein bis vor kurzen noch ein massives Nachwuchsproblem und das obwohl wir zu den größten Verbänden in unserem Landkreis gehören. Anderswo gibt es natürlich wieder positive Ausreißer nach oben, aber insgesamt leiden diese Gemeinschaften unter massivem Mitgliederschwund, weil sie keinen Nachwuchs mehr bekommen (also in den Verein, meine ich:D).
Sieht man sich dann auch noch an, wie Rettungskräfte bei Unfällen behindert, gar angegangen werden - da lässt sich durchaus ein gewisses Muster abzeichen. Natürlich sind das nicht nur junge Leute. Aber wenn die heutige Jugend so sozial ist und berechtigterweise für bessern Klimaschutz protestiert, wo bleibt dann ihr Gerechtigkeitsbewusstsein bei weit banaleren Dingen? Man muss nicht gleich jeden Freitag die Schule schwänzen, um was gutes zu tun. Die Krone setzen dem dann gewisse Instagram-Persönlichkeiten auf, welche zwar die Klimaproteste "liken", als pro Klimaschutz sind, dann aber halbangezogen vor dicken Sportwägen posieren. :rollen:
 
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Die Ursachen sind egal. Wir haben den Salat nun mal.Ich gebe keinem die Schuld, ich suche eine Lösung. Mit dem Finger auf jemanden zeigen löst nichts.
Wir haben immer mehr Rechte hier und da unterscheide ich nicht zwischen extrem oder nicht extrem - rechts und fremdenfeindlich ist halt rechts und fremdenfeindlich, so was will ich in meiner Umgebung nicht haben.
Klar kann man niemandem verbieten so zu denken - aber die leben das ja auch aus, mit entsprechenden Auswirkungen. Als jemand der hierher eingewandert ist und das sowohl dort (**** Nazi/Deutscher/blubb) als auch hier (**** Russe etc.) sehr gut kennt - so nen Mist dulde ich nicht.

Schulen, Lehrermangel, Erziehermanger, Pflegermangel, Fachkräftemangel - wir haben die EU erschaffen, jetzt müssen wir die EU auch so sehen - die Jobs werden EU-weit ausgeschrieben und wir sollten das endlich nutzen. Selbst Japan hat erkannt das sie z.B. keine Lehrer für Englisch haben. Also was machen sie? Sie holen sich Studenten aus englischsprachigen Ländern damit sie da unterrichten. Japan ist sehr strikt was Arbeitsvisum usw. angeht - aber als Lehrer ist es eines der einfachsten Wege da reinzukommen.
Das Problem lässt sich einfach lösen - wir müssen die EU als eine Gemeinschaft sehen wo die Leute auch überall rumreisen können und überall Arbeit finden. Und nicht nur als unseren Absatzmarkt wo wir ohne Zölle unsere Waren verscherbeln können.

Und Wohnungen&Mieten. Auf der ganzen Welt gibt es diese Entwicklung, Metropolen SIND teuer, sündhaft teuer, irre teuer, für manche unbezahlbar. Deutlich teurer als das Umland, noch viel deutlicher verglichen mit der Pampa im selben Land.
Gut, ausgenommen Wien vll. Aber der Rest hat genau das gleiche Problem. Es ist eigentlich gar kein Problem, es ist halt ein Fakt und daran lässt sich schlecht rütteln, ist ja kein Baum.
Egal ob du Seoul nimmst, Tokyo, München, New York, Moskau, Amsterdam, London, Kapstadt, such dir eine beliebte Metropole aus und du wirst feststellen - dort ists nicht billig. Ganz und gar nicht.
Keiner hat bislang dafür eine Lösung gefunden. Und der Wirtschaft aka Investoren in die Eier zu treten ist nicht hilfreich - erstmal die treten einem noch härter zurück und dann ziehen sie woandershin und das Kapital ist weg.

Der Frust in der Gesellschaft kotzt mich hier richtig an.
Die Leute greifen immer mehr auf Gewalt zurück, benehmen sich wie tollwütige Hunde. Gemeinsame Ziele wie Umwelt, humanitäre Hilfe, Flüchtlingskrise, Klima und allgemein ein gutes soziales Umfeld werden von manchen als Schimpfwörter angesehen. In Leipzig in einer Straße am anderen Ende ist eine Waffenverbotszone. Eisenbahnstraße. Eine Waffenverbotszone, Karl! Mitten in Deutschland, in einer friedlichen und wohlhabenden Kulturstadt. Die ist auch nicht vom Baum gefallen, für die gab es einen Grund. Aber jetzt kann ich da nicht mal mit einem Multitool rumfahren aufm Fahrrad weil ist ja Messer dran, ich könnte ja jemanden abmurksen.
Anstatt sich auf globale Probleme zu konzentrieren die bereits jetzt Auswirkungen in der Welt haben (andere trifft es halt zuerst, Küstenregionen, für Tornados anfällige Gebiete, Überschwemmungsgebiete etc.) - wird sich auf regionaler Ebene gegenseitig auf den Sack gegangen.
Pendler weigern sich hier das Auto stehen zu lassen weil sie sich im Auto sicherer fühlen. Ist n Argument, es ist schwerer in eine Schlägerei usw. zu geraten wenn man hinter 2 Tonnen von Blech und Glas sitzt.
All das verhindert doch das wir als Menschen effektiv gegen globale Probleme was unternehmen können.

Und die FFF-Kids:
Die bewegen sich lieber auf die Straße als in den Verein.
Vergiss die Vereine. Die sind altmodisch, sie passen in das moderne Leben nicht mehr. Moderne Kids schätzen die Freiheit, sie überlegen schon was zum Thema Work/Life-balance. Sie wollen die Umwelt und das Klima schützen in dem sie die Auswirkungen ihrer Lebensweise darauf verringern können. Vereine mit ihrer fast mittelalterlichen Struktur sind da alles andere als hilfreich.
Sie wollen unabhängig und mobil sein, rumreisen können, eventuell als digitale Nomaden unterwegs sein - wie passt ein Verein bitte sehr in das Thema?
Ich will auch das die Jugendlichen sich wesentlich mehr Gedanken darum machen wie sie leben und was es für Auswirkungen hat und nicht über altmodische, angestaubte Vereine die einem weder einen Karrieresprung bieten noch Geld noch wirklich was gutes für die Umwelt tun.
Kein einziger Verein setzt sich hier primär für das Klima, Tierschutz und die Umwelt ein. Das ist bei allen nur so n ganz kleines bisschen drin - die Feuerwehr kümmert sich auch um Tiere, das THW kümmert sich um Gefahrenstoffe und so weiter.
In anderen Ländern setzen sich die Leute direkt für die Tiere ein und irgendwo freiwillig in einem Großkatzen-Reservat aushelfen ist halt viel besser als hier bei der Feuerwehr besoffene Idioten aus verkeilten Fahrzeugen zu schneiden. Das sieht aktuell ein großer Teil der Jugend so und ich auch. Ich überlasse die schwere, gefährliche und anspruchsvolle Arbeit den Profis - dafür sind sie bestens ausgebildet und ausgerüstet. Aka Berufsfeuerwehr, Kampfmittelbeseitigung, Gefahrstoffabwehr und Rettungsdienste & Ärzte.
 
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Natürlich ist der Wohnungsmangel ein Problem und zwar eines, dass sich mit mehr Sozialem Wohnungsbau und weniger Privatisierung gut lösen ließe - Wien hat dies ja unter Beweis gestellt.
Du kannst aber neo-kapitalistische Länder, wie die USA oder Länder, die den Kapitalismus augedrückt bekommen haben (Japan, Südkorea) damit nicht vergleichen. Auch China hat dieses Problem, oder Hongkong.
Jeder will in die Stadt, weil es dort i.d.R. nunmal die bestbezahlten Arbeitsplätze gibt. Auf der Pampa ist das schwierig, da gibt es nur wenige größere Firmen, die dort ansiedeln.
Dann hast du eben das Problem mit der Anbidnung; Da darfst du gerne mal bis zu 2 Stunden auf den nächsten Bus warten, der dich zum nächsten Bahnhof bringt. Und vom Bahnhof wieder zurück nach Hause. Daheim auf dem Land zahlst du womöglich keine Miete, weil du das Haus geerbt hast oder noch bei den Eltern wohnst. In der Stadt ist aber die Arbeitsstelle, welche am besten zu dir passt. Die Wohnungen/Mieten dort sind zu teuer. Aber du hast ein Auto. Was glaubst du wohl, für was sich so eine Person am Ende wohl entscheidet?;)

Und was Vereine angeht (ich sehe schon, viel Ahnung hast du von der Materie nicht) - woher glaubst du wohl, bekommt die Berufsfeuerwehr oder der Rettungsdienst seine Angestellten?
 
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Nur weil die Berufsfeuerwehr oder der Rettungsdienst die Leute aus den Vereinen rekrutiert hat, heißt das ja nicht das dies so bleiben muss.
Da sind wir wieder bei den hohen Steuern - wir zahlen hier genug damit die Berufsfeuerwehr die Leute selbst ausbilden kann. Da müssen einfach nur die Gelder passend verteilt werden - Pendlerpauschale abschaffen, das gesparte Geld in die Berufsfeuerwehr etc. investieren.
Wird auch so kommen, denn die Vereine sind nicht attraktiv wie man sieht.
Auf der einen Seite finanzieren wir den Leuten ihre Spritztouren quer durch die Pampa mit dem Auto und das 2x am Arbeitstag, auf der anderen Seite haben wir nicht genug Geld um für die Sicherheit der Leute zu sorgen und verlassen uns auf freiwillige. Jetzt erkläre mir doch mal in welcher Welt das Sinn macht?

Und was glaubst du wie die Stadtbewohner diese Blechlawinen hier ansehen, die aus der Pampa jeden Tag in die Stadt rollen und abends wieder zurück? Ob denen der Dreck und der Lärm gefällt und die Tatsache das viele von denen das auch noch von Papa Staat praktisch subventioniert bekommen?
Ich kann dir gleich sagen - sonderlich happy macht das hier keinen.

Und neo-kapitalistische Länder oder auch Länder wie Russland die mit dem Kopf durch die Wand in den Kapitalismus gefallen sind kann man sehr wohl mit uns vergleichen.
Ich vergleiche den "ist"-Zustand. So wie es eben jetzt gerade ist.
Und den Salat haben wir, also werden wir damit leben müssen.

Das Modell wie Wien es hat braucht bei unserem Tempo vll 50 Jahre bis das steht. Viele von den aktuell lebenden Personen werden das nicht mehr erleben. Wenn wir uns überhaupt dafür entscheiden richtig viel Geld in Immobilien zu versenken die Investoren nicht wollen (damit lässt sich kein Geld machen) und Papa Staat auch nicht will - sonst hätten wir die ja in größeren Zahlen.

Aktuell verlagert sich sowieso ein Großteil der Bevölkerung in die Städte. Die werden also wachsen. Überwiegend mit Neubau durch Investoren, weil sich der alte Bestand kaum vergrößern lässt (naja n Stockwerk draufsetzen usw. geht schon, aber auch nicht immer). Und Investoren wollen was? Richtig, Gewinne machen. Im Endeffekt haben wir hier denselben Kapitalismus und dieselben Effekte wie sie überall auf der Welt existieren. Nur das wir uns mit der Wirtschaftsleistung und unseren massiven Geldreserven das ganze wesentlich angenehmer gestalten können als z.B. die Russen in ihren Mega-Metropolen wo man schon 2h braucht um 1x quer durch die Stadt zu fahren (U-Bahn in Moskau reicht z.B. nicht bis zu den Randgebieten, mit etwas Pech hat man noch 30min Busfahrt von der U-Bahn-Station vor sich, an beiden Enden, have fun!).

Wenn du da eine Lösung hast - her damit. Aber die Politiker werden diese Lösung nicht mal als Klopapier benutzen wenn man sie einsendet. Könnte ich wetten :)
 
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Nur weil die Berufsfeuerwehr oder der Rettungsdienst die Leute aus den Vereinen rekrutiert hat, heißt das ja nicht das dies so bleiben muss.
Da sind wir wieder bei den hohen Steuern - wir zahlen hier genug damit die Berufsfeuerwehr die Leute selbst ausbilden kann. Da müssen einfach nur die Gelder passend verteilt werden - Pendlerpauschale abschaffen, das gesparte Geld in die Berufsfeuerwehr etc. investieren.
Das ist ja sowas von geladener Haufen Pferdescheiße, dass es ja nicht zu ertragen ist.:what:

Das mit dem "wenig Ahnung" war noch übertrieben, du hast ja schlicht gar keine Ahnung. Jetzt mal zur Info: die Berufsfeuerwehr gibt es NUR (!!!) in der Stadt - nicht auf dem Land. Dasselbe gilt für Rettungsdienste, die auf dem Land zur Hälfte aus Ehrenamtlichen bestehen. Glaubst du, bei Notfällen auf dem Land rücken die hauptamtlichen Feuerwehrler und Rettungsdienstler aus der Stadt aus und fahren mal 100 km in die Pampa raus? Wer sorgt denn dafür, dass die Notfallversorgung auf dem Land gewährleistet bleibt? Wer stellt denn die meisten SEGs bei Großeinsätzen?
Kleiner Hinweis: Alleine das Rote Kreuz besteht vorwiegend aus Freiwilligen. Ehrenamtliche, Junge wie Alte, welcher sich eben sozial engagieren, ohne jeden Freitag die Klimafahne zu schwingen.
Die Frewilligen sind es, welche Blutspenden mitorganisieren, ohne die jede Notfall-OP völlig unmöglich wäre. Die gemeinnützigen Vereine sind es, welche junge Menschen für soziale Berufe überhaupt noch begeistern können - jene Berufe, bei denen man beleidigt, angegriffen und unterbezahlt wird, die aber für unsere Infrastruktur unerlässlich sind. Die noch in Zeiten von Facebook, Instagram und Co. wenigstens noch etwas wie Soziale Werte vermitteln können.

Und jetzt kommt so einer wie DU daher und meint, dieser Vereine sind altmodisch und überflüssig, labert aber gleichzeitig was davon, dass man beleidigt wird, wenn man sich u.a. humanitär betätigt.
Sicher doch, schaffen wir die ganzen gemeinnützigen Vereine ab und sehen, wie die Notfallversorgung im ganzen Land zusammenbricht.
Das Klima ist doch schließlich viel wichtiger...:rollen:
Und was glaubst du wie die Stadtbewohner diese Blechlawinen hier ansehen, die aus der Pampa jeden Tag in die Stadt rollen und abends wieder zurück? Ob denen der Dreck und der Lärm gefällt und die Tatsache das viele von denen das auch noch von Papa Staat praktisch subventioniert bekommen?
Die Stadtbewohner sind doch selber schuld, wenn sie in der Stadt wohnen. Zwingt sie doch keiner dazu. Tja, touché.;)

Das Modell wie Wien es hat braucht bei unserem Tempo vll 50 Jahre bis das steht. Viele von den aktuell lebenden Personen werden das nicht mehr erleben. Wenn wir uns überhaupt dafür entscheiden richtig viel Geld in Immobilien zu versenken die Investoren nicht wollen (damit lässt sich kein Geld machen) und Papa Staat auch nicht will - sonst hätten wir die ja in größeren Zahlen.
Ja, der Papa Staat will das nicht. Der will lieber seine Luxusapartments, wie in Müchen, um die reichen Bonzen hier locken zu können. Oder seine sinnlosen Mammutprojekte, die auch nach über 10 Jahren nicht fertig werden wollen. Oder eine PKW-Maut, die über eine halbe Milliarde an Steuergeldern kostet, ohne bisher überhaupt was gebracht zu haben.
Aber stimmt, die Pendlerpauschale ist das Hauptproblem....
Wenn du da eine Lösung hast - her damit. Aber die Politiker werden diese Lösung nicht mal als Klopapier benutzen wenn man sie einsendet. Könnte ich wetten :)
Die Lösung habe ich schon mehrfach, hier und in anderen Threads, geschrieben. Stimmt aber, Politiker wäre sowas das Papier nicht wert, auf dem sie steht. Weil damit bekommt man ja keine dicken Beraterposten in der Industrie...:schief:
 
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Was die "Klima-Kids" angeht: Wie viele von denen betätigen sich eigentlich in einem gemeinnützigen Verein, wie der Feuerwehr, THW, ASB, Rotes Kreuz oder - mal ganz direkt nachgefragt - Naturschutz? Ohne ein Pauschalurteil fällen zu wollen, aber wie viele Heuchler marschieren da eigentlich jeden Freitag mit? Wenn ich mir angucke, wie diese Vereine massiv unter Nachwuchsmangel leiden, wie wenig Jugendliche sich heute noch sozial wirklich engagieren oder wie viele von denen wahrscheinlich bei McDoof futtern, Lebensmittel aus dem Discounter kaufen oder Markenklamotten aus Bangladesch tragen - da kenne ich Berufspendler, die mehr für die Gesellschaft tun. :nicken:

Darum geht es doch gar nicht.
Seit 40 Jahren ist wissenschaftlich belegt, dass es den von Menschen gemachten Klimawandel gibt.
Trotzdem interessiert sich die Politik dafür nicht. Und jetzt kommt die Zeit, wo man den Klimwandel nicht mehr aufhalten kann, sondern mit den Folgen leben muss.
Die Pariser Klimaziele werden doch völlig ignoriert. Gerade die Menschen, die jetzt nachrücken werden, müssen sich dem aber stellen und damit zurecht kommen, obwohl sie keinen Einfluss darauf hatten.
Man muss eher fragen, wieso die Menschen immer noch die Politiker oder Parteien wählen, die ihnen die Suppe eingebrockt haben.
 
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Darum geht es doch gar nicht.
Seit 40 Jahren ist wissenschaftlich belegt, dass es den von Menschen gemachten Klimawandel gibt.
Trotzdem interessiert sich die Politik dafür nicht. Und jetzt kommt die Zeit, wo man den Klimwandel nicht mehr aufhalten kann, sondern mit den Folgen leben muss.
Die Pariser Klimaziele werden doch völlig ignoriert. Gerade die Menschen, die jetzt nachrücken werden, müssen sich dem aber stellen und damit zurecht kommen, obwohl sie keinen Einfluss darauf hatten.
Man muss eher fragen, wieso die Menschen immer noch die Politiker oder Parteien wählen, die ihnen die Suppe eingebrockt haben.
Natürlich geht es darum, es geht immer darum.
Es geht darum, bin ich nur irgend' so ein Heuchler, der sein Gewissen damit befriedigt für den Klimaschutz zu protestieren obwohl ich Billigfleisch konsumiere und geflissentlich darüber hinwegsehe, woher das ganze Lithium in meinem Smartphoneakku daherkommt?
Oder meine ich es damit ernst, engagiere mich genrell humanitär und/oder für den Naturschutz und ist mein Gewissen frei von solchen Lastern?

Ich finde es ehrlichgesagt zum Kotzen, wenn man Berufspendlern vorwirft, das Klima zu ruinieren ohne auf den eigenen Konsum zu achten oder was es - privat wie finanziell - kostet, sich gleich in einer schadstoffverpesteten und teuren Stadt einzunisten. Ich kenne nunmal Leute, die jeden Tag durchaus die 100km oder weniger in Kauf nehmen, um zur Arbeit zu gelangen. Diese Leute sind aber auch sozial engagiert, führen nebenbei ehrenamtliche, gemeinnützige Tätigkeiten aus.

Was ich hier dagegen zu lesen kriege ist scheinheiliger, selbstgerechter Bullshit von Leuten die anderen vorschreiben wollen, wie sie zu leben haben, ohne selbst auf ihr Verhalten zu achten und deren Lebensweisen besser beurteilen zu können, als irgend' ein anderer. :nene:
 
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Das mit dem "wenig Ahnung" war noch übertrieben, du hast ja schlicht gar keine Ahnung. Jetzt mal zur Info: die Berufsfeuerwehr gibt es NUR (!!!) in der Stadt - nicht auf dem Land. Dasselbe gilt für Rettungsdienste, die auf dem Land zur Hälfte aus Ehrenamtlichen bestehen. Glaubst du, bei Notfällen auf dem Land rücken die hauptamtlichen Feuerwehrler und Rettungsdienstler aus der Stadt aus und fahren mal 100 km in die Pampa raus? Wer sorgt denn dafür, dass die Notfallversorgung auf dem Land gewährleistet bleibt? Wer stellt denn die meisten SEGs bei Großeinsätzen?
Als Anmerkung:
Es gibt neben reinen Berufsfeuerwehren auch freiwillige Feuerwehren mit hauptamtlichen Kräften und das sind schon deutlich mehr Städte die sich das leisten.

Aber die Feuerwehr ist das kleinste Problem, wenn sich keine Freiwilligen finden muss man halt eine Pflichtfeuerwehr einführen und das kostet dann zwar etwas, aber um die Sicherheit muss man sich keine Sorgen machen.
Man muss eher fragen, wieso die Menschen immer noch die Politiker oder Parteien wählen, die ihnen die Suppe eingebrockt haben.
Weil es Linke und Grüne dem normalen Bürger es manchmal echt schwer machen sie zu mögen. Gäbe es keine Klimakrise wäre ich wahrscheinlich immer noch zwischen CDU und SPD am pendeln.
 
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Eine Pflichtfeuerwehr würde ich mir für einige sogar wünschen, wenn ich mir grade die Kommentare eines bestimmten Users hier ansehe...:schief:
Es gibt Paragraphen im Gesetz, die das ermöglichen. Pech für alle, die das Ehrenamt nicht mehr zu ehren wissen und meinen, drauf scheißen zu können, was die ganzen Ehrenamtlichen hierzulande jedes Jahr leisten..
 
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Die Jugend denkt doch genauso über die Vereine, oder warum haben die jetzt Nachwuchssorgen?

Wir können uns eine Berufsfeuerwehr überall leisten.
Vergiss nicht über welche Geldsummen Papa Staat verfügt und wo überall Milliarden verbuddelt werden.
Was finanzieren wir hier so: Großprojekte die nicht nur Mängel haben sondern ein einziger Mangel sind. VDSL (nicht mehr) und Glasfaser (na wenigstens etwas). Pendler. ÖPNV. Wir retten Banken und kaufen faule Kredite auf. Und da willste einem erzählen wir hätten nicht genug Geld um die Sicherheit und Gesundheit der Bevölkerung in einem so kleinen Land mit einer so massiven Wirtschaftsleistung abzusichern? Da fällt gerade ein Finanzberater irgendwo von seinem 6000€-Sessel!
Klar, NOCH sind die Vereine dafür zuständig und decken vieles ab.
Was machste in 20 Jahren, wenn da sehr viele Mitglieder in den Ruhestand gehen und kein Nachwuchs da ist? Da wird man dafür zahlen müssen wenn es keine Freiwilligen gibt.

Und ja, das Klima ist viel wichtiger. Versauen wir das Klima weiter, bekommen die besagten Freiwilligen in recht kurzer Zeit viel mehr zu tun, Naturkatastrophen fragen nicht ob da genug Nachwuchs ist für die freiwillige Feuerwehr.
Soziale Aufgaben zu erledigen traue ich Papa Staat hier zu, das ist auch der übliche Weg dies über Beamte zu regeln. Denk mal drüber nach. Die Vereine in der aktuellen Form interessieren viele Jugendliche noch weniger als eine Mülltonne an der sie vorbeigehen. Die Welt verändert sich.

Und das die Stadtbewohner schuld sind das sie in der Stadt leben (also nahe an ihrer Arbeit, überwiegend klimafreundlich usw.) und das sie die Blechlawinen gefälligst genießen sollen oder wie? Nicht mit uns. Uns reicht es hier, die Pendler verstopfen alles was sich irgendwie als Straße identifizieren lässt, parken die gesamte Innenstadt zu, verpesten die Luft und bekommen das auch noch querfinanziert. Sie tragen nicht zur Entwicklung in der Stadt bei, da sie nicht in der Stadt leben, sie nutzen sie nur um das Geld zu bekommen und abzuhauen. Im besten Fall gehen sie hier ins Kino oder ins Restaurant am Wochenende, aber auch dafür nehmen sie immer das Auto.
Kannst das ganze schön im Einkaufszentrum beobachten wo nach 20:00 nur noch das Kino offen hat, was da an Autos sich ansammelt obwohl da ne verdammte Straßenbahn und die 3 Mal verdammte S-Bahn fährt.

Lebe mal in der Stadt, fahr mal Fahrrad zwischen all den Pendlern, atme tief ein was bei denen ausm Auspuff kommt, erfreue dich an parkenden Blechpanzern statt an Bäumen die da stehen könnten oder einem hübschen Freisitz für das Restaurant, lausche den wunderbaren Motorgeräuschen früh um 6:15 und dem wunderbaren Gehupe wenn einer mal wieder zu langsam an der Ampel ist. Sage Guten Tag! dem DHL-Fahrer der in 2er Reihe auf dem Fahrradstreifen steht weil der so was wie freie Parkplätze nur in seinen Träumen sieht.
Und dann rede noch über das Klima mit den Leuten die gerade 10 Liter Sprit für 100km verblasen haben und es abends für den Rückweg noch mal tun werden. Und morgen wieder. Und übermorgen auch. Und nächste Woche ebenfalls.
Ist eine erleuchtende Erfahrung. Ach, fast vergessen, die Gesichter der Autofahrer im Stau oder an einer Baustelle sind einfach unbezahlbar. Wut, Trauer, Enttäuschung, Panik oder einfach Resignation wenn sie schon zu spät sind. Die ganze Palette an negativen Emotionen.
Kann ich wirklich empfehlen, öffnet einem so n wenig die Augen. Wenn man sie denn bei dem Gestank aufbekommt....
 
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Natürlich geht es darum, es geht immer darum.
Es geht darum, bin ich nur irgend' so ein Heuchler, der sein Gewissen damit befriedigt für den Klimaschutz zu protestieren obwohl ich Billigfleisch konsumiere und geflissentlich darüber hinwegsehe, woher das ganze Lithium in meinem Smartphoneakku daherkommt?
Oder meine ich es damit ernst, engagiere mich genrell humanitär und/oder für den Naturschutz und ist mein Gewissen frei von solchen Lastern?

Ich kann doch Fleisch essen und trotzdem gegen die Ausbeutung der Tiere sein.
Ich kann doch ein Smartphone nutzen und trotzdem gegen die Zerstörung der Umwelt wegen des Profits sein.
Wo ist das Problem?
Kaufst du dir jedes Jahr ein neues Smartphone? Ich nicht.
Und in meinem Wald lebt eine Eule. :daumen:
Meinem Wald geht es also gut. :)

Ich finde es ehrlichgesagt zum Kotzen, wenn man Berufspendlern vorwirft, das Klima zu ruinieren ohne auf den eigenen Konsum zu achten oder was es - privat wie finanziell - kostet, sich gleich in einer schadstoffverpesteten und teuren Stadt einzunisten. Ich kenne nunmal Leute, die jeden Tag durchaus die 100km oder weniger in Kauf nehmen, um zur Arbeit zu gelangen. Diese Leute sind aber auch sozial engagiert, führen nebenbei ehrenamtliche, gemeinnützige Tätigkeiten aus.

Und warum pendeln sie? Weil sie nicht dort wohnen wollen oder können, wo sie arbeiten.
Ich fahre jeden Tag 120km. Sehr nervig.
Aber ein Haus in Hamburg kann ich mir nicht leisten, schlicht zu teuer. Und zieh mal mit schulpflichtigen Kindern um. Absolut lächerlich,. was da abläuft.
Was du brauchst sind günstige Wohnungen. Damit es günstiger wird nicht mehr zu pendeln.

Als Anmerkung:
Weil es Linke und Grüne dem normalen Bürger es manchmal echt schwer machen sie zu mögen. Gäbe es keine Klimakrise wäre ich wahrscheinlich immer noch zwischen CDU und SPD am pendeln.

Na, ich weiß nicht.
Als Merkel Jamaica machen wollte, haben die Grünen doch schon im Vorfeld ihre Haltungen aufgegeben nur um wieder an die Regierung zu kommen.
Wird das anders sein, wenn nächstes Jahr :D neu gewählt wird? Sicher nicht.
Die Grünen sind im Grunde genommen eine Mischung aus Union und FDP mit ein paar Esoterik Spinnern.
 
AW: Anthropogener Klimawandel mit kleiner Erklärung

Eine Pflichtfeuerwehr würde ich mir für einige sogar wünschen, wenn ich mir grade die Kommentare eines bestimmten Users hier ansehe...:schief:
Es gibt Paragraphen im Gesetz, die das ermöglichen. Pech für alle, die das Ehrenamt nicht mehr zu ehren wissen und meinen, drauf scheißen zu können, was die ganzen Ehrenamtlichen hierzulande jedes Jahr leisten..

Das würde so laufen wie bei der Wehrpflicht. Einigen würde es gefallen und zack ist das Problem gelöst und man hat wieder eine FF.
 
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Die Jugend denkt doch genauso über die Vereine, oder warum haben die jetzt Nachwuchssorgen?
Die Jugendlichen denken so darüber, weil es sie einen feuchten Dreck interessiert, wer denn hier für die Infrastruktur verantwortlich ist.
Sie sehen Rettungskräfte als eine Selbstverständlichkeit an. Die sind halt einfach da. Wo die herkommen, interessiert niemanden.;)
Bei Bedarf kann man die auch ruhig anpöbeln, wenn die keinen Bock haben für eine Fotogelegenheit an einem Schwerverletzten Platz zu machen...

Wir können uns eine Berufsfeuerwehr überall leisten.
Das ist wieder Quatsch.
Schau' dir an, wie oft eine FFW auf dem Land am Tag, in der Woche, im Monat oder im Jahr im Durschnitt ausrücken muss.
Das ist so gering, dass man sich nunmal drauf verlässt, dass dies Freiwillige erledigen. In einem Kuhkaff, mit >1000 Einwohnern installierst du keine BF, wofür auch? Dafür, dass sie höchstens 7x im Jahr ausrücken? Weltfremder geht's ja wohl nicht.
Wer reißt sich denn bitte ein Bein aus, wenn er einmal im Monat zur Übung muss? Die Ehrenamtlichen haben geholfen, das Land nach dem Krieg wieder aufzubauen, sorgen seit jeher für die Infrastruktur. Sowohl auf dem Lande als auch in der Stadt - die Tafeln organisiert auch fast niemand, der dafür bezahlt wird.
Was bitte ist so unfassbar schlimm daran, hin und wieder mal zu Vereinssitzungen und Rezertifizierungen zu erscheinen? Ist freiwilliges, soziales Engagement so grausam, dass man das heutzutage am bestem abschaffen muss?

Sag' mal geht's noch?!
Vergiss nicht über welche Geldsummen Papa Staat verfügt und wo überall Milliarden verbuddelt werden.
Natürlich weiß ich, wo Milliarden verausgabt werden, habe ich ja auch mehrfach erwähnt.
Aber ich weiß auch, dass der Papa Staat ein paar € Schulden hat.
Ups.
habe ich vergessen zu erwähnen...
Was machste in 20 Jahren, wenn da sehr viele Mitglieder in den Ruhestand gehen und kein Nachwuchs da ist? Da wird man dafür zahlen müssen wenn es keine Freiwilligen gibt.
Ja also, deshalb mehr freiwillige Freiwillige.;)
Und ja, das Klima ist viel wichtiger. Versauen wir das Klima weiter, bekommen die besagten Freiwilligen in recht kurzer Zeit viel mehr zu tun, Naturkatastrophen fragen nicht ob da genug Nachwuchs ist für die freiwillige Feuerwehr.
Ja also, deshalb mehr freiwillige. Ups, ich wiederhole mich.
Und ich sage noch dazu: Bevor die Klimakatastrophe kommt, kommt die Finanzkatastrophe. Und zwar so eine, dass die Große Depression ein schlechter Witz dagegen sein wird.
Soziale Aufgaben zu erledigen traue ich Papa Staat hier zu, das ist auch der übliche Weg dies über Beamte zu regeln. Denk mal drüber nach. Die Vereine in der aktuellen Form interessieren viele Jugendliche noch weniger als eine Mülltonne an der sie vorbeigehen. Die Welt verändert sich.
Menschen, die also ihre Freizeit lieber damit verbringen, dem Gemeinwohl zu dienen als fünf Stunden Fortnite zu zocken machen also grundlegend was falsch?

...

Und ausgerechnet DU wunderst sich, wie die Menschen hier immer weiter verrohen?
Und das die Stadtbewohner schuld sind das sie in der Stadt leben (also nahe an ihrer Arbeit, überwiegend klimafreundlich usw.) und das sie die Blechlawinen gefälligst genießen sollen oder wie? Nicht mit uns. Uns reicht es hier, die Pendler verstopfen alles was sich irgendwie als Straße identifizieren lässt, parken die gesamte Innenstadt zu, verpesten die Luft und bekommen das auch noch querfinanziert. Sie tragen nicht zur Entwicklung in der Stadt bei, da sie nicht in der Stadt leben, sie nutzen sie nur um das Geld zu bekommen und abzuhauen. Im besten Fall gehen sie hier ins Kino oder ins Restaurant am Wochenende, aber auch dafür nehmen sie immer das Auto.
Muhahhaha, komme grade aus'm Keller von dem ganzen Arsch ablachen.:lol:
Schreiben die Firmen denn etwa irgendwo in die Stellengesuche, dass die Arbeitnehmer gefälligst aus der Stadt zu kommen haben?
Nö, die Firmen suchen sich die, die am besten qualifiziert sind. Und die kümmert es einen verdammten Scheißdreck ob die aus der Stadt oder aus dem Umland reinfahren.
Es kümmert die aber i.d.R. auch nicht, wenn du dir nur eine Wohnung auf dem Land leisten kannst. Außer du heißt Thomas Müller und spielst für den FC Bayern München professionell Fußball...

Lebe mal in der Stadt...
Ich lebe in der Stadt und werde dort auch hauptberuflich arbeiten.
Ich komme aber ursprünglich vom Land und sehe die Zustände hier schlicht als gegeben an. Und ich kenne auch Kommilitonen, die es sich leisten können mit dem 3er BMW an die Uni zu fahren.
Das Problem scheinen also nicht nur Pendler zu sein...
Ich kann doch Fleisch essen und trotzdem gegen die Ausbeutung der Tiere sein.
Ich meinte ja extra Billigfleisch, das von überall herimportiert wird.
Ich muss mein Fleisch nicht beim Discounter kaufen, wo es überall herimportiert wird. ;)
Ich kann doch ein Smartphone nutzen und trotzdem gegen die Zerstörung der Umwelt wegen des Profits sein.
Wo ist das Problem?
Kaufst du dir jedes Jahr ein neues Smartphone? Ich nicht.
Ich habe noch ein klassiches Handy. Aus dem Jahr 2009.
Und warum pendeln sie? Weil sie nicht dort wohnen wollen oder können, wo sie arbeiten.
Ich fahre jeden Tag 120km. Sehr nervig.
Aber ein Haus in Hamburg kann ich mir nicht leisten, schlicht zu teuer. Und zieh mal mit schulpflichtigen Kindern um. Absolut lächerlich,. was da abläuft.
Was du brauchst sind günstige Wohnungen. Damit es günstiger wird nicht mehr zu pendeln.
Das ist ja genau mein Reden.
Aber so mancher sieht da ja offensichtlich nicht die Mietkosten in der Stadt als Problem, sondern denjenigen, welcher ausgerechnet so einen Job hat, der zufälligerweise nur bei städtischen Unternehmen zu kriegen ist.
 
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AW: Anthropogener Klimawandel mit kleiner Erklärung

Ich habe noch ein klassiches Handy. Aus dem Jahr 2009.

Ich hab ein Note 9. Das sollte noch einige Jahre reichen.

Das ist ja genau mein Reden.
Aber so mancher sieht da ja offensichtlich nicht die Mietkosten in der Stadt als Problem, sondern denjenigen, welcher ausgerechnet so einen Job hat, der zufälligerweise nur bei städtischen Unternehmen zu kriegen ist.

Ich verdiene nicht schlecht und meine Frau arbeitet auch, verdient ebenfalls gut.
Trotzdem würde es deutlich teurer sein, wenn wir in Hamburg leben. Da ist es schlicht günstiger mit dem Auto zu fahren.
Interessant ist ja auch, dass der Staat das Pendeln subventioniert, anstatt mal Anreizte zu schaffen dort zu wohnen, wo man arbeitet.
Andererseits hast du heute keine sicheren Jobs mehr. Die Zeiten, in denen man von der Lehre bis zur Rente in der gleichen Firma gearbeitet hat, sind lange vorbei.
Ich bin jetzt in der dritten Firma seit meiner Lehre.
Alle davor sind pleite gegangen.
Hoffentlich ist das kein Muster bei mir. :D :ugly:
 
AW: Anthropogener Klimawandel mit kleiner Erklärung

Ja also, deshalb mehr freiwillige Freiwillige.;)

Vergiss nicht, es ist freiwillig.
Niemand soll dazu überredet werden. Wer will, macht mit, wer nicht will - ignoriert es.

Das schon mal dazu, das Thema ist gegessen.


Und die Berufsfeuerwehr sollte ein größeres Landgebiet umfassen was relativ schnell angefahren werden kann. Wir leben hier in einem verdammt kleinen Land, wir brauchen hier nicht in jedem Kuhkaff eine Feuerwehr.
Ja klar, mehr ist da wirklich besser und die Anfahrtszeiten sind nicht egal, aber eine Option wäre es. Man kann nach wie vor keinen zwingen als freiwilliger irgendwo mitzumischen.
Also schön mal den Quatsch abstellen. Wenn die Jugend es wollen würde, wäre die auch dabei.

Finanzkatastrophe? Selbst wenns so kommen sollte, ist es egal. Finanzkatastrophe wäre schlimm, aber nicht tödlich. Naturkatastrophen sind viel schlimmer und sie waren noch vor dem Geld da. Die werden einfach stärker, die Auswirkungen sind schlimmer und Menschenleben sind unbezahlbar. Geld ist nur Geld.

Und ja, glaubst nicht aber viele Firmen suchen sich Mitarbeiter die vor Ort leben müssen. Bei einigen Positionen ist es auch zwingend notwendig.
Niemand würde einen Serveradministrator einstellen der erstmal 1,5h Arbeitsweg hat. Weil wenn da richtig Alarm ist, muss der sich eigentlich an den Arbeitsort teleportieren (Chef hätte das gerne), da dies aber noch nicht möglich ist - wohnt der relativ nah dran, damit der in vernünftigen 15-20min vor Ort ist und nicht in 2h.
Polizisten MÜSSEN sogar nahe an ihren Einsatzort leben. Sie sind Beamte, verdienen gut, dürfen aber offiziell nicht pendeln. Die genaue Regelung kenne ich nicht, lässt sich aber nachlesen.
Vor Ort sein hat für den Arbeitnehmer massive Vorteile und für den Arbeitgeber auch - unter anderem weniger Verspätungen durch blöde Zufälle wie Stau, Baustellen, Unfälle (kürzerer Arbeitsweg - deutlich geringere Chance hinter einem Unfall stecken zu bleiben) usw. Win/Win für alle.

Und wenn du vom Land kommst und die Stadt kennst dann weißt du was ich meine.
Und solltest mir da eigentlich zustimmen das privater Autoverkehr nichts in der Stadt zu suchen hat. Allen voran die Pendler. Weil viele Anwohner schon freiwillig auf das Auto verzichten, die Pendler aber nicht, haben wir verstopfte Städte. Es ist allgemein auch grober Unfug in Zeiten wo man sich um die Umwelt kümmert sich via Auto täglich so weit zu bewegen.

Billigfleisch und klassisches Handy (stell dir vor, gibt noch Leute ohne) - jeder entscheidet selbst was er konsumiert und wie. Und muss mit den Folgen leben. Wir haben keine Gesetze oder Regeln dafür.
Ich wechsel die Smartphones alle 2 Jahre. Warum? Na weil ich damit arbeite. Unterwegs auch erreichbar zu sein und ein gutes Werkzeug zu haben ist unerlässlich. Und ich esse gerne Fleisch. Schmecken muss es, der Preis ist oft Nebensache - was bringt mir n billiges Steak wenn es sich dann wie die Schuhsohle kauen lässt? Billigfleisch ist also allein schon deswegen bei den Leuten raus weil es schlicht und einfach nicht schmeckt.

Und genau deswegen weil das wohnen auf dem Land so viel günstiger ist und das pendeln noch querfinanziert ist, müssen wir das langsam mal angehen und stoppen.
Günstige Wohnungen wird es nicht geben.
Der einfachste Weg ist es das pendeln richtig teuer und ineffizient zu machen. Damit nur die pendeln die wirklich müssen - Leute die an verschiedenen Einsatzorten arbeiten, die Kunden an verschiedenen Orten besuchen und so weiter. Der Rest kann gemütlich auf Arbeit radeln zahlt für den Arbeitsweg nichts, nur das Fahrrad muss vorhanden sein.
Leute müssen sich erstmal von der Idee verabschieden das sie in der Stadt arbeiten können und weiter weg im grünen sich n dickes Haus hinstellen und sehr günstig leben werden und die Umweltbelastung durch ihren Arbeitsweg usw. komplett egal ist. Ist sie nicht, der Individualverkehr wird sich massiv einschränken müssen wenn dieser nicht auf E-Autos umgestellt wird. Und selbst die will man in der Stadt nur bedingt - sind halt immer noch 4m Unfug die da 8h lang stehen und keinerlei Nutzen haben.
 
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