AW: Anthropogener Klimawandel mit kleiner Erklärung
Die Jugend denkt doch genauso über die Vereine, oder warum haben die jetzt Nachwuchssorgen?
Die Jugendlichen denken so darüber, weil es sie einen feuchten Dreck interessiert, wer denn hier für die Infrastruktur verantwortlich ist.
Sie sehen Rettungskräfte als eine Selbstverständlichkeit an. Die sind halt einfach da. Wo die herkommen, interessiert niemanden.

Bei Bedarf kann man die auch ruhig anpöbeln, wenn die keinen Bock haben für eine Fotogelegenheit an einem Schwerverletzten Platz zu machen...
Wir können uns eine Berufsfeuerwehr überall leisten.
Das ist wieder Quatsch.
Schau' dir an, wie oft eine FFW auf dem Land am Tag, in der Woche, im Monat oder im Jahr im Durschnitt ausrücken muss.
Das ist so gering, dass man sich nunmal drauf verlässt, dass dies Freiwillige erledigen. In einem Kuhkaff, mit >1000 Einwohnern installierst du keine BF, wofür auch? Dafür, dass sie höchstens 7x im Jahr ausrücken? Weltfremder geht's ja wohl nicht.
Wer reißt sich denn bitte ein Bein aus, wenn er einmal im Monat zur Übung muss? Die Ehrenamtlichen haben geholfen, das Land nach dem Krieg wieder aufzubauen, sorgen seit jeher für die Infrastruktur. Sowohl auf dem Lande als auch in der Stadt - die Tafeln organisiert auch fast niemand, der dafür bezahlt wird.
Was bitte ist so unfassbar schlimm daran, hin und wieder mal zu Vereinssitzungen und Rezertifizierungen zu erscheinen? Ist freiwilliges, soziales Engagement so grausam, dass man das heutzutage am bestem abschaffen muss?
Sag' mal geht's noch?!
Vergiss nicht über welche Geldsummen Papa Staat verfügt und wo überall Milliarden verbuddelt werden.
Natürlich weiß ich, wo Milliarden verausgabt werden, habe ich ja auch mehrfach erwähnt.
Aber ich weiß auch, dass der Papa Staat ein paar € Schulden hat.
Ups.
habe ich vergessen zu erwähnen...
Was machste in 20 Jahren, wenn da sehr viele Mitglieder in den Ruhestand gehen und kein Nachwuchs da ist? Da wird man dafür zahlen müssen wenn es keine Freiwilligen gibt.
Ja also, deshalb mehr freiwillige Freiwillige.
Und ja, das Klima ist viel wichtiger. Versauen wir das Klima weiter, bekommen die besagten Freiwilligen in recht kurzer Zeit viel mehr zu tun, Naturkatastrophen fragen nicht ob da genug Nachwuchs ist für die freiwillige Feuerwehr.
Ja also, deshalb mehr freiwillige. Ups, ich wiederhole mich.
Und ich sage noch dazu: Bevor die Klimakatastrophe kommt, kommt die Finanzkatastrophe. Und zwar so eine, dass die Große Depression ein schlechter Witz dagegen sein wird.
Soziale Aufgaben zu erledigen traue ich Papa Staat hier zu, das ist auch der übliche Weg dies über Beamte zu regeln. Denk mal drüber nach. Die Vereine in der aktuellen Form interessieren viele Jugendliche noch weniger als eine Mülltonne an der sie vorbeigehen. Die Welt verändert sich.
Menschen, die also ihre Freizeit lieber damit verbringen, dem Gemeinwohl zu dienen als fünf Stunden Fortnite zu zocken machen also grundlegend was falsch?
...
Und ausgerechnet DU wunderst sich, wie die Menschen hier immer weiter verrohen?
Und das die Stadtbewohner schuld sind das sie in der Stadt leben (also nahe an ihrer Arbeit, überwiegend klimafreundlich usw.) und das sie die Blechlawinen gefälligst genießen sollen oder wie? Nicht mit uns. Uns reicht es hier, die Pendler verstopfen alles was sich irgendwie als Straße identifizieren lässt, parken die gesamte Innenstadt zu, verpesten die Luft und bekommen das auch noch querfinanziert. Sie tragen nicht zur Entwicklung in der Stadt bei, da sie nicht in der Stadt leben, sie nutzen sie nur um das Geld zu bekommen und abzuhauen. Im besten Fall gehen sie hier ins Kino oder ins Restaurant am Wochenende, aber auch dafür nehmen sie immer das Auto.
Muhahhaha, komme grade aus'm Keller von dem ganzen Arsch ablachen.

Schreiben die Firmen denn etwa irgendwo in die Stellengesuche, dass die Arbeitnehmer gefälligst aus der Stadt zu kommen haben?
Nö, die Firmen suchen sich die, die am besten qualifiziert sind. Und die kümmert es einen verdammten Scheißdreck ob die aus der Stadt oder aus dem Umland reinfahren.
Es kümmert die aber i.d.R. auch nicht, wenn du dir nur eine Wohnung auf dem Land leisten kannst. Außer du heißt Thomas Müller und spielst für den FC Bayern München professionell Fußball...
Ich lebe in der Stadt und werde dort auch hauptberuflich arbeiten.
Ich komme aber ursprünglich vom Land und sehe die Zustände hier schlicht als gegeben an. Und ich kenne auch Kommilitonen, die es sich leisten können mit dem 3er BMW an die Uni zu fahren.
Das Problem scheinen also nicht nur Pendler zu sein...
Ich kann doch Fleisch essen und trotzdem gegen die Ausbeutung der Tiere sein.
Ich meinte ja extra Billigfleisch, das von überall herimportiert wird.
Ich muss mein Fleisch nicht beim Discounter kaufen, wo es überall herimportiert wird.

Ich kann doch ein Smartphone nutzen und trotzdem gegen die Zerstörung der Umwelt wegen des Profits sein.
Wo ist das Problem?
Kaufst du dir jedes Jahr ein neues Smartphone? Ich nicht.
Ich habe noch ein klassiches Handy. Aus dem Jahr 2009.
Und warum pendeln sie? Weil sie nicht dort wohnen wollen oder können, wo sie arbeiten.
Ich fahre jeden Tag 120km. Sehr nervig.
Aber ein Haus in Hamburg kann ich mir nicht leisten, schlicht zu teuer. Und zieh mal mit schulpflichtigen Kindern um. Absolut lächerlich,. was da abläuft.
Was du brauchst sind günstige Wohnungen. Damit es günstiger wird nicht mehr zu pendeln.
Das ist ja genau mein Reden.
Aber so mancher sieht da ja offensichtlich nicht die Mietkosten in der Stadt als Problem, sondern denjenigen, welcher ausgerechnet so einen Job hat, der zufälligerweise nur bei städtischen Unternehmen zu kriegen ist.