AMD Radeon Fury: Neue Bilder des Fiji-Topmodells

Also wenn die FuryX knapp über der 980ti ist (was imho durchaus ein beeindruckendes Ergebnis ist), dann wird sie bei vergleichbaren Preis mit nur 4 GB VRAM aber trotzdem den kürzeren ziehen.

Fraglich ob sich AMD da nen Gefallen tut mit dem teuren HBM. Nvidia verbaut 6 GB GDDR 5, und hat wahrscheinlich ne deutlich höhere Gewinnmarge, ist scheinbar trotzdem genauso schnell und verkauft sich mit mehr Speicher natürlich auch besser.

Wenn der HBM Speicher hier nicht für irgendwelche besonderen Leistungsvorteile bei einigen Benches sorgt, dann sehe ich schwarz für AMD. Denn um die 4 GB bei dem Preis zu rechtfertigen, muss man einfach was bieten, wenn man sich zwischen der 6 GB 980ti und der 12 GB TitanX platzieren will.

Ich befürchte, solange die 8GB Version nicht da ist, wird die Karte ein Ladenhüter, wenn AMD sie nicht günstig verscherbelt.

Ich denke nicht, dass es für AMD ein Problem ist. Ich glaube eher, dass sie nicht damit rechnen, dass die Karte (stückzahlenmäßig) erfolgreich wird - wie auch, bei > 600 Euro.

Es geht darum, sich im Gespräch zu halten, und das vor allem im GPGPU Bereich - es gibt dort Fälle, wo VRAM Bandbreite > alles. Die 4GB sind dort weniger entscheidend.
Sie wollen aufzeigen, dass es sich auf Dauer nicht lohnt, auf proprietäre Standards zu setzen (i.e. CUDA) und ein Umdenken bei den Forschern/Entwicklern einleiten und OpenCL zu stärken. Nvidia hat bis Pascal nämlich nichts in der Hinterhand.

INsofern - solange sie nicht Unmengen an Chips ordern (wie Hawaii zu Bitcoin Zeiten), müssen sie die Teile nicht verscherbeln.
 
Ich denke nicht, dass es für AMD ein Problem ist. Ich glaube eher, dass sie nicht damit rechnen, dass die Karte (stückzahlenmäßig) erfolgreich wird - wie auch, bei > 600 Euro.

Es geht darum, sich im Gespräch zu halten, und das vor allem im GPGPU Bereich - es gibt dort Fälle, wo VRAM Bandbreite > alles. Die 4GB sind dort weniger entscheidend.
Sie wollen aufzeigen, dass es sich auf Dauer nicht lohnt, auf proprietäre Standards zu setzen (i.e. CUDA) und ein Umdenken bei den Forschern/Entwicklern einleiten und OpenCL zu stärken. Nvidia hat bis Pascal nämlich nichts in der Hinterhand.

INsofern - solange sie nicht Unmengen an Chips ordern (wie Hawaii zu Bitcoin Zeiten), müssen sie die Teile nicht verscherbeln.


Tja, dann bleibt aber nur die R9 390X, was ein R9 290X Rebrand werden soll. Kein DX12.1 Support, hoher Stromverbrauch (Lautstärke) usw. und ein Chip, der was den Takt angeht schon hart am Limit arbeitet.
Der Rebrand wird an der Situation gegenüber den Maxwell Karten nicht viel ändern.

Zuvor war die 290x ja eher Gegenspieler zur 780ti, da war es verschmerzbar, dass die Karte nicht so effizient und featuremaßig aktuell sein kann, wie die Konkurrenz aktuell. Aber nun schickt man nochmal die selben alten Karten gegen das aktuelle Nvidia Portfolio ins Rennen, während man mit der Fury es eben mit den 4 GB VRAM sehr schwer haben wird Käufer der 980ti und TitanX für sich zu Gewinnen, wenn die Konkurrenz den dreifachen Speicher bietet.

Dass die Fury X im HighEnd bereich aufgrund des HBM vielleicht nicht perfekt dasteht, könnte man ja noch verzeihen, aber dass man nochmal die alte Generation aufwärmt, die schon seit Release von Maxwell 2 das Nachsehen hat könnte AMD das Genick brechen.

Ein ordentlicher, effizienterer Ersatz am besten gleich mit DX12.1 Support für Hawaii muss her.

Absolut gesehen ist die Leistung ja immernoch recht ordentlich, aber der Rest ist einfach nicht mehr Zeitgemäß.
 
Naja, nichts als Spekulation. Dafür hat die 390 (X) 8 gb Speicher was bei den normalen Käufern hervoragend ankommen dürfte. Dazu noch ein günstiger Preis. Die Masse spielt auch nicht mit 4k Auflösungen und braucht nicht soviel Speicher, wie das hier gerne immer hingestellt wird. Ich habe 8gb Soeicher auf dem Motherboard und habe noch keine 16gb vermisst.
Dazu kommt noch das der dreifache Speicher der TitanX für die meisten kostenmässig völlig ausser Reichweite liegt.
Wie auch immer :schief:

Ich bin gespannt zu sehen was sich nun noch preislich tun wird.
 
Ich freue mich. Wenn die 4GB HBM Karte zahlbar ist und sie eine gute Performance hinlegt, wird sie in meinen ITX-Knecht verbaut.
Ich zocke eh nur auf FHD auf einem großen TV, da reichen die 4GB HBM sicherlich noch.
 
Auf den neuen Bildern sieht man erstmal wie kurz die Karte wirklich ist. Wenn man den Radiator außerhalb des Gehäuses anbringt, sollte man damit auch gut ein kühlbares mITX System aufbauen können.
 
Bei einem derart großen Stück Silizium wird AMD zwangsläufig eine gewisse Menge an teildefekten Chips verkaufen müssen, die sich nicht freischalten lassen.

Das heißt, im Endeffekt: Es besteht eine geringe Wahrscheinlichkeit , seine Karte mit voller Shader anzahl, laufen zulassen.? Halt,die teil- defekte Chips freizuschalten.???
Auch wenn die erfolgsrate ,bei etwa 5% liegen sollte. :D
 
Das heißt, im Endeffekt: Es besteht eine geringe Wahrscheinlichkeit , seine Karte mit voller Shader anzahl, laufen zulassen.? Halt,die teil- defekte Chips freizuschalten.???
Auch wenn die erfolgsrate ,bei etwa 5% liegen sollte. :D

Ich glaube nicht. Wenn ein paar Shader zu viel funktionieren, aber zu wenig für ne Fury X, werden die restlichen denke ich einfach weggelasert um ne Fury draus zu machen.
 
Das heißt, im Endeffekt: Es besteht eine geringe Wahrscheinlichkeit , seine Karte mit voller Shader anzahl, laufen zulassen.? Halt,die teil- defekte Chips freizuschalten.???
Auch wenn die erfolgsrate ,bei etwa 5% liegen sollte. :D

Es ist einfach sehr schwer Chips in dieser Größe fehlerfrei herzustellen. Es gibt ja deshalb beschnittene Chips um die Ausbeute zu erhöhen.

Was passiert eigentlich mit komplett unbrauchbaren Chips? Kann man die wieder einschmelzen, oder sind die durch die Dotierungen dafür zu stark verunreinigt?
 
Erst habe ich die gute nachricht gelesen, ( Hoffnung) !Dann die Zweite ( Hmm) bei der dritten (ok) die vierte hat mein bild von der teil- defekten Fury zerstört. :D
Aber danke, das ihr mir geantwortet habt. Ein Dank an (Alle ) ,ihr seid die besten. :)

Es ist aber erstaunlich, wie die Fury abgeht und das ohne Optimierung der Treiber und 4GB HBM.
Ist die Karte auf dem Benchmark, die 8 oder 4 GB Version. ? Was meint ihr dazu.?
 
Wird wohl erstmal die 4 GiB HBM Version sein. Die mit 8 GiB HBM kommt ja 2 Monate später.

Meinst du, die 8 GB werden noch mal einen schub mit sich bringen.?
Ach so, das hier könnte dich interessieren:

Weil du ja gefragt hast, was mit den Chips passiert.

Im Projekt VerSys geht es um die Entwicklung und Erforschung neuer Methoden der Computeralgebra, um die Korrektheit von Chip-Entwürfen nachzuweisen. Die zentrale Frage ist also, ob ein Chip tatsächlich die mathematischen Funktionen korrekt bereitstellt, die bei dessen Entwurf intendiert waren.

Heutige Systems-on-Chip (SoCs) sind aus einer Vielzahl von oft hoch komplexen, nebenläufig arbeitenden Komponenten zusammengesetzt, die miteinander über leistungsfähige Kommunikationsstrukturen vernetzt sind. Zudem erfüllen verschiedene Blöcke auf einem Chip aus Effizienzgründen oft mehrere Aufgaben; je nachdem, welche logische Verschaltung auf dem Chip zur Laufzeit gerade aktiviert ist. Tatsächlich stellt die Verifikationsaufgabe bei Chips heute mit 60 bis 80 Prozent der Entwicklungskosten den größten Anteil an den Herstellungskosten überhaupt dar. Chips gelangen deshalb zum Teil erst verhältnismäßig spät nach der Designphase in die Massenproduktion. Und Fehler sind auf jeden Fall zu vermeiden, da sie neben unbrauchbaren Chips und den damit verbundenen Produktionskosten einen für den Hersteller schweren Imageschaden bedeuten können. Ein Beispiel dafür ist der so genannte Pentium-Bug, der auf eine fehlerhafte Division in einem arithmetischen Block zurückging, siehe COMPANY NEWS - Flaw Undermines Accuracy of Pentium Chips - NYTimes.com.

Als Konsequenz aus der weiter steigenden Komplexität setzen die Chip-Hersteller auf die konsequente Automatisierung der Verifikationsaufgabe, soweit dies möglich ist. Dabei spielen traditionell logische Verifizierungswerkzeuge eine große Rolle. Doch schon für Funktionen von verhältnismäßig kleiner mathematischer Komplexität, z.B. 32-Bit-Multiplizierer, ist die Anwendung logischer Verifizierer nicht mehr praktikabel: Es können keine lückenlosen Korrektheitsbeweise mehr automatisch geführt werden.

Auch die Simulation einer möglichst großen Menge von Eingabewerten, für die das durch den Chip berechnete Ergebnis mit dem mathematisch korrekten Wert übereinstimmen muss, vermag die Richtigkeit des Chip-Designs nur zu einer gewissen Wahrscheinlichkeit sicherzustellen.

Der neue, im Projekt VerSys verfolgte Ansatz modelliert hingegen arithmetische Funktionen des Chips nicht mehr als logische sondern als algebraische Problemstellungen. Damit werden bekannte Ergebnisse und Algorithmen aus der Computeralgebra, wie z.B. die Berechnung von Gröbnerbasen für polynomiale Ideale, mehr oder weniger direkt anwendbar auf das Problem der Chipverifikation. Zudem existieren bereits effiziente Implementierungen, z.B. SINGULAR (Singular) und PolyBoRi (polybori.sourceforge.net), und werden in umfassenden Algebra-Suites zusammengefasst; siehe z.B. SAGE (SageMath - Open-Source Mathematical Software System).

Andererseits erfordern neue Applikationen wie die Chipverifikation die Anpassung bekannter Algorithmen. Damit treiben sie die mathematische Forschung auf dem Gebiet der Computeralgebra in anwendungsorientierter Weise voran.

Vorgängerprojekte und erste Ergebnisse in VerSys zeigen, dass mit Computeralgebra und speziell durch die Kombination logischer und computeralgebraischer Ansätze Verifikationsaufgaben gelöst werden können, die zuvor als praktisch unlösbar galten.
 
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