Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine

Kaaruzo

Ja, da hast du teilweise Recht. Allerdings legitimieren die Verfehlungen des Westens (und von denen gibt es vor allem hinsichtlich der US-Außenpolitik viele) nicht die Verfehlungen Russlands. Außerdem wurde von den USA oder der EU seit Ende des kalten Krieges kein fremdes Land mehr auf europäischem Boden annektiert. Generell hat es in Europa seit dem Ende des zweiten Weltkriegs kein Landraub dieser Größenordnung mehr gegeben. Und es ist Landraub, denn erstens hätte das Referendum von der Ukraine genehmigt werden müssen, und zweitens, und das ist viel wichtiger, hätte die Initiative für das Referendum von der Krim selber kommen müssen und nicht von Russland unter einer Quasi-Besatzung. Übrigens wurde von der Nato versucht, mit Russland zusammenzuarbeiten, siehe Nato-Russland-Grundakte und NATO-Russland-Rat.

Bleibt zu sagen, dass im Ukraine-Konflikt viele Ereignisse schlicht Interpretationssache sind. Je nach dem, ob man westliche oder russische Standpunkte einnimmt interpretiert man die Ereignisse in der Ukraine unterschiedlich. Wenn Russland-Sympathisanten behaupten, dass die westlichen bzw deutschen Medien nur Propaganda verbreiten, dann nur, weil dort ihre prorussischen Interpretationen und vorgefassten Meinungen keine Bestätigungen finden.
 
Zu geil wie oft hier Springer Medien (oder zumindest extrem nahestehende Unternehmen und damit sicherlich auch deren strukturen) als ANGEBLICH NEUTRALE Quellen genannt werden. (Komischerweise die selben Medien mit ihren "Putin hat wieder dieses und jenes vor" Beiträgen.
Euch ist hoffentlich klar das AUSNAHMSLOS JEDER der in diesen Kreis fällt eine Klausel und Unternehmensgrundsatz unterschreiben muss die wie folgt lautet "Die Unterstützung des transatlantischen Bündnisses und die Solidarität in der freiheitlichen Wertegemeinschaft mit den Vereinigten Staaten von Amerika."

Quelle: https://www.axelspringer.de/artikel/Grundsaetze-und-Leitlinien_40218.html
 
Kaaruzo

Ja, da hast du teilweise Recht. Allerdings legitimieren die Verfehlungen des Westens (und von denen gibt es vor allem hinsichtlich der US-Außenpolitik viele) nicht die Verfehlungen Russlands. Außerdem wurde von den USA oder der EU seit Ende des kalten Krieges kein fremdes Land mehr auf europäischem Boden annektiert. Generell hat es in Europa seit dem Ende des zweiten Weltkriegs kein Landraub dieser Größenordnung mehr gegeben. Und es ist Landraub, denn erstens hätte das Referendum von der Ukraine genehmigt werden müssen, und zweitens, und das ist viel wichtiger, hätte die Initiative für das Referendum von der Krim selber kommen müssen und nicht von Russland unter einer Quasi-Besatzung. Übrigens wurde von der Nato versucht, mit Russland zusammenzuarbeiten, siehe Nato-Russland-Grundakte und NATO-Russland-Rat.

Bleibt zu sagen, dass im Ukraine-Konflikt viele Ereignisse schlicht Interpretationssache sind. Je nach dem, ob man westliche oder russische Standpunkte einnimmt interpretiert man die Ereignisse in der Ukraine unterschiedlich. Wenn Russland-Sympathisanten behaupten, dass die westlichen bzw deutschen Medien nur Propaganda verbreiten, dann nur, weil dort ihre prorussischen Interpretationen und vorgefassten Meinungen keine Bestätigungen finden.
Landraub?! Die Krim hat nur das beendet was sie 1991 (oder war es 1992?) begonnen hat. Da wollten die sich schon Russland anschließen was aber durch die Ukraine verhindert wurde.
 
- Es gab doch eine Wahlmöglichkeit auf der Krim. Zugehörigkeit zur russischen Förderation oder nicht, wo ist das Problem.

Die Krim war als eigenständiger Staat nicht überlebensfähig. Die Rückkehr in die Ukraine und zu bisherigen Umständen stand nicht zur Wahl. Die Abspaltung ist nicht demokratisch legitimiert.

- Sowei ich weiß, wurde die Wahl in Schottland auch von einer Interessensgruppe organisiert, durchgeführt und ausgezählt, nämlich der der Unabhängigkeitsbefürworter

OT und falsch. Die Umsetzung wurde vom schottischen Parlament (in Koordination mit der britischen Regierung) in Auftrag gegeben.

- Siehe Punkt 2, soweit ich weiß hat die Scottish National Party die Mehrheit im schottischen Parlament, also wird das Umfeld ja auch von dieser Interessengruppe kontrolliert

Mit "Umfeld" meine ich das Umfeld der Wählenden. Die Wahl auf der Krim fand in Gegenwart von schwer bewaffneten Kriminellen (= es waren keine Polizisten, keine Militärs, aber sie fuhren mit schweren Waffen durch die Gegend und standen mit der AK neben dem Wahlbüro) mit eindeutiger Zuordnung zu einer Seite statt. Bei den in der Ukraine üblichen bedingt-anonymen Wahlen mit durchsichtigen Urnen und offenen Wahlzetteln kommt dies einer "Wahl" mit Pistole am Kopf gleich.

Gut die aktuellen Situation ist, dass die Krim russisches Staatsgebiet ist. Man kann etwaige Ukrainer entschädigen. Sollte ja nach deiner Formulierung ja kein Problem sein oder ?

Das wäre nach meiner Formulierung (und Meinung) eine moralisch akzeptable Form, die Interessenslage zu klären.
Mir wäre aber nicht bekannt, dass Putin die Annektion nachträglich in einen Kauf umwandeln möchte. Bislang hat er afaik noch nicht einmal das mobile ukrainische Gerät (Polizei, Feuerwehr, Militär, etc.), dass auf der Krim angeeignet wurde, zurückgegeben oder auch nur den krimischen (?krimarischen? ?krimitischen? ?krimschen?) Teil der ukrainischen Staatsschulden übernommen. Es wurde Land und Infrastruktur in erheblichem Wert genommen und weder dem ukrainischen Staat, noch den ukrainischen Bürgern, die nicht unter der neuen Herrschaft leben wollen, der Verlust ersetzt.

Sofern wir der Nato keine offensiven Kriegshandlungen unterstellen, sind sie per Defintion ein Verteidigungsbündnis.

Danke der Zustimmung. Damit dürfte sich die Frage, warum sie existiert, ja wohl geklärt haben:
Weil ein Verteidigungsbündnis seinen Daseinsgrund aus der Einigkeit seiner Mitglieder zieht, nicht aus der Existent eines bestimmten Feindes.

Der Westen hätte ja mal probieren können MIT Russland statt GEGEN Russland zu arbeiten.

Um das OT nicht zu weit auszudehnen:
NATO
Russland wurde sogar als NATO-Mitglied vorgeschlagen, aber Putin hatte andere Pläne...

(fast die Hälfte des Landes war für Janukowtisch, nämlich die Ostukraine)

Diese Behauptung sehe ich weder in Wahlergebnissen noch repräsentativen Umfragen noch der aktuellen politischen Lage bestätigt.

Aber um deine Frage zu beantworten. Die Medien hätten auch das Recht der Autonomen Republik Krim auf Unabhängigkeit befürworten können. Die wenigsten der Kritiker hier im Westen haben ja die Art und Weise der Unabhängigkeitserklärung abgelehnt, sondern das komplette Recht der Krim auf Unabhängigkeit. Warum nicht die Sichtweise teilen, dass die Krim nicht dem Regime in Kiew folgen will, dass sich per Putsch die Macht vom rechtmäßig gewählten Präsidenten nahm.

Das wäre eine alternative Betrachtung der Dinge. Auf die ist natürlich keiner gekommen.

Ich kann mich ehrlich gesagt nicht daran erinnern, dass zwischen der Unabhängigkeitserklärung der Krim und der Ankündigung der selbst erklärten Staats-Regierung, sich an Russland anzuschließen, überhaupt ein Konsens der seriöseren Medien über die Rechtslage der Unabhängigkeit erreicht worden wäre, egal ob positiv -oder wie von dir behauptet- negativ. Danach ging es jedenfalls quasi nur noch um die Beitrittspläne und die Aktionen vor Ort.
Imho zumindest auf Seiten der Nachrichten auch zu Recht, denn die sollen über Abläufe berichten. Das Urteilen über rechtmäßigkeit von Abläufen ist Sachen der Politik und, wo etabliert, Justiz. Die Nachrichten können dann wieder über deren Ergebnisse berichten, aber selbst zu verurteilen ist Sache von BILD und Kolumnisten. Und natürlich Youtublern.

Jede Regierung erlässt Gesetze die die Mehrheit der Bevölkerung nicht mitträgt. Aber wird der gewählte Staatsoberhaupt deshalb gleich aus dem Amt geputscht?
...
Genau so war es Aufgabe von Janukowtisch sein Land regierungsfähig zu halten. Dafür wurde er gewählt.
...
Eigentlich hätten wir diese Gruppen unterstützen müssen, weil diese Gruppe nicht den Putsch ihres gewählten Präsidenten hinnehmen wollte. Das waren die Demokraten, nicht die Terroristen vom Maidan, die der ganzen Ukraine ihre Meinung aufzwängen wollten.

Womit wir wieder beim uralten Thema wären:
Du siehst die Absetzung des Präsidenten der Ukraine durch einen Abstimmung des dafür zuständigen Parlamentes als einen Putsch, d.h. -Zitat Wiki- überraschende, meist gewaltsame Aktion eines Teils der Staatsorgane (oder einer Gruppe davon; oft handelt es sich z. B. um das Militär oder einen Teil davon) mit dem Ziel, die Regierung zu stürzen und die Macht im Staat zu übernehmen.

Ich nicht. Ich sehe es als eine militär- und gewaltfreie Aktion desjenigen gesamten Staatsorganes, dass die Macht ohnehin per Definition schon hat und dass die Regierung nicht stürzen muss, weil umgekehrt die Regierung überhaupt erst vom Parlament legitimiert werden muss. (Was mit der Übergangsregierung auch geschah).

Ähnliche Ansichten werden von NATO, EU und weiten Teilen der restlichen Welt geteilt und daraus ergeben sich gewisse Konsequenzen und Handlungsweisen. Diese Handlungen als "heuchlerisch" zu bezeichnen, weil man eine Grundeinschätzung nicht teilt und den Akteuren unterstellt, die diese nur vorzutäuschen, ist imho einfach nur arrogante Provokation. Deine Meinung ist keine ultimative Wahrheit, die automatisch jeder verinnerlicht hat.
 
Keine Ahnung, warum ich das tue - man dreht sich hier ja im Kreis und macht nicht nur keine Anstalten, ihn zu verlassen, man will es ja auch laengst nicht mehr ...

... aber weil ja zuweilen dazu aufgerufen wurde, aus der Geschichte zu lernen (und ich das grundsaetzlich unterstuetzenswert finde):

Ultimatum an Einwohner Grosnys

("Witziges" Detail: "Dazu koennten, wie schon bisher, verstaerkt Tu-22 Backfire für Flaechenbombardements mit Aerosolbomben und die Artillerie mit Grad-Raketenwerfern eingesetzt werden." Uiuiui. Bombardements. Grad. Ich dachte das macht nur die boese Naziputschjunta in Kiew?)

95,9 Prozent der Tschetschenen wollen Teil der russischen Foederation bleiben

Russischer Praesident war damals wie heute Putin. Bin ich wirklich der Einzige mit einem Dejavu?
 
Wie ich schon vor etlichen Seiten schrieb, bin ich bei der Ukraine-Krise über die Frage von Schuld und Unschuld, Recht und Unrecht hinaus. Russland wird mit dem Westen leben müssen und wir werden mit Russland leben müssen, und zwar in Frieden. Da es im Nuklearzeitalter keinen anderen vernünftigen Weg gibt als den des Friedens, müssen wir uns (als Menschheit) zusammenraufen und miteinander leben, auch wenn wir in unterschiedlichen Systemen leben, unterschiedliche Weltanschauungen haben und verschiedene Interessen vertreten. Kein hinreichend mächtiges Land, kein großer Staatenverbund ist unschuldig. Wollen wir hoffen, dass das mit der Ukraine in den nächsten Jahren wieder in Ordnung kommt und sich die Beziehungen bessern.
 
Die Krim war als eigenständiger Staat nicht überlebensfähig. Die Rückkehr in die Ukraine und zu bisherigen Umständen stand nicht zur Wahl. Die Abspaltung ist nicht demokratisch legitimiert.
Du hast keine Legitimität darüber zu entscheiden, ob die Abspaltung der Krim von der Ukraine demokratisch legitimiert war. - Oder anders gesagt. Du kannst das gern behaupten, richtig wird es deswegen noch lang nicht.

Um das OT nicht zu weit auszudehnen:
NATO
Russland wurde sogar als NATO-Mitglied vorgeschlagen, aber Putin hatte andere Pläne...
Das ist einfach nur ein vollständige Verdrehung der Tatsachen. Russland wurde die Nato Mitgliedschaft durch ihre Mitglieder verwehrt.


Die USA haben die Beitrittsverhandlungen zur Nato sabotiert. Und dazu hat der Westen noch in der ehemaligen SU rund um Russland herum gezündelt. Es ist ja eben nicht so das hier alles aus dem Nichts so ist wie es ist. „Rosenrevolution“ und „Orangenen Revolution“ sind eben keine singulären Ereignise sondern: "…zumal einige Vertreter westlicher Staaten offen erklärten, wie sie dabei geholfen haben. Zum Beispiel Michael McFaul (Professor der Stanford University, derzeitiger US-Botschafter in Moskau) hat berichtet, wie er bei der Finanzierung der Opposition in der Ukraine geholfen hat." - Sprich das Spielchen was nun mit dem Maidan sich entblößte und in der heutigen Form der Welt darstellt halt nen langen vorlauf.
 
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Du hast keine Legitimität darüber zu entscheiden, ob die Abspaltung der Krim von der Ukraine demokratisch legitimiert war. - Oder anders gesagt. Du kannst das gern behaupten, richtig wird es deswegen noch lang nicht.

Entscheiden? Nein. Ich bin kein Entscheidungsträger.
Beurteilen? Ja. Das kann jeder.
Und von dem Fakt "es gab nie eine Abstimmung, in der man zwischen Verbleib in der Ukraine wie bisher und Selbstständigkeit wählen konnte" zur Beurteilung "es gab keine demokratische Legitimation" zu gelangen, ohne zwischendurch Fehler zu machen, ist nun wirklich nicht schwer :schief:
 
Das war auch mit der Wahl auf der Krim inkludiert. Wie eben Wahlversprechen inklusive sind, wenn man wählt - es bedarf keiner expliziten/exklusiven Wahl zur Sezession respektive einer zum Anschluss an Russland - die Krim ist nicht die Schweiz! Auf der Krim war das Versprechen sich von der Ukraine zu trennen und Russland beizutreten. Und letztendlich auf dem Papier haben Diejenigen die Wahl gewonnen die eben mit dem Versprechen sich zu Trennen und Russland anzuschließen ihren Wahlkampf beschritten haben. Die Wahlsieger haben nur umgesetzt was sie sich vorgenommen haben. - Das ist also zu 100% representativ demokratisch legitim. - Meinetwegen kann man gern anzweifeln dass die Wahlen ordentlich waren, wegen Wahlbetrug und Einschüchterung etc. was so alles im Raum steht an Vorwürfen. Nur bei jeder Wahl wird gefälscht. Da kannst du die Obambi Wahlautomaten in den USA nehmen, die Abstimmung erst kürzlich zur Unabhängigkeit Schottlands, oder die Wahlbetrügereien bezogen auf die letzen Landtagswahlen in Deutschland. So what. Ergebnisbeschönigung war noch nie ausgeschlossen und kommt in jeder Wahl vor, eben weil es ja denjenigen die es tun einen Vorteil bringt; Was aber hüben wie drüben so ist. Sprich dreht man sich daraus eine Iligitimität so würde es ebenso gelten für die meisten, wenn nicht gar alle Wahlen die im Westen stattfinden/fanden.
 
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Welche Wahl meinst du bitte?
Die letzte Wahl zum Regionalparlament war vor vier Jahren. Mir wäre nicht bekannt, dass dort mehrere Parteien mit dem Wahlversprechen angetreten wären, sich Russland anzuschließen. Die eine Partei, die schließlich den Präsidenten der "autonomen Republik Krim" stellte, erzielte bei dieser letzten regulären Wahl ganze 4%.
Die nächste Abstimmung danach war das Anschluss-Referendum. Dies fand erst nach der Unabhängigkeitserklärung statt und keine der beiden Wahlmöglichkeiten sah eine Rückkehr zum alten Status vor.

Zum Rest sage ich mal nichts, die Offtopic-Behauptungen, Wahlen in den USA, Schottlands und Deutschland würden von einer einzelnen Interessensgruppe abgehalten und fänden unter öffentlichem Militäreinsatz statt, bedarf imho keinerlei Kommentar, ebensowenig wie die Sichtweise, dass Ergebnismanipulationen normal wären und manipulierte Wahlen eine demokratische Legitimtät begründen könnten.
 
In dem ganzen Themenzusammenhang vielleicht im Nachhinein nochmal sehr interessant. https://www.youtube.com/watch?v=oQRvINebeok
Ich möchte daran erinnern wie das Thema totgeschwiegen wird, von unseren Medien obwohl es dringender aufklärung bedürfte.
Ich frage mich ernsthaft wie man solche Doppelstandards noch verteidigen kann als angeblich "neutrale Person" Ruyven_macaran.

Ich kann akzeptieren wenn man Russland aus welchen Gründen auch immer nicht mag, dann noch ein Fan vom NATO/USA Kurs ist. Jeder wie er mag - aber zumindest sollten sich alle an die selben Spielregeln halten - und das passiert eben von US/NATO Seite leider überhaupt nicht mehr. Da werden lächerlichste Beweise gefunden um Russland als Schuldigen auszumachen, da wird so eine Katastrophe wie MH-17 MINDESTENS Instrumentalisiert.Solange man "Beweise" lancieren konnte das die bösen Seperatisten (alleine schon das Wort) mit Hilfe Russlands das Flugzeug abgeschossen hat war uns an einer "Schnellsmöglichen Aufklärung" doch soviel Gelegen - die ganzen tollen Beweise und wie wurden wir nicht alle ein paar Tage von unseren Medien aktuell gehalten - und dann plötzlich als die stichhaltigen Beweise Russlands kamen plötzlich nurnoch kollektives Totschweigen in den Medien, als hätte es dieses Thema niemals gegeben. Die USA, die ja aktuell Putin als einer der 3 größten Gefahren ausgemacht haben, haben aber auch irgendwie nichts konstruktives seitdem beigesteuert.



P.S. Absicherung des Waffenstillstands in der Ukraine: Bundeswehr will Kampftruppen schicken - Politik Ausland - Bild.de
 
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Die Bild vermutet doch nur wieder. Sieht man am letzten Satz wo der Einsatz ja erst vom Bundestag genehmigt werden muss.
Und natürlich genehmigt der Bundestag keinen Bundeswehreinsatz.

Und was soll dieses Gerede davon wer auf welcher Seite ist?
Das ist doch Unsinn. Keiner ist auf der richtigen Seite weils keine richtige Seite gibt.
Jede Gruppe verfolgt ihre eigenen Interessen, egal ob die in Moskau, Washington, Brüssel oder sonstwo hocken.
 
Die Bild vermutet doch nur wieder. Sieht man am letzten Satz wo der Einsatz ja erst vom Bundestag genehmigt werden muss.
Und natürlich genehmigt der Bundestag keinen Bundeswehreinsatz.

Gibt genug andere Quellen z.B. Drohen und Soldaten für die Ukraine: Deutschland erwägt Bundeswehreinsatz - n-tv.de
Warum sollte der Bundestag diesen Einsatz nicht genehmigen ? Bei offiziell 14 Einsätzen an denen wir uns beteiligen (und wohl weitausmehr nochmal durch Logistik, Waffenlieferungen oder Teile unserer Spezialkräfte)
Aktuelle Einsätze der Bundeswehr
Ich habe leider keine Ahnung wie genau man euch begreiflich machen soll, das unser ganzes Wirken in der Ukraine eine komplette Katastrophe ist. Als Beispiel sei dabei ein Schreiben genannt das von Veteranen der US-Nachrichtendienste als offener Brief an Angela Merkel geschickt wurde. Offener Brief an Angela Merkel | Telepolis
Einer der Unterzeichner ist z.B. Ray McGovern (CIA Offizier unter 7 Präsidenten, für die morgendlichen Berichterstattungen Zuständig usw.) ein anderer ein Whistleblower

Die Liste der Unterzeichner:
William Binney, former Technical Director, World Geopolitical & Military Analysis, NSA; co-founder, SIGINT Automation Research Center (ret.)
David MacMichael, National Intelligence Council (ret.)
Ray McGovern, former US Army infantry/intelligence officer & CIA analyst (ret.)
Elizabeth Murray, Deputy National Intelligence Officer for Middle East (ret.)
Todd E. Pierce, MAJ, US Army Judge Advocate (Ret.)
Coleen Rowley, Division Counsel & Special Agent, FBI (ret.)
Ann Wright, Col., US Army (ret.); Foreign Service Officer (resigned)


https://www.youtube.com/watch?v=WJ4J3rasHf8 Ray McGovern über den offenen Brief und seine Sicht der Dinge


Nochmal, der ganze Konflikt ist schon so verfahren. Dann soll jetzt da auch noch Bundeswehr in der Ukraine rumrennen ? Vom ganzen Geschichtsteil abgesehen (alleine das würde ja schon zuweit gehen um überhaupt über Truppen in der Ukraine nachzudenken) versteht ihr denn echt nicht welches Katastrophenpotential darin liegt das wir jetzt Krieg in Europa "spielen" und uns einen Konflikt mit Russland einbilden ? Wann ist denn knapp genug vor der Katastrophe das wir ehrlich sagen "wir müssen alle mal einen Gang zurückschalten wenn wir nicht wollen das uns hier ******** um die Ohren fliegt die für keinen von uns kalkulierbar ist ?"



Edit: Diskussion die Anlässlich des 100. Jahrestages des 1. Weltkriegs im Bundestag stattfand. https://www.youtube.com/watch?v=LWKkn8DWeNY Willy Wimmer, Gregor Gysi usw.
 
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Die Krim war als eigenständiger Staat nicht überlebensfähig. Die Rückkehr in die Ukraine und zu bisherigen Umständen stand nicht zur Wahl. Die Abspaltung ist nicht demokratisch legitimiert.

Wer entscheidet, ob ein Staat eigentständig überlebensfähig ist? Du? Die Medien? Ich denke diese Frage solten wir doch lieben dem Volk, oder dem demokratischen gewählten Parlament überlassen.

Nur mal so nebenbei, bei der Unabhängigkeitserklärung der USA, gab es da die Möglichkeit zum Empire und zu den bisherigen Umständen zurückzukehren? Hm, die Abspaltung war dann vermutlich auch nicht "demokratisch legitimiert" oder wie?

OT und falsch. Die Umsetzung wurde vom schottischen Parlament (in Koordination mit der britischen Regierung) in Auftrag gegeben.

Und hier hat sich das Parlament der Autonomen Republik Krim für Unabhängig erklärt. Dass das schottische Parlament die britische Regierung konsulitert hat ist ja ganz lobenswert, aber nicht notwendig. Oder meinst du, um auf meinen Punkt 1 zurückzukommen, dass die Amerikaner die Briten 1774 vorher um Erlaubnis gebeten haben?

Mit "Umfeld" meine ich das Umfeld der Wählenden. Die Wahl auf der Krim fand in Gegenwart von schwer bewaffneten Kriminellen (= es waren keine Polizisten, keine Militärs, aber sie fuhren mit schweren Waffen durch die Gegend und standen mit der AK neben dem Wahlbüro) mit eindeutiger Zuordnung zu einer Seite statt. Bei den in der Ukraine üblichen bedingt-anonymen Wahlen mit durchsichtigen Urnen und offenen Wahlzetteln kommt dies einer "Wahl" mit Pistole am Kopf gleich.

Nach offizieler Lesart, um die Wahl abzusichern. Gut wir können gerne darüber diskutieren, ob der Beitritt zur russischen Förderation demokratisch war oder nicht, das ändert aber nichts an der rechtmäßig erfolgten Unabhängigkeitserklärung.

Das wäre nach meiner Formulierung (und Meinung) eine moralisch akzeptable Form, die Interessenslage zu klären.
Mir wäre aber nicht bekannt, dass Putin die Annektion nachträglich in einen Kauf umwandeln möchte. Bislang hat er afaik noch nicht einmal das mobile ukrainische Gerät (Polizei, Feuerwehr, Militär, etc.), dass auf der Krim angeeignet wurde, zurückgegeben oder auch nur den krimischen (?krimarischen? ?krimitischen? ?krimschen?) Teil der ukrainischen Staatsschulden übernommen. Es wurde Land und Infrastruktur in erheblichem Wert genommen und weder dem ukrainischen Staat, noch den ukrainischen Bürgern, die nicht unter der neuen Herrschaft leben wollen, der Verlust ersetzt.

Die Frage wäre natürlich inwieweit Russland dafür überhaupt aufkommen muss. Gibt es da Präzedenzfälle? Hätte Schottland bei einer positiven Unabhängigkeitserkärung denn an GB irgendwelche Entschädigungen leisten müssen? Weiß ich ehrlich gesagt nicht und ich finde dazu auch nichts. Auf jeden Fall wäre das ein Punkt über den man reden kann. Dafür müsste aber auch der Westen (einschließlich Ukraine) den Status Quo hinnehmen. So wie ich das sehe, ist damit wohl eher nicht zu rechnen.


Danke der Zustimmung. Damit dürfte sich die Frage, warum sie existiert, ja wohl geklärt haben:
Weil ein Verteidigungsbündnis seinen Daseinsgrund aus der Einigkeit seiner Mitglieder zieht, nicht aus der Existent eines bestimmten Feindes.

Und wogegen soll man sich denn bitte "verteidigen" ?

Zitat Wiki:

Wikipedia schrieb:
Bald nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs traten die Gegensätze zwischen den ehemaligen Teilnehmermächten der Anti-Hitler-Koalition – der UdSSR auf der einen und den westlichen Siegermächten Vereinigtes Königreich, Frankreich und USA auf der anderen Seite – klar zu Tage. Bereits mit dem Brüsseler Vertrag vom 17. März 1948 schlossen sich die westeuropäischen Länder Frankreich, das Vereinigte Königreich, die Niederlande, Belgien und Luxemburg zu einem Bündnis für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Zusammenarbeit sowie zur kollektiven Selbstverteidigung zusammen. Dieses Bündnis war ursprünglich noch als Versicherung gegen eine eventuelle erneute deutsche Aggression vorgesehen. Mit der Berlin-Blockade und dem Februarumsturz in der Tschechoslowakei 1948 rückte eine mögliche kommunistische Bedrohung durch den von der Sowjetunion angeführten Ostblock ins Blickfeld.

Ergo, war es zum Anfang so gegründet, wie du es gesagt hast, aber es wich dann neuen Anforderung, nämlich der Verteidigung gegen die SU. Mit dem Zusammenbruch der SU, fiel ja auch der Feind weg, gegen wen also verteidigen?

Um das OT nicht zu weit auszudehnen:
NATO
Russland wurde sogar als NATO-Mitglied vorgeschlagen, aber Putin hatte andere Pläne...

Putins Ex-Berater Andrei Illarionow: Putin wollte NATO-Beitritt Russlands | eurasiablog

Jede Seite behaupet hier ihre Version. Ich würde mal sagen unentschieden oder?

Diese Behauptung sehe ich weder in Wahlergebnissen noch repräsentativen Umfragen noch der aktuellen politischen Lage bestätigt.

Präsidentschaftswahl in der Ukraine 2010

Datei:

Ich denke mal, dass sich das nicht maßgeblich geändert hatte. Ich habe mal gelesen (kann es leider nicht mehr finden) dass der Westen "pro-westlich", der Osten "pro-russisch" ist. Sieht man auch recht deutlich bei den Wahlen (die laut OSZE internationalen Standards entsprachen).

Woher nehmen sich also die Maidanterroristen das Recht für das ganze Land zu sprechen? Janukowtisch hatte dieses Recht, er war demokratisch gewählt, die Maidanterroristen nicht.

Ich kann mich ehrlich gesagt nicht daran erinnern, dass zwischen der Unabhängigkeitserklärung der Krim und der Ankündigung der selbst erklärten Staats-Regierung, sich an Russland anzuschließen, überhaupt ein Konsens der seriöseren Medien über die Rechtslage der Unabhängigkeit erreicht worden wäre, egal ob positiv -oder wie von dir behauptet- negativ. Danach ging es jedenfalls quasi nur noch um die Beitrittspläne und die Aktionen vor Ort.
Imho zumindest auf Seiten der Nachrichten auch zu Recht, denn die sollen über Abläufe berichten. Das Urteilen über rechtmäßigkeit von Abläufen ist Sachen der Politik und, wo etabliert, Justiz. Die Nachrichten können dann wieder über deren Ergebnisse berichten, aber selbst zu verurteilen ist Sache von BILD und Kolumnisten. Und natürlich Youtublern.

Das ist also Sache der Politik oder Wahlweise der Justiz. Hmm da die Terroristen vom Maidan in Kiew die Macht übernommen haben, wie wird wohl deren Urteil zur Rechtmäßigkeit sein? Da könntest du auch 1934 den Volksgerichtshof befragen, wie er die Reichstagswahlen im November 1933 bewertet.

Eine solches Urteil wäre das Papier nicht wer, auf dem es stehen würde.

Womit wir wieder beim uralten Thema wären:
Du siehst die Absetzung des Präsidenten der Ukraine durch einen Abstimmung des dafür zuständigen Parlamentes als einen Putsch, d.h. -Zitat Wiki- überraschende, meist gewaltsame Aktion eines Teils der Staatsorgane (oder einer Gruppe davon; oft handelt es sich z. B. um das Militär oder einen Teil davon) mit dem Ziel, die Regierung zu stürzen und die Macht im Staat zu übernehmen.

75% aller Stimmen sind 75% aller Stimmen. Es gab keine Mehrheit von 75% aller Stimme bei der Absetzung, ergo kann man nicht von einer wirksamen Absetzung sprechen. Da gibt es keine Meinungen, sondern die Wahrheit und den Willen diese einzusehen oder aber nicht.

Dieser Artikel ist auch interessant: Ukraine-Faktencheck: Putin und der legitime Präsident - SPIEGEL ONLINE

Fazit: Betrachtet man den Präsidentschaftswechsel in der Ukraine "rein juristisch", hat Putin recht. Eine andere Frage ist, inwieweit diese Sicht in revolutionären Zeiten politisch maßgeblich ist - und es ist eine noch andere, ob Putin einen glaubwürdigen Anwalt des Rechtsstaats abgibt.

Entweder man hält sich an die Prinzipen des Rechtsstaates, dann war die Absetzung rein juristisch falsch, oder wir verlassen den Rechtsstaat. Wenn du meinst Gesetze und die ukrainische Verfassung sollen bei der Absetzung Janukowitschs keine Rolle spielen, dann ist das dein gutes Recht. Aber dann steh auch dazu, das du nichts auf die Verfassung der Ukraine gibts.

Ich nicht. Ich sehe es als eine militär- und gewaltfreie Aktion desjenigen gesamten Staatsorganes, dass die Macht ohnehin per Definition schon hat und dass die Regierung nicht stürzen muss, weil umgekehrt die Regierung überhaupt erst vom Parlament legitimiert werden muss. (Was mit der Übergangsregierung auch geschah).

Siehe Post davor. Es ist egal was du oder ich sehen, denken oder meinen. Janukowtisch wurde nicht rechtmäßig abgesetzt. Das ist die Wahrheit. Entweder man ist willens dies zu akzeptieren oder aber nicht.

Ähnliche Ansichten werden von NATO, EU und weiten Teilen der restlichen Welt geteilt und daraus ergeben sich gewisse Konsequenzen und Handlungsweisen. Diese Handlungen als "heuchlerisch" zu bezeichnen, weil man eine Grundeinschätzung nicht teilt und den Akteuren unterstellt, die diese nur vorzutäuschen, ist imho einfach nur arrogante Provokation. Deine Meinung ist keine ultimative Wahrheit, die automatisch jeder verinnerlicht hat.

NATO, EU und weite Teile der restlichen Welt sind jetzt also die maßgeblichen Organe für Vorgänge in fremden Ländern? Ich dachte nach der Argumenation ist dafür die Justiz und die Politik des Landes verantwortlich. Was denn nun?

Es ist übrigens nicht "heuchlerisch" wenn man nicht meine Meinung teil. Und meine Meinung ist auch nicht die "ultimative Wahrheit". Heuchlerisch ist, wenn man unterschiedliche Maßstäbe anlegt (hab ich ja auch nur mehr als einmal gesagt).

Was heißt das konkret? Wofür wurde Russland aus der G8 geworfen?

Merkel wirft Russland Völkerrechtsbruch vor : Vorwurf mit Angebot zum Dialog | tagesschau.de

Laut Merkel wegen "Bruch des Völkerrechts". Gut unterstellen wir kurz Frau Merkel hat recht. Warum sind denn z.b. die USA (Irakkrieg) und GB (Irakkrieg) noch Mitglieder der G8?

Das ist für mich Heuchlei. Entweder niemand darf das Völkerrecht brechen (das wäre erstrebenswert) oder aber man legt an Russland keine anderen Maßstäbe an, als an die anderen Ländern, allen voran die USA.

Welche Wahl meinst du bitte?
Die letzte Wahl zum Regionalparlament war vor vier Jahren. Mir wäre nicht bekannt, dass dort mehrere Parteien mit dem Wahlversprechen angetreten wären, sich Russland anzuschließen. Die eine Partei, die schließlich den Präsidenten der "autonomen Republik Krim" stellte, erzielte bei dieser letzten regulären Wahl ganze 4%.
Die nächste Abstimmung danach war das Anschluss-Referendum. Dies fand erst nach der Unabhängigkeitserklärung statt und keine der beiden Wahlmöglichkeiten sah eine Rückkehr zum alten Status vor.

Siehe vorhin meine Erkärung zur Unabhängigkeit der USA. Hatten die Einwohner eine Wahlmöglichkeit zur Rückkehr zum alten Status?

Zum Rest sage ich mal nichts, die Offtopic-Behauptungen, Wahlen in den USA, Schottlands und Deutschland würden von einer einzelnen Interessensgruppe abgehalten und fänden unter öffentlichem Militäreinsatz statt, bedarf imho keinerlei Kommentar, ebensowenig wie die Sichtweise, dass Ergebnismanipulationen normal wären und manipulierte Wahlen eine demokratische Legitimtät begründen könnten.

Präidentschaftswahl 2000 in den USA? Wie demokratisch ist es eigentlich wenn der Kanidat der 500.000 Stimmen weniger erhält, Präsident wird?
 
Ich fasse seine Aussagen mal zusammen:

Die ukrainische Armee markiert Schulen als Ziel und beschießt diese. Die ukrainische Armee schiesst gezielt Schulbusse zusammen. In diesem Krieg sterben Kinder, Frauen, Zivilisten in Krankenhäusern, Schulen und zivilen Wohnvierteln durch die ukrainische Armee. Die ukrainische Armee tötet gezielt Zivilisten, um die Bevölkerung zu demoralisieren.
Beweise dafür hat er keine. Dass die ukrainische Armee allgemein schlecht ausgerüstet ist und sich bei der Zielsuche teilweise mit 0815-GPS behelfen muss, um Ziele anzupeilen, ist ihm scheinbar nicht bekannt.

In der Ukrainsiche Armee gibt es "Faschisten".

Rechtsradikale gibt es in jeder Armee, auch z.B. in der Bundeswehr. Und was sind die prorussischen Separatisten anderes als "Faschisten", die mit einem übertriebenen Nationalstolz für ihr "Neurussland" über Leichen gehen?

30000 ukrainische Soldaten wurden umgebracht von Prorussen.

Beweise oder eine brauchbare Quelle für diese Zahlen? Wieder Fehlanzeige. Aber sollten die Zahlen stimmen, dann zeigt das nur, dass den Separatisten ihr Neurussland offenbar mehr wert ist als das Leben von 30.000 Ukrainern.

5000 tote Zivilisten?

Auch hier keine Quelle genannt, sondern einfach behauptet.

Massengrab in Luhansk: Tausend tote Männern, Frauen und Kinder sind angeblich von ihm in einem Massengrab besichtigt worden. Alle wurden gefoltert und hingerichtet von der ukrainsischen Armee.

Beweise dafür kann er leider nicht vorlegen.

Er sagt, dass die Separatisten MH17 nicht abgeschossen haben

Um diese Behauptung zu untermauern, behauptete er, dass Kiew nur Lügen erzählen würde und nennt dafür ganze 2 (!) Beispiele: Einmal die offensichtliche Falschmeldung, dass Atomwaffen in Luhansk eingeschlagen sind und einmal den russischen Militärkonvoi, den zwar einige Journalisten über die Grenze in die Ukraine haben fahren sehen, der aber angeblich nicht existiert.
Wir wissen alle, dass Kiew bei der Berichterstattung gerne übertreibt. Die Meldung mit dem Atomwaffenangriff auf Luhansk war peinlich und lächerlich und wurde sogar von Kiew selber kritisiert.
Und was den russischen Militärkonvoi angeht: Dort hat Kiew angeblich gelogen, weil er sich persönlich der Gegend aufgehalten hatte, den Militärkonvoi aber nicht sah.

Dass die beiden Beispiele nicht ausreichen, um plausibel zu machen, dass Kiew nur lügt, dürfte klar sein. Interessant auch, dass er die russische Berichterstattung nicht der Lüge bezichtigt, obwohl die Kiew in puncto Übertreibung und Einseitigkeit in nichts nachstehen dürfte.

Die Absturzstelle von MH17 ist kein Ermittler ist vor Ort. Warum? Kiew will keine Ermittler dort haben, weil die dann Beweismaterial finden würden, um Kiew zu belasten. Sprich Kiew hat MH17 abgeschossen.

Beweise dafür? Leider wieder keine. Verflickst aber auch! :(

Der Krieg dort unten interessiert in Deutschland keine Sau!

Nein, überhaupt nicht, deswegen haben deutsche Medien auch in einem Zeitraum von Monaten täglich darüber berichtet und deswegen haben wir und die gesamte westliche Welt Russlands eskalierende Politik mit Sanktionen geahndet, die uns selber wehtun. :ugly:

Russland liefert keine Waffen. Das muss Russland nicht, denn Kiew lässt seine Waffen überall liegen?

Aha. Dann wäre auch das geklärt. Klingt plausibel. :D

Dann das alte Märchen von dem gekreuzigtem Kind. Außerdem werden Frauen von der ukrainischen Armee vergewaltigt, ihre Kinder vor ihren Augen ermordet und dann werden sie vor den Panzer gebunden und über öffentliche Plätze geschleift.

Beweise dafür natürlich wieder Fehlanzeige, weil es eben auch nicht mehr als prorussische Angstpropaganda ist. Fehlte übrigens nur noch die Behauptung, dass die ukrainische Armee kleine Kinder frisst. o0

Der SBU (ukrainischer Geheimdienst) versucht ihn zu töten.

Ach du meine Shice, auch das noch!

Würde es zu einem Krtieg gegen Russland kommen würden wir (EU, USA, Kanada, Norwegen, Australien) ihn haushoch verlieren.

Ja ne, is klar. Und Russland würde ihn gewinnen?!

Kiew und wir (der Westen) haben das alles zu verantworten und wenn ihr ihm nicht glauben, können wir gerne mal mit ihm mitkommen und dann zeigt er uns das.

Ach ja, und Russland und die prorussischen Separatisten haben in diesem Krieg wohl nichts zu verantworten?

Ich habe Respekt vor diesem Mann. Es gehört einiges dazu, in ein Krisengebiet zu fahren und vor Ort Informationen zu sammeln. Leider hat er, obwohl er Fotograf ist, keinerlei Beweisfotos vorzulegen, die seine Behauptungen stützen. Auch an Beweisen anderer Art lässt er es mangeln. Oder wo sollen seine Beweise zu finden sein? Hat er sie irgendwo hochgeladen?

Offensichtlich ist er vom Krieg traumatisiert, hat viel mit Prorussen rumgehangen, ihre Schauergeschichten gehört und viel Elend gesehen, den der Krieg leider mit sich bringt.
 
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Ich habe Respekt vor diesem Mann. Es gehört einiges dazu, in ein Krisengebiet zu fahren und vor Ort Informationen zu sammeln. Leider hat er, obwohl er Fotograf ist, keinerlei Beweisfotos vorzulegen, die seine Behauptungen stützen. Auch an Beweisen anderer Art lässt er es mangeln. Oder wo sollen seine Beweise zu finden sein? Hat er sie irgendwo hochgeladen?

Offensichtlich ist er vom Krieg traumatisiert, hat viel mit Prorussen rumgehangen, ihre Schauergeschichten gehört und viel Elend gesehen, den der Krieg leider mit sich bringt.


Du hast Respekt - echt? ....und schreibst einen ganzen langen Beitrag, um jede seiner Aussage als unglaubwürdig darstellen zu wollen???
Du willst Beweisfotos von ihm - glaubst aber beweislos alles, was dir unsere Medien erzählen???
Du verharmlost Lügen der Kiewer Putschregierung als "Übertreibung" - setzt dich jedoch nicht damit auseinander!
"Er hat zu viel mit Prorussen rumgehangen" ??? Echt? Oh man, muss dieser Journalist Mark Bartelmai böse sein, wenn er mit solchen Subjekten abhängt....Merkst du noch was?
Warum nur sitzt er nicht in dem Hotel, wie die anderen Journalisten und lässt sich seine Berichterstattung von der Kiewer Regierung auf einem Silbertablet servieren?
Haben die anderen Journalisten etwa zu lange mit den Faschisten abgehangen, dass sie alle "Schauergeschichten" von denen glauben???
Kommt daher die grottenhafte Berichterstattung, in der man Nazis mit Nazi-Symbolen in unseren Medien mit Freiheitskämpfern verwechselt???
Schade, dasss du nicht mitbekommen hast, dass er auf einer Friedensdemo gesprochen hat und es keine Pressekonferenz war, in der man dann Beweisfoto präsentiert.
Was erhoffst du, auf "Beweisfotos" zu sehen? Waffenlieferungen der Russen, die nicht stattfinden? Bilder von Graueltaten, zerstückelte Leichen, die bei uns aus Jugendschutzgründen nicht gezeigt werden dürfen???? Ihre Buk, die sie nach Kiew zurückgebracht haben? Experten, die das Wrack von MH17 untersuchen sollen und die von Kiew nicht hingelassen werden?
Du findest ganz sicher von ihm gemachte Fotos aus dem Kriegsgebiet im Internet! Du könntest ihn auch kontaktieren, wenn es dich interessieren würde....
Interessiert dich die Wahrheit?



Beweise dafür hat er keine. Dass die ukrainische Armee allgemein schlecht ausgerüstet ist und sich bei der Zielsuche teilweise mit 0815-GPS behelfen muss, um Ziele anzupeilen, ist ihm scheinbar nicht bekannt.
Deutschland, andere Länder in Europa und die USA haben keine millitärische Ausrüstung in die Ukraine geliefert???
Von wem stammt eigentlich dein Wissen über die "Behelfszielsuche" und wie alt ist diese Information? Quelle?


Rechtsradikale gibt es in jeder Armee, auch z.B. in der Bundeswehr. Und was sind die prorussischen Separatisten anderes als "Faschisten", die mit einem übertriebenen Nationalstolz für ihr "Neurussland" über Leichen gehen?
Ich bin mir sicher, dass es in Deutschland keine Batallione gibt, die nur aus Rechtsradikalen/Nazis bestehen und über die unser Land keine Kontrolle hat!
Und "Faschisten" ist die falsche Definition - setzt mal Antifaschisten dafür in deinen Text ein, dann passt es wieder! :ugly:

Beweise oder eine brauchbare Quelle für diese Zahlen? Wieder Fehlanzeige. Aber sollten die Zahlen stimmen, dann zeigt das nur, dass den Separatisten ihr Neurussland offenbar mehr wert ist als das Leben von 30.000 Ukrainern.
Interesant, du erkennst damit also Neurussland an...:daumen: :ugly:
Entweder wir sprechen davon, dass die ukrainische Armee die ukrainische Zivilbevölkerung im Donbass massakrieren will oder das Gleiche, nur mit dem Zusatz, dass sie völkerrechtswidrig einen anderen Staat überfällt!
Es ist Selbstverteidigung, was die Seperatisten machen! Sie werden angegriffen und verteidigen sich nur!
Was aber sagen die 30 000 Kriegsopfer über die Kiewer Regierung und Poroschenko aus?

Der SBU (ukrainischer Geheimdienst) versucht ihn zu töten.
Der SBU nimmt an der Terroroperation teil.
Durch ukrainischer Seite sind schon zu viele Journalisten ums Leben gekommen! :(
Ich denke nicht, dass man sich darüber lustig machen sollte!!!
 
Ich bin mir sicher, dass es in Deutschland keine Batallione gibt, die nur aus Rechtsradikalen/Nazis bestehen und über die unser Land keine Kontrolle hat!
Und "Faschisten" ist die falsche Definition - setzt mal Antifaschisten dafür in deinen Text ein, dann passt es wieder! :ugly:

Man könnte "Nationalist" einsetzen und würde wahrscheinlich ganz gut damit liegen.
Da die Separatisten auch eine soziale Ader haben könnte man dann daraus "Nationalsozialist" machen und was das bedeutet wissen wir alle.
Solche Typen wollen wir in Europa nicht mehr haben.

Wenn die Separatisten sich also Russland anschließen wollen dann können sie das. Ein paar Busse die nach Russland fahren kann man sicher organisieren.
Alle Separatisten rein und schon sind sie in Russland. Russland ist groß. Die finden dort einen Platz zum Leben. Putin freut sich sicher schon auf sie.
 
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