Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine

Donald Trump ist lediglich der erste Präsident der ganz unverhohlen und ohne diplomatische Phrasen klar macht, dass allein das Recht des Stärkeren zählt.
Das tut er, weil er diese Ebene des menschlichen Daseins gar nicht wahrnimmt. Das hat pathologische Gründe. Du wusstest doch, dass Donald Trump, der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika und Anführer der Freien Welt, geisteskrank ist, oder? *wink*

Und das ist auch keine Erfindung der Neuzeit, dass ist einfach eine Tatsache, die bereits in der Antike bekannt war:


"The strong do what they can and the weak suffer what they must."
Aber ja, das Zitat trifft einen wunden Punkt. Das Wort "can" sollte man aber nicht überlesen. In einer Gesellschaft, die ethische Prinzipien hochhält, müssen auch die Politiker entlang dieser Schilder argumentieren, oder sich leise durch die amoralischen Gassen schleichen. Sie können unmoralisches Verhalten nicht ungeniert ausleben, wie es Könige konnten.
 
Wer sich im wehrpflichtigen Alter befindet, oder Freunde und Verwandte im wehrpflichtigen Alter hat, wird die anstehenden Entscheidungen nicht ohne Reibung empfangen. Einerseits kann man fordern, wir müssten endlich wehrfähig werden, koste es, was es wolle. Andererseits will man nicht selber Infanterist werden, weil es das eigene Leben kosten könnte.
Also, ich fordere das. Ich habe gedient. Es gehört nun einmal dazu. Die Wehrpflicht auszusetzen, weil man nicht mehr alle im wehrfähigen Alter einzog, war für mich der falsche Weg. Ebenso dieses Verkrüppelung der Wehrpflicht auf nur noch 10 Monate. Ich persönlich baue darauf, dass es sich demnächst wieder ändert.
 
Der britische Geheimdienst nutzt aber amerikanische Erkenntnisse.

Aber doch nicht nur. Die Briten haben doch auch viel eigene Aufklärungsstruktur.

Die Briten sind eh sehr abhängig von den USA.

Inwiefern?

Das tut er, weil er diese Ebene des menschlichen Daseins gar nicht wahrnimmt. Das hat pathologische Gründe. Du wusstest doch, dass Donald Trump, der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika und Anführer der Freien Welt, geisteskrank ist, oder? *wink*

Ob er jetzt medizinisch geisteskrank ist, weiß ich nicht, es würde mich jedenfalls nicht überraschen.

Aber ja, das Zitat trifft einen wunden Punkt. Das Wort "can" sollte man aber nicht überlesen. In einer Gesellschaft, die ethische Prinzipien hochhält, müssen auch die Politiker entlang dieser Schilder argumentieren, oder sich leise durch die amoralischen Gassen schleichen. Sie können unmoralisches Verhalten nicht ungeniert ausleben, wie es Könige konnten.

Das ist ja alles schön und gut, aber wo auf der Welt ist das bitte so? Die traurige Realität ist, das auch nach dem Ende des zweiten Weltkrieges weiterhin die Devise "das Recht des Stärkeren" galt.

Und da sind auch die USA nicht unschuldig daran. Guck dir doch mal die letzten drei demokratischen US-Präsidenten an (Biden, Obama u. Clinton) und wie die das US-Militär eingesetzt haben.

Am Ende des Tages ist das Völkerrecht auch einem demokratischen US-Präsidenten egal und er kann das US-Militär einsetzen, wie er möchte, einfach weil faktisch das Recht des Stärkeren gilt. Wer soll die USA daran hindern? Und das gleiche gilt auch für Russland und China.

Frankreich und UK könnten sich auch so benehmen, wenn sie es wollten, da sie ständige Mitglieder des UN-Sicherheitsrates sind und damit gegen jede Resolution ein Veto einlegen können.

Also, ich fordere das. Ich habe gedient. Es gehört nun einmal dazu. Die Wehrpflicht auszusetzen, weil man nicht mehr alle im wehrfähigen Alter einzog, war für mich der falsche Weg. Ebenso dieses Verkrüppelung der Wehrpflicht auf nur noch 10 Monate. Ich persönlich baue darauf, dass es sich demnächst wieder ändert.

Wir werden um eine Wehrpflicht mit längererm Grundwehrdienst wohl nicht herumkommen. Und im Sinne der Geschlechtergerechtigkeit müsste er auch für beide Geschlechter gelten, so wie es Schweden gehandhabt hat, als es 2017 die Wehrpflicht wieder eingeführt hat.
 
Wir müssen keine Wehrpflicht neu einführen. Wir müssen diese lediglich aktivieren. Sie muss meiner Meinung auch nicht zwingend für beide Geschlechter gelten.
 
Weil es hier grad Thema ist, ich lese gerade einen ausländischen Artikel darüber dass es seit heute erste Gerüchte darüber gibt, dass die Amis den Starlink für die Ukraine abschalten. Alle in Polen noch ankommenden US Hilfen werden in die nächst nahen polnischen Kasernen verlegt, und nicht mehr in die Ukraine. Macht euch auf was gefasst die Tage..
Edith: ursprüngliche Quelle ist financial times
 
Wir müssen keine Wehrpflicht neu einführen. Wir müssen diese lediglich aktivieren. Sie muss meiner Meinung auch nicht zwingend für beide Geschlechter gelten.

Korrekt, die Wehrpflicht muss nicht neu eingeführt werden. Die Aussetzung der Wehrpflicht muss einfach aufgehoben werden.

Aber im Sinne der Geschlechtergerechtigkeit muss die Wehrpflicht zukünftig auch für Frauen gelten. Gleichberechtigung bedeutet eben auch die gleichen Pflichten zu tragen.
 
Also, ich fordere das. Ich habe gedient. Es gehört nun einmal dazu. Die Wehrpflicht auszusetzen, weil man nicht mehr alle im wehrfähigen Alter einzog, war für mich der falsche Weg. Ebenso dieses Verkrüppelung der Wehrpflicht auf nur noch 10 Monate. Ich persönlich baue darauf, dass es sich demnächst wieder ändert.

Wir müssen keine Wehrpflicht neu einführen. Wir müssen diese lediglich aktivieren. Sie muss meiner Meinung auch nicht zwingend für beide Geschlechter gelten.

Korrekt, die Wehrpflicht muss nicht neu eingeführt werden. Die Aussetzung der Wehrpflicht muss einfach aufgehoben werden.

Aber im Sinne der Geschlechtergerechtigkeit muss die Wehrpflicht zukünftig auch für Frauen gelten. Gleichberechtigung bedeutet eben auch die gleichen Pflichten zu tragen.
Nur so schnell umstellen lässt sich das wohl nicht. Experten meinten das kann ein paar Jahre dauern.
Und wenn man die Wehrpflicht wieder aktiviert, dann müsse man auch den Zivildienst wieder aktivieren.
 
Nur so schnell umstellen lässt sich das wohl nicht.
Das ist eine Frage des wollens, nicht des könnens.

Schon zu meiner Bundizeit waren Frauen unter den Wehrdienstleistenden, eben freiwillig und die meisten mit Ziel Sanitärdienst. Die AGA machen wir aber zusammen. Da gabs dann eben zwei weibliche Stuben und eine Dusche die nur für Frauen war und fertig. Alles andere machen die 1:1 genau so wie wir Männer auch, mit kleinen Vergünstigungen bei körperlichen Aufgaben (die Anforderungen beim Sporttest sind etwas nach unten angepasst und bei der Eskalatierwand auffer HiBa gabs dann ein kleines Bänkchen davor, was die meisten Damen aber ehrenhaft abgelehnt haben und sich lieber von nem Kameraden hochwuchten ließen^^).

Wie Reisner kürzlich im ORF schon ausführte, das meiste scheitert am (politischen) Willen. Er hat sprichwörtlich gesagt wir stehen ohne Hose da in Europa und selbst jetzt nach 3 Jahren krieg vor der Haustür gibts immer noch keine echtej Bemühungen mal den Schneider kommen zu lassen, obwohl der Rest der Welt schon drüber lacht wie der hosenlose Bubi darum betteln muss wenigstens zu Verhandlungen eingeladen zu werden.

Das ist etwas, was die Autokraten als riesen Vorteil gegenüber uns haben. Wenn der Chef sagt wir machen jetzt XY, egal was, dann werden alle Leute der "Regierung" alles dafür tun damit es irgendwie funktioneirt, denn sonst werden sie kassiert und ersetzt. Wenn bei uns einer sagt wir machen jetzt XY, egal was, schauen alle Beamten erst mal nach was alles warum ja so nicht geht und wie man mit minimalstem Aufwand irgendwie drumrum kommt, denn wenns nicht funktioniert passiert ihnen nichts, im Extremfall vielleicht Freistellung bei vollen Bezügen.
Beide Varianten sind schlecht weil es die jeweiligen Extreme sind, aber uns würde ein Schritt in die passende Richtung da ziemlich gut tun.

Ich hoffe wirklich, dass wir aufwachen bevor es hier so aussieht wie im Donbass.
 
Natürlich geht das nicht so schnell.
1989 hatten wir Kasernenkapazitäten für fast 1/2 Mio. Mann, jetzt noch für unter 100.000, weil ein Teil heutzutage offensichtlich tatsächlich von zu Hause aus zur Arbeit fährt.
Es ist schon eine gewaltige logistische und bauliche Herausforderung, meinethalben die jetzige Truppe zu verdoppeln.
Mit Glück kann das binnen 5 Jahren geschehen, fürchte jedoch es wird länger dauern.
 
Es ist schon eine gewaltige logistische und bauliche Herausforderung, meinethalben die jetzige Truppe zu verdoppeln.
Stell dir mal vor, ein Putin, ein Xi, ein Kim oder sonstwer stellt sich morgen auf den Balkon und sagt "ich will in 4 Wochen Platz für 200.000 Mann zusätzlich haben plus was zum anziehen, was zum essen, ein Dach überm Kopf und einen Ausbildungsplan".

Glaubst du ernsthaft da sagt einer "das geht ja nicht da brauchen wir 5 Jahre"? Die machen das dann einfach.

Und der Punkt ist wir können das auch - wenn wir WOLLEN.
Ich habe Fabrikhallen gesehen die innerhalb weniger Wochen gebaut wurden wo alles an Grundlagen vorhanden war (Strom, Wasser, Heizung usw) die groß genug waren um Tausende Menschen zu beheimaten. Das könnte man übergangsweise so machen bis die Kasernengebäude nach 3 Jahren ne Baugenehmigung haben und nach 5 Jahren der Rohbau steht.

Das führt im Thema jetzt zu weit von der Ukraine weg, aber das Prinzip ist hier dasselbe. Wir sind industriell in der Lage, innerhalb weniger Wochen beispielsweise viele voll funktionsfähige PZH2000 zu bauen und die in die Ukraine zu liefern. Wir sind aber als Gesellschaft nicht mehr in der Lage solche Entscheidungen zu treffen und die nötigen Dinge dann auch konsequent und schnell durchzuziehen. Wir haben uns böse ausgedrückt über die letzten Jahrzehnte daran gewöhnt, zu pennen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wir haben uns böse ausgedrückt über die letzten Jahrzehnte daran gewöhnt, zu pennen.

Nein - der gemeine Homo germanus wohlhabius ist lediglich träge und damit feige geworden. Jahrtzehntelang wurden selbst durch massive eigene Unfähigkeit verursachte Verluste abgefedert und vom "Wähler" ferngehalten.

Diese "anerzogene" Unfähigkeit ein "verlieren" zu akzeptieren - verhindert nun nachhaltig konsequente, mutige und somit oftmals schmerzhafte Entscheidungen.

Feigheit und Verlustängste - wir sind der sprichwörtliche Frosch im Kochtopf. Putin, Trump, Xi sind die Köche.
 
Stell dir mal vor, ein Putin, ein Xi, ein Kim oder sonstwer stellt sich morgen auf den Balkon und sagt "ich will in 4 Wochen Platz für 200.000 Mann zusätzlich haben plus was zum anziehen, was zum essen, ein Dach überm Kopf und einen Ausbildungsplan".

Glaubst du ernsthaft da sagt einer "das geht ja nicht da brauchen wir 5 Jahre"? Die machen das dann einfach.
Ja, das würden die Chinesen tatsächlich wuppen. Zum Vergleich: in der Coronazeit haben die es geschafft, innerhalb von 8 Tagen (sic!) ein Krankenhaus mit 1000 Betten zu bauen. Der Umfang entspricht beinahe einem Universitätsklinikum hierzulande. Die werden auch eine Weile gebraucht haben, das zu planen, es wird nicht die technische Ausstattung einer Uniklinik haben, aber 8 Tage sind 8 Tage.
https://www.n-tv.de/panorama/Krankenhaus-in-Wuhan-nach-acht-Tagen-fertig-article21551361.html

Bei uns hat man, nachdem klar war, dass wir gar nicht die Infrastruktur für eine Wehrpflicht haben, noch immer keine fertigen Pläne vorweisen können - würde mich freuen, wenn jemand das Gegenteil nachweisen könnte. Für Geklüngel hat man einfach keine Zeit mehr. Man stelle sich mal vor, dass in einem Geschichtsbuch eines Tages steht, die Deutschen waren nicht wehrtüchtig, weil sie es von 2022 bis 2028/29 nicht geschafft hätten, Kasernen zu bauen. Die Hälfte der Zeit ist übrigens schon rum. :fresse:


Das ist ja alles schön und gut, aber wo auf der Welt ist das bitte so? Die traurige Realität ist, das auch nach dem Ende des zweiten Weltkrieges weiterhin die Devise "das Recht des Stärkeren" galt.

Und da sind auch die USA nicht unschuldig daran. Guck dir doch mal die letzten drei demokratischen US-Präsidenten an (Biden, Obama u. Clinton) und wie die das US-Militär eingesetzt haben.

Am Ende des Tages ist das Völkerrecht auch einem demokratischen US-Präsidenten egal und er kann das US-Militär einsetzen, wie er möchte, einfach weil faktisch das Recht des Stärkeren gilt. Wer soll die USA daran hindern? Und das gleiche gilt auch für Russland und China.

Frankreich und UK könnten sich auch so benehmen, wenn sie es wollten, da sie ständige Mitglieder des UN-Sicherheitsrates sind und damit gegen jede Resolution ein Veto einlegen können.
Ja, richtig, das Recht des Stärkeren gilt. Stumpf ist Trumpf. Dennoch, stell dir mal vor, es gäbe keine rechtlichen und ethischen Regeln, um das zu begrenzen. Das Recht der ersten Nacht wäre dann noch ein mildes Beispiel, das wir dann aufzählen könnten.


Also, ich fordere das. Ich habe gedient. Es gehört nun einmal dazu. Die Wehrpflicht auszusetzen, weil man nicht mehr alle im wehrfähigen Alter einzog, war für mich der falsche Weg. Ebenso dieses Verkrüppelung der Wehrpflicht auf nur noch 10 Monate. Ich persönlich baue darauf, dass es sich demnächst wieder ändert.
Deine Einstellung in Ehren, aber wie viele der aktuell ggf. Wehrpflichtigen zwischen 18-40 Jahren würde das denn auch so sehen? Man hat sich an den Frieden gewöhnt, was ja eigentlich auch gut ist, bis dann doch wieder Krieg passiert. Und wieviele dieser jungen Menschen wären bereit, sich jetzt oder in den nächsten Jahren in Litauen stationieren zu lassen?
Wenn doch bereits COVID so viel Gegenwehr hervorgerufen hat, muss man sich einfach darauf einstellen, dass es in den nächsten Jahren unruhig werden könnte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, das würden die Chinesen tatsächlich wuppen. Zum Vergleich: in der Coronazeit haben die es geschafft, innerhalb von 8 Tagen (sic!) ein Krankenhaus mit 1000 Betten zu bauen. Der Umfang entspricht beinahe einem Universitätsklinikum hierzulande. Die werden auch eine Weile gebraucht haben, das zu planen, es wird nicht die technische Ausstattung einer Uniklinik haben, aber 8 Tage sind 8 Tage.
https://www.n-tv.de/panorama/Krankenhaus-in-Wuhan-nach-acht-Tagen-fertig-article21551361.html
Entschuldigung, ich stimme hier ja mit sehr vielem überein und bin auch der Überzeugung, dass mit mehr tatsächlichem Willen bei uns mehr ginge, aber hier werden immer noch autoritäre mit demokratischen Staaten verglichen. Dann entscheide man sich bitte: Wenn man all diese Dinge komplett ohne Bürokratie, ausschließlich mit einem "Oberbefehl" haben möchte, ja dann brauchen wir auch nichts mehr gegen Russland machen, dann scheint deren Kontrolle über Europa ja scheinbar eine wünschenswerte Alternative zu sein?
Wer weiß denn wen China für den Aufbau (!) da so hingeschickt hat, vielleicht viele Uiguren als Zwangsarbeiter? Sorry, nochmal: Entscheidet Euch mal. Was wollt Ihr, dass die Politik oder im schlimmsten Fall der eine "Politiker" einfach so diktieren kann und dann läuft das schon (schön fix) ohne jede Prüfung, ohne jegliche allgemeine politische Zustimmung, inkl. das dann unter Umständen zig tausend Leute unter Zwang so etwas aufbauen sollen oder wollt Ihr Demokratie? Wenn auch keine direkte, dann doch sehr viel mehr Freiheit als in diesen Staaten?

Diese Dinge dort gehen nur durch Zwang. Sehr viel direkten Zwang und zusätzlich noch einigem Indirekten. Wollen wir uns dahin entwicklen und dann jubeln? ;)
 
Entscheidet Euch mal. Was wollt Ihr
Ein System, das es schafft, nicht an seinen eigenen Unfähigkeiten zu ersticken.

Es geht nicht darum dass jemand diktatorisch etwas entscheiden können soll - ich schrieb weiter oben schon "beide Extreme sind schlecht". Aber wir sind das andere Extrem: Alles wird jahrelang 17x rauf und runter diskutiert, dann ein nicht funktionierendes da viel zu komplexes Gesetz erlassen weil man nicht in der Lage ist, in einem Krisenfall auch mal 3 grade sein zu lassen und Jahre für ne Genehmigung einer Kaserne braucht weil da keine Ahnung noch ein süddeutscher Fleckenschwanzlurch gesichtet wurde.

Ein System, wie es in der freien Wirtschaft, einer großen Firma, gelebt wird wäre schon ein Fortschritt. Da wird auch viel diskutiert und Dinge dauern meist länger als sie müssten und werden oft teurer als geplant und müssen durch Gremien, Betriebsräte und hastenichtgesehen (alles ziemlich analog zu Staaten...), nur ist erstens das Ausmaß da noch erträglich (Entscheidungen dauern Wochen, nicht Monate) und zweitens gibts da wenns richtig brennt auch mal eine deutlich kürzere Entscheidungsroute (und eine defekte Moselschleuse wird in zwei Wochen neu gebaut wo die Regierung anfangs von mindestens 4 Monaten geblubbert hat).

Es ist einfach extrem nervend, dass selbst wenn wir wirklich ohne Hose mit dem Rücken zur Wand stehen man immer noch nicht aus dem Quark kommen will und an vermeintlich einfachen Dingen scheitert. Wie Herr_M schon sagte: "in einem Geschichtsbuch eines Tages steht, die Deutschen waren nicht wehrtüchtig, weil sie es von 2022 bis 2028/29 nicht geschafft hätten, Kasernen zu bauen."
 
Entschuldigung, ich stimme hier ja mit sehr vielem überein und bin auch der Überzeugung, dass mit mehr tatsächlichem Willen bei uns mehr ginge, aber hier werden immer noch autoritäre mit demokratischen Staaten verglichen. [...] Wollen wir uns dahin entwicklen und dann jubeln? ;)
Du hast recht, man kann es kategorisch nicht miteinander vergleichen. Ich habe auch nicht die Erwartung, dass hier sowas möglich wird. Und nein, ich möchte garantiert nicht in einem solchen System leben. Da will ich auch nicht missverstanden werden. Der Punkt ist aber, dass Olaf Scholz die Zeitenwende vor ziemlich genau drei Jahren ausgerufen hat. Und heute liest man sowas:

Die Truppe brauche noch in diesem Jahr 20.000 neue Soldatinnen und Soldaten, sagte Verbandspräsident Patrick Sensburg verschiedenen Medien.

"Wir haben gar keine Kasernen in der Größenordnung, um alle Wehrpflichtigen eines Jahrgangs einziehen zu können", gab der Minister [Pistorius] zu bedenken

Pistorius selbst hatte im November [2024] erst einen eigenen Gesetzentwurf dazu eingebracht, der dann wegen des Bruchs der Ampelkoalition aber nicht mehr weiter beraten wurde.
https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/wehrpflicht-116.html

Der Staatsrechtler Christian Richter vom Bundeswehr-Forschungsinstitut German Institute for Defence and Strategic Studies (GIDS) hält eine Wiedereinführung der Wehrpflicht noch in diesem Jahr nur teilweise für machbar. Richter sagte MDR AKTUELL, die Wiedereinsetzung der Wehrpflicht könne nicht über Nacht erfolgen
https://www.mdr.de/nachrichten/deut...rpflicht-rueckkehr-nicht-ueber-nacht-100.html


Wenn man doch die Dringlichkeit erkennt, kann man solche Sachen nicht über Jahre aufschieben.
 
Entschuldigung, ich stimme hier ja mit sehr vielem überein und bin auch der Überzeugung, dass mit mehr tatsächlichem Willen bei uns mehr ginge, aber hier werden immer noch autoritäre mit demokratischen Staaten verglichen. Dann entscheide man sich bitte: Wenn man all diese Dinge komplett ohne Bürokratie, ausschließlich mit einem "Oberbefehl" haben möchte, ja dann brauchen wir auch nichts mehr gegen Russland machen, dann scheint deren Kontrolle über Europa ja scheinbar eine wünschenswerte Alternative zu sein?
Wer weiß denn wen China für den Aufbau (!) da so hingeschickt hat, vielleicht viele Uiguren als Zwangsarbeiter? Sorry, nochmal: Entscheidet Euch mal. Was wollt Ihr, dass die Politik oder im schlimmsten Fall der eine "Politiker" einfach so diktieren kann und dann läuft das schon (schön fix) ohne jede Prüfung, ohne jegliche allgemeine politische Zustimmung, inkl. das dann unter Umständen zig tausend Leute unter Zwang so etwas aufbauen sollen oder wollt Ihr Demokratie? Wenn auch keine direkte, dann doch sehr viel mehr Freiheit als in diesen Staaten?

Diese Dinge dort gehen nur durch Zwang. Sehr viel direkten Zwang und zusätzlich noch einigem Indirekten. Wollen wir uns dahin entwicklen und dann jubeln? ;)
Die Chinesen sind in erster Linie fleißig. Du machst hier auch gerade Werbung für Bürokratie, also etwas was auch der deutsche Handwerker gerne überbrücken würde.. aber auch dann würden sie nie im Leben Gebäude inerhalb einer Woche hochziehen, unvollstellbar bei der heutigen Arbeitsweise der Deutschen, bzw allgemein heutiger Generationen aus Industrienationen. Die Wahrheit sieht doch so aus dass wenn China in einer Woche Gebäude hoch zieht, parallel in Europa die Arbeiterschaft meist damit beschäftigt ist nicht zu viel schwitzen. Ich persönlich bin wirklich entsetzt wie vorallem jüngere Leute wie ich heute ihre Arbeit angehen, egal ob beim Service oder in Gewerben, es ist eine Kathastrophe. Also bei aller Liebe aber unsere Gesellschaft steht nicht gerade für Fleiß, zeichnend zum wirtschaftlichen Niedergang Europas, aber der Chinese hat einfach eine komplett andere Mentalität und ihr Arbeitseifer ist absolut vorblidlich.
 
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