Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine

Da lief ein abgekartetes Spiel und Selenskyj kann einem fast leid tun. Nun passiert das, wofür ich mir seit 20 Jahren "Amerikafeindlichkeit" verwerfen lassen muss. Jeder sieht, was das für Arschlöcher sind und dass wir zusehen sollten, ohne die klarkommen. Und das eben nicht erst seit Trump, NSA-Skandal oder dem Überfall auf den Irak.

Ich denke Europa, im besonderen Deutschland, hat nun eine erste Reaktion auf seine neuentdeckte und vom Fritzchen verkündete Unabhängigkeit.
Nur kommt dies für uns, aber auch insgesamt für Europa, zur absoluten Unzeit. Die möglichen Reaktionen und Notwendigkeiten für Europa spielen am Ende den radikalen Parteien in die Hände. Nichts kommt, besonders beim deutschen Wähler, schlechter an als der Umstand, wenn sein Humanitätsgeschwafel und seine Beistandsbekundungen auf einmal im Geldbeutel spürbar werden. Alles geht! Alles ist möglich und alles Gute wird unterstützt - aber es darf nichts kosten!

Amerika hat uns an den Eiern - es wird enorm schmerzhaft sich davon loszureißen und es wird dauern sich wieder welche wachsen zu lassen. Solange werden wir uns auf dem Boden krümmen, vor Schmerzen schreien und nicht auf die Beine kommen. Die Metapher meine ich wörtlich: Müssen wir Amerika militärisch tatsächlich zur Gänze ersetzen, wird dies Merzhaft teuer. Und wir bleiben wirtschaftlich noch eine Weile am Boden.
Wohlstand oder Panzer.
Aufschwung oder Wehrertüchtigung


Am Ende gewinnen in der Ukraine die oberen zehntausend, egal, wer den Krieg gewinnt.
Seit Kriegsbeginn hat sich der Kurs von Rheinmetall verzehnfacht.
Wenn Europa nun allein da steht - passiert das in den nächsten 4 Jahren nochmals.

DAS sind die wahren Gewinner.


Und die Ukraine? Deren Bestand ist jetzt also von Politikern wie Herr Merz, Urban, von der Leyn, und Meloni abhängig?
DAS lässt wenig Raum für Optimismus.

PS. Wann kommt der Spielzug von China?


Die DDR haben wir umsonst bekommen
Da würde ich widersprechen :P

 
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Da lief ein abgekartetes Spiel und Selenskyj kann einem fast leid tun. Nun passiert das, wofür ich mir seit 20 Jahren "Amerikafeindlichkeit" verwerfen lassen muss. Jeder sieht, was das für Arschlöcher sind und dass wir zusehen sollten, ohne die klarkommen. Und das eben nicht erst seit Trump, NSA-Skandal oder dem Überfall auf den Irak.
Auch wenn der Einmarsch im Irak und auch in Afghanistan große Fehler waren, kann man die Trump Regierung nicht mit den Demokraten vergleichen.
Ich denke Europa, im besonderen Deutschland, hat nun eine erste Reaktion auf seine neuentdeckte und vom Fritzchen verkündete Unabhängigkeit.
Nur kommt dies für uns, aber auch insgesamt für Europa, zur absoluten Unzeit. Die möglichen Reaktionen und Notwendigkeiten für Europa spielen am Ende den radikalen Parteien in die Hände. Nichts kommt, besonders beim deutschen Wähler, schlechter an als der Umstand, wenn sein Humanitätsgeschwafel und seine Beistandsbekundungen auf einmal im Geldbeutel spürbar werden. Alles geht! Alles ist möglich und alles Gute wird unterstützt - aber es darf nichts kosten!

Amerika hat uns an den Eiern - es wird enorm schmerzhaft sich davon loszureißen und es wird dauern sich wieder welche wachsen zu lassen. Solange werden wir uns auf dem Boden krümmen, vor Schmerzen schreien und nicht auf die Beine kommen. Die Metapher meine ich wörtlich: Müssen wir Amerika militärisch tatsächlich zur Gänze ersetzen, wird dies Merzhaft teuer. Und wir bleiben wirtschaftlich noch eine Weile am Boden.
Wohlstand oder Panzer.
Aufschwung oder Wehrertüchtigung
Ja Europa hat lange geschlafen. Jetzt kommt die Quittung!
Am Ende gewinnen in der Ukraine die oberen zehntausend, egal, wer den Krieg gewinnt.
Seit Kriegsbeginn hat sich der Kurs von Rheinmetall verzehnfacht.
Wenn Europa nun allein da steht - passiert das in den nächsten 4 Jahren nochmals.

DAS sind die wahren Gewinner.
Und warum haben sie nicht genug Artillerie-Munition produziert und geliefert?
Und die Ukraine? Deren Bestand ist jetzt also von Politikern wie Herr Merz, Urban, von der Leyn, und Meloni abhängig?
DAS lässt wenig Raum für Optimismus.
Wenn Europa nicht mehr für die eigene Verteidigung macht, schnappt sich Putin noch andere Länder.
PS. Wann kommt der Spielzug von China?
Die holen sich noch Taiwan.
 
Die Pressestimmen sind interessant. Die Trump/Vance-Shitshow erhält Applaus vom Medwedew ("nützlich"), Orban und einigen Republikaner*innen. Einige schweigen (China), die anderen bekräftigen Selensky und wenden sich teils von Trump ab. Am Ende werden die USA noch aus der NATO geworfen, weil sie nutzlos geworden sind.
 
Am Ende werden die USA noch aus der NATO geworfen, weil sie nutzlos geworden sind.
Rein pragmatisch: Wann war die Nato denn mal zu was nutze?

Praktisch, faktisch, paktisch bleiben als Bündnisfälle - NULL Einsätze. (Ich ignoriere bewusst die Ausrufung des Bündnisfalles zu 9/11. Das war eine reine Beileidsbekundung.)
Nebenher das viel zu späte Eingreifen im Kosovo und das Versagen in Afghanistan.

Das war die Kurzfassung von 75 Bestandsjahren. Und all die Jahre waren es nicht Natosoldaten oder Panzer, die den "Anderen" von etwas abhielten.
Es war alleinig! der glaubhaft gemachte beiderseitige Wille wirklich alles in Flammen aufgehen zu lassen, wenn einer was versucht.
Und nicht zuletzt die Merkel Jahre, viele Wohlstand sichernde Entscheidungen, und anderes mehr, haben den Eindruck entstehen lassen, dass wir dies nicht mehr wagen würden.

DAS ist unser Problem ... nicht Trump. Der ist nur ein Symptom des Sparens bei der Bildung.
 
Rein pragmatisch: Wann war die Nato denn mal zu was nutze?

Praktisch, faktisch, paktisch bleiben als Bündnisfälle - NULL Einsätze. (Ich ignoriere bewusst die Ausrufung des Bündnisfalles zu 9/11. Das war eine reine Beileidsbekundung.)
Nebenher das viel zu späte Eingreifen im Kosovo und das Versagen in Afghanistan.
Die Nützlichkeit der NATO lässt sich schlecht verifizieren oder gar falsifizieren. Dass es keinen Bündnisfall gab, könnte eher als Erfolg denn als Misserfolg gewertet werden - es ist ein erklärtes Ziel der NATO. Weder der Kosovo noch Afghanistan waren zum jeweiligen Zeitpunkt Teil des "Verteidigungsbündnisses".
Die jüngsten Beitritte (Finnland, Schweden) sowie der Wunsch anderer Länder der Allianz beizutreten, lassen auf eine prognostizierte Nützlichkeit seitens dieser Staaten schließen, ansonsten würden sie sich das Beitrittsgehampel nicht antun. Darüberhinaus ist die NATO solchen Imperialisten wie Putin ein Dorn im Auge.
 
Schon klar. War eher im militärischen Sinne zu verstehen ;)
Oups. Dann Sorry! Da haste recht. Das hab ich missverstanden. Aber im Falle eines Falles ... hätten wir gewonnen.:devil:



Die Nützlichkeit der NATO lässt sich schlecht verifizieren oder gar falsifizieren. Dass es keinen Bündnisfall gab, könnte eher als Erfolg denn als Misserfolg gewertet werden - es ist ein erklärtes Ziel der NATO. Weder der Kosovo noch Afghanistan waren zum jeweiligen Zeitpunkt Teil des "Verteidigungsbündnisses".
Ich stelle nicht die Nützlichkeit der NATO infrage. Sondern die Fehlinterpretation, wodurch ihr Nutzen begründet wurde.
Das waren die Atomwaffen - mehr nicht. Und eben dieses Vernichtungspotential nimmt Putin offenbar nicht mehr ernst.
Die Soldaten und Panzer der Nato hat der Warschauer Pakt nie ernst genommen. Er war dem haushoch überlegen.



Eine recht gute Analyse, finde ich. Betrachtet beide Seiten. Der Fazit daraus am Ende ist - die Zahl unter dem Strich war und ist schwarz. Solange das so bleibt - bleibt alles so wie es ist. Das zu ändern führt aber dazu, dass wir alle verlieren. Und (finanziell)verlieren - können manche hier(Europa) gar nicht.
 
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Trump riskiert auch für das eigene Militär einiges. Und Europa hat durchaus Militärisch einiges zu bieten. Zum Teil auch technisch besser aufgestellt als Amerikanische Systeme.
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Sehe ich nicht so. Die Russen schaffen es nicht mal die Ukraine einzunehmen. Wieso sollten wir da Angst haben?
Weil die Ukraine das nicht ewig durchhält.
Besonders wenn die USA als Helfer komplett wegfällt und Europa nicht massiv Geld in die Hand nimmt.

Irgendwann ist der Krieg vorbei, aber dann hat Russland (höchstwahrscheinlich) noch immer Kriegswirtschaft, ein hochgerüstes Militär und eine heißgelaufene Rüstungsproduktion. Russland MUSS damit irgendetwas tun, ansonsten rutscht das Land in eine große Rezession. Russland hat danach keinen Grund es nicht woanders zu probieren, wenn es in der Ukraine keine eindeutige Niederlage erleidet.

Analysten wie z.B. Anders Puck Nielsen gehen davon aus, dass Russland danach die Grenzen austestet.
Also z.B. in Finnland ein paar Quadratkilometer leere Tundra besetzt.
Wenn darauf der Nato Bündnisfall ausgelöst wird und die Mitgliedstaaten nicht gemeinsam hart reagieren um Russland wieder rauszuwerfen, dann ist die Nato eigentlich Geschichte :(
Alleine können die angrenzen Länder, besonders das Baltikum, Russland nicht standhalten.

Deshalb wäre es auch fatal, wenn USA die Truppen komplett aus Europa abzieht.
Ohne US Stolperdrahttruppen könnte die USA unter Trump einfach über Aggrssionen hinwegsehen und gibt Russland damit indirekt grünes Licht.
 
Irgendwann ist der Krieg vorbei, aber dann hat Russland (höchstwahrscheinlich) noch immer Kriegswirtschaft, ein hochgerüstes Militär und eine heißgelaufene Rüstungsproduktion. Russland MUSS damit irgendetwas tun, ansonsten rutscht das Land in eine große Rezession. Russland hat danach keinen Grund es nicht woanders zu probieren, wenn es in der Ukraine keine eindeutige Niederlage erleidet.
Was auch daran liegt, dass die Sanktionen gegen Russland nur halbherzig sind.
Und natürlich muss Europa aufrüsten. Seit gestern ist die Nato Geschichte. Europa braucht einen eigenen atomaren Schirm und gute Armeen, die gegenhalten können.
 
Sehe ich nicht so. Die Russen schaffen es nicht mal die Ukraine einzunehmen. Wieso sollten wir da Angst haben?
Und wieso siehst du das so ? So ziemlich alle Expertenstimmen sprechen davon den Russen nicht zu unterschätzen, vorallem die Produktionskapazitäten lassen einen Europäer derzeit ergrauen. Wieso sollten wir Angst haben... ich würde mal stark behaupten weil das jetzt der Monent ist wo die Angst vor Russland rational vertretbar ist, auch bei den Westeruopäern. Es ist Zeit etwas zu tuen, und ich habe eher davor Angst dass nichts passiert.

PS: Die Russen nehmen die Ukraine ein, kommen voran und kompensieren ihre horensen Verluste. So zumindest der aktuelle Stand. Die Ukraine dagegen würde ohne Hilfen nichtmal ein Jahr durchhalten, und dabei stellen sie bereits die größte Streifkraft Europas auf.
 
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Ich stelle nicht die Nützlichkeit der NATO infrage. Sondern die Fehlinterpretation, wodurch ihr Nutzen begründet wurde.
Das waren die Atomwaffen - mehr nicht. Und eben dieses Vernichtungspotential nimmt Putin offenbar nicht mehr ernst.
Die Soldaten und Panzer der Nato hat der Warschauer Pakt nie ernst genommen. Er war dem haushoch überlegen.
Die Nato hat Luftüberlegenheit. Wenn sie wollten könnten die Amerikaner, in nur wenigen Tagen die Luftwaffe Russlands komplett ausschalten und alles kaputt bomben.
(Wenn es keine Atomwaffen gäbe.)
 
Und wieso siehst du das so ? So ziemlich alle Expertenstimmen sprechen davon den Russen nicht zu unterschätzen, vorallem die Produktionskapazitäten lassen einen Europäer derzeit ergrauen. Wieso sollten wir Angst haben... ich würde mal stark behaupten weil das jetzt der Monent ist wo die Angst vor Russland rational vertretbar ist, auch bei den Westeruopäern. Es ist Zeit etwas zu tuen, und ich habe eher davor Angst dass nichts passiert.
Ich rede von jetzt.
Wenn der Krieg beendet wird, wird Russland natürlich wieder aufrüsten und da müssen wir mit aufrüsten.
Die Freiheit Europas wird sich in den nächsten Jahren entscheiden.
 
Sehe ich nicht so. Die Russen schaffen es nicht mal die Ukraine einzunehmen. Wieso sollten wir da Angst haben?
Eine sehr vereinfachte Sichtweise.

Hitler hat es auch nicht geschafft ... also ebenso kein Grund Angst zu haben?
Es geht um den Versuch. Vor dem sollte man sich fürchten und entsprechend handeln. Die Erfolgschancen sind vollkommen egal.
Die Freiheit Europas wird sich in den nächsten Jahren entscheiden.
Geht es noch dramatischer? Es gilt, einen Diktator einzubremsen, der außer Kontrolle geraten ist. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Um Leben und Tod - da gehe ich mit. Aber nicht um unsere Freiheit. Bevor es um die geht, sollte die Welt schon mehrfach untergegangen sein im atomaren Feuer.

Und sowie DAS wieder der zu zahlende Preis ist - ist auch wieder Ruhe mit Russland.
 
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Ich rede von jetzt.
Wenn der Krieg beendet wird, wird Russland natürlich wieder aufrüsten und da müssen wir mit aufrüsten.
Die Freiheit Europas wird sich in den nächsten Jahren entscheiden.
Russland rüstet bereits auf, hab die Zahen nicht im Kopf aber in diesem Tempo sind sie bereit in 3-4 Jahren Krieg gg die NATO zu führen, in Europa. Dieses Ungleichgewicht muss unbedingt von uns bereinigt werden so lange wir noch Zeit haben, die Amis sind nämlich raus.
 
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