Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine

Wie kommst du denn bitte auf diese Herleitung ? Wie gehst so was ???
Wie gesagt, lies deinen Text.
Nochmal, die Russen haben keine Angst vor einem Angriff aus Europa, weil sie wissen dass keiner drohte und droht, jetzt nicht wie vor dem Krieg nicht.
Nochmal, für Putin Versteher. Die Nato greift nicht an
Für die Russen ist der Verbleib der Ukraine in der russ Einflusszone um Welten wichtiger, als Finland. War das verständlich ?
Den werden sie verlieren, da die Ukraine in die Nato eintreten wird.
 
Kommt ihr zwei bitte mal wieder klar @Threshold und @behemoth85? :schief:

STFU!

Keiner weiß so richtig worüber ihr euch überhaupt streitet, weil teilweise nur Einzeiler heraus kommen, also lasst es bitte im öffentlichen Bereich sein. Zur Not, falls ihr euch die Köpfe einschlagen wollt, dann bitte per PN.
 
Das hier ist mal wieder sehr gut. Man sieht in dieser Diskussion, wie viele auf die russische Desinforamtion hereinfallen, wir sehen es in der Politik, wer von Russland Geld bekommt.

"... Es mag noch kein konventioneller Krieg sein, aber Desinformationskampagnen, Sabotageaktionen und Probeangriffe sind seit Jahren im Gange. Der Militärexperte Georg Häsler erklärt in einer Videoanalyse, wie Russland stufenweise angreift und warum der Westen aufwachen muss...."

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MIst, wollte mir gerade Popcorn holen.

Trennung

" Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell hat Bedenken Deutschlands und der USA gegen ukrainische Angriffe auf russische Ziele mit westlichen Waffen zurückgewiesen. Es sei "lächerlich zu behaupten, dass das Zulassen von Zielen auf russischem Territorium bedeutet, dass wir uns im Krieg gegen Moskau befinden", sagte Borrell am Freitag vor einem EU-Verteidigungsministertreffen in Brüssel. Wenn die Ukraine auf Angriffe von russischem Gebiet reagiere, entspreche dies internationalem Recht.

Angesichts der jüngsten russischen Luftangriffe hatte die Ukraine von den Verbündeten erneut gefordert, Beschränkungen für den Einsatz ihrer Waffen aufzuheben. Berlin und Washington fürchten in diesem Fall jedoch eine Konfrontation mit Moskau. "


Recht hat er, nur hat er da wenig zu sagen.
 
Naja, schau Dir das Video zwei Beiträge über Dir an. Es lohnt. Die Desinformationskampagnen der Russen stoßen in weiten Teilen der Bevölkerung auf fruchtbaren Boden. Das ist nicht witzig.
Ist es auf jeden Fall nicht, aber ich alleine kann da nichts machen und ich maße mir auch nicht an, zu wissen, wie die Vorgehen der jeweiligen Regierungen sind.
 

So wie es aussieht konzentrieren sich die Kämpfe jetzt vor allem auf die Stadt Pokrowsk. Welche strategisch sehr wichtig für beide Parteien ist. Die Einwohner wurden aufgefordert die Stadt zu verlassen.
Diese könnte wohl ähnlich wie Bachmut dem Erdboden gleich gemacht werden.
 
Wer eine Stunde Zeit hat, kann sich dieses Video über die weltpolitische Lage eines alten US-Analysten anhören. Ja, vieles sehe ich ähnlich. Gerade die Rolle Chinas ist offen. Dazu die BRICS-Staaten. Ray McGovern geht ziemlich hart mit aktuellen US-Politikern ins Gericht, weil Sullivan und Blinken seiner Meinung nach gefährliche Amateure sind.

Seine These, dass sich die USA überschätzen, teile ich. Ob der in Minute 40 angedeutete Weg, taktische Atombomben an die Ukraine zu übergeben, stimmt, kann ich schwer beurteilen. Aber er beschreibt mögliche Wege, die passieren könnten. Spannend ist der Ansatz, dass die abgestürzte F16 durch eigenen Abschuss falsch konfigurierter Patriotraketen verursacht wurde, weil die Freund-Feinderkennung fehlerhaft war. Das würde auch erklären, warum der Chef der Luftwaffe einen Tag später rausflog.

Die Befürchtung, dass "der Westen" isoliert wird, weil die BRICS-Staaten über wirtschaftliche Zusammenarbeit auch enge Militärbündnisse bilden könnte, teile ich. Und das China in Kürze in Taiwan einmaschiert, halte ich auch wahrscheinlich. China scheint die alte Doktrin aufgegeben zu haben, nicht in andere Länder einzufallen. China soll Russland erlaubt haben, die Ukraine anzugreifen, auch das klingt plausibel. Die ganzen Ausführungen zum chinesisch-russischen Verhältnis sind gut. Alles eine Meinung, aber nachvollziehbar begründet.

Die EU kommt relativ gut weg. An den "Fack EU" Ausspruch von Nuland kann ich mich noch gut erinnern. Jetzt erahne ich, welche Hintergründe es haben könnte. Ob ich den Regierungwechsel in der Ukraine 2013 aber von "außen gesteuerter Putsch" nennen würde, insbesondere weil spätere Wahlen frei und unabhängig waren, weiß ich nicht. Aber das kann man so machen. Und auch wenn es so wäre, ist das kein Grund, einzufallen, wie es die Russen machten. Das ist weiterhin ein Angriffskrieg.

Was wir daraus lernen und machen sollten? Keine Ahnung. Wie es in der Ukraine weitergehen wird? Keine Ahnung

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Und hier nochmal zur Erinnerung die zehn Jahre alte Geschichte mit Nuland. Was Ray McGovern sagt, passt Du den Informationen.
 
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Was wir daraus lernen und machen sollten?
Das ist für mich recht einfach zu beantworten.
Wir, der demokratische Westen, müssen die Ukraine bedingungslos und konsequent unterstützen - bis zur Aufgabe Russlands.
Die Ukraine benötigt u.a. die Freigabe, mit weitreichenden westlichen Waffen tief in Russland wirken zu können, um Logistik, Nachschub und militärische Objekte nachhaltig zu (zer)stören.
Russland wird nicht durch "die eine" Schlacht geschlagen, sondern durch die großflächige, fortwährende Zerstörung von infrastrukturellen und militärischen Assets, sowie durch die Notwendigkeit immer mehr und mehr Personal, Gerät und Finanzmittel in den Krieg zu investieren.
Russland wird die aktuellen Verluste an Mensch und Material ganz sicher nicht unbegrenzt lange verkraften können - Russland weiß aber, dass es letztlich nur länger als die Ukraine durchhalten muss und hat angesichts der personellen und materiellen Überlegenheit, zuzüglich seiner Skrupellosigkeit, leider aktuell die besseren Karten.
Das muss der Westen ausgleichen.

Warum?
Weil wir ganz konkret befürchten müssen, dass der Aggressor im Falle eines Sieges mit der dann erhaltenen Beute nicht saturiert sein wird.
Er wird daraus ableiten, dass man sich mit Gewalt noch mehr holen kann, weil der Westen irgendwann mürbe wird. Man muss als Aggressor also nur brutal und ausdauernd genug vorgehen.
Darüber hinaus gibt es global sehr viele weitere warme oder kalte Territorialkonflikte, die das russische Vorgehen als Blaupause nutzen werden.

Für eine friedvolle Welt muss es Grundbedingung sein, sich des anderen Hab und Gut (oder Territorium) nicht mit Gewalt zu beschaffen - wenn man es doch macht, darf es sich nicht lohnen bzw. muss es derart teuer erkauft sein, dass man es sich sehr gründlich überlegt.

Der Westen braucht hier zunächst den Konsens, dass dies so ist und muss im Ergebnis dieser Erkenntnis konsequent handeln.
Das bedeutet, im Sprech unseres Verteidigungsministers: kriegstüchtig werden.
Und das wird uns etwas kosten: Bequemlichkeit und auch Wohlstand.
Die Alternative, nämlich sich hier weiterhin überwiegend passiv zu verhalten und nur das allernötigste zu machen, wird allerdings langfristig teurer!
 
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... Wir, der demokratische Westen, müssen die Ukraine bedingungslos und konsequent unterstützen - bis zur Aufgabe Russlands.
...
Das ist genau der Tenor, den ich bisher nutzte und auch weiter nutzen werden. Trotzdem kommen in dem Video ein paar mögliche Entwicklungen zur Sprache, die ich unschön finde. Insbesondere China ist der schwer einschätzbare Punkt.

Ich meine ja auch, alle Waffensystem in die Ukraine. Und sobald die russischen Soldaten aus der Ukraine in den Grenzen von 2013 vertrieben sind, kann man mit Verhandlungen beginnen. Niemand will Russland auch nur einen m² Land wegnehmen. Wir wollen einfach nur in Frieden leben.

Trotzdem braut sich etwas zusammen und es scheint aktuell, so der ehemalige US-Analyst ziemlich dilettantische Diplomaten in US-Reihen zu geben. Und das kann unnötige weitere Konfliktherde auslösen.
 
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Das ist genau der Tenor, den ich bisher nutzte und auch weiter nutzen werden. Trotzdem kommen in dem Video ein paar mögliche Entwicklungen zur Sprache, die ich unschön finde. Insbesondere China ist der schwer einschätzbare Punkt.

Ich meine ja auch, alle Waffensystem in die Ukraine. Und sobald die russischen Soldaten aus der Ukraine in den Grenzen von 2013 vertrieben sind, kann man mit Verhandlungen beginnen. Niemand will Russland auch nur einen m² Land wegnehmen. Wir wollen einfach nur in Frieden leben.

Trotzdem braut sich etwas zusammen und es scheint aktuell, so der ehemalige US-Analyst ziemlich delettantische Diplomaten in US-Reihen zu geben. Und das kann unnötige weitere Konfliktherde auslösen.
Das führt nun vielleicht vom Weg ab, aber China tut das, was es schon immer tut, nur zunehmend aggressiver: Seinen Machtbereich ausdehnen. Sieht man u.a. jüngst an den See- und Luftraumverletzungen Japans.

Ich finde, die Chinesen kann man einigermaßen gut einschätzen, da China mMn recht pragmatisch unterwegs ist.

Die Rolle Indiens dagegen ist für mich eher fragwürdig. Die können und wollen sich weder für die eine, noch die andere Seite entscheiden und sind ein nicht unbedeutender Player.
 
Ob ich den Regierungwechsel in der Ukraine 2013 aber von "außen gesteuerter Putsch" nennen würde, insbesondere weil spätere Wahlen frei und unabhängig waren, weiß ich nicht. Aber das kann man so machen. Und auch wenn es so wäre, ist das kein Grund, einzufallen, wie es die Russen machten. Das ist weiterhin ein Angriffskrieg.
Da hast du recht, es ist kein rationaler Grund die Ukraine anzugreifen, trotzdem ist es eine der Ursachen der heutigen Lage.
 
Ich finde, die Chinesen kann man einigermaßen gut einschätzen, da China mMn recht pragmatisch unterwegs ist.
Das Problem der Chinesen, neben Taiwan, ist das hier. Sie bekommen einfach von Kuchen zu wenig ab. England z.B. bekommt wegen hunderter kleiner Inseln über der welt verteilt mehr als das doppelte an Fläche zugesprochen. Was als friedliche Verteilung begann, wird mit immer härteren Bandagen ausgekämpft, insbesondere im südchinesischen Meer.

Das hat jetzt nichts direktes mit dem Ukrainekrieg zu tun, wir sollten das hier nicht weiter vertiefen, aber es geht um die Motivation der jeweiligen Verbündeten der Ukraine und seines Gegners
 
Die Mongolei grenzt direkt an Russland. Alleine schon abzulehnen dass deren Präsident einreisen darf wäre ein schwerer diplomatischer Streitfall geworden - Putin zu verhaften könnte den nächsten Krieg bedeuten und die Mongolei hat laut Google grade ganze 9300 Mann aktives Militär. Die könnten sich selbst gegen ein Russland das gerade fast alles in der Ukraine stehen hat keine 2 Wochen verteidigen.
 
Die Mongolei grenzt direkt an Russland. Alleine schon abzulehnen dass deren Präsident einreisen darf wäre ein schwerer diplomatischer Streitfall geworden - Putin zu verhaften könnte den nächsten Krieg bedeuten und die Mongolei hat laut Google grade ganze 9300 Mann aktives Militär. Die könnten sich selbst gegen ein Russland das gerade fast alles in der Ukraine stehen hat keine 2 Wochen verteidigen.
Aus Sicht der Mongolei ist das auch alles soweit verständlich. Die sitzen zwischen den Stühlen, quasi in der Schraubzwinge.
Allerdings muss das dennoch formell Konsequenzen haben, denn es ist ein verbindlicher internationaler Vertrag, den man, einmal ratifiziert, auch einhalten muss. Tut man es nicht, sollte es angemessen gerügt und ggf. sanktioniert werden.
Es darf ja nun auch keine Schule machen vertragliche Verpflichtungen nur nach eigenem Ermessen umzusetzen.
 
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