Zum ersten Mal seit Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine hat Kremlchef Wladimir Putin mit westlichen Journalisten gesprochen. Er verteidigte die Zusammenarbeit mit der AfD und drohte mit einer "asymmetrischen Antwort", sollte sein Land von der Ukraine mit vom Westen gelieferten Waffen...
web.de
Putin fällt in der Ukraine ein, wegen nem "Naziproblem" und hier lobt er die Nazipartei...der Typ nimmt doch Drogen...
Das ist sowieso schizophren.
Eine selbsterklärt patriotische Partei, die sich mit Kreml-Russland ins Bett legt, oder sich sogar von Putin heimlich teil-finanzieren lässt, kann nicht patriotisch im Sinne des Höcke Spruches "Alles für Deutschland" sein.
Völliger Bullshit.
Es mag zwar Gemeinsamkeiten geben (z.B. strikte Ablehnung von Zuwanderung, Amerika- bzw. Kapitalismusfeindlichkeit, Furcht vor Islamisierung), aber am Ende des Tages, wenn es um Rassentheorien der extremen Rechten geht, sind die Slawen doch keinesfalls auf Augenhöhe und gepaart mit (post)sowjetischen Ambitionen doch wohl erst recht keine "Freunde" der deutschen Volks- und Kulturgemeinschaft.
Normalerweise müsste man von extremen Rechten bzw. Anhängern nationalsozialistischer Ideen eine ganz klare Feindschaft mit Russland erwarten, nach dem Motto: "Endlich beenden, was unsere Großeltern begonnen haben."
Allerdings ist das eigentlich nur die Randnotiz in der verlinkten Botschaft des kleinen Kreml-Zaren.
Die indirekte Drohung, Ziele in westlichen Staaten anzugreifen, weil diese der Ukraine völlig legitime Verteidigungsmittel geben und den Einsatz im Rahmen des Völkerrechts billigen, ist der eigentliche potentielle Aufreger.
Ich bin der Überzeugung, dass dies tatsächlich nur Drohungen sein können, denen keine adäquaten Taten folgen:
Zum Einen hat Russland heute bereits u.A. in der Oblast Kaliningrad Kurz- und Mittelstreckenraketen stationiert, die ganz Europa treffen können - in Weißrussland ebenso, zzgl. angeblich Atomwaffen (nix neues also).
Zum Anderen wird er sich dies nicht trauen.
Die Reaktion darauf wäre verheerend und ganz bestimmt nicht im Sinne Russlands.
Es wäre nichts weniger als eine Kriegserklärung und möglicherweise der dritte Weltkrieg.
Vielmehr spielt Putin hier sein Pokerblatt weiter, welches wir ihm teils in die Hand gedrückt haben:
Angst schüren.
Verroht ist was anderes als psychopathisch und mutmaßlich angstfrei.
Dass Putin Schiss hat ohne Ende sieht man schon daran dass er den längsten Tisch der Welt hat bei Besuchen, wenn er vor die Tür geht
kugelsichere Weste trägt , um sich herum alles und jeden absägt/abgesägt hat der irgendwie minimal von seiner Linie abweichen könnte oder ihm gar gefährlich werden könnte (egal ob degradiert/umbesetzt oder ins Gefängnis geschafft oder es fällt ein Flugzeug spontan runter oder jemand springt wieder selbstlos aus dem 17. Stock eines Krankenhauses...) und so weiter. Das sind keine Anzeichen von Stärke. Das ist das Verhalten von jemandem, der hinter jeder Ecke einen Attentäter vermutet und die Hose voll hat bis zum Bund.
Das ganze System funktioniert nur, weil die ganzen Leute um ihn herum über die Bevölkerung bis hin zu anderen Staaten genauso Angst vor Putin haben. Diktatur eben - innen traut sich keiner was zu sagen weil du den nächsten Tag im Gulag wachwerden könntest - also sofern du noch wach wirst, und außen haben sie alle Angst davor dass er komplett den Verstand verliert und die A-Bombe zündet.
Putin agiert zumindest nicht irrational und sein Handeln folgt einer gewissen Logik.
So unberechenbar ist Putin gar nicht.
Putin wird wohl durchaus gut schlafen können.
Er scheint mir grundsätzlich überzeugt zu sein, dass er das richtige für Russland und für die Mehrung russischer Macht tut.
Was sind schon 500.000 Menschenleben oder verstümmelte Soldaten, wenn man am Ende (aus seiner Sicht) strategisch wichtige Landgewinne erzielt und durchsetzen kann. Menschen wachsen langfristig nach. Rohstoffe sind auch noch viele da, Russland hat schon vermeintlich Schlimmeres durchgemacht, China (so ziemlich) und Indien (halbwegs) sind Russland auch noch gewogen.
Erst wenn Kosten und Nutzen zu seinen Ungunsten völlig aus der Balance geraten, wird er nachgeben.
Der kleine Mann will ins russische Geschichtsbuch und zwar als moderner Zar!
Wir reden meiner Meinung nach auch zuviel über Putin als denjenigen, der alleine die Strippen zieht.
Es ist nicht nur Putin. Putin ist auch Symptom, nicht nur Ursache.
Es gibt nicht wenige Russen, die Putin als zu weich, zu nachgiebig (spöttisch "Mr. rote Linie") sehen und sofort gegen "den Westen" losschlagen würden.
Die Geschichte vom Kampf gegen die NATO und den Westen ist nicht auf seinem Mist gewachsen und verfängt gerade deshalb perfekt, weil diese Feindschaft -mindestens latent- schon immer da war.
Der Begriff der "post-sowjetischen Phantomschmerzen" passt sehr gut.
Lies mal in populären russischen (Militär)Foren, was da so abgeht und wie dort Nachrichten kommentiert werden.
Da wird dir Angst und Bange!