Wie bereits in der Vergangenheit schon öfters betont möchte ich auf gar keiner Seite einer (Kriegs)Partei stehen. Ich will dass die beiden sich so schnell wie möglich an einen Tisch setzen und dass man zumindest wieder anfängt miteinander zu reden. Ob dabei was rumkommt oder nicht sei dann mal dahingestellt aber zumindest reden sollte man.
Mir wäre es auch lieber gewesen die Russen hätten sich wie zu Beginn des Krieges derart inkompetent angestellt dass die Ukraine das Ding militärisch gewonnen hätte. Haben sie aber nicht und wenn man ehrlich zu sich selbst ist dann muss man sich halt einfach irgendwann eingestehen dass mit jedem weiteren Tag die Dominanz der Russen steigt, weil sie auf einem Level mehr Manpower in Reserve haben dass für die Ukraine halt leider nicht erreichbar ist - zumindest nicht ohne das Eingreifen von NATO Truppen.
Mir ist schon klar (wie ein gewisser User hier tagtäglich beweist) dass es ultra einfach ist hinter seinem Bildschirm grosse Sprüche über Krieg zu klopfen und sicher ist es wichtig zumindest zu versuchen zu kämpfen. Nur sollte man irgendwann so ehrlich zu sich selbst sein und erkennen dass es einen Unterschied gibt, zwischen irgendeiner realistischen Chanche und dem Fakt dass die Ukraine dieses Ding militärisch nicht mehr gewinnen kann und dass damit mit jedem weiteren Tag auf beiden Seiten sinnlos Menschen sterben.
Wenn Frieden bedeutet dass die Ukraine nicht in die NATO darf und da auch sonst kein westliches Militär rumkurven darf dann tut es mir zwar Leid für die Ukraine aber wenn dass die rote Linie der Russen ist dann ist es halt einfach so. Und anstatt weiterhin Waffen in einen nicht mehr zu gewinnenden Krieg zu pumpen soll die NATO sich halt in Polen, Rumänien, Est/Lettland aufstellen. (Um den Russen direkt die rote Linie aufzuzeigen sollte es sich wie hier im Thread vermutet bewahrheiten, dass es nicht bei der Ukraine bleibt was ich allerdings für zweifelhaft halte.)
Der Krieg kann von der Ukraine durchaus noch gewonnen werden. Noch ist nichts tatsächlich entschieden.
Und rote Linien der Russen? Da muss ich aber laut lachen. Stell Du dich gerne dahinter und lasse dich von willkürlich gezogenen Propagandalinien des Verbrecherregimes beeindrucken.
Es wurde schon zigmal erklärt, dass es bis auf Weiteres nichts zu verhandeln gibt mit einem Regime, dass die Gegenseite nicht als souveränen Staat ansieht, irgendwas wirres von Entnazifizierung faselt und die Zivilbevölkerung immer wieder terrorisiert.
Man hat es dir verlinkt, mit Wachsmalkreide auf ein Blatt Papier gemalt, in einfacher Sprache und ganz langsam vorgetragen, es aufgeprickelt und dir sogar ein T-Shirt bedruckt. Lass es doch einfach. Jedes mal aufs Neue gibts für dich an dieser Stelle argumentativ nichts zu holen. Wird dir das nicht irgendwann selber etwas merkwürdig?
Und große Sprüche klopfen kannst du am besten von uns beiden, mein defätistischer Freund.
Du scheinst gewisse Prinzipien nämlich einfach nicht begreifen zu können und kommst daher wieder mit dem lächerlichen "Sofa"-Argument. Darf man deiner Meinung nach dem Widerstand der Ukraine also nur dann anerkannt das Wort reden, wenn man selber im Schützengraben steht? Sei doch bitte nicht wieder albern.
Entsprechend bekommst du hier auch durchgängig Gegenwind.
Und zwar nicht nur von mir, auch wenn du versuchst, dich an mir abzuarbeiten.
Ich stehe fest auf der Seite des Angegriffenen, der Ukraine. Russland muss verlieren, darf zumindest nicht bekommen, was es sich vorgenommen hat.
In einem glasklaren Angriffskrieg auf keiner Seite zu stehen, ist nämlich nicht neutral, sondern im besten Fall feige, im Normalfall allerdings goutiert man damit den Angreifer.