Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine

DAS ist ein "Entwurf" und obendrein kein Original. Wie belastbar, meinst du, ist das? Gerade, wenn man sich genauer anschaut, wer da eigentlich mit welchen Intentionen agiert.

Heisst also zusammengefasst, ein Zusammenstoss mit NATO Truppen könnte zu einem Konflikt mit Nuklearwaffen werden.
Das heißt es von Anfang an. Es wurde immer klar kommuniziert: Kommt mir nicht in die Quere, ich habe Atomwaffen. Damit begann schon die Invasion der Ukraine in 2022. Es ging weiter, als man begann seitens des Westens erste leichte Waffen zu liefern. Es wurde fortgeführt, als man begann, schwere Waffensysteme zu liefern.

Ganz ehrlich, wenn es bedeutet, dass man atomar verstrahlt wird, nur weil man eine freie Lebensweise haben will, ohne unter der Knute eines Diktatorenstaates leben zu müssen, dann stelle dir einmal die Frage, auf welcher Seite du eigentlich stehen willst?
 
Würdest du dir Waffen zulegen, damit du im Fall nicht warten musst, vom Staat eine veraltete Waffen zu bekommen?

Damit wäre im Falle aber auch nicht viel gewonnen. Wenn die Teile im Schrank verstauben und auch sonst keine Fertigkeiten vorhanden sind und keine Vorbereitungen getroffen hilft auch das Vorhandensein nix.

Und natürlich auch der Einstellung in der Bevölkerung generell. Da hast je nach Land dann brutale Unterschiede.
 
Damit wäre im Falle aber auch nicht viel gewonnen. Wenn die Teile im Schrank verstauben und auch sonst keine Fertigkeiten vorhanden sind und keine Vorbereitungen getroffen hilft auch das Vorhandensein nix.
Ich war ja beim Bund und bin daher Experte.
Und natürlich auch der Einstellung in der Bevölkerung generell. Da hast je nach Land dann brutale Unterschiede.
Die Zahl der Hobbyjäger ist ja gestiegen (hatte Böhmermann letztens in seiner Show erzählt).
Allgemein haben die Anträge auf eine Waffenbesitzkarte zugenommen.
Ich selbst brauche keine Waffen im Haus, alleine wegen der Kinder.
Ich könnte mir aber vorstellen, dass der Drang nach Waffen zunehmen könnte.
 
Ganz ehrlich, wenn es bedeutet, dass man atomar verstrahlt wird, nur weil man eine freie Lebensweise haben will, ohne unter der Knute eines Diktatorenstaates leben zu müssen, dann stelle dir einmal die Frage, auf welcher Seite du eigentlich stehen willst?
Wie bereits in der Vergangenheit schon öfters betont möchte ich auf gar keiner Seite einer (Kriegs)Partei stehen. Ich will dass die beiden sich so schnell wie möglich an einen Tisch setzen und dass man zumindest wieder anfängt miteinander zu reden. Ob dabei was rumkommt oder nicht sei dann mal dahingestellt aber zumindest reden sollte man.

Mir wäre es auch lieber gewesen die Russen hätten sich wie zu Beginn des Krieges derart inkompetent angestellt dass die Ukraine das Ding militärisch gewonnen hätte. Haben sie aber nicht und wenn man ehrlich zu sich selbst ist dann muss man sich halt einfach irgendwann eingestehen dass mit jedem weiteren Tag die Dominanz der Russen steigt, weil sie auf einem Level mehr Manpower in Reserve haben dass für die Ukraine halt leider nicht erreichbar ist - zumindest nicht ohne das Eingreifen von NATO Truppen.

Mir ist schon klar (wie ein gewisser User hier tagtäglich beweist) dass es ultra einfach ist hinter seinem Bildschirm grosse Sprüche über Krieg zu klopfen und sicher ist es wichtig zumindest zu versuchen zu kämpfen. Nur sollte man irgendwann so ehrlich zu sich selbst sein und erkennen dass es einen Unterschied gibt, zwischen irgendeiner realistischen Chanche und dem Fakt dass die Ukraine dieses Ding militärisch nicht mehr gewinnen kann und dass damit mit jedem weiteren Tag auf beiden Seiten sinnlos Menschen sterben.

Wenn Frieden bedeutet dass die Ukraine nicht in die NATO darf und da auch sonst kein westliches Militär rumkurven darf dann tut es mir zwar Leid für die Ukraine aber wenn dass die rote Linie der Russen ist dann ist es halt einfach so. Und anstatt weiterhin Waffen in einen nicht mehr zu gewinnenden Krieg zu pumpen soll die NATO sich halt in Polen, Rumänien, Est/Lettland aufstellen. (Um den Russen direkt die rote Linie aufzuzeigen sollte es sich wie hier im Thread vermutet bewahrheiten, dass es nicht bei der Ukraine bleibt was ich allerdings für zweifelhaft halte.)
 
Wenn Frieden bedeutet dass die Ukraine nicht in die NATO darf und da auch sonst kein westliches Militär rumkurven darf dann tut es mir zwar Leid für die Ukraine aber wenn dass die rote Linie der Russen ist dann ist es halt einfach so.
Putin will die Ukraine auslöschen. Der verhandelt auch nicht und über sowas kann man nicht verhandeln. Eine Niederlage der Ukraine bedeutet gleichzeitig, dass es möglich ist, mittels Krieg die Grenzen zu verschieben und damit auch durchzukommen.
Das ist eine Blaupause für jeden anderen möglichen Konflikt auf der Erde.
Aserbaidschan hat ja, was Bergkrarabach angeht, schon Fakten geschaffen.
 
Wie bereits in der Vergangenheit schon öfters betont möchte ich auf gar keiner Seite einer (Kriegs)Partei stehen. Ich will dass die beiden sich so schnell wie möglich an einen Tisch setzen und dass man zumindest wieder anfängt miteinander zu reden. Ob dabei was rumkommt oder nicht sei dann mal dahingestellt aber zumindest reden sollte man.

Mir wäre es auch lieber gewesen die Russen hätten sich wie zu Beginn des Krieges derart inkompetent angestellt dass die Ukraine das Ding militärisch gewonnen hätte. Haben sie aber nicht und wenn man ehrlich zu sich selbst ist dann muss man sich halt einfach irgendwann eingestehen dass mit jedem weiteren Tag die Dominanz der Russen steigt, weil sie auf einem Level mehr Manpower in Reserve haben dass für die Ukraine halt leider nicht erreichbar ist - zumindest nicht ohne das Eingreifen von NATO Truppen.

Mir ist schon klar (wie ein gewisser User hier tagtäglich beweist) dass es ultra einfach ist hinter seinem Bildschirm grosse Sprüche über Krieg zu klopfen und sicher ist es wichtig zumindest zu versuchen zu kämpfen. Nur sollte man irgendwann so ehrlich zu sich selbst sein und erkennen dass es einen Unterschied gibt, zwischen irgendeiner realistischen Chanche und dem Fakt dass die Ukraine dieses Ding militärisch nicht mehr gewinnen kann und dass damit mit jedem weiteren Tag auf beiden Seiten sinnlos Menschen sterben.

Wenn Frieden bedeutet dass die Ukraine nicht in die NATO darf und da auch sonst kein westliches Militär rumkurven darf dann tut es mir zwar Leid für die Ukraine aber wenn dass die rote Linie der Russen ist dann ist es halt einfach so. Und anstatt weiterhin Waffen in einen nicht mehr zu gewinnenden Krieg zu pumpen soll die NATO sich halt in Polen, Rumänien, Est/Lettland aufstellen. (Um den Russen direkt die rote Linie aufzuzeigen sollte es sich wie hier im Thread vermutet bewahrheiten, dass es nicht bei der Ukraine bleibt was ich allerdings für zweifelhaft halte.)
Der Krieg kann von der Ukraine durchaus noch gewonnen werden. Noch ist nichts tatsächlich entschieden.
Und rote Linien der Russen? Da muss ich aber laut lachen. Stell Du dich gerne dahinter und lasse dich von willkürlich gezogenen Propagandalinien des Verbrecherregimes beeindrucken.

Es wurde schon zigmal erklärt, dass es bis auf Weiteres nichts zu verhandeln gibt mit einem Regime, dass die Gegenseite nicht als souveränen Staat ansieht, irgendwas wirres von Entnazifizierung faselt und die Zivilbevölkerung immer wieder terrorisiert.
Man hat es dir verlinkt, mit Wachsmalkreide auf ein Blatt Papier gemalt, in einfacher Sprache und ganz langsam vorgetragen, es aufgeprickelt und dir sogar ein T-Shirt bedruckt. Lass es doch einfach. Jedes mal aufs Neue gibts für dich an dieser Stelle argumentativ nichts zu holen. Wird dir das nicht irgendwann selber etwas merkwürdig?

Und große Sprüche klopfen kannst du am besten von uns beiden, mein defätistischer Freund.
Du scheinst gewisse Prinzipien nämlich einfach nicht begreifen zu können und kommst daher wieder mit dem lächerlichen "Sofa"-Argument. Darf man deiner Meinung nach dem Widerstand der Ukraine also nur dann anerkannt das Wort reden, wenn man selber im Schützengraben steht? Sei doch bitte nicht wieder albern.
Entsprechend bekommst du hier auch durchgängig Gegenwind.
Und zwar nicht nur von mir, auch wenn du versuchst, dich an mir abzuarbeiten.

Ich stehe fest auf der Seite des Angegriffenen, der Ukraine. Russland muss verlieren, darf zumindest nicht bekommen, was es sich vorgenommen hat.
In einem glasklaren Angriffskrieg auf keiner Seite zu stehen, ist nämlich nicht neutral, sondern im besten Fall feige, im Normalfall allerdings goutiert man damit den Angreifer.
 
Zuletzt bearbeitet:
Spätestens nach den letzten Interviews und Reden aus Russland sollte es noch langsam mal klick bei den Leuten machen, aber "Freunde des Frieden" reden immer noch Verhandlung.

Die meisten ukrainischen Leben kosten aktuell die westliche Politik, die gerade ihre Schwächen zeigt und das EGO der ukrainischen Führungsspitze.

Das Tucker Interview war doch deutlich, aber Medvedev war zuletzt deutlich genug.

1710004268668.png


Während angeblich gerade wieder etwas Munition an die Front kommt, sind die Verluste an Flugabwehr in den letzten Tagen einfach nur noch beängstigten. Mehrere S300, Nasam Launcher, Gepard und jetzt 2 Patriot Launcher
 
... denn immerhin bist du es doch der in diesem Thread nicht müde wird bei jeder Gelegenheit (auch durch die Blume) zu betonen, wie sehr man den Tod/Schaden von Russen begrüsst.
Auch wenn ich hier nicht angesprochen wurde.
Ich denke niemand begrüßt den Tod der Soldaten oder Zivilisten in diesem Konflikt. Es ist aber so, dass sich eine Seite für diesen Konflikt entschieden hat. Diese könnte das Leid auch sofort beenden.
Ich begrüße aber sehr wohl die erfolgreiche Verteidigung gegen einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg. Insbesondere da das Leid mit der Aufgabe der Verteidigung durch den Verteidiger nicht aufhören wird.

Alles mit dem Wissen, dass die Verantwortlichen selbst nicht vor Ort sind und das diese mit ihrem Personal schonungslos umgehen. Das scheint aber dem einen oder anderen nicht klar zu sein.
Da wird eher von höheren Ressourcen gesprochen welche ein längeres Durchhalten und somit ein unabwendbarer Sieg ermöglichen.
Soviel dazu, dass einem das Leid interessiert.
Wer Soldaten als Ressource sieht braucht von Moral nicht sprechen.
 
Das heißt es von Anfang an. Es wurde immer klar kommuniziert: Kommt mir nicht in die Quere, ich habe Atomwaffen.
Eigentlich fing alles damit an, dass Putin 2008 gesagt hat, ein Beitritt der Ukraine zur NATO wird zu einem Krieg führen.
Da man diesen aber gegen alle Warnungen weiter vorangetrieben hat, erntet man nun die Früchte des Handelns.
Sagen wir es aus Grün:innen Sicht so: Der atomare Holocaust der kommen könnte, könnte endlich den CO2 Ausstoß verringern.
Spätestens nach den letzten Interviews und Reden aus Russland sollte es noch langsam mal klick bei den Leuten machen, aber "Freunde des Frieden" reden immer noch Verhandlung.
Die Verhandlungsinhalte aus dem Frühjahr 2022 wurden endlich geleakt.
War ein guter Deal für die Ukraine. EU Beitritt, moderate Armee, keine NATO Mitgliedschaft, Sicherheitsgarantien.
Hat man leider nicht unterschrieben, weil Selensky größenwahnsinnig war und sein Land und seine Menschen ohne Not in den Krieg schickt.
Verhandlungen werden nun immer unwahrscheinlicher. Krieg ist gewollt, als Strategie um Russland zu schwächen, koste es was es wolle.
Die eine Seite hat sich das sinnlos sterben nicht ausgesucht.
Am Ende wird es wieder so sein, dass die "Schwurbler" recht hatten.
Ganz gleich ob Corona oder Ukraine. Die Strategie der Ukraine war falsch und die der NATO sowieso.
Es wird keine Erweiterung in Russlands "Hinterhof" ohne einen entsprechenden Krieg geben, stand schon hier:
https://de.wikipedia.org/wiki/Die_einzige_Weltmacht:_Amerikas_Strategie_der_Vorherrschaft
Schon damals sagte Brzezinski voraus: Die Ukraine wird der Schlüssel sein, für Russlands Zukunft und den Frieden. Denn in der Ukraine entscheide sich, ob Russland sich nach Europa orientiert oder in imperiales Auftrumpfen zurückfällt.
Imperiales Auftrumpfen der NATO gibt es natürlich nicht.=)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Während angeblich gerade wieder etwas Munition an die Front kommt, sind die Verluste an Flugabwehr in den letzten Tagen einfach nur noch beängstigten. Mehrere S300, Nasam Launcher, Gepard und jetzt 2 Patriot Launcher
Weiß man durch welche russischen Waffen die ausgeschaltet wurden?
 
Eigentlich fing alles damit an, dass Putin 2008 gesagt hat, ein Beitritt der Ukraine zur NATO wird zu einem Krieg führen.
Ach so, wenn einer also Drohungen macht, muss man alles machen, was der will?
Wie oft hat Nordkorea schon mit einem Atomschlag gedroht? Muss sich Korea also unterwerfen? Was ist mit Taiwan?
Wenn wir also sagen, dass wir Königsberg wieder haben wollen, kriegen wir es dann?
 
Eigentlich fing alles damit an, dass Putin 2008 gesagt hat, ein Beitritt der Ukraine zur NATO wird zu einem Krieg führen.
Da man diesen aber gegen alle Warnungen weiter vorangetrieben hat, erntet man nun die Früchte des Handelns.
Link für die behauptung?
Doof ist nur irgendwie, das ein nato-beitritt der ukraine anno 2008 garnicht zur debatte stand, dank dem veto von deutschland und frankreich.
Die Verhandlungsinhalte aus dem Frühjahr 2022 wurden endlich geleakt.
War ein guter Deal für die Ukraine. EU Beitritt, moderate Armee, keine NATO Mitgliedschaft, Sicherheitsgarantien.
Wo wurde das geleakt? Gewöhn dir doch bitte an einen link mit hinterher zu schieben, wenn du schon damit argumentierst. Und wer sollte die sicherheitsgarantien geben? Die ukrainer haben ja mittlerweile leidvolle erfahrungen damit gesammelt und werden sich auf sowas mit sicherheit nicht mehr einlassen. (sprich, sollte das mal vorbei sein werden sie aufrüsten was nur geht)
 
Doof ist nur irgendwie, das ein nato-beitritt der ukraine anno 2008 garnicht zur debatte stand, dank dem veto von deutschland und frankreich.
Das ist wie wenn die Frau zum Mann sagt: "Ich möchte kein Baby, verhüte bitte"
Und der Mann entgegnet: "Aber das Baby ist doch noch gar nicht da, ein Baby steht doch jetzt nicht zur Debatte".
Ist irgendwie stumpfsinnig so zu argumentieren, klarer NATO-Propaganda-Sprech.
 
Wäre jetzt mal interessant, welcher Deal das gewesen sein sollte...

ABer eventuell könnte man all die Leute die verhandeln wollen ja einfach ein ein deutsches Bundesland umsiedeln und dieses dann Putin anbieten. Dann können sie da drüber verhandeln.
Wenn wir uns anmassen der Ukraine zu sagen was von ihrem Land sie abzugeben haben wenn Putin Bock drauf hat, dann kann der Rest der Welt auch Deutschland zum Beispiel Hessen oder NRW anbieten. Die würden sich ja eh nicht wehren :D

Als wenn Politik und Territoriale Regelungen so einfach wären.... Wenn ich dir auf die Schnauze hauen will und du statt dessen lieber Bock auf Verhandlung hast... dann werd ich dir einfach während du redest auf die Schnauze hauen. Danach kannst mit dir weiter verhandeln... so ungefähr läuft das. Die Aggressoren haben derzeit keinen Bock auf Verhandlung, die wollen einfach dass man ihre Forderungen zu 100% akzeptiert. Egal was alle andere davon denken. So einfach ist das... aber ok, man kann sich einreden dass man Verhandeln soll. Selbstgespräche können ja ne therapeutische Wirkung haben..
 
Putin will die Ukraine auslöschen.
Man kann wahrscheinlich davon ausgehen dass sollten die Russen den Krieg gewinnen dass die Ukraine dann einfach per "Recht" des Stärken wieder russisch wird und/oder man eventuell den Umweg über ein ominöses Referendum geht. Oder ob vielleicht auch nur über Nacht alle pro westlichen Stimmen und Banderaanhänger spurlos verschwinden und die Ukraine wieder "Partner" der Russen wird.

Aber selbst dass halte ich so bitter es auch sein mag für die bessere Lösung als bis zum bitteren Ende und bis zum letzten Mann zu kämpfen wenn es keine Aussicht auf einen militärischen Sieg gibt. Klar sollten die Russen mit sowas nicht durchkommen aber die Frage ist, was will man tun und was kann man überhaupt noch realistisch tun ohne den dritten Weltkrieg zu riskieren?

Wie gesagt, es ist absolut richtig erstmal versuchen zu kämpfen aber sollte dass nicht von Erfolg gekrönt sein dann sehe ich einfach nicht warum man sein Leben sinnlos opfern sollte.

Eine Niederlage der Ukraine bedeutet gleichzeitig, dass es möglich ist, mittels Krieg die Grenzen zu verschieben und damit auch durchzukommen.
Wieso dass es möglich ist? Natürlich ist es möglich und dafür muss man nichtmal bis zu den Weltkriegen zurückgehen. Es spielt gar keine so grosse Rolle ob um Einfluss (Vietnam, Korea) oder Ressourcen (Golfkriege) oder jetzt mit der Ukraine zum wiederholten Mal um Einfluss gekämpft wird, Fakt ist, unsere Spezies hat das grundsätzliche Problem dass sich die Bigplayer dieses Planeten im Zweifel ihre eigenen Fakten schaffen.

Das ist eine Blaupause für jeden anderen möglichen Konflikt auf der Erde.
Aserbaidschan hat ja, was Bergkrarabach angeht, schon Fakten geschaffen.
Das passierte in der Vergangenheit, dass passiert jetzt in der Ukraine und dass wird auch in Zukunft wieder passieren egal ob als nächstes China/Taiwan heiss wird oder ob vielleicht was gegen die Huthis losgeht. Und solange unsere Spezies nichts anderes mit sich anzufangen weiss als einen Konkurrenzkampf um Hegemonie und Profit zu führen wird sich daran auch nichts ändern.

Ich stehe fest auf der Seite des Angegriffenen, der Ukraine. Russland muss verlieren, darf zumindest nicht bekommen, was es sich vorgenommen hat.
Dann zum wiederholten Male die Frage was du gedenkst realistisch dagegen zu tun. Weil weder grosse Worte im Internet, noch den Ukrainern mehr Opferungsbereitsschaft abverlangen wird die Russen (so wie es jetzt aussieht) aufhalten. Also, welche realistischen Möglichkeiten haben wir? Opfern wir weiterhin solange Ukrainer bis es niemanden mehr gibt der kämpfen könnte nur damit wir immerhin sagen können "tja schade, hätte ja keiner ahnen können, dumm gelaufen für die Ukrainer"?

In einem glasklaren Angriffskrieg auf keiner Seite zu stehen, ist nämlich nicht neutral, sondern im besten Fall feige, im Normalfall allerdings goutiert man damit den Angreifer.
Neutralität bedeutet erstmal die Bedürfnisse aller Parteien anzuhören und vorallem auch Ernst zu nehmen. Und hätten die Politiker dies getan dann bin ich überzeugt dass es gute Chanchen gegeben hätte dass es überhaupt gar nicht erst zum Ukraine Krieg gekommen wäre.
 
Wir opfern die Ukrainer?
Spannende Aussage.

Wir schicken die Ukrainer in eine Besatzung. Wir verweigern ihnen die Hilfe die Sie selber fordern um ihre Freiheit zu verteidigen.
Dem Unrecht wird Platz gemacht da das Unrecht vermeintlich stärker ist.

Das Russland seine Russen opfert wird nicht gesehen.

"Unterwerft euch! Wir sind eh alles Russen."

 
Neutralität bedeutet erstmal die Bedürfnisse aller Parteien anzuhören und vorallem auch Ernst zu nehmen. Und hätten die Politiker dies getan dann bin ich überzeugt dass es gute Chanchen gegeben hätte dass es überhaupt gar nicht erst zum Ukraine Krieg gekommen wäre.
So sehe ich das auch. Der Westen hat eine Mitschuld am Konflikt und hat die Ukraine reingeritten, das ist meine Meinung und die werde ich mir auch von niemandem nehmen lassen, selbst dann nicht, wenn das irgendwann unter Strafe steht.
 
Zurück