Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine

Der Ukrainekrieg begann immer noch im Februar 2022.

Der Krieg in der Ukraine begann mit dem Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine und der fand 2014 statt. 2022 war nichts weiter als das endgültige Ende eines brüchigen Waffenstillstands.


Das findet sicher schnellen und billigen Applaus, aber nicht nur vermeintlich "rechtes Gesocks" steht sehr kritisch zur Ukraine bzw. neigt dem Kreml zu. Das ist mir zu einfach und plump.
Da finden sich auch sehr viele im linken Lager.
Wagenknecht & Co stehen ja zum Beispiel eher im zuletzt genannten Spektrum.

Darüber lässt sich mittlerweile streiten. Wagenknecht setzt sich für Autokraten und gegen Flüchtlinge ein, gegen inter- und für nationale Organisationen, gegen gesamtgesellschaftliche Aufgaben wie z.B. Klimaschutz und für wirtschaftlichen Partikularinteressen, ihr Demokratieverständnis hat sich in der Blockade ihrer alten Partei gezeigt im Gegensatz zur Umsetzung von Wahlkampfzielen, denen sie ihr Mandat verdankte, der Populismus überschreitet zunehmend die Grenze zu alternativen Fakten etc..

Das einzige "linke", was ich bei der noch sehe ist das Thema Unterstützung für die Arbeiterschaft, dass irgendwo in zweiter oder dritter Reihe immer mal wieder angesprochen wird. Aber die NSDAP hatte auch nationalsozialistische Absätze in ihrem Programm, nur durch dieses eine Kriterium wird man also nicht "links". Wagenknecht hat sich mittlerweile sehr weit an den Rand des linken Spektrums verschoben und das will schon was heißen, wenn man bedenkt, wie geradezu absurd weit dieser Sammelbegriff gefasst ist.


Ich gebe Dir auch einen heißen Tipp. Die altersgrenze 45 Jahre zählt für den normalen Wehrdienst wenn er derzeit aktiv wäre. Im Verteidigungsfall ist die Altersgrenze bei 60 Jahren.

Und nur im Verteidigungsfall können Zwangsverpflichtete zum Kampfeinsatz geschickt werden.
In sofern ist also alles, was Putin vor der Oder-Neiße-Linie stoppt, sogar eine Maßnahme, die VERHINDERT, dass Nicht-Kriegswillige in den Fleischwolf kommen.
 
Würdest du dir Waffen zulegen, damit du im Fall nicht warten musst, vom Staat eine veraltete Waffen zu bekommen?
Also Jagdschein machen und dann Waffen legal kaufen können?
Ich weiß nicht, wie Du dich mit dem Waffengesetz auskennst, aber in DE haben wir diesbezüglich sehr strenge Gesetzestexte.
Um an eine scharfe Waffe zu kommen musst Du einige Hürden überwinden und persönliche Voraussetzungen mitbringen.
Und dann erst hättest Du die Möglichkeit (Waffenbesitzkarte!), eine zweck- oder bedarfsgerechte Waffe zu erwerben (Jagen, Sportschießen, Sammeln, Personenschutz lasse ich mal weg, in der Praxis nahezu ausgeschlossen).
Für den Verteidigungsfall allerdings käme keine der auf legalem Wege erwerbbaren Waffen in Frage. Hier möchte man sich doch lieber auf ein (automatisches) Sturmgewehr samt Munition verlassen, nicht wahr?

Und davon abgesehen verstehe ich nicht, was du mit "veralteten Waffen" meinst.
Die älteste Handfeuerwaffe im Arsenal wäre das Heckler & Koch G3 - keine schlechte Wahl für den infanteristischen Feuerkampf, wenn man mich fragt.
 
Und davon abgesehen verstehe ich nicht, was du mit "veralteten Waffen" meinst.
Als ich beim Bund war, hatten wir Sturmgewehre aus den 60ern und Maschinenpistolen, die von selbst auseinander gefallen sind.
Das ist für mich veraltet.
Sie funktionierten noch, so ist das nicht. Aber sie waren schon über der Verschleißgrenze und der ausbildende Offizier meinte, das wir noch Glück hatten. Woanders müssen sich Rekruten Waffen teilen, weils nicht genug gab.
 
Und die Putinversteher kann man auch nur fragen, warum sie denn hier leben und nicht freiwilligs ins gelobte Land ziehen? Irgendwas muss sie ja hier halten. Russland nimmt jeden Emigranten aus Europa mit Kusshand auf.
Die aus meiner Sicht interessantere Fragestellung ist doch, warum man den Abwehrkampf der Ukraine ablehnt oder nur völlig unzureichend unterstützen mag.

Hier finden wir ja nicht nur "Putinfans", die klar Stellung beziehen bzw. Partei für Russland ergreifen, sondern auch vielfältige, andere Motive.
Ich weiß nicht, ob man direkt von Gruppierungen sprechen kann, aber wir erleben ja in anderen (politischen) Themenbereichen ebenfalls zunehmend Polarisierungen.
  • Es gibt eine mMn recht große Anzahl Menschen, die einfach gar nicht Bescheid wissen (wollen) und sich nur eine oberflächliche Meinung zum Konflikt gebildet haben (wie hartnäckig hält sich u.a. die Urban Legend vom Verzicht auf NATO-Osterweiterung oder Mißachtung legitimer russischer Interessen), oder schlicht die Implikationen eines russischen Sieges nicht erfassen können.
  • Dann gibt es Menschen, die dank langjähriger pazifistischer Beschallung irgendetwas von "Frieden schaffen ohne Waffen" und "Verhandeln" (wer kennt noch: "Petting statt Pershing" :ugly:) erzählen.
    Hier ist die Argumentation sehr schwierig, denn Frieden ist ja an sich auch toll - wie kann man denn bitte etwas gegen Frieden haben? Nur, dass der Frieden offenkundig nicht immer kostenlos ist und durch vor allem glaubwürdige Wehrhaftigkeit erhalten bzw. wiederhergestellt werden muss, wird gerne schon einmal negiert - realistisch betrachtet müssen aber immer wehrhafte Leute ihre Köpfe für Pazifisiten hinhalten, damit sich diese den Pazifismus überhaupt leisten können.
  • Einige Menschen sind einfach gegen "alles etablierte" oder den "Mainstream" (persönlicher Frust, wenig Aufmerksamkeit, eigene Bedeutungslosigkeit usw.) und suchen dann die jew. Gegenpole.
    Hier verorte ich auch die immer wieder auftauchenden "Aber die USA" Nörgler und die VT'ler.
  • Und natürlich grenzen sich diese Merkmale nicht immer klar voneinander ab und vermengen sich teils ineinander
Insgesamt scheint mir die Anzahl von Menschen, die wirklich aus Überzeugung heraus Pro-Putin sind, eher gering.
 
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Als ich beim Bund war, hatten wir Sturmgewehre aus den 60ern und Maschinenpistolen, die von selbst auseinander gefallen sind.
Das ist für mich veraltet.
Sie funktionierten noch, so ist das nicht. Aber sie waren schon über der Verschleißgrenze und der ausbildende Offizier meinte, das wir noch Glück hatten. Woanders müssen sich Rekruten Waffen teilen, weils nicht genug gab.
Ich hätte noch nie eine Waffe in der Hand welche von selbst auseinander gefallen ist. Waffen welche über der "Verschleißgrenze" sind werden nicht mehr genutzt. Auch in der Ausbildung nicht. Was ich weder gehört noch erlebt habe ist das nicht jeder Wehrpflichtige seine Waffe erhalten hat.
Bekleidung und persönliche Ausrüstung, da kommt ab und an Mal etwas ein ein wenig später, aber bei Waffen kenne ich das nicht.
 
Ich hätte noch nie eine Waffe in der Hand welche von selbst auseinander gefallen ist. Waffen welche über der "Verschleißgrenze" sind werden nicht mehr genutzt. Auch in der Ausbildung nicht. Was ich weder gehört noch erlebt habe ist das nicht jeder Wehrpflichtige seine Waffe erhalten hat.
Bekleidung und persönliche Ausrüstung, da kommt ab und an Mal etwas ein ein wenig später, aber bei Waffen kenne ich das nicht.
Ich auch nicht. Wir hatten damals mit dem G3 geschossen. Kurze Zeit danach wurde das G36 eingeführt.

Wo aber dran gespart wurde war definitiv Munition. Wir haben sehr selten und wenig geschossen.
Die meiste Zeit hatten wir Waffen nur zum reinigen bekommen als Beschäftigungsmaßnahme.
 
Ich hätte noch nie eine Waffe in der Hand welche von selbst auseinander gefallen ist.
Die Uzi war echt filigran.
Beim Gewehr sind einige Magazine nicht eingerastet, weil sie verbogen waren.
Waffen welche über der "Verschleißgrenze" sind werden nicht mehr genutzt. Auch in der Ausbildung nicht. Was ich weder gehört noch erlebt habe ist das nicht jeder Wehrpflichtige seine Waffe erhalten hat.
Alles gesehen. Das war Anfang der 90er, als viele Ossis zum bund waren und wir wirklich voll waren. Da gab es nicht für alle was. Da hat man die alten Gewehre entstaubt, weil man nicht genug hatte.
Da fielen ganze Übungen aus, weil das Material aufgrund fehlender Ersatzteile nicht repariert werden konnte.
 
Als ich beim Bund war, hatten wir Sturmgewehre aus den 60ern und Maschinenpistolen, die von selbst auseinander gefallen sind.
Das ist für mich veraltet.
Sie funktionierten noch, so ist das nicht. Aber sie waren schon über der Verschleißgrenze und der ausbildende Offizier meinte, das wir noch Glück hatten. Woanders müssen sich Rekruten Waffen teilen, weils nicht genug gab.
Mein G3 war auch aus den 60ern ... aber eine robuste und solide Waffe, in dessen (geladenen) Lauf ich auch heute nicht schauen möchte, wenn er auf mich gerichtet wird.
Ist aber halt eher was für Kenner & Könner - im Gegensatz zu den "Spray & Pray" Waffen wie AK & Co.

Die Maschinenpistole, "die von selbst auseinander gefallen ist" wird mit Sicherheit eine Uzi (israelische Kurzwaffe) gewesen sein.
Habe ich auch nie verstanden, was man bei der BW damit wirklich anfangen will.
Unser Waffen-Uffz hat immer (aus Spaß?) gesagt, dass man die auch als Handgranatenersatz nehmen kann: Einfach laden und mit Schmackes in einen Raum voller Feinde werfen. Dann geht das Drecksteil (aufgrund der lausigen Sicherung) los und erledigt den Rest - ich denke aber auch das wird eher eine Urban Legend sein (vielleicht mit einem gewissen wahren Kern).
Ich auch nicht. Wir hatten damals mit dem G3 geschossen. Kurze Zeit danach wurde das G36 eingeführt.

Wo aber dran gespart wurde war definitiv Munition. Wir haben sehr selten und wenig geschossen.
Die meiste Zeit hatten wir Waffen nur zum reinigen bekommen als Beschäftigungsmaßnahme.
Waren wir bei der selben Einheit? :D
 
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Mein G3 war auch aus den 60ern ... aber eine robuste und solide Waffe, in dessen (geladenen) Lauf ich auch heute nicht schauen möchte, wenn er auf mich gerichtet wird.
Genau, G3 aus den 60ern. Beri uns waren die schon eingelagert, wurden aber wieder eingemustert, weil zu wenig Waffen vorhanden.
Die Maschinenpistole, "die von selbst auseinander gefallen ist" wird mit Sicherheit eine Uzi (israelische Kurzwaffe) gewesen sein.
Genau, Uzi aus den 60er. Die mit der klappbaren Schulterstütze.
Habe ich auch nie verstanden, was man bei der BW damit wirklich anfangen will.
Unser Waffen-Uffz hat immer (aus Spaß?) gesagt, dass man die auch als Handgranatenersatz nehmen kann: Einfach laden und mit Schmackes in einen Raum voller Feinde werfen. Dann geht das Drecksteil (aufgrund der lausigen Sicherung) los und erledigt den Rest - ich denke aber auch das wird eher eine Urban Legend sein (vielleicht mit einem gewissen wahren Kern).
Den Spruch kannte ich auch. :D
 
Ich war 1994/95 in Augustdorf bei der 2/215 Artillerie. :D
Okay ich war 2000/01 beim schweren Pionierbataillon 140 (sPiBtl 140) in Emmerich.
Das G36 kam zwar "schon" 1997, aber wir haben damit nicht geschossen, nur zerlegt und zusammengesetzt.
Vielleicht waren damals für Wehrpflichtige nicht genug G36 da, oder zu "wertvoll" für die Standard-Ausbildung :huh:
Aber wir Pioniere sollten auch eher tief graben und weit schmeissen und weniger schiessen :lol:
 
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Wir hatten damals auch mit der Uzi geschossen. Ich hatte bisher nur positives über die Waffe gehört.
Die soll angeblich noch schiessen wenn sie im Wasser war oder stark verschmutzt ist.
 
Ich habe seit 1996 noch nicht miterleben müssen, dass ein Wehrpflichtiger kein Sturmgewehr erhalten hat.
Nun sind wir hier allerdings im Ukraine Thread. Um Erfahrungen über die Wehrdienstzeit auszutauschen könnte auch ein neuer Thread eröffnet werden.


Schauen mir Mal wer künftig wieder zur Waffe gerufen wird. Es gibt ja einige Stimmen in Russland die sich wünschen den Krieg auszuweiten.

 
Lettland geht den richtigen Weg:


Wer in Lettland bleiben will, muss einen dauerhaften Aufenthaltstatus beantragen und zumindest alltagstaugliche Lettischkenntnisse nachweisen.

So muss das.
 
Tschetan und Estilofatuo liken das - alleine dieser Umstand sollte nachdenklich machen.
Dass dich das nachdenklich macht wundert hier niemanden ...

Nochmal und grundsätzlich:
Man kann Dinge (gerne vom spöttisch/ sprichwörtlichen warmen Sofa aus) fordern, ohne selber direkt Teil der Lösungsstrategie zu sein. Das nennt man hier in Deutschland Meinungsfreiheit.
... denn immerhin bist du es doch der in diesem Thread nicht müde wird bei jeder Gelegenheit (auch durch die Blume) zu betonen, wie sehr man den Tod/Schaden von Russen begrüsst. Dass man jetzt sogar die Meinungsfreiheit als Ausrede heranziehen muss obwohl diese in deinem Fall niemals Thema war spricht halt Bände ...

Und auch das nochmal:
Es ist eine Unart, Diskussionen mit dem Totschlagargument abzuwürgen "dann geh doch selber an die Front" oder neulich noch hässlicher: "dann schick doch deinen Sohn in die Ukraine".
Wenn man scheinbar keinerlei Argumente oder Skrupel hat, dann macht man sowas.
Darüber hinaus aber ist es höchst unsachlich und in dem dem aktuellen Kontext einfach nur widerlich.
... und noch mehr wenn man zusätzlich versucht anderen Totschlagargumente vorzuwerfen um das eigene Verhalten zu rechtfertigen. Denn Fakt ist, du bist hier derjenige der seit Monaten fordert/sich freut was man den Russen nicht alles antun müsste (obwohl man selbst nichtmal Teil dieses Krieges ist) aber die Drecksarbeit sollen natürlich andere machen. Und deshalb bleibt am Ende des Tages vorallem eine Erkenntnis, vor dem Bildschirm gross über Krieg reden, in der Realität nichts dahinter.

Putin hat am 24.02.2022 die Ukraine hinterrücks überfallen.
Wie jetzt? Ich dachte Russland führt schon seit 2014 im geheimen Krieg gegen Ukraine? Entscheidet euch doch mal.

Die Ukraine als souveräner Staat wird von Russland und seinem Regime nicht anerkannt.
Ganz aktuell faselt Dimitri doch recht viel von "Heim ins Reich" und meint dabei nicht nur den Donbass.
Wie jetzt? Hat jetzt Putin als gefühlter Alleinherrscher Russlands und Oberbösewicht dieses Planeten das Sagen oder ist es jetzt doch ein Dimitri Medwedew der auf Telegram gerne freidreht? Entscheide dich doch mal.

Russland hat -teils systematisch- Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen - nachweislich!
Und jedes dieser Verbrechen gehört nach dem Krieg möglichst lückenlos aufgeklärt und die Verantwortlichen bestraft. Nur giltet dass neben Russland eben genauso auch für die Ukraine.

Russland bombardiert -teils wahllos- zivile Infrastruktur (gestern in Odessa) und ist selber beleidigt, wenn das eine oder andere russsiche Öldepot in die Luft fliegt.
Auch dass gehört nach dem Krieg möglichst lückenlos aufgeklärt und die Verantwortlichen bestraft. Aber auch an dieser Stelle gilt dass natürlich genauso für die Ukraine.

Russland erzählt ständig und neuerdings wieder recht häufig irgendeinen Unsinn von einer NATO Bedrohung (=defensives Verteidigungsbündnis) und einem Stellvertreterkrieg.
Wie defensiv die NATO ist wissen wir spätestens seit Jugoslawien und Libyen.

Russland bedroht Europa mit dem Einsatz von Nuklearwaffen
Quelle vertrau mir Bruder

Russland führt bereits einen Cyberkrieg gegen Europa
Ist echt schlimm das Russland das einzige von 195 Ländern ist dass sich einfach nicht an Regeln hält, sondern sich seiner Geheimdienste und anderer Mittel bedient um seine Interessen durchzusetzen.

Russland will die Ukraine entnazifizieren (immer wieder aufs Neue ungeheuerlich)
Panorama, Gysi und all die anderen die 2014 und davor entsprechende Statements darüber abgegeben haben dass die Ukraine ein Naziproblem hat lügen also?

Dass das Argument der "entnazifizierung" Russland trotzdem nicht das Recht gibt einen Krieg zu beginnen dürfte klar sein, aber es entbehrt halt nicht einer gewissen Ironie wie man seit 2014 um jeden Preis versucht den ukrainischen Volkshelden(!) Bandera unter den Tisch zu kehren.

Dass das "Institut" ein Putin Versteher ist, ist bekannt?
Es ist halt schon interessant wie man vom meinem eigentlichen Argument (dem Vetragsentwurf von 2021 zwischen Russland und den USA) auf die potentielle Nähe die das Institut zu Putin hätte wechselt, so als hätte diese Frage auch nur die geringste Relevanz dafür was in diesem Vertragsentwurf steht.

Und dass die USA und Russland nicht entscheiden können, in welches Bündnis unabhängige Staaten eintreten können, sollte doch auch klar sein, oder?
Da auf die Aufnahme in die NATO die Zustimmung aller Mitglieder erfordert kann die USA dass sehr wohl. Und Fakt ist einfach, die Stationierung von Raketen auf Kuba (als Reaktion auf Jupiter Raketen in der Türkei) hätte bereits gutes Potential gehabt den dritten Weltkrieg auszulösen. Deswegen braucht sich niemand auch nur die kleinsten Illusion darüber machen dass die USA niemals russische Militärpräsenz, geschweige denn russische Militärübungen in Mexico, Kanada oder vor der US Küste dulden würden.

Und dementsprechend wäre es eigentlich nur fair wenn man sowas auch vor der Haustüre der Russen unterlässt.

Abgesehen davon, dass niemand irgendwas versprochen hatte, Die Sowjetunion hat Geld bekommen, dass sie der Vereinigung Deutschlands zugestimmt hat und es gab die Zusage, dass in Ostdeutschland keine Nato Soldaten stationiert werden, was bis heute nie geschah. Ergo wie immer der gleiche Kram der Putin Arschkriecher.
Es wäre cool wenn du die persönliche Ebene unterlassen könntest. Vorallem weil:
sehr deutlich aufzeigt dass es eben nicht nur um Ostdeutschland ging.

Ansonten hier etwas "Wissen to go" zu dem Thema NATO Osterweiterung:
Was sind schon deklassifizierte Dokumente wenn man auch den SWR fragen kann ... soviel zu Tatsachen.

Wie kann man nur so falsch liegen. Vermeiden hätte man es nur können, wenn man Hitler frühzeitig in die Schranken gewiesen hätte. Gerade das Münchener Abkommen 1938 beweist, dass Appeasement nicht dem Frieden dient.
Ja, natürlich ignorieren wir einfach all die (potentiell vermeidbaren) Ereignisse in den 20ern die einen Hitler überhaupt erst möglich gemacht haben.

Wer in Lettland bleiben will, muss einen dauerhaften Aufenthaltstatus beantragen und zumindest alltagstaugliche Lettischkenntnisse nachweisen.

So muss das.
Hoffentlich kommt niemand auf die Idee dieses Beispiel auf Deutschland anzuwenden sonst brennt hier nämlich Baum.
 
Vertrauen Bruder?
Sicher nicht, seit über zwei Jahren ist der Einsatz von Nuklearwaffen bei russischen Entscheidungsträgern ja durchaus eine Option. Zumindest um damit zu drohen.



Im übrigen sehr aufschlussreich bei welchen Aussagen sich der ein oder andere persönlich angesprochen fühlt.
 
Vertrauen Bruder?
Sicher nicht, seit über zwei Jahren ist der Einsatz von Nuklearwaffen bei russischen Entscheidungsträgern ja durchaus eine Option. Zumindest um damit zu drohen.
Na dann bin ich mal gespannt.

Vorweg sei gesagt wie witzlos es eigentlich ist Bezahlartikel zu verlinken weil du glaubst ja hoffentlich nicht im Ernst dass ich diesem Schundblatt auch noch Geld bezahlen würde. Aber ich hab mir dann trotzdem die Mühe gemacht mir den Artikel halt über archive anzusehen .... nur um festzustellen dass es darin vorallem um die Meinung von Frau Budjeryn geht.

Gut, kann man mitnehmen taugt aber als Quelle für eine konkrete Nuklearschlag Drohung eher weniger.

Zitat:

"Die USA hätten allerdings derzeit keine Hinweise darauf, dass Russland den Einsatz einer Atomwaffe vorbereite.
Zuvor hatte Putin den Westen vor dem Einsatz von Truppen in der Ukraine gewarnt. In seiner Rede zur Lage der Nation sagte er, Äußerungen des französischen Präsidenten Macron dahingehend könne man nur als Wahnsinn bezeichnen. Russland hege keine Ambitionen, Europa anzugreifen. Sollten jedoch NATO-Kontingente auf ukrainischem Boden zum Einsatz kommen, wären die Konsequenzen tragisch. Putin warnte, die Gefahr eines Atomkriegs wäre in solch einer Situation real."


Zitat:

"Westliche Nationen „müssen realisieren, dass wir auch Waffen haben, die Ziele auf ihrem Territorium treffen können“ sagte der russische Machthaber. „All das droht zu einem Konflikt mit dem Einsatz nuklearer Waffen und der Zerstörung der Zivilisation zu werden. Versteht ihr das nicht?!“
Einige westliche Experten wollten Putins Drohungen als Hinweis darauf verstehen, dass sich tatsächlich nichts geändert habe an der russischen Abschreckungsstrategie. „Das ist keine nukleare Drohung gegen den Westen. Es ist eine Abschreckungsdrohung gegen Invasoren russischen Territoriums, und damit können wir absolut leben“, meint etwa der französische strategische Denker Bruno Tertrais. Andere hingegen sahen es als Versuch, den Westen von einer direkten Intervention in der Ukraine abzuhalten."


Heisst also zusammengefasst, ein Zusammenstoss mit NATO Truppen könnte zu einem Konflikt mit Nuklearwaffen werden. Ich bin zwar grundsätzlich der Meinung dass man sich selbst potentielle Gedanken zum Einsatz von Atomwaffen sparen sollte, aber was Putin da gesagt hat ist trotzdem was anderes als pauschal in den Raum zu stellen dass die Russen Europa mit Atomwaffen bedrohen. Macron soll halt in Zukunft seine Schnapsideen einfach für sich behalten und gut ist.

Im übrigen sehr aufschlussreich bei welchen Aussagen sich der ein oder andere persönlich angesprochen fühlt.
Lass mal deine "angesprochen" Filme, für dumm verkaufen kann ich mich auch alleine.
 
Macron soll halt in Zukunft seine Schnapsideen einfach für sich behalten und gut ist.
Vor allem wenn sich immer noch ein anderer Irrer findet der dann mitmacht.

Ich hoffe doch sehr, dass die Entscheider sich da (bestmöglich schnell) darüber einig werden, dass Nato-Truppen in der Ukraine eine unfassbar dämliche Idee sind.
 
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