FKY2000
PCGHX-HWbot-Member (m/w)
Ich habe vor ein paar Tagen ein sehr interessantes Interview mit einem Geostrategen und Sicherheitsexperten (Name fällt mir nicht mehr ein) gesehen, dass u.a. auch auf die Intentionen der Vorstösse des frz. Präsidenten bzgl. Bodentruppen eingeht. Dort wurde herausgearbeitet, dass es darum geht sich keine roten Linien von Despoten und Terrorstaaten aufzwingen zu lassen und die Eskalationsdominanz nicht den Aggressoren zu überlassen.
Nach dem Motto: Wir sollten nicht zu berechenbar sein und uns nicht erzählen lassen, "was wir dürfen und was nicht".
Wenn ich nun die folgenden Umfrageresultate sehe, wird mir hinsichtlich der deutschen Wehrhaftigkeit und vor allem Fähigkeit strategisch zu denken Angst und Bange und der Experte hat mMn Recht, wenn er behauptet, dass wir Deutschen riesige Defizite haben unserem politischen und wirtschaftlichen Gewicht wirklich gerecht zu werden.
Wir sind zu provinziell, zu ängstlich und daher auch willkommener Spielball u.a. der russischen Angstpropaganda.
U.a. an der aktuell diskutierten "Abhöraffäre" sieht man ja, wie man uns mit einem lächerliche Sturm im Wasserglas beschäftigen und ablenken kann.
Ich bleibe dabei: Taurus in die Ukraine!
Und: In Kriegszeiten sollte man nicht auf des Volkes Mund schauen. Zu ängstlich, kleingeistig und vor allem wechselhaft ist die Stimmung im Volk. Zumal größte Teile des Volkes sich ein vollkommen unvollständiges Bild der jew. Angelegenheit machen, da nur bruchstückhafte und teils falsch interpretierte Fakten zur Meinungsbildung herangezogen werden (können).
www.tagesspiegel.de
Die Ablehnung einer Taurus-Lieferung ist den Umfragen von YouGov zufolge in den vergangenen Wochen sogar noch gewachsen. Anfang Februar waren bei der identischen Frage noch 31 Prozent dafür und nur 49 Prozent dagegen. Die Stimmung bei den Menschen in Deutschland widerspricht aber der im Bundestag vorherrschenden Meinung. Dort sind neben der oppositionellen Union auch die Koalitionsfraktionen der Grünen und der FDP für die Lieferung. Von den Wählern sind nur die Anhänger der Grünen mit 48 zu 36 Prozent überwiegend für die Freigabe des Waffensystems für die ukrainischen Streitkräfte. Unter den Wählern der Union (38 Prozent dafür, 49 Prozent dagegen) und der FDP (34 Prozent dafür, 53 Prozent dagegen) überwiegt dagegen die Zahl der Gegner.
Noch klarer ist die Unterstützung der Deutschen für das Nein des Kanzlers zur Entsendung von Bodentruppen in die Ukraine. 72 Prozent halten es für richtig, einen solchen Schritt ein für alle Mal auszuschließen, so wie Scholz es getan hat. Nur 16 Prozent meinen, die Bundesregierung sollte sich die Option offen halten. Zwei Prozent der Befragten sind dafür, sofort deutsche Soldaten ins Kriegsgebiet zu schicken.
In der Frage, wie stark die Ukraine mit Waffen unterstützt werden sollte, sind die Deutschen gespalten. 43 Prozent sagen, es seien seit der russischen Invasion vor zwei Jahren zu viele Waffen in die Ukraine geliefert worden. Ebenfalls 43 Prozent sagen, der Umfang der Rüstungshilfe sei genau richtig (22 Prozent) oder gehe nicht weit genug (21 Prozent). (dpa)"
Nach dem Motto: Wir sollten nicht zu berechenbar sein und uns nicht erzählen lassen, "was wir dürfen und was nicht".
Wenn ich nun die folgenden Umfrageresultate sehe, wird mir hinsichtlich der deutschen Wehrhaftigkeit und vor allem Fähigkeit strategisch zu denken Angst und Bange und der Experte hat mMn Recht, wenn er behauptet, dass wir Deutschen riesige Defizite haben unserem politischen und wirtschaftlichen Gewicht wirklich gerecht zu werden.
Wir sind zu provinziell, zu ängstlich und daher auch willkommener Spielball u.a. der russischen Angstpropaganda.
U.a. an der aktuell diskutierten "Abhöraffäre" sieht man ja, wie man uns mit einem lächerliche Sturm im Wasserglas beschäftigen und ablenken kann.
Ich bleibe dabei: Taurus in die Ukraine!
Und: In Kriegszeiten sollte man nicht auf des Volkes Mund schauen. Zu ängstlich, kleingeistig und vor allem wechselhaft ist die Stimmung im Volk. Zumal größte Teile des Volkes sich ein vollkommen unvollständiges Bild der jew. Angelegenheit machen, da nur bruchstückhafte und teils falsch interpretierte Fakten zur Meinungsbildung herangezogen werden (können).
Nach Telefonat mit Trump : Putin bietet Ukraine zum Weltkriegsgedenken am 9. Mai Feuerpause an
Russlands Parade auf dem Roten Platz ohne Panzer und Raketen + Top-US-Diplomatin in der Ukraine tritt zurück + Mutmaßlicher Russland-Spion in Berlin festgenommen + Der Newsblog.
"Umfrage: Große Mehrheit gegen Taurus-Lieferung in die Ukraine
Das Nein von Bundeskanzler Olaf Scholz zur Lieferung der Taurus-Marschflugkörper in die Ukraine wird von einer großen Mehrheit der Menschen in Deutschland unterstützt. In einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur befürworten nur 28 Prozent die Bereitstellung der Marschflugkörper mit einer Reichweite von 500 Kilometern für den ukrainischen Abwehrkampf gegen Russland. 58 Prozent sind gegen die Lieferung dieses Waffensystems. Mehr als die Hälfte davon (31 Prozent) lehnt die Unterstützung der Ukraine mit deutschen Waffen sogar grundsätzlich ab. 14 Prozent machen keine Angaben.Die Ablehnung einer Taurus-Lieferung ist den Umfragen von YouGov zufolge in den vergangenen Wochen sogar noch gewachsen. Anfang Februar waren bei der identischen Frage noch 31 Prozent dafür und nur 49 Prozent dagegen. Die Stimmung bei den Menschen in Deutschland widerspricht aber der im Bundestag vorherrschenden Meinung. Dort sind neben der oppositionellen Union auch die Koalitionsfraktionen der Grünen und der FDP für die Lieferung. Von den Wählern sind nur die Anhänger der Grünen mit 48 zu 36 Prozent überwiegend für die Freigabe des Waffensystems für die ukrainischen Streitkräfte. Unter den Wählern der Union (38 Prozent dafür, 49 Prozent dagegen) und der FDP (34 Prozent dafür, 53 Prozent dagegen) überwiegt dagegen die Zahl der Gegner.
Noch klarer ist die Unterstützung der Deutschen für das Nein des Kanzlers zur Entsendung von Bodentruppen in die Ukraine. 72 Prozent halten es für richtig, einen solchen Schritt ein für alle Mal auszuschließen, so wie Scholz es getan hat. Nur 16 Prozent meinen, die Bundesregierung sollte sich die Option offen halten. Zwei Prozent der Befragten sind dafür, sofort deutsche Soldaten ins Kriegsgebiet zu schicken.
In der Frage, wie stark die Ukraine mit Waffen unterstützt werden sollte, sind die Deutschen gespalten. 43 Prozent sagen, es seien seit der russischen Invasion vor zwei Jahren zu viele Waffen in die Ukraine geliefert worden. Ebenfalls 43 Prozent sagen, der Umfang der Rüstungshilfe sei genau richtig (22 Prozent) oder gehe nicht weit genug (21 Prozent). (dpa)"
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