Tschetan und Estilofatuo liken das - alleine dieser Umstand sollte nachdenklich machen.
Dass dich das nachdenklich macht wundert hier niemanden ...
Nochmal und grundsätzlich:
Man kann Dinge (gerne vom spöttisch/ sprichwörtlichen warmen Sofa aus) fordern, ohne selber direkt Teil der Lösungsstrategie zu sein. Das nennt man hier in Deutschland Meinungsfreiheit.
... denn immerhin bist du es doch der in diesem Thread nicht müde wird bei jeder Gelegenheit (auch durch die Blume) zu betonen, wie sehr man den Tod/Schaden von Russen begrüsst. Dass man jetzt sogar die Meinungsfreiheit als Ausrede heranziehen muss obwohl diese in deinem Fall niemals Thema war spricht halt Bände ...
Und auch das nochmal:
Es ist eine Unart, Diskussionen mit dem Totschlagargument abzuwürgen "dann geh doch selber an die Front" oder neulich noch hässlicher: "dann schick doch deinen Sohn in die Ukraine".
Wenn man scheinbar keinerlei Argumente oder Skrupel hat, dann macht man sowas.
Darüber hinaus aber ist es höchst unsachlich und in dem dem aktuellen Kontext einfach nur widerlich.
... und noch mehr wenn man zusätzlich versucht anderen Totschlagargumente vorzuwerfen um das eigene Verhalten zu rechtfertigen. Denn Fakt ist, du bist hier derjenige der seit Monaten fordert/sich freut was man den Russen nicht alles antun müsste (obwohl man selbst nichtmal Teil dieses Krieges ist) aber die Drecksarbeit sollen natürlich andere machen. Und deshalb bleibt am Ende des Tages vorallem eine Erkenntnis, vor dem Bildschirm gross über Krieg reden, in der Realität nichts dahinter.
Putin hat am 24.02.2022 die Ukraine hinterrücks überfallen.
Wie jetzt? Ich dachte Russland führt schon seit 2014 im geheimen Krieg gegen Ukraine? Entscheidet euch doch mal.
Die Ukraine als souveräner Staat wird von Russland und seinem Regime nicht anerkannt.
Ganz aktuell faselt Dimitri doch recht viel von "Heim ins Reich" und meint dabei nicht nur den Donbass.
Wie jetzt? Hat jetzt Putin als gefühlter Alleinherrscher Russlands und Oberbösewicht dieses Planeten das Sagen oder ist es jetzt doch ein Dimitri Medwedew der auf Telegram gerne freidreht? Entscheide dich doch mal.
Russland hat -teils systematisch- Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen - nachweislich!
Und jedes dieser Verbrechen gehört nach dem Krieg möglichst lückenlos aufgeklärt und die Verantwortlichen bestraft. Nur giltet dass neben Russland eben genauso auch für die Ukraine.
Russland bombardiert -teils wahllos- zivile Infrastruktur (gestern in Odessa) und ist selber beleidigt, wenn das eine oder andere russsiche Öldepot in die Luft fliegt.
Auch dass gehört nach dem Krieg möglichst lückenlos aufgeklärt und die Verantwortlichen bestraft. Aber auch an dieser Stelle gilt dass natürlich genauso für die Ukraine.
Russland erzählt ständig und neuerdings wieder recht häufig irgendeinen Unsinn von einer NATO Bedrohung (=defensives Verteidigungsbündnis) und einem Stellvertreterkrieg.
Wie defensiv die NATO ist wissen wir spätestens seit Jugoslawien und Libyen.
Russland bedroht Europa mit dem Einsatz von Nuklearwaffen
Quelle vertrau mir Bruder
Russland führt bereits einen Cyberkrieg gegen Europa
Ist echt schlimm das Russland das einzige von 195 Ländern ist dass sich einfach nicht an Regeln hält, sondern sich seiner Geheimdienste und anderer Mittel bedient um seine Interessen durchzusetzen.
Russland will die Ukraine entnazifizieren (immer wieder aufs Neue ungeheuerlich)
Panorama, Gysi und all die anderen die 2014 und davor entsprechende Statements darüber abgegeben haben dass die Ukraine ein Naziproblem hat lügen also?
Dass das Argument der "entnazifizierung" Russland trotzdem nicht das Recht gibt einen Krieg zu beginnen dürfte klar sein, aber es entbehrt halt nicht einer gewissen Ironie wie man seit 2014 um jeden Preis versucht den ukrainischen Volkshelden(!) Bandera unter den Tisch zu kehren.
Dass das "Institut" ein Putin Versteher ist, ist bekannt?
Es ist halt schon interessant wie man vom meinem eigentlichen Argument (dem Vetragsentwurf von 2021 zwischen Russland und den USA) auf die potentielle Nähe die das Institut zu Putin hätte wechselt, so als hätte diese Frage auch nur die geringste Relevanz dafür was in diesem Vertragsentwurf steht.
Und dass die USA und Russland nicht entscheiden können, in welches Bündnis unabhängige Staaten eintreten können, sollte doch auch klar sein, oder?
Da auf die Aufnahme in die NATO die Zustimmung aller Mitglieder erfordert kann die USA dass sehr wohl. Und Fakt ist einfach, die Stationierung von Raketen auf Kuba (als Reaktion auf Jupiter Raketen in der Türkei) hätte bereits gutes Potential gehabt den dritten Weltkrieg auszulösen. Deswegen braucht sich niemand auch nur die kleinsten Illusion darüber machen dass die USA niemals russische Militärpräsenz, geschweige denn russische Militärübungen in Mexico, Kanada oder vor der US Küste dulden würden.
Und dementsprechend wäre es eigentlich nur fair wenn man sowas auch vor der Haustüre der Russen unterlässt.
Abgesehen davon, dass niemand irgendwas versprochen hatte, Die Sowjetunion hat Geld bekommen, dass sie der Vereinigung Deutschlands zugestimmt hat und es gab die Zusage, dass in Ostdeutschland keine Nato Soldaten stationiert werden, was bis heute nie geschah. Ergo wie immer der gleiche Kram der Putin Arschkriecher.
Es wäre cool wenn du die persönliche Ebene unterlassen könntest. Vorallem weil:
Western leaders gave multiple assurances against NATO expansion to Gorbachev in 1990-1991 according to declassified American, Russian, British, Germans documents
nsarchive.gwu.edu
sehr deutlich aufzeigt dass es eben nicht nur um Ostdeutschland ging.
Ansonten hier etwas "Wissen to go" zu dem Thema NATO Osterweiterung:
Gab es in den sogenannten Zwei-plus-Vier-Verhandlungen 1990 die Zusage an Moskau, die NATO nicht nach Osten zu erweitern oder war das anders? Von Gábor Paál | Text und Audio dieses Beitrags stehen unter der Creative-Commons-Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
www.swr.de
Was sind schon deklassifizierte Dokumente wenn man auch den SWR fragen kann ... soviel zu Tatsachen.
Wie kann man nur so falsch liegen. Vermeiden hätte man es nur können, wenn man Hitler frühzeitig in die Schranken gewiesen hätte. Gerade das Münchener Abkommen 1938 beweist, dass Appeasement nicht dem Frieden dient.
Ja, natürlich ignorieren wir einfach all die (potentiell vermeidbaren) Ereignisse in den 20ern die einen Hitler überhaupt erst möglich gemacht haben.
Wer in Lettland bleiben will, muss einen dauerhaften Aufenthaltstatus beantragen und zumindest alltagstaugliche Lettischkenntnisse nachweisen.
So muss das.
Hoffentlich kommt niemand auf die Idee dieses Beispiel auf Deutschland anzuwenden sonst brennt hier nämlich Baum.