Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine

Ich werde das Gefühl nicht los, dass das alles irgendeine bekloppte Scharade war. Jetzt zieht Wagner nach Belarus um und hockt dann im Norden der Ukraine. Von da kann man dann auch jede Menge Stunk machen - gen Süden oder auch Westen.
Mit was?
Noch eine Front aufmachen, mit dieser beschissenen Logistik, ist doch schon mal schiefgegangen!
Das ist alles nicht zu Ende, das ist höchstens ein Waffenstillstand.
Macht funktioniert so nicht! Das habe ich ja schon mal geschrieben und da kannst du noch so viel meinen das da Idioten 4D Schach spielen. Da wurde heute jemand auf offener Weltbühne und seinem Volk gedemütigt, der sich am Morgen ins Fernsehen gestellt hat (Ansprache ans Volk), von bewaffneten Aufstand, Verrat, Haftbefehl und 1917 geredet hat und 10 Stunden später, mit diesen Leuten einen Deal macht.
Wer hat denn da überhaupt noch etwas zu sagen? Muss jetzt jeder der mit Putin spricht und etwas aushandelt fragen, ob er das auch mit Prigo abgesprochen hat?!
Was soll Xi und China davon halten?!
 
Vielleicht hat ja er hier ja recht, wenn er diese unfassbare Chose gestern mit der "Scarlet Sails" in St. Petersburg in Verbindung setzt. Sowohl Putin als auch Medwedew waren dort wohl angemeldet. ?
 
Rostow und Woronesch sind beides Logistikhubs für den Krieg in der Ukraine, wenn von dort keine Munition und Verpflegung mehr an die Front geht, können die Ukrainer durchspazieren! Die Russen haben eh schon eines ihrer größten Mun Lager gerade dort verloren.
Geht rund gerade, die Ukrainer müssen jetzt nur vorbereitet sein, serhr schnell zu handeln und Fakten zu schaffen.

Prigoschin ist 110% für den Krieg. Der wird keine Lieferungen an die Soldaten behindert haben. Die kurzzeitige Störung wird sich in in ein paar Tagen auch ebenso kurz an der Front zeigen, wichtiger ist aber das die Wagnersoldaten da einfach weg sind.

Gibt es Zahlen, wie hoch der Wagneranteil an der Front zuletzt war? Bedenkt man die bessere Ausbildung, Ausrüstung und Erfahrung der dauerhaft beschäftigten Söldner (also nicht das Knast-Kanonenfutter), hätte ich vor ein paar Monaten 10 bis 20% für möglich gehalten. In einer Situation, in der gerade die Offensive des Feindes ins Rollen kommt, wäre ein schlagartiger Verlust dieser Größe ein verdammt harter Schlag. Aber z.B. in Bachmut war Wagner ja gerade regulär abgezogen. Wenn die eh rausrotiert werden sollten, würden ihr fehlen erst in zwei Monaten durchschlagen bzw. bis dahin eingeplant werden.


Oder es war doch nur Show. Mit Putins Genehmigung.

Putin ist der glasklare Verlierer der ganzen Geschichte. Hat keine Macht über seine engsten Unterstützer/hat sich die falschen ausgesucht. Musste sich von Lukaschenko helfen lassen. Hat einen erheblichen Teil seines militärischen Offensivpotentials verloren. Hat wohl in geringem Umfange Infrastruktur beschädigen lassen, weil er keinen anderen Weg sah, die Sicherheit sicherzustellen.

Das alles hätte er sicherlich gerne vermieden, wenn er die Change gehabt hätte. In Anbetracht der sehr raschen Abfolge der Ereignisse würde ich aber trotzdem erwarten, dass da einiges vorgeplant war und das nicht nur auf Prigoschins Seite. Ob es ein ausgehandeltes Schauspiel war, zu dem er Putin gezwungen hat oder ob der FSB einfach vorher wusste, was geschehen wird und Putin kurzfristig das bestmögliche aus einer für ihn misslichen Lage gemacht hat, werden wir wohl so schnell nicht erfahren.


Dass Belarus sich darauf einigt ist verdächtig

Eigentlich dürfte eine definitiv nicht von belarussischer Opposition unterwanderte Hofgrade, deren effektive Schlagkraft vermutlich gar nicht mal so viel geringer als die seiner regulären Armee ist, recht gelegen kommen.

Zudem, wie groß wäre der Handlungsspielraum von Belarus wenn es sich als Plattform für Angriffe einer Wagner Truppe gg die NATO Nachbarländer anbietet ? Da die Wagner keine reguläre Truppe sind, würden die Amis vermutlich nichtmal um Erlaubnis fragen müssen und paar F-22 starten,

NATO-Angriffe auf belarussichem Territorium würden den Bündnisfall mit Russland auslösen, auch wenn da nur auf "Zivilsten" geschossen wird. Umgekehrt würde ein Angriff von belarussichem Territorium den NATO-Bündnisfall ausrufen, vollkommen egal ob mit Soldaten oder Söldnern. Beides will niemand. Ein Angriff aus Weißrussland auf die Ukraine wäre möglicht - aber das war er auch komplett ohne solche Charaden. Russische Armee ist ja regulär in Weißrussland stationiert und hat von dort aus auch schon angegriffen.

Hätte Putin die Kontrolle über Wagner gehabt und den Wunsch, die Truppen in Weißrussland zu sehen, hätte er nur den Befehl geben müssen. Was auch immer nun jetzt geschehen ist, folgt nicht Putins Wünschen, sondern mutmaßlich eher Prigoschins, auch wenn Putin möglicherweise noch genug Kontrolle hatte, um eine potentiell katastrophalen Lage in eine mittelmäßig schlächte zu wandeln.


Meine Fresse, immer diese user die nur rum motzen und zum eigentlichen thread-thema "Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine" nichts bei tragen. :nene: (ja die entwicklungen zum ukraine-krieg in russland gehören für das gesammtbild dazu)
Und falls du es noch etwas offizieller haben willst... das ganze nochmal auf euronews (die sind dir hoffentlich "bequem" genug)

Nightslaver ging es darum, dass Posts wie das angehängte folgende wohl so ziemlich DIE Definition von "NICHTS zum Thema beitragen" sind.
 

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Prigoschin ist 110% für den Krieg. Der wird keine Lieferungen an die Soldaten behindert haben. Die kurzzeitige Störung wird sich in in ein paar Tagen auch ebenso kurz an der Front zeigen, wichtiger ist aber das die Wagnersoldaten da einfach weg sind.
Als ich das geschrieben habe waren die noch unterwegs nach Moskau, hatten Rostow und Woronesch besetzt und es sah nach einem gegenseitigen bewaffneten Konflikt aus. Auch eine Söldnertruppe braucht Munition und was zu "Beißen", wenn man kämpfen muss und wenn es länger gedauert hätte, beliefert man ja nicht seinen Feind (Söldnertruppe) aus dem RU Hinterland. Unter diesen Prämissen habe ich das geschriben! Bei einem Kampf wären da keine Züge mehr gefahren, das dürfte doch offen auf den Hand liegen!
 
Gibt es Zahlen, wie hoch der Wagneranteil an der Front zuletzt war? Bedenkt man die bessere Ausbildung, Ausrüstung und Erfahrung der dauerhaft beschäftigten Söldner (also nicht das Knast-Kanonenfutter), hätte ich vor ein paar Monaten 10 bis 20% für möglich gehalten. In einer Situation, in der gerade die Offensive des Feindes ins Rollen kommt, wäre ein schlagartiger Verlust dieser Größe ein verdammt harter Schlag.
Die söldner werden auch immer noch da sein. Wo sollen sie auch hin? Die können nur krieg führen. Außerdem, an der aktion werden kaum alle beteiligt gewesen sein, ansonsten wären da sicherlich nicht nur die kolpotierten 5000 mann auf moskau gerollt.
Ich schätze mal die bekommen jetzt verträge mit dem ministerium und machen weiter. Ob sie dann noch effektiv sind, so mit den russischen führungskräften, steht auf einem anderen blatt.
Nightslaver ging es darum, dass Posts wie das angehängte folgende wohl so ziemlich DIE Definition von "NICHTS zum Thema beitragen" sind.
Also bei mir wird der twitter-inhalt gleich und ohne "klick-orgie" angezeigt. Ich lese einfach und gut... :ka:

Auch eine Söldnertruppe braucht Munition und was zu "Beißen", wenn man kämpfen muss und wenn es länger gedauert hätte, beliefert man ja nicht seinen Feind (Söldnertruppe) aus dem RU Hinterland.
Zu beißen gab es von der bevölkerung (freiwillig!) und munition soll wagner an der grenze schon gehortet haben. (wird wohl für diesen notfall gedacht gewesen sein)
Zwischenzeitlich hieß es ja, das prigoschin kurz vor seiner verhaftung stand. Es wäre also auch nicht aus zu schließen, das er den marsch auf moskau schon länger als notfallplan in der tasche hatte. Zudem denke ich das die verteidiger in moskau kein sooo großes problem gewesen wären. Wie man liest waren die eher schlecht ausgestattet und die luftunterstützung fraglich. Damit gegen sehr erfahrene front-soldaten an zu treten ist quasi fast selbstmord, weshalb sich putin wohl auch schon verdünnisiert hat.
 
Ist einfach Schade.
Ehrlich gesagt will ich weder ein Putin noch ein Wagner Anführer an der Macht RU´s wissen.
Mir persönlich hätte es schon gereicht wenn es solche Aufstände/ Gefechte gegeben hätte das Moskau so im Chaos versinkt und mit sich selbst beschäftigt ist das sie erstmal kein Kopf mehr für Krieg gehabt hätten.

Ansonsten kann ich mir zu den Geschehnissen gestern kein Reim machen.

Entweder eine Scharade das man wirklich schauen wollte wer zu einem hält und wer nicht von Seitens Putin. - da hätte man dann auch kein Gesichtsverlust gegenüber China da man es ihnen sicher kommuniziert hat.
Auch wunderte mich der totale zügige Auftritt seitens Putin im TV. Letztlich weiß man ja auch nicht was da im Kremel noch alles geplant wird und für was man ein Tod sicheren Harten Kern bräuchte ... Der Bevölkerung ist zu großen teilen doch eh alles egal, da ist "offensichtliche" Gesichtsverlust vermutlich gar nicht so schlimm Innenpolitisch.

Vll wollte man auch zu dem auch so die Ukraine locken mit ihrer "Groß Offensive" richtig zu schlagen und in die Falle tappen zu lassen nach dem Motto : In RU brennt die Luft, jetzt müssen wir zuschlagen.

Oder der Wagner Söldner der auf den Weg nach Moskau gemerkt hat das sich ihm doch nicht so viele anhängen wie er es sich vorgestellt hätte und aus der Situation das beste gemacht hat, daher lieber ein Deal gemacht hat. Wobei er auch da ziemlich bescheuert wäre... ich jedenfalls würde keine Sekunde mehr ruhig schlafen oder etwas trinken ohne vorkoster ganz egal wo ich wäre. Da wäre ich wohl lieber tatsächlich all in gegangen statt ein Leben ins Angst zu führen.

Oder ein Mix aus beiden und eine sich daraus resultierende eigen Dynamik.
Ich glaub auch nicht wirklich dran das Moskau erst als es los ging wusste was sich da anbahnt, die wissen doch auch darüber bescheid wie sich Truppen bewegen und konzentrieren... vor allem in der Größenordnung.

Ob so oder so ... WIE das letztlich stattgefunden hat, ist logisch nicht zu erklären. Man möchte meinen das der Wagner Chef nicht so dämlich wäre sich nach allem auf einen Deal einzulassen, so eine Chance wird er wohl nie wieder kriegen. Und auf der anderen Seite kann man sich nicht vorstellen das nur für eine Scharade solche Maßnahmen und Inszenierungen seitens Putin gemacht werden.

Aber wie gesagt, was ist in diesen Tagen schon Rational oder Logisch erklärbar in RU ...

Edit:
Völlige Spinnerei: Aber vll hat Wagner ja nun ein Deal mit Belarus gemacht und Lukaschenko fängt bald mit Wagner Unterstützung an aufzubegehren, jetzt wo er paar Atomwaffen hat und ohne hin seine eigene Armee + dann Wagner :D Vll hat er ja Satt Schoßhund zu sein.
 
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Als ich das geschrieben habe waren die noch unterwegs nach Moskau, hatten Rostow und Woronesch besetzt und es sah nach einem gegenseitigen bewaffneten Konflikt aus. Auch eine Söldnertruppe braucht Munition und was zu "Beißen", wenn man kämpfen muss und wenn es länger gedauert hätte, beliefert man ja nicht seinen Feind (Söldnertruppe) aus dem RU Hinterland. Unter diesen Prämissen habe ich das geschriben! Bei einem Kampf wären da keine Züge mehr gefahren, das dürfte doch offen auf den Hand liegen!

Wagner ist viel zu klein für einen längeren Kampf. Man führt keinen Bürgerkrieg mit Ressourcen der staatlichen Armee, was da versucht (oder suggeriert wurde) war ein Putsch. Entweder wäre Prigoschin heute/morgen im Kreml gewesen oder Mitte der Woche weg vom Fenster, dass dürfte wohl auf der Hand liegen. Umgekehrt ist ebenso klar, dass die Aktion mit der unter dieser Prämisse nötigen Geschwindigkeit geplant war und nicht darauf gebaut hat, unterwegs Militärdepots auszurauben und Züge anzuhalten. Die Stützpunkte hat Prigoschin besetzt, damit ihm nicht die russische Armee in den Rücken fällt, aber die akut benötigten Ressourcen hatte er selbst, da er damit planen musste.

Von daher: Ich kann und habe gelesen, wann du gepostet hast und meinem Reaktion war in vollem Bewusstsein dessen geschrieben. Aber auch während des Vormarschs war nicht anzunehmen, dass Prigoschin für die Front bestimmte Ressourcen umleitet oder das über längere Zeit die Transportwege blockiert. Nur das allgemeine Chaos als solches hat dafür gesorgt, dass 2-3 Tage vieles zum stocken kam und bei Fortsetzung der Kampfhandlungen hätte es vielleicht 7-10 Tage geholpert. Die russische Armee wird aber sowieso nicht Just-in-Time versorgt und Verteilerebene mit den Zwischenpuffern in relativer Frontnähe war gar nicht betroffen.


Die söldner werden auch immer noch da sein. Wo sollen sie auch hin?

Nach Weißrussland? Soweit ich das verstanden habe (bei der Quellenlage also nicht 101%ig ;) ) wurde jedenfalls eine Generalamnesie für ganz Wagner ausgehandelt. Und nicht vergessen: Private bewaffnete militärische Verbände sind in Russland illegal. Deswegen sollte Prigoschin ja einen Vertrag unterschreiben, mit dem er seine Macht letztlich ans russische Militär verkauft hätte. Das hat er aber nicht gemacht und nach dieser Demonstration von Stärke wird er das auch nicht mehr machen, sondern vermutlich in Zukunft für Lukaschenko arbeiten.

Die Wagner-Söldner können entweder mitgehen beziehungsweise das Land mit anderem Ziel (z.B. Afrika) verlassen. Oder sie kündigen und bleiben als Ex-Putschisten in Russland... Selbst wenn sich viele für letzteres entscheiden, was ich so erstmal nicht erwarten würde, können sie nicht ihr Wagner gehörendes Arbeitsmaterial mit nach Hause nehmen und auch als Person stehen sie dem russischen Kriegseinsatz erst wieder zur Verfügung, wenn sie sich rekrutieren lassen oder bei dem offiziell unter Vertrag genommen Kadyrow anheuern. Ersteres würde ich nahezu ausschließen, dafür zahlt die russsische Armee nicht gut genug, letzteres werden von dem Teil, der in Russland bleibt, erneut nur ein Teil machen. Und es vergeht einfach Zeit, bis sie das gemacht haben, bis Kadyrow sie in Verbänden aufgestellt hat, bis diese als eingespieltes Team operieren (man wird wohl kaum eine komplette Kompanie von Ex-Putschisten 1:1 in Originalzusammenstellung übernehmen, selbst wenn sich die Gelegenheit bietet), bis die Teams von der Armee eingeplant werden können. Geratene Zahlen:
Für mindestens einen Monat fällt ganz Wagner aus, danach werden weniger als 25% wieder zur Verfügung stehen und die ggf. mit reduzierter Ausrüstung. (Respektive, da sie Ansprüche stellen werden: ausgerüstet zu Lasten normaler russischer Verbände)

Und das in einer der potentiell heißesten Phasen des Krieges dieses Jahr...

Also bei mir wird der twitter-inhalt gleich und ohne "klick-orgie" angezeigt. Ich lese einfach und gut... :ka:

Ja, weil du wohl dein generelles Einverständniss für die Weitergabe deiner Daten an Musk/Zuckerberg/Page gegeben hat. Andere Leute machen das nicht und eine simple Nachladefunktion des Forums für externen Content (der sich zudem seit dem Posten auch schon geändert haben kann) ersetzt nicht, dass man selbst einen eigenen Inhalt in seine Posts packt. Das ist einfach eine Frage der Höflichkeit, wenn man an einer Diskussion in einem Diskussionsforumteilnehmen möchte. Und sei es nur einen Einzeiler, was die Kernaussage der verlinkten Quelle ist. Das gilt für Twitterposts genauso wie für Youtube-Videos, Facebook oder was auch immer noch hier als selbstladendes Embed eingebettet werden kann.


Vll wollte man auch zu dem auch so die Ukraine locken mit ihrer "Groß Offensive" richtig zu schlagen und in die Falle tappen zu lassen nach dem Motto : In RU brennt die Luft, jetzt müssen wir zuschlagen.

Es dauert ein paar Tage, um tausende Soldaten nebst Material und Versorgung zu koordinieren. Wenn man gewollt hätte, dass die Ukraine am Samstag reagiert, hätte man das bis spätestens Mittwoch anmelden sollen :ugly: .

Oder der Wagner Söldner der auf den Weg nach Moskau gemerkt hat das sich ihm doch nicht so viele anhängen wie er es sich vorgestellt hätte

Der ganze Stunt dauerte keine 20 h und die Hälfte davon in der Nacht. Ein Anschluss aus der Bevölkerung o.ä. war unmöglich. Entweder er hat aktiven Zuspruch einzelner Kräfte erwartet, mit denen er sich vorher abgesprochen hatte (Oligarchen o.ä.) und die haben ihn hängen lassen, als Putin wenig überrumpelt und ziemlich reaktionsbereit aussah, oder aber Prigoschin hatte das von Anfang als Alleingang geplant. Letzteres halte ich für die simplere Erklärung aller bestätigten Abläufe.
 
Der britische Ex-General Richard Dannatt hat vor einem Angriff von Kämpfern der Privatarmee Wagner auf die Ukraine aus Belarus gewarnt, falls viele Söldner ihrem Chef Jewgenij Prigoschin ins Exil folgen. Dass Prigoschin nach dem Ende des Aufstands gegen den Kreml nun nach Belarus ziehe, sei Anlass zur Sorge, sagte der frühere Generalstabschef dem Sender Sky News. Falls er dort eine "effektive Streitmacht" um sich sammle, wäre dies erneut eine Bedrohung. Kremlsprecher Dmitrij Peskow hatte zuvor angekündigt, Prigoschin werde nach Belarus gehen.

Dannatt sagte dazu: "Obwohl es den Anschein macht, dass diese Angelegenheit abgeschlossen ist, denke ich, dass sie alles andere als das ist, und dass die Nachbeben noch eine ganze Weile zu spüren sein werden." Die Ukraine müsse ihre Flanke genau beobachten und sichergehen, dass sie über einige manövrierfähige Einheiten verfüge, damit diese einen erneuten Angriff aus Richtung Belarus abwehren könnten.

Prigoschin hatte den Marsch seiner Truppen auf Moskau am Samstagabend gestoppt. Er soll nach einer vom belarussischen Machthaber Alexander Lukaschenko ausgehandelten Vereinbarung ohne Bestrafung nach Belarus ausreisen dürfen.
Quelle: Britischer Ex-General warnt vor Wagner-Angriff aus Belarus


Da stimme ich dem Mann voll zu. Die Ukraine sollte genau die Grenze nach Belarus beobachten.
Ein Zwei-Frontenkrieg wäre deutlich schwieriger für sie zu kämpfen.
 
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Wie schon von anderen erwähnt war ein Übertritt aus Belarus ja bereits Teil des ersten Angriffs und auch seitdem immer eine Option.
 
Wie schon von anderen erwähnt war ein Übertritt aus Belarus ja bereits Teil des ersten Angriffs und auch seitdem immer eine Option.
Das mag sein. Aber macht diese Möglichkeit eben noch etwas wahrscheinlicher.

Weil mir das auch merkwürdig vorkommt. Die ganze Zeit hört man nichts von Belarus und jetzt wo angeblich in Russland geputscht wird, ist Lukaschenko der große Verhandler und der Wagner Chef geht da hin.
 
Das alles hätte er sicherlich gerne vermieden, wenn er die Change gehabt hätte. In Anbetracht der sehr raschen Abfolge der Ereignisse würde ich aber trotzdem erwarten, dass da einiges vorgeplant war und das nicht nur auf Prigoschins Seite. Ob es ein ausgehandeltes Schauspiel war, zu dem er Putin gezwungen hat oder ob der FSB einfach vorher wusste, was geschehen wird und Putin kurzfristig das bestmögliche aus einer für ihn misslichen Lage gemacht hat, werden wir wohl so schnell nicht erfahren.
Der FSB wusste wohl etwa Minimum 1 Woche vor dem "Spektakel" recht genau was Prigoschin da vor hat und hatte noch 1-2 Tage vor dem Start Putin darüber ins Bild gesetzt, welcher aber darauf sprichwörtlich erst einmal gar nichts gemacht haben soll und erst einen halben Tag, nach dem losbrechen, überhaupt Position bezogen hat / tätig wurde / reagierte.

Selbst unter Experten geht über das "warum" dafür die Meinung etwas auseinander.
Für nicht völlig unseriös halte ich aber das den Standpunkt mancher Experten, Putin war sich selbst nicht 110%ig sicher ob er Prigoschin da einfach mal machen lässt, oder nicht, weil ansonsten hätte er die "Wagner-Parade" ja auch schon vor der Abfahrt aufhalten lassen können (er soll es ja durch den FSB gewusst haben), bevor er sein "Gesicht (vermeindlich) verliert", hat es aber nicht getan.

Ja, weil du wohl dein generelles Einverständniss für die Weitergabe deiner Daten an Musk/Zuckerberg/Page gegeben hat. Andere Leute machen das nicht und eine simple Nachladefunktion des Forums für externen Content (der sich zudem seit dem Posten auch schon geändert haben kann) ersetzt nicht, dass man selbst einen eigenen Inhalt in seine Posts packt. Das ist einfach eine Frage der Höflichkeit, wenn man an einer Diskussion in einem Diskussionsforumteilnehmen möchte. Und sei es nur einen Einzeiler, was die Kernaussage der verlinkten Quelle ist. Das gilt für Twitterposts genauso wie für Youtube-Videos, Facebook oder was auch immer noch hier als selbstladendes Embed eingebettet werden kann.
Ach bitte, jetzt erzähle doch Egozentristen nicht das die Welt sich nicht nur um ihr andere aufzwingendes Social Media Verhatlen zu drehen hat und sie nicht der Nabel des Universums sind, sondern das eine Gesellschaft und Diskussion naturgemäß aus mehr als nur einem Individum besteht und man daher, zum funktionieren, auf einen Minimum-Standard zusammenfinden sollte, außer man findet eben autokratische Tendenzen privat eigentlich doch so richtig richtig geil und scheißt halt (sprichtwörtlich) auf alle anderen (wie manch einer hier). ;)
 
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Quelle: Britischer Ex-General warnt vor Wagner-Angriff aus Belarus


Da stimme ich dem Mann voll zu. Die Ukraine sollte genau die Grenze nach Belarus beobachten.
Ein Zwei-Frontenkrieg wäre deutlich schwieriger zu kämpfen.
Schön der General möchte anscheinend seinen Namen auch mal in der Zeitung lesen, mehr ist da nicht drann, aus logistischen Gründen. Die RU Armee hat ohne Eisenbahnanbindung keine Möglichkeiten,, Chancen ~100km nur mit LKW zu versorgen und dann auch der Weg von Belarus nach Kiew über eine einzige Straße mit zig Brücken. Sie haben sich schon einmal dort eine blutige Nase geholt, ganz ohne HIMARS, mit wesentlich mehr Truppen als diese 8000, die da gestern im Einsatz waren!
Ein Angriff aus Belarus führt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit einzig und allein dazu, dass die Kampfgruppe aus Belaruns vernichtet wird!
Gegen die jetzigen ukrainischen Brigaden, ihrer tödlichen Artillerie und HIMARS ist dass das pure Selbstmorkommando, weil die Ukraine die Straße nach Kiew beliebig an jeder Stelle unter Beschuss nehmen kann!
 
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Schön der General möchte anscheinend seinen Namen auch mal in der Zeitung lesen, mehr ist da nicht drann, aus logistischen Gründen. Die RU Armee hat ohne Eisenbahnanbindung keine Möglichkeiten,, Chancen ~100km nur mit LKW zu versorgen und dann auch der Weg von Belarus nach Kiew über eine einzige Straße mit zig Brücken. Sie haben sich schon einmal dort eine blutige Nase geholt, ganz ohne HIMARS, mit wesentlich mehr Truppen als diese 8000, die da gestern im Einsatz waren!
Ein Angriff aus Belarus führt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit einzig und allein dazu, dass die Kampfgruppe aus Belaruns vernichtet wird!
Gegen die jetzigen ukrainischen Brigaden, ihrer tödlichen Artillerie und HIMARS ist dass das pure Selbstmorkommando, weil die Ukraine die Straße nach Kiew beliebig an jeder Stelle unter Beschuss nehmen kann!
Und wenn sie vorher erst mit massiver Luftunterstützung alles kaputt bomben?

Ich glaube die selben Fehler wie zum Anfang des Krieges würden sie kaum nochmal machen.
 
Kaputtbomben? Das haben sie doch beim letzten Kriegsbeginn versucht. Und die daraus gelernten Lektionen hatten zur Folge, dass sich seitdem kaum noch ein russsisches Fluggerät in die Reichweite ukrainischer Luftabwehr traut.

Das mag sein. Aber macht diese Möglichkeit eben noch etwas wahrscheinlicher.

Weil mir das auch merkwürdig vorkommt. Die ganze Zeit hört man nichts von Belarus und jetzt wo angeblich in Russland geputscht wird, ist Lukaschenko der große Verhandler und der Wagner Chef geht da hin.

Das mit Belarus ist merkwürdig, ja. Aber Lukaschenko hat keine eigenen Interessen in diesem Krieg und genug Ärger zu Hause. Der muss halt nur der Armee seines Herren und Gebieters freie Passage bieten, aber der wird keinen Angriffsauftrag und kein Material für Prigoschin stellen. Prigoschin seinerseits wiederum ist nicht der ärmste, aber dass er auf eigene Kosten für Jux und Dollerei und Patriotismus für das Land und die Regierung, das/die ihn gerade rausgekickt haben in den Krieg eingreift, ist wohl nicht zu erwarten. Auf dem russischen Schwarzmarkt dürfte Kriegsgerät in großer Menge gerade alles andere als günstig sein.


Der FSB wusste wohl etwa Minimum 1 Woche vor dem "Spektakel" recht genau was Prigoschin da vor hat und hatte noch 1-2 Tage vor dem Start Putin darüber ins Bild gesetzt, welcher aber darauf sprichwörtlich erst einmal gar nichts gemacht haben soll und erst einen halben Tag, nach dem losbrechen, überhaupt Position bezogen hat / tätig wurde / reagierte.

Selbst unter Experten geht über das "warum" dafür die Meinung etwas auseinander.
Für nicht völlig unseriös halte ich aber das den Standpunkt mancher Experten, Putin war sich selbst nicht 110%ig sicher ob er Prigoschin da einfach mal machen lässt, oder nicht, weil ansonsten hätte er die "Wagner-Parade" ja auch schon vor der Abfahrt aufhalten lassen können (er soll es ja durch den FSB gewusst haben), bevor er sein "Gesicht (vermeindlich) verliert", hat es aber nicht getan.

Hätte Putin präemptiv agiert, wäre er in der Öffentlichkeit als Aggressor gegen den ziemlich beliebten, als Verteidiger des kleinen Soldaten geltenden Prigoschin dagestanden. Das hätte seinen Stand bei der Truppe deutlich reduzuiert. In dem er Prigoschin hat anfangen lassen, wurde die Legitimation für sein Handeln überdeutlich. Zudem weiß der FSB jetzt bis in niedere Dienstränge genau, wer mit drin hängt - vorab der Schlange den Kopf abzuschlagen hätte bedeutet, Kompanien in die russische Armee eingliedern zu müssen, von denen man weiß, dass sie teilweise Putschisten sind. Passt also schon, dass Putin eine Reaktion auf etwas vorgespielt hat, dass ihn gar nicht überraschen konnte.

Das einzige was merkwürdig ist, wenn Putin soviel Vorwarnzeit hat, dass er nicht souveränder reagieren konnte: Verteidigung auf halber Strecke statt Mannschaftswagen in Moskau und mit wirkungsvollem Gerät statt mit aufgehackten Autobahnen hätte ein Stärke-Signal von "ich bin selbst auf sowas vorbereitet" gesendet statt "beinahe hätte ein Putsch geklappt".
Reine Spekulation: Prigoschin hatte tatsächlich Weggenossen, die dann aber gekniffen haben. Und zwar beim Militär. Putin konnte die Streitkräfte nichts vorbereiten lassen, weil er Prigoschin dann erfahren hätte, dass er längst aufgeflogen ist.
 
Nach Weißrussland?
Und was machen die da? Ihren ruhestand geniesen? Der letzte befehl war "zurück zu den stützpunkten", wo auch immer die sind.
Ich denke du denkst hier, ohne es abwertend meinen zu wollen, zu deutsch. Die russen sind da, wie alle hinter dem früheren eisernen vorhang, weitaus pragmatischer. Die integrieren einfach die leute, die das wollen, in ihre reihen und gut. Die werden zu sehr gebraucht.
Und soweit ich gelesen hab waren auch nicht alle wagner-söldner am "putsch" beteiligt. Es sollen durchaus noch welche weiter in der ukraine gekämpft haben und die machen sowieso weiter.
Ja, weil du wohl dein generelles Einverständniss für die Weitergabe deiner Daten an Musk/Zuckerberg/Page gegeben hat.
Ich wüßte zwar nicht wann, aber egal. PCGH fragt bei mir ja häufiger mal an zwecks cookies...
Mal davon ab, es müßte schon direkt der twitter-server bei mir sammelt was er aber kaum machen wird. Das sind i.d.R. im hintergrund verlinkter unter-adressen und die haben bei mir schlechte karten. (auch ohne installierte datensammler wie adblock und co.) Das gehört aber alles nicht hier her!
Andere Leute machen das nicht und eine simple Nachladefunktion des Forums für externen Content (der sich zudem seit dem Posten auch schon geändert haben kann) ersetzt nicht, dass man selbst einen eigenen Inhalt in seine Posts packt. Das ist einfach eine Frage der Höflichkeit, wenn man an einer Diskussion in einem Diskussionsforumteilnehmen möchte. Und sei es nur einen Einzeiler, was die Kernaussage der verlinkten Quelle ist. Das gilt für Twitterposts genauso wie für Youtube-Videos, Facebook oder was auch immer noch hier als selbstladendes Embed eingebettet werden kann.
Dann kannst du das hier (im forum) aber recht häufig monieren, auch bei verlinkung von presse-seiten.
 
Eigentlich dürfte eine definitiv nicht von belarussischer Opposition unterwanderte Hofgrade, deren effektive Schlagkraft vermutlich gar nicht mal so viel geringer als die seiner regulären Armee ist, recht gelegen kommen.
Schon, und dazu keine Kreml-treue Truppe mehr, vorerst.

NATO-Angriffe auf belarussichem Territorium würden den Bündnisfall mit Russland auslösen, auch wenn da nur auf "Zivilsten" geschossen wird. Umgekehrt würde ein Angriff von belarussichem Territorium den NATO-Bündnisfall ausrufen, vollkommen egal ob mit Soldaten oder Söldnern. Beides will niemand. Ein Angriff aus Weißrussland auf die Ukraine wäre möglicht - aber das war er auch komplett ohne solche Charaden. Russische Armee ist ja regulär in Weißrussland stationiert und hat von dort aus auch schon angegriffen.
Belarussische Soldaten/Grenzschutz schossen schon ein paar mal Richtung Polen und Litauen. Möglich dass Lukaschenko sich den Wagner bedient (muss?) um hybride Aktionen gg die Nachbarn durchzuführen. Genau wie mit den Flüchtlingen als Waffe um sie gg die EU Grenze zu drücken, und der Westen diese heiße Kartoffel am liebsten garnicht erst anfassen möchte, könnten auch die Wagner als nicht reguläre Soldaten eingesetzt werden, und würden keinen Krieg bzw gar nennenswerte Reaktion auslösen. Potential für solche Schlagzeilen wär auf jeden Fall vorhanden. Iwelche hybriden Aktionen usw. Für einen Angriff Richtung Kiew wäre die Truppe alleine nämlich zu klein, und hätte vlt auch einfach garkein Bock.

Hätte Putin die Kontrolle über Wagner gehabt und den Wunsch, die Truppen in Weißrussland zu sehen, hätte er nur den Befehl geben müssen. Was auch immer nun jetzt geschehen ist, folgt nicht Putins Wünschen, sondern mutmaßlich eher Prigoschins, auch wenn Putin möglicherweise noch genug Kontrolle hatte, um eine potentiell katastrophalen Lage in eine mittelmäßig schlächte zu wandeln.
Aus Putins Sicht wird der Verlust der Söldner sicher auch besser sein als ein Bürgerkrieg in Kriegszeiten. Wäre man nicht im Krieg gebunden den man vor den Augen der Welt verliert, wären die meisten Wagner wohl bereits tod oder in Lagern. Aber Putin hat eben nicht mehr Kontrolle über alles, oder zumindest eine immer mehr fragile.
 
Hat Vorteile, wenn man das WE über medienfrei lebt.
Meist verpasst man nix, so wie jetzt.

Aus der Fast-Revolution wurde ein straffreier Abzug von 25.000 schwerbewaffneten Söldnern irgendwohin - mutmaßlich Belarus.

Die Zustände in Russland sind ja schon skurril - man stelle sich mal vor, mitten in Deutschland würden ein paar zehntausend "freischaffende" Söldner einfach so mit ihrem kompletten Gerät durch die Gegend fahren, unseren Pistorius verbal anpissen, hin und wieder irgendwas kaputt machen oder zusammen schießen und on Top, von der Bevölkerung gefeiert werden.

Staatliche Kontrolle sieht einen Ticken anders aus - gefühlt entgleitet derzeit Putler die Kontrolle, mindestens aber, hat er bei Teilen der Bevölkerung das Gesicht und somit das Vertrauen verloren.

Dass Wagner von Belarus angreift, glaube ich nicht.
Belarus hat bisher sehr darauf geachtet, nicht allzu tief in den Schlamassel involviert zu werden. Da kocht jemand im Rahmen seiner Abhängigkeit durchaus sein eigenes Süppchen.

Was da wohl der gemeine russische Soldat in diesen Tagen denkt, der mit einer Kalaschnikow am Hinterkopf in den Kampf gezwungen wird?

Die Revolution sehe ich auch nicht, vielmehr eine Implosion Russlands in Zeitlupe.

Auf jeden Fall ist die auch hier im Forum gewählte Bezeichnung für Russland als "Obervolta mit Atomwaffen" nach diesem WE fast zu schmeichelhaft.
Das ganze erinnert mich eher an Konstantinopel in den letzten Atemzügen, die noch von einem Oströmischen Reich träumten, als der gute Mehmed die Stadtmauern bereits sturmreif schießen ließ.
 
@ compisucher

Bemerkenswert fand ich ja seine (Putins) Behauptung Russland und der Russischen Armee wurde 1917 der Sieg im Osten, durch einen Stich in den Rücken, gestohlen.
Russland braucht natürlich auch eine Dolchstosslegende, können die nicht mal was eigenes erfinden?!
Und natürlich die militärische Fachkompetenz die aus dieser Behauptung spricht. :D
Einer meiner Highlights des Wochenendes, die eigenlich ganz gut den (geistigen) Zustand, dieses abgebrochenen Gartenzwerges zeigt.
 
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