Genau das ist das Problem an dieser Debatte.
Offenbar bist du nicht in der Lage den Konflikt zu verstehen, obwohl die Problematik mehr als trivial ist.
Na wenn es so "trivial" ist, wie kommt es da nur das du es dann trotzdem absolut nicht zu verstehen scheinst?
Putin greift an, weil er die Ukraine in die Hände der NATO fallen sieht, wäre das Land neutral, wäre es dazu wahrscheinlich gar nicht gekommen. Und deine Darstellung "funktioniert nie" ist auch empirisch falsch.
Putin sieht die Ukraine schon seit 2008 nicht mehr "in die Hände der NATO" fallen, weil 2008 hat Deutschland und Frankreich gegen eine NATO-Aufnahme der Ukraine gestimmt, als diese damals "zur Debatte" stand.
Und warum haben Deutschland und Frankreich das?
Richtig, um Russland "entgegen zu kommen".
Allerspätestens aber waren die Türen, zur NATO, seit 2014 für die Ukraine dicht, weil durch den Konflikt in der Ostukraine eine Mitgliedschaft nicht möglich war, da die NATO keine Länder aufnimmt, die sich nicht im Frieden befinden.
Wäre es Russland also allen ernstes nur um einen "Nichtmitgliedschaft" der Ukraine, in der NATO, gegangen, sie hätten den Konflikt nach 2014 nur einfrieren brauchen, sicher aber nicht 2022 dann einen Völkerrechtswidrigen Angriffskrieg, ohne offizielle Kriegserklärung, vom Zaun brechen brauchen.
Da also allen ernstes zu meinen Russland würde diesen Konflikt führen weil es "Panik" davor hatte das die Ukraine in der NATO landen würde zeugt eigentlich nur von einem, das du es nicht verstanden hast.
Entsprechend solltest du dich evt. nicht hinstellen und hier meinen du hättest das Verständnis der Ursachen dieses Krieges mit dem Löffel geschlürft und andere wären "blinder" als du und würden es daher nicht "sehen" und "verstehen".
Hat bei Schweden, Finnland, Ukraine und Co lange Zeit funktioniert.
Wo hat da was funktioniert?
Schweden verfolgte seit rund 200 Jahren eine Außenpolitik der Neutralität, Finnland weil es nach 1945 gar nicht in der Lage war sich anders zu entscheiden, weil während des Kalten Krieges die NATO Finnland, bei einem Antrag dieser, wohl nicht aufgenommen hätte, da man Russland dahingehend nicht "provozieren" wollte.
Das Finnland und Schweden heute überhaupt in der NATO sind, bzw. Schweden noch kommt, liegt alleine an Russlands politischen und jüngsten militärischen Gebahren, was zusammen mit seinen Historischen Altlasten nun das sprichwörtliche Fass zum überlaufen gebracht hat.
Funktioniert hat es also nicht einige Jahrzehnte mit Russland, sondern trotz Russland.
Sind sich die NATO Staaten im Falle eines Angriffes auf ihr Territorium durch einen Terroranschlag einer nicht staatlichen Institution nicht auch bereits überraschend einig gewesen?
Nur in Afghanistan, im Irak nicht und warum hätten sie sich bei Afghanistan damals dahingehend auch nicht einig sein sollen. Ein religös fundamentalistisch geführter Staat (durch die Taliban), der einer Terrororganisation (Al Qaida) geschützten Rückzugsraum und Ausbildungsort stellte und bot, war ein Problem (welches nicht nur die USA betroffen hat und betreffen konnte).
Muss man das wirklich immer wieder erläutern? Oder ist es doch vielmehr so, dass sich einige hier dumm stellen und von diesen Problemen nichts wissen wollen?
Vielleicht solltest du deine Milchmädchenrechnung nochmal durchrechnen, statt anderen gespielte Dummheit zu unterstellen, weil was machst du wenn dein "Puffer" von einem agressiven Staat weganektiert wird?
Irgendwann kommst du dann zwangsläufig wieder an eine gemeinsame Grenze, mit der ständigen Frage ob an dieser "Schluss" sein wird, oder du nicht zum kämpfen gezwungen sein wirst.
Entsprechend, du müsstest selbst so neutrale Staaten im Ernstfall mindestens mit Militärtechnik unterstützen und von dem Standpunkt her kannst du dann auch gleich ein Bündnis machen, weil das schon im Vorfeld eine viel höhere Hemschwelle darstellt, einen Konflikt anzufangen, wenn ich dann als Agressor nicht nur gegen einen Staat mit etwas ausländischer Rüstungshilfe kämpfe, sondern im Ernstfall dann gegen 31 Staaten und deren komplette Rüstungsproduktion.
Georgien und Arserbaidschan, Armenien und das schwarze Meer sind dir kein Begriff?
Keine Ahnung was Aserbaidschan in deiner Aufzählung soll und Armenien, lediglich Georgien trennt Russland von einer gemeinsamen Grenze zur Türkei und bei Georgien hat sich Russland 1992 und 1994 auch schon völkerrechtswidrig Staatsgebiet einverleibt.
Und die Ukraine hätte doch auch neutral bleiben können. Wie die Schweiz. Wo ist das Problem?
Russland...
Zudem warum sollte die Ukraine "neutral" bleiben, wenn sie das nicht will?
Die Ukraine war und ist ein souveräner Staat und als solcher steht es ihr frei ihr und ein Bündnis frei zu wählen und als zivilisierter Staaat dürfte Russland etwas gegen so eine Entscheidung der Ukraine haben, aus welchen persönlichen Gründen auch immer.
Aber in so einem Fall klärt man so etwas dann diplomatisch und nicht durch völkerrechtswidrige Anektionen, einer Halbinsel, fingierte Seperatistenbewegungen mit "kleinen grüne Männchen", in der Ostukraine und eine Angriffskrieg, gegen einen souveränen Staat (welchen man vertraglich seine Souveränität und Grenzen garantierte), ohne eine offizielle Kriegserklärung, an den Angegriffenen.
Die NATO Propaganda hier ist teilweise heavy, wundert mich kein Stück wieso es hier so zugeht.
Die Nutzer sind nicht imstande ihre eigene Position zu reflektieren und zu hinterfragen.
Komisch, als "heavy" empfinde ich ehr wie manche hier immer noch mit die dümmlich-"argumentativen" Irrwegen und "potemkinschen Dörfer" daherkommen und meinen sie wären der einäugig-Sehende, unter Blinden, weil sie entweder selbst nicht "reflektieren", oder kognitiv den Spagat zu faktischen und logischen Zusammenhängen nicht zu schaffen scheinen.
