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Auch, aber das ist es nicht!
Das ist wie beim (Manschafts) Sport und hat etwas mit Selbstvertrauen und Einstellung zu tun. Die russische Armee kassiert eigentlich seit Begin der Kampfhandlungen nur Klatschen mit wenigen Ausnahmen, wo soll da das Selbstvertrauen herkommen? Denen wurde über Jahrzehnte eingeredet was für eine tolle Armee sie sind, das ist ja nicht nur Propaganda für die Bevölkerung gewesen, sondern auch für die Soldaten selbst und als das auf die Probe gestellt wurde, war komplette "Ebbe im Kühlschrank". Das setzt sich psychologisch fest und wird auch an "Neue" durch die "Alten" die es erlebt haben weitergeggeben.
Bei der Ukraine findet das Gegenteil statt, plus das sie merken das sie sich wohl einmal auf ihre Ausbildung (wenn ausgebildet wurde) und die Mehrzahl ihrer Offiziere verlassen können.
Mein Opa hat mir oft genug erklärt wie wichtig das Vetrtauen der Soldaten (Einheit) in die Führung ihrer Offiziere ist und war.
Nein, aber wenn sich in etwa "gleichstarke" Gegener gegenüber stehen, ist es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ausschlaggebend.
Allgemein:
Mein Großvater war bei der Aufklärungsabteilung der 20. ID mot. diese wurde zu Begin des Ostfeldzuges von einem Oberst oder Major aus der ehemaligen Reichswehr geführt. Im Juli wurde er befördert und abkommandiert, danach bekam die Abteilung für ganze 6 Wochen ein (Parteibonze (Reserveoffizier). Dieser baute in den 6 Wochen so viel Blödsinn (bescheuerte Befehle), das die Abteilung fast in einen "Kampfstreik" getreten ist und die einzelnen Kompanieführer direkt zum Divisionsstab gegangen sind um sich zu beschweren. Nach 6 Wochen atmeten alle auf, weil keiner Lust hatte für einen "Idioten" und seinem Ehrgeiz den Kopf hinzuhalten.
Mehr fällt mir zu deinem Rhetorikkauderwelsch auch nicht ein.
Meiner Meinung nach stellst du mehrfach meine Äußerungen anders dar und sagst schlicht die Unwahrheit bzw. verdrehst den Inhalt und die Intention bis zur Unkenntlichkeit.
Über die Ausdehnung der NATO in die Interessen dahinter gibt es genügend Artikel, Beiträge, insights etc. Man kann sich das auch wertfrei bei Wikipedia durchlesen...
Beispiel:
Ungeachtet der zunehmenden Spannungen und des militärischen Aufmarsches russischer Streitkräfte an der Grenze zur Ukraine hielt die NATO weiterhin an einer Beitrittsperspektive für das an Russland grenzende unabhängige Land fest.
Man hätte auch verbal abrüsten können und die NATO Erweiterungen einfrieren können. Es gab auch 2017 und 2020 Erweiterungsrunden der NATO, inmitten eines Konfliktes in der Ukraine mutmaßlich aufgrund der Erweiterungen.
Dies zu adressieren muß möglich sein, ansonsten kann man sich ein Diskussionforum auch sparen.
Erstens das!
Und zweitens ist es eigentlich schon Framing, wenn man von einer Osterweiterung der Nato spricht, denn wie hier schon 100mal besprochen WOLLTEN diese Länder unbedingt in die Nato. Die Polen wollten sogar schneller in die Nato als in die EU, ich bin nämlich von meinem Alter politischer Zeitzeuge und habe das damals live mit erlebt.
Keiner musste irgendwelche Länder des ehemaligen Warschauer Paktes dazu überreden, ganz im Gegenteil, diese haben sehr starken Druck ausgeübt in die Nato aufgenommen zu werden, für das Baltikum war das genauso Staatsdoktrin wie für die Ukraine und Polen, Tschechien, die Slowakei, Ungarn, Rumänien und Bulgarien wollten auch politisch sehr schnell und stark in die Nato, bei denen war es nur nicht Staatsdoktrin.
Aber 20-30 Jahre später, meinen ja einige Leute sie könnten einfach die Geschichte umschreiben, obwohl sie das wohl gar nicht wirklich erlebt haben, sondern ausschließlich russische Narrative und Propaganda nachplappern!
Man hätte auch verbal abrüsten können und die NATO Erweiterungen einfrieren können. Es gab auch 2017 und 2020 Erweiterungsrunden der NATO, inmitten eines Konfliktes in der Ukraine mutmaßlich aufgrund der Erweiterungen.
Dies zu adressieren muß möglich sein, ansonsten kann man sich ein Diskussionforum auch sparen.
Du begreifst das nicht oder?
Das wurde von den Russen 3x unterschrieben in der Schlussakte von Hesinki, der Charta von Paris und der Nato-Russland Akte, das Souveräne Staaten in Europa freie Bündniswahl haben, das ist einer der Grundsteine der Europäer und damit der Nato, dafür hat man Jahrzehnte gekämpft! Die Nato ist bestimmt kein Heuchler Verein, der seine Prinzipien einfach durch Erpressung über Board wirft!
Wenn das der RU nicht gefällt, kann man Verträge auch kündigen, selbst Adolf Hitler als "Führer" des 3. Reiches hat Verträge die er nicht wollte gekündigt, aber das entspricht nicht dem russischen Narrativ, die ausschließlich Anderen den Schwarzen Peter für ihre politischen Handlungen zukommen lassen will!
Und zweitens ist es eigentlich schon Framing, wenn man von einer Osterweiterung der Nato spricht, denn wie hier schon 100mal besprochen WOLLTEN diese Länder unbedingt in die Nato.
Also gibt es keine Osterweiterung, weil andere Länder das wollten?
Hört sich für mich nicht besonders logisch an.
Ich finde man hätte im Zuge mit der Verhandlungen mit Russland Ende 2021 durchaus gut dagestanden, wenn man versucht hätte die nächste Erweiterungsrunde einzufrieren, zumindest solange bis der Ukrainische Konflikt Aussicht auf Befriedung erfährt.
Forderungen Russlands, einen Beitritt der Ukraine und anderer ehemaliger Sowjetrepubliken wie Georgien für die Zukunft auszuschließen, hatte die NATO Ende 2021 noch vor der Eskalation des Ukraine-Konfliktes mit dem Hinweis auf die Bündnisfreiheit souveräner Staaten zurückgewiesen.
Die Polen wollten sogar schneller in die Nato als in die EU, ich bin nämlich von meinem Alter politischer Zeitzeuge und habe das damals live mit erlebt.
Das zieht doch niemand in Zweifel. Ich verstehe nicht wieso du damit argumentierst. Grundsätzlich sollte jeder Staat die Möglichkeit haben frei zu entscheiden.
Die NATO Erweiterungsrunden sind keine russische Propaganda und haben sicherheitspolitische, militärische wie geopolitischen Auswirkungen.
Auch wenn die NATO Staaten kein Interesse an einer Auseinandersetzung mit Russland haben.
Das wurde von den Russen 3x unterschrieben in der Schlussakte von Hesinki, der Charta von Paris und der Nato-Russland Akte, das Souveräne Staaten in Europa freie Bündniswahl haben, das ist einer der Grundsteine der Europäer und damit der Nato, dafür hat man Jahrzehnte gekämpft!
Da Russland schon 2008 im Georgienkrieg und 2014 durch die Annexion der Krim verstieß ist der Vertrag wohl nicht das Papier wert auf dem er gedruckt ist...
Seit wann hat die Nato Sicherheitsinteressen?
Du musst endlich mal damit aufhören, die Nato und deren Mitgliedsstaaten in einen Topf zu werfen.
Einzelne Staaten haben immer Interessen. Dabei spielt ein bestimmtes Bündnis keine Rolle.
Deutschland verfolgt seine Interessen in der EU. Deswegen hat Deutschland das Verbrennerverbot auch boykottiert.
Norwegen hat seine Energieproduktion schon praktisch zu 100% auf regenerative umgestellt. Grüner geht nicht.
Trotzdem verkaufen sie weiterhin Öl und Gas
Wie gesagt, es geht um einzelne Staaten. Die USA interessieren sich nicht für Russland. Das ist ja kaum noch eine Regionalmacht. Der wichtige Gegner ist China. Die beiden Länder werden die Weltmacht unter sich ausmachen und sowohl Russland als auch Europa müssen schauen, wo sie bleiben.
Ich schon.
Kriege gewinnt man durch Psychologie und nicht durch eine Anhäufung von Waffen oder Soldaten.
Ansonsten hätten die USA in Vietnam und die Sowjetunion in Afghanistan gewonnen und die Ukraine gäbe es jetzt schon nicht mehr.
Das meinte ich damit nicht, natürlich spielt "psychologische Kriegsführung" eine wichtige Rolle, sondern das das selbst einem russischen Soldaten einleuchten müsste das bei gerade mal etwas mehr als zwei Dutzend Leopard 2 und nicht wenige davon auch "nur" in der A4 Ausführung, deren Verbreitung schlicht überschaubar bleiben wird.
Das hat halt was von Hysterie, wie wenn 100 Leute zusammen stehen, einer eben "Wolf" ruft, wo keiner ist und alle in Panik geraten, obwohl niemand außer einen diesen Wolf "gesehen" haben will.
Richtig, es ist exakt so wie immer, wir sind in der Situation das ein dümmlicher Autokrat seine Großmachtsfantasien mit Gewalt auslebt.
Es spielt also keine Rolle ob die Situation am Damm eine andere wäre, wäre der Krieg nicht, weil das wissen wir wohl alle, weil es die offensichtlichste Feststellung ist die man treffen kann, genauso wie wenn man keinen Regenschirm hatte, deshalb vom Regen nass geworden zu sein und dass das mit Schirm nicht passiert wäre.
Also, "no shit sherlock", die Feststellung kann mindestens jeder halbwegs gescheite Grundschüler treffen.
Interessieren tut entsprechend nur noch warum man keinen Schirm hatte, nicht das man keinen hatte, bzw. wurde der Damm nun gesprengt, oder nicht und momentan verdichtet sich, was ich schon heute früh schrieb, das eine Sprengung wohl unwahrscheinlicher wird:
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Eine hohe Kampfmoral kann Defizite bei der Ausrüstung durchaus ausgleichen, aber natürlich nie komplett aufwiegen, siehe z.B. Vietnamkrieg, oder auch den Koreakrieg.
Erstens das!
Und zweitens ist es eigentlich schon Framing...
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Aber 20-30 Jahre später, meinen ja einige Leute sie könnten einfach die Geschichte umschreiben, obwohl sie das wohl gar nicht wirklich erlebt haben, sondern ausschließlich russische Narrative und Propaganda nachplappern!
Du begreifst das nicht oder?
Das wurde von den Russen 3x unterschrieben in der Schlussakte von Hesinki, der Charta von Paris und der Nato-Russland Akte, das Souveräne Staaten in Europa freie Bündniswahl haben, das ist einer der Grundsteine der Europäer und damit der Nato, dafür hat man Jahrzehnte gekämpft! Die Nato ist bestimmt kein Heuchler Verein, der seine Prinzipien einfach durch Erpressung über Board wirft!
Einige halten Deutschland ja auch für eine GmbH und somit nicht souverän, manch einer kann sich eigentlich schon fast, mit seinen "Ansichten", zur Souveränität europäischer Ex-Ostblockstaaten, da mit einreihen, weil weit ab ist das nicht mehr.
Russland hat aber nicht die Sicherheitsinteressen der Ukraine zu diktieren, egal ob "demokratisch", oder wie aktuell autoritär und gewaltsam.
Man kann über gegenseitige Sicherheitsinteressen reden und verhandeln, in einer Demokratie, aber nicht sie mit Zwang einfordern!
Hör doch auf mit deinen Nebelkerzen, @Don-71 hat schon zugestimmt gehabt, das auch er sieht das "die NATO" durchaus eigene (theoretische) Interessen hat, indem er meinen entsprechenden Post dazu geliked hatte.
Nein gab es nicht, weil das eine eigene aktive Initative, der NATO, vorrausgesetzt hätte, aber die "Osterweiterung" waren Anträge entsprechender Staaten des ehemaligen Ostblock, die um Aufnahme ersucht haben.
Die Erosion der Beziehungen zwischen USA, EU, NATO und RU passiert seit mehr als 20 Jahren Stück für Stück. Lies doch diese Analyse ab Erosion der Vereinbarungen nach, dann erfährst du auch etwas von gegenseitigen Sicherheitsinteressen, Spannnungsfeldern und Verfehlungen mehrerer Seiten.
Hat auch niemand behauptet. Du verbaust dir gerade ein wenig deine Glaubwürdigkeit, indem du ein Argument zu widerlegen versuchst, das der Diskussionsgegner gar nicht vorgebracht hat.
Ein Like eines Beitrags bedeutet nicht die Übereinstimmung mit jeder darin getroffenen Aussage. Mir eine Nebelkerze vorzuwerfen aber gleichzeitig Inhalte herbeizuphantasieren, zeugt von schlechtem Stil und mangelnden Argumenten. Aber ich finde es erheiternd, dass Interessen nur in der "Theorie" vorlägen.
Die Osterweiterung der NATO ist eine Realität. Darüber wie es dazu kam besteht kein Dissens und ist auch erneut der Versuch mich in die nähe von russischer Propaganda zu rücken, indem wiederum ein Scheinargument vorgetragen wurde.
Dann bitte ich dich hiermit höflich es zu unterlassen mir Dinge in den Mund zu legen, die ich weder behauptet, noch vertreten habe, vor allem dahingehend mich in die Nähe von Schwurblern einer Brd GMBH zu rücken.
Ich bin jederzeit in der Lage meine Aussagen mit Quellen zu belegen.
Das trifft nicht für untergeschobene Aussagen zu, versteht sich von selbst.
Was für ein schwacher Stil von euch beiden. Kindergarten³.
Du musst dich mal entscheiden was du eigentlich vertreten willst?!
Mir kommt deine Argumentation ähnlich wie die der Brexit Leute 2015/16 vor, als sie den Menschen erzählt haben sie könnten beides haben, den EU Austritt und alle Vorteile des Binnenmarktes!
Du forderst das die Nato 2021? (oder sogar früher) die langfristige Aufnahme der Ukraine offiziell widerruft, also das Stoltenberg darüber öffentlich eine Pressekonferenz gibt.
Allerdings unterstelle ich dir dann oder hiermit das du von (Sicherheits/Geo) Politik nicht wirklich Ahnung hast.
1. War das eine Forderung/Erpressung von seiten der RU mit den gleichzeitigen Aufmarsch von 150-200000 Mann an der Ukrainischen Grenze
2. Würde so ein Widerruf sämtliche Verträge die ich schon mehrmals aufgezählt habe, praktisch widerrufen oder zukünftig als Erpressbar darstellen und es würde absolut gegen das Prinzip dieser internationalen Verträge gehen/verstoßen.
Man kann so etwas nicht einmal machen und dann meinen die Verträge oder Vereinbarungen hätten in der Zukunft noch bestand. Deshalb gibt es auch das Wort Prinzip und Prinzipien wirft man eben nicht einfach über den Haufen, sonst wird man (politisch) unglaubwürdig.
Folgender kontrafaktischer Zeitverlauf:
Die Nato hätte den Forderungen in Bezug nur auf die Ukraine seitens der RU nachgegeben, also einen Beitrittsperspektive offiziell widerrufen, es wäre nicht zu einem Angriffskrieg gekommen, aber weiterhin zu Eskalationen im Donbass und Hybriderkriegsführung.
Jetzt 2023 oder 2024 hätte sich die öffentliche Meinung in Finnland gedreht und Finnland hätte um einen Nato Beitritt gebeten. Was glaubst du was dann wohl passiert wäre? Dann wäre die RU an der finnischen Grenze aufmaschiert und hätte die gleichen Forderungen wieder gestellt, denn was einmal klappt, klappt eben auch zweimal!
Dann hättest du basierend auf deiner Argumentation nämlich wieder nachgeben müssen!
Entweder man ist für die freie Bündniswahl von Souveränen Staaten als Prinzip, wie in den Veträgen ausgehandelt oder nicht. Man kann nicht beides haben, das ist politisch unmöglich und unglaubwürdig!
Aber das er dadurch gebrochen ist wäre dann immer noch ehr eine Fahrlässigkeit, im russischen Handeln und wohl nach aktueller Informationslage aber kein Vorsatz im handeln, schon gar nicht durch eine gewollte und durchgeführte Sprengung.
Es ist keine "Fahrlässigkeit", wenn man ein Bauwerk erst beschädigt, dann nicht repariert und dann überlastet. Sondern Vorsatz, Verwantwortungslosigkeit und bewusste Herbeiführung einer Katastrophe.
Warum denn nicht? Denen geht der Arsch wg. der anstehenden Offensive auf Grundeis und was jetzt erstmal nicht mehr möglich ist, ist ein Übersetzen der Ukrainer über den Dnepr und die Frontlinie in der Gegend hat sich dadurch auch erstmal massiv verkürzt. Für die Ukrainer ergäbe das direkt mal am wenigsten Sinn.
Der Dnjepr war/ist eine extrem einfach zu haltende Frontlinie, diesen Abschnitt zu sichern hat der Ukraine viel Personal eingespart (den Russen aber genauso). Für einen großangelegten Angriff darüber hinweg hat die Ukraine umgekehrt keine ausreichenden Transfermöglichkeiten und sie hätte zumindest in der ersten Phasen auch einen massiven Nachteil, wenn sie nach weithin sichtbarer Überquerung einer deckungslosen Wasserfläche aus einem Sumpf heraus gegen befestigte Stellungen hätte anrennen sollen. Eine Offensive an dieser Stelle war immer extrem unwahrscheinlich, da hat durch den Dammbruch absolut niemand etwas gewonnen.
Aber verloren hat jemand massiv, und zwar die ukrainische Zivilbevölkerung. Wieviele Opfer Russland am Ende erzielt, wird man noch abwarten müssen und die Umweltschäden sind ohnehin kaum zu beziffern. Aber allein wenn man die durch Zerstörung der Bewässerung vernichtete Landwirschaft mitzählt, könnten da 5% des Landes den Bach runtergegangen sein. Und wenn Saporischja deswegen überhitzen sollte, dann hat das ganze Land und möglicherweise auch Teile der EU was vom nuklearen Fallout, den Russland herbeigeführt hat.
Wenn das Fahrlässigkeit gewesen sein sollte, dann eher dahingehend, dass derjenige der das befohlen hat nicht in der Lage war zu erfassen, was das für Folgen haben könnte - und jetzt wohl auch hat, auch für die Russen.
Man muss nun wirklich nicht besonders helle sein um zu realisieren, dass "überfüllen" und "beschädigt" keine gute Kombination ist. Und wenn man wirklich für alles zu blöd ist, fragt man halt jemanden. Das ist keine militärische Einrichtung, sondern ein ziviles Objekt mit zivilem Personal mit ziviler Ausbildung und voller Kompetenz, dass man einfach nur seinen zivilen Aufgaben nachlassen kommen lassen muss. Normalerweise hat zivile Infraststruktur selbst mitten im Kriegsgebiet keine Bedarf nach direktem militärischen Einfluss.
Letztes Jahr wurde der Füllstand auch um ettliche Meter abgesenkt, ich glaube bis unter 12 m Pegel, um den Damm zu entlasten (aber scheinbar nicht, um ihn zu reparieren). Die Russen wussten also genau, was sie taten, als sie jetzt wieder bis auf 17 m hochgestaut haben. Das war pure Absicht.
Daraus ergibt sich allerdings eine interessante Schlussfolgerung: Sämtlichen Abschätzungen zu Folge wird das Hochwasser auf dem linken Dnjeprufer schwerer wüten und länger stehen bleiben. Auch Cherson liegt zu nennenswerten Teilen, insbesondere den Teilen die Russland noch nicht zerschossen hat, linksseitig. (Die rechtsseitigen haben sie dagegen selbst heute, während laufender Evakuiierungsmaßnahmen und in einer Hochwasserlage, in der garantiert keine Kampfpanzer auszuschalten waren, unter Beschuss genommen.) Und vor allem ist es die dortige Bewässerung und die der Krim, die von dem Stausee abhängig war und wo jetzt auf Jahre hinaus die Felder verdorren werden.
Die Russen scheinen also nicht damit zu rechnen, dieses Gebiet noch lange halten zu können und sehen auch die Krim zumindest nicht so sicher, dass dort zivile Nutzung auf Dauer eine Rolle spielen könnte. Das war nicht nur ein Massenangriff auf Zivilisten, sondern auch ein schwerstwiegender Akt verbrannter Erde in einem Rückzugskrieg.
Das steht doch glasklar in meinen Beiträgen was ich vertrete.
Deinen Scheinargumenten schiebst du jetzt noch eine rhetorische Frage hinterher? Zu welchem Zweck?
Du forderst das die Nato 2021? (oder sogar früher) die langfristige Aufnahme der Ukraine offiziell widerruft, also das Stoltenberg darüber öffentlich eine Pressekonferenz gibt.
Ich hätte mir in den Jahren des Ukraine Krieges ab 2014 und in Teilen auch schon vorher ein anderes Handeln der NATO erhofft, spätestens aber ab 2018, prinzipiell richtig. Auch die Verfassungsänderungen der Ukraine einen NATO Beitritt mit aufzunehmen, halte ich bei dem schwelenden Grenzkonflikt Im Donbass für einen Fehler. Also ja, die Ambitionen für eine Aufnahme der Ukraine halte ich in diesem Spannungsverhältnis für falsch.
Diese Forderungen die Ukraine nicht aufzunehmen existiert schon weitaus länger und natürlich ist es eine Form der Erpressung, Soldaten an der Grenze aufmarschieren zu lassen, aber wieso argumentierst du in diese Richtung?
Es gibt doch bezüglich des Verhalten Russlands keinerlei Dissens.
Ich rede von dem Verhalten der NATO, seiner Mitgliedsstaaten, was in aller Welt soll dieser Whataboutism?
Die Nato hätte den Forderungen in Bezug nur auf die Ukraine seitens der RU nachgegeben, also einen Beitrittsperspektive offiziell widerrufen, es wäre nicht zu einem Angriffskrieg gekommen...
Jetzt 2023 oder 2024 hätte sich die öffentliche Meinung in Finnland gedreht und Finnland hätte um einen Nato Beitritt gebeten. Was glaubst du was dann wohl passiert wäre? Dann wäre die RU an der finnischen Grenze aufmaschiert und hätte die gleichen Forderungen wieder gestellt, denn was einmal klappt, klappt eben auch zweimal!
Nö. Meine Argumentation besteht nicht daraus x-fach einer Erpressung nachzugeben, sondern zu schauen wie man eine sich jahrelang hochschaukelnde Entwicklung des gegenseitigen Vertrauensverlustes in eine andere Richtung bringen kann und da habe ich Kritik am Verhalten der NATO und den Expansionsvorstellungen.
Der Französische Präsident sagte mal die NATO sei hirntot.
Mit dem aufflammenden Konflikt mit RU die letzten 15 Jahre, hat man wieder eine Daseinsberechtigung und diese auch mit einer Teilschuld selbst erschaffen.
Dann handelt man neue Verträge aus und beschließt eine Änderung, whatever.
In deinem Gedankenkonstrukt ist es gar nicht möglich, dass die NATO ihre Erweiterungsorgien einstellt, weil gelten ja Verträge usw... krass.
Du begründest alles immer damit, dass es ja demokratisch abliefe.
Dann kann man sich demokratisch aber genauso dagegen entscheiden.
Eben nicht, du begreifst das nicht oder willst es nicht begreifen.
Die freie Bündniswahl von Souveränen Staaten, die in der Schlußakte von Helsinki, der Charta von Paris und der Nato Russland Akte ausgehandelt und unterschrieben wurden, ist eine Abkehr und Überwindung der Einflussphären von Großmächten, es ist ein grundlegendes und tragendes Prinzip nicht nur der Überwindung der Einflussüphären von Großmächten, sondern auch der europäischen Sicherheitsordnung nach 1991. Darauf basiert die Glaubwürdigkeit der Europäer in der Nato, es ist politisches Glaubwürdigkeits- und Vetrauens- Kapital.
Ja genau, so lange souveräne Staaten sich freiwillig aus demokratischen Antrieb, was gleichzeitig somit die Unterstüzung ihrer Bevölkerung beinhaltet (Wahlen), dazu entschließen! So funktioniert nunmal dieses Prinzip der ausgehandelten Ordnung!
Dann bennene mal demokratische Staaten, die sich dagegen entscheiden würden?!
Du bist im politischen Fantasialand oder Anhänger von Einflussphären von Großmächten. Eins von beiden!
Und hier sieht man das du es (das Prinzip) nicht verstehst, es gibt nie, gab nie oder wird jemals eine Expansion der Nato aus eigenem Antrieb geben, das begreifst du einfach nicht!
Dann bennene mal demokratische Staaten, die sich dagegen entscheiden würden?!
Du bist im politischen Fantasialand oder Anhänger von Einflussphären von Großmächten. Eins von beiden!
Vermutlich hätten sich bis vor dem Krieg tatsächlich Schweden und Finnland weiter dagegen entschieden. Dass dies nun anders gekommen ist, hat auch einzig und allein Russland zu verantworten.
Russland hat mit diesem Krieg eben nur eines erreicht, sich selbst ins berühmte Knie...
Und es ist und bleibt ekelhaft, dass wir hier immer noch Kommentierende haben, die den Krieg rechtfertigen oder relativieren wollen.
Genau. Der ist nicht zu rechtfertigen. Die Agression geht von Russland alleine aus. Genauer gesagt Putin und seinen imperialistischen Allmachtsfantasien. Nur er kann den Krieg beenden. Indem sich seine Truppen vollständig aus der Ukraine zurückziehen.
Vermutlich hätten sich bis vor dem Krieg tatsächlich Schweden und Finnland weiter dagegen entschieden. Dass dies nun anders gekommen ist, hat auch einzig und allein Russland zu verantworten.
Panzer in Mähdreschertarnung? Das Internet spottet über ein Video des russischen Verteidigungsministeriums, das die Zerstörung mehrerer Leopard-Panzer zeigen soll. Doch offenbar handelt es sich um landwirtschaftliches Gerät.
www.spiegel.de
Ein Traktor? Ein Mähdrescher? Oder doch ein Leopard? Das Netz macht sich derzeit über ein Video des russischen Verteidigungsministeriums lustig, das angeblich erfolgreiche Attacken gegen Leopard-Kampfpanzer zeigen soll. Darin wird jedoch offenbar die Zerstörung landwirtschaftlicher Maschinen gezeigt. »Russland hat zwei Mähdrescher zerstört. Slow clap«, spottete Sicherheitsexperte Carlo Masala in einem Tweet .
Richtig, eine freie Bündniswahl. Also können Länder und deren Regierungen sich auch dagegen entscheiden, dem NATO Bündnis beizutreten, genauso wie die Länder der NATO entscheiden können Länder nicht aufzunehmen oder die NATO keine Beitrittsperspektiven an Georgien oder die Ukraine zu vergeben, bzw darüber abzustimmen.
Was genau ist also dein Punkt? Ändert nichts an der Situation, dass Russland seit Jahren Bedenken diesbezüglich äußert, welche meines Erachtens unzureichend adressiert wurden und das mit zur aktuellen Situation beigetragen hat.
Das Deutsche Institut für internationale Politik und Sicherheit geht in ihrer Analyse auch umfassend darauf ein. Sind das dort auch Russische Trolle?
Wo ist somit dein verdammtes Problem damit, wenn man die Expansionspolitik kritisiert?
Ja genau, so lange souveräne Staaten sich freiwillig aus demokratischen Antrieb, was gleichzeitig somit die Unterstüzung ihrer Bevölkerung beinhaltet (Wahlen), dazu entschließen!
Stelle ich das Prinzip irgendwie in Frage? Du wiederholst jetzt seit den letzten 3 Beiträgen jedes mal dein Scheinargument erneut.
Ich stelle die demokratischen Prozesse innerhalb der NATO nicht in Frage, wie oft noch?
Es geht um das geschaffene Spannungsfeld mit RU, militärische, sicherheitspolitische Belange durch die Ausdehnung der NATO an die Grenzen von Russland.
Ich finde es weit ekelhafter mit Verleumdungen zu arbeiten, wenn einem die Argumente ausgehen. Ich fordere dich hiermit letztmalig auf deine Verleumdung einzustellen, oder ich werde Anzeige erstatten.
der NATO: weil die Vokabel nahelegt, die NATO wuerde Laender noetigen, ihr beizutreten, um dann als Aufmarschgebiet herzuhalten. Das Gegenteil ist der Fall - Russland annektiert seit 2008 beherzt Gebiete von Nachbarstaaten und betreibt so eine zunehmend militarisierte Aussenpolitik.
Warum sollte er oder sonstwer hier muede werden diesen Fehler in Deiner Argumentation zu berichtigen, wenn Du ihn immer wieder machst?
Was genau ist also dein Punkt? Ändert nichts an der Situation, dass Russland seit Jahren Bedenken diesbezüglich äußert, welche meines Erachtens unzureichend adressiert wurden und das mit zur aktuellen Situation beigetragen hat.
Und solange souveräne Staaten sich freiwillig und aus demokratischen Antrieb dagegen entscheiden können, kann ein Don 71 daran auch nichts ändern.
Siehe Österreich, Schweiz, und lange Zeit Schweden und Finnland.
Österreich ist ja nicht mehr neutral. Man ist in der EU und im Euro Raum.
Und wieso sollte sich Österreich einem Militärbündnis anschließen?
Wieso haben sich denn jetzt Finnland und Schweden entschlossen, der Nato beizutreten?
Ich kann mich nicht erinnern, dass Joe Biden oder Olaf Scholz den Finnen oder Schweden die Pistole auf die Brust gesetzt haben und sie zwangen, der Nato beizutreten.
Putin hat eine große Angst davor, Einfluss und Macht zu verlieren und da er keine Wirtschaftskraft hat, um damit Einfluss zu generieren, macht er das militärisch.
Und Länder, die das nicht wollen, versuchen das mit einem Beitritt eines Militärbündnis zu verhindern.
Hat die Ukraine 2008 versucht aber Deutschland hatte andere Interessen und daher ist es gescheitert.
Nach deiner Logik, dass die Nato sich selbst ausbreitet, hätte das aber gelingen müssen.
Es geht um das geschaffene Spannungsfeld mit RU, militärische, sicherheitspolitische Belange durch die Ausdehnung der NATO an die Grenzen von Russland.
Wo wird Russland denn militärisch bedroht?
Wo wurden Hunderttausende von Soldaten an der russischen Grenze aufgestellt?
Wo ist denn die Nato in russischen Territorium eingedrungen und hat Gebiete annektiert?
Ach nee -- das war ja Russland selbst.