Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine

Was immer genau erreicht werden soll, kann selbstverständlich auch nach hinten losgehen. In diesem Fall werden sich die Entscheidungsträger vor dem ukrainischen Volk rechtfertigen müssen.
Wenn es jedoch gelingt, bringt es möglicherweise einen, wenn nicht sogar den entscheidenden Wendepunkt und liefert Material für die Geschichts- und für die militärischen Lehrbücher.
Ich würde mir für sie wünschen das der Plan aufgeht.
 
Das hängt nicht am übergeordneten Plan, sondern an taktischen Feinheiten vor Ort. Russland ist nicht so blöd, dass sie ein halbes Jahr lang in die gleiche Falle rennen. Die wissen, dass Bachmut relativ stark verteidigt wird - aber sie wissen auch, dass derart konzentrierte Truppen ein probates Ziel für ihre Artillerie sind, sie dürften mittlerweile genau wissen, wo welche befestigte Stellung liegt, sie haben die Logistik und Infrastruktur aufgebaut, die für kontinuierliche massive Angriffe nötig sind, etc.. Kurz: Russland greift in Bachmut an, weil sie dort trotz realistischer Kenntniss der Lage bessere Chancen sehen, großen Schaden zu verursachen, als an anderen Front-Abschnitten.

An denen mag die ukrainische Verteidigung nämlich schwächer sein, aber umgekehrt auch das russische Offensivpotential. Und die Ukraine hat mehrfach bewiesen, dass sie dynamische Kriesgführung besser als die Russen beherscht. Würden die Russen jetzt Material aus Bachmut an ein vermeintlich weicheres Ziel verlagen, laufen sie Gefahr, dass dieses Ziel schneller gehärtet wird, als sie ihren Angriff überhaupt starten können. Also lieber weiter auf Bachmut eindreschen, das weiß man als Russe, was man hat. Dass dabei täglich dutzende, ggf. auch mal hunderte Zwangsrekruten und Häftlinge sterben - geschenkt. Das sind aus russischer Sicht genauso in Kauf zu nehmende Opfer, wie die Ukraine das enorme Risiko in Kauf nimmt, eine erhebliche Menge Waffen und Soldaten in einem sich schließenden Kessel zu belassen. Nur damit der Feind weiterhin einen Anlass für Angriffe hat und man ihn so vor die Flinte lockt.

Unterm Strich von beiden Seiten ein primitives, sehr sehr tödliches Spiel, bei dem jeder genau weiß, dass sein Gegner weiß, dass er selbst alles weiß. In dieser strategischen Patt-Situation taktische Vorteile zu erlangen, zu erkennen und ausnutzen bleibt den unteren Rängen im Feld und der Logistik überlassen.
 
Das hängt nicht am übergeordneten Plan, sondern an taktischen Feinheiten vor Ort.
Dann nenn es "Strategie der ukrainischen Militärführung". ;)
Russland greift in Bachmut an, weil sie dort trotz realistischer Kenntniss der Lage bessere Chancen sehen, großen Schaden zu verursachen, als an anderen Front-Abschnitten.
Von Experten wird Bachmut auch als "Einfallstor" bezeichnet. Also aus russischer Sicht dann eher nachvollziehbar.
Unterm Strich von beiden Seiten ein primitives, sehr sehr tödliches Spiel, bei dem jeder genau weiß, dass sein Gegner weiß, dass er selbst alles weiß. In dieser strategischen Patt-Situation taktische Vorteile zu erlangen, zu erkennen und ausnutzen bleibt den unteren Rängen im Feld und der Logistik überlassen.
Natürlich wird die Schlacht immer auf dem Feld entschieden.
 
Natürlich wird die Schlacht immer auf dem Feld entschieden.
Oder in Russland, wenn der Bevölkerung die horrenden Verluste irgendwann doch zu viel werden. So lange es um die von @ruyven_macaran erwähnten Häftlinge und um in der fernen Provinz Zwangsrekutierte geht, können die meisten Russen noch ausblenden, was geschieht.

Inzwischen werden jedoch auch Reservisten verheizt. Und das sind entweder nicht zurückkehrende Nachbarn oder Überlebende, die über ihre Erlebnisse berichten und sich bereits jetzt über die Inkompetenz der Führung beschweren.

Kurz, es geht seitens der Ukraine auch darum so lange durchzuhalten, bis die Botschaft in weiten Teilen der russischen Bevölkerung angekommen ist. Diese werden dann möglicherweise ihrer Regierung immer noch die Lüge glauben, dass dort "drogensüchtige, von der NATO gesteuerte Nazis" bekämpft werden, doch das wäre unerheblich, so lange sie nur begreifen, dass der Preis für deren Bekämpfung zu hoch ist.
 
Ich hätte das "immer" weglassen sollen:
Inzwischen werden jedoch auch Reservisten verheizt. Und das sind entweder nicht zurückkehrende Nachbarn oder Überlebende, die über ihre Erlebnisse berichten und sich bereits jetzt über die Inkompetenz der Führung beschweren.
Ja das hatte ich auch schon hier im Thread gepostet.
Kurz, es geht seitens der Ukraine auch darum so lange durchzuhalten, bis die Botschaft in weiten Teilen der russischen Bevölkerung angekommen ist. Diese werden dann möglicherweise ihrer Regierung immer noch die Lüge glauben, dass dort "drogensüchtige, von der NATO gesteuerte Nazis" bekämpft werden, doch das wäre unerheblich, so lange sie nur begreifen, dass der Preis für deren Bekämpfung zu hoch ist.
Ja hoffentlich kommt diese Botschaft bald mal in Russland an.
 
Passend dazu?

"Ein Jahr und fünfzehn Tage des Krieges sind vergangen. In den letzten vierundzwanzig Stunden ist an der Front nichts Neues passiert. Nichts. Außer, dass die russischen Invasoren in ein fremdes Land gekommen waren und nun sich an etwas klammern, das ihnen nicht gehört. Und sie wollen noch mehr an sich reißen. Es gibt kein Verbrechen, das sie nicht schon begangen haben. Sie haben viel Geld ausgegeben und Hunderttausende ihrer eigenen Leute und anderer Leute getötet. Sie haben die Zukunft ihres Landes und den Ruf ihres Volkes zerstört. Und was haben sie im Gegenzug erreicht? Nichts. Nichts als den Hass und die Verachtung der Menschheit. Die lächerlichen territorialen Gewinne, mit denen sie ihre Bürger trösten, können nicht einmal einen klinischen Idioten beeindrucken. Sie sind totale Ruinen, Haufen von kaputtem Kriegsgerät und endlose Minenfelder, deren Räumung nun Jahrzehnte dauern wird. Aber auch diese Erwerbungen können nicht als Gewinn betrachtet werden. Sie müssen unter großen Verlusten verteidigt werden, denn niemand auf der Welt erkennt ihr Recht auf diese Ländereien an und ihnen wurde klar gesagt, dass der Krieg weitergehen wird, bis sie von dort verschwunden sind. Es ist nun allen klar, dass sie jahrzehntelange Isolation und Verachtung erleben werden. Das Leben einer ganzen Generation von Russen wurde die Toilette hinuntergespült und wird sich nun in erbärmliches Überleben und ohnmächtigen Neid auf den Rest der Menschheit verwandeln. Dass sie in vollem Umfang für ihre Arroganz und wilde Überheblichkeit bezahlen müssen, mit denen sie sich all die Jahre zuvor köstlich vergnügt haben. An einen Sieg denken sie nicht mehr. Sie suchen fieberhaft nach Möglichkeiten, den Status quo zu erhalten. Sie müssen sich zumindest mit einem Unentschieden trösten. Ihre Psyche kann eine Niederlage nicht verkraften. Aber sie werden den bitteren Kelch der Niederlage bis zum Ende trinken müssen. Und sie werden Konsequenzen aus dem ziehen müssen, was sie getan haben und wo sie gelandet sind. Russland, Russland.... Was habt ihr euch angetan ... Mein Gott ... Wie werdet ihr, meine ehemaligen Mitbürger, die Last all eurer Verbrechen tragen, wenn die Tragweite des Bösen, das ihr begangen habt, euch endlich bewusst wird ... Ihr habt alles verkackt. Euer Leben, das Leben eurer Kinder. Den Respekt des Rests der Welt. Eure Zukunft. All den Reichtum, den Gott euch gegeben hat, habt ihr für Mord und Zerstörung ausgegeben. Und nichts, um euer Leben zu verbessern. Damit es schöner, gehaltvoller, interessanter wird. Nein. Alles war dem Gedanken der Rache und der Expansion gewidmet. In dem Wunsch, der lästigen Vormundschaft des Westens mit seinen endlosen Forderungen nach Menschenrechten zu entkommen, habt ihr beschlossen, dass freies Segeln möglich ist. Aber die traurige Wahrheit ist, dass ihr euch durch die Abwendung vom Westen in die Fänge von China begeben habt. Und ihr müsst erst noch herausfinden, wie es ist, in den Fängen Chinas gefangen zu sein. Russland ist zu klein, um eine eigenständige Rolle zu spielen. Es kann kein Machtzentrum sein. Und die Russen müssen diese traurige Entdeckung erst noch machen. Die fünfundvierzig Jahre, die ich in Russland verbracht habe, haben mich als Person sicherlich in hohem Maße geprägt. In diesen Jahren gab es viele gute Dinge. Wahrscheinlich sogar mehr als schlechte. Und um euch dafür zu danken, möchte ich euch Russen sagen, dass ich euch immer noch liebe. Und ich habe Mitleid mit euch. Und ich bitte euch: Hört auf mich, nicht auf Putin. Um Gottes willen: höret darauf, was ich zu sagen habe. Russland ist ein kleines, mittelmäßig entwickeltes Land mit schlechter Infrastruktur und einer archaischen Wirtschaft. Die Menschen in Russland sind größtenteils schlecht gebildet und, von wenigen Ausnahmen abgesehen, schlecht qualifiziert. Da sie ( mit kurzen Unterbrechungen) mehr als ein Jahrhundert lang der monströsen Unterdrückung durch den Staat ausgesetzt waren, hat das russische Volk eine einzigartige Mentalität entwickelt, die in den beiden Sprichwörtern "Moskau glaubt nicht an Tränen" und "Stirb heute, aber ich sterbe morgen" verwurzelt ist. Den Menschen fehlt es an Empathie und verwandtschaftlichen Bindungen. Mitgefühl und Barmherzigkeit (sogar für ihre Kinder und Eltern) erscheinen ihnen als unverzeihliche Feigheit. Und Mitleid und Vergebung sind ein Zeichen von Schwachsinn. Es gibt kein Volk als solches. Es gibt nur Propagandasprüche über die Größe und Herrlichkeit dessen, was in der Realität schon lange nicht mehr vorhanden ist. Bildlich gesprochen ist das Volk im höheren Maße in der stalinistischen Kolchose gestorben als im Krieg. Alles, was Putins herrschende Klasse repräsentiert, von ihm selbst bis zum letzten FSB-Mann, ist der letzte Dreck der Menschheit. Nur Müll und Abschaum. Das Land könnte genauso gut von Schweinen oder Schafen regiert werden. Schau dir die Gesichter dieser Schwachsinnigen an: Patruschew und Gerasimow. Kann es bei den beiden etwa irgendwelche Zweifel geben? Mit einer solchen Wirtschaft, einem solchen Volk und einer solchen Elite wird Russland dem selbstgemalten Bild niemals gerecht werden. Es gibt keine Macht, keine Stärke und keine Größe. Und die hat es auch nie gegeben. Das ist nur eine Massenpsychose. Eine brutale Pathologie, hervorgerufen durch jahrelange Propaganda. In Anbetracht dessen werdet ihr diesen Krieg niemals gewinnen. Glaubt mir. Ich wünsche euch aufrichtig alles Gute. Hört sofort auf und verschwindet. Ihr alle! Sowohl die Soldaten als auch die Zivilisten, die sich als Russen betrachten. Damit retten ihr Leben. Euer eigenes und das von anderen Menschen. Indem ihr geht, hört ihr auf, eure ohnehin schon schweren Sünden noch zu verschlimmern. Denkt ihr, ich bin so naiv zu erwarten, dass ihr mir zuhört? Nein, ganz und gar nicht. Ich schreibe diesen Beitrag nur, um mein Gewissen zu beruhigen. Denn ich weiß, was als Nächstes kommt. Und deshalb empfinde ich es als meine Pflicht, euch zu warnen. Auch wenn ich genau weiß, dass mich niemand hören kann. Und was nun kommt, wird eine schreckliche Niederlage für die russische Armee sein. Und eine große Anzahl von Särgen, die nach Russland überführt werden. Und wirtschaftliche Verwüstung. Und die totale Isolation. Und Witwen und Invaliden werden die Straßen der russischen Städte überfluten. Und vielleicht wird Russland sogar von der Weltkarte verschwinden. Doch die Ukraine und wir werden den Sieg gemeinsam mit ihr feiern. Denn er ist unvermeidlich. Weil wir gewinnen werden. Weil unsere Sache gerecht ist und der Feind deshalb vernichtet werden wird.
Slawa Ukrajini!"
Alfred Koch (ehemaliger russ. stelv. Ministerpräsident)
 
Von Experten wird Bachmut auch als "Einfallstor" bezeichnet. Also aus russischer Sicht dann eher nachvollziehbar.
Als irgendwas müssen sie es ja für den völligen Laien bezeichnen und da hört sich "Einfallstor" halt weit melodramatischer an, als das der Fall von Bachmut dazu führen würde das die russische Armee als nächste Etape dann Sloviansk und Kramatorsk ins Auge fassen wird, das heißt aber nicht das die russische Armee mit dem "Fall" von Bakhmut Morgen direkt vor diesen beiden Städten stehen wird und schon zweimal nicht diese auch erobert haben wird.

Das schon gar nicht wenn man bei Bakhmut von ukrainischer Seite wenigstens nur eine sinnvolle Frontverkürzung durchführen würde, um die Gefahr der Einkesselung zu negieren, aber selbst dann nicht wenn man die Front ein Ende zurückziehen würde, um an anderer Stelle eine neue Verteidigungslinie zu beziehen.

Weil dann müssten die Russen ihre Logistik erstmal wieder neu aufstellen und an der neuen Linie sämtliche Stellungen ausfindig machen.
 
Zuletzt bearbeitet:

+++ 10:55 Ausbildung ukrainischer Soldaten am Leopard-Panzer steht vor Abschluss +++​

Die für ein Einsatztraining auf dem Kampfpanzer Leopard 2 nach Deutschland gekommenen Ukrainer stehen vor dem Ende ihrer Ausbildung. Nach einem mehrwöchigen Lehrgang feuern die Soldaten heute auf dem niedersächsischen Truppenübungsplatz Bergen mit scharfer Munition. Die ukrainischen Soldaten seien durch die Ausbildung befähigt worden, mit dem modernen Waffensystem den Feuerkampf zu führen, sagte Brigadegeneral Björn Schulz, Kommandeur der Panzertruppenschule im niedersächsischen Munster auf dem Militärgelände in Niedersachsen. Deutschland wird der Ukraine 18 moderne Kampfpanzer Leopard 2A6 liefern, Portugal weitere 3 der Waffensysteme. Dies ist Teil der Militärhilfe, die der Ukraine bei der Verteidigung gegen Russland helfen soll. Experten gehen fest davon aus, dass der Leopard 2 im Gefecht gegen russische Panzertruppen deutlich überlegen ist. Die ukrainischen Soldaten sollen noch im März mit den Panzern in ihre Heimat.

Also ist ein Puzzleteil von vielen bald für eine Gegenoffensive bereit.
 
Also, ich weiss nicht.
Wenige dutzend zugesagte Leo 2 und zugesagte Leo 1 im unteren dreistelligen Bereich, von denen ich spontan nicht weiss, wie viele denn nun schon in der Ukraine sind und dann von einer Offensive sprechen?
Wie wäre es erstmal mit "Stabilisierung der Front?"
 
Also, ich weiss nicht.
Wenige dutzend zugesagte Leo 2 und zugesagte Leo 1 im unteren dreistelligen Bereich, von denen ich spontan nicht weiss, wie viele denn nun schon in der Ukraine sind und dann von einer Offensive sprechen?
Wie wäre es erstmal mit "Stabilisierung der Front?"
Wenn ich es recht in Erinnerung habe, dann hieß es doch vor gar nicht so langer Zeit, dass sie schon die ganze Zeit Material für eben eine Gegenoffensive sammeln?

Kenne natürlich keine Zahlen dazu, aber die Russen haben ja auch schon erhebliche Verluste erlitten und irgendwann muss die Ukraine zurückschlagen - auch um weiter umfangreich unterstützt zu werden.
 

Videos, die auf Twitter veröffentlicht wurden, sollen einen ukrainischen Angriff auf eine russische Stellung mit sogenannter Joint Direct Attack Munition, kurz JDAM zeigen.
Hierbei handelt es sich um präzisionsgelenkte Bomben US-amerikanischer Bauart. Berichte von Onlinemedien, wie etwa der „Eurasian Times“ untermauern die Berichte auf Twitter über den Einsatz dieser Waffe.

Erster JDAM-Einsatz in der Ukraine - 227 Kilogramm Sprengstoff​

Bei den Aufnahmen soll es sich um den ersten dokumentierten Angriff mit Munition dieser Art in dem Konflikt handeln. Die Aufnahmen sollen in der russisch-besetzten Ostukraine gemacht worden sein.
Die verwendete Variante der JDAM soll einen Sprengkopf mit 227 Kilogramm Sprengstoff gehabt haben. Die tödliche Fracht wird präzise per GPS ins Ziel gelenkt und sorgt dementsprechend für Zerstörung. Andere JDAM-Varianten sollen über bis zu 2000 Kilogramm Sprengstoff verfügen.

Der Beitrag ist inklusive Video. Sieht schon übel aus, man kann dann auch noch aus dem Staub laufende russische Soldaten sehen.
 
Die "JDAM" sind in der Nato nix besonderes.
Im Prinzip ist das ein banaler Nachrüstsatz für fast alle Nato-Freifallbomben, die dann ins Ziel gelenkt werden können.
Für obige 500 pd und 500 pd gibts einen Laserkopf druff und wenn noch ein Forward-Target-Pointer am Boden das Ziel anmarkiert, gibt es einen 100% Treffer.

Die WIRKLICH interessante Nachricht dahinter ist, dass es ja Luft-Boden Freifallbomben sind.

Zum Bekämpfen von Zielen braucht das Teil Höhe und/oder Speed, also mutmaßlich ein Kampfjet.
Sprich, es wurden scheinbar oder auch offensichtlich die vorhandenen MIG-29 mit entsprechenden Bombenschlössern umgerüstet (HeavyMetal-Work aber nicht besonders Tricky) und entsprechende Abwurf-Elektrik/Elektronik verbaut (schon anspruchsvoller).
Die erforderlichen Umrüstarbeiten wären analog auch für Helis machbar.
Glaube ich aber nicht wirklich, weil nur 250-300 km/h Airspeed eine sehr hohe Abwurfhöhe bedeuten würde, was ich wg. der russischen AA ausschließe.
 
Von Experten wird Bachmut auch als "Einfallstor" bezeichnet.

Ja. Ein "Einfallstor" für den Weg nach Kramatorsk. Das ist zugegebenermaßen auch die letzte große Stadt in der Region und man hätte dann die "Region komplett erobert". Aber zwischen Bachmut und Kramatorsk sind noch einige an Verteidigungsstellungen, Kramatorsk selbst wäre noch einmal eine ganz andere Nummer und "ganze Region" resultiert auch nur daraus, dass man 80-90% schon längst hält. Nicht weil ein Fall Bachmuts ein großer Schritt nach vorne wäre. Ausgehend von der aktuellen Schneckentempo-Vormaschgeschwindigkeit könnte also im Herbst 2024 (!) ein alberner Propagandasieg für Putin rausspringen der in km² erobertetem Territorium weder relativ zu den bereits kontrollierten Gebieten noch relativ zur verbleibenden Ukraine bedeutend wäre. Z.B. bei der Befreiung von Cherson hat Russland ein vielfaches dessen an Gebiet (und auch an ökonomischen Werten und an Wohnsitzen) verloren, was sie in der Nähe von Bachmut je zurückholen könnten.

Natürlich kann man spekulieren, dass eine ukrainische Armee, die sich in Bachmut einkesseln und niedermetzeln lassen würde, auch zu schwach wäre, um weitere, schnelle Vorstöße zu verhindern. Ein unkontrollierter Fall Bachmuts wäre also durchaus ein wichtiges Symptom, aber keine Ursache. Da geht es nur um die Frage: Hat die ukrainische Armee überall die Kontrolle oder nicht? Sie ausgerechnet in Bachmut zu verlieren ist aber nicht viel schlimmer, als sie irgendwo anders zu verlieren.

Letztendlich sehen wir hier einen Kampf, wie es sie im ersten Weltkrieg zu hauf gab: Eine festgefahrene Front-Linie zieht sich durchs ganze Land und jeder Oberbefehlshaber träumt davon, irgendwo durchbrechen und endlich wieder in den Bewegungskrieg wechseln zu können, damit er überhaupt mal "Stratege" spielen darf. Und für diese Intiative werden dann tausende, zehntausende Soldaten gegen befestigte gegnerische Stellungen geschickt. Mal gewinnen sie eine Reihe Schützengräben oder einen Block, mal sterben sie ganz ohne Ergebnis. Heute heißt der Ort des Geschehns zufällig Bachmut. Im ersten Weltkrieg waren es zum Teil Hügel, die nur eine Nummer erhalten hatten. In beiden Fällen währen diese Orte strategisch komplett bedeutungslos, würde die Front 1 km weiter vorne oder 1 km weiter hinten verlaufen.


Also, ich weiss nicht.
Wenige dutzend zugesagte Leo 2 und zugesagte Leo 1 im unteren dreistelligen Bereich, von denen ich spontan nicht weiss, wie viele denn nun schon in der Ukraine sind und dann von einer Offensive sprechen?
Wie wäre es erstmal mit "Stabilisierung der Front?"

Die Front ist doch ziemlich stabil. Der daraus resultierende Stillstand ist aber aus Sicht der Ukraine nicht sonderlich gut. In einem Stellungskrieg gewinnt langfristig die Partei, die größere Reserven und vor allem Produktionskapazitäten hat. Das ist immer noch Russland. Um eine bessere Strategie, bessere Informationslage und einen Heimvorteil auszuspielen, muss das Kriegsgeschehen dynamisch werden.


Die "JDAM" sind in der Nato nix besonderes.
Im Prinzip ist das ein banaler Nachrüstsatz für fast alle Nato-Freifallbomben, die dann ins Ziel gelenkt werden können.
Für obige 500 pd und 500 pd gibts einen Laserkopf druff und wenn noch ein Forward-Target-Pointer am Boden das Ziel anmarkiert, gibt es einen 100% Treffer.

Die WIRKLICH interessante Nachricht dahinter ist, dass es ja Luft-Boden Freifallbomben sind.

Zum Bekämpfen von Zielen braucht das Teil Höhe und/oder Speed, also mutmaßlich ein Kampfjet.
Sprich, es wurden scheinbar oder auch offensichtlich die vorhandenen MIG-29 mit entsprechenden Bombenschlössern umgerüstet (HeavyMetal-Work aber nicht besonders Tricky) und entsprechende Abwurf-Elektrik/Elektronik verbaut (schon anspruchsvoller).
Die erforderlichen Umrüstarbeiten wären analog auch für Helis machbar.
Glaube ich aber nicht wirklich, weil nur 250-300 km/h Airspeed eine sehr hohe Abwurfhöhe bedeuten würde, was ich wg. der russischen AA ausschließe.

War da nicht mal die Rede von "auf Raketen montierte Bomben"?
Ist natürlich eine absolute Bullshit-Bezeichnung für/von Medien, die keinerlei Komplexität vertragen. Aber wir reden hier ja von einer Fokus-Meldung :ugly: .
Auf alle Fälle sollte die Ukraine mit iirc HIMARs gestützten Raketen ausgestattet werden, die relativ große Standard-Sprengsätze mit Standard-Zielsuchköpfen an Ort und Stelle schaffen. Gut möglich, dass es sich um die gleiche Technik wie bei JDAM handelt, denn afaik haben die USA keine Parallelentwicklung, die den gleichen Zweck erfüllt. (Wozu auch?)
 
Ja. Ein "Einfallstor" für den Weg nach Kramatorsk. Das ist zugegebenermaßen auch die letzte große Stadt in der Region und man hätte dann die "Region komplett erobert". Aber zwischen Bachmut und Kramatorsk sind noch einige an Verteidigungsstellungen, Kramatorsk selbst wäre noch einmal eine ganz andere Nummer und "ganze Region" resultiert auch nur daraus, dass man 80-90% schon längst hält. Nicht weil ein Fall Bachmuts ein großer Schritt nach vorne wäre. Ausgehend von der aktuellen Schneckentempo-Vormaschgeschwindigkeit könnte also im Herbst 2024 (!) ein alberner Propagandasieg für Putin rausspringen der in km² erobertetem Territorium weder relativ zu den bereits kontrollierten Gebieten noch relativ zur verbleibenden Ukraine bedeutend wäre. Z.B. bei der Befreiung von Cherson hat Russland ein vielfaches dessen an Gebiet (und auch an ökonomischen Werten und an Wohnsitzen) verloren, was sie in der Nähe von Bachmut je zurückholen könnten.

Natürlich kann man spekulieren, dass eine ukrainische Armee, die sich in Bachmut einkesseln und niedermetzeln lassen würde, auch zu schwach wäre, um weitere, schnelle Vorstöße zu verhindern. Ein unkontrollierter Fall Bachmuts wäre also durchaus ein wichtiges Symptom, aber keine Ursache. Da geht es nur um die Frage: Hat die ukrainische Armee überall die Kontrolle oder nicht? Sie ausgerechnet in Bachmut zu verlieren ist aber nicht viel schlimmer, als sie irgendwo anders zu verlieren.

Letztendlich sehen wir hier einen Kampf, wie es sie im ersten Weltkrieg zu hauf gab: Eine festgefahrene Front-Linie zieht sich durchs ganze Land und jeder Oberbefehlshaber träumt davon, irgendwo durchbrechen und endlich wieder in den Bewegungskrieg wechseln zu können, damit er überhaupt mal "Stratege" spielen darf. Und für diese Intiative werden dann tausende, zehntausende Soldaten gegen befestigte gegnerische Stellungen geschickt. Mal gewinnen sie eine Reihe Schützengräben oder einen Block, mal sterben sie ganz ohne Ergebnis. Heute heißt der Ort des Geschehns zufällig Bachmut. Im ersten Weltkrieg waren es zum Teil Hügel, die nur eine Nummer erhalten hatten. In beiden Fällen währen diese Orte strategisch komplett bedeutungslos, würde die Front 1 km weiter vorne oder 1 km weiter hinten verlaufen.
So ist das leider in vielen oder den meisten Kriegen. Politiker und Oberbefehlshaber entscheiden und planen und die einfachen Soldaten sind für sie entbehrlich um "höhere" Ziele zu erreichen.
Nur wenn zuviele vor allem unnötig "verheizt" werden, könnten sie sich gegen ihre Führung wenden... irgendwann.
Auf beiden Seiten.
 
So ist das leider in vielen oder den meisten Kriegen. Politiker und Oberbefehlshaber entscheiden und planen und die einfachen Soldaten sind für sie entbehrlich um "höhere" Ziele zu erreichen.
Nur wenn zuviele vor allem unnötig "verheizt" werden, könnten sie sich gegen ihre Führung wenden... irgendwann.
Auf beiden Seiten.
Wobei die Ukrainer ihre Freiheit verteidigen. Ob die jetzt lieber die Stadt aufgeben würden, mag ich nicht beurteilen können.
 
Er besagt nicht dass Panzer gg Panzer kämpfen, sondern nur den Großteil der teiln. Kräfte ausmachen. Ein Angriff mit über 130 Gepanzerter ist eine Panzerschlacht. Neben dem MSN Video kann ich dir 20 Artikel posten mit dem Titel Panzerschlacht bei Vuhledar, dein Link ist damit überflüssig.
Nein, es gab keine Panzerschlacht, weder stimmt die Anzahl noch war da eine Schlacht, so ein Schwachsinn, die russischen Einheiten sind über 2 Wochen an der verdeitigung Linie der Ukrainer aufgelaufen und dann wurden die Fahrzeuge mit Drohnen zerstört, damit die Russen sie nicht wieder holen konnten

Bachmut ist auch keine Killzone für die Ukrainer Mehr, sie war es und jetzt ist es auch eine gegen die Ukraine

Munition für 10 Minuten
Kaum Panzerabwehr
Russischen schützenpanzer die über Tage ungestört die Position der Ukrainer angreifen, ohne Reaktion der ukrainischen Führung
Eine Chance von höchstens 30 Prozent lebend aus der Position raus zu kommen

Die Russen kommen im Norden voran und im Süden kommen sie auch immer näher, die Stadt wird zum Todengrab wenn die letzte brauchbare Straße fällt und das sagen selbst die Soldaten der 93

Hätten sie Russen sowas gemacht, hätte man sie wieder für dumm erklärt
 
Nein, es gab keine Panzerschlacht, weder stimmt die Anzahl noch war da eine Schlacht, so ein Schwachsinn, die russischen Einheiten sind über 2 Wochen an der verdeitigung Linie der Ukrainer aufgelaufen und dann wurden die Fahrzeuge mit Drohnen zerstört, damit die Russen sie nicht wieder holen konnten
Sie verloren über 130 gepanzerte Gefährte indem sie gg ukrainische Hinterhalte aufliefen und bemessen am Zeitfenster und Gebiet war das der größte mechanische Verlust Russlands auf so einem
Spektrum. Wieviele Gepanzerte verloren denn die Ukrainer bei Vuhledal ? ...

Bachmut ist auch keine Killzone für die Ukrainer Mehr, sie war es und jetzt ist es auch eine gegen die Ukraine
In Bachmut ist aktuell die geschätze Relation der Toten 1 Ukrainer zu 2 Russen. Vorher betrug sie über Monate je nach Tag, 1-3 bis 1-5. So lange die Russen ohne Rücksicht auf eigende Verluste erobern, bleiben sie ein einladenes Ziel und das ist Fakt.

Eine Chance von höchstens 30 Prozent lebend aus der Position raus zu kommen
Je nachdem wie man es sehen will ist das aber noch eine ganz gute Prognose für Soldaten in so einer Situation. Sie ist trotzt der Lage wesentlich höher als die Überlebenschance eines russ Zwangsrekrutierten der angreiffen muss, weil dieser ist schon so gut wie tod.

Ausserdem.. so lange Russen ukrainsichen Frauen die Arme brechen bevor sie sie tagelang in Guppen vergewaltigen, sind die Ukrianer gut beraten alles was sie haben gg den russ Vormarsch zu stemmen, um so weniger wird man in zwei Monaten zurückerobern müssen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
War da nicht mal die Rede von "auf Raketen montierte Bomben"?
Ist natürlich eine absolute Bullshit-Bezeichnung für/von Medien, die keinerlei Komplexität vertragen. Aber wir reden hier ja von einer Fokus-Meldung :ugly: .
Normale Freifallbomben lassen sich kaum auf eh nicht vorhandene Raketenträgersysteme stecken.
Die Dimensionen eine 500lbs Bombe sind ganz andere, als z. B. für den Himars.
Letztere haben in der üblichen Variante M31 ca. 22,7 cm Durchmesser, während die Mark 82 ca. 27 cm Durchmesser hat und über 2 m lang ist = passt da nicht rein in so einen Raketenwerfer.
Gut möglich, dass es sich um die gleiche Technik wie bei JDAM handelt, denn afaik haben die USA keine Parallelentwicklung, die den gleichen Zweck erfüllt. (Wozu auch?)
Beide System sind aktiv steuernd und richten sich nach zuvor einprogrammierten GPS Zieldaten.
Die Mk 82 wird , wie oben vermutet, sehr oft mittels Laserpointer von Gefechtsfeldbeobachtern ins Ziel gebracht.
Das hat den Vorteil, dass das Luftfahrzeug sehr weit weg, u. U. mit Kampfsprung die Bombe ausklingt und diese in einer bogenförmigen ballistischen Flugbahn Richtung Ziel fliegt und kurz vor Aufschlag sich auf den Lasermarker steuert. Das klappt ganz gut bei 400-500 km/h.
Himars hat aber deutlich höhere Einschlaggeschwindigkeiten (ca. 2.500 km/h = ironischer Weise schneller als die meisten Hyperschallraketen der Russen) und bedarf daher der exakten Zielprogrammierung.

Der Bericht dazu stand nicht nur auf "focus", auch wenn diese zuerst die Meldung in meiner Wahrnehmung brachten.
 
Sie verloren über 130 gepanzerte Gefährte indem sie gg ukrainische Hinterhalte aufliefen und bemessen am Zeitfenster und Gebiet war das der größte mechanische Verlust Russlands auf so einem
Spektrum. Wieviele Gepanzerte verloren denn die Ukrainer bei Vuhledal ? ...
Wieviele verlieren die Ukrainer gerade bei Bakhmut, was ehr die interessantere Frage wäre und die wir nicht seriös beantworten können, die aber wesentlich wichtiger wäre, als ein aufrechnen gegen Vuhledal.

Man braucht doch nicht glauben das die Ukrainer bei Bakhmut, in so einer angespannten Lage, gerade keine nennenswerten Verluste an Material erleiden würden und niemand weiß wie hoch diese eben genau sind, was man aber weiß ist das selbst viele Ukrainische Soldaten, Offiziere und Teile der Stabsführung, als auch die USA dieses festklammern am halte von Bakhmut zunehmend mit großer Sorge sehen.

Und was ziemlich sicher ist, wenn das da bei Bakhmut in die Hose geht wird das denn Ukrainern weh tun, genau wie der russischen Armee bei Vuhledar.

In Bachmut ist aktuell die geschätze Relation der Toten 1 Ukrainer zu 2 Russen.
Was ein völlig unaktraktiver Tausch für die Ukraine ist, besonders noch dann wenn es dabei die besseren eigenen Einheiten verschleißt, als wenn man nur Strafgefangene und fast nicht ausgebildete Soldaten um Bakhmut verschleißt, die Russland leichter ersetzen kann, die Ukraine aber nur bedingt.

Vorher betrug sie über Monate je nach Tag, 1-3 bis 1-5. So lange die Russen ohne Rücksicht auf eigende Verluste erobern, bleiben sie ein einladenes Ziel und das ist Fakt.
Die Zeiten sind aber vorbei, das waren oben angesprochene miserabel ausgerüstete Strafgefangene und Eingezogene, jetzt und das sagen die Ukrainer selber, kämpfen sie bereits seit über einen Monat gegen sehr gut ausgerüstete und wesentlich besser geschulte Soldaten von Wagner und der russischen Armee (ja auch deren überlebende Soldaten lernen dazu) und da liegen die Verluste entsprechend bei nahe 1 zu 1 bis maximal 1 zu 2 und das, wie auch schon geschrieben, ist ein schlechter Deal für die Ukraine.

Je nachdem wie man es sehen will ist das aber noch eine ganz gute Prognose für Soldaten in so einer Situation. Sie ist trotzt der Lage wesentlich höher als die Überlebenschance eines russ Zwangsrekrutierten der angreiffen muss, weil dieser ist schon so gut wie tod.
Solange daheim dem Kreml niemand auf das Dach steigt kann es Russland ziemlich egal sein wie die Überlebenschancen irgendwelcher schlecht ausgebildeten Zwangsrekruten sind, weil die kann es bei einer 5x größeren Bevölkerung weit länger und einfacher ausgleichen, als es die Ukaraine kann, wenn diese nur 1 zu 1 und 1 zu 2 abtauscht.

Ausserdem.. so lange Russen ukrainsichen Frauen die Arme brechen bevor sie sie tagelang in Guppen vergewaltigen, sind die Ukrianer gut beraten alles was sie haben gg den russ Vormarsch zu stemmen, um so weniger wird man in zwei Monaten zurückerobern müssen.
Oder einfach die Bevölkerung zu evakuieren und günstigere Positionen beziehen, wie wäre es damit?
Sorry, aber solche Äußerungen sind einfach völlig bescheuerter Nonsens.
 
Man braucht doch nicht glauben das die Ukrainer bei Bakhmut, in so einer angespannten Lage, gerade keine nennenswerten Verluste an Material erleiden würden und niemand weiß wie hoch diese eben genau sind, was man aber weiß ist das selbst viele Ukrainische Soldaten, Offiziere und Teile der Stabsführung, als auch die USA dieses festklammern am halte von Bakhmut zunehmend mit großer Sorge sehen.
Die USA dachten auch dass der Krieg 96 Stunden dauern wird. Was Material betrifft ist es unmöglich jetzt etwas zu sagen ebenso genaue Verluste in Form Toter. Wir haben nur Spekulation, manche Analysten sagen sogar die tuen sich nicht viel und schätzen 1zu1 bei Bachmut, andere messen am ukrainsichen Verteidigervorteil dort noch 1zu2. Wissen tuen wirs nicht.

Was ein völlig unaktraktiver Tausch für die Ukraine ist, besonders noch dann wenn es dabei die besseren eigenen Einheiten verschleißt, als wenn man nur Strafgefangene und fast nicht ausgebildete Soldaten um Bakhmut verschleißt, die Russland leichter ersetzen kann, die Ukraine aber nur bedingt.
Alleine dass sie sich verteidigen müssen ist schon unantraktiv, Stichwort aber ist müssen.
Die Zwangsrekrutierten und Reservisten Russlands sind nach so einigen Stimmen bereits aufgebraucht, und es wird voraussichtlich keine weitere Mobilisierung mehr geben. Jetzt, nach 1 Jahr, nähert man sich dem Punkt ab dem die Menschenverluste in der russ Armee einen kritischen Punkt erreichen.

Die Zeiten sind aber vorbei, das waren oben angesprochene miserabel ausgerüstete Strafgefangene und Eingezogene, jetzt und das sagen die Ukrainer selber, kämpfen sie bereits seit über einen Monat gegen sehr gut ausgerüstete und wesentlich besser geschulte Soldaten von Wagner und der russischen Armee (ja auch deren überlebende Soldaten lernen dazu) und da liegen die Verluste entsprechend bei nahe 1 zu 1 bis maximal 1 zu 2 und das, wie auch schon geschrieben, ist ein schlechter Deal für die Ukraine.
Was für ein Deal ? Sie befinden sich im Verteidigungsfall ihres Landes und kein Deal. Statt nur zu erwähnen dass sich Ukrainer beklagen sollte man auch erwähnen dass sie den Kampf fort führen wollen und um mehr Waffen und Monition klagen, die nur sperrlich kommt weil andere Staaten verzögern.

Von ungefähr 50.000 Wagner Kämpfern sind binnen des Krieges 80% bereits kampfunfähig gemacht worden. Das Verhältnis von 1zu1 oder 1zu2 betrifft nur Bachmut, nirgendwo anders fallen derzeit so viele Männer wie dort. Ansonsten ist das keine Regel, je nach Frontabschnitt und Tag varriert das Verhältnis der Verluste. Aber, nirgendwo sind die Russen im Verlustverhältnis im Vorteil, sondern weiterhin stets im Nachteil.

Solange daheim dem Kreml niemand auf das Dach steigt kann es Russland ziemlich egal sein wie die Überlebenschancen irgendwelcher schlecht ausgebildeten Zwangsrekruten sind, weil die kann es bei einer 5x größeren Bevölkerung weit länger und einfacher ausgleichen, als es die Ukaraine kann, wenn diese nur 1 zu 1 und 1 zu 2 abtauscht.
Die Russen werden höchstwarscheinlich keine weiteren großen Mobilisierungen mehr durchführen können und von den bereits Eingezogenden ist ein Großteil bereits verbraucht oder tot bzw kurz davor. Der Druck zu Hause ist die allergrößte Furcht Putins und diese Karte ist eine der gößten Hoffnungen der Ukraine.
Oder einfach die Bevölkerung zu evakuieren und günstigere Positionen beziehen, wie wäre es damit?
Sorry, aber solche Äußerungen sind einfach völlig bescheuerter Nonsens.
Bravo, und die schicken wir alle ins Disneyland oder was ? Die Rede ist von ein paar Millionen, zudem wird doch evakuiert. Aber um nicht die halbe Ukraine zu evakuieren braucht es eben Höllen wie Bachmut. Jetzt sind sie selbst noch Schuld dafür dass sie sich verteidigen müssen weil der Westen 1 Jahr gepennt hat oder was ? Das ist bescheuerter Nosense..

PS: Bachmut ist bzw über war Monate eine günstige Position.
 
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