Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine

Meines Kenntnisstandes plant man nichtmal seine PT-91 (polnische Variante des T72) außer Dienst zu stellen. Davon hat man die Drehe 20/21 erst 127 der 301 modernisiert. Im Grunde hat man also drei verschiedene Panzertypen, die sich teils auch noch bei der Bewaffnung unterscheiden. Das ist keine logistische Meisterleistung, sondern Katastrophe.
Laut Verteidigungsministerium sollen alle PT-91 bis 2025 modifiziert sein, und nur als Brückenlösung bis in die 30er Jahre dienen. Man nimmt wohl an dass sie nur eine Alibi Modifikation und neuen Lack bekommen, um dann verkauft zu werden. Mindestens 10 Jährchen dürften sie noch dienen.

Generell plante man einen Deal mit den Koreanern und stand kurz vor dem Erwerb einer Lizenz zur vollständigen Produktion und Verkaufsrecht für den K2 BlackPanther.

Der Einkauf der 250 Stück Abrams M1A2 war ein Notkauf, verschuldet dem flachen und geraden Gelände auf dem ein polnisch russischer Krieg stattfinden würde (Suwalki) und eine Verteidigung ohne ausreichend Panzer ziemlich aussichtslos wäre. Das ponische Heer verfügt nur in der Theorie über ne Menge Panzer, in der Praxis wären zu jetzigem Stand vlt nur 250-300 voll einsatzfähig. Aber es tuet sich viel derzeit.
 
Ehrlich gesagt weiß ich nicht was das immer für eine "Verwunderung und Entrüstung" dadrüber ist das die russischen Soldaten "wie die Raben klauen und plündern" würden.

Sowas ist in jeden Krieg umso normaler aus je ärmeren Verhältnissen die Soldaten der jeweiligen Kriegsparteien kommen.
Wer selbst wenig hat, weil er aus ärmlichen Verhältnissen kommt, nutzt die Möglichkeiten eines Krieges um sich ungeniert und ungestraft selbst etwas "aufzubessern", haben selbst nicht wenige Deutsche Soldaten 1940 in Frankreich genauso gemacht.

Nur hatten die Deutschen damals (vorerst) gewonnen und sie waren gekommen, um die Franzosen zu unterwerfen.
Die russische Armee blieb in ihrer Offensive strecken, hatte also eigentlich deutlich besseres zu tun, als Schubladen von Zivilisten zu durchwühlen, und sie war ausgerückt, um Brüder zu befreien.

Klar, das senkt die Bedürfnisse nicht bis auf Null, aber Übergriffe auf die Zivilbevölkerung auf breiter Front oder Diebstahl und Abtransport großer Objekte sind nichts, was einzelne Soldaten alleine und unbemerkt machen. Weiß nicht genau, wie die Organisationsebenen in der russischen Armee sind, aber für die Verbringung eines Fahrzeuges würde ich bei der Bundeswehr mal aktive Unterstützung auf Zugebene und Duldung auf Kompanieebene voraussetzen, denn die Soldaten werden mindestens einen halben, eher einen ganzen, Tag ausfallen und mehrere Checkpoints anderer Einheiten passieren.

Welcher Offizier lässt mitten in einer steckengebliebenden Offensive und steigenden eigenen Verlusten so etwas durchgehen?

Zumal wenige Wochen nach Kriegsbeginn. Aus anderen Kriegen kennt man solche Berichte eher nach mehreren Monaten und eben vor allem abseits der Front, wenn die Soldaten nicht mehr aktiv kämpfen, sondern nur noch aufpassen, selbst aber entsprechend weniger kontrolliert werden weil der Fokus der Führung woanders liegt.


Ich hoffe das die 300000 Flüchtlinge, welche nach Russland fliehen mussten, gut behandelt werden.

Berichte über Deportationen bis nach Sibirien existieren, Kontaktaufnahmen bzw. Möglichkeit dazu gibt es kaum. Ich wäre nicht überrascht, wenn diese ""Geretteten"" bei Friedensverhandlungen als Faustpfand auftauchen: "Wir behalten die Krim oder eure Frauen und Kinder, ihr habt die Wahl. P.S.: Wählt schnell, der Winter naht."


Und die russische Bevölkerung? Wenn man liest, dass weit über 60% hinter dem Angriffskrieg stehen, dann muss ich mir die Frage stellen, ob die es zwar wegen der gleichgeschalteten Medien nicht besser wissen können oder aber es vllt. auch gar nicht besser wissen wollen? Was geht in deren Köpfen vor, wenn die mitbekommen, dass ihr eigener Präsident einen sinn- wie erfolglosen Vernichtungskrieg lostritt, und man erleben muss, wie als Reaktion darauf Massenweise Läden oder westl. Unternehmen ihre Standorte schließen? Das muss denen doch zu denken geben.

Guck dir einen x-beliebigen AFD-Fan oder Querdenker an, wenn du wissen willst, wie Realitätsleugnung in rechten Medienblasen funktioniert. In Russland muss man nicht einmal 95% der Medien als "Lügenpresse" abcanceln, das nimmt einem Putin ab, um ein homogenes Weltzerrbild zu pflegen.


Ich hatte gedacht das er nur den Osten der Ukraine überfällt. Für einen Fuchs hielt ich ihn nie. Eher für einen größenwahnsinnigen Tyrann. Auch mit dem Wissen was er vorher schon in anderen Konflikten angerichtet hat.

Es gab ab Stunde 0 einen großen Vorstoß westlich des Dnjepr aus Weißrussland Richtung Kiew. Dort wurde sogar deutlich mehr Material als im Nordosten eingesetzt. Putin wollte also definitiv von Anfang an mehr als nur den Donbass und asowsche Küste. Die beste Einschätzung ist meiner Meinung nach immer noch die von Tag 1, die sowohl zum Truppenaufmarsch als auch zu den Propagandasprüchen passt:

Die zu relativ großen Teilen russischstämmige oder zumindest -freundliche Bevölkerung entlang der Nordgrenze befreien, die NATO-Puppen in Kiev ausschalten und die wichtigen (Hafen-)Städte im Süden mit den erfahrenen Truppen von der Krim gegen die mangels landesweite Koordination schwachen Verteidiger erobern. Anschließend die Kapitulation der zwar gut gerüsteten und eingegrabenen, aber jetzt auch eingekesselten Einheiten entlang der Donbas-Stillstandslinie annehmen und dem von Meer, Wirtschaftszentren und vielem anderen abgeschnittenen nordwestlichen Restukraine, die unter Berücksichtigung des bald eingemeideten Weißrusslands und Transnistriens auf 80% ihrer Grenze umzingelt sind, eine neue, russisch-demokratische Regierung verpassen.

Blöd halt nur, dass spätestens seit 2014 auch die Nordukrainer keine großen Freunde Russlands mehr waren und in Angesichts der Reichsangliederung nicht Fähnchen, sondern Kalaschnikovs geschwenkt haben, dass die Ukrainischen Soldaten im Südwesten mehr als genug Ausbildung hatten, um die praktische Erfahrung der bislang immer nur in Überzahl agierenden Truppen von der Krim aufzuwiegen und das die vermeintlichen Marionetten in Kiew nicht nur eine lokale Verteidiung vorbereitet, sondern auch noch sowas wie Ideale und Kampfgeist hatten.

Daran ist Putins viel zu knapp kalkulierter Plan spätestens am zweiten Tag des Krieges gescheitert gewesen; die starke Unterstützung aus der NATO und die schnelle Aushebung von ukrainischen Milizen hat kurze Zeit später jede Möglichkeit, ihn mit Verzögerung noch durchzusetzen, zunichte gemacht. Ich weiß nicht, wie lange die russische Armee gebraucht hat, um das zu realisieren und wann sie sich getraut hat, dass Putin mitzuteilen - aber eigentlich hätte eine Woche reichen sollen, westlichen Beobachtern ohne Einblick in die russische Armee wurde es nach zwei Wochen ziemlich klar. Alles, was Russland bis zu dieser Erkenntnis gemacht hat, kann man als gescheiterten, weil zu optimistischen Plan abtun. Alles, was danach kam, als kurzfristige und entsprechend chaotische Improvisation.
 
Der Einkauf der 250 Stück Abrams M1A2 war ein Notkauf, verschuldet dem flachen und geraden Gelände auf dem ein polnisch russischer Krieg stattfinden würde (Suwalki) und eine Verteidigung ohne ausreichend Panzer ziemlich aussichtslos wäre. Das ponische Heer verfügt nur in der Theorie über ne Menge Panzer, in der Praxis wären zu jetzigem Stand vlt nur 250-300 voll einsatzfähig. Aber es tuet sich viel derzeit.
Es ist aber ein ziemlich bescheuerter Notkauf, wenn man schon 250 Leopard 2 davon 105 A5 und 140 A4 hat, dafür hat man schon eine Logist-, Ersatzteil- und Instandsetzungkette. Einmal kann man seine Leoparden nach belieben Kampfwert steigern und eben auch neue bestellen, die Bundeswehr bekommt ja weit über 100 funkenagelneue Leopard 2 in den nächsten Jahren. Insoweit macht es sehr wenig Sinn ein absolut ähnliches (Kampfwert und Modernität) anderes System anzuschaffen, für das man wieder alle Ketten aufbauen muss und auch die Einweisung und Training etwas anders verläuft. Das einzige was bei beiden Systemen gleich ist, ist die 120mm Glattrohr L44, sonst sind die Panzer schon etwas unterschiedlich, vor allen dingen wenn die polnischen auch keinen Motor sondern eine Gasturbine fahren.
Im Endeffekt macht das alles wenig Sinn, denn Polen hätte eben auch Leopard 2 A6 oder eher A7 bei Kraus Maffei bestellen können, ohne diese neu integrieren zu müssen, weil schon alles drum herum für den Leopard vorhanden ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hatte gedacht das er nur den Osten der Ukraine überfällt. Für einen Fuchs hielt ich ihn nie. Eher für einen größenwahnsinnigen Tyrann.

Ersteres schließt letzteres nicht aus. Aber er ist kein Militär, er ist Geheimdienstler. Intrigien, Attentate, Manipulation - von der Einbindung der organisierten Kriminalität über die Medienkontrolle bis hin zu Morden jenseits der Landesgrenzen enthält Putins zivile Bilanz mindestens so viele Erfolge wie Mängel an Moral. Da er hat sehr vieles listig eingefädelt und es regelmäßig verstanden, den Bogen weiter zu spannen, als es je jemand für möglich gehalten hätte, ohne dass er bricht. Die Krönung war die Besetzung der Krim, auf die die Ukraine praktisch gar nicht und die internationale Gemeinschaft erst viel zu spät und viel zu lasch reagierten.

Aber Krieg? Tschetschenien war erstmal ein Reinfall und hinterher ein Massaker mit extremen Materialeinsatz. In Georgien hat man den von Anfang an praktiziert, aber daran gemessen nicht gerade riesige Erfolge verzeichnet. Und jetzt ein Ukraine-Feldzug, gegen den der Schlieffen-Plan geradezu solide wirkt.


Ich würde militante Rechtsextremisten nie verharmlosen. Natürlich übertreibt Russland, aber alleine das Vorhandensein von ihnen in der regulären Armee nährt den Boden für ihr Gedankengut und erhöht die Akzeptanz innerhalb der Bevölkerung

Es sind gewaltbreite Nationalisten. Leute, die für ihr Vaterland töten würden/wollen und dafür auch bereit sind, ihr eigenes Wohlergehen zu riskieren.
Was braucht man, um einen Krieg zu gewinnen, dem man nicht ausweichen kann? Leute, die für ihr Vaterland töten würden/wollen und dafür auch bereit sind, ihr eigenes Wohlergehen zu riskieren.

Der Umgang mit diesen Goging-to-be-Kriegshelden dürfte in der Tat ein Problem in der Nachkriegs-Ukraine werden, denn die jetzt zu Recht gegen russische Invasoren ausgeübte Aggression ist eben nicht nur eine Reaktion auf diese und bei der Menge an Waffen, die im Land im Einsatz sind, wird vieles unkontrolliert in der Bevölkerung verbleiben. Aber dieses Problem kann man erst lösen, wenn wieder Bedingungen herrschen, unter denen Gewalt verpönt ist. 2014 hatte Asow dank Putin ja schon mal einen Run, der nach ein paar Jahren deutlich verringerter Gewalt von außen abebbte. Jetzt hat Russland leider noch viel stärkere Legitimation geliefert und entsprechend länger und schwieriger wird die Aufarbeitung, wenn wieder Frieden herrscht. Ein Vergleich zu den ukrainischen Nazi-Kollaborateuren aus dem zweiten Weltkrieg bahnt sich an - nicht nur, weil Asow & Co die anhimmeln, sondern auch weil der Grund für deren Verehrung die Verteidung des Landes gegen russische Eroberung und die Verteidigung des Volkes gegen russische Massaker war. Also genau das, was Asow jetzt auch macht. Nur dass die Erfolg haben, was trotz des kleinen Anteils an der Gesamtheit ukrainischer Kämpfer bedeuten könnte, dass der rechtsorientierte Teil der ukranischen Bevölkerung sie noch länger auf Händen trägt, als die 70 Jahre alten Vorbilder.

Als Romi würde ich jedenfalls nicht nur wegen Putin zusehen, dass ich aus dem Land wegkomme - bezüglich anderer Bevölkerungsgruppen muss man abwarten. Mit reichlich Unterstützung russischer Urkainer für die Verteidigung und einem Juden als obersten Führer des erfolgreichen Widerstands entfallen jedenfalls viele klassische Feindbilder und wenn ich mich an den Maidan erinnere, dann hatte die ukrainische Rechte mit Queeren Strömungen und Pro-Europäern nicht die für deutsche Nazis typischen Probleme.


Besser wäre es, dass man Russland schwächer werden lässt, Putin von den Russen selbst ersetzt wird und erst dann Finland beitritt. Sie werden dann gar nicht die Mittel haben irgendetwas zu starten.

Finnland ist zu klein, um wirklich von Bedeutung für Putin zu sein, der Beitritt stellt keine direkte Aggression gegen Russland dar, für die es eine naheliegende Reaktion gäbe und wer gerade dabei ist, einen Krieg gegen die Ukraine zu verlieren, hat einfach nicht die nötigen Reserven, um etwas anderes großes vom Zaun zu brechen. Gefährlich wäre es für Finnland, wenn sie sich nur zu einer weiteren Annäherung an die NATO entschließen, aber vorerst nicht beitreten. Das wäre genauso ein Mittelfinger in Richtung Putin, aber kein Schutz für Finnland, und das kleine Land bietet sich für eine Exempel an.

Aber so blöd sind die Finnen nicht. Insbesondere die finnische Regierung positioniert sich gerade genau richtig: Mit dem erklärten Willen zum NATO-Beitritt, dessen Umsetzung im Prinzip nur noch wenige Formalitäten im Wege stehen, haben sie schon beinahe die maximale Agression umgesetzt, ohne dass Putin reagiert hätte oder auch nur einen konkreten Ansatzpunkt hatte. Selbst wenn Finnland sich ausgehend vom Status Quo gegen den Beitritt entscheidet, wäre das also ein Schritt auf Russland zu, für den Russland sich dankbar zeigen müsste. Treten sie dagegen bei, ist längst alles soweit vorbereitet, dass Putin keine Zeit mehr hat, wirkungsvoll zu reagieren. Natürlich wird sich Finnlands Wirtschaft von der russischen entflechten müssen, was schmerzhaft wird.
Aber das will man in der aktuellen Situation ja sowieso.
 
Ersteres schließt letzteres nicht aus. Aber er ist kein Militär, er ist Geheimdienstler. Intrigien, Attentate, Manipulation - von der Einbindung der organisierten Kriminalität über die Medienkontrolle bis hin zu Morden jenseits der Landesgrenzen enthält Putins zivile Bilanz mindestens so viele Erfolge wie Mängel an Moral. Da er hat sehr vieles listig eingefädelt und es regelmäßig verstanden, den Bogen weiter zu spannen, als es je jemand für möglich gehalten hätte, ohne dass er bricht. Die Krönung war die Besetzung der Krim, auf die die Ukraine praktisch gar nicht und die internationale Gemeinschaft erst viel zu spät und viel zu lasch reagierten.
Doof ist er nicht aber sehr skrupellos.
Aber Krieg? Tschetschenien war erstmal ein Reinfall und hinterher ein Massaker mit extremen Materialeinsatz. In Georgien hat man den von Anfang an praktiziert, aber daran gemessen nicht gerade riesige Erfolge verzeichnet. Und jetzt ein Ukraine-Feldzug, gegen den der Schlieffen-Plan geradezu solide wirkt.
Und Syrien nicht vergessen. Was sie da für einen Schaden angerichtet haben vor allem in Aleppo.

Das was sie mit Grosny und Aleppo gemacht haben, das haben sie auch mit Mariupol gemacht.
Die Stadt zu 90% zerstört. Das ist brutalste Gewalt gegen Zivilisten um sie zu terrorisieren.
 
Es ist aber ein ziemlich bescheuerter Notkauf, wenn man schon 250 Leopard 2 davon 105 A5 und 140 A4 hat, dafür hat man schon eine Logist, Ersatzteil und Instandsetzungkette. Einmal kann man seine Leoparden nach belieben Kampfwert steigern und eben auch neue bestellen, die Bundeswehr bekommt ja weit über 100 funkenagelneue Leopard 2 in den nächsten Jahren. Insoweit macht es sehr wenig Sinn ein absolut ähnliches (Kampfwert und Modernität) anderes System anzuschaffen, für das man wieder alle Ketten aufbauen muss und auch die Einweisung und Training etwas anders verläuft. Das einzige was bei beiden Systemen gleich ist, ist die 120mm Glattrohr L44, sonst sind die Panzer schon etwas unterschiedlich, vor allen dingen wenn die polnischen auch keinen Motor sondern eine Gasturbine fahren.
Im Endeffekt macht das alles wenig Sinn, denn Polen hätte eben auch Leopard 2 A6 oder eher A7 bei Kraus Maffei bestellen können, ohne diese neu integrieren zu müssen, weil schon alles drum herum für den Leopard vorhanden ist.
Der A7 wäre wohl die beste Lösung. Polen will aber auf neuartige Panzer nach 2035 setzen, man will wohl 800 neue Panzer und dann weiter aufstocken.

Es wird sicher auch Politik im Spiel sein wieso man gerade auf US Waffen setzt. Machen ja viele so. Ich erinnere mich dass Polen sich am neuen Panzer den Dland und Fra entwickeln wollen, mitbeteiligen wollte. Sie bekamen eine kalte Abfuhr nachdem sie nach Lizenzrechten fragten. Danach war der Leo dort ganz vom Tisch und die Koreaner kamen in Betracht. Insgesamt schielt Polens Rüstungindustrie stark auf Lizenzen und Kooperation, wesswegen der Abrams Einkauf etwas wundert.

Es ist eben eine Notlösung, die politisch angelehnt ist. Allerdings muss sich ein Abrams vor niemandem verstecken. Bin kein Spec aber nachdem was ich so höre/lese ist der Abrams der am besten geschütze Panzer der Welt.

Es wurde auch das ganz große Paket an Monition, Schulungen, Ersatzteile etc mitbestellt. Für den Russen sollte es reichen :D
 
Es sind gewaltbreite Nationalisten. Leute, die für ihr Vaterland töten würden/wollen und dafür auch bereit sind, ihr eigenes Wohlergehen zu riskieren.
Was braucht man, um einen Krieg zu gewinnen, dem man nicht ausweichen kann? Leute, die für ihr Vaterland töten würden/wollen und dafür auch bereit sind, ihr eigenes Wohlergehen zu riskieren.


Der Umgang mit diesen Goging-to-be-Kriegshelden dürfte in der Tat ein Problem in der Nachkriegs-Ukraine werden, denn die jetzt zu Recht gegen russische Invasoren ausgeübte Aggression ist eben nicht nur eine Reaktion auf diese und bei der Menge an Waffen, die im Land im Einsatz sind, wird vieles unkontrolliert in der Bevölkerung verbleiben. Aber dieses Problem kann man erst lösen, wenn wieder Bedingungen herrschen, unter denen Gewalt verpönt ist. 2014 hatte Asow dank Putin ja schon mal einen Run, der nach ein paar Jahren deutlich verringerter Gewalt von außen abebbte. Jetzt hat Russland leider noch viel stärkere Legitimation geliefert und entsprechend länger und schwieriger wird die Aufarbeitung, wenn wieder Frieden herrscht. Ein Vergleich zu den ukrainischen Nazi-Kollaborateuren aus dem zweiten Weltkrieg bahnt sich an - nicht nur, weil Asow & Co die anhimmeln, sondern auch weil der Grund für deren Verehrung die Verteidung des Landes gegen russische Eroberung und die Verteidigung des Volkes gegen russische Massaker war. Also genau das, was Asow jetzt auch macht. Nur dass die Erfolg haben, was trotz des kleinen Anteils an der Gesamtheit ukrainischer Kämpfer bedeuten könnte, dass der rechtsorientierte Teil der ukranischen Bevölkerung sie noch länger auf Händen trägt, als die 70 Jahre alten Vorbilder.

Als Romi würde ich jedenfalls nicht nur wegen Putin zusehen, dass ich aus dem Land wegkomme - bezüglich anderer Bevölkerungsgruppen muss man abwarten. Mit reichlich Unterstützung russischer Urkainer für die Verteidigung und einem Juden als obersten Führer des erfolgreichen Widerstands entfallen jedenfalls viele klassische Feindbilder und wenn ich mich an den Maidan erinnere, dann hatte die ukrainische Rechte mit Queeren Strömungen und Pro-Europäern nicht die für deutsche Nazis typischen Probleme.
Sorry, aber das kaufe ich nicht ab. Du bist nicht der erste Poster hier, der militante Rechtsnationalisten alias Nazis aus der Ukraine salonfähig machen möchte. Sie zeigen immer ihr wahres Gesicht, wenn die Zeit reif ist. Hier sind die Fakten:
Wie du siehst, haben die Mitglieder andere politische Strömungen aktiv verfolgt und Straftaten an ihnen verübt. Das alles fand vor der Invasion statt. Lässt man sie laufen, werden sie wahrscheinlich noch mehr Zulauf nach dem Krieg haben. Eine Gewaltspirale hat noch nie zu einem guten Ende geführt. Russland benutzt sie als Sündenbock für alles und so wichtig sind sie gar nicht, dennoch sollten sie beseitigt werden. Ich will mit solchen Elementen nichts zu tun haben, hoffentlich die EU auch.
Finnland ist zu klein, um wirklich von Bedeutung für Putin zu sein, der Beitritt stellt keine direkte Aggression gegen Russland dar, für die es eine naheliegende Reaktion gäbe und wer gerade dabei ist, einen Krieg gegen die Ukraine zu verlieren, hat einfach nicht die nötigen Reserven, um etwas anderes großes vom Zaun zu brechen. Gefährlich wäre es für Finnland, wenn sie sich nur zu einer weiteren Annäherung an die NATO entschließen, aber vorerst nicht beitreten. Das wäre genauso ein Mittelfinger in Richtung Putin, aber kein Schutz für Finnland, und das kleine Land bietet sich für eine Exempel an.
Das klingt ziemlich ignorant:
https://www.freeworldmaps.net/de/europa/politische-karte-europa-hd.jpg
Schaue dir mal, wo sich Sankt Petersburg befindet und wie lang die finische Grenze mit Russland ist. Die Grenze ist nicht zu verteidigen, sollte sich eine große Ansammlung von Nato Streitkräften dort befinden. Eine Stationierung von Nuklearwaffen wäre noch schlimmer als die Kuba-Krise.
 
Ich meinte nicht aus Vorsatz sondern eher "Unfälle" durch Zielungenauigkeiten.

Eine Waffe, die präzsisge genug ist, um eine 1/100 km breite Bahntrasse zu treffen, soll so ungenau sein, dass sie versehentlich in einem 100/1 km entfernten Staat runterkommt? :-D


vielleicht geht er im osten/süden sogar bis nach odessa, so das die ukraine keinerlei eigene verbindung zum wasser mehr hat.

Die Schaffung einer Landverbindung nach Transnistrien war sein Plan, aber im Bereich Cherson ist die russische Armee seit zwei Wochen eher auf dem Rückzug. Zwar langsam, aber die Umverlegung von Truppen aus der Region Kiev funktioniert ja nicht nur auf russischer Seite und mit Überaschungsmoment und mit frischen Truppen ist man seinerzeit eben nicht einmal bis Odessa gekommen, obwohl die Gegend schlechter vorbereitet war als die Nordukraine und als Reaktion in darauf wurden in Odessa selbst ähnlich weitreichende Maßnahmen wie in Kiev oder Mariupol getroffen.


Vom Umfang her sieht das nach einer Iskander aus, für Raketenwerfer selbst die 300mm ist die Rakete auf dem Foto viel zu "dick", hat wesentlich mehr Umfang.

Aus einem einfachen Mehrfachwerfer ist sie nicht, aber Iskander hat beinahe dreieckige Leitwerke unmittelbar am Heck. Das fotografierte Objekt hat näherungsweise trapezoide in der Mitte. Passt gut zu einer Tochka. (Und wer immer auch nichts besseres zu tun hat, als Wikipedia in Echtzeig zu aktualisieren, sieht das genauso, denn die Angriffe sind da bereits eingetragen :ugly: .)


Warum hab ich schon geahnt, dass diese Frage von dir kommt?

Es sollte eine Tochka-U sein, welche angeblich nur noch die Ukraine verwendet wird, blöd nur, das es Aufnahmen von den "Werfern" mit russischer Markung gibt.


Und schon vor gut einer Woche wurde darüber berichtet, dass Russland sie wieder in Betrieb genommen hat...
Ich finde auch keinen Hinweis darauf, dass sie die 2019 außer Dienst gestellten verschrottet oder verkauft hätten.


Klar wenn man nicht mehr genug Leute hat um an verschiedenen Fronten von verschiedenen Seiten anzugreifen, ist das ein Weg, aber für den Verteidiger macht es die Sache eben auch wesentlich "einfacher".

Die Ukraine setzt bislang überwiegend auf leichte Waffen und Angriffe aus dem Hinterhalt, Russland auf schweres Gerät. Den Kampf auf kleinerem Raum zu konzentrieren wäre für Russland also von Vorteil. Auch die Sicherung der Versorgungswege wird einfacher, wenn man diese bündelt und im Donbass gibt es mehr kleine Ortschaften und freies Land zu erobern, was der russischen Armee ebenfalls in die Hände spielt, und weniger Metropolen, mit denen man so seine Probleme hat.

Allerdings ist das alles eine Momentaufnahme. Wenn die Ukraine jetzt tatsächlich schweres Gerät und insbesondere frische Jets aus NATO-Staaten erhält, und davon ist beim aktuellen Trend auszugehen, könnten sich die russischen Einheiten auch auf dem Präsentierteller wiederfinden. Für die Führung dürfte die Möglichkeit des Scheiterns auf anderem Wege aber erstmal sekundär sein: Putin braucht etwas, dass er als Sieg verkaufen kann, sonst ist er ganz weg. Auf dem bisherigen Weg war aber kein Blumentopf mehr zu gewinnen, also verbessert jede Änderung seine Chance - auch wenn es möglicherweise nur wenig ist. Der Einsatz, Leben russischer Soldaten und von Ukrainern, den zur Wahrnehmung der Chance investieren muss, hat in seinen Augen nur beschränkten Wert, also versucht er es.


Also das ist nicht meine Meinung, und diese Simulation über den dritten Weltkrieg war medial sehr laut, also eher nicht mal schnell mit dem Taschenrechner berechnet

Was medial laut wird, ist oft nicht mal von einem Kindergartenkind durchgerechnet worden :ugly: . Man vergleiche die Berichterstattung über Lindners Haushalt mit der über Erkenntnisse des IPCC: In die Medien kommt man mit Würfeln, nicht mit Fakten.


Es ist aber ein ziemlich bescheuerter Notkauf, wenn man schon 250 Leopard 2 davon 105 A5 und 140 A4 hat, dafür hat man schon eine Logist-, Ersatzteil- und Instandsetzungkette.

Weiß man schon was über den Preis? Zumindest bei Staaten, die z.B. einen gewissen Kampfjet aus den USA anschaffen wollen, obwohl sie schon ein in mancher Hinsicht sogar überlegenes Muster aus eigener Fertigung haben und obwohl das neu zu beschaffende Modell gerade für die am dringendsten zu besetzenenden Lücken noch gar nicht vorbereitet ist respektive noch durch was drittes ergänzt werden muss, zumindest bei solchen Staaten hörte man zuletzt ja von traumhaften Preisen die bei der Hälft bis einem Sechstel dessen lagen, was ältere Abnehmer gezahlt haben.
Wenn Polen für die Abrams einen ähnlichen Deal bekommen hat, wäre das eine mögliche Erklärung. Industriesubvention durch Exportförderung auf Seiten der USA - und die vollkommen berechtigte Kritik, die Deutschland viel-zu-selten an der polnischen Rechtsstaatlichkeit in den letzten Jahren geäußert hat, tut ggf. ihr übriges. Ein 2021 geäußerter Beschaffungsbeschluss wurde vielleicht noch unter best friend Trump initiiert.


Sorry, aber das kaufe ich nicht ab. Du bist nicht der erste Poster hier, der militante Rechtsnationalisten alias Nazis aus der Ukraine salonfähig machen möchte. Sie zeigen immer ihr wahres Gesicht, wenn die Zeit reif ist. Hier sind die Fakten:

WTF? Ich sage, dass sich für Roma eine aktue Gefahr abzeichnet und sie wegen Verfolgung durch Rechte das Land verlassen sollten und nennst das "salonfähig machen" und verweist auf einen Artikel, der Übergriffe auf Roma beschreibt. :stupid:

Das klingt ziemlich ignorant:
https://www.freeworldmaps.net/de/europa/politische-karte-europa-hd.jpg
Schaue dir mal, wo sich Sankt Petersburg befindet und wie lang die finische Grenze mit Russland ist. Die Grenze ist nicht zu verteidigen, sollte sich eine große Ansammlung von Nato Streitkräften dort befinden. Eine Stationierung von Nuklearwaffen wäre noch schlimmer als die Kuba-Krise.

Ja, das klingt ziemlich ignorant:
Wenn man jemandem, der überhaupt nicht über Grenzverläufe gesprochen hat, mit einem Beitrag zu Grenzverläufen "kontert", dann klingt das sogar geradezu arrogant. Nämlich nach "ich hab dein Post nicht mal gelesen, aber behaupte trotzdem mal, dass du nur Schrott schreibst, weil aus Prinzip nur ich Recht haben kann."
:wall:
 
Nach Ansicht des US-Verteidigungsministeriums bemühen sich die russischen Streitkräfte, ihre Einheiten nach Verlusten im Norden der Ukraine mit neuem Material und Soldaten wieder aufzubauen. Es gebe auch Berichte, wonach die Einheiten, die nun im Osten der Ukraine eingesetzt werden sollten, durch das Mobilisieren "Zehntausender Reservisten" verstärkt werden sollten, sagte Pentagon-Sprecher John Kirby.

Er warnte, die Russen hätten trotz ihrer Verluste immer noch den Großteil ihrer in der Region gebündelten Schlagkraft für den Krieg zur Verfügung. Zudem werde sich das russische Militär nun wohl auf den geografisch deutlich kleineren Bereich des östlichen Donbass konzentrieren.

Nach Angaben eines führenden Vertreters des Pentagon hat Russland bereits Tausende zusätzliche Soldaten nahe der Grenze zur ukrainischen Stadt Charkiw zusammengezogen. Die Zahl der taktischen Bataillone in der Nähe der russischen Stadt Belgorod sei von 30 auf inzwischen 40 angestiegen.

Solche Bataillone bestehen typischerweise aus etwa 600 bis 1000 Soldaten. Der leitende Beamte des Ministeriums sagte, es gebe Hinweise, dass die Russen hofften, "mehr als 60.000 Soldaten" zu mobilisieren. Im Donbass sei mit sehr intensiven Kämpfen zu rechnen. "Das könnte sehr blutig und sehr hässlich werden", sagte er.
Quelle: Rücken russische Reservisten nach?
 
"Im Sarg" würde ich nicht unterschreiben, es gibt genug andere Diktatoren die kurz vor Schluss geflüchtet sind oder geflüchtet wurden und Putin hat bislang viel Respekt für sein eigenes Leben gezeigt. Aber aus dem Kreml wird er verschwinden, die Fragen sind nur "wer" und "wann", aber nicht "ob".

Putin hat sich mit seiner Propaganda selbst in eine Nische manövriert, aus der er nur mit einem "Sieg" über die Ukraine wieder herauskommt. Vorerst wird er schlicht den Krieg in die Länge ziehen, um eine abschließende Bewertung zu verhindern, aber Truppenverluste und wirtschaftlicher Niedergang schwächen seine innenpolitische Stellung jeden Tag weiter. Ich sehe nur vier mögliche Ausgangsszenarien:
- China steigt endgültig als Schutzmacht Russlands ein, Putin wird mittelfristig gegen eine leichter beherrschbare, zuverlässigere Marionette ausgetauscht.
- Das russische Militär hat genug davon, verheizt zu werden, und putscht.
- Die russischen Oligarchen haben genug davon, dass ihre Reichtümer verschlissen und wegsanktioniert werden und lassen Putin verschwinden.
- Die russische Bevölkerung oder niederrangige Politiker haben genug von den Missständen (wahlweise wirtschaftlich, sozial, militärisch oder bei andauerndem Krieg ggf. auch Mutterlandgebietsverluste an die Ukraine) und entheben ihm mehr oder minder demokratisch oder gewaltsam des Amtes.
In allen vier Fällen wird Putin aus dem Kreml befördert zumindest in den letzten beiden besteht dabei oder danach akute Lebensgefahr für ihn.
 
WTF? Ich sage, dass sich für Roma eine aktue Gefahr abzeichnet und sie wegen Verfolgung durch Rechte das Land verlassen sollten und nennst das "salonfähig machen" und verweist auf einen Artikel, der Übergriffe auf Roma beschreibt. :stupid:
Nicht nur für Roma, für alle, die ihre Ansichten nicht teilen. Ich habe dir den Link zum Bericht von Amnesty International gegeben. Da passiert einiges mehr als Sinti und Roma anzugreifen. Man gibt ihnen keine Waffen, Punkt!
Sorry, aber dein Beitrag allgemein klang relativierend.
Ja, das klingt ziemlich ignorant:
Wenn man jemandem, der überhaupt nicht über Grenzverläufe gesprochen hat, mit einem Beitrag zu Grenzverläufen "kontert", dann klingt das sogar geradezu arrogant. Nämlich nach "ich hab dein Post nicht mal gelesen, aber behaupte trotzdem mal, dass du nur Schrott schreibst, weil aus Prinzip nur ich Recht haben kann."
:wall:
Du hast geschrieben, es gebe nicht viel in Finland für Putin zu holen oder Finland hätte wenig zu bieten. Das stimmt überhaupt nicht. Ich habe die Hauptgründe genannt.
Ziemlich gute Einschätzung

Wenn er bald keine Erfolge liefert, wird man ihn erledigen lassen. Das ist übrigens kein Scherz. Je länger die Situation andauert, desto unwahrscheinlicher wird es, dass er überhaupt etwas schafft, d.h. er ist so gut wie erledigt.
 
- China steigt endgültig als Schutzmacht Russlands ein, Putin wird mittelfristig gegen eine leichter beherrschbare, zuverlässigere Marionette ausgetauscht.
China wird sich eher weiter raushalten oder sogar noch von Russland distanzieren.
- Das russische Militär hat genug davon, verheizt zu werden, und putscht.
- Die russischen Oligarchen haben genug davon, dass ihre Reichtümer verschlissen und wegsanktioniert werden und lassen Putin verschwinden.
Das wären zwei Möglichkeiten.
-Die russische Bevölkerung oder niederrangige Politiker haben genug von den Missständen (wahlweise wirtschaftlich, sozial, militärisch oder bei andauerndem Krieg ggf. auch Mutterlandgebietsverluste an die Ukraine) und entheben ihm mehr oder minder demokratisch oder gewaltsam des Amtes.
Eine demokratische Wahl? Wo keine Opposition zugelassen wird?
Da müsste es schon einen Volksaufstand bzw Revolution geben um das System zu stürzen.
 
"Im Sarg" würde ich nicht unterschreiben, es gibt genug andere Diktatoren die kurz vor Schluss geflüchtet sind oder geflüchtet wurden und Putin hat bislang viel Respekt für sein eigenes Leben gezeigt. Aber aus dem Kreml wird er verschwinden, die Fragen sind nur "wer" und "wann", aber nicht "ob".
Aber welches Land soll ihn aufnehmen?
Diverse afrikanische Diktatoren sind ja in Frankreich unter gekommen und andere lebten in den USA (natürlich haben alle das Geld, das sie ihrem Land gestohlen haben, mitgenommen) und lebten dort in Saus und Braus.
Aber Putin? Ob er in Syrien leben kann? :ugly:
 
"Im Sarg" würde ich nicht unterschreiben, es gibt genug andere Diktatoren die kurz vor Schluss geflüchtet sind oder geflüchtet wurden und Putin hat bislang viel Respekt für sein eigenes Leben gezeigt. Aber aus dem Kreml wird er verschwinden, die Fragen sind nur "wer" und "wann", aber nicht "ob".

Putin hat sich mit seiner Propaganda selbst in eine Nische manövriert, aus der er nur mit einem "Sieg" über die Ukraine wieder herauskommt. Vorerst wird er schlicht den Krieg in die Länge ziehen, um eine abschließende Bewertung zu verhindern, aber Truppenverluste und wirtschaftlicher Niedergang schwächen seine innenpolitische Stellung jeden Tag weiter. Ich sehe nur vier mögliche Ausgangsszenarien:
- China steigt endgültig als Schutzmacht Russlands ein, Putin wird mittelfristig gegen eine leichter beherrschbare, zuverlässigere Marionette ausgetauscht.
- Das russische Militär hat genug davon, verheizt zu werden, und putscht.
- Die russischen Oligarchen haben genug davon, dass ihre Reichtümer verschlissen und wegsanktioniert werden und lassen Putin verschwinden.
- Die russische Bevölkerung oder niederrangige Politiker haben genug von den Missständen (wahlweise wirtschaftlich, sozial, militärisch oder bei andauerndem Krieg ggf. auch Mutterlandgebietsverluste an die Ukraine) und entheben ihm mehr oder minder demokratisch oder gewaltsam des Amtes.
In allen vier Fällen wird Putin aus dem Kreml befördert zumindest in den letzten beiden besteht dabei oder danach akute Lebensgefahr für ihn.
das mit seiner propaganda habe ich ja schon etwas früher hier geschrieben, dass er dadurch meiner meinung nach im grunde keine andere möglichkeit hat, aber mich würde interessieren warum du hier so dermaßen überzeugt von deiner eigenen umfassenden meinung schreibst?

nicht böse gemeint, fällt mir nur seit zig kommentaren deinerseits auf, dass du quasi versuchst alle zu korrigieren und/oder zu widerlegen und dabei zumindest ohne "ich denke/meiner meinung nach" auskommst - deine meinung also als "die wahrheit" hier hinstellst.

hast du irgendwelche referenzen vorzuweisen? wir diskutieren hier alle und haben unsere meinungen, aber du bist da schon sehr "aussagekräftig" und vermittelst den eindruck, dass alles was du sagst stimmt. ^^

wie gesagt, nicht böse gemeint, würde nur gerne wissen woher du dein wissen oder deine ahnungen nimmst. :)
 
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