Eine demokratische Wahl? Wo keine Opposition zugelassen wird?
Da müsste es schon einen Volksaufstand bzw Revolution geben um das System zu stürzen.
"mehr oder minder" + "oder gewaltsam" stehen nicht ohne Grund da...
Aber eine Ablehnung von Putin kann sich auch in der Regierungspartei herausbilden, wenn er seinen Job weiterhin so macht, wie er ihn macht, und Duma + Föderationsrat können den Präsidenten absetzen. Ich sag nicht, dass das derzeit wahrscheinlich ist, aber meine Liste hatte Vollständigkeitsanspruch auf alle Möglihckeiten und Putins Staatsapparat ist voll von Leuten, die auf ihr eigenes Wohlergehen bedacht sind. Bislang bedeutete eigenes Wohlergehen: Kadavergefolgschaft gegenüber Putin. Wortwörtlich. Aber man muss schon sehr blind sein, um zu übersehen, dass das mittelfristig schon jetzt nicht mehr gilt, denn Putin schiebt die Verantwortung für offensichtliche Missstände gerne niederen Ebenen in die Schuhe und offensichtliche Missstände sind in Zukunft unvermeidbar.
Offen ist die Frage, wie lange es dauert, bis eine große Mehrheit zu dem Schluss kommt, dass ihre eigene politische wie personelle Zukunft durch Putins Verbleib im Amt stärker gefährdet ist, als durch eine Aussprache gegen Putin. Ich persönlich erwarte, dass das länger dauern wird, als der Aufbau harten Widerstands im Militär. Allerdings gab es zuletzt auch Spannung zwischen Geheimdienst und Putin und selbst in Putins Schutzstafel äh Nationalgarde haben einige den Einmarsch in die Ukraine verweigert, viele könnten Probleme mit den Massakern haben oder zumindest durch ihr Umfeld bekommen. Es ist also keineswegs ausgeschlossen, dass diese Gewaltinstrumente Putin die Folgschaft verweigern und das reicht für einen Zusammenbruch des Machtsystems. Wenn kein Kontrollappart mehr besteht, der tausende nach Lust und Laune in Schach hält, dann könnten auch zivile oder politische Akteure den eigentlichen Umschwung umsetzen.
Aber welches Land soll ihn aufnehmen?
Diverse afrikanische Diktatoren sind ja in Frankreich unter gekommen und andere lebten in den USA (natürlich haben alle das Geld, das sie ihrem Land gestohlen haben, mitgenommen) und lebten dort in Saus und Braus.
Aber Putin? Ob er in Syrien leben kann?
Syrien und Ostlybien, vor allem aber der Iran wären meine Favoriten. Weißrussland, Serbien, Armenien und ggf. Indien (dann "um einen Frieden zu ermöglichen) nicht ausgeschlossen. In China, Kasachstan und Usbekistan könnte er mit Unterstützung der Regierung einfach komplett untertauchen. (Allerdings basieren die "guten" Beziehungen zu diesen Ländern aus Erpressung oder geopolitischen Überlegungen, die gegenüber einem machtlosen Putin nicht mehr ziehen. Das würde also koordiniertes Vorgehen mit der Nachfolgeregierung erfordern: "Wir lassen dich nach X laufen, um ein Blutbad in Russland zu vermeiden und X wird dich beherbergen, wegen der Politik, die wir in Zukunft mit/gegen X machen.")
das mit seiner propaganda habe ich ja schon etwas früher hier geschrieben, dass er dadurch meiner meinung nach im grunde keine andere möglichkeit hat, aber mich würde interessieren warum du hier so dermaßen überzeugt von deiner eigenen umfassenden meinung schreibst?
nicht böse gemeint, fällt mir nur seit zig kommentaren deinerseits auf, dass du quasi versuchst alle zu korrigieren und/oder zu widerlegen und dabei zumindest ohne "ich denke/meiner meinung nach" auskommst - deine meinung also als "die wahrheit" hier hinstellst.
Vielleicht sollte ich häufiger entsprechende Klauseln einfügen, aber wenn Wertungen oder gar Zukunftsprognosen abgegeben werden, versteht es sich für mich irgendwie von selbst, dass es sich um eine Meinung handelt und weil ich so schon zu Bandwurmsätzen tendiere, spare ich mir zusätzliche Klausulierungen dann lieber, damit die eigentliche Argumentation rüber kommt. Ich lege lieber dar, warum ich so denke, wie ich denke und hoffe, dass wenn ich da einen Fehler drin habe, den jemand anders korrigieren wird. Bis dahin denke ich natürlich, dass ich richtig denke

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Bezüglich Referenzen: Zu ein paar der Themen, zu denen ich mich hier äußere, bringe ich auch mehr als nur Laienwissen mit. Aber ich bin nicht hier, um über mich zu diskutieren und werde ebensowenig darauf beharren, dass mir irgendwas geglaubt wird, weil ich ich bin, wie ich irgendjemand anderem etwas glauben würde, weil er behauptet, Experte zu sein. Was zählt sind durch weitere Quellen ggf. belegbare Fakten und darauf aufbauende Logik. Armchair-Argumentation as its best halt.