Es gibt für mich nur 3 Möglichkeiten wie er aufgehalten werden kann:
- er wird abgesetzt (weiß nicht ob das so möglich ist)
- er fällt einen Attentat zum Opfer
- er wird durch eine Revolution gestürzt
Punkt 3 geht auch relativ:
Es reicht, wenn es militärisch schlecht läuft und der Stab sich weigert, weiter Material zu verheizen oder nuklear zu eskalieren. Und ersteres ist ab einer gewissen Menge an Verlusten immer der Fall, letzteres bleibt zumindest zu hoffen. Keine (nicht deutsche

) Armee mag einen Verrückten als Führer.
Russischer Diplomat soll sich für Invasion entschuldigt haben
Sehr mutig und couragiert. Nur wenn er nach Hause kommt wird ihm bestimmt der Prozess wegen Landesverrats gemacht.
Er ist ja gerade in Paris und der Luftverkehr zwischen EU und Russland ist eingestellt. Hat also ein paar Wochen Zeit, um Asyl zu beantragen

.
(Oder um die Sache einfach auszusitzen. Wenn er nach einer gefundenen Lösung zurückkehren kann, wird Frieden wieder en vogue sein.)
Immer mehr Russen werden wach wenn sie die Wahrheit erfahren. Es werden sich hoffentlich noch mehr Menschen den Protesten anschließen. Irgendwann sind es soviele das Putin sie nicht mehr einfach verhaften oder niederknüppeln lassen kann.
Da müssen es aber noch verdammt viel mehr werden. Verglichen mit Protesten gegen die letzte Wahlmanipulation ist das noch keine Steigerung und die haben Putin nichtmal eine Sorgenfalte gekostet.
Bei allen Sympathien und Solidarität für die Ukraine, aber was das schon wieder für ein Schwachsinn aus Brüssel...
Europas Politiker überbieten sich gerade in Aktionismus, um darüber hinweg zu täuschen, dass sie 8 Jahre gepennt haben. Dabei gäbe es jetzt keinen Krieg, wenn die EU auf die Eroberung der Krim auch nur mit einem Fünftel der jetzt beschlossenen Maßnahmen reagiert hätte. Aber jetzt zählt nur noch möglichst viel, möglichst groß, Ausgewogenheit und Folgenabwägung: Nebensache. Und beim Leyentheater war man ja seitjeher schon froh, wenn lang vorbereitete Pläne keine Katastrophe waren.
Mir bereiten aktuelle Pressemeldungen Sorge,
wonach nun auch Belarus auf Seiten Russlands im Krieg mitmischen will.
Der Flächenbrand wäre das gefährliche für Europa...
Als würde es nicht reichen, dass ein durchgeknallter Diktator sein Nachbarland ohne Grund angreift.
Was heißt "will"? Weißrussland hat das Aufmarschgebiet gestellt und es gibt zahlreiche Berichte, dass weißrussiche Einheiten auch in die Nordukraine vorgedrungen sind. Nicht umsonst werden auch gegen Lukaschenko endlich härtere Sanktionen erlassen. Ob er noch formell seine Teilnahme erklärt oder nicht ist eher Nebensache. Und weitere potentielle Einmischer gibt es rein geographisch nicht mehr.
Ufff, das halte ich aber für extrem gewagt, denn man darf nicht vergessen das Lettland Mitglied in der EU und in der Nato ist. Die aus historischen Gründen begründete angst im Baltikum ist verständlich, natürlich auch die starke Solidarität mit der Ukraine. Aber das könnte ein Bumerang für sie werden, dies könnte die Verhandlungsstärke von EU/Nato schwächen, Putin motivieren stärker gegen diese Länder vorzugehen.
Russland erlaubt seit Ewigkeiten seinen Staatsangehörigen, Krieg in der Ukraine zu führen und andere Länder kennen von vorneherein gar kein Verbot von Söldnertum, dass sie erst aufheben müssten. In Anbetracht der geringen Zahl lettischer Kämpfer und der seit langem angespannten Lage zwischen Lettland und Russland keine große Nummer.
Etwas anderes wäre, wenn sie es ihren Soldaten freigestellt hätten. Davon lese ich aber nichts.
Kann das sein, dass die meisten Russensoldaten gedacht haben, es geht ins Manöver?
Es ging ja bis Mitte Februar auch ins Manöver. Dass das um einen Kriegseinsatz verlängert wird, wurde garantiert nicht vorher angekündigt - so etwas dürften bis Anfang letzter Woche nur oberste Kommandoränge gewusst haben, sonst hätten weitaus mehr Kreise als nur ein paar Geheimdienste davon gesprochen.
Im "offenen " Schlachtfeld ist die Luftüberlegenheit essenziell.
Aber:
Die Ziele liegen ja ganz klar bei der Einnahme von Städten und ganz obenan Kiew.
Glaube mir, mit JaBos kannste da nicht viel machen, viel zu schnell und in Straßenzügen kaum ein Objekt gut anvisierbar.
Außer:
Extreme Kollateralschäden im zivilen Bereich werden in Kauf genommen = DER Maßstab
Putin wird immer mehr unglaubwürdiger, je heftiger er bombardieren lässt.
Er kann den Konflikt jetzt schon nicht mehr konventionell-militärisch lösen, ich denke, dass weiss er bereits.
Im städtischen Bereich müssen wohl oder übel dann primär Hubschrauber eingesetzt werden und diese sind natürlich recht einfache Beute für Stinger & Co..
Für den Vormarsch in den Städten spielt die Luftüberlegenheit keine große Rolle, das stimmt. Aber sie erschwert einen Aufbruch der Belagerungsringe massiv und macht Bodengewinne für die ukrainische Armee beinahe unmöglich. Solange man mit deutlichen Gebietsgewinnen auf russischer Seite in die Verhandlungen geht, wird es aber schwer, eine dauerhafte Lösung zu finden. Das Minimum, was man Putins langer Liste unerfüllbarer Forderungen zu Beginn von Verhandlungen gegenüberstellen müsste, wäre volle ukrainische Kontrolle über den Donbass, die Rückgabe der Krim und Aufgabe Sewastopols und der volle Ersatz sämtlicher Kriegsschäden und die Demilitarisierung bis mehrere 100 km jenseit der Grenze einschließlich ganz Weißrusslands und Kaliningrads.
Von diesen ebenfalls utopischen Maximalforderungen kann man sich dann runterhandeln lassen auf ein "die Ukraine erhält ihr altes Territorium runter und die EU bauts wieder auf" oder so ähnlich. Aber man braucht sie erst einmal als Verhandlungsmasse und das geht erst, wenn die ukrainische Armee tatsächlich in einer theoretischen Position ist, die russische Armee komplett aus dem Land zu werfen und die Krim zurückzuerobern. Dafür muss die russische Lufthoheit gebrochen werden.
Die Frage ist, ob Putin eine taktische Nuklearwaffe in Kiew einsetzt um die Ukrainer in die Knie zu zwingen und wie wird der Westen reagieren, wenn Putin tatsächlich solche Waffen einsetzen sollte.
Warum sollte er so bescheuert sein? Der Fallout für russisches Heimatterritorium erreichen, hunderttausende von ihm offiziell zu russischen Brüdern erklärte Ukrainer töten und nichts überlassen, was er noch erobern konnte. Ganz unabhängig von internationalen Aktionen ist dein Vorschlag absoluter Bullshit.
@Threshold :
Genau das würde nicht die NATO, sondern die USA, nein die US-U-Boot Kommandanten tun.
Die haben glasklare, unzweideutige Befehle.
Glaube mir, die getauchten strategischen U-Boote sind jetzt schon nicht mehr erreichbar.
Sollten die nicht normalerweise alle 24h neue Befehle einholen, also durchaus erreichbar sein, und vor allem nur bei einem Nuklearangriff auf die USA feuern?