Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine

30.1.2023 • 22:33 Uhr

Biden gegen Lieferung von F-16-Kampfjets an Ukraine


US-Präsident Joe Biden hat sich gegen eine Lieferung von Kampfjets vom Typ F-16 an die Ukraine ausgesprochen. Auf die Frage von Journalisten, ob er für eine Lieferung der Kampfflugzeuge an die Ukraine sei, antwortete Biden am Montag in Washington mit "nein". Derzeit drängt die ukrainische Führung ihre westlichen Verbündeten mit Nachdruck zur Lieferung von Kampfjets.
Präsident Biden ist ein sehr vernünftiger und weiser Mann.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich verstehe da den Standbunkt der USA nicht bzw man kann ihn nur ahnen. Ohne Offensivwaffen wird die Ukraine den Russen zwar weiter großes Leid zuführen durch eigenes Leid, aber man verwehrt ihr jede Hoffnung auf den Sieg. Sofern die Hilfen auf keinen Sieg abzielen, dienen sie defacto nur dazu den Krieg gg Russland unnötig zu verlängern, welches in seiner aktuellen Position mit den geraubten Gebieten verhandlungsbereit wär.
 
Das, was wir sehen, sind Mittel- und Langstreckenraketen, die z. T. von Fernbombern überm Kaspischen Meer oder tief im Innern von Russland abgefeuert werden, wenn es nicht Boden-Boden-Raketen sind.
Eine massive Bedrohung durch Jabos der Russen gibt es nicht.
Ihre Abfangjäger trauen sich kaum über die Ukraine.
Gegen was genau sollen also Jagdmaschinen eingesetzt werden?
Westliche Jabos , die kernrussisches Gebiet bombardieren, sehe ich als NoGo.
Die Doktrine ist, die Ukraine in der Verteidigung zu helfen.
Mit offensiv einsetzbaren Panzern hat sich der Westen schon mächtig aus dem Fenster gelehnt.
Die Diskussion über Westkampfflugzeuge, sieht man mal von umfangreicher Ausbildung und im Vergleich zu z. B. Mig-29 komplexer benötigter Infrastruktur ab, sehe ich derzeit als akademisch/politisch an.
Das ist in etwa Leo 2 hoch 24.

Und ja, das läuft noch Monate über einen schmutzigen Abnutzungskrieg hinaus und Dank durchaus umfangreicher Waffenlieferungen aus dem Westen, wird sich Russland ein echt blutiges Näschen holen.

Russland wird nicht in Verhandlungen gehen, ebensowenig wie die Ukraine.
Über was auch.
Kein bekanntes russisches Kriegsziel ist bisher auch nur annähernd erreicht.
Und die Ukraine hat noch gute 30% oder so ihrer Landesfläche zurückzuerobern.

Massive Luftabwehr zusätzlich rein, damit Raketen wie Luftschläge völlig inaktiv werden und weiter präzise Raketenwerfer/Artillerie in die Ukraine rein, damit jeder cm, den Russland evtl. vorrückt, ein unverhältnismäßig hohes Blutzoll fordert, selbst für russische Verhältnisse.
Dann hört der Mist Mangels Personal von russischer Seite irgendwann ganz alleine auf.
 
Massive Luftabwehr zusätzlich rein, damit Raketen wie Luftschläge völlig inaktiv werden und weiter präzise Raketenwerfer/Artillerie in die Ukraine rein, damit jeder cm, den Russland evtl. vorrückt, ein unverhältnismäßig hohes Blutzoll fordert, selbst für russische Verhältnisse.
Dann hört der Mist Mangels Personal von russischer Seite irgendwann ganz alleine auf.
Das kann man nur hoffen!
 
Raketenwerfer, Haubitzen und Kampfpanzer sind doch Offensivwaffen. Nur eben am Boden.
Flugzeuge sind ein anderes Kaliber. Begründet hatten wir das hier ja schon mehrfach.
Zu wenig, sagt dir jeder Militär. Es exystiert keine reale Chance dafür dass die Ukraine auch mit den aktuell zugesicherten Waffen, den Donbas befreien kann. Vlt wird man nach und nach noch mehr liefern aber aktuell sehen alle schwarz was die Rückeroberung angeht.

So lange die USA und restl NATO kein (annäherndes) Gleichgewicht schaffen als Argument, wird Putin von seinen Forderungen nicht abrücken. Wenn wir also kein Argument gg die Russen haben, wieso versetzen wir uns in die Position ihre Friedensbedinungen abzulehnen ? Es läuft doch darauf hinaus dass wir nur sagen wenn ihr weitermacht wird das teuer, und Putins Antwort darauf ist wir zahlen den Preis.

Das ist bissl wenig in Anbetracht dessen dass man diesen Krieg gewinnen könnte..
Das kann man nur hoffen!
Eben, nur hoffen...
 
Das kann man nur hoffen!

Um die Ukraine nach dem Verlust ihrer sowjetischen Technik, dazu gehört auch der mangelnde Nachschub an Raketen für S-300 und Buksystemen, neu auszurüsten,, wären ungefähr 100 Patriot Systeme nötig.
Bei einem Systempreis von 1Mrd und 4Mio pro Rakete, ist das eine enorme Kraftanstrengung, wobei die Frage ist, in welchem Zeitraum das möglich wäre.
Gleichzeitig wären auch sie Ziele, welche Nachschub erfordern.

"Die größte Herausforderung für das Patriot-System ist womöglich nicht mit der gegnerischen Technologie Schritt zu halten, sondern die Kosten, die dabei entstehen. Polens erste Patriot-Beschaffung hat Berichten zufolge 4,63 Milliarden Euro gekostet - mehr als ein Viertel des für 2023 geplanten Verteidigungshaushalts des Landes. Ein einziger Abfangtest kann nach Angaben von RAND, einer in den USA ansässigen Verteidigungsforschungsgruppe, bis zu 100 Millionen Dollar kosten."


Scheinbar ist der große Teil der ehemaligen Systeme aus Sowjetzeiten nicht mehr Einsatzfähig.

"Allein die Ukraine soll nach Rechnung des International Institute for Strategic Studies (IISS) kurz vor Beginn der russischen Offensive am 24. Februar über 250 S-300-Systeme verfügt haben. Die Rechnung des weltweit operierenden Think Tanks schließt aber noch nicht die im Zuge der Militärhilfen für die Ukraine gelieferten S-300 aus NATO-Beständen mit ein. Die USA hatten die in der sogenannten Ukraine-Kontaktgruppe verbundenen Unterstützer der Ukraine im Frühjahr aufgefordert weitere S-300-Bestände aus osteuropäischen NATO-Beständen an Kiew abzugeben. Im April lieferte die Slowakei ein System mit vier mobilen Raketenwerfern und zugehörigem Radar."


Die Ukraine ist rin riesiges Kand und muß überlegen was sid schützen kann.
Infrastrukture, Audbildungs und Logistik Center, oder ihre Truppen an einer endlosen Frontlinie.
 
Um die Ukraine nach dem Verlust ihrer sowjetischen Technik, dazu gehört auch der mangelnde Nachschub an Raketen für S-300 und Buksystemen, neu auszurüsten,, wären ungefähr 100 Patriot Systeme nötig.
Bei einem Systempreis von 1Mrd und 4Mio pro Rakete, ist das eine enorme Kraftanstrengung, wobei die Frage ist, in welchem Zeitraum das möglich wäre.
Gleichzeitig wären auch sie Ziele, welche Nachschub erfordern.

"Die größte Herausforderung für das Patriot-System ist womöglich nicht mit der gegnerischen Technologie Schritt zu halten, sondern die Kosten, die dabei entstehen. Polens erste Patriot-Beschaffung hat Berichten zufolge 4,63 Milliarden Euro gekostet - mehr als ein Viertel des für 2023 geplanten Verteidigungshaushalts des Landes. Ein einziger Abfangtest kann nach Angaben von RAND, einer in den USA ansässigen Verteidigungsforschungsgruppe, bis zu 100 Millionen Dollar kosten."


Scheinbar ist der große Teil der ehemaligen Systeme aus Sowjetzeiten nicht mehr Einsatzfähig.

"Allein die Ukraine soll nach Rechnung des International Institute for Strategic Studies (IISS) kurz vor Beginn der russischen Offensive am 24. Februar über 250 S-300-Systeme verfügt haben. Die Rechnung des weltweit operierenden Think Tanks schließt aber noch nicht die im Zuge der Militärhilfen für die Ukraine gelieferten S-300 aus NATO-Beständen mit ein. Die USA hatten die in der sogenannten Ukraine-Kontaktgruppe verbundenen Unterstützer der Ukraine im Frühjahr aufgefordert weitere S-300-Bestände aus osteuropäischen NATO-Beständen an Kiew abzugeben. Im April lieferte die Slowakei ein System mit vier mobilen Raketenwerfern und zugehörigem Radar."


Die Ukraine ist rin riesiges Kand und muß überlegen was sid schützen kann.
Infrastrukture, Audbildungs und Logistik Center, oder ihre Truppen an einer endlosen Frontlinie.
Bla bla bla.


Und gleichzeitig bist Du hier ja eh der Meinung, dass Russland vermeintlich unendliche Ressourcen hätte. Man, das muss wirklich ein beeindruckendes Land sein, verwunderlich ist nur, dass Du noch nicht dahingezogen bist.


Ja, natürlich ist die Verteidigung der Ukraine eine riesige Kraftanstrengung, das hat hier auch niemand bezweifelt. Du gehst nur scheinbar davon aus, dass die sanktionierten Staaten Russland, Iran und Nordkorea ernsthaft mehr Waffensysteme produzieren und liefern könnten als alle die Ukraine unterstützenden Staaten zusammen - allen voran der mit riesigem Abstand größte Militärapparat der USA.


Du hast hier eher erwähnt, dass man das Leiden und den Krieg ja nur verlängern würde, wenn man die Ukraine weiter mit Waffen unterstützt. Wo genau hast Du nochmal geschrieben, dass Du möchtest das Russland diesen unsäglichen Wahnsinn beendet und sich zurückzieht? Niemals? Gut, immerhin bist Du selbstentlarvend.
 
Na ja,
Verteidigungshaushalt Russland 2018: ca. 61,4 Mrd. $
(wird jetzt mit Sicherheit höher sein)

Hilfe alle Länder in Summe in < 1 Jahr: 100 Mrd. €
davon Hilfe nur USA in < 1 Jahr: 48 Mrd. €

Thema durch.

Das wird wie mit dem Ende des kalten Krieges, irgendwann geht Russland einfach das Geld aus.
Nur wird diesmal garantiert keiner mehr da sein, um das Land wieder hochzupäppeln.
Das liegt weder im Interesse Chinas noch im Interesse des Westens.
Vielleicht in 1 Jahr oder vielleicht in 5 Jahren, dann implodiert der russische Staat.

Quelle:
 
Der Verteidigungshaushalt Russlands ist wesentlich höher. Da wird auch schön mit diversen Schattenhaushalten verschleiert wie viel es wirklich ist. Wieviel davon auf allen Ebenen geklaut wird ist wieder ein anderes Thema...
 
Der Verteidigungshaushalt Russlands ist wesentlich höher. Da wird auch schön mit diversen Schattenhaushalten verschleiert wie viel es wirklich ist. Wieviel davon auf allen Ebenen geklaut wird ist wieder ein anderes Thema...
Man sollte die Etats ohnehin nicht einfach so vergleichen. 50 Milliarden sind in Deutschland unter Garantie weit weniger wert als z.B. in Indien.
Im Endeffekt sind das nur irgendwie Richtwerte, die aber eben auch nichts über die tatsächliche Fähigkeit und Ausstattung aussagen.
 
17:19 Uhr

Minister: Zwischen 120 bis 140 schwere Kampfpanzer zugesagt


Die Ukraine wird nach eigenen Angaben insgesamt bis zu 140 schwere Kampfpanzer von westlichen Ländern geliefert bekommen. In einem ersten Schritt "werden die ukrainischen Streitkräfte zwischen 120 und 140 moderne Panzer westlicher Modelle erhalten", sagte der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba in einem auf Facebook veröffentlichten Video.

Dabei handele es sich um "Leopard 2"-Panzer aus deutscher Produktion, um britische "Challenger 2"-Panzer sowie um "Abrams"-Panzer aus den USA, fügte er hinzu.

Vergangene Woche sprach der ukrainische Botschafter in Frankreich, Vadym Omelchenko, im französischen Fernsehsender BFM noch von 321 schweren Panzern, die von Partnerländern zugesichert worden seien.
Weniger als die Hälfte bisher von dem was zuerst kolportiert wurde.

17:43 Uhr

Wegen Spannungen mit der Türkei: Athen will keine "Leopard"-Panzer an Kiew liefern


Griechenland wird wegen der Spannungen mit der Türkei keine "Leopard"-Panzer an die Ukraine liefern. Dies teilte der griechische Regierungschef Kyriakos Mitsotakis während eines Besuches in Japan mit, wie japanische Medien und das staatliche griechische Fernsehen ERT berichteten. "Wir werden 'Leopard 2' aus dem einfachen Grund nicht geben, weil sie für unsere Verteidigungsstrategie absolut notwendig sind", so Mitsotakis.

Die Beziehungen zwischen Griechenland und der Türkei gehen wegen eines Disputs um Hoheitsrechte im östlichen Mittelmeer zurzeit durch eine sehr angespannte Phase. Griechenland hat so viele "Leopard"-Panzer wie kein anderes Land Europas: Rund 350 "Leopard 2" und 500 "Leopard 1".
Ich kann die Griechen verstehen. Aber militärisch hätten sie gegen die Türkei eh keine Chance.
19:42 Uhr

Ukraine: Seit Kriegsbeginn 13.000 Menschen an Ausreise gehindert


Der ukrainische Grenzschutz hat seit dem russischen Einmarsch im vergangenen Jahr eigenen Angaben zufolge mehr als 13.000 Menschen am Verlassen des Landes gehindert. "Insgesamt wurden seit dem 24. Februar an der grünen Grenze mehr als 9100 Personen festgenommen", sagte der Sprecher der Behörde, Andrij Demtschenko. Der größte Teil von ihnen sei an Grenzabschnitten zu Rumänien und Moldau aufgegriffen worden.

Weitere knapp 3900 Menschen seien unter anderem mit gefälschten Dokumenten an offiziellen Übergängen am Grenzübertritt gehindert worden. Die meisten wollten demnach weiter in Richtung Ungarn oder Polen.

Im Rahmen der allgemeinen Mobilmachung wurde zu Kriegsbeginn für wehrpflichtige Ukrainer im Alter zwischen 18 und 60 Jahren ein Ausreiseverbot mit wenigen Ausnahmen verhängt. Berichten des Grenzschutzes zufolge versuchten Männer teils in Frauenkleidern, mit gekauften Dokumenten über nicht existierende Kinder oder fiktive Ehen das Land zu verlassen. Mehrere Männer erfroren den Behördenangaben zufolge in den Karpaten und mindestens ein Dutzend ertrank in Grenzflüssen vor allem an der Grenze zu Rumänien. Es ist nicht bekannt, wie vielen Ukrainern die Flucht vor dem Wehrdienst gelungen ist.
Einerseits kann ich verstehen das sie nicht im Krieg sterben wollen. Auf der anderen Seite geht es um die Verteidigung der Heimat. Die können froh sein das sie deswegen nicht erschossen werden.
 
Welch ein völlig beknackter Text.
Kann man so sehen wenn man, um es etwas vornehmer aus zu drücken, seinen fokus so weit verengt das sich zumindest das eigene sonnensystem nur um deutschland dreht.
Für den rest wird es wohl eher unverständlich sein das sich immer noch welche in ihrem unbedingten pazifismus suhlen während der ost europas lichterloh in flammen steht. Und zur vorsicht, sollten es immer noch nicht alle wissen, kontinental-europa geht hinter polen noch weiter. ;-)
Aber bevor mir einer den 3. weltkrieg vor die füße schmeißt, ich bin der auffassung man sollte vieleicht nicht alles liefern, aber konsequent bzw. auch so, das die ziele die man selbst mal formuliert hat auch zu erreichen sind.
 
Kann man so sehen wenn man, um es etwas vornehmer aus zu drücken, seinen fokus so weit verengt das sich zumindest das eigene sonnensystem nur um deutschland dreht.
Für den rest wird es wohl eher unverständlich sein das sich immer noch welche in ihrem unbedingten pazifismus suhlen während der ost europas lichterloh in flammen steht. Und zur vorsicht, sollten es immer noch nicht alle wissen, kontinental-europa geht hinter polen noch weiter. ;-)
Aber bevor mir einer den 3. weltkrieg vor die füße schmeißt, ich bin der auffassung man sollte vieleicht nicht alles liefern, aber konsequent bzw. auch so, das die ziele die man selbst mal formuliert hat auch zu erreichen sind.
Kann man so sehen wie Du, wenn man die Essenz dieses Ergusses nicht verstanden hat.

Wir Deutschen sind immer die Schlimmsten und wir wollen es nicht mal anders. <- Das ist nahezu alles, was dieser Schreiberling vermitteln möchte.
Wir Deutsche hatten schon immer ein inniges Verhältnis zum Militarismus. Das steckt offensichtlich in unseren Genen, weiß der Teufel warum.
Es war nicht die schlechteste Idee, den Deutschen nach 1945 die Wiederbewaffnung zu untersagen. Hätte man es mal dabei belassen.
Lafontaine und Wagenknecht freuen sich ob dieses Textes ihres Lebens.
 
Der Verteidigungshaushalt Russlands ist wesentlich höher. Da wird auch schön mit diversen Schattenhaushalten verschleiert wie viel es wirklich ist. Wieviel davon auf allen Ebenen geklaut wird ist wieder ein anderes Thema...

Und vor allem muss Russland aus diesem Haushalt keine Westtechnik bezahlen. Die zahlen keine 240 Millionen für einen Jet, sondern die können den ihrerseits für 40 Millionen verkaufen und machen noch Gewinn dabei. Obwohl bei Suchoi ein zweites Triebwerk Serie ist! In einem Krieg wie der Ukraine, in dem das technische Nivau bislang eine untergeordnete Rolle spielt, bringt jede russische Investition wenigstens 5 mal so viel Gerät aufs Schlachtfeld wie vom Westen her und wenn man berücksichtigt, dass Putin ausschließlich national einkauft, dass das ausgegebene Geld also rezirkuliert wird und als ohnehin nötiges ABM-Paket wirkt, liegt die effektive Belastung des Haushalts pro militärischem Potential des Geräts vermutlich sogar bei einem Zehntel.
Etwas relativiert wird das dadurch, dass die russische Armee einen deutlich kleineren Teil ihres Potentials auch umgesetzt bekommt, aber einen Kostenvorteil von 2-4 würde ich wenigstens erwarten. Und während die westlichen Unterstützer um jeden Cent erneut feilschen, hat Putin längst Blankochecks ausgestellt.

Langfristig wird diese Belastung der russischen Wirtschaftsleitung natürlich zu einem Problem, aber kurzfristig wird es dem Militär an nichts fehlen, was sich rein aus einheimischen Ressourcen zusammenklöppeln lässt - also der überwiegende Teil dessen, was aktuell in größeren Stückzahlen im Einsatz ist. Und die Grenze zwischen "kurzfristig" und "langfristig" verläuft dabei in der Größenordnung ettlicher Jahre bis weniger Jahrzehnte. Der Ostblock ist nicht implodiert, weil er sich das Wettrüsten mit dem Westen gar nicht leisten konnte. Er ist implodiert, weil er es sich nicht leisten konnte, parallel dazu den Lebensstandard der Bevölkerung voranzutreiben, er die aber auch nicht ewig auf dem Niveau der 50er sitzen lassen konnte (inbesondere nicht auf dem Ostblock-50er-Niveau). Aber bis das russische Volk wegen schleppender Wirtschaft aufbegehert, kann viel Zeit vergehen. Aktuell ist wenn dann der Personalverlust ein Problem.


Ich weiß schon, warum ich keine Kolumnen lese.

Warum sollte man auch? Meinungen gibt es hier im Forum genug.
 
07:17 Uhr

Habeck gegen Lieferung von Kampfjets


Vizekanzler Robert Habeck hat sich gegen die Lieferung von Kampfjets an die Ukraine ausgesprochen. In der ZDF-Sendung "Markus Lanz" sprach der Grünenpolitiker am Dienstagabend von einem "Balanceakt" zwischen der "maximalen Unterstützung" der Ukraine, ohne dass Deutschland dabei selbst Kriegspartei werde. "Und das ist natürlich nicht ganz klar, wo dort die Linie verläuft."

Nach dem, was er wisse, brauche die Ukraine für die modernen, westlichen Kampfjets die Wartung des Westens, der damit "wahrscheinlich" dann einen Schritt zu weit gehen könnte, meinte der Bundeswirtschaftsminister. Es sei richtig, der Ukraine Kampfpanzer zu liefern. "Aber zwischen den Kriegspanzern und Kampfjets ist ein Unterschied." Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hatte dem Wunsch Kiews nach der Lieferung von Kampfjets bereits wiederholt eine Absage erteilt.
Auch sehr vernünftig.

Diejenigen, welche lauthals Kampfjets für die Ukraine fordern, sind sich scheinbar wirklich nicht über die Tragweite bewusst.
 
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