Nightslaver
PCGH-Community-Veteran(in)
Einfacher als eine Bahnstrecke, da es üblicherweise weit weniger Strecken, als Straßen gibt, die zu überwachen sind und etwas Erde aufschütten, ggf. paar neue Holzbohlen legen und zwei neue Gleiststücke verbinden nicht der Aufwand ist, gerade nicht in einer vollständig ausgerichteten Kriegswirtschaft.Nicht so einfach wie Bahnstrecken und das ist der Punkt.
Was wir im Ukrainekrieg nicht haben, da versucht eine Seite (Russland) immer noch irgendwie vorzugauckeln es würde ja gar kein Krieg stattfinden (auch wirtschaftlich nicht).
Logisch?Sagst du, aber kannst du es beweisen?
Ich kann es nicht beweisen, aber es zumindest zu versuchen scheint logisch.
Hätte man mit der LKW Bombe die Brücke wirklich richtig / vollständig außer Betrieb setzen wollen, hat das was man da hochgejagd hat definitiv nicht gereicht und schon zweimal nicht, wenn man dazu auch noch die neben der Fahrbahn, auf einer eigenen Teilkonstruktion, verlaufende Bahnstrecke mit zerstören wollte.
Hätte man bei der Aktion Zug+Treibstoff mit eingeplannt, hätte man auch die genauen Fahrpläne kennen müssen und damit auch das genau dieser Zug Treibstoff transportiert und wo die entsprechenden Waggons, unter Dutzenden, genau angehangen worden sind, wo er auf der Brücke halten wird und wann.
Welche Indizien sprechen denn, in deiner Logik, dafür, das man das, von ukrainischer Seite aus, bei der Aktion, wusste und die Aktion, abseits der Sprengung des LKW selbst, somit nach Plan verlief?
Es geht in einem Krieg auch immer um die nachhaltige Wirkung von Aktionen, ansonsten hat man Ersten Weltkrieg, oder dutzende russische Marschflugkörper und Raketen, die zunehmend weniger durchkommen und somit effektiv, weiter abnehmend, weniger in der zivilen Infrastruktur anrichten und gerade in Bezug auf Logistik kann dir einem modernen Krieg wenig besseres passieren, als die Logistik des Gegners deutlich gestört, oder im besten Szenario, sogar nachhaltig unterbrochen zu bekommen.Es geht auch nicht um Nachhaltigkeit sondern um große Schläge gegen die Infrastruktur im passenden Moment.
Nicht umsonst ist das inzwischen seit Monaten, mit Himars, eine primäre Strategie, der Ukrainer, auch die russische Versorgung (Depots) und Infrastruktur (Brücken, Schiene, wie Straße) im Hinterland anzugreifen / zu zerstören.
Glaub mir, ich habe selbst schon einmal, bei mir in der Ecke, miterlebt wie ein voll beladener 40t, mit Baustahl, in einen Viehtransporter gekracht ist. Es hat eine Vollsperrung, unzählige Stunden und großen Kran gebraucht, diesen Scheiß wieder von der Straße zu bekommen.Bekommt man immer noch einfacher auseinander, glaub mir ich hab LKWs verschoben und Züge wieder in die Gleise gehoben, ich kenne den Aufwand etwas besser (wenn auch im Katastrophenschutz und nicht im Militär)
Wären das in einem Krieg ein Zug gewesen und der blockiert eine kriegswichtige Verbindung, du darfst wetten darauf abschließen, die Beseitigung wäre auch langsamer, oder sogar noch schneller gewesen.
Welche denn nicht, außer eine A-Bombe drauf zu werfen?Die USA haben nicht alle militärischen Karten gezogen, Primat der Politik dies das.
Doch hab ich durchaus.Punkt nicht verstanden schade.
Dein "Punkt" dabei ist, die Infrastruktur (Schiene) limitiert den Einsatz eines Zuges, keine, oder kaputte Schiene, kein Zug, auf der Strecke, oder zumindest drastisch reduzierte Fahrfrequenz (siehe Krimbrücke und lange Umwege) und das selbst wenn du noch 1000 funktionierende Züge hast.
Aber keine, oder kaputte Straße, kann ein LKW immer noch fahren, notfalls auch quer Feld ein.
Nur lässt dein Argument halt auch die Bodenbeschaffenheit außen vor, sowie eben Nadelöhre (Brücken, Gewässer).
Unter Bedingungen, wie in Russland / Ukraine, wie der Rasputiza (Schlammperiode) wird auch ein LKW befestige Wege begrenzt, und verliert an Flexibilität, da er im Morast versinkt, ebenso trifft das bei Wüsten in gewissen Maße zu, wenn der Boden zu feinsandig ist.
Es ändert aber auch nichts an dem von mir gebrachten Punkt.
Der Krafstoff ist beim LKW ein limitierender Faktor, da kannst du theoreitsch auch 1000 fahrfähige LKW haben.
Fehlt der Kraftstoff, faren die 1000 nicht, ein Problem was auch die deutsche Logistik, auf der Straße, mit zunehmend, ab zweite Hälfte 1944, gelähmt hat.
Aber hast du keinen Krafstoff, kannst du immer noch Züge benutzen (elektrisch, oder auch mit Kohle / Dampf).
Daher ergänzt es sich halt wieder ab einem gewissen Punkt beides.
Allerdings, wenn beides nicht mehr fährt / fahren kann, nützt dir ein Zug, als auch ein LKW, genau nichts mehr und endest du beim Pferd und hast du selbst das nicht mehr, weil das auch fressen muss, um ziehen zu können, bleiben dir eben nur noch deine Schultern.
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