News Sterbende Ryzen: Stellungnahme von AMD und OEMs gefordert

PCGH_Sven

PCGH-Autor
Nach wie vor häufen sich Berichte über sterbende Ryzen-CPUs der aktuellen Generation auf Reddit und noch immer ist keine Stellungnahme seitens AMD oder der Mainboard-Hersteller zur genauen Ursache der Defekte erfolgt.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Sterbende Ryzen: Stellungnahme von AMD und OEMs gefordert

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Wo ist eigentlich der große Aufschrei den es bei Raptorlake gab als da CPUs reihenweise instabil wurden? Da waren monatelang gefühlt mehr Artikel online als heute Ram-ist-teuer-News. Von der Sache hier dass "reihenweise" Zen5 CPUs sterben liest man dagegen nur hier und da mal was am Rande. Erst bei AsRock, dann doch bei allen anscheinend, erst nur zu hohe SoC Spannung, dann doch nicht, manchmal Schmorspuren im Sockel, dann doch nicht... Das ganze Thema kommt mir so wie ein Dauerschwelbrand unter der Oberfläche vor den niemand so wirklich adressieren will.
 
Ich spare mir als Raptor Lake Besitzer die Häme, sowas wünscht man keinem.

Aber mal ganz Blöd gefragt, die AMD Dinger kann man doch bestimmt auch so einstellen, dass sie nach wenigen Wochen/Monaten "ausbrennen"? Also Übertakten ohne Sinn und Verstand. Ich vermute einen hohen Prozentsatz von den kaputten CPUs, wo das so gemacht wurde. Egal welches Lager.
 
Wo ist eigentlich der große Aufschrei den es bei Raptorlake gab als da CPUs reihenweise instabil wurden?
Was bei so etwas fehlt sind immer sachliche Informationen. Wie viele Intels betraf es damals und wie viele AMD heute?
Wenn ich 1 Million CPUs ausliefern und meine Fehlerquote von 0,3 auf 0,7 Prozent hochgeht ist das im Einzelfall ärgerlich und eine Steigerung von über 100%.
Für die Firmen aber soweit egal… die einzigen die das Interessiert sind betroffene Käuferinnen und Käufer und die Presse.
Denn die Presse kann das wieder hochschaukeln und verdient sich mit sowas ihr Brot… Emotionen klicken sich einfach gut :)
 
Was bei so etwas fehlt sind immer sachliche Informationen. Wie viele Intels betraf es damals und wie viele AMD heute?
Da haste natürlich Recht.

Was hier aber zusätzlich reinspielt ist die Art des Problemes. Der Punkt ist, dass CPUs üblicherweise nicht kaputtgehen, vor allem nicht durchbrennen. Dass eine CPU ohne dass das Board defekt ist und deswegen irgendeinen Unsinn macht durchbrennt ist derart exotisch selten, dass es schwierig ist innerhalb von Jahrzehnten und etlichen Millionen verschiedenster CPUs auch nur einen einzigen dokumentierten Fall zu finden. Das ist kein Fehlerquotending wie bei Festplatten oder sowas, die Quote für "verbrannte CPU/Sockel" ist schlicht Null so lange kein systematischer Fehler vorliegt.

Wenn das nun so oft passiert, dass es auffällt wie bei RPTL und Zen4/5 ist einfach ein systematischer Fehler vorhanden, egal obs bei 0,1 oder 1% der Leute auftritt und sowas muss angegangen werden. Es gibt nur offensichtlich ausreichend einflussreiche Parteien die kein Interesse daran haben dass das alles offensichtlich wird.
 
Ich spare mir als Raptor Lake Besitzer die Häme, sowas wünscht man keinem.

Aber mal ganz Blöd gefragt, die AMD Dinger kann man doch bestimmt auch so einstellen, dass sie nach wenigen Wochen/Monaten "ausbrennen"? Also Übertakten ohne Sinn und Verstand. Ich vermute einen hohen Prozentsatz von den kaputten CPUs, wo das so gemacht wurde. Egal welches Lager.

so eben auch ein teilbetrag der intel 14000 serien cpu´s, bei denen doch mal einer bei nem batch im reinraum "genießt" hat. doch am ende kam zeus vorbei denn manche mobos haben einfach verarbeitungsfehler, bugs und jagen dann zu viel durch die leitung doch bei 14000 war es geradezu so ne hohe rate, es war wirklich ein cpu designfehler gemischt mit microcode, gemischt mit spannungsversorgungsalgo crap und nem göttlichen shitstorm an fehlern.

Who knows.
zeus-god-1467135920.gif



Rückblickend bzgl. intel:
Es gab ja schon oft genug den fall, bereits damals bei den 10th Gen CPU´s, wo motherboards zwar software technisch anzeigen 1,35V - Vcore und 1,2V - Vdroop etc, aber sobald man die spitzenlasten am board selbst maß, waren da 1,5V spitzen und 1,4v Vdroop am anliegen.

Ich hatte mal ein Gigabyte Z390 UD, und obwohl ich nie mit dem 9700K über 4,6GHZ ging, bei 1,2V, obwohl er 5GHZ auf nem besseren Board hätte schaffen können, brannte mir dieses Kack Z390 UD 110€ Gigabyte einsteigerbrett durch. VRM waren vollkommen in ordnung laut buildzoid bezüglich der analyse von gigabyte z300 serien mobos die fast alle die gleichen VRM hatten, aber irgendwo jagte des ding wohl mehr als es sollte durch die leitung, wahrscheinlich war es ein buggy BIOS, oder verarbeitungsfehler und naja, board weggeschmissen, CPU ging noch.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was bei so etwas fehlt sind immer sachliche Informationen. Wie viele Intels betraf es damals und wie viele AMD heute?
Wenn ich 1 Million CPUs ausliefern und meine Fehlerquote von 0,3 auf 0,7 Prozent hochgeht ist das im Einzelfall ärgerlich und eine Steigerung von über 100%.
Für die Firmen aber soweit egal… die einzigen die das Interessiert sind betroffene Käuferinnen und Käufer und die Presse.
Denn die Presse kann das wieder hochschaukeln und verdient sich mit sowas ihr Brot… Emotionen klicken sich einfach gut :)
Dem ist kaum etwas hinzuzufügen. Außer vielleicht, dass man der Presse keine Vorwürfe machen kann, weil keiner mehr für Abos und gute Arbeit bezahlen will, also müssen sie sich über die ekelhafte Pay-per- Klick-Wirtschaft finanzieren und wir kriegen dauernd solche Meldungen präsentiert, weil auch Redakteure etwas essen möchten und nicht für lau arbeiten.
 
Soweit ich etwas erfahren konnte, scheint es wohl irgendetwas in der AGESA zu sein. Genaueres konnte/wollte man mir auch nicht sagen, aber auf Seite von Personen aus dem Umfeld der UEFI-Entwicklung eines Mainboardherstellers, soll wohl irgendetwas die (eine) Spannung so weit hochtreiben, dass es zu Defekten kommen kann. Vor allem in Kombination mit extrem guten Kühllösungen und manuellen Einstellungen im PBO.
 
Soweit ich etwas erfahren konnte, scheint es wohl irgendetwas in der AGESA zu sein. Genaueres konnte/wollte man mir auch nicht sagen, aber auf Seite von Personen aus dem Umfeld der UEFI-Entwicklung eines Mainboardherstellers, soll wohl irgendetwas die (eine) Spannung so weit hochtreiben, dass es zu Defekten kommen kann. Vor allem in Kombination mit extrem guten Kühllösungen und manuellen Einstellungen im PBO.
-Soweit ich etwas erfahren konnte, scheint es
-Genaueres konnte/wollte man mir auch nicht sagen
-soll wohl irgendetwas
-dass es zu Defekten kommen kann.
-in Kombination mit extrem guten Kühllösungen und manuellen Einstellungen im PBO

Danke, dass hat sehr weiter geholfen.
 
Habe seit Release 2024 einen 9800X3D auf einem B650 Tomahawk WIFI, hab mich bisher nie mit der UEFI Version auseinander gesetzt die CPU läuft mit EXPO Profil auf 6000 MHz. Curve Optimizer -15. Hatte da bisher nie Probleme mit. Die Stromaufnahme geht in spielen auch nicht wirklich durch die Decke.

Die immer weiter aufkommenden Berichte "verunsichern" so langsam schon etwas.
Das neueste BIOS welches in keiner BETA Version ist, ist auch von Juli 2025.
1769074271923.png
 
AMD ist ja bekannt für Probleme und dann in Kombination mit den fragwürdigen AsRock Boards, da würde ich mir echt Gedanken machen.
 
Wo ist eigentlich der große Aufschrei den es bei Raptorlake gab als da CPUs reihenweise instabil wurden?
Ein Kumpel von mir wollte unbedingt ein Asus TUF B650. Die technischen Daten, Design und Ausstattung passen, aber leider wollte er sich nicht zu einem Gigabyte B850 Eagle Ice oder einem MSi überreden lassen (ist aber ein 7700X).
Die Firma habe ich vor 10 Jahren noch gemieden und lieber zu ASRock oder MSi gegriffen. Letztes Jahr habe ich selbst 2x Gigabyte gewählt und es bisher nicht bereut (rückwärtige VRM mit flachem M.2 Kühlkörper versehen).

Die Frage lautet wohl eher, ob es an Ryzen 9000 selbst, AGESA Microcode oder manchen Mainboards bzw. Sockeln liegt.
@JahJah192
Ich würde aus Vorsicht Asus und ASRock vorerst meiden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kanns immer nicht verstehen wie man sich die beste CPU (9800x3D) kaufen kann und dann das billigste Schrottboard von AsRock um 150€ und sich dann wundert wenn etwas den Geist aufgibt.

Ich weiß AsRock gibts schon lange, aber in dem Namen ist les ich immer nur ass. Würde mir nie so ein Board für eine Spitzen CPU kaufen 🤷🏻‍♂️
Ein hunni mehr drauflegen und vernünftige Mittelklasse Boards von MSI oder Asus, die langlebigkeit, CPU Performance und Sicherheit + mehr und bessere PCI Nvme Slots, sind es immer wert.
 
Egal welche "Seite" /Firma/Hersteller es betrifft, solche Meldungen liest man immer mit etwas Sorge im Bauch.

AMD/Intel, die Boardhersteller (wer auch immer) beckleckern sich diesbezüglich auch nicht gerade mit Ruhm, wenn (wie hier)
keine Reaktion kommt.

Allerdings werden heute Probleme oft totgeschwiegen/ausgesessen. Keiner will mehr Verantwortung übernehmen und man hat Angst vor möglichen Konsequenzen. Man müsste ja Fehler zugeben (unmöglich) und nachbessern oder finanziell entschädigen (will man offensichtlich nicht).

Ergo schweigt man und hofft, daß die kleinen Entrüstungs-Stürmchen im Wasserglas bald von selbst abflauen.

So schaut's leider aus...

Gruß
 
Wo ist eigentlich der große Aufschrei den es bei Raptorlake gab als da CPUs reihenweise instabil wurden? Da waren monatelang gefühlt mehr Artikel online als heute Ram-ist-teuer-News. Von der Sache hier dass "reihenweise" Zen5 CPUs sterben liest man dagegen nur hier und da mal was am Rande. Erst bei AsRock, dann doch bei allen anscheinend, erst nur zu hohe SoC Spannung, dann doch nicht, manchmal Schmorspuren im Sockel, dann doch nicht... Das ganze Thema kommt mir so wie ein Dauerschwelbrand unter der Oberfläche vor den niemand so wirklich adressieren will.
Vermutung: Falsche Marke...
Ich bin mittlerweile auch gespannt ob mein 9800x3d das zeitliche segnet. Aber immerhin hat er ein totes Board schon überlebt.
Insgesamt ist das einfach beschämend. Man hat sich bei Intel aufgeregt aber immerhin haben die das untersucht und abhilfe geschafft. Hier wird man komplett im Stich gelassen und das bei einem der teuersten Produkte im Portfolio... Das ganze hat hier schon 12vhpwr vibes...
 
Also meiner läuft aufm 870 Tomahawk und das bisher seit fast n Jahr problemlos..
Gut ich Update aber auch nicht ständig das BIOS neu.. zu faul alles neu einzustellen..

Aber mittlerweile muss man sich ja bei den ganzen news fragen.. was fackelt eher ab...
Der Stecker der 5090
Oder der 9800x3D aufm Board

Fälle sind wahrscheinlich beide gleich häufig..der Rest ist mediengeschichte
 
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