Zu viele Rechtschreibfehler in News?

Sag mal, blickst du es immer noch nicht?:klatsch::what:
Diese Fehler entstehen durch STRESS. Es ist mir vollkommen egal ob da irgendwelche Rechtschreibfehler drin sind, die Redakteure sind schließlich keine Deutsch Lehrer von Beruf. Geht es dir bei diesen Artikeln nur darum dass sie fehlerfrei sind, und der Rest ist dir egal?


Nicht böse gemeint, aber du liegst da mit deiner Einschätzung falsch.

Es ist ganz einfach, wenn ich es nicht schaffe einen Artikel ohne viele Rechtschreibfehler bzw. in gutem Stil zu schreiben werde ich nicht Redakteur sondern halt was anderes.

Und das "schlimme" ist halt dass es seit Jahren so ist und sich nichts bessert, da man sich offensichtlich nichtmal die Zeit nimmt und die Artikel korrektur liest.

Geh mal auf heise.de oder computerbase.de und schau mal wieviele Rechtschreibfehler du da findest, die kriegens doch auch hin.

Natürlich werden jetzt einige vom Team wieder posten "Ja, wir achten in Zukunft vermehrt drauf", war ja schonmal so, aber nach einem Monat ist das ganze dann wieder vergessen.

Ich finde es auch nicht schlimm wenn man das sachlich kritisiert.
 
Interessant wäre es erst, wenn im Heft Fehler sind, du die Artikel im abtippst und dich dann beschwerst, wieso die Fehler nicht verbessert werden. :lol:
 
Geh mal auf heise.de oder computerbase.de und schau mal wieviele Rechtschreibfehler du da findest, die kriegens doch auch hin.
Da brauch ich nicht "auf .de zu gehen", sondern es genügt, das Heft zu lesen. Auch in der c't sind Rechtschreibfehler enthalten - sogar im Duden sind manchmal Fehler, von der Wikipedia ganz zu schweigen.

Sowas passiert mMn einfach und lässt sich kaum einhundertprozentig ausschalten.
 
Das bestreitet auch garniemand, aber die Häufigkeit wie sie hier in manchen Online-Artikeln vorkommt, ist ca. um den Faktor 10 höher als bei den genannten Webseiten.
 
Meine Güte, Leute man kanns auch übertreiben. Ich möchte EUCH mal sehen wenn ihr unter dem Druck steht eine Zeitschrift Terminkonform abliefern zu müssen. Die Onlinenews sind halt ein "Nebenprodukt".
Und wenn es euch bei CB oder heise besser gefällt: Dann geht dahin und bleibt da!
 
@ nfsgame: Ich verstehe trotzdem nicht was daran so schwer ist einen Artikel einfach Korrektur zu lesen, das dauert keine 30 Sekunden wenn man schnell liest.

Dann würde man einfache dass Fehler wie "Der Finder verkaufte das Gerät an den Betreiber von Gizmodo, nachdem er versucht hatte, dass Iphone 4G dem Unternehmen Apple zukommen zu lassen. " schnell entdecken. Der Artikel steht gerade auf der Main... ein 5 Zeiler.

"Zeitdruck" ist aber keine Entschuldigung, dafür macht man das ja beruflich, mit anderen Worten man sollte gute Arbeit abliefern da man dafür bezahlt wird. Ein Arzt kann auch nicht sagen "Sorry stand bissl unter Druck, Patient leider tot".



Oder das steht auch gerade auf der Main (nicht gezielt gesucht, willkürlich angeklickt):

"Raubkopien sind bei 25 Prozent aller befragten Deutschen immer noch akzeptiert, so eine Umfrage des Bitkom. Immerhin findet die Mehrheit, dass dies kein Kavaliersdelikt ist und fordert die strafrechtliche Verfolgung. (Andreas Link, 26.04.2010)




Studie: 25 Prozent aller Befragten finden Raubkopien okay [Quelle: siehe Bildergalerie]​


Der Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) hat mittels einer Umfrage unter 1.000 Teilnehmern ermittelt, dass 25 Prozent aller Deutschen Raubkopien von Musik, Filmen oder Spielen in Ordnung finden. Damit beweist sich, dass trotz hoher Aufwendungen bei der Bekämpfung die Akzeptanz immer noch sehr hoch ist. Immerhin lehnen sagen 66 Prozent der Befragten, dass das Raubkopieren kein Kavaliersdelikt ist und 63 Prozent befürworten eine strafrechtliche Verfolgung. "Die Mehrheit der Deutschen hat ein ausgeprägtes Bewusstsein für geistiges Eigentum", so Bitkom-Präsidiumsmitglied Volker Smid. "Dass sich jeder Vierte für Raubkopien ausspricht, zeigt aber, dass es keinen wirklichen gesellschaftlichen Konsens zum Schutz von Urheberrechten gibt."

Positiv bewertet man den immer noch boomenden legalen Download-Markt, der der Piraterie teilweise das Wasser abgraben konnte. Preislich attraktive Gestaltung und sichere Bezahlmöglichkeiten seien der Schlüssen zum Erfolg. Insgesamt wurden 2009 250 Millionen Euro in Download-Inhalte investiert. "


Neben den standardmäßigen Satz und Rechtschreibfehlern fällt halt der sehr mäßige Stil auf.

" Immerhin findet die Mehrheit, dass dies kein Kavaliersdelikt ist"

Wenn ich mich nicht irre verwendet man für sowas doch Konjunktiv?

Und "die Mehrheit findet" wurde mir in der Schule auch immer angestrichen, eher "die Mehrheit der Befagten ist der Meinung..."
 
Zuletzt bearbeitet:
Auffällig ist auch, dass die gravierenden Fehler immer wieder dem gleichen Autor zuzuschreiben sind.:ugly:
Ich erwarte von einem Journalisten einen gewissen Anspruch. Aber in Zeiten von "halbnackten Messebabes" hier und "leicht bekleideten Damen in Games" da (bezogen auf die Newssparte auf der Hauptseite), sind meine Erwartungen wohl zu hochgesteckt.:schief:

Man muss sich mit der Situation abfinden, denn heutzutage ist dem Großteil der Leserschaft (und Journalisten) scheinbar nicht bewusst, wie wichtig eine gute Ausdrucksweise ist und dass es noch jemanden gibt, der darauf wert legt.
 
Da muss Ich mal einschreiten. Klar ist es schwer, dem Termindruck Herr zu werden und hauptberuflich das Heft zu gestalten, bei Letzterem stieg das Niveau in den letzten 2 Ausgaben stark. Ein Positivtrend.

Aber bei den Onlinartikeln gibt es erstens wahnsinnig viele Rechtschreibfehler, desweiteren sind die News vollgestopft mit irgendwelchem Mist, welche schlicht Fehl am Platze sind oder einfach nicht wirkliche Aussagen enthalten.

Zum Beispiel immer diese Wochenrückblicke: "Die Tests der Woche" , oder "Die 10 meistangesehenen Artikel der Woche..." Das Alles machen die News sehr zäh und uninteressant. Vor ein, zwei Jahren hab Ich jeden Tag die News gelesen, mittlerweile ist mir das einfach zu langweilig aufgrund der mangelnden Fachkompetenz in Sachen Rechtschreibung und Schreibstil.

Odr auch Artikel wie am Sonntag: ,,Geliebter Feind... Gegner in Spielen" wieso braucht man solche Artikel, welche sich irgendwelche Redakteure einfalen lassen? Lieber weniger Artikel aber dafür mehr Qualität, so wie beim Heft.
 
Meine Güte, Leute man kanns auch übertreiben. Ich möchte EUCH mal sehen wenn ihr unter dem Druck steht eine Zeitschrift Terminkonform abliefern zu müssen. Die Onlinenews sind halt ein "Nebenprodukt".
Und wenn es euch bei CB oder heise besser gefällt: Dann geht dahin und bleibt da!
Ähm... Soweit ich weiß, schreibt Herr Link nicht für die Print, ebensowenig wie die anderen Online-Redakteure. Sehr wohl werden aber manchmal Artikel der Print-Redakteure auch hier online veröffentlicht.
 
Ich schreibe online wie Print, selbiges gilt für Raff, Carsten, Stephan, teils auch beide Daniels, Kristoffer, Thilo, Chris und Marco. Also eigentlich alle bis auf Stöwer.
 
@PCGH_Marc: Aber es trifft doch zu, dass die Onlineartikel der Printredakteure größtenteils schon in der Print erschienen waren? Anders ausgedrückt: Ihr arbeitet nicht ausschließlich für Online/Print. Einmal Geschriebenes wird, falls möglich, sowohl online als auch in der Print genutzt. Oder ist das nicht der Fall?
Im Übrigen sehe ich meine Aussage in Bezug auf die Online-Redakteure, vor allem Link, bestätigt.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Blutstoff: Nein, das meinte ich nicht. Ich wollte eigentlich nur die Aussage von nfsgame
Ich möchte EUCH mal sehen wenn ihr unter dem Druck steht eine Zeitschrift Terminkonform abliefern zu müssen. Die Onlinenews sind halt ein "Nebenprodukt".
widerlegen. Die Leute, die den Großteil der Online-News machen, arbeiten eben nicht am Heft mit. Es stimmt zwar, dass auch Print-Redakteure hier News veröffentlichen, diese sind aber meistens nicht speziell als solche entstanden, sondern eher als Nebenprodukt der sowieso anfälligen Arbeit für die Print.
 
Nachrichtenmeldungen der hauptsächlich für Print zuständigen Redakteure entstehen nicht als Nebenprodukt der Print-Produktion. Allenfalls die Kurzmeldungen für kommende Heft-Artikel könnten unter diese Beschreibung fallen.
 
Und Online-Artikel wie Interviews oder Benchmarks zu Spielen entstehen nicht als Nebenprodukt der Print-Produktion, sondern sind wie der Name schon sagt Online-Artikel. Die Schnittmenge aus Print und Online ist gar nicht mal so groß, wie hier propagiert wird.
 
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