Xbox Series X und Series S im Test - Fix, fixer, Next Gen

Ich finde Preis und Technik stehen im Einklang miteinander, gehobene Mittelklasseleistung für 500€ passt doch, finde ich zumindest fair.

Habe auch vorbestellt, da meine One X nicht mehr tut wie sie soll und bevor ich eine SSD einbaue für 100 Euro setze ich gleich die Kohle in den Nachfolger. Ansonsten hätte ich nach der ersten Preissenkung zugeschlagen.
 
Ja, das kritisiere ich auch immer wieder bei diesen Rechnereien: Es werden immer Kosten für Komponenten und Zubehör die man für einen Gaming-PC braucht unter den Tisch gekehrt und zudem immer irgendwelche Minimalkonfigurationen herangezogen nach dem Motto „Hauptsache billig“, die sich in der Praxis bei einer Neuanschaffung wohl niemand so zusammenstellen würde.
Deswegen bin ich auch überhaupt kein Freund von diesen Rechnereien, weil sie fast immer ultra-subjektiv so gedreht werden, dass der PC möglichst günstig dasteht.

Das gilt umgekehrt aber genauso.
Wie oft wird denn im "Systemkrieg" diverse Konsolenausstattung als Vergleichsstandard angesetzt, nur weil es bei der Konsole zwingend miterworben werden muss? Man hat keine Wahl, am PC aber schon.
Dieser Komplettberechnungs-Ansatz mag zwar eine reine Neuanschaffung vergleichbarer machen, lässt aber im Systemvergleich einen grossen Vorteil des PCs unberücksichtigt.
Wenn ich zwei Wohnungen vergleiche, die eine möbliert, die andere nicht, dann sind die Möbel für mich als potentieller Mieter nur wichtig, wenn ich noch keine habe. Nur dann müsste ich sie bei der unmöblierten Wohnung dazurechnen und hier "Wohnung plus Möbel" als gemeinsamen Nenner ansetzen.
Aber das ist ein Vergleich zugunsten der möblierten Wohnung, da in der Realität die Möbel oft schon vorhanden sind, was den Mehrwert der möblierten WHG für den Mieter relativiert.
Man kann es einfach nicht so direkt vergleichen.

Es kommt eben drauf an, ob man es aus Sicht der Herstellungskosten vergleicht, oder aus Sicht der realen Nettoanschaffungskosten für den User. Vielleicht kann man sich darauf einigen.

Vielleicht war das früher noch schlimmer als heute, aber teilweise hat das Zubehör für Konsolen Unsummen an Geld verschlungen. Gerade wenn man mehrere Konsolen besass. Mit jeder neuen Generation musste ein Teil oder sogar das gesamte Zubehör (Zeug wie Spezialcontroller, Anschluss- oder Verlängerungskabel, Memory Cards, Adapter usw.) neu erworben werden. Hatte man mehrere Systeme, dann auch für jedes System. Der ganze Gerätepark für jedes System und jede neue Generation einzeln! Das war auch ein riesen Kabelsalat immer.
Und ging mächtig ins Geld, oft mehr als die Konsole selbst.

Am PC seh ich in Sachen Kosten eine zwiegespaltene Enwicklung.
CPUs bleiben deutlich länger aktuell, was potentielle Neuanschaffungen hinauszögert. Auch das relativiert die Kosten.
Grafikkarten sind aber elends teuer geworden, zumindest wenn man unbedingt immer das neuste haben muss.
Klar, da kann man jetzt tausend Erklärungen finden, warum das so ist. Aber man hat dafür einmal trotzdem deutlich weniger hingeblättert als heute. Und ich rede nicht von Highend-Modellen.
 
Genau!
Tastaturen, Mäuse, Netzteile und Kühler erwerbe ich gerne zwischendurch nach Lust, Laune und Bedarf - quasi Nerd-Shopping.
Manche Gehäuse und Monitore gingen mit mir über 3 verschiedene System-Inhalte, beim Netzteil erwies es sich stets als praktisch nicht zu sehr "auf Kante zu nähen".
 
Genau!
Tastaturen, Mäuse, Netzteile und Kühler erwerbe ich gerne zwischendurch nach Lust, Laune und Bedarf - quasi Nerd-Shopping.
Manche Gehäuse und Monitore gingen mit mir über 3 verschiedene System-Inhalte, beim Netzteil erwies es sich stets als praktisch nicht zu sehr "auf Kante zu nähen".

Die Lust und Laune und Quasibedarfsshoppingtouren werden aber gerne bei der Ausgaben-Auflistung vergessen. Und ob die Mäuse, Tastaturen usw. eine gesamte Gen halten...darüber darf man auch streiten.
 
Was neben dem Schöngerechne auch auffällig ist, dass viele nicht nur wichtige Peripherie vergessen, sondern sich auch immer im Unteren Regal bedienen. Erstmal holt sich wohl niemand mit einer 3080 einen Ryzen 3600. Außerdem kann der 3600 nicht dauerhaft mit dem 8 Kerner der Konsolen mithalten. Es sei denn, man übertaktet auf 4,8 GHz.

Ich möchte gerne mal den PC sehen mit RTX3080, Ryzen 3600, alles vom Billigsten Anbieter und das ganze in einer Bierkiste, da ja das Gehäuse weggespart wurde. ;-)

Aktuell bekommt man sowieso kaum eine RTX3080 und wenn dann nur für deutlich über der eigentlichen UVP von 699€.

Selbst bei ausreichender Verfügbarkeit werden die Asus TUF Modelle oder co. bei über 700€ liegen. Ebenfalls nicht vergessen, ein ausreichendes gutes Netzteil um Ampere auch genug Strom zu liefern ^^

Ich würde Karten vom Schlage RTX3080 oder RX6800X immer in ein gut gekühltes Setup stecken. Wie hoch die Kosten am Ende sind kann man Dank der schlechten Verfügbarkeit leider noch nicht sagen.

Ich schätze mal mit einen ordentlichen Unterbau (ggf. auch mit Zen3) kommt man schon auf seine knappen 1500€. Mit so einem System kommt man dann sicher gut durch die nächste Next Gen Generation :daumen:


@RavionHD baut glaube gerade so einen PC zusammen. Vielleicht kannst du dich mal melden wie viel Geld dein neues Setup ca. Kosten wird :)
 
Netzteil, Controller, optisches Laufwerk, Gehäuse, Festplatte oder SSD, teilweise Anschlusskabel, ...
Gibt so viele Komponenten, auf die ein PC-Käufer oft beim nächsten System verzichten kann. Und das hört da ja nicht auf.
Ich habe diesbezüglich - wenn man so will - eine kaufmännische Sicht der Dinge.
Ich versuche mal das anhand eines Beispiels anhand meines Berufslebens zu erklären:

Nehmen wir an, ich habe im Januar eines Jahres einen Kundenauftrag für den ich Material kaufe und bezahle. Ich führe den Auftrag aus, und wie sich herausstellt, liegt der Materialverbrauch niedriger als prognostiziert, heißt es bleibt am Ende Material übrig. Dieses Material lagere ich ein.
Wie der Zufall es will, habe ich am Ende des Jahres einen anderen Auftrag, für den ich das übriggebliebene Material verwenden kann. Ist natürlich praktisch, denn in dem Moment muss ich kein Material neu kaufen. ABER ich habe dennoch für das übriggebliebene Material, das ich weiterverwende, bezahlt. Ich spare also nicht wirklich was, denn die Kosten für das Material sind mir trotzdem entstanden. Nur halt früher im Jahr, oder zeitversetzt. Auch in der Jahresbilanz bleibt die Materialanschaffung, die ich im Januar gemacht habe natürlich vollumfänglich bestehen. Die vermeintliche Kostenersparnis dadurch, dass ich Ende des Jahres kein neues Material kaufen muss, ist eigentlich nur eine gefühlte Ersparnis, aber keine tatsächlich existierende denn das Geld wurde ja trotzdem ausgegeben.

Und genau so sehe ich das auch bei der "Bilanz" des PC Gamings. Wenn ich mir für 100€ eine Gaming Maus + Tastatur kaufe, dann habe ich auch dann noch 100€ für eine Maus+Tastatur Kombi bezahlt, wenn ich diese bei drei nachfolgenden PCs weiterverwendet habe. Die Kosten dafür bleiben bestehen und verschwinden nicht.
Deswegen gehört bei mir bei der Kostenaufstellung eines PCs auch immer alles mit dazugerechnet, was man an Hardware und Peripherie braucht und angeschafft hat, um PC Gaming betreiben zu können.
 
Aktuell bekommt man sowieso kaum eine RTX3080 und wenn dann nur für deutlich über der eigentlichen UVP von 699€.

Selbst bei ausreichender Verfügbarkeit werden die Asus TUF Modelle oder co. bei über 700€ liegen. Ebenfalls nicht vergessen, ein ausreichendes gutes Netzteil um Ampere auch genug Strom zu liefern ^^

Ich würde Karten vom Schlage RTX3080 oder RX6800X immer in ein gut gekühltes Setup stecken. Wie hoch die Kosten am Ende sind kann man Dank der schlechten Verfügbarkeit leider noch nicht sagen.

Ich schätze mal mit einen ordentlichen Unterbau (ggf. auch mit Zen3) kommt man schon auf seine knappen 1500€. Mit so einem System kommt man dann sicher gut durch die nächste Next Gen Generation :daumen:


@RavionHD baut glaube gerade so einen PC zusammen. Vielleicht kannst du dich mal melden wie viel Geld dein neues Setup ca. Kosten wird :)

Ich wäre überrascht, wenn man einen KomplettPC mit anständiger CPU und 3080 für 1600 Euro erwerben kann und damit hat sich das Thema eigentlich schon erledigt.
 
@RavionHD baut glaube gerade so einen PC zusammen. Vielleicht kannst du dich mal melden wie viel Geld dein neues Setup ca. Kosten wird :)
Was bis jetzt da ist bzw gekauft wurde:

GPU (RTX 3080 oder RX 6800XT): 650-770 Euro
CPU Ryzen 5 5600XT: 320 Euro
CPU Wasserkühler: ~100 Euro
Mainboard: 160 Euro
32GB DDR4 3600 Ram (mit RGB :ugly:): 140 Euro
Lian Li O11 Gehäuse: 130 Euro
1TB NVMe SSD (3,2 GB/s): 90 Euro
750 Watt Netzteil: 125 Euro

Ich komme damit auf ~1800 Euro.

Wobei man eines nicht vergessen darf:
Nicht jeder benötigt ein großes und "schickes" bzw teures Gehäuse, nicht jeder benötigt eine Wasserkühlung oder RGB Ram. Wenn man an solchen Sachen spart ist man vielleicht in der Gegend um die ~1550-1600 Euro unterwegs.
Wenn ich ein 6800XT für 650 Euro abstaube dann sind das weitere 100 Euro die man sich dabei ersparen würde.
Also ~1500 kann durchaus richtig sein.

Angesichts dessen ist ein XSX natürlich relativ günstig, wir reden hier vom dreifachen Preis, aber allein ein 6800XT kommt ja fast auf die doppelte GPU Rohleistung, und Zen 3 ist wie wir bereits wissen doch eine ganze Ecke schneller wie Zen 2, dazu noch 32GB Ram usw.

Muss halt jeder für sich selbst entscheiden ob es einem wert ist, ich denke durch RTX 3060ti bzw günstigere RDNA2 GPU's (RX 6700XT usw) und Zen 3 Non X CPU's wird man auch bei <1000 Euro sehr ordentliche Gaming PC's bauen können.
 
Nehmen wir an, ich habe im Januar eines Jahres einen Kundenauftrag für den ich Material kaufe und bezahle. Ich führe den Auftrag aus, und wie sich herausstellt, liegt der Materialverbrauch niedriger als prognostiziert, heißt es bleibt am ende Material übrig. Dieses Material lagere ich ein.
Wie der Zufall es will, habe ich am Ende des Jahres einen anderen Auftrag, für den ich das übriggebliebene Material verwenden kann. Ist natürlich praktisch, denn in dem Moment muss kein Material neu kaufen. ABER ich habe dennoch für dieses Material bezahlt. Ich spare also nicht wirklich was, denn die Kosten für das Material sind mir trotzdem entstanden.

Doch, klar sparst Du.
Weil Du für den zweiten Auftrag das übrige Material nicht erneut neu kaufen musst.
Der Posten fällt dann auch nur einmal bei Deinen MAK an, nicht zweimal.

Wenn ich mir für 100€ eine Gaming Maus + Tastatur kaufe, dann habe ich auch dann noch 100€ für eine Maus+Tastatur Kombi bezahlt, wenn ich diese bei drei nachfolgenden PCs weiterverwendet habe. Die Kosten dafür bleiben bestehen und verschwinden nicht.

Aber sie sind nur einmal angefallen, nicht viermal. Bei den drei Folgesystemen rechnest Du sie nicht mit.

Deswegen gehört bei mir bei der Kostenaufstellung eines PCs auch immer alles mit dazugerechnet, was man an Hardware und Peripherie braucht und angeschafft hat, um PC Gaming betreiben zu können.

Kommt drauf an wie man vergleicht.
Geht es mir um die tatsächlich anfallenden Kosten für den User, rechne ich nur dann alle Komponentrn, wenn dies notwendig ist.
Geht es mir darum zu zeigen, was der Konsolenkäufer alles für sein Geld bekommt o. Ä. dann rechne ich es mit.
Es ist hslt einfach nicht so direkt vergleichbar, wie man beispielsweise eine XBox und eine PS vergleichen kann.
Ein PC ist ein anderes System (auch keine reine Daddelkiste, sondern kann mehr).

Konsolenhersteller haben dank Mitteln wie Subventionen über Software, Mengenrabatt, Cross-Marketing etc. auch ganz andere Möglichkeiten den Preis zu drücken.
Ein Highend-PC ist halt exklusiver, und jedes Prozent mehr Leistung will mit überproportional höheren Kosten bezahlt werden. Das war immer so und ist in vielen anderen Bereichen ähnlich (Autos z. B.).
 
Doch, klar sparst Du.
Weil Du für den zweiten Auftrag das übrige Material nicht erneut neu kaufen musst.
Der Posten fällt dann auch nur einmal bei Deinen MAK an, nicht zweimal.
Nein, ich spare nicht. Wenn ich auf meine Jahresbilanz schaue, dann sind die Kosten für dieses Material unumstößlich da.
Aber sie sind nur einmal angefallen, nicht viermal. Bei den drei Folgesystemen rechnest Du sie nicht mit.
Man rechnet sie mit wenn man wissen möchte, was es gekostet hat PC Gaming betreiben zu können. In einer Kostenaufstellung gehört die Maus und Tastatur dann trotzdem dazu.

Geht es mir um die tatsächlich anfallenden Kosten für den User, rechne ich nur dann alle Komponentrn, wenn dies notwendig ist.
Nein, man rechnet dann immer alle Komponenten wenn man diese bezahlt hat. Wie gesagt: Die Kosten die dir entstanden sind verschwinden nicht, nur weil du z.B. eine Maus+Tastatur 5 Jahre benutzt. Du hast das Geld dafür unwiderruflich ausgegeben, und es ist teil der Kosten, die dir entstanden sind um PC Gaming betreiben zu können.
 
Ich habe diesbezüglich - wenn man so will - eine kaufmännische Sicht der Dinge.
Ich versuche mal das anhand eines Beispiels anhand meines Berufslebens zu erklären:

Und genau so sehe ich das auch bei der "Bilanz" des PC Gamings. Wenn ich mir für 100€ eine Gaming Maus + Tastatur kaufe, dann habe ich auch dann noch 100€ für eine Maus+Tastatur Kombi bezahlt, wenn ich diese bei drei nachfolgenden PCs weiterverwendet habe. Die Kosten dafür bleiben bestehen und verschwinden nicht.
Die Lust und Laune und Quasibedarfsshoppingtouren werden aber gerne bei der Ausgaben-Auflistung vergessen. Und ob die Mäuse, Tastaturen usw. eine gesamte Gen halten...darüber darf man auch streiten.
Das sehe ich zugegeben nicht sehr kritisch, da man sich auch bei einer Konsole vielleicht mal eine Tastatur, neuen Controller, Kopfhöhrer / Soundsystem gönnt oder Speicherplatz und Ladegeschwindigkeit der 2,5" 500 GB HDD mit einer 1 TB SSHD oder mehr aufwertet. Letzteres war vor allem bei den Konsolen letzter Generation beliebt und habe ich schon bei meiner Schwester durchgeführt.

Daher sollte man das meiner Meinung nach nicht zu sehr gewichten. Meine Grafikkarte begleitet mich nun seit Jahren und war gebrauchte Ware von eBay für 97€. :ugly:
Durch das BIOS-Mod von RX 480 auf 580 bekam ich sparsamere Idle-States und konnte Spannungen und Taktraten direkt im BIOS festsetzen, da die RX 580 keiner BIOS-Signaturprüfung durch den Treiber unterliegt.

Meinen Ryzen 1600 erstand ich auch auf eBay, frühe Produktion mit Segfault-Bug für 70€. Ich konnte ihn nur durch die Seriennummer ohne Originalverpackung per Garantie bei AMD umtauschen. So habe ich daraus einen nagelneuen Prozessor später Produktion gemacht. Der lässt sich besser undervolten, besser übertakten und hat keinen Segfault-Bug. SSDs, Mainboard und RAM wurden aber als Neuware gekauft.

Es muss nicht immer ein vergleichsweise teurer Gaming-PC sein. In Zukunft wird ein 3600 / 3700X auf B450 / B550 reichen.
 
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Nein, ich spare nicht. Wenn ich auf meine Jahresbilanz schaue, dann sind die Kosten für dieses Material unumstößlich da.

Aber nur einmal, nicht zweimal.
Wenn Du im ersten Auftrag das Material nicht gespart hättest, dann müsstest Du sie für den zweiten Auftrag erneut ansetzen.
Die Bilanz ohne die erneuten Ausgaben für das gesparte Material würde also im Vergleich zu der Bilanz mit der zweimaligen Anschaffung besser aussehen.

Man unterteilt betriebswirtschaftlich ja auch nicht umsonst in Einzel- und Gemeinkosten, auch wenn die Analogie hierbei natürlich nicht komplett zutrifft.

Nein, man rechnet dann immer alle Komponenten wenn man diese bezahlt hat. Wie gesagt: Die Kosten die dir entstanden sind verschwinden nicht, nur weil du z.B. eine Maus+Tastatur 5 Jahre benutzt. Du hast das Geld dafür unwiderruflich ausgegeben, und es ist teil der Kosten, die dir entstanden sind um PC Gaming betreiben zu können.

Siehe das Beispiel oben!
Das erklärt es doch ganz gut.
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber nur einmal, nicht zweimal.
Wenn Du im ersten Auftrag das Material nicht gespart hättest, dann müsstest Du sie für den zweiten Auftrag erneut ansetzen.
Die Bilanz würde also im Vergleich mit der Bilanz ohne das eingesparte Material besser aussehen.
Gut, es ist wohl so, dass Leute, die sich nicht tagtäglich damit auseinandersetzen müssen, sich schwer damit tun, diesen Zusammenhang nachzuvollziehen. Nur so viel: Ich rechne nichts zweimal...


Deswegen versuche ich es mal ganz einfach:

Das kann jeder hier machen, wenn er sich traut und ehrlich zu sich selber ist:

Man kann die Kosten, die einem selber entstanden sind, um PC Gaming betreiben zu können, ganz einfach erfassen. Man setze sich vor seinen PC, nehme einen Zettel und schreibe dann auf, was man für jede einzelne Komponente und jedes Peripheregerät, die dort vor einem stehen bezahlt hat, inklusive eben Sachen wie M+T usw. Dann alles zusammenzählen, und schon weiß man, was es einen selber gekostet hat PC Gaming betreiben zu können. Wer dann meint, irgendetwas unter den Tisch kehren zu können, der betrügt sich höchstens selber. ;)
 
Ich wäre überrascht, wenn man einen KomplettPC mit anständiger CPU und 3080 für 1600 Euro erwerben kann und damit hat sich das Thema eigentlich schon erledigt.

Ein Komplett PC wird man da sicher nicht für unter 2000€ sehen.

Was bis jetzt da ist bzw gekauft wurde:

GPU (RTX 3080 oder RX 6800XT): 650-770 Euro
CPU Ryzen 5 5600XT: 320 Euro
CPU Wasserkühler: ~100 Euro
Mainboard: 160 Euro
32GB DDR4 3600 Ram (mit RGB :ugly:): 140 Euro
Lian Li O11 Gehäuse: 130 Euro
1TB NVMe SSD (3,2 GB/s): 90 Euro
750 Watt Netzteil: 125 Euro

Ich komme damit auf ~1800 Euro.

Wobei man eines nicht vergessen darf:
Nicht jeder benötigt ein großes und "schickes" bzw teures Gehäuse, nicht jeder benötigt eine Wasserkühlung oder RGB Ram. Wenn man an solchen Sachen spart ist man vielleicht in der Gegend um die ~1550-1600 Euro unterwegs.
Wenn ich ein 6800XT für 650 Euro abstaube dann sind das weitere 100 Euro die man sich dabei ersparen würde.
Also ~1500 kann durchaus richtig sein.

Angesichts dessen ist ein XSX natürlich relativ günstig, wir reden hier vom dreifachen Preis, aber allein ein 6800XT kommt ja fast auf die doppelte GPU Rohleistung, und Zen 3 ist wie wir bereits wissen doch eine ganze Ecke schneller wie Zen 2, dazu noch 32GB Ram usw.

Muss halt jeder für sich selbst entscheiden ob es einem wert ist, ich denke durch RTX 3060ti bzw günstigere RDNA2 GPU's (RX 6700XT usw) und Zen 3 Non X CPU's wird man auch bei <1000 Euro sehr ordentliche Gaming PC's bauen können.

Danke für für die schöne Übersicht :daumen:

Hie und da kann man sicher noch ein paar Euro sparen (~100€) ohne groß an Qualität zu verlieren. Fairerweise müsste man für einen Vergleich noch die Peripherie und Windows mit einrechnen. Ist aber auch völlig egal. So ein PC ist nunmal teurer aber auch schneller und je nach Anspruch auch universeller einsetzbar.

Du hast aber Recht, 2021 wird man sicher für ~ 1000€ Eigenbau einen ähnlich starken PC wie die neuen Konsolen erhalten inkl. aller Vor- und Nachteile.

Ich bin ja mal gespannt wie Potent die RX6700 und RX6700X wird. Sofern die kleinen Karten auch mit 2 - 2,3 GHz Takten hätte man ja ca die Leistung der Playstation 5 (RX6700) und Xbox Series X (6700X ggf. minimal langsamer als die Xbox). Schade das AMD die Karten nicht mehr dieses Jahr ins Regal stellt :/
 
Gut, es ist wohl so, dass Leute, die sich nicht tagtäglich damit auseinandersetzen müssen, sich schwer damit tun, diesen Zusammenhang nachzuvollziehen. Nur so viel: Ich rechne nichts zweimal...

So bitte nicht. Argumente bitte, nicht die Kompetenz der Person diskreditieren.
Und auf die Idee, dass ich mich damit vielleicht auch tagtäglich auseinandersetzen muss, kommst Du auch nicht. :( Du bist doch nicht der einzige, der Kosten-Leistungs-Rechnungen aufstellt...

Meine Rechnung ist doch korrekt. Du sparst im Endeffekt Materialkosten, weil Du das Material nur ein- statt zweimal ansetzen musst.
Wenn Du das anders siehst: Argumente bitte, aber nicht persönlich werden à la "das kannst Du eben nur nicht nachvollziehen".

Dann alles zusammenzählen, und schon weiß man, was es einen selber gekostet hat PC Gaming betreiben zu können.

Nur ist der Vergleichsmassstab für den Systemvergleich 'Konsole VS PC" hier von Dir willkürlich zugunsten der Konsole auf eine komplette Neuanschaffung angelegt.
Im Systemvergleich spielen aber nicht nur die Einstiegs- sondern auch die fortlaufenden Kosten eine Rolle. Was kostet es mich, meine Spirlleidenschaft zu betreiben? Da muss ich auch berücksichtigen: Brauche ich wirklich alle Nase lang eine neue Tastatur? Oder hält die 10 Jahre (ich hab meine jetzt 15)?
Betreiben bedeutet ja nicht nur Anschaffungs-, sondern auch Betriebskosten.
 
Gerade die kleinere RX 6700 interessiert mich auch brennend. Wenn die auch mehr als 8 GB VRAM bietet, kann ich auf Raytracing verzichten. Das würde in einem theoretischen Online-Multiplayer sowieso jeder aus FPS-Gründen deaktivieren und ansonsten sind mir fast nur hochauflösende Texturen wichtig.

Meine Rechnung sieht derzeit so aus:
Da zumindest ich im Haushalt keine Konsole kaufe oder betreibe, bleiben 500€ für eine Grafikkarte über, da mir der Rest noch reicht. :kuss::fresse:
 
Zuletzt bearbeitet:
So bitte nicht. Argumente bitte, nicht die Kompetenz der Person diskreditieren.

Tue ich nicht. Wenn du das so verstehst, hast du mich schlichtweg missverstanden.

Und auf die Idee, dass ich mich damit vielleicht auch tagtäglich auseinandersetzen musst, kommst Du auch nicht.

Nein, musst du nicht, das merkt man nun mal wie du diese Dinge betrachtest.

Meine Rechnung ist doch korrekt. Du sparst im Endeffekt Materialkosten, weil Du das Material nur ein- statt zweimal ansetzen musst.

Nein, ich spare keine Materialkosten, denn die Kosten für das Material sind mir trotzdem entstanden. Nur halt eben früher. Das Geld dafür ist aber trotzdem futsch.

Nur ist der Vergleichsmassstab für den Systemvergleich 'Konsole VS PC" hier von Dir willkürlich zugunsten der Konsole auf eine komplette Neuanschaffunf angelegt.

Nein, da ich für eine Konsole genau den gleichen Maßstab ansetze.
Betreiben bedeutet ja nicht nur Anschaffungs-, sondern auch Betriebskosten.

Wir diskutieren hier aber über Anschaffungskosten
 
Das kann jeder hier machen, wenn er sich traut und ehrlich zu sich selber ist:

Man kann die Kosten, die einem selber entstanden sind, um PC Gaming betreiben zu können, ganz einfach erfassen. Man setze sich vor seinen PC, nehme einen Zettel und schreibe dann auf, was man für jede einzelne Komponente und jedes Peripheregerät, die dort vor einem stehen bezahlt hat, inklusive eben Sachen wie M+T usw. Dann alles zusammenzählen, und schon weiß man, was es einen selber gekostet hat PC Gaming betreiben zu können.
Headset Trust, 25€
Maus Trust GXT101c, 13€
(vielleicht gönne ich mir mal was teureres)

Tastatur Trust GXT830, 25€
(im Laden, bin zufrieden)
RAM PNY XL8 32 GB DDR4-3200, 84€
(Blackfriday inkl. Lieferung)
Mainboard MSI X470 Gaming Plus Max, 97€
(Mindfactory Angebot)
Grafikkarte RX 480 GTR Black, gebraucht, 97€
Prozessor Ryzen 1600, gebraucht, 70€
Kühler nichts, vom 3700X des Kumpels
Gehäuse Corsair Carbide Spec-01, 33€
(Mindfactory Angebot)
Lüfter 2x 120mm Corsair AF silent Doppelpack, 20€
SSD 480GB, 49€
SSD 525GB, 48€
(eBay Shops)
SSD 1TB, 84€
Pure Power 11 500W, 55€
(Mindfactory Angebot)

Da landen wir irgendwo bei 700€ bis hierher mit den damaligen Preisen. Welche Kosten man für das nächste System übernimmt, darüber braucht man nicht streiten.
Der Monitor wird ersetzt, wenn es einen Defekt gibt und das Gehäuse weiter mitgeschleift solange es geht. An Monitor und Soundsystem hängt der 3. PC.
Da müsste man auch jede Peripherie wie neue Controller und den TV bei den Konsolenkosten mitzählen. Den bräuchte ich nämlich nicht. :ugly:

Monitor Acer S273, kostete 2011 300€
Soundsystem Creative GigaWorks Pro Gamer G500, kostete 2010 200€
 
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