Xbox Series X und Series S im Test - Fix, fixer, Next Gen

Wir haben halt bei Materialkosten angefangen :P. Ich sag ja, der Vergleich ist mühsam.

Ja ist es... Das Beispiel war ja vom Koch gewählt, nicht von mir.
Materialkosten spart er ja. Wenn er das auch auf der Umsatzseite in Form von niedrigeren Verkaufspreisen berücksichtigt, schmälert das den Gewinn (und wäre in der Analogie eine Bevorteilung für die Konsole). Das macht es moralisch aber nicht zwangsläufig verwerflich, das nicht zu tun. Oft geht es sogar gar nicht anders, das sind einfach Schwankungen im Produktionsbetrieb, der mit vertretbarem Aufwand gar nicht in permanenten Anpassungen münden könnte. Du kalkulierst ja nicht mit jeder Einheit neu, das macht Dich aber nicht zum Gauner.

Gehen wir bei dem Thema zu den Betriebsmitteln. Dann wird bei jeder Bilanz und Gewinn/Verlustrechnung die Wertminderung und Abschreibung eines Anlagegutes mit eingerechnet.

Das habe ich oben auch schon beschrieben.
Abschreibung bzw. Abnutzung ist halt nicht mit Wiederbeschaffung gleichzusetzen, deshalb kann man auch nicht die gesamten Kosten jedes mal neu ansetzen.

Beide Seiten haben da irgendwie Recht.

Das gilt aber nur, wenn die Beiden Seiten jeweils den alles- oder-nichts-Standpunkt vertreten

Ich behaupte aber nicht, man dürfe die Kosten für Maus, Tasta etc. generell nur 1x im Leben ansetzen. "Langfristig" ist ja nicht "dauerhaft".
Ich sage, dass es für das System PC ein Vorteil ist, dass man sie nicht jedesmal ansetzen muss.
Dieser Vorteil wird aber dadurch komplett ignoriert, wenn man eben das tut.
Das verzerrt das Bild zugunsten der Konsole.
 
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Du kalkulierst ja nicht mit jeder Einheit neu, das macht Dich aber nicht zum Gauner.
Ob du ein Gauner bist, kommt ganz drauf an, wie du ursprünglich kalkuliert hast :devil:

Das habe ich oben auch schon beschrieben.
Abschreibung bzw. Abnutzung ist halt nicht mit Wiederbeschaffung gleichzusetzen, deshalb kann man auch nicht die gesamten Kosten jedes mal neu ansetzen.
Da gebe ich dir ja auch Recht. Eigentlich müsste man Anschaffungswert - Wertverlust wiederzuverwendender Teile einberechnen, um einen 100%ig fairen Vergleich anzustreben. Das würde bei der Konsole ja dann gar nicht gehen, weil man, wie du schon sagtest, gezwungen ist "alles" neu zu kaufen. (Wobei zumindest die Controller ja nun kompatibel sein sollen, wenn ich mich nicht irre).

Das gilt aber nur, wenn die Beiden Seiten jeweils den alles- oder-nichts-Standpunkt vertreten

Ich behaupte aber nicht, man dürfe die Kosten für Maus, Tasta etc. generell nur 1x im Leben ansetzen. "Langfristig" ist ja nicht "dauerhaft".
Ich sage, dass es für das System PC ein Vorteil ist, dass man sie nicht jedesmal ansetzen muss.
Dieser Vorteil wird aber dadurch komplett ignoriert, wenn man eben das tut.
Das verzerrt das Bild zugunsten der Konsole.

Ich bin da bei Cook, wenn man das aus Bequemlichkeit nicht tut und nur den Anschaffungswert nimmt, da der Wertverlust unter Umständen nicht mal spürbar ist. Die Kosten sind ja nun mal zu irgendeinem Zeitpunkt entstanden.

Dagegen macht deine Argumentation zugunsten des PCs genau so viel Sinn, wenn man sie simpel hält. Man hat was da was funktioniert? Dann muss es nicht ersetzt werden und verursacht somit auch keine Anschaffungskosten.
 
Ja, ich bin ein Gauner. : D

Da gebe ich dir ja auch Recht. Eigentlich müsste man Anschaffungswert - Wertverlust wiederzuverwendender Teile einberechnen, um einen 100%ig fairen Vergleich anzustreben. Das würde bei der Konsole ja dann gar nicht gehen, weil man, wie du schon sagtest, gezwungen ist "alles" neu zu kaufen. (Wobei zumindest die Controller ja nun kompatibel sein sollen, wenn ich mich nicht irre).

Ich bin da bei Cook, wenn man das aus Bequemlichkeit nicht tut und nur den Anschaffungswert nimmt, da der Wertverlust unter Umständen nicht mal spürbar ist.

Gerade das wäre ein Argument pro PC. Ist der Wertverlust gering, ist dies ja auch die Abnutzung, sprich die Komponenten können länger weiterverwendet werden. Und je länger sie verwendet werden können, desto mehr relativiert es auch die Kosten.

Dagegen macht deine Argumentation zugunsten des PCs genau so viel Sinn, wenn man sie simpel hält. Man hat was da was funktioniert? Dann muss es nicht ersetzt werden und verursacht somit auch keine Anschaffungskosten.

Ich glaub das ist nie simpel... Schon dadurch, dass eine Tastatur zwischen 10 und 400 Euro kosten kann.
Es ist auf keinen Fall so einfach, immer alles zu rechnen. Wie die Produktionsmaschine im Beispiel.
Die AK setzt Du einmal an, die AfA macht es komplizierter. Berücksichtigt man aber alles nicht ohne Grund.
Wenn man bedenkt, dass Leute oft lange Jahre oder gar zeitlebens zocken, kann das ganz gravierend ins Gewicht fallen!

Der erweiterte Nutzungsbereich eines PCs gegenüber der Konsole macht es weiter kompliziert.

Und was ist, wenn man weniger als die 500 ausgeben möchte (die kleine Xbox mal außen vor) ?
 
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Noch ein PC vs Konsole Thread.
Wird das nicht langsam langweilig? Keinen interessiert es, ob ihr lieber an Konsole spielt oder PC. Für beides gibt es ein Millionenpublikum.
 
Im Prinzip ging es nicht PC- gegen Konsolen-Nutzer.
Mir geht es darum, dass beim PC immer auf die Kosten von Maus, Tastatur, Monitor usw. hingewiesen wird.

Ich wollte nun darauf hinweisen, dass der Fernseher, Zweitcontroller, Zusatzfestplatten usw. genauso zu den Kosten bei Konsolen gehören.
Einen TV hat nämlich nicht einfach jeder.

Ein großer indirekter Kostenpunkt bei reiner Konsolen-Nutzung ist der Kauf eines günstigen Arbeits-Laptop oder PC, den manche dann noch brauchen.
 
Einen TV hat nämlich nicht einfach jeder.

Jeder nicht, aber immerhin 91% der deutschen Haushalte verfügen über einen Flachbild TV

Ein großer indirekter Kostenpunkt bei reiner Konsolen-Nutzung ist der Kauf eines günstigen Arbeits-Laptop oder PC, den manche dann noch brauchen.

Wenn ich einen Arbeits-Laptop brauche, dann brauche ich den auch wenn ich einen Desktop Gaming Pc habe... ;)
 
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Jeder nicht, aber immerhin 91% der deutschen Haushalte verfügen über einen Flachbild TV

Wenn ich einen Arbeits-Laptop brauche, dann brauche ich den auch wenn ich einen Desktop Gaming Pc habe... ;)
Wie gesagt, ohne meine Freundin wäre in der Wohnung nur mein PC zu finden.
Der Arbeits-Laptop ist abhängig vom Einsatzzweck. Mir ging es hier um den reinen Office-Nutzen, nicht die Mobilität.
Da hast du recht, das wäre dann was anderes. Die meisten Nutzer hängen mit ihrem Laptop aber auch nur auf der Couch oder im Arbeitszimmer und rufen Mails ab, bearbeiten Excel-Tabellen und skypen mit Mitarbeitern.

Da wären wir dann bei meiner Kernaussage:
Einen PC oder etwas ähnliches (Laptop, Mac usw.) brauchen zumindest viele sowieso, somit ist der Schritt zum Gaming-PC meist nur die Grafikkarte plus im Voraus vielleicht 30€ für ein besseres Netzteil. Dass immer mehr Titel für alle möglichen Plattformen erscheinen, spielt mir hier zusätzlich in die Hände.

Alles in allem will ich hier meine Meinung nicht als allgemeingültig hinstellen.
Ich liebe am PC die Individualität, daher gönne ich auch jedem seine PS5 oder XBox Series X/S.
Diese sind mittlerweile ja eher Kompakt-PCs mit quasi einem Ryzen 7 3700 und Grafikkarte irgendwo zwischen Navi 21 und 22. Kritisch sehe ich auf Dauer nur die Größe der SSD.
Grüße und schönes WE :kaffee:
 
Was neben dem Schöngerechne auch auffällig ist, dass viele nicht nur wichtige Peripherie vergessen, sondern sich auch immer im Unteren Regal bedienen. Erstmal holt sich wohl niemand mit einer 3080 einen Ryzen 3600. Außerdem kann der 3600 nicht dauerhaft mit dem 8 Kerner der Konsolen mithalten. Es sei denn, man übertaktet auf 4,8 GHz.

Ich möchte gerne mal den PC sehen mit RTX3080, Ryzen 3600, alles vom Billigsten Anbieter und das ganze in einer Bierkiste, da ja das Gehäuse weggespart wurde. ;-)

Hier muss man ganz ehrlich sein das Preis/Leistungsverhältnis der Konsolen war schon immer deutlich besser.
Alleine meine Peripherie kostet mehr als eine Konsole.
Vom Rest ganz zu schweigen.
Da wären wir dann bei meiner Kernaussage:
Einen PC oder etwas ähnliches (Laptop, Mac usw.) brauchen zumindest viele sowieso, somit ist der Schritt zum Gaming-PC meist nur die Grafikkarte plus im Voraus vielleicht 30€ für ein besseres Netzteil. Dass immer mehr Titel für alle möglichen Plattformen erscheinen, spielt mir hier zusätzlich in die Hände.

Das macht aber nur dann Sinn, wenn du wirklich nur E Sports Titel und andere alte Spiele spielst.
Ansonsten baust du sicherlich keine heutzutage angemessene CPU + RAM Menge in einen Office PC.
 
Einen PC oder etwas ähnliches (Laptop, Mac usw.) brauchen zumindest viele sowieso, somit ist der Schritt zum Gaming-PC meist nur die Grafikkarte plus im Voraus vielleicht 30€ für ein besseres Netzteil. Dass immer mehr Titel für alle möglichen Plattformen erscheinen, spielt mir hier zusätzlich in die Hände.

Bei den Gurken aus dem Media Markt brauchst du meistens schon noch etwas mehr. Das sind oftmals quasi „Basis PCs“ die nur die allernötigste Ausstattung haben, um alltägliche Dinge (Internet, E-Mail, Office...) adäquat zu erledigen.
So sind die Gehäuse dieser Komplett PCs gar nicht darauf ausgelegt 1. ausgewachsene Grafikkarten aufzunehmen und 2. diesen die nötige Menge Frischluft zu liefern. Auch der RAM ist meistens recht knapp bemessen. Statt einen MM PC aufzurüsten fährt man mMn besser, diesen zu verkaufen und stattdessen bei 0 anzufangen einen Gaming PC aufzubauen.
 
Das macht aber nur dann Sinn, wenn du wirklich nur E Sports Titel und andere alte Spiele spielst.
Ansonsten baust du sicherlich keine heutzutage angemessene CPU + RAM Menge in einen Office PC.
Um ehrlich zu sein nicht, aber bei uns findet man zum Großteil nichts unter einem Core i5 8400 mit 8 GB RAM.
Da müsste oft nur ein zweiter RAM-Riegel rein.

@Cook2211
Bezüglich kleineren Gehäusen, wo überhaupt nur Grafikkarten halber Bauhöhe passen und das Mainboard billigste Ware ist, hast du sicherlich recht. Da muss man sich von Anfang an im Klaren sein, ob Zocken irgendwann ansteht.
 
Die Grundaussage bleibt bestehen:
Mit der Konsole kann ich in erster Linie daddeln.
Für viele Anwendungsbereiche wie zm B. sinnvolles Arbeiten ist dann eine Zweit- oder Drittanschaffung fällig.
Der PC (oder halt das Gaming-Notebook) kann eben beides (und mehr).

Ich gehöre übrigens zu den 9 % ohne TV. : D
Den Mist tu ich mir nicht mehr an.
Naja, wofür auch immer man einen 6 Kerner in einem Office PC braucht. Da reicht bis heute ein 2 Kerner mit SMT locker.

Nu ja... gibt auch in diesem Bereich teils hohe Hardwareanforderungen. Kommt doch darauf an, worin die Arbeit besteht.
 
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Schneller geht immer, außerdem praktisch beim Multitasking... :fresse:
Die User sind auch mittlerweile recht verwöhnt, wehe das dauert mal 3 Sekunden zu lang.
Seit es Intel 6-Kerner mit iGPU durch die Konkurrenz von AMD und neuere Generationen von Intel günstig gibt, macht es im Einkauf kaum noch einen Unterschied ob man Core i3 oder i5 wählt.
 
Die Grundaussage bleibt bestehen:
Mit der Konsole kann ich in erster Linie daddeln.
Für viele Anwendungsbereiche wie zm B. sinnvolles Arbeiten ist dann eine Zweit- oder Drittanschaffung fällig.

Ich finde diese Ansicht ehrlich gesagt immer etwas grenzwertig. In 81% der deutschen Haushalte steht Stand jetzt sowieso ein mobiler Personalcomputer. Kann man dann tatsächlich wenn in einem solchen Haushalt zusätzlich eine Konsole angeschafft wird, die Kosten für den mobilen PC auf die Konsole aufrechnen?
 
Schneller geht immer, außerdem praktisch beim Multitasking... :fresse:
Die User sind auch mittlerweile recht verwöhnt, wehe das dauert mal 3 Sekunden zu lang.
Seit es Intel 6-Kerner mit iGPU durch die Konkurrenz von AMD und neuere Generationen von Intel günstig gibt, macht es im Einkauf kaum noch einen Unterschied ob man Core i3 oder i5 wählt.

Ich merke zwischen meiner CPU und einem 4-5 Jahre alten Pentium von Verwandten beim Surfen und Office 0,0 Unterschied.
Die SSD macht den großen Unterschied, solange eine SSD drinnen ist und die CPU nicht gerade 15 Jahre alt ist, ist das völlig egal.
 
Direkt aufrechnen? Natürlich nicht.
Es ist aber ein Faktor. Man kann mit der Konsole halt in erster Linie Daddeln, der PC ist ein Schweizer Taschenmesser.

Man kann es auch umgekehrt sehen: Mit der Anschaffung eines Gaming-PC, Gamer-Notebooks etc. lassen sich Ausgaben für andere Geräte (u. U. auch für eine Konsole) einsparen.
 
Die SSD macht den großen Unterschied, solange eine SSD drinnen ist und die CPU nicht gerade 15 Jahre alt ist, ist das völlig egal.

Da hast du recht. Ich habe meinem Vater vor ein paar Jahren ein günstiges Notebook für 380€ gekauft. Die Hardware von dem Ding ist insgesamt recht schwachbrünstig. Dadurch, dass aber eine SSD verbaut ist, bemerkt man die nicht so leistungsstarke Hardware gar nicht bei den alltäglichen Sachen.
 
Ich merke zwischen meiner CPU und einem 4-5 Jahre alten Pentium von Verwandten beim Surfen und Office 0,0 Unterschied.
Die SSD macht den großen Unterschied, solange eine SSD drinnen ist und die CPU nicht gerade 15 Jahre alt ist, ist das völlig egal.

Gibt auch Leute, die Videoschnitt, 3D-Modelling, Softwareentwicklung o. Ä. betreiben. Das kann sehr hardwarefordernd werden.
 
Man kann es auch umgekehrt sehen: Mit der Anschaffung eines Gaming-PC, Gamer-Notebooks etc. lassen sich Ausgaben für andere Geräte (u. U. auch für eine Konsole) einsparen.

Das kann man nur bedingt. Ist man z.B. Fan von God of War, dann nutzt einem der tollste Gaming PC nichts. Und wenn alle Freunde FIFA oder CoD auf der PlayStation spielen, dann wird man mit einem Gaming PC auch nicht glücklich.
Kurzum: Das Thema ist leider viel zu individuell. Dabei kommt etwas zum Tragen, was ich bereits in diesem Thread angemerkt hatte: Ein Gaming PC ist nicht für alles und jeden das richtige Gerät. Und er ist auch nicht für jeden DAS Schweizer Taschenmesser. ;) So scheitert der Gaming PC als Alltagsrechner bei mir persönlich alleine schon durch das unsägliche Windows 10. Für mich persönlich ein furchtbares OS, um das ich soweit wie möglich einen ganz großen Bogen mache :D
 
Gibt auch Leute, die Videoschnitt, 3D-Modelling, Softwareentwicklung o. Ä. betreiben. Das kann sehr hardwarefordernd werden.

1/10000 , nicht wirklich repräsentativ.

Und wenn alle Freunde FIFA oder CoD auf der PlayStation spielen, dann wird man mit einem Gaming PC auch nicht glücklich.

Stichwort Crossplay. Bei CoD bereits dabei. Hoffentlich wird es in Zukunft auch für alle neuen Spiele kommen.
 
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