Wegen schlechter Zahlen: AMD erwägt angeblich Aufspaltung des Unternehmens

AW: Wegen schlechter Zahlen: AMD erwägt angeblich Aufspaltung des Unternehmens

Das dachte ich mir schon. Du willst genaue Zahlen von PCGH-Reinhard wissen.
Reinhard, traust Du dich? ^^
 
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*lol* Die Frage bleibt, welche Stückzahlen PCGH von den "Kisten" mit der anderen Farbe verkaufen kann. Ich wäre kaum überrascht, wenn es nur unwesentlich mehr wäre. Um eine Aussage drücken sich die Herrn Redakteure ja möglicherweise nicht umsonst bislang herum. :-)
Die werden deutlich mehr NVIDIA-Systeme absetzen als mit AMD. Denn die PCGH-PC's werden unabhängig bei Alternate angeboten und können somit auch von Leuten gekauft werden, die nicht nur hier im Forum rumlaufen.

Dieser Teil der Aussage von PCGH passt imho zumindest exzellent zu deren restlichem Niveau:
-Zusammenbau: ist es irgendwie anstrengender eine rote als eine grüne Karte in den Steckplatz zu drücken?
-Testen: was bitte gibt es bei einer (weiteren) handelsüblichen Karte (mehr) zu testen? Einstecken, Treiber installieren, fertig.
-Werbung: wo es Zusatzaufwand haben soll, neben einem Produktbildchen statt "GTX970" "GTX970 oder R290" in die Annonce zu schreiben, bleibt dann wohl PCGHs kleines Geheimnis
- Zusammenbau: Es ist unherblich, ob es Unterschiede beim Zusammenbau der Systeme gibt. Es geht dabei ausschließlich nur um die Kosten für den Zusammenbau. Und damit ist folglich Arbeitskraft gemeint, die in dieser Zeit für andere Zwecke nicht zur Verfügung steht! Baut das Team 20 AMD-Kisten zusammen, verkauft dabei aber nur 6 oder 8 Stück, dann hat Computec mal so eben den Arbeitslohn von 12 oder 14 Stück im nichts versenkt. Denn die Kisten werden sie dann nur noch über Rabatt los.
- Testen: Gleiches wie beim Zusammenbau. Und getestet werden muss es. Denn nur kurz einschalten und Windows-Image rüberkopieren reicht nicht, um die korrekte Funktion ansatzweise sicherzustellen!
- Werbung: Auch hier geht es nicht um den Zusatzaufwand. Das hier sehe ich aber auch nicht als Problem an!
Ich halte die Verkaufszahlen alles andere als für eine Ausrede. Denn letztes Jahr hatte Wortmann auch Systeme mit GTX970 und R9 280 im Angebot, wobei die GTX-Variante auch deutlich teurer war. Trotzdem wird man die R9-Version bei der breiten Masse nicht los. Und wir haben Werbung für beide Geräte gemacht.

Sorry, aber diese Rechtfertigungsversuche sind schon arg grenzwertig und ich sehe bisher keinerlei Grund dafür, meine Vermutung, dass es für die PCGH-Praxis wohl doch ganz andere Gründe gibt, zu überdenken. :-(
Aber vielleicht überrascht die Redaktion ja doch noch positiv mit nachvollziehbaren Gründen.
Der Grund dafür wurde genannt und ist nachvollziehbar. Es lohnt sich nicht, Ressourcen in etwas zu versenken, was sowieso nicht oder nur sehr wenig gekauft wird. Computec ist kein Wohlfahrtsverein und wenn sie schon von sich aus solche Systeme anbieten, dann muss da auch genau kalkulliert werden. Denn auch wenn man viele Beiträge im Zusammenstellungsforum so liest hat man stellenweise das Gefühl, das Fertig-PC's niemals mehr kosten dürfen als die einzelnen Komponenten zusammen. Klar ist Zusammenbau, Test und Installation für lau. Es hat ja jede Firma Dienstleistung zu verschenken.

Ich werde oft von Kiddies und Jugendlichen um den Preis einer Grafikkarte gebeten. Und es wurde fast immer nach einer GeForce gefragt und auf die Frage, warum gerade GeForce, gab es die Antwort "Radeon ist kacke!". Interessanterweise gab es auf die Frage, warum Radeon kacke sei, bisher keine richtige Antwort! ("XYZ hat das gesagt" zähle ich nicht als gültige Antwort!)
 
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*lol* Die Frage bleibt, welche Stückzahlen PCGH von den "Kisten" mit der anderen Farbe verkaufen kann. Ich wäre kaum überrascht, wenn es nur unwesentlich mehr wäre. Um eine Aussage drücken sich die Herrn Redakteure ja möglicherweise nicht umsonst bislang herum.
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Tja, weder sind mir die Zahlen bekannt, noch wäre ich befugt, sie herauszugeben. Du kannst ja Kollegen Waadt fragen, wenn er wieder da ist.

-Zusammenbau: ist es irgendwie anstrengender eine rote als eine grüne Karte in den Steckplatz zu drücken?

Nein. Allerdings werden die PCs als Komplett-PC entwickelt, allerdings nicht alle zur gleichen Zeit. Es fließen auch Punkte wie die Verfügbarkeit einzelner Hardwarekomponenten mit ein. Die PCs unterscheiden sich also höchst selten nur in der Grafikkarte. Zudem ist es für den Hersteller, in unserem Fall Alternate, wohl doch ein großer Unterschied, ob er PCs komplett fertig bauen und einlagern kann, oder aber immer die Grafikkarte weglassen muss, um sie dann später doch noch einbauen zu müssen. Das verkompliziert die ganze Logistik. Ob das mit einem Plus an Aufwand (Systeme erneut ein-/auspacken) oder Lagerplatz (nicht eingepackte Systeme müssen entsprechend sicher gelagert werden) kompensiert wird, tut da nichts zu Sache: Es kostet zusätzlich.

-Testen: was bitte gibt es bei einer (weiteren) handelsüblichen Karte (mehr) zu testen? Einstecken, Treiber installieren, fertig.

Jedes System, das neu zusammengestellt wird, wird zumindest einmal zusammengebaut, in die Redaktion geschickt, und einem Benchmarkparcours und Lautstärkemessungen unterzogen. Du wirst es nicht glauben: Das kostet Zeit und wird von einem Kollegen erledigt, der seinen Aufwand tatsächlich vergütet haben will. Wenn das System sich dann nur ein paar Mal verkauft, hat die Zeit des Kollegen vermutlich mehr gekostet, als die Systeme wieder hereinspielen.

-Werbung: wo es Zusatzaufwand haben soll, neben einem Produktbildchen statt "GTX970" "GTX970 oder R290" in die Annonce zu schreiben, bleibt dann wohl PCGHs kleines Geheimnis

Ein neuer PC wird in der Regel im Heft und auch Online vorgestellt. Auch dieser Text schreibt und layoutet sich nicht von alleine, genauso wenig schießen sich die Fotos selbst.

Sorry, aber diese Rechtfertigungsversuche sind schon arg grenzwertig und ich sehe bisher keinerlei Grund dafür, meine Vermutung, dass es für die PCGH-Praxis wohl doch ganz andere Gründe gibt, zu überdenken. :-(
Aber vielleicht überrascht die Redaktion ja doch noch positiv mit nachvollziehbaren Gründen.

Ich halte die Gründe für sehr nachvollziehbar. Eher scheint es mir so, dass du den Komplettsystemen nachgelagerten Rattenschwanz, die Logistik, sowie die Kosten von Lohnarbeit insgesamt völlig unterschätzt.
 
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Die werden deutlich mehr NVIDIA-Systeme absetzen als mit AMD. Denn die PCGH-PC's werden unabhängig bei Alternate angeboten und können somit auch von Leuten gekauft werden, die nicht nur hier im Forum rumlaufen.


- Zusammenbau: Es ist unherblich, ob es Unterschiede beim Zusammenbau der Systeme gibt. Es geht dabei ausschließlich nur um die Kosten für den Zusammenbau. Und damit ist folglich Arbeitskraft gemeint, die in dieser Zeit für andere Zwecke nicht zur Verfügung steht! Baut das Team 20 AMD-Kisten zusammen, verkauft dabei aber nur 6 oder 8 Stück, dann hat Computec mal so eben den Arbeitslohn von 12 oder 14 Stück im nichts versenkt. Denn die Kisten werden sie dann nur noch über Rabatt los.
- Testen: Gleiches wie beim Zusammenbau. Und getestet werden muss es. Denn nur kurz einschalten und Windows-Image rüberkopieren reicht nicht, um die korrekte Funktion ansatzweise sicherzustellen!
- Werbung: Auch hier geht es nicht um den Zusatzaufwand. Das hier sehe ich aber auch nicht als Problem an!
Ich halte die Verkaufszahlen alles andere als für eine Ausrede. Denn letztes Jahr hatte Wortmann auch Systeme mit GTX970 und R9 280 im Angebot, wobei die GTX-Variante auch deutlich teurer war. Trotzdem wird man die R9-Version bei der breiten Masse nicht los. Und wir haben Werbung für beide Geräte gemacht.


Der Grund dafür wurde genannt und ist nachvollziehbar. Es lohnt sich nicht, Ressourcen in etwas zu versenken, was sowieso nicht oder nur sehr wenig gekauft wird. Computec ist kein Wohlfahrtsverein und wenn sie schon von sich aus solche Systeme anbieten, dann muss da auch genau kalkulliert werden. Denn auch wenn man viele Beiträge im Zusammenstellungsforum so liest hat man stellenweise das Gefühl, das Fertig-PC's niemals mehr kosten dürfen als die einzelnen Komponenten zusammen. Klar ist Zusammenbau, Test und Installation für lau. Es hat ja jede Firma Dienstleistung zu verschenken.

Ich werde oft von Kiddies und Jugendlichen um den Preis einer Grafikkarte gebeten. Und es wurde fast immer nach einer GeForce gefragt und auf die Frage, warum gerade GeForce, gab es die Antwort "Radeon ist kacke!". Interessanterweise gab es auch die Frage, warum Radeon kacke sei, bisher keine richtige Antwort! ("XYZ hat das gesagt" zähle ich nicht als gültige Antwort!)

Baut Alternate die Kisten tatsächlich auf Vorrat zusammen? Saturn - ja. Aber Alternate & Co.? Dann würde zugegeben die Aussage mit dem Mehraufwand tatsächlich wenigstens etwas Sinn ergeben. Wäre imho dann aber auch ein lösbares Organisationsproblem...
Und der Testaufwand für eine grüne Variante bleibt identisch mit dem Testaufwand für eine rote - Mehraufwand für eine optionale Alternativkonfig sehe ich da jetzt nicht wirklich.

Sorry Jungs, ich weiß zwar, was man alles in allem an PCGH im Vergleich zu anderen hat, aber die Sache mit den PCs will mir trotzdem nicht recht einleuchten.
 
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Wie weit soll denn das kleine Häuflein noch aufgespaltet werden?

Oder haben Sie vor, jetzt in die Kernenergie einzusteigen? :D
 
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Baut Alternate die Kisten tatsächlich auf Vorrat zusammen?
Ich zumindest bezweifel sehr stark, das sie erst bei Bestellung mit dem Zusammenbau anfangen. Dann wäre die Lieferbarkeit selbigem ja komplett vom Bestand einzelner Komponenten abhängig. Außerdem würde es ja bis zu 2 Wochen dauern, bis ich den Kasten erst habe. Zusammenbau, Versand zu Computec, Benchparcour, Versand zurück zu Alternate, Versand an mich. Bei Alternate werden die Geräte aber als sofort verfügbar oder 2 Tage angezeigt. Die bauen die Kisten also wirklich auf Vorrat zusammen.

Und der Testaufwand für eine grüne Variante bleibt identisch mit dem Testaufwand für eine rote - Mehraufwand für eine optionale Alternativkonfig sehe ich da jetzt nicht wirklich.
Es geht ja auch nicht um "Mehraufwand", sondern das der Aufwand überhaupt gemacht wird. Der Preis muss so niedrig wie möglich bleiben und es darf nichts im Lager liegenbleiben. Jeder nicht verkaufte Rechner ist totes Kapital und muss durch andere Systeme mitfinaziert werden.
 
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Baut Alternate die Kisten tatsächlich auf Vorrat zusammen? Saturn - ja. Aber Alternate & Co.? Dann würde zugegeben die Aussage mit dem Mehraufwand tatsächlich wenigstens etwas Sinn ergeben.

Ohne zu wissen wie das bei Alternate genau abläuft: Wenn ich meinen Lakaien losschicken würde, würde ich ihn mindestens fünf bis zehn von den Dingern zusammenschrauben lassen. Ansonsten muss er für jede neue Bestellung seine aktuelle Arbeit liegen lassen, nur damit der Besteller zeitnah sein System erhält. Mal ganz abgesehen vom bereits erwähnten Verfügbarkeits-Roulette, das man bei so vielen Komponenten immer hat.

Wäre imho dann aber auch ein lösbares Organisationsproblem...

Lösbar ist viel, wenn man nicht auf die Rentabilität achten muss. Aber selbst wenn Gewinn raus springt, muss man - kaufmännisch gedacht - darauf achten, ob die Arbeit anderswo investiert nicht noch mehr brächte. Und im Zweifel ist der Kunde halt König und bekommt, was er will. Ungeachtet rationaler Argumente. Die Abstimmung erfolgt, wie man so schön sagt, an der Kasse.

Zusammenbau, Versand zu Computec, Benchparcour, Versand zurück zu Alternate, Versand an mich.

Das war wohl ein Missverständnis: Den Benchmark-Test bekommt immer nur das erste Modell einer Serie, nicht jedes. Ein Aufwand ist es aber trotzdem.
 
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Das war wohl ein Missverständnis: Den Benchmark-Test bekommt immer nur das erste Modell einer Serie, nicht jedes. Ein Aufwand ist es aber trotzdem.
Achsoooooo! Das hatte mich im ersten Moment wohl so erschlagen, das ich das auf jedes System bezogen habe. :lol:
 
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eine aufspaltung beider geschäftsbereiche ist die beste idee seiten langem. man kämpft nicht gegen zwei gegner auf einmal.
 
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Tja, weder sind mir die Zahlen bekannt, noch wäre ich befugt, sie herauszugeben. Du kannst ja Kollegen Waadt fragen, wenn er wieder da ist.



Nein. Allerdings werden die PCs als Komplett-PC entwickelt, allerdings nicht alle zur gleichen Zeit. Es fließen auch Punkte wie die Verfügbarkeit einzelner Hardwarekomponenten mit ein. Die PCs unterscheiden sich also höchst selten nur in der Grafikkarte. Zudem ist es für den Hersteller, in unserem Fall Alternate, wohl doch ein großer Unterschied, ob er PCs komplett fertig bauen und einlagern kann, oder aber immer die Grafikkarte weglassen muss, um sie dann später doch noch einbauen zu müssen. Das verkompliziert die ganze Logistik. Ob das mit einem Plus an Aufwand (Systeme erneut ein-/auspacken) oder Lagerplatz (nicht eingepackte Systeme müssen entsprechend sicher gelagert werden) kompensiert wird, tut da nichts zu Sache: Es kostet zusätzlich.



Jedes System, das neu zusammengestellt wird, wird zumindest einmal zusammengebaut, in die Redaktion geschickt, und einem Benchmarkparcours und Lautstärkemessungen unterzogen. Du wirst es nicht glauben: Das kostet Zeit und wird von einem Kollegen erledigt, der seinen Aufwand tatsächlich vergütet haben will. Wenn das System sich dann nur ein paar Mal verkauft, hat die Zeit des Kollegen vermutlich mehr gekostet, als die Systeme wieder hereinspielen.



Ein neuer PC wird in der Regel im Heft und auch Online vorgestellt. Auch dieser Text schreibt und layoutet sich nicht von alleine, genauso wenig schießen sich die Fotos selbst.



Ich halte die Gründe für sehr nachvollziehbar. Eher scheint es mir so, dass du den Komplettsystemen nachgelagerten Rattenschwanz, die Logistik, sowie die Kosten von Lohnarbeit insgesamt völlig unterschätzt.

Unterm Strich höre ich jetzt an hardfacts: eine vielleicht zwei, drei Konfig(s) mehr testen und den speziellen Vorstellungstext (teilweise) darauf anpassen. Den Aufwand, einen PC zusammenzustellen und -bauen kann ich imho ganz gut einschätzen und halte es schlicht für ein Gerücht, dass ich diesbezüglich viel unterschätze.

Bleiben die Kosten der Lohnarbeit der PCGH-Redaktion, wo ich natürlich blank bin. Aber wenn es tatsächlich Tausende von abgesetzten 1-2k-teure Einheiten braucht, um ein, zwei Leute bei Euch eine halbe Woche lang zu bezahlen, hast Du mich jetzt immerhin doch schon etwas neidisch gemacht. Wo finde ich nochmal die Stellenanzeigen von Eurem Verlag? :-)

<edit>
PS.: "Zahlen rausgeben verboten!" Gut. Aber:
"Psst, alle mal herhören: AMD verkaufen wir nur einstellig. Ansonsten: Zahlen rausgeben verboten!"

Ohne Worte....;-)
 
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Wie weit soll denn das kleine Häuflein noch aufgespaltet werden?

Oder haben Sie vor, jetzt in die Kernenergie einzusteigen? :D

Wenn die tatsæchlich irgendwann mal aufgespalten werden sollten, dann doch sicher nur, um Teile besser verkaufen zu können, die dann hinterher idealerweise aufblühen. Wenn man sich etwa eine Abspaltung und endgültige Einstellung der CPU-Sparte vorstellt bei Übernahme des Rests etwa durch Intel, würde manchem wohl schnell der Spott im Hals stecken bleiben und der eine oder andere Troll in sein Lieblingssteinkissen, wahlweise Holz-GraKa beißen. Kernenergie? Eher nicht. Aber arctic island Anfang 2016 mit Intel-Fertigungsprozess hätte z.B. Charme. :-)
Oder herstellerpartnerexklusives und undokumentiertes Intelgrafik- und CPU-Gameworks...
 
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AW: Wegen schlechter Zahlen: AMD erwägt angeblich Aufspaltung des Unternehmens

eine aufspaltung beider geschäftsbereiche ist die beste idee seiten langem. man kämpft nicht gegen zwei gegner auf einmal.
Inwiefern löst das das Problem, im jeweiligen Markt der Underdog zu sein und als Bereich für sich genommen in jeder Hinsicht weniger schlagkräftig zu sein?

Kurzfristig helfen würde vielleicht eine Finanzspritze in Form eines Verkaufs der GPU-Sparte.
Dann hat man einen reinen CPU-Zweikampf mit Intel, ohne ein weiteres Standbein zu haben. Das wiederum ist aus unzähligen Gründen zum Scheitern verurteilt.

Meiner Meinung nach sind die Gerüchte nicht sehr nahe an der Wahrheit, zumindest nicht das Szenario, dass man die GPU-Sparte abstösst.
 
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Ich zumindest bezweifel sehr stark, das sie erst bei Bestellung mit dem Zusammenbau anfangen. Dann wäre die Lieferbarkeit selbigem ja komplett vom Bestand einzelner Komponenten abhängig. Außerdem würde es ja bis zu 2 Wochen dauern, bis ich den Kasten erst habe. Zusammenbau, Versand zu Computec, Benchparcour, Versand zurück zu Alternate, Versand an mich. Bei Alternate werden die Geräte aber als sofort verfügbar oder 2 Tage angezeigt. Die bauen die Kisten also wirklich auf Vorrat zusammen.


Es geht ja auch nicht um "Mehraufwand", sondern das der Aufwand überhaupt gemacht wird. Der Preis muss so niedrig wie möglich bleiben und es darf nichts im Lager liegenbleiben. Jeder nicht verkaufte Rechner ist totes Kapital und muss durch andere Systeme mitfinaziert werden.



Der PC-Laden in meiner alten Stadt hat beide Varianten gehabt. Die gängigen, meist nachgefragten Modelle (Office-Gurken sowie Angebot-PC und 2-3 beliebte Gaming-Kisten mit i5 & 770er usw) waren zusammengebaut (konnten aber je nach Wunsch&Lagerbestand verändert werden OHNE Aufpreis). Seltene Konfigurationen wie z.B. highend mit Gehäusen über 100€, zusätzlichen Lüftern und guten Kühllösungen wurde erst nach Auftrag in 1-2 Werktagen zusammengebaut, 1 Tag noch fürs testen und konfigurieren. Der Aufwand wird sowieso betrieben und es wird nicht mal extra was verlangt im Shop dafür. Die Preise sind halt 5% höher als online, dafür bietet der Shop alles ab 50€ Versandkostenfrei und der Service ist gut, deswegen kaufen die Leute da obwohl das etwas mehr kostet.

Und auch aus dem Shop weiß ich, AMD geht sehr sehr schlecht. Office - jeder nimmt da den i3, obwohl AMD genug Leistung und gute Preise bietet in dem Bereich. Gaming - vll 10% aller Systeme haben eine AMD-CPU, 25% eine AMD-GPU (viele davon sind Angebote, die über den Preis durchgedrückt werden, hauptsächlich um das Lager aufzuräumen). Die Verkäufer, die ich auch privat kenne, haben praktisch alle Intel & Nvidia-Kisten und selbst im Showroom im Laden stehen 99% Zusammenstellungen mit grün/blauem Inhalt. Auch alle Plakate und sonstige Werbung ist AMD-frei. Im Sortiment haben sie eigentlich die gängigsten AMD-Sachen rumliegen, bis highend, aber das Zeug sammelt Staub und wird immer weniger.


Obwohl AMD selbst bestätigt, nichts derartiges zu planen (weiß man nie, sind halt immer Gerüchte und auch eine Firma muss nicht sagen was sie intern überlegt!), glaub ich nicht an eine Spaltung. Die Bereiche sind zu sehr verzweigt, die kann man nicht sauber trennen.

Was man aber nicht ignorieren kann: AMD macht Verlust und zwar ordentlich und das schon länger. Selbst wenn da Reserven sind, müssen sie irgendwann schrumpfen, Leute entlassen und auf Kurzarbeit umstellen oder sie gehen pleite und werden von jemandem weit unter Wert gekauft. Ich denke mal sie haben genug Geld um auch bei miesen GPU-Verkäufen bis zum Zen-release zu überstehen, aber wenn auch dieser mager läuft? Dann sitzen die auf dem trockenen und haben kein Geld für weitere Entwicklungen mehr.
 
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Das ist ja das seltsame. Die AMD APU Kisten gehen im Officebereich bei uns weg wie blöde. Da will keiner den i3 oder Pentium. Dabei kostet der Pentium-PC nur 30 € mehr. Wir werben und informieren die Kunden aber auch ausgewogen. Und bisher hat sich kein Kunde über die AMD Kisten beschwert. Selbst der Sempron Quad-Core ging gut (AM1).
 
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Das ist ja das seltsame. Die AMD APU Kisten gehen im Officebereich bei uns weg wie blöde. Da will keiner den i3 oder Pentium. Dabei kostet der Pentium-PC nur 30 € mehr. Wir werben und informieren die Kunden aber auch ausgewogen. Und bisher hat sich kein Kunde über die AMD Kisten beschwert. Selbst der Sempron Quad-Core ging gut (AM1).

Du bist etwas weit weg, so ziemlich auf der anderen Seite von Deutschland (wenn der Ort stimmt^^).
Hier im Osten regiert Intel in den Shops und bei den Kunden sowieso.
Das liegt unter anderem daran, das die Verkäufer selbst damit gut fahren und es entsprechend bevorzugen. Selbst die Platzierung im Shop ist so, das AMD versteckt ist, Nvidia dafür gleich einen anspringt. Und die Kunden, die es mittlerweile gewohnt sind überall "Intel inside" und Nvidia-Logos zu sehen. Marketing ist da halt stark. Obwohl die Intel-Kisten schon etwas mehr kosten, fliegen die hier weg, da werden locker mal 10 Stück und mehr bestellt.

Ich baue auch nur noch Intel&Nvidia-Systeme zusammen. Nur ein paar Ausnahmen gab es, dauerpleite-Stundenten die zocken wollen, aber i5 (K-Modell) und gute GPU nicht ins Budget zu kriegen sind, selbst wenn man den Rest absolut minimal berechnet. Bei denen musste ich auf AMD gehen, weil sonst ein Z-Board und der i5 das halbe Budget gefressen hätten.

Ein weiterer "Punkt" sind Youtuber. Die ganzen großen Kanäle. Alle fahren sie mit highend Intel & Nvidia, AMD setzt keiner an. 9/10 Videos mittlerweile zeigen keine verbauten oder benutzten AMD-Hardware mehr. Die Teile werden natürlich getestet, aber auch da, auf eine AMD-Karte kommen 5-6 von Nvidia. Das hat einen ordentlichen Einfluss - auch wenn es nicht als Marketing zählt, so erreichen Intel und Nvidia sehr viele Leute und "bezahlen" das mit review-samples. Die einzige Ausnahme die mir da auf Youtube einfällt, wäre Tek Syndicate - die lieben Sapphire und Pistol benutzt ein AMD-System, obwohl sie die Möglichkeit hätten was stärkeres auf Intel&Nvidia-Basis aufzubauen.
 
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Ich wäre eindeutig für eine Aufspaltung. ATI hat damals einen viel besseres Job mit ihren Grafikkarten gemacht als das AMD heute auch nur im Ansatz dazu in der Lage ist. Unvergessen ist die 9800 pro und auch die AMD Prozessoren FX usw. waren WESENTLICH besser als die Krüppel die man heute von ihnen sieht. Die Fusion von zwei großen Unternehmen führt nach meinem empfinden immer zu etwas Negativem. Blizzard und Activision braucht man nur Diablo 3, die neuesten WoW Erweiterungen und auch SC2 erwähnen, Square Enix hat die Final Fanatasy Serie auf dem Gewissen... und dann auch noch die oben genannte Fusion führte eben zu dem was man heute sieht: Stillstand im CPU Bereich und schleppende Entwicklung im Grafik Sektor.
 
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Wäre AMD tatsächlich, ich meine wirklich, mal gefährdet, (was sich meist Jahre im Voraus ausmachen lässt),

Schon richtig. Äh, wie lange geht es AMD schon schlecht?

hätten Microsoft, Sony, Apple, EA usw. wohl kaum langfristig in AMD investiert bzw. so enge Partnerschaften eingegangen.

Und wäre es undenkbar, dass diese enge Partnerschaft eine Klausel beinhaltet, nach der die Partner die
entsprechenden Chips auch nach AMDs Ableben weiter von GloFo beziehen dürfen?
 
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Wozu eigentlich noch über eine Aufspaltung disskutieren, wenn AMD diese Gerüchte längst dementiert hat?

Womöglich würde es ja etwas bringen, wer weiß? Es könnte aber genau so gut in die Hose gehen. Wenn sich AMD wirklich aus der Abwärtsspirale befreien will, wird das sowieso ein ganz schöner Kraftakt. Macht man weiter wie bisher, stehen immer weniger finanzielle Mittel zur Verfügung und es wird immer schwerer sich zu befreien.

Es mag Punkte geben, da kann AMD einfach aufgrund geringer finanzieller Möglichkeiten wenig ändern, z.B. mal Tonga als Basis für weitere Entwicklungen zu nutzen um günstigere Chips für die Bereiche unterhalb der 390(X) anbieten zu können. Da für AMD eigentlich jeder Cent an Profit zählt, wäre das ein nötiger Schritt um Produktionskosten zu senken.

Dafür kann AMD aber im Bereich Spieleentwicklung etwas tun. Wenn mehr Spiele auf AMD-Features setzen, kaufen sich vielleicht auch mehr Leute wieder eine AMD-Grafikkarte. Dazu gehört natürlich auch, dass diese Leute das AMD-Logo so oft wie möglich unter die Nase gerieben bekommen. Dann müssen wir Gamer auch nicht so oft über nVidia's Gameworks stöhnen.

Aber was soll's, ist ja nur meine bescheidene Meinung dazu. Ich hoffe jeden Falls, dass AMD irgendwie aus der Dauerkrise rauskommt und wieder an alte Erfolge anknüpfen kann, wie auch immer sie das anstellen. Ich denke jeden Falls, dass nicht nur die Hardware entscheidend ist, sondern auch solche Dinge wie der Bekanntheitsgrad, wie oft AMD-Logos in Werbung, auf Spielen oder Sonstwo auftauchen, dass auch solche Kleinigkeiten wie die Treiberarbeit und Dergleichen wichtig sind für die Außenwirkung und Reputation des Unternehmens. Und ich glaube auch, dass AMD ein wenig die Härte und Kaltschnäutzigkeit im Konkurrenzkampf mit nVidia und Intel fehlt. So mancher hier mag zwar glauben, dass die eher freundlich-offene Haltung AMD's ein Plus bei der Community sei, aber ich wiederhole mich da gerne - Solidarität zahlt keine Gehälter oder Rechnungen.
Auch wenn mich einige missverstehen: Ich wünsche AMD nur das Beste und ich wünsche mir vor allem, dass Intel und nVidia keine 70%-Marktanteile mehr beanspruchen können.
 
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Irgendwas muss im Falle von Nintendo, Sony und MS mit seinen SoCs besser gemacht haben als all die anderen.

Die Vermutung war lange Zeit: Nicht besser, sondern billiger. Und wenn ich mir die letzten Quartalszahlen AMD im Vergleich zu den enormen Stückzahlen von X1 und PS4 angucke, dann glaube ich es Nvidia wieder, dass sie den Deal wegen der quasi nicht erfüllbaren Preisvorstellungen Sonys haben ziehen lassen.


Der reine Chip-Preis für den GK110 war irgendwas mit 80$.
Wenn man das in Relation zu den Kartenpreisen von Nvidia setzt, bleibt da sehr viel hängen...
Ich schaue mir gerne die Umsatzerlöse der Firmen an. Da steht Nvidia für 2014 z.B. mit 10,65%. NVIDIA Bilanz GuV | Kennzahlen | Umsatz | Gewinn | finanzen.net
Bedeutet einen Reingewinn von ca. 53€ netto für eine Grafikkarte, die hier für einen Preis von 595€ (brutto) in den Einzelhandel geht. Ist natürlich auch Milchmädchen, da höhere Spannen bei Highend. Aber insgesamt läufts darauf hinaus.

Äh, Leute: Nvidia ist ein GPU-Hersteller. Keine Grafikkartenhersteller. An PCB, Spannungswandlern und RAM verdienen keinen einzigen Cent. Genausowenig an den Gewinnmargen, die Kartenhersteller und Händler drauf schlagen, um ihren eigenen Laden und die ganze Vermarktung zu finanzieren, von Steuern ganz zu schweigen. Wer will kann ja mal die Preise diverser 2-/4- und 4-/8-GiB-Varianten vergleichen und sich überlegen, wieviel des Endpreises eigentlich an Nvidia/AMD geht, wenn zweimal so viel Speicherchips auf gleichem PCB bei gleicher GPU schon einen so großen Preisunterschied machen.
Wenn Nvidia für den GK110 auf einer 780ti mehr als 130-150 $ bekommen hat, würde mich das sehr wundern. Wenn sie ihrerseits 80 $ dafür bei TSMC lassen mussten, dann kann man sich ja vorstellen, was bei Hawaii los war, der vielleicht 5$ weniger in der Fertigung kostet, aber vermutlich 40-50$ günstiger an die Grafikkartenhersteller gehen wird.
Und das sind noch die Chips mit den hohen Margen. Im Mittelklasse-Volumenmarkt wird AMD sicherlich einige Chips am Markt haben, an denen sie nur niedrige einstellige Beträge verdienen, wenn überhaupt. Und davon muss dann die Entwicklung refinanziert werden...


hm also wenn amd die Apu's mit Hbm kombinieren, werden kompakt PC's noch kompakter, Auf dem Mainboard könnten dann sogar die Ram bausteine wegfallen, Okay es wäre blöd, da man nicht mehr die modbarkeit hat, aber man sparrt sich sehr viel platz.
Cpu, Gpu und speicher auf einem interposer, auf dem mainboard müsste nur noch die Spannungsversorgung und die anschlüsse ...
einsteiger/Mainstream leistung in annähernder rasperry Pi größe :ugly: ?

Du vergisst den Strom- und Kühlungsbedarf
=> PS4/X1 Leistung in annähernder PS4/X1 Größe.
Mit PS4/X1-Aufrüstbarket/-Flexibilität
 
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Wenn die tatsæchlich irgendwann mal aufgespalten werden sollten, dann doch sicher nur, um Teile besser verkaufen zu können, die dann hinterher idealerweise aufblühen. Wenn man sich etwa eine Abspaltung und endgültige Einstellung der CPU-Sparte vorstellt bei Übernahme des Rests etwa durch Intel, würde manchem wohl schnell der Spott im Hals stecken bleiben und der eine oder andere Troll in sein Lieblingssteinkissen, wahlweise Holz-GraKa beißen. Kernenergie? Eher nicht. Aber arctic island Anfang 2016 mit Intel-Fertigungsprozess hätte z.B. Charme. :-)
Oder herstellerpartnerexklusives und undokumentiertes Intelgrafik- und CPU-Gameworks...

Ich wünsche mir ja auch, dass AMD wieder mal auf die Beine kommt. ;)

Nur werden Sie es nur über den Grafikkartensektor schaffen,

dass Problem ist nur, Sie schaffen es nicht, diese guten Produkte ordentlich zu vermarkten.;)

Da ist soviel Kohle versenkt worden, wer investiert denn noch in ein Fass ohne Boden?
 
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