Was ist gut am Menschen?

Das ist ein Snapshot vom Video bei 3:42, da ist eindeutig zu sehen, dass es sich bei dem rot eingekreisten Objekt um ein Gewehr handelt, aufgrund der Magazin-Form aller Wahrscheinlichkeit nach eine AK47.

Schön das Bilder eben doch lügen können!

Beide Typen tragen etwas, der linke und der rechte. Kurz nach deinem Snapshot drückt der linke dem rechten seinen Gegenstand in die Hand. Der fummelt dann dran rum und hat plötzlich EINEN etwa 1,5m hohen Gegenstand in der Hand.

Interessante AK47:schief:


Auch die Person,die links von ihm läuft trägt ein Gewehr bei sich. Das ist ganz klar erkennbar. Da die beiden Journalisten ihre Kameras hinter der Schulter trugen (wie man es üblicherweise mit Gewehren macht) und nicht vor der Brust (wie man es normalerweise mit Kameras macht) vermuteten die Kampfpiloten, dass es sich bei den Kameras ebenfalls um Gewehre handelt. Leider ein fataler Irrtum, aber mit gezieltem Mord oder gar Kriegsverbrechen hat das alles trotzdem nichts zu tun. Es war einfach ein Unglück.
Du hast offenbar keine Ahnung von Cameras:schief:
Weißt du wie schwer eine professionelle Cam mit riesen Objektiv ist? Die trägt kein Fotograf um den Hals, sondern jeder um die Schulter.


Und genau das Unterscheidet nunmal den Menschen von den Tieren. Der Mensch tut Dinge auch ohne grundsätzliche Notwendigkeit, einfach weil es ihm spaß macht. Daran ist absolut nichts verwerflich.
Es ist nicht verwerflich, ohne Notwendigkeit zu morden??? Interessante Moral:daumen2::daumen2::daumen2:

Das einzig verwerfliche ist, wie in vielen Regionen der Welt das Schlachtvieh gehalten und getötet wird.
Vielen Regionen? WELTWEIT, damit ihr ***** Fleischfresser eure Gaumenfreuden habt, Pfui Daibel!

Aus diesem Grund habe ich mich z.B. schon lange vor dem Verbot von Käfighaltung von Hühnern dafür entschieden nur Eier von freilandgehaltenen Hühnern zu kaufen. Aber ich würde trotzdem nie auf die Idee kommen, keine Eier mehr zu konsumieren nur weil es Idioten gibt, die die armen Hühner in Legebatterien und ekelhaftesten Umständen halten.
Klar, den Hühnern in Freilandhaltung geht es ja auch total gut:schief:
Unnötige Tierquälerei ist es trotzdem, ob nur Käfig, Boden oder Freilandhaltung.

Aber das Verbot der Käfighaltung in Deutschland zeigt mir doch z.B., dass wir uns da auf dem richtigen Weg befinden, und solche Missstände nach und nach versuchen abzuschaffen.
Wenns mal so wäre wärs schön.

Und um mal wieder zum Thema zu kommen. Ein Zitat, müsste ich raussuchen von wem das ist:
Solange es Schlachthöfe gibt, wird es Schlachtfelder geben.

Der moderne Mensch macht fast alles falsch, und kaum was richtig. Damit eindeutig Flop!
Alleine die Tatsache, wie wir die Tiere behandeln ist Flop.
 
WELTWEIT, damit ihr ***** Fleischfresser eure Gaumenfreuden habt, Pfui Daibel!
Mit solchen Aussagen stellst du dich und deine Argumentation nur selbst ins Abseits. Ich akzeptiere deinen Lebensstil, dann kann ich auch das gleiche von dir erwarten. Und nein, ich bin kein Fleischfresser, sondern ein Fleischesser. Ich benutze dazu in der Regel ganz gesittet Messer und Gabel.

Meiner Meinung nach haben persönliche Anfeindungen hier aber sowieso nichts zu suchen, und diese leidigen Missionierungsversuche von Vegetariern/Veganern schon gar nicht, das ist nun wirklich off Topic. Wenn du mit mir weiter über dieses Thema diskutieren möchtest kannst du mir gern ne PN schicken.

@Topic:

Ich halte den Menschen nach wie vor nicht für grundsätzlich schlecht. Er hat sich seine Probleme durch seine explosionsartige Vermehrung zusammen mit dem immensen Bedarfsanstieg nur leider in viel zu großem Ausmaß selbst gemacht. Es ist nun an den kommenden Generationen (auch meine mit eingeschlossen) dieser Probleme Herr zu werden. Imho wird auf diesen Gebieten auch zunehmend gearbeitet, klar, man könnte noch mehr tun, aber solang es sich finanziell nicht lohnt finden sich dafür nunmal keine Investoren. Wo es sich lohnt wird schon viel gemacht.
 
Daraus ergibt sich zwangsläufig, dass die Stiftungen, von denen man etwas merkt, Kontakte zu ""rockefeller und co"" haben. Sehr viele davon betreiben aber keine Öffentlichkeitsarbeit für die Industrie, selbst große Sponsoren erscheinen oft weder bei Aktivitäten der Stiftung noch in Berichterstattungen über diese.

diese industriellen interessenten werden natürlich einen teufel tun in den vordergrund zu rücken, sodass für jedermann ihr m.M.n. gewaltiger Einfluß zum Vorschein kommt.

In der Mehrheit sind sie auch nicht wirklich das, was man als "seriös", "zuverlässig" und "an der Wahrheit interessiert" bezeichnen würde. "Blutdürstig" und "sensationsgeil" fallen einem bei "RTL II News"&Co eher ein. Und selbst öffentlich rechtliche Nachrichtenformate, die gemeinhin noch als am hochwertigsten gelten, suhlen sich bekanntermaßen (Killerspiele@frontal21) gerne mal im Dreck.

Über die Qualität vom TV brauchen wir uns hier nicht zu streiten. Die ist vermutlich überall auf der Welt stark schwankend mit teilweise bösartigen Auswüchsen.

Das ist im Ausland nicht anders, eher im Gegenteil - entsprechend vorsichtig und kritisch muss man selbst bei solchen Videos sein. Ehrlich gesagt hab ich aber noch nie jemanden eine Nachrichtensendung auf YT verlinken sehen, um seine Stellung zu untermauern. In der Regel wird auf Sendungen verwiesen, von denen Michael Moore was lernen könnte und für die sich ein BILD-Redakteur schämen würde.

ASR verlinkt eben doch oft auf Börsenberichte aus dem amerikanischen TV z.B.

Bei allen Vorhandenem Meinungsaustausch im Internet mit all seinen Höhen und Tiefen seh ich doch zumindest einen Grundpfeiler der Demokratie: nähmlich freie Meinungsäußerung. Nicht selten können solche Disskusionen oder selbstgemachte YT-Videos eben doch lehrreich sein.(man muss ja nicht sofort alles glauben. man kann ja selbst bestimmte sachen nachprüfen wenn sie einem zu abstrakt erscheinen.) m.M.n.!

n
hornsteak irgendwer
Im Falle Dubais muss zudem ganz klar sagen: Ehe die Schäden, die ihre Bauprojekte verursachen, mit versenkten Bussen kompensiert haben, gibt es weltweit keinen ÖPNV mehr

was den groß für schäden? da ist doch kaum natur außer wüste!?

Ich sagte damit, dass (quasi?) kein Wissenschaftler mehr Untersuchungsergebnisse veröffentlicht, die besagen, dass die Klimaerwärmung nicht von Menschen verursacht ist.
Das kein Wissenschaftler mehr Untersuchungsergebnisse veröffentlicht, die bestreiten, dass es einen Klimawandel gibt, hätte ich aber vermutlich mit gleicher Sicherheit sagen können - denn das ist ebenfalls Fakt.

1. neue ergebnisse vorzulegen fällt auch schwer, da die meisten fakten diesbezüglich ja zur auswertung fertig- bereits auf dem tisch liegen. offenbar findet sich da nur mehr interpretationsspielraum als vor allem von den befürwortern der antrophogenen treibhauseffekt- theorie zuerst angenommen, was im nachhinein von selbigen aber kaum einer mehr wahrhaben möchte.

2. Dass ist korrekt! Es herscht ein großer Konsens darüber das ein klimawandel stattfindet. die meinungen gehen aber außeinander ob es jetzt wärmer oder kälter wird und warum überhaupt.

Back@Topic:D:

auch wenn ruyven dass zum Beispiel alles etwas pessimistischer sieht als ich, so glaube ich doch dass die menschheit nicht von natur aus bösartig ist. ich denke die masse der menschen wird von einer minderheit aus egoistischen antriebsgründen dahin gelenkt. mit viel hoffnung etwas glück und nem funken verstand könnte sich in zukunft aber eben doch noch alles zum guten richten. von daher, ganz klar: Die menschheit ist Top!:P
 
Und genau das Unterscheidet nunmal den Menschen von den Tieren. Der Mensch tut Dinge auch ohne grundsätzliche Notwendigkeit, einfach weil es ihm spaß macht. Daran ist absolut nichts verwerflich.

Also ist es deiner Meinung nach kein bisschen Verwerflich, ein Tier ohne große Notwendingkeit zu töten, es seinem einzigen Leben zu berauben, als wenn man eine Kerze auspustet? Wenn du das meinst, dann fehlen mir an dieser Stelle wirklich die Worte ...

Das einzig verwerfliche ist, wie in vielen Regionen der Welt das Schlachtvieh gehalten und getötet wird.

Nein, das ist eindeutig nicht das einzige, was schlimm ist an der ganzen Sache. Natürlich ist das in erster Linie schlimm, aber es ist noch viel schlimmer, was der Mensch aus dem Privileg, viel Fleisch essen zu können macht. Es wird ja gerne als Argument genommen, dass man jeden Tag Fleisch essen muss, um nicht irgendwann umzufallen oder sowas.

Aber früher gab es nur am Wochende Fleisch, wenn überhaupt. Die Menschen mussten sehr viel größere Arbeit jeden Tag verrichten, als wir in einer ganzen Woche. Und sie lebten ihr Leben.

In fast allem, was man fertig im Supermarkt kaufen kann, ist Fleisch. In fast allem, was man zu Hause kocht, ist Fleisch. Wir essen es, weil es uns schmeckt, und dabei denken wir kaum daran, dass jeden tausende Leben erlischen, damit wir essen können. Aber wir müssen das gar nicht, am Wochenende reicht vollkommen, das hat schon die Vergangenheit gezeigt.

Aus diesem Grund habe ich mich z.B. schon lange vor dem Verbot von Käfighaltung von Hühnern dafür entschieden nur Eier von freilandgehaltenen Hühnern zu kaufen.


Das ist doch gut.


Aber das Verbot der Käfighaltung in Deutschland zeigt mir doch z.B., dass wir uns da auf dem richtigen Weg befinden, und solche Missstände nach und nach versuchen abzuschaffen.

Sehr richtig, aber leider ist das nicht überall der Fall.

Doch auch die Kleingruppenhaltung, die jetzt die Käfighaltung ersetzt, wird von Tierschützern stark kritisiert. Die Tiere haben im Endeffekt nicht mehr Platz. es herrschen ähnlich schlimme Bedingungen.
 
auch wenn ruyven dass zum Beispiel alles etwas pessimistischer sieht als ich, so glaube ich doch dass die menschheit nicht von natur aus bösartig ist. ich denke die masse der menschen wird von einer minderheit aus egoistischen antriebsgründen dahin gelenkt. mit viel hoffnung etwas glück und nem funken verstand könnte sich in zukunft aber eben doch noch alles zum guten richten. von daher, ganz klar: Die menschheit ist Top!:P
Neid, Wut, Gier, Egoismus bzw. unsere ganzen negativen Gefühle sind der Grund warum der Mensch sich zu echt grausamen Taten hinreißen lässt. Ob diese Gefühle nun selbsterhaltungstrieb oder einfach nur blanke bosheit sind, darüber könnte man bis in alle ewigkeit diskutieren. Fakt ist der Mensch kann extrem grausam sein zu anderen Lebewesen, zu seines gleichen, und zu unserem Planeten bzw. der Natur. Aber kann man nicht alle Menschen über einen Kamm scheren z.b. gibt auch Menschen die sich freiwillig für ihre Mitmenschen, Tiere, und die erhaltung der Natur einsetzten. Der Mensch hat die Intelligenz und die Mittel die Welt wieder zu säubern und wieder in ein Paradies zu verwandeln, in friedlicher co-existenz mit der Natur und seines gleichen zu leben. Das Problem ist bloß, das wir diese Intelligenz und Mittel nicht nutzen. Anstatt Geld in Waffen und Umweltschädliche Kraftstoffe zu investieren, wären investitionen in besseren Umweltschutz (erneuerbare natürliche Energie) schon mal ein guter Anfang. Aber solange ein paar alte gierige egoistische Männer und Frauen in Anzügen an der Macht sind, bleibt sowas eine Utopie. (Siehe nur Merkel und die Atomkraft)
 
Mensch :)

YouTube - Herbert Grönemeyer - Mensch (lyrics)

Der Mensch macht vieles falsch und es gibt viel Elend auf dieser Welt. Alle 3 Sekunden stirbt ein Kind den Hungertod, es gibt Tierversuchslabore in denen täglich Tiere auf bestialische Weise gequält werden, Massentierschlachtungen, Endlagerungen von Atommüll der selbst noch in Millionen Jahren gefährliche Strahlung abgeben wird, Industrieanlagen bzw Maschienen die täglich viele Schadstoffe in die Umwelt pusten, Urwaldrohdungen, Ölpestilenzen, Verbrechen en Masse, mehr oder weniger legale Folterungsanlagen (Guantanamo, Supermax Gefängnisstandard der weissen Folter), Kriege usw.

Das ist alles ziemlich traurig, aber niemand hat behauptet dass das Leben fair oder leicht ist. Es ist ein Kampf ums Überleben und Mitleid nur bedingt angemessen.

Ich hoffe, dass die Menschheit irgendwann erwachsen wird und Mittel und Wege findet ohne schädliche und moralisch verwerfliche Handlungen zu überleben.
 
diese industriellen interessenten werden natürlich einen teufel tun in den vordergrund zu rücken, sodass für jedermann ihr m.M.n. gewaltiger Einfluß zum Vorschein kommt.

Solange der Einfluss in diesem Fall positiv ist (und das gemeinschaftsschädliche Stiftungen gibt es doch eher nicht ;) ), ist es mir ehrlich gesagt egal, ob jemand ganz groß oder nur ganz klein dran schreibt, dass er dafür verantwortlich ist.

Bei allen Vorhandenem Meinungsaustausch im Internet mit all seinen Höhen und Tiefen seh ich doch zumindest einen Grundpfeiler der Demokratie: nähmlich freie Meinungsäußerung. Nicht selten können solche Disskusionen oder selbstgemachte YT-Videos eben doch lehrreich sein.(man muss ja nicht sofort alles glauben. man kann ja selbst bestimmte sachen nachprüfen wenn sie einem zu abstrakt erscheinen.) m.M.n.!

Den freien Meinungsaustausch sehe ich ebenfalls sehr positiv (auch wenn es einige Leute hier im Forum übertreiben müssen :ugly: ), aber ich sehe leider auch, dass nur sehr, sehr wenige Leute die Aussagen aus solchen Videos nachprüfen - eben gerade, weil sie nicht abstrakt erscheinen. Denn es ist unglaublich leicht, Filme so zu zusammenzuschneiden, dass sie die eigene Aussage unterstützen und viele Leute nehmen alles, wozu es ein Bild gibt, als reine Wahrheit auf.
Beispiel:
In Zusammenhang mit der unsäglichen 9/11 Diskussion wurde hier mal ein YT-Beitrag verlinkt, der einen uralten Crashtest mit einem Flugzeug zeigt. Dies wird absichtlich in eine Reihe von Pfählen geleitet, der Videoschnipsel zeigt das Auftreffen der Tragfläche auf einen dieser Pfähle und wieder dieser offensichtlich unbeeinflusst das erste Drittel der Tragfläche geradezu durchschneidet. Argumentation des YT-Videos: Flugzeuge sind so labil, die können unmöglich die Außenwand des WTC durchschlagen haben. Dass in Bezug auf die restlose Vernichtung von Flugzeugen bei Kollisionen mit z.B. Pentagons andere Argumente gebraucht wurden und eine Propellermaschiene aus den 50er Jahren nicht wirklich vergleichbar ist, hat denjenigen, der dieses Video zitiert hat, offensichtlich nicht gestört - er fand es überzeugend.
Noch schwerwiegender ist aber die Intention desjenigen, der das Video erstellt hat. Denn in den Originalaufnahmen geht der Film noch weiter. Abgeschnitten wurde er genau in dem Moment, in dem der Tragflügel bis zum Holm -dem einzigen stabilen Teil in einem Flügel- aufgeschlitzt ist. Im nächsten Moment schlägt der Holm auf den Pfahl und knickt ihn um wie ein Streichholz.
Es wurde also ganz bewusst ein Video zur Unterstützung einer Aussage verwendet, dass eigentlich die genau gegenteilige Aussage macht und zudem nicht anwendbar ist. Und die Leuten glauben dem Zusammenschnitt, weil sie "es sehen".
Und das ganze betrifft nicht nur Videos: Wie "Climagate" gezeigt hat, kann man auch E-Mails wunderschön aus dem Zusammenhang reißen (bzw. einfach ohne diesen leaken) und darauf eine Verschwörungstheorie von globalem Ausmaße aufbauen.
Und sich über eine riesige Schar von Anhängern freuen.

Diese Form der Meinungsmanipulation ist in ihren Auswirkungen imho genauso bedeutend wenn nicht sogar schwerwiegender, wie der Informationsmangel in der Zeit vor dem Internet - und damit ein Element, dass wirkungsvoll verhindert, dass die Menschheit als Masse sich der Probleme bewusst wird. (um mal wieder zum Thema zurückzukehren)
Denn es gibt immer irgendwo irgendjemanden mit anderer Meinung, dem Fakten einfach egal sind und der sich für Lügen nicht zu fein ist. Das Internet gibt diesem Individuum die Möglichkeit, sein Märchen weltweit zu verbreiten und da es heutzutage oft schon ausreicht, "nicht mainstream" zu sein (weil das wär ja uncool), findet man auch mit sehr schlecht belegbaren Thesen sehr leicht Anhänger.

Seriöse Beiträge dagegen scheinen es manchmal schwer zu haben.
(Preisfrage: Wer hat sich sowas wie Zeitgeist angesehen, wer die Filmchen von wonderingmind42, deren Aussagen zur Arbeitsweise von Wissenschaft imho weiterhin eine Belehrung für einige Diskussionsteilnehmer sein dürfte? Eben. Show zieht Leute, Youtube gehört den gleichen Mechanismen wie Privatfernsehen - und nur ohne das letzte bißchen Anstand)


offtopic
was den groß für schäden? da ist doch kaum natur außer wüste!?

Preisfrage: Was findet man in tropischen Meeren typischerweise?
Sämtliche Randmeere des indischen Ozeans sind ein Paradies, was Fisch- und Korallenreichtum angeht. Solange, bis jemand der Meinung ist, das Wasser über Jahre mittels einer Großbaustelle zu verschlammen oder gar Millionen m³ Sand von a nach b zu pumpen, weil Inseln in Palmenform einfach cooler sind, als auf Festland zu bauen. (und Energieverbrauch ist ja sowieso egal)

1. neue ergebnisse vorzulegen fällt auch schwer, da die meisten fakten diesbezüglich ja zur auswertung fertig- bereits auf dem tisch liegen. offenbar findet sich da nur mehr interpretationsspielraum als vor allem von den befürwortern der antrophogenen treibhauseffekt- theorie zuerst angenommen, was im nachhinein von selbigen aber kaum einer mehr wahrhaben möchte.

Ooch, es kommen ständig neue Fakten auf den Tisch. Neue Eiskerne, feiner auflösende Klimamodelle oder auch schlichtweg die reale Temperatur und Spurengasentwicklung, anhand der man mitlerweile Vorhersagen aus der Vergangenheit messen kann. (Ergebniss: waren größtenteils zu optimistisch)
Interpretationsspielraum dagegen findet sich bei den klimatologischen Grundlagen quasi gar nicht, erst recht nicht zugunsten eines natürlichen Klimawandels: Bis auf weiteres ist eher fraglich, wohin eine nenneswerte Menge CO2 verschwindet, dass der Mensch zwar nachweislich erzeugt, das sich aber weder in der Athmosphäre anreichert noch über uns bekannte Mechanismen im Ozean eingelagert wird.

2. Dass ist korrekt! Es herscht ein großer Konsens darüber das ein klimawandel stattfindet. die meinungen gehen aber außeinander ob es jetzt wärmer oder kälter wird und warum überhaupt.

Zeig mir ein wissenschaftliches Paper der letzten 10 Jahre, dass eine Klimaerkaltung vorhersagt.
Solche Hirngespinste hatten einige wenige Forscher in den 70ern (Und Journalisten haben auch damals eine riesen Story draus gemacht), als die Kenntnisse noch sehr viel lückenhafter waren - und selbst die stießen nicht gerade auf breiten Konsens.


Endlagerungen von Atommüll

Um das nochmal in aller Klarheit zu sagen: Entgegen dem, was heute (X3 :ugly: ) gezeigte Interviews zu folge viele Abgeordneten der Regierungsparteien glauben, gibt es weltweit nicht ein einziges funktionierendes Endlager für Atommüll. Das afaik weltweit am weitesten vorrangetriebene Projekt nennt sich "Asse". Das zweite müsste "Schacht Konrad" sein und eines der größten Milliardengräber, das man bislang noch nicht von einem unzureichenden Hohlraum in eine tickende Zeitbombe verwandelt hat, ist "Gorleben". Frankreich, Schweden und England arbeiten weiterhin an Versuchsprojekten, die überhaupt erstmal die geologischen und chemischen Bedingungen abgrenzen sollen (Wobei die französische "Lösung" z.B. davon ausgeht, dass die Metallcontainer beim Ablauf nach Plan nicht nenneswert über einem Jahrhundert dicht bleiben würden, wärend die schwedische Lösung wesentlich mehr Kupfer denn Atommüll einlagert) und in den USA wurde afaik das ganze Projekt angehalten, nachdem -ähnlich wie in Gorleben- klar wurde, dass die bisherigen Kriterien in erster Linie nicht naturwissenschaftlicher Natur waren.


@all: Da Offtopic hier langsam überhand nimmt, weise ich ausdrücklich daraufhin, dass alle Posts, die sich gar nicht mit dem grundsätzlichen Thema dieses Threads auseinandersetzen, gelöscht und geahndet werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Tja, was ist gut am Menschen.
In der heutigen Zeit eigentlich nichts mehr.

Zitat aus Apocalypto:

Da saß ein Mann ganz allein in tiefer Trauer.
Und alle Tiere kamen zu ihm und sagten:" Wir wollen dich nicht so traurig sehen. Deshalb darfst du dir von uns alles wünschen, was du willst."
Der Mensch sprach:"Ich will gute Augen haben." Der Geier antwortet:"Du sollst meine haben."
Der Mensch sprach:"Ich will stark sein." Der Jagur sagte:"Du sollst so stark sein wie ich."
Dann sprach der Mensch:"Ich will die Geheimnisse der Erde kennen." Die Schlange antwortete:"Ich zeige sie dir."
Und so kamen alle Tiere an die Reihe. Und als der Mensch alles hatte, was sie geben konnten, ging er fort.
Da sprach die Eule zu den anderen Tieren:"Nun weiß der Mensch so viel und kann vieles tun... Plötzlich habe ich Angst."
Der Hirsch sagte:"Der Mensch hat alles, was er braucht. Jetzt ist er nicht mehr traurig."
Aber die Eule antwortete:"Nein.Ich sah eine Leere in dem Menschen so groß wei ein Hunger, den er nie stillen kann. Deshalb ist er traurig und will immer mehr.Er wird immer weiter nehmen und nehmen... Bis die Erde eine Tages sagt:"Es gibt mich nicht mehr, und ich habe nichts mehr zu geben."

Beschreibt das ganze ziemlich gut.
 
Klasse, ich lese hier wirklich tolle Kommentare zu dieser wirklich schwierigen Frage. Ich glaube, dass recht viele Menschen ein grobes Verständnis für die einfachen Mechanismen der Welt haben. Das Problem ist meiner Meinung nach: Moral ist für viele nicht verbindlich.
Du kannst leben auch wenn du moralisch das letzte A***loch bist. Das muss von uns mehr sanktioniert werden. Leute sagen super bittere Sachen über Ausländer, Ossis/Wessis oder HSV/St.Pauli(Hier in Hamburg) und keinen störts. Jeder weiß, dass viele (geäußerte) Meinungen der letzte Rassismusmist ist, aber halten schön still. "Man will ja keinen Ärger..."

Nein, sage ich euch! Wir müssen darüber reden. Die Idioten(viele Leute, die ich eigentich sympathisch finde) ansprechen und sie an ihre eigenen Wünsche und Träume errinnern. Das, was ich will, muss ich auch anderen gönnen.
Mittlerweile spreche ich immer mehr Leute/Freunde darauf an. Die Reaktionen sind mir ziemlich egal. Ich kann diesen Wahnsinn bloß nicht mehr ansehen und die Fresse dabei halten. Viele hören sich das sogar an.

Also, macht mit! Sprecht die Leute nett an und bietet ihnen eine geistige Alternative. Auf keinen Fall schwer kritisieren, einfach daran errinnern, dass sie diesen Mist ermöglichen durch ihre Entscheidungen bei Wahlen, Kommerz oder Kinder erziehen(ganz wichtiger Punkt). Man muss sie für die Wahrheit interessieren, dann wollen die auch. Auf die Schnauze bringt da nix. Es gibt genug "gutes" Wissen - bloß nicht genug Menschen, die dieses unterstützen.

Ihr seid offensichtlich alles schlaue Jungs - ihr/wir sind die Einzigen, die helfen können. Aber nur im Forum schreiben, ist keine Hilfe. Jeder kann jeden Tag kleine Samen sähen. Macht mit!
 
Aktuell befinden/befanden wir uns in einer kalten Periode und gehen endlich wieder in eine warme Periode über. Das hat viele Auswirkungen auf uns, z.B. höhere Ernteerträge etc. Für den Menschen ist der Klimawandel ein Segen, nichts anderes.
Dürren wirken sich eher negativ auf Ernteerträge aus. ;)
Aber als bekennender "Pessimist" (von Leuten ohne ungerechtfertigtem Optimismus als "Realist" bezeichnet und nie enttäuscht, höchstens positiv überrascht)
Komisch, dass wir da die gleiche Einstellung haben, obwohl wir doch so verschieden sind. :D
Vielen Regionen? WELTWEIT, damit ihr ***** Fleischfresser eure Gaumenfreuden habt, Pfui Daibel!
Solange du kein Veganer bist, solltest du dich mit solchen Komentaren zurück halten.
Auch wegen Vegetariern sterben Tiere, auch wenn sie sich ihre Lebensweise noch so schön reden!


Evolutionstechnisch gesehen ist der Mensch top, obwohl er sich im Moment zu einem Flop entwickelt.

Nur sehe ich da für die Erde nicht wirklich ein Problem, da sie, egal wie sehr wir sie zu Grunde richten, sich in 1-2 Millionen Jahren (ca.) wieder regenerieren wird und eine andere Art mit dem ganzen Spaß wieder von vorne anfangen kann.
 
Dürren wirken sich eher negativ auf Ernteerträge aus. ;)


Dürren ja, aber wenn man selbst in Schottland Wein und in Skandinavien Getreide anbauen kann, wirkt sich das massiv positiv auf die Bevölkerungsentwicklung aus;)

Solange du kein Veganer bist, solltest du dich mit solchen Komentaren zurück halten.
Auch wegen Vegetariern sterben Tiere, auch wenn sie sich ihre Lebensweise noch so schön reden!
Ich sags mal so, Veganer mit kleinen Ausnahmen oder unglaublich strenger Vegetarier, irgendwo dazwischen lieg ich;)

Evolutionstechnisch gesehen ist der Mensch top, obwohl er sich im Moment zu einem Flop entwickelt.
Das einzige, was uns am Leben erhält, ist unser Gehirn.
Der Mensch kann nur eine Sache wirklich gut, und das ist laufen. Wir sind perfekte Läufer, auch wenn man uns das heute nicht mehr ansieht^^
Aber in sämtlichen anderen Dingen, wie Jagen, Schwimmen, gar Fliegen, sind wir wohl den meisten anderen Tieren haushoch unterlegen. Das einzige was uns dann wieder abhebt, ist das Hirn.
Sag mal dem Löwen, wenn ihr beide voreinander steht wie Gott euch schuf, das du in der Nahrungskette über ihm stehst;) Oder dem Gorilla, dass du viel intelligenter bist und ihn deswegen jetzt aus seinem Urwald vertreiben möchtest:P

Nur sehe ich da für die Erde nicht wirklich ein Problem, da sie, egal wie sehr wir sie zu Grunde richten, sich in 1-2 Millionen Jahren (ca.) wieder regenerieren wird und eine andere Art mit dem ganzen Spaß wieder von vorne anfangen kann.
Schön wäre es, nur hat der Mensch tatsächlich das Potenzial alles zu vernichten. Das dürfte wieder mehrere hundert Millionen Jahre dauern, bis wieder kleine Tiere leben, wenn wir wirklich fertig mit der Erde sind.
 
Dürren ja, aber wenn man selbst in Schottland Wein und in Skandinavien Getreide anbauen kann, wirkt sich das massiv positiv auf die Bevölkerungsentwicklung aus;)
In Skandinavien gibt es ja auch viel Fläche zum Anbauen.
Zu blöd, dass dort noch Wald steht.

Was bringt es ausserdem bitte, dass man dort oben Getreide anbauen kann, aber der Großteil der jetzt genutzen Flächen von Dürren bedroht ist?
Und komm mir jetzt bitte nicht damit, dass man ja fast überall in Rußland auch Getreide anbauen kann.
Was passiert, wenn dort der Boden auftaut solltes du wohl wissen. ;)
Schön wäre es, nur hat der Mensch tatsächlich das Potenzial alles zu vernichten. Das dürfte wieder mehrere hundert Millionen Jahre dauern, bis wieder kleine Tiere leben, wenn wir wirklich fertig mit der Erde sind.
Wenn nach einem Vulkanausbruch Gewässer so viel Schwefel enthalten, dass nichts drin Leben kann, wundert es mich, dass nach ein paar Jahrzehnten schon wieder Fische drin schwimmen.

Die Erde war vor millionen von Jahren viel unwirtlicher als wir sie jemals hinbekommen könnten und trotzdem leben wir jetzt auf ihr.

Es wird halt seine Zeit dauern, aber egal was wir machen, sie wird sich regenerieren, nur halt ohne uns.

Ich versuche zwar, wo es geht, meinen Teil zum Umweltschutz beizutragen, aber auf meinen "Luxus" will ich nicht verzichten.
 
In Skandinavien gibt es ja auch viel Fläche zum Anbauen.
Zu blöd, dass dort noch Wald steht.

Was bringt es ausserdem bitte, dass man dort oben Getreide anbauen kann, aber der Großteil der jetzt genutzen Flächen von Dürren bedroht ist?
Und komm mir jetzt bitte nicht damit, dass man ja fast überall in Rußland auch Getreide anbauen kann.
Was passiert, wenn dort der Boden auftaut solltes du wohl wissen. ;)


Russland ist jetzt schon der drittgrößte Getreideanbauer der Welt;)
Zum Rest, also mit dem Getreide in Skandinavien etc. muss ich mich nochmal genauer belesen, ist schon Jahre her.

Wenn nach einem Vulkanausbruch Gewässer so viel Schwefel enthalten, dass nichts drin Leben kann, wundert es mich, dass nach ein paar Jahrzehnten schon wieder Fische drin schwimmen.

Die Erde war vor millionen von Jahren viel unwirtlicher als wir sie jemals hinbekommen könnten und trotzdem leben wir jetzt auf ihr.

Es wird halt seine Zeit dauern, aber egal was wir machen, sie wird sich regenerieren, nur halt ohne uns.

Ich versuche zwar, wo es geht, meinen Teil zum Umweltschutz beizutragen, aber auf meinen "Luxus" will ich nicht verzichten.

Jedes Jahr kommen etwa 6 Millionen weitere chemische Verbindungen durch Menschenhand dazu, und niemand kennt die Nebenwirkungen der Dinger.
Wir rotten uns aktuell selber aus, sogar sehr effizient.
 
Solange du kein Veganer bist, solltest du dich mit solchen Komentaren zurück halten.
Auch wegen Vegetariern sterben Tiere, auch wenn sie sich ihre Lebensweise noch so schön reden!

Die Aussage, dass Fleisch basierte Ernährung eine vielfach höhere Umweltbelastung darstellt, als rein pflanzliche, ist trotzdem haltbar.

Nur sehe ich da für die Erde nicht wirklich ein Problem, da sie, egal wie sehr wir sie zu Grunde richten, sich in 1-2 Millionen Jahren (ca.) wieder regenerieren wird und eine andere Art mit dem ganzen Spaß wieder von vorne anfangen kann.

N bissl länger wird das schon dauern, insbesondere wenn der Mensch seine aktuelle Tendenz aufrechterhalten kann. Da könnten es auch 100 Millionen Jahre werden, ehe die gleiche Artenvielfalt und Produktivität wieder erlangt wird.
Ein "Problem für die Erde" wäre auch das nicht. Abgesehen davon, das ein großer Steinklotz mit ziemlicher Sicherheit nicht denken und somit keine Probleme wahrnehmen kann, hat sie bis zur Ausdehnung der Sonne auch keine größeren.
Aber für einen Großteil des Lebens auf der Erde, insbesondere den Großteil des sogenannten höheren Lebens, ist "Aussterben" eins.


Dürren ja, aber wenn man selbst in Schottland Wein und in Skandinavien Getreide anbauen kann, wirkt sich das massiv positiv auf die Bevölkerungsentwicklung aus;)

Auf die von Schottland und Skandinavien vielleicht. Global betrachtet sind die Auswirkungen stark im negativen.
1) dauert es bei so großen Umschwüngen lange, bis man die alte Produktivität wieder erreicht hat, weil die neuen Gebiete erstmal erschlossen werden müssen. Und das beschränkt sich z.T. nicht nur auf die Technik, der Aufbau einer ordentlichen Humusschicht setzt Jahrtausende dichter Vegetation vorraus und die fehlt in den Polargebieten nunmal bislang.
2) gibt es einfach wesentlich mehr Fläche in Äquatornähe. Eine reine Verschiebung der fruchtbaren Zonen polwärts verkleinert diese.
3) brauchen Pflanzen auch Licht. Selbst mit drastisch höheren Temperaturen wirst du in Skandinavien keine 3, höchstwahrscheinlich nichtmal zwei Ernten im Jahr einholen können. Nördlich des Polarkreise dürfte es für klassische mehrjährige Nutzpflanzen ganz schlecht aussehen.
Also: Weniger Fläche, weniger Ertrag pro Fläche und eine viel zu lange Zeit und großer Aufwand, bis dieses Potential überhaupt genutzt werden kann.

Der Mensch kann nur eine Sache wirklich gut, und das ist laufen. Wir sind perfekte Läufer, auch wenn man uns das heute nicht mehr ansieht^^

Wir könnten den meisten Raubtieren nicht davonlaufen. (zugegebenermaßen gibt es wenige -afaik 1-, die das mit vergleichbaren Kletterkünsten kombinieren, was bei sperrlichem aber vorhandenen Baumbestand wohl ein echter Vorteil war)
Was Bewegung angeht, können wir imho nur eins wirklich gut: Waten. Die meisten Tiere in der Gewichtsklasse bis 80kg müssten schon in Wassertiefen von 80cm anfangen zu schwimmen und könnten das nicht lange durchhalten, wärend ein Mensch selbst beim doppelten noch kein Problem hat. Vielleicht modifizieren Flüsse deswegen so gern für schönere Überschwemmungen und arbeiten fleißig an steigenden Meeresspiegeln.

Sag mal dem Löwen, wenn ihr beide voreinander steht wie Gott euch schuf, das du in der Nahrungskette über ihm stehst;) Oder dem Gorilla, dass du viel intelligenter bist und ihn deswegen jetzt aus seinem Urwald vertreiben möchtest:P

Löwen und Gorillas stehen auch in der Körpermasse ungleich höher, brauchen also mehr Nahrungsquellen, um die gleiche Population aufrecht zu erhalten - ein Nachteil. In unserer Klasse würden sich Wildschwein, sibirische Wölfe und südeuropäische Braunbären finden (laut Wiki z.T. nur 70kg :what: ).
Denke aber, Missionarsversuche bei denen laufen ähnlich ab :ugly:

Schön wäre es, nur hat der Mensch tatsächlich das Potenzial alles zu vernichten. Das dürfte wieder mehrere hundert Millionen Jahre dauern, bis wieder kleine Tiere leben, wenn wir wirklich fertig mit der Erde sind.

Wir sind zwar gut darin, Ökosysteme zum kollabieren zu bringen - aber das nötet nicht absolut alle Arten. Ein paar drehen ja mitlerweile auch den Spieß um und nutzen den Menschen. Krähen, Möwen, Füchse, Tauben, Ratten - die werden wir so schnell nicht ausrotten, totale Zerstörung kann auch der Mensch höchstem mit großflächigem Nuklearwaffeneinsatz erreichen.
Der ist aber mitlerweile doch sehr unwahrscheinlich geworden, denn die großen Staaten sind mitlerweile wieder vom Rachegedanken auf Habgier gewechselt - d.h. erobern, nicht zerstören.
(imho war das Schreckenszenario des Krieges aber schon immer überzogen: Wieso sollten USA, UdSSR oder China Afrika, Südamerika und Australien einäschern? Die gesamte Südhemisphäre würde nur Fallout abbekommen, die Ozeane sowieso. Das wäre für langlebige Menschen wie uns unschön -ggf. aber nicht artgefährdend-, aber für alles, was eh nicht älter als ein Jahrzehnt wird?)

Russland ist jetzt schon der drittgrößte Getreideanbauer der Welt;)
Zum Rest, also mit dem Getreide in Skandinavien etc. muss ich mich nochmal genauer belesen, ist schon Jahre her.

Beles dir bei der Gelgenheit mal, wo sich die russische Landwirtschaft kontrolliert und was schon heute ihre Hauptlimitation ist.
Stichwort: Aralsee

Jedes Jahr kommen etwa 6 Millionen weitere chemische Verbindungen durch Menschenhand dazu, und niemand kennt die Nebenwirkungen der Dinger.
Wir rotten uns aktuell selber aus, sogar sehr effizient.

Wir sind wesentlich effizienter darin, uns zu vermehren. Aktuell nutzten 3 bis 4 Kontinente mit zusammen locker 50-60% der Menschheit ihr volles Potential in dieser Hinsicht nichtmal. Und "Nebenwirkungen" von Chemikalien ändern daran auch nichts. Wenn sie keine akuten Schäden hervorrufen, sind sie zur Ausrottung ungeeignet. "Krebserregend"? Ist doch egal, was die Krebse treiben oder das die Sterblichkeit bei den 40-80 jährigen steigt. Was zählt sind 15-25, vielleicht 30. Das reicht bequem, um deutlich mehr Nachwuchs zu produzieren, als zur Arterhaltung nötig wäre.

Nö, um die Menschheit auf nahe 0 zu dezimieren braucht es Krieg (sehr wahrscheinlich), Krankheit (Antibiotika werden spannend) oder Wohlstand für alle. (letzteres aufgrund von ersterem extrem unwahrscheinlich, aber irgendwie amüsant: Sollte es gelingen, die ganze Welt zu industrialisieren und die Kinderquote unter 2 zu senken, könnte das ein selbst stabilisierender Zustand sein, weil die vorhandenen Werte durch Vererbung auf weniger Leute konzentriert werden)
Ganz 0 würde wiederum nur globaler Nuklearwaffeneinsatz schaffen.
 
Auf die von Schottland und Skandinavien vielleicht. Global betrachtet sind die Auswirkungen stark im negativen.
1) dauert es bei so großen Umschwüngen lange, bis man die alte Produktivität wieder erreicht hat, weil die neuen Gebiete erstmal erschlossen werden müssen. Und das beschränkt sich z.T. nicht nur auf die Technik, der Aufbau einer ordentlichen Humusschicht setzt Jahrtausende dichter Vegetation vorraus und die fehlt in den Polargebieten nunmal bislang.


Das im Vergleich zur Völkerwanderungszeit wärmere Klima erlaubte den Weinanbau sogar in Ostpreußen, Pommern und Südschottland. Getreideanbau war in Norwegen bis fast zum Polarkreis möglich. Gleichzeitig zog sich das Packeis im nördlichen Atlantik nach Norden zurück. Ebenso ermöglichte die Erwärmung den Skandinaviern die dauerhafte Besiedelung Islands (seit etwa 870) und Grönlands (seit 986, siehe Grænlendingar).
Weniger stark ausgeprägt verlief die Mittelalterliche Warmzeit in anderen Teilen der Welt, jedoch lässt sie sich sogar in Neuseeland nachweisen.[5] In anderen Teilen der Welt führte sie zu deutlich feuchterem Klima, etwa in der Wüste Namib, die während dieser Zeit besiedelt war.

Die milderen Temperaturen während des Mittelalterlichen Optimums können auf eine deutlich verstärkte Sonnenaktivität und weltweit ungewöhnlich geringe Vulkanaktivitäten zurückzuführen sein. Letzteres würde bewirken, dass weniger Aerosole das Sonnenlicht reflektierten und ihre kühlende Wirkung somit reduziert würde.
Andere Theorien verweisen auf periodische Schwankungen (ca. 1.000 – 2.000 Jahre) des Nordatlantikstroms als Ursache. Durch Verdunstung von 0,25 x 106 m³/s Wasser, welches in den Pazifik verfrachtet wird, steigt der Salzgehalt des Atlantik an. Die Zirkulation des globalen Förderbandes soll ca. alle 1.500 Jahre stark ansteigen, um den Salzgehalt auszugleichen. Dies sei mit Temperaturschwankungen des Meerwassers in der Größenordnung von 4 – 5 K verbunden, wodurch sich auch die Temperaturen an Land ändern könnten.[6]
http://de.wikipedia.org/wiki/Mittelalterliche_Warmzeit



Es war warm genug, um viel mehr Land zu erschließen, aber nicht zu warm, das es zu dürren kam. Perfekt also.
Übrigens kann man, wenn man genug Wasser hat, sogar in der Wüste Kartoffeln, Karotten etc. anpflanzen. Dazu braucht man keine tausende Jahre alte Humusschicht^^

2) gibt es einfach wesentlich mehr Fläche in Äquatornähe. Eine reine Verschiebung der fruchtbaren Zonen polwärts verkleinert diese.
3) brauchen Pflanzen auch Licht. Selbst mit drastisch höheren Temperaturen wirst du in Skandinavien keine 3, höchstwahrscheinlich nichtmal zwei Ernten im Jahr einholen können. Nördlich des Polarkreise dürfte es für klassische mehrjährige Nutzpflanzen ganz schlecht aussehen.
Also: Weniger Fläche, weniger Ertrag pro Fläche und eine viel zu lange Zeit und großer Aufwand, bis dieses Potential überhaupt genutzt werden kann.
Wie gesagt, das blieb fruchtbar, es kamen nur nördlich noch Flächen dazu^^


Wir könnten den meisten Raubtieren nicht davonlaufen. (zugegebenermaßen gibt es wenige -afaik 1-, die das mit vergleichbaren Kletterkünsten kombinieren, was bei sperrlichem aber vorhandenen Baumbestand wohl ein echter Vorteil war)
Was Bewegung angeht, können wir imho nur eins wirklich gut: Waten. Die meisten Tiere in der Gewichtsklasse bis 80kg müssten schon in Wassertiefen von 80cm anfangen zu schwimmen und könnten das nicht lange durchhalten, wärend ein Mensch selbst beim doppelten noch kein Problem hat. Vielleicht modifizieren Flüsse deswegen so gern für schönere Überschwemmungen und arbeiten fleißig an steigenden Meeresspiegeln.
Nep, wir sind perfekte Langstreckenläufer. Kein anderes Tier kann bei vergleichbarem Tempo und vergleichbaren Energiebedarf ähnlich viel Strecke zurücklegen.


Löwen und Gorillas stehen auch in der Körpermasse ungleich höher, brauchen also mehr Nahrungsquellen, um die gleiche Population aufrecht zu erhalten - ein Nachteil.
Ich wette, der durchschnittliche Amerikaner und Europäer verbraucht am Tag mehr Energie als ein Gorilla. Zehntausende Liter Wasser pro Kilo Fleisch, je nach Schätzung zwischen 80 und 300 Kilo Getreide für ein Kilo Fleisch. Das was der Amerikaner am Tag für Fleisch ist, könnte, intelligenter verwendet, ganze Horden Gorillas sättigen^^

In unserer Klasse würden sich Wildschwein, sibirische Wölfe und südeuropäische Braunbären finden (laut Wiki z.T. nur 70kg :what: ).
Denke aber, Missionarsversuche bei denen laufen ähnlich ab :ugly:
Jap, die sind uns körperlich alle überlegen. Selbst auf den Baum klettern wird kaum helfen^^
Das Wildschwein rennt gegen den Baum, bis du runterfällst, die Wölfe warten, bis du runter musst, und der Bär kommt dich sogar besuchen:ugly:


Wir sind zwar gut darin, Ökosysteme zum kollabieren zu bringen - aber das nötet nicht absolut alle Arten. Ein paar drehen ja mitlerweile auch den Spieß um und nutzen den Menschen. Krähen, Möwen, Füchse, Tauben, Ratten - die werden wir so schnell nicht ausrotten, totale Zerstörung kann auch der Mensch höchstem mit großflächigem Nuklearwaffeneinsatz erreichen.
Der ist aber mitlerweile doch sehr unwahrscheinlich geworden, denn die großen Staaten sind mitlerweile wieder vom Rachegedanken auf Habgier gewechselt - d.h. erobern, nicht zerstören.
(imho war das Schreckenszenario des Krieges aber schon immer überzogen: Wieso sollten USA, UdSSR oder China Afrika, Südamerika und Australien einäschern? Die gesamte Südhemisphäre würde nur Fallout abbekommen, die Ozeane sowieso. Das wäre für langlebige Menschen wie uns unschön -ggf. aber nicht artgefährdend-, aber für alles, was eh nicht älter als ein Jahrzehnt wird?)
Alleine der Schritt von Nichts zu Einzellern hat ja schon Milliarden gedauert, laut aktuellem Wissensstand. Das entfällt natürlich. Komplexe Bakterien, Viren überleben uns ganz klar. Und dazu noch andere Lebewesen, wie du schon sagtest, sind einfach nicht totzukriegen^^
Mäuse z.B. überleben absolut gesund in Tschernobyl, die überleben selbst einen Atomkrieg und den Fallout.



Beles dir bei der Gelgenheit mal, wo sich die russische Landwirtschaft kontrolliert und was schon heute ihre Hauptlimitation ist.
Stichwort: Aralsee


Das Aralmeer, äh, See, äh Teich-Problem ist mir bekannt^^


Wir sind wesentlich effizienter darin, uns zu vermehren. Aktuell nutzten 3 bis 4 Kontinente mit zusammen locker 50-60% der Menschheit ihr volles Potential in dieser Hinsicht nichtmal. Und "Nebenwirkungen" von Chemikalien ändern daran auch nichts. Wenn sie keine akuten Schäden hervorrufen, sind sie zur Ausrottung ungeeignet. "Krebserregend"? Ist doch egal, was die Krebse treiben oder das die Sterblichkeit bei den 40-80 jährigen steigt. Was zählt sind 15-25, vielleicht 30. Das reicht bequem, um deutlich mehr Nachwuchs zu produzieren, als zur Arterhaltung nötig wäre.
Wir machen uns unfruchtbar. Inzwischen sind, laut neuer Studie, 18%(oder mehr, bin mir grad nicht mehr 100% sicher) aller amerikanischen männlichen Hochschulabgänger unfruchtbar. Die Hauptursache dafür ist der Fisch. Die Fische haben eine teils Millionenfach höhere Konzentration an Schadstoffen, Pestiziden etc., als das sie Umgebene Meerwasser, und selbst das ist teilweise schon sehr unappetitlich^^
 
Die Frage ist brauchen wir wirklich mehr Menschen?
Schaut euch doch nur mal die Asiatischen Länder und die massive überfüllung an.
 
Es war warm genug, um viel mehr Land zu erschließen, aber nicht zu warm, das es zu dürren kam. Perfekt also.

Die mittelalterliche Warmzeit ist nicht global dokumentiert. In Nordeuropa führte eine leicht erhöhte Temperatur zu besseren Bedingungen für die Landwirtschaft - das stimmt und zweifelt ja auch niemand an. Aber z.B. für die Südhemisphäre liegen kaum Daten vor, die Auswirkungen auf Landwirtschaft außerhalb Europas sind afaik kaum erfasst, Modellrechnungen für Vorderasien weisen in Richtung einer Abkühlung,... Desweiteren sprechen wir von einer Erwärmung die sich über mehrere Jahrhunderte ausgebildet hat, d.h. man konnte sich langsam daran anpassen. Und ihr Ausmaß haben wir bereits jetzt überschritten, "nicht zu warm" lässt sich definitiv nicht übertragen.

Eine globale Steigerung der landwirtschaftlichen Produktion bei einer durchschnittlichen globalen Erwärmung von 2-3-4K könnte man imho genauso gut anhand der Lottozahlen vorhersagen, wie an unserem Wissen über die sogenannte mittelalterliche Warmzeit.

Übrigens kann man, wenn man genug Wasser hat, sogar in der Wüste Kartoffeln, Karotten etc. anpflanzen. Dazu braucht man keine tausende Jahre alte Humusschicht^^

Die moderne Düngerindustrie mag das möglich machen, hat aber leider einen sehr hohen Energieverbrauch. Da kann man dann auch gleich noch auf künstliche Erwärmung verzichten und n Treibhaus bauen.
Ohne Mutterboden und ohne massiven Düngereinsatz wird jedenfalls keine Pflanze wachsen. Das einige Regionen der Welt, die heute trocken sind, sehr fruchtbares Land abgeben, wenn sie bewässert werden, liegt z.T. daran, dass sie in der Vergangenheit eben nicht trocken waren. Das Problem der arktischen Regionen ist aber nicht der Mangel an Wasser, sondern der Mangel an flüssigem Wasser. Und der ist in diesen Breitengraden schon ziemlich lange gegeben. (genaugenommen dürfte sogar das genaue Gegenteil ein Problem werden: Da, wo der Permafrost auftaut, bilden sich Sumpflandschaften. Auch nicht optimal für die Landwirtschaft)

Wie gesagt, das blieb fruchtbar, es kamen nur nördlich noch Flächen dazu^^

Nep, wir sind perfekte Langstreckenläufer. Kein anderes Tier kann bei vergleichbarem Tempo und vergleichbaren Energiebedarf ähnlich viel Strecke zurücklegen.

"vergleichbarer Energiebedarf"?
Natürlich brauchen 300kg Pferd mehr Energie, um über eine Strecke bewegt zu werden, als 80kg Mensch.
Aber ich wage zu behaupten, dass die meisten Menschen auch mit vielen Energydrinks keine Chance gegen ein einfaches Reh haben.

Ich wette, der durchschnittliche Amerikaner und Europäer verbraucht am Tag mehr Energie als ein Gorilla. Zehntausende Liter Wasser pro Kilo Fleisch, je nach Schätzung zwischen 80 und 300 Kilo Getreide für ein Kilo Fleisch. Das was der Amerikaner am Tag für Fleisch ist, könnte, intelligenter verwendet, ganze Horden Gorillas sättigen^^

Energieverbrauch <> Nahrungsverbrauch.
Der durchschnittliche westliche Mensch mag pro kg Körpergewicht mehr verbrauchen (das es insgesamt mehr ist, würde ich nicht per se annehmen) - aber (ver)brauchen tut er das nicht.

Jap, die sind uns körperlich alle überlegen. Selbst auf den Baum klettern wird kaum helfen^^
Das Wildschwein rennt gegen den Baum, bis du runterfällst, die Wölfe warten, bis du runter musst, und der Bär kommt dich sogar besuchen:ugly:

Schweine sind nicht so blöd, sich den Kopf einzurennen, Wölfe nicht ihre Zeit zu verschwenden und der Bär wird sich vermutlich darüber im klaren sein, dass du dünnere Äste nutzen kannst.
Im Gegensatz zu Menschen sind Tiere praktisch orientiert und verfolgen einen nicht unbedingt aus Prinzip, sondern um dich zu vertreiben (und sei es auf einen Baum - Auftrag erledigt).

Wir machen uns unfruchtbar. Inzwischen sind, laut neuer Studie, 18%(oder mehr, bin mir grad nicht mehr 100% sicher) aller amerikanischen männlichen Hochschulabgänger unfruchtbar. Die Hauptursache dafür ist der Fisch. Die Fische haben eine teils Millionenfach höhere Konzentration an Schadstoffen, Pestiziden etc., als das sie Umgebene Meerwasser, und selbst das ist teilweise schon sehr unappetitlich^^

Es trifft aber primär die Männer und bekanntermaßen braucht man davon nicht viele, um die Spezies zu erhalten ;)


Die Frage ist brauchen wir wirklich mehr Menschen?
Schaut euch doch nur mal die Asiatischen Länder und die massive überfüllung an.

Die Frage stellt man sich seit 1-2 Jahrhunderten, eine Begründung für eine positive Antwort haben bislang nur Rentner (und solche, die es noch werden wollen) gefunden. (also Gruppierungen, die unbedingt für ihre Zukunftsorientierung bekannt sind)
 
Zuletzt bearbeitet:
Russland ist jetzt schon der drittgrößte Getreideanbauer der Welt;)
Deswegen darf dort wohl dieses Jahr nichts exportiert werden.;)
Ausserdem meinte ich die nördlicheren Gebiete, deren Boden permanent gefroren ist.
Die Aussage, dass Fleisch basierte Ernährung eine vielfach höhere Umweltbelastung darstellt, als rein pflanzliche, ist trotzdem haltbar.
Das ist schon richtig, aber meine Aussage war auf seinen Heiligenschein bezogen.
N bissl länger wird das schon dauern, insbesondere wenn der Mensch seine aktuelle Tendenz aufrechterhalten kann. Da könnten es auch 100 Millionen Jahre werden, ehe die gleiche Artenvielfalt und Produktivität wieder erlangt wird.
Ich meinte, bis das Ganze wieder von vorne beginnt.
Dass es für die selbe Artenvielfalt mehr Zeit braucht, ist mir schon klar, aber das wird wieder passieren.

Vielleicht erweisen wir den nächsten "Menschen" ja einen Gefallen, denn wenn sie durch archäologische Funde erkennen, wie man es nicht macht, könnten sie es ja besser hinbekommen.:D
 
Zuletzt bearbeitet:
Es gibt kein "wieder von vorne", es ist alles eine lange Entwicklungskette, die sich nicht wiederholt.
Aber sollte tatsächlich nochmal was Menschenähnliches dabei rauskommen, dann nützen auch Fossilien nichts (archäeologische Funde erhalten sich nicht so lange). Bekanntermaßen sind Menschen ähnliche Lebensformen nicht in der Lage, angemessen zu reagieren, wenn sie erfahren, dass sie mit Volldampf Richtung Untergang steuern. Da ist es dann auch egal, wie sie es erfahren.
 
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