Solange du kein Veganer bist, solltest du dich mit solchen Komentaren zurück halten.
Auch wegen Vegetariern sterben Tiere, auch wenn sie sich ihre Lebensweise noch so schön reden!
Die Aussage, dass Fleisch basierte Ernährung eine vielfach höhere Umweltbelastung darstellt, als rein pflanzliche, ist trotzdem haltbar.
Nur sehe ich da für die Erde nicht wirklich ein Problem, da sie, egal wie sehr wir sie zu Grunde richten, sich in 1-2 Millionen Jahren (ca.) wieder regenerieren wird und eine andere Art mit dem ganzen Spaß wieder von vorne anfangen kann.
N bissl länger wird das schon dauern, insbesondere wenn der Mensch seine aktuelle Tendenz aufrechterhalten kann. Da könnten es auch 100 Millionen Jahre werden, ehe die gleiche Artenvielfalt und Produktivität wieder erlangt wird.
Ein "Problem für die Erde" wäre auch das nicht. Abgesehen davon, das ein großer Steinklotz mit ziemlicher Sicherheit nicht denken und somit keine Probleme wahrnehmen kann, hat sie bis zur Ausdehnung der Sonne auch keine größeren.
Aber für einen Großteil des Lebens auf der Erde, insbesondere den Großteil des sogenannten höheren Lebens, ist "Aussterben" eins.
Dürren ja, aber wenn man selbst in Schottland Wein und in Skandinavien Getreide anbauen kann, wirkt sich das massiv positiv auf die Bevölkerungsentwicklung aus
Auf die von Schottland und Skandinavien vielleicht. Global betrachtet sind die Auswirkungen stark im negativen.
1) dauert es bei so großen Umschwüngen lange, bis man die alte Produktivität wieder erreicht hat, weil die neuen Gebiete erstmal erschlossen werden müssen. Und das beschränkt sich z.T. nicht nur auf die Technik, der Aufbau einer ordentlichen Humusschicht setzt Jahrtausende dichter Vegetation vorraus und die fehlt in den Polargebieten nunmal bislang.
2) gibt es einfach wesentlich mehr Fläche in Äquatornähe. Eine reine Verschiebung der fruchtbaren Zonen polwärts verkleinert diese.
3) brauchen Pflanzen auch Licht. Selbst mit drastisch höheren Temperaturen wirst du in Skandinavien keine 3, höchstwahrscheinlich nichtmal zwei Ernten im Jahr einholen können. Nördlich des Polarkreise dürfte es für klassische mehrjährige Nutzpflanzen ganz schlecht aussehen.
Also: Weniger Fläche, weniger Ertrag pro Fläche und eine viel zu lange Zeit und großer Aufwand, bis dieses Potential überhaupt genutzt werden kann.
Der Mensch kann nur eine Sache wirklich gut, und das ist laufen. Wir sind perfekte Läufer, auch wenn man uns das heute nicht mehr ansieht^^
Wir könnten den meisten Raubtieren nicht davonlaufen. (zugegebenermaßen gibt es wenige -afaik 1-, die das mit vergleichbaren Kletterkünsten kombinieren, was bei sperrlichem aber vorhandenen Baumbestand wohl ein echter Vorteil war)
Was Bewegung angeht, können wir imho nur eins wirklich gut: Waten. Die meisten Tiere in der Gewichtsklasse bis 80kg müssten schon in Wassertiefen von 80cm anfangen zu schwimmen und könnten das nicht lange durchhalten, wärend ein Mensch selbst beim doppelten noch kein Problem hat. Vielleicht modifizieren Flüsse deswegen so gern für schönere Überschwemmungen und arbeiten fleißig an steigenden Meeresspiegeln.
Sag mal dem Löwen, wenn ihr beide voreinander steht wie Gott euch schuf, das du in der Nahrungskette über ihm stehst

Oder dem Gorilla, dass du viel intelligenter bist und ihn deswegen jetzt aus seinem Urwald vertreiben möchtest
Löwen und Gorillas stehen auch in der Körpermasse ungleich höher, brauchen also mehr Nahrungsquellen, um die gleiche Population aufrecht zu erhalten - ein Nachteil. In unserer Klasse würden sich Wildschwein, sibirische Wölfe und südeuropäische Braunbären finden (laut Wiki z.T. nur 70kg

).
Denke aber, Missionarsversuche bei denen laufen ähnlich ab
Schön wäre es, nur hat der Mensch tatsächlich das Potenzial alles zu vernichten. Das dürfte wieder mehrere hundert Millionen Jahre dauern, bis wieder kleine Tiere leben, wenn wir wirklich fertig mit der Erde sind.
Wir sind zwar gut darin, Ökosysteme zum kollabieren zu bringen - aber das nötet nicht absolut alle Arten. Ein paar drehen ja mitlerweile auch den Spieß um und nutzen den Menschen. Krähen, Möwen, Füchse, Tauben, Ratten - die werden wir so schnell nicht ausrotten, totale Zerstörung kann auch der Mensch höchstem mit großflächigem Nuklearwaffeneinsatz erreichen.
Der ist aber mitlerweile doch sehr unwahrscheinlich geworden, denn die großen Staaten sind mitlerweile wieder vom Rachegedanken auf Habgier gewechselt - d.h. erobern, nicht zerstören.
(imho war das Schreckenszenario des Krieges aber schon immer überzogen: Wieso sollten USA, UdSSR oder China Afrika, Südamerika und Australien einäschern? Die gesamte Südhemisphäre würde nur Fallout abbekommen, die Ozeane sowieso. Das wäre für langlebige Menschen wie uns unschön -ggf. aber nicht artgefährdend-, aber für alles, was eh nicht älter als ein Jahrzehnt wird?)
Russland ist jetzt schon der drittgrößte Getreideanbauer der Welt

Zum Rest, also mit dem Getreide in Skandinavien etc. muss ich mich nochmal genauer belesen, ist schon Jahre her.
Beles dir bei der Gelgenheit mal, wo sich die russische Landwirtschaft kontrolliert und was schon heute ihre Hauptlimitation ist.
Stichwort: Aral
see
Jedes Jahr kommen etwa 6 Millionen weitere chemische Verbindungen durch Menschenhand dazu, und niemand kennt die Nebenwirkungen der Dinger.
Wir rotten uns aktuell selber aus, sogar sehr effizient.
Wir sind wesentlich effizienter darin, uns zu vermehren. Aktuell nutzten 3 bis 4 Kontinente mit zusammen locker 50-60% der Menschheit ihr volles Potential in dieser Hinsicht nichtmal. Und "Nebenwirkungen" von Chemikalien ändern daran auch nichts. Wenn sie keine akuten Schäden hervorrufen, sind sie zur Ausrottung ungeeignet. "Krebserregend"? Ist doch egal, was die Krebse treiben oder das die Sterblichkeit bei den 40-80 jährigen steigt. Was zählt sind 15-25, vielleicht 30. Das reicht bequem, um deutlich mehr Nachwuchs zu produzieren, als zur Arterhaltung nötig wäre.
Nö, um die Menschheit auf nahe 0 zu dezimieren braucht es Krieg (sehr wahrscheinlich), Krankheit (Antibiotika werden spannend) oder Wohlstand für alle. (letzteres aufgrund von ersterem extrem unwahrscheinlich, aber irgendwie amüsant: Sollte es gelingen, die ganze Welt zu industrialisieren und die Kinderquote unter 2 zu senken, könnte das ein selbst stabilisierender Zustand sein, weil die vorhandenen Werte durch Vererbung auf weniger Leute konzentriert werden)
Ganz 0 würde wiederum nur globaler Nuklearwaffeneinsatz schaffen.