[Wahl Februar 2010] Monatliche Community-Bundestagswahl

Welche Partei würdet Ihr diesen Monat wählen?

  • SPD

    Stimmen: 7 7,7%
  • Union

    Stimmen: 10 11,0%
  • FDP

    Stimmen: 6 6,6%
  • Die Linke

    Stimmen: 19 20,9%
  • Piratenpartei

    Stimmen: 26 28,6%
  • Die Grünen

    Stimmen: 13 14,3%
  • sonstige

    Stimmen: 5 5,5%
  • Enthaltung/gehe nicht wählen

    Stimmen: 5 5,5%

  • Umfrageteilnehmer
    91
  • Umfrage geschlossen .
Status
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Warum kommst du in ne Diskussion mit Dingen die eigentlich gar nicht wirklich was damit zu tun haben.

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1.Ich will zur "Diskussion"beitragen

2.Ich will meine Statistik pushen

17&4 schrieb:
Beim Gelder beiseite schaffen spielen sie ganz vorne mit, wie sie es bei der "Rettung" des SED Parteivermögens gezeigt haben.
Interessant dazu auch der Abschlussbericht des UPKV.
Rofl wollt ihr die Linke jetzt nur weg der SED aufziehen?

Kommt schon Leute das ist schon ein bisschen einfallslos.

Ich zieh die CDU ja auch nicht nur wegen Überwachungsstaat auf
 
[X] Piratenpartei

Auf uns kommen mit ELENA und ACTA politische Bestrebungen zu, die den Gläsernen Bürger weiter etablieren und die freie Wissens- und Informationsgesellschaft, wie wir sie ansatzweise bis jetzt genießen durften, dogmatisch unterbinden. Da muss man nicht einfach nur dagegen sein, dem muss man entschieden durch aktives, konsequentes Handeln entgegentreten. Und da die Piratenpartei sich nun mal am vehementesten für Grund- und Bürgerrechte, mehr Demokratie und die freie Wissensgesellschaft einsetzt, fällt mir die Wahl nicht schwer. Auch zur NRW-Wahl im Mai werden sie meine Stimme bekommen.
In Hinblick darauf find' ich es sehr erfreulich, dass die Piratenpartei von allen Parteien beim Punkt "Bildungspolitik" die größte Schnittmenge mit den Forderungen des Bildungsstreiks hat, an dem ich auch mitgewirkt habe.
 
Kann man meiner Meinung nach bei diesem Sachverhalt verkraften

Deiner Meinung nach.
Andere sind nicht der Meinung, dass ein so wertvolles Gut durch irgendwas aufgewogen wird. Ich für meinen Teil behalte sehr genau im Auge, welche Partei sich wie intensiv wofür ausspricht.

Sind nicht zulässig = korrekt. Wenn dadurch aber weitere Beweise gefunden werden (und das werden Sie) dann werden sie zulässig

Die Frage ist, wieviele und wie stichhaltige Beweise dadurch aufgedeckt werden. (was nicht zuletzt davon abhängt, um was für Daten es sich am Ende handelt. Man sollte nicht vergessen: Man verhandelt hier mit einem Kriminellen, der zum Erhalt der bislang bekannten Daten sicherlich mehr als einmal nicht die Wahrheit gesagt hat)

Stimmt!, aber was wenn sie die CD nicht kaufen und die 2500 Kriminelle davon kommen. Dann werden diese darin Unterstützt, weil sie nicht gefunden / verurteilt werden....

Fazit: 1 Kriminillen unterstützen oder 2500??? ---> ganz klar den EINEN unterstützen...


Nein.
Es ist einen Kriminellen unterstützen und 2500 (vielleicht) bestrafen vs. keinen Kriminellen unterstützten und 2500 (vorerst) nicht bestrafen. Und da kommt eben die Grundsatzfrage ins Spiel, ob man Kriminelle überhaupt unterstützen darf. Der verwandteste Sachverhalt dürften Kronzeugenregelungen sein und selbst da stößt es einigen schon sehr bitter auf, dass man einen Kriminellen nicht bestraft (nicht mal unterstützt), um mehrere bestrafen zu können.
Eine Analogie, wo es ebenfalls um einen Grundsatz und Zahlenverhältnisse geht:
Sollte der Staat 200 Menschen ermorden, um eventuell 10000 das Leben zu retten?
(aka "Abschuss von entführten Flugzeugen" - wobei man da genauswenig sicher sein kann, was passiert, wenn man nichts unternimmt, wie man hier sicher sein kann, dass die Daten was taugen)
Sowohl juristisch wie auch moralisch betrachtet imho sehr schwierige Fragen.
 
"Dem Kleinen Mann wird der letzte Cent aus den Hosentaschen gezogen und die reichen kriminellen sollen mit etlichen Millionen davonkommen?"
Achso, die bösen Reichen sind mal wieder der Sündenbock. Denn schliesslich lässt sich ja gut gegen Leute Stimmung machen, welche mehr verdienen als der Durchschnitt und in höheren Positionen sitzen als der Durchschnitt. Die müssen einfach böse und schlecht sein(schiefe Zähne und Mundgeruch nicht vergessen und zu früheren Zeiten die Hakennase).
Ob es sich bei allen Personen wirklich um Steuerhinterzieher handelt oder ob sie ihr Geld erst hier in Dtl. versteuert und dann ins Ausland geschafft haben, lässt sich im vorraus auch nicht sagen und wäre dann auch nicht strafbar.
Nebenbei: Der Bund der Steuerzahler berichtet, das jährlich Steuergelder in Höhe von rund 30 Milliarden Euro verschwendet werden. Wie können sich dann also gewisse Politiker als die höchste moralische Instanz aufspielen, obwohl sie eben diesen unverantwortlichen Umgang mit Steuern, die Ihnen vom Volk treuhänderisch anvertraut werden, ohne jegliche Konsequenz für sie bleibt und sie selber dafür (mit-)verantwortlich sind? Auch sollte man sich mal Gedanken darüber machen, warum es denn zu Steuerflucht und zu Steuerparadiesen und -oasen kommt. Letzteres suggeriert für mich nämlich nichts schlechtes. Im Gegenteil: Oasen und Paradise sind Orte, wo Menschen gerne sind und wo sie nicht nach Zwangsstaatsmanier den letzten Pfennig rausrücken müssen, da Ihnen ansonsten die Inquisition ach nein... das Finanzamt und Gefängnis droht.

Ich verweise hier an der Stelle auch mal auf einen Beitrag vom Fokus, zum "Steuerskandal 2008", in dem es darum geht, das Personen mit einem Monatsverdienst von bis zu 4000€ weitaus mehr Steuern hinterziehen, als diese omninösen Reichen: Steuerbetrug: Normalbürger hinterziehen mehr als Reiche - Steuerfahndung - FOCUS Online
 
Zuletzt bearbeitet:
WOW entlich mal einer der nicht davor Zurückweicht offen zuzugeben das er eine "Extreme" Partei wählt.

Auch wenn man da zwischen 2 Stühlen sitzt.
Die Mlpd ist Liberaler geworden,allerdings hat sie 25xMal mehr Stimmen als die DKP.
 
Union. Warum?

FDP: Musste mich für eine entscheiden und da ist mir die CDU/CSU vom Wahlprogramm immer noch näher als die FDP

Die Linke: Habe sie 10 Jahre lang als Regierungspartei erlebt, so mit Stasi und Mauer und allem drum und dran. Für mich weltfremdes Geschmeiß

Die Grünen: Ebenso weltfremdes Geschmeiß, wo die Hand nicht weiß was die Finger machen. Außerdem habe ich die Schröderera noch gut in Erinnerung. Muss ich auch nicht nochmal haben.

SPD: Bruahhahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahahaha. Wenn sie fertig ist, sich selbst zu zerfleischen und mal ein vernünftiges Konzept vorlegt, dann kann man drüber reden.

Piratenpartei: Wenn Schwachsinn Flagge zeigt. :)

CDU: Na ja, blieb ja nix weiter übrig. Das ganze extreme MLPD, NPD, DVU, DKP usw. Gesindel ist für mich aufgrund meiner geistiger Überlegenheit unwählbar.
 
"Oh wir wollen es allen recht machen deshalb sind wir in der Mitte."
"Oh...wir sind die besten,weil wir von jedem Politikstandpunkt ein bisschen haben den wir sind ja in der Mitte"
Die sollen mal Farbe/Richtung bekennen und nicht versuchen es allen Recht zu machen.
Sorry, aber wenn ich mir die CDU so anschaue :lol:

Also ich konstatiere mal, dass aus persönlichen Gründen für mich nur eine bürgerliche Partei in Frage kommt, sprich CDU oder FDP. Meine Schwerpunktsetzung ist nunmal nicht ökologisch (weil ökologisch meist ökonomisch nicht sinnvoll ist) und Unterschicht bin ich auch nicht. Ich wähle für mich selber und nicht für das Volk!

Wieso soll ich ökologisch handeln und dadurch Nachteile akzeptieren (klar gibts auch Gegenbeispiele dazu... aber das ist die Tendenz)? Hat vor uns doch auch keiner gemacht. OKay, hört sich egoistisch und zynisch an, aber das ist meine Meinung.

Ich werde mich hier auch weiterhin nicht an einer Grundsatzdiskussion (Menschenbild usw.) beteiligen, auf die das Ganze zwangsläufig rauslaufen wird. Wir haben einfach andere Prämissen. Das ist zu akzeptieren.

Ich dogmatisiere das Geld und den Wettberweb (+ einen daraus präskriptiv resultierenden allg. Wohlstand) sowie einen Sozialstaat, der sich um seine ursprüngliche Aufgaben kümmert, manche die Umwelt, manche das Gemeinwohl... so ist es nunmal. Wäre auch schlimm, wenn der so entstehende Pluralismus verschwinden würde. Dann kämen wir allerdings dahin, wovon thrian schon gesprochen hat

"Wir sind keine Nazis und keine Kommunisten,wir sind die besten "
Also - alles gut ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Wieso soll ich ökologisch handeln und dadurch Nachteile akzeptieren (klar gibts auch Gegenbeispiele dazu... aber das ist die Tendenz)? Hat vor uns doch auch keiner gemacht. OKay, hört sich egoistisch und zynisch an, aber das ist meine Meinung.

Zynisch nicht. Dafür um so egoistischer.

Wir habenIch habe einfach andere Prämissen. Das ist zu akzeptieren.

Ist es nicht. Man braucht nicht darüber zu diskutieren, wenn du offensichtlich alle Fakten berücksichtigst und trotzdem zu dieser Einstellung gelangt. In solchen Fällen kann man direkt zu Gegenmaßnahmen im demokratischen Rahmen übergeben und sich das Gelaber sparen. Aber Akzeptanz für Personen, die bewusst und absichtlich anderen schaden, kann es in einer Gemeinschaft nicht geben - sonst ist sie die längste Zeit "Gemeinschaft" gewesen.

Ich dogmatisiere das Geld und den Wettberweb (+ einen daraus präskriptiv resultierenden allg. Wohlstand)

:ugly:
Es gibt eben Dinge, die kann man nur dogmatisieren (oder als Schwachsinn ablehnen)
:ugly:
 
Aber Akzeptanz für Personen, die bewusst und absichtlich anderen schaden, kann es in einer Gemeinschaft nicht geben - sonst ist sie die längste Zeit "Gemeinschaft" gewesen.

Warum? Wenn jeder an sich denkt ist doch an alle gedacht. :)
 
Aber Akzeptanz für Personen, die bewusst und absichtlich anderen schaden, kann es in einer Gemeinschaft nicht geben - sonst ist sie die längste Zeit "Gemeinschaft" gewesen.
Na ich schade ja nur durch Unterlassen (was fast alle machen) und nicht aktiv... und wenn ich mich "richtig" (ökologisch, nachhaltig) verhalte bin ich der Dumme, genauso wie wenn ich menschenwürdige Löhne an Arbeiter zahle.

Um zu überleben, muss man halt primär an sich denken. Gerade durch den Individualisierungsprozess in unserer Gesellschaft wird (so denke ich,) der postmaterialistische Aspekt in der Gesellschaft eher weniger.

Mal so gefragt: Ich profitiere solange ich lebe nicht signifikant davon, wenig CO2 auszustoßen. Deshalb sehe ich keinen Sinn darin.
 
Na ich schade ja nur durch Unterlassen (was fast alle machen) und nicht aktiv... und wenn ich mich "richtig" (ökologisch, nachhaltig) verhalte bin ich der Dumme, genauso wie wenn ich menschenwürdige Löhne an Arbeiter zahle.

Ich weiß nicht, was du machst - aber so, wie du es formulierst, habe ich den Eindruck, als würdest du aktiv die Umwelt bzw. andere Lebensgrundlagen für kommende (oder auch diese) Generation zerstören (wie 100,00% aller Deutschen - ggf. aber in größerem Umfange). Das ist kein "Unterlassen". Der Urzustand lautet nicht "Mensch zerstört alles, was ihm in den Weg kommt" und nichts daran zu ändern ist nicht unterlassen. Der Urzustand ist "da ist etwas, das nicht zerstört werden sollte" - und jeder, der daran was ändert, ist vielleicht nicht "der Dumme", aber "der Arsch".

Um zu überleben...

...braucht man was zu essen und nen einigermaßen warmen Unterschlupf.
Ich gehe fest davo aus, dass du von Bequemlichkeit sprichst.

Mal so gefragt: Ich profitiere solange ich lebe nicht signifikant davon, wenig CO2 auszustoßen. Deshalb sehe ich keinen Sinn darin.

Wie gesagt: Die Logik hinter Egoismus ist nicht schwer nachzuvollziehen. Es geht wenn dann um die Moral.

Du profitierst z.B. noch weniger davon (musst sogar größere Einbußen hinnehmen), dass man Kinder ausbildet, anstatt sie als billige Arbeitskräfte zu versklaven. Trotzdem gehe ich mal davon aus, dass letzteres nicht befürwortest.
 
Achso, die bösen Reichen sind mal wieder der Sündenbock. Denn schliesslich lässt sich ja gut gegen Leute Stimmung machen, welche mehr verdienen als der Durchschnitt und in höheren Positionen sitzen als der Durchschnitt. Die müssen einfach böse und schlecht sein(schiefe Zähne und Mundgeruch nicht vergessen und zu früheren Zeiten die Hakennase).
Lesen - Denken - Posten! und nicht. Drüberfliegen - Ärgern - Posten

Den geposteten Satz von mir, den du in deinem Beitrag zitiert hast, war ein Zitat eines Politikers, das mal vorne Weg. Hinzu kommt, dass ich in keinster Weise erwähnte, dass die Reichen böse oä. sind und keinen unter nen Kamm geschehrt.

Ich hab vllt. bisschen unklar geschrieben, bzw. mich bisschen blöd ausgedrückt, aber ich hab in keinster Weise gemeint, "ach die bösen Reichen" und das denk ich derzeit auch nicht, und werd ich in Zukunft auch nicht denken, da es von jeder "Sorte Mensch" gute und böse gibt, so ists bei den Deutschen, Ausländern, Armen, Reichen.... usw. usw...

zum TheLamer:

bischen Egoismus ist ja in Ordnung, aber purer Egoist?? Wie weit willst berufl. & gesellschaftl. damit kommen? Weil so hört es sich für mich an...
 
Auch wenn es das Weltbild vom lamer sicherlich zerschmettert, aber ich würde die Linke wählen, und ich bin kein werdender Assozialer und Schmarotzer. Mich interessieren mehr die Probleme der Gesellschaft und da werden die anderen Parteien eher weniger bewirken.
Ich strebe nich die Weltrevolution an und ich will auch nicht den Kommunismus einführen, aber ich will, dass die Menschen wieder unter halbwegs würdigen Umständen arbeiten können und vorallem, dass sie überhaupt arbeiten können. Rechtsstaatlich und Überwachungstechnisch nähern wir uns ja auch mit den anderen Parteien schon der DDR an, von daher kanns ja kaum noch schlimmer werden.
Eine Sozialversicherung z.B. wäre auch ganz nett, aber die hat sich die FDP ja schon zur Brust genommen.
 
Weil die Linke gegen den Kahlschlag im Sozialsystem ist ...

Siehe Berlin. Wahrlich verlockende Aussichten, das.

... und durch den Abgang von Oskar inzwischen auch wieder für die SPD interessant wird. ;)

Lautes Pfeifen in dem dunklen Wald, den Herr L. hinterlaesst.

Es ist einen Kriminellen unterstützen und 2500 (vielleicht) bestrafen vs. keinen Kriminellen unterstützten und 2500 (vorerst) nicht bestrafen.

Du weisst demnach, ueber welche Informationen der Informant verfuegt, wie er sie erlangt hat und ob nach dem Recht des Landes, dessen Buerger er ist, die Weitergabe der Informationen strafrechtlich relevant ist?

Ich nicht. Weshalb ich mit der Vokabel "kriminell" auch etwas sparsamer umgehen wuerde. Trotzdem ist das wohl einer der seltenen Faelle, in denen ich Dir zustimme - hier geht es um Dinge, die schwerer wiegen als ein paar EUROs. Naemlich Moral. Und nebenbei auch um konsequentes Denken: wenn dieses Geschaeftsmodell Schule macht, wimmelt es demnaechst von talentlosen Bankangestellten, die ihr Gehalt durch Weitergabe von Betriebsinterna aufbessern wollen und draengen wir damit Geldstroeme in Ecken ab, die sich jeder Kontrolle entziehen und um die der Rechtsstaat wohl ohnehin einen grossen Bogen macht.

P. S. @Topic: FDP, natuerlich.
 
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