Sound ***Diskussionsthread***

Wenn du mal vernünftige Studiolautsprecher gehört hast, wird dir vermutlich auch 2.0 reichen. Die sind zwar nicht riesig, die darf man aber deshalb nicht mit "Logitech Gamerlautsprechern" vergleichen.
 
Wenn du mal vernünftige Studiolautsprecher gehört hast, wird dir vermutlich auch 2.0 reichen.

Jetzt bleib mal auf dem Teppich, was nutzt es, wenn er Lautsprecher im oberen 4- stelligen Bereich hört? Klar, er sieht mal was geht, aber das wäre dann schon alles.

Aber wenn er will, ich würde Genelec, Adam oder Geithain empfehlen.

Oder alternativ eben einfach gute Hifi Boxen...
 
Zappaesk bleib du mal auf dem Teppich.
Auch Studiolautsprecher im niedrigen dreistelligen Bereich haben für 95% der nutzer ausreichend Tiefgang.
Natürlich wird das einem Audiophilen nicht genügen (die Qualität der Soundfiles im Spielen wird das aber auch schon nicht), aber die meisten Nutzer wissen gar nicht, wie gut und tief solche Lautsprecher arbeiten können. Klar wirst du da keinen Brustkorbdrückenden Bass haben, aber die meisten Studiolautsprecher kommen sauberer tiefer als manches "Computersoundsystem" mit Subwoofer.

Er möchte weder großartig viel musik damit hören, noch sein Heimkino ausrüsten, sondern zum Spielen haben. Dafür braucht man keinen vierstelligen Eurobetrag ausgeben. Wenn er später dann mal für sein Heimkino was passendes will, können wir uns gerne in dem Bereich noch mal unterhalten.
 
Für Spiele sind gute Kopfhörer die beste Wahl. Da kriegt man sehr viel Räumlichkeit und zum selben Preis ein um längen besseres Klangerlebnis als wenn man Lautsprecher kauft.

Ich empfinde 5.1 Lautsprecher zum Spielen als angenehmer, da ich nicht irgendwelche Gegner orten muss/will, sondern die Geräuschkulisse der Spiele um mich rum haben möchte. Wenn ich in Crysis im Dschungel bin, bei Skyrim in einer Höhle, oder es in Risen 2 anfängt zu Regnen ist das einfach ein "Mittendringefühl". Und das funktioniert sogar mit meinen günstigen Teufel-System.
Musik kann man darüber allerdings nicht wirklich "hören". Dafür habe ich dann lieber meine Kopfhörer!
 
Zappaesk bleib du mal auf dem Teppich.
Auch Studiolautsprecher im niedrigen dreistelligen Bereich haben für 95% der nutzer ausreichend Tiefgang.

Ich bin auf dem Teppich, keine Sorge! :daumen:

Aber wenn du von vernünftigen Studiolautsprechern redest, dann sollte dir auch klar sein, dass diese eben ihren Preis haben. Im unteren 3-stelligen Bereich gibt es schlicht keine Studiolautsprecher, von guten wollen wir da schon 2x nicht reden!

Ich verstehe sowieso nicht, warum hier so viele auf den Nepp mit den sog. Nahfeldmonitoren reinfallen? Die Werbung suggeriert mit der Bezeichnung vor allem 2 Dinge. Besonders hohe Qualität und besondere Eignung für das Nahfeld. Beides mag im Einzelfall tatsächlich gegeben sein, aber eben auch in keinem höheren Maße als bei den normalen Hifiboxen dieser Größe.

In dem Preissegment kochen alle nur mit Wasser, so dass zu einem bestimmten Betrag eben eine bestimmte Qualität zu erwarten ist - unabhängig von der Bezeichnung der Marketingabteilung! Das gelingt mal besser mal schlechter, wie das halt so ist. Dazu kommt immer noch der persönliche Geschmack.

Die Eignung fürs Nahfeld ist dazu auch keine exklusive Eigenschaft solcher Boxen. Diese wird vor allem über die Geometrie der Boxen und der Trennfrequenz zwischen dem Hoch und dem Mitteltieftöner bestimmt. Als Anhaltspunkt gilt, je kleiner die Chassis sind und je tiefer die Trennfrequenz, desto besser sind die Boxen fürs Nahfeld geeignet bzw. desto dichter kann man davor hocken. Dazu sollten die Chassis auch noch möglichst dicht zusammenrutschen. Das wars, mehr brauchts nicht für ne ordentliche Nahfeldbox.

Bei ner Box für den Schreibtisch sollte dann noch der Frequenzgang den gegebenheiten angepasst sein. D.h. ein früh abfallender Bass und ein zurückhaltender Grundton verhelfen dann auch noch zu einer ausgewogenen Wiedergabe. Leider hakts da bei den meisten Boxen (auch bei den sog. Nahfeldern). Richtige Studioboxen haben für sowas zumeist Ortsfilter, bei allen anderen muss man halt drauf achten wie die Abgestimmt sind. Im DIY Bereich gibts massenweise Boxen, die so gemacht sind - fertig eher weniger, weil ein solcher Frequenzgangverlauf den Laien als schlecht erscheint und entsprechend auf Ablehnung treffen könnte.
 
Das stimmt wohl. Aber willst du immer jedem das alles erklären wollen? Wenn er gesagt hätte, er hört zu 90% musik und gerne auch mal Klassik, hätte ich ihm sicherlich nicht zu den kleinen Studiolautsprecher (meist eben die Nahfeldmonitoren) geraten. Aber da er eben meist nur zockt, muss an da jetzt kein vermögen investieren und Nahfeldmonitor ist etwas womit er zumindestens was anfangen kann und wenns nur die Forensuche ist.
Ich erkläre auch nicht jedem immer, wie das mit der HRTF funktioniert, wenn es nicht nötig tut. Der nächste liest es sich sowieso nicht durch und dann darf man es doch wieder erklären.

Es geht mir dabei einfach um das Verhältnis zwischen Nutzungsart und Preislage.
 
Es geht mir dabei einfach um das Verhältnis zwischen Nutzungsart und Preislage.

Da gehe ich gerne mit, bin aber der Meinung, dass man für das Geld das die Dinger kosten was Besseres bekommen kann.

Der Hauptvorteil von den Teilen ist eben, dass da meist die Verstärker drin sind und sehr viele sogar dazu noch aktiv sind. Das spart Platz.

Nachteil ist aber genau auch das. Wenn man Aktivboxen hat, dann benötigen die 4 Endstufen und bei dem geringen Budget geht das halt zwangsläufig massiv auf die Qualität.

Qualitativ am Besten für wenig Geld fährt man meiner Erfahrung nach mit nem guten gebrauchten Verstärker - da bekommt man in der Bucht für unter 100€ ehemalige Mittelklasse gerate aus den 90ern, die signifikant besser sind als die billigen Endstufen in den sog. Nahfeldern.

Die Boxen dagegen baut man - wenn man nicht ganz ungeschickt ist oder wenigstens einen kennt der das nicht ist - einfach selber. Wie schon gesagt gibts da massig Bausätze mit "Schreibtischeignung". Qualitativ ist man da auch wesentlich besser unterwegs als bei Fertigboxen für gleiches oder auch dreifaches Geld. Preislich reden wir da, je nach Bausatz über 50€ pro Box aufwärts...

Vorteil der Lösung: besserer Verstärker, bessere Boxen, analoge Lautstärkeregelung...

Nachteil: höherer Platzbedarf, Hand anlegen erforderlich...

Muss jeder selber wissen!
 
Gebraucht Kaufen und selberbauen sind natürlich noch mal dinge für sich. Die nehme ich aber nur ins programm auf, wenn jemand wirklich interesse für die Thematik zeigt.

Das Beste für Preisleistung wird sicherlich nicht mal die Variante, sondern gebrauchte hifi kopfhörer sein. Er schrieb ja auch, dass er für Atmosphäre seine Kopfhörer hat. Die Lautsprecher sind also "nur" dafür da, wenn er mal keinen Bock hat mit Kopfhörern rumzusitzen.
 
Hat jemand mal die neuen Beats Solo 2 gehört? Die sollen anscheinend ganz ordentlich sein (Vmoda XS/M80 , Sennheiser Momentum On-Ear Niveau). Ob 200 Euro dafür gerechtfertigt sind sei jetzt mal dahingestellt...
 
Ihr immer mit euren Kopfhörern, bevor ich mir das Gehör schrotte investier ich dann doch lieber massig in Lautsprecher als später massig in nen Hörgerät, ich find eh das die gefahr gewaltig unterschätzt wird, besonders hier. Man liest hier immer von KH von hoher Lautstärke, aber keiner gibt auch mal nen hinweis das nen KH alles andere als gut ist fürs Gehör.
 
Ein Overear Kopfhörer ist genau so schädlich/gut, wie ein Lautsprecher. Da gibt es keinen signifikanten Unterschied.

Meist kann man durch gut schließende Kopfhörer sogar bei weniger Lautstärke die selbe Lautstärke gefühlt erreichen, da die Lautstärke umgebungsgeräusche nicht übertönen müssen.

Gefährlich sind InEars, da sie nicht mehr die Schallbrechung am Außenohr hat. Das ist eine geschichte für sich.
 
Gefährlich sind InEars, da sie nicht mehr die Schallbrechung am Außenohr hat. Das ist eine geschichte für sich.

Warum sollen In-Ears gefährlich sein? Die isolieren viel viel stärker als On- und Over-Ears und man kann deshalb relativ gesehen viel leiser hören.

Es kommt nicht auf die Bauart, sondern auf die Lautstärke an.
 
Wie gesagt fehlt die Schallbrechung am Außenohr.

edit: das problem bei den Inears ist, dass durch die starke nähe zum Innenohr/Trommelfeld leicht die Lautstärke unterschätzt wird und stückweise erhöht wird, bis schnell eine schädigung stattfindet.

edit2:
das ist alles nicht ganz so einfach wie das natürlich hier beschrieben wird.
Es fehlt häufig bei Kopfhörern allgemein eine Referenzlautstärke. Z.B. die Lautstärke der Tastatur oder Atmung oder das Rauschen irgendeines Gerätes.
Wenn man diese Referenz gar nicht mehr wahrnimmt, wird man unbewußt lauter hören als üblich. Diese Gefahr der fehlenden Referenz besteht vor allem bei geschlossenen Kopfhörern und bei InEars noch viel stärker. Bei lauter Umgebung dagegen hat es den Vorteil, dass es nicht so laut gehört werden muss, um alles "klar" zu hören.
Andersrum ist die Gefahr vorhanden, dass man bei offenen Kopfhörern diese so laut dreht, um die Umgebungsgeräusche zu übertünschen. In lauter Umgebung sorgt dieses für eine stärkere Belastung des Gehörs. In einer leisen Umgebung kann der Vorteil die Wahrnehmung der "Referenzlautstärke" sein.

edit3:
Ganz vergessen. Der eine Grund, weshalb oft zu laut gehört wird mit Kopfhörern ist, dass man den Schall körperlich nicht spürt, wie bei Lautsprechern und dadurch unbewußt trotzdem lauter hört, wenn man nicht bewußt drauf achtet. Aber das ist nicht direkt die Schuld der Technik, sondern die des Nutzers.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mein Sys hat ne Stammlautstärke von 25% und Vlc auch nur von 40%... Die Lautsprecher/KH sind auch nur zur Hälfte aufgedreht.
Also ich achte bewusst darauf wie laut ich es stelle, nicht so wie manche der Jugend. :devil:
Ich muss mit meinen ach so tollen In Ears ganz hinten sitzen, sodass der Busfahrer vom Gelenkbus es vorne in Zimmelautstärke hört. :ugly:
(Ja ich hatte schon so eine situation)
 
Mein Sys hat ne Stammlautstärke von 25% und Vlc auch nur von 40%... Die Lautsprecher/KH sind auch nur zur Hälfte aufgedreht.

Die Angaben sagen aber gar nix über die tatsächliche Lautstärke aus. Es kommt nämlich in aller erster Linie auf den Lautsprecher / KH an. An dessen Wirkungsgrad hängt im Prinzip alles.

Wie schon mehrfach hingewiesen sollten am PC alle Softwareregler auf 100% stehen. Nur so kommt auch wirklich der beste Klang raus. Lieber den Verstärker weiter zurücknehmen, dessen Lautstärkeregelung arbeitet üblicherweise analog und nicht digital.

Lediglich, wenn man den Verstärker sehr weit zurück drehen muss kann es Sinn machen über eine möglichst kleine Reduzierung im digitalen Bereich zu machen, da ein simples Poti wie es an Verstärkern meist verwendet wird dann auch richtige Schächen haben kann. Im Zweifel muss man es halt immer ausprobieren.
 
Wie schon mehrfach hingewiesen sollten am PC alle Softwareregler auf 100% stehen. Nur so kommt auch wirklich der beste Klang raus. Lieber den Verstärker weiter zurücknehmen, dessen Lautstärkeregelung arbeitet üblicherweise analog und nicht digital.

Lediglich, wenn man den Verstärker sehr weit zurück drehen muss kann es Sinn machen über eine möglichst kleine Reduzierung im digitalen Bereich zu machen, da ein simples Poti wie es an Verstärkern meist verwendet wird dann auch richtige Schächen haben kann. Im Zweifel muss man es halt immer ausprobieren.


Tritt dieser Effekt denn gleich auf, sobald ich die Lautstärke digital über Windows regle, oder erst ab einem bestimmten Prozentanteil. Ich habe mal bei meinem Yulong U100 die Windowslautstärke als "Gain-Schater" missbraucht, da ich so feiner die Lautstärke am KHV regeln kann. Hab dann aber auch gehört, dass sich dadurch de Klang verschlechtern kann und hab mal ausprobiert, ob ich bei 50% Windowslautstärke einen klanglichen Unterschied höre. Mir selbst ist nichts gravierendes aufgefallen.
Ich kenne das Problem noch von den ersten Verstärkern Anfang der 90'er, die statt mit einem Poti, die Lautstärke digital geregelt haben. Diese konnten im unteren Bereich nicht mehr vernünftig regeln und der Klang wurde merklich schlechter.
 
Theoretisch sollte es bei jedem Prozent weg von 100% messbar sein. Praktisch muss jeder selbst testen, wann er es hört.
Man schränkt dadurch einfach die Bandbreite ein.
 
Windows wirklich voll aufdrehen? Ich dachte immer, das genaue Gegenteil sei der Fall, weil es sonst zu clippen anfängt?

Hab mit einem Freund mal aus Interesse sein S4 voll aufgedreht und ans Oszilloskop gehängt - Das Teil hat teilweise gut 1/3 der Halbwellen weggeclippt.
Entsprechend klang es auch, wenn man es @100% an einen Kopfhörer oder Verstärker anschloss.
Mein One X+ hatte zwar weniger Pegel (zu wenig, um mit seinen DT770 mit 80Ohm etwas lauter zu hören), clippte dafür aber nie.

Ich denke mal, dass das auch im PC je ach Soundchip anders ist, oder? Manche kann man ins clipping treiben, andere nicht?
 
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