Sinkendes Vertrauen in Sicherheitskräfte

AW: Sinkendes Vertrauen in Sicherheitskräfte

Mein Onkel ist seit jeher dafür, die Arbeit im Steinbruch wieder als Stafe einzuführen.
Da können sie den ganzen Tag von früh bis spät wo drauf eindreschen, ohne dass dabei Menschen zu Schaden kommen.;)

Gewaltbereite Jugendliche bekommen Boxtraining im Gym. :ugly:
 
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In NRW fehlen viele Stellen im höheren Dienst der Kriminalpolizei. Funktionszuordnung gehobener Dienst und sog. Deckelungsbeschluss — BDK: Bund Deutscher Kriminalbeamter

Dies trifft insbesondere, auf den höheren technischen Dienst zu, also z.B. im Bereich IT-Forensik oder Netzwerk-/Mobilfunk-Technik. Da ist ein Master nicht selten, kann aber bisher durch die Besoldung nicht abgebildet werden, wodurch die meisten Stellenanzeigen sich direkt auf Absolventen mit Bachelor richten.
 
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Der Gehobene Dienst ist in Deutschland überall chronisch unterbesetzt.:ugly:

Frag' doch mal den Zoll, die 10 Jahre lang keinen ausgebildet haben.;)
 
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Genau das finde ich Gut :daumen:
das andere kommt sicherlich bald das man Kriminellen Firmen das Handwerk legt .

Tatsache ist das Kriminelle Firmen eine gesamte Branche e in Verruf bringen wenn den das treiben nicht untersagt wird !
 
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Wobei Schaden, aus der Sicht des Betrachters abhängt. Schließlich hatte VW mit dem Betrug ordentlich Kosten gespart.

Und dadurch eine Menge Gewinn erwirtschaftet, das dem Land Niedersachsen zu Gute kam.
Kein Wunder also, dass die Regierung in Hannover nicht so sehr daran interessiert ist alles aufzuklären.
 
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Über die Kosten der erforderlichen Haftanstalten reden wir mal nicht. :D
Hätte man es rechtzeitig gemacht, wären dem Steuerzahler Billionen Überweisungen erspart geblieben. Lösungen sind schon angedacht:


Frankfurt (dpo) - Angestellte der Deutschen Bank staunten heute Morgen nicht schlecht, als gegen 10 Uhr sämtliche Ausgänge und Fenster der Hauptniederlassung mit Stahlgittern versiegelt wurden. Die Frankfurter Staatsanwaltschaft, die in zahlreichen Fällen gegen die Bank ermittelt, hatte zuvor beschlossen, beide Bürotürme kurzerhand in ein Gefängnis umzubauen, um Zeit, Platz und Ermittlungsarbeit zu sparen.
Deutsche Bank direkt zu Gefaengnis umgebaut, um Zeit und Ermittlungsarbeit zu sparen
 
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Es bewegt sich was, wer hätte das gedacht. Eine Hexenjagd gegen die "vaternlandstreuen Reichsbürger" und die "liebevollen bürgerlichen Demokraten der AfD". Abwarten, was herauskommt und wieviele Köpfe rollen. Eine handvoll unehrenhafte Entlassungen mit Streichung der Pensionsbezüge sollte reichen.

Militärgeheimdienst ermittelt gegen Eliteeinheit KSK
Der Militärgeheimdienst MAD verschärft seine Ermittlungen gegen rechtsextreme Soldaten bei der Eliteeinheit KSK. Nach SPIEGEL-Informationen ist die Geheimeinheit der Bundeswehr mittlerweile "Arbeitsschwerpunkt" des MAD.
Bundeswehr: MAD nimmt Eliteeinheit KSK ins Visier - SPIEGEL ONLINE
 
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Es bewegt sich was, wer hätte das gedacht. Eine Hexenjagd gegen die "vaternlandstreuen Reichsbürger" und die "liebevollen bürgerlichen Demokraten der AfD". Abwarten, was herauskommt und wieviele Köpfe rollen. Eine handvoll unehrenhafte Entlassungen mit Streichung der Pensionsbezüge sollte reichen.

Ich denke nicht, dass das reicht. Zeitbomben sind nicht entschärft, nur weil man sie in anderer Verpackung anderswo ablegt. Sie explodieren dann einfach nur anderswo.
 
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Ich denke nicht, dass das reicht. Zeitbomben sind nicht entschärft, nur weil man sie in anderer Verpackung anderswo ablegt. Sie explodieren dann einfach nur anderswo.
Da kommen wir auch zur Kardinalfrage: Wie entschärft man denn nun solche "Zeitbomben"?:schief: Und wer legt sie eigentlich?
 
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Da kommen wir auch zur Kardinalfrage: Wie entschärft man denn nun solche "Zeitbomben"? :schief: Und wer legt sie eigentlich?

Die zweite Frage ist leicht zu beantworten: Derjenige, der Menschen notwendigerweise für Extremsituationen ausbildet, ohne vorher ausreichend zu prüfen, ob sie fest auf dem Fundament der freiheitlich-demokratischen Grundordnung stehen (und allgemein psychologisch stabil sind).

Für mich waren die KSK keine echte Option, aber ich habe das volle Programm absolviert. Ich weiß, was ich (und das ohne teils jahrelange Praxis) anrichten könnte, wenn ich mich radikalisieren oder ganz allgemein austicken würde. Und deshalb sehe ich es mit gewisser Besorgnis, wenn gegen zwei Dutzend Kommandosoldaten ermittelt wird. Und wenn es dann nur die zwei Optionen gibt, solche Wackelkandidaten entweder mit Augenzudrücken in der Truppe zu behalten oder sie gänzlich unkontrolliert und perspektivlos auf die Zivilgesellschaft loszulassen, verzehnfacht sich meine Besorgnis.

Was die Frage nach der "Entschärfung" angeht, gibt es da keine (rechtliche) Lösung. Eigentlich wären solcherart Verurteilte und Sanktionierte ein lebenslanger Überwachungsauftrag für Geheimdienste, aber das wird nicht geschehen: Der MAD hat nicht die erforderlichen Kapazitäten, der Verfassungsschutz nicht die erforderliche Kompetenz.
 
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Die zweite Frage ging eigentlich viel weiter; Nämlich woher Menschen mit so einer Einstellung überhaupt kommen, wie die sich radikalisieren. Das muss sich jetzt nicht zwingend Streitkräfte und SEKs beschränken. Ein "Nazi-Gen" gibt es ja nicht, also wer erzieht die Typen und aus welchem Umfeld kommen die?

Mir werden solche Diskussionen allgemein zu oberflächlich geführt. Natürlich muss härter gegen extreme Strömungen von allen Seiten vorgegangen werden. Aber das ist ja nur ein Teil des Unkrauts, schneidest du den Trieb ab ohne die Wurzel zu entfernen, wächst der morgen wieder nach.^^
 
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Die zweite Frage ging eigentlich viel weiter; Nämlich woher Menschen mit so einer Einstellung überhaupt kommen, wie die sich radikalisieren. Das muss sich jetzt nicht zwingend Streitkräfte und SEKs beschränken. Ein "Nazi-Gen" gibt es ja nicht, also wer erzieht die Typen und aus welchem Umfeld kommen die?

Na unter anderen zum Beispiel aus so einem Umfeld wie bei Familie Ritter, von Kleinkindbeinen an mit der braunen Idiologie indoktriniert, mit 6 schon überzeugt das böse Ausländer der Mutter den Job stehlen und an der schlechten Lebenssituation schuld sind, Hitlergruss zeigend, agressiv, Berufswunsch Skinhead und ein Kinderzimmer das an ein rechtes Kuriositätenkabinett erinnert.

Für Leute, die so großwerden (sozial prikär), ist eine Karriere bei der Bundeswehr attraktiv und ein idealer Tummelplatz für ihr Weltbild.

Oder, wie bei der AfD, aus dem gutbürgerlichen Mileu, relativ gebildet, Mittelschicht, paranoide Angst davor das durch die Politik für die sozial Schwächeren der eigene Wohlstand bedroht ist, wo die Idiologie dann einfach gut in das durch paranoide Angst geprägte Weltbild passt, um den eigenen Wohlstand vermeintlich zu sichern.

Das spiegelt sich auf politischer Ebene auch wieder, Politik fürs Kapital, Brotkrummen für den Mittelstand, Idologie, Kollektiv, Show für die Unterschicht und Knüppel für alle die nicht in dieses völkische Gebilde passen.
 
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Für Leute, die so großwerden (sozial prikär), ist eine Karriere bei der Bundeswehr attraktiv und ein idealer Tummelplatz für ihr Weltbild.
Bei der Bundeswehr geht das noch weiter. Zielgerichtet Werbung in sozial schwachen oder wirtschaftlich schwachen Gegenden, weil man weiß, dass die Leute im Zweifel nach jeden Strohhalm greifen, nur um den Verhältnissen zu entkommen. Man könnte fast den Eindruck haben, dass eines der Ziele der Agenda 2010 und des Abbau des Sozialstaats auch der war, sich eine Unterschicht zu schaffen, die dafür da ist, den Blutzoll bei den Auslandseinsätzen zu zahlen (und ansonsten die Schnauze zu halten oder für Titelstories vom rechtsradikalen Ossi und vom Prügel-Ali zu sorgen hat).

Oder, wie bei der AfD, aus dem gutbürgerlichen Mileu, relativ gebildet, Mittelschicht, paranoide Angst davor das durch die Politik für die sozial Schwächeren der eigene Wohlstand bedroht ist, wo die Idiologie dann einfach gut in das durch paranoide Angst geprägte Weltbild passt, um den eigenen Wohlstand vermeintlich zu sichern.
Bitte nicht die Verbindung ins Adelsmileu unterschlagen. Auch wenn der Adel heute kaum noch öffentlich wahrgenommen wird, außer irgendwelche Pferdegebisse in den Illustrierten. Aber die haben durchaus noch eine (vorallem ökonomische) Macht durch ihr über die Jahrhunderte zusammengeraubtes und gemordetes "zusammengetragenes" Eigentum an Grund und Boden und sind zu einem nicht geringen Teil erzkonservativ und auf die Wiederherstellung der alten Verhältnisse aus.

Die zweite Frage ging eigentlich viel weiter; Nämlich woher Menschen mit so einer Einstellung überhaupt kommen, wie die sich radikalisieren. Das muss sich jetzt nicht zwingend Streitkräfte und SEKs beschränken. Ein "Nazi-Gen" gibt es ja nicht, also wer erzieht die Typen und aus welchem Umfeld kommen die?
Ich verweise dazu mal wieder auf die Studien zu Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und Extremismus der Mitte, die seit bald zwei Jahrzehnten gemacht werden, u.a.: "Verlorene Mitte - Feindselige Zustände" (2019), "Flucht ins Autoritäre - Rechtsextreme Dynamiken in der Mitte der Gesellschaft" (2018), "Fragile Mitte – Feindselige Zustände (PDF)" (2014), "Deutsche Zustände" (2002 - 2011) oder "Rechtspopulismus in der Arbeitswelt" (2009). Sozialdarwinistische Einstellungen, Marktkonformer Extremismus und Rechtsextremismus haben seit der Agenda 2010 und dem Abbau des Sozialstaats, sowie Deregulierungen und "Liberalisierungen", also der Beseitigung von Schranken, die dem kapitalistischen Wirtschaftssystem mal aus gutem Grund auferlegt wurden, immer mehr Zulauf bekommen. Man kann in dem Sinne also sagen, dass Union, FDP, Grüne und SPD, also die Parteien durch die es damals durch Bundestag und Bundesrat gekommen ist, sich auf langer Sicht zu Steigbügelhaltern der AfD gemacht haben. Die Geister die man rief...

Achja: Ich traue bis heute weder SPD noch Grünen beim Thema Sozialstaat über den Weg. Denn wer dafür sorgt das Steinmeier Bundespräsident wird, der auf der einen Seite zu Recht die Spaltung der Gesellschaft, etc. beklagt, auf der anderen aber bis heute in Treue fest an der Agenda 2010 hält, wo er auch noch einer der Chefarchitekten gewesen ist, der versteht vom Sozialstaat soviel wie eine Kuh vom tanzen.
 
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