Ryzen 9 3900X und Ryzen 7 3700X im Test gegen Core i9-9900K: Zen 2 im PCGH-Benchmark-Parcours

Das ist beim Vergleich 9900 vs 3900 nicht zu erwarten, denn die Mehrkerne sind von Vorteil.

Wie viel denn in den Top optimierten Games?

Nimm dir ein Assassins Creed Odyssey als Beispiel.
Bei gleichem CPU Takt (Cache auch) und gleicher Ram Geschwindigkeit liegt ein 9900k nur 5% vor einem 8700k.
Und ein 2950X nur 30% vor einem 2700X, bei 100% mehr Kernen.

Dann soll ein 3900X halt 15% (einfach mal geschätzt ;) ) schneller sein, als ein 3700X.
Demnach wäre man selbst dann noch hinter einem 9900k der den gleichen Speichertakt fährt.

1.) Klar, der Test an sich zeigt eindeutig, dass der 9900K derzeit in Spielen die Nase vorne hat.
2.) Er zeigt aber eben nicht, dass der 9900K in QHD kaum einen Vorteil bietet, daher halte ich die Testbedingungen (zumindest mal die Beschränkung auf 720p) für irreführend (nicht falsch!)
3.) Kaufverhalten ist aber leider bei vielen abhängig von irgendwelchen Grafiken, daher halte ich die Darstellung der Ergebnisse hier für verbesserungswürdig.

Deswegen nicht irreführend, sondern einfach richtig! Es geht schließlich um die Leistungsfähigkeit der CPU.
Wobei ein kurzer Vergleich zu QHD, oder 4K schon nice to have sind. Für die, die es sich sonst nicht ausmalen können.
 
Wenn man sich die Übersicht von 3D Center anschaut, ist es eh ernüchternd. Bei den wichtigen Min-FPS ist Intel gerade mal 5%-Punkte im Mittel vorne (Spitzenmodell vs. Spitzenmodell). Das ist doch Firlefanz.

@Poly: Und Leonidas schreibt dazu noch:

"Eine andere Methode wären fps-Messungen unter besonders niedrigen Auflösungen, was allerdings eher so etwas wie eine "Roh-Performance" unter Spielen ergibt und über die zumeist klar höhere Skalierung auch nicht dieselbe Praxisrelevanz aufweist. Der Vorteil der 1%-Minimum-Frameraten liegt eben darin, das hiermit etwas gemessen wird, was tatsächlich im realen Spiele-Alltag auftritt – nämlich Spiel-Sequenzen mit besonders hoher CPU-Last, wo der verbaute Prozessor zum limitierenden Element wird und die Performance dann genau auf die mittels dieser Meßmethode ausgeworfenen fps-Werte herunterfällt."
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Wird komplett anders sein, denn alleine durch die neuen Konsolen mit 8 Kernen wird es für alle Publisher an der Zeit dies auch zu nutzen. Daher werden 8 Kerne in Spielen massiv von Vorteil sein und mehr Performance bringen. Daher halte ich schon 10-12 Kerne für durchaus von Vorteil in Zukunft. Nur bin ich wie gesagt niemand der für die Zukunft kauft (zumindest nicht bei so schnelllebigen Sachen wie PC/Elektronik). Heute reicht alles ab 6 Kernen mehr als aus um die meisten Spiele zu rocken und daher würde ich (persönliche Meinung) derzeit nicht mehr als 8 Kerne investieren (zumindest nicht zum Zocken)

Ich denke über alle Spiele hinweg betrachtet mag das stimmen. Aber es gibt sie ja vereinzelt schon heute z.B.: Assasin's Creed Odyssey:

Deshalb sehe ich einen 8 oder besser einen 12 Kerner als so etwas wie eine Rückversicherung an.
Was nütz es dir wenn zwar 90% von deinen Spielen zwar problemlos auch auf einem 6 Kerner laufen,
wenn dann ausgerechnet deine zwei Lieblingspiele von mehr Kernen profitieren würden?
 
Dafür ist aber eben auch der Nachteil bei der Nutzung von 8 und weniger Kernen sehr begrenzt.
Holt es aber mit dem höheren Takt in Spielen wieder rein.
Wie es in den nächsten Jahren aussehen wird wissen wir nicht, da mehr Kerne nicht zwingend von Vorteil sind wenn nicht alle Kerne genutzt werden.

So gibt es auch kein Unterschied wenn der 8700K mit dem selben Takt vom 9900K läuft und nur bis zu 6 Kerne ein Spiel nutzt. Nicht die Prozessoren bestimmen wie viele Kerne genutzt werden sondern die Anwendungen. Und mit Anwendungen kann sich der 3900X auch besser entfalten, vor allem auch weil das OS darauf noch besser abgestimmt wurde. Mit dem OSD vom AB als Beispiel hat es immer den Anschein als würden alle Kerne genutzt, aber Windows verteilt die Last immer wieder auf alle Kerne so das jeder auch mal was zu tun hat. Merkt man auch wenn ein Kern mal höher auslastet und dann ein anderer Kern diese Last übernimmt. Wenn alle Kerne genutzt werden dann sind alle Kerne höher ausgelastet.

Ich sehe den Unterschied gut wenn ich Overwatch oder BF5, Assassin's Creed Odyssey laufen lasse.

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Intel mag zwar teurer in der Anschaffung sein, dafür halten sie aber auch länger stand.
Das ist nicht wahr.

Eine CPU "hält nicht länger Stand" weil sie von Intel oder AMD kommt (der Hersteller spielt hier gar keine Rolle), sondern weil sie mehr Reserven als eine andere CPU hat. Und aktuell, beim ungefähr gleichen Preis, bekommst du bei AMD die CPUs mit den meisten Kernen. Ein 12-Kerner ala 3900X (mit 50% mehr Kernen) hat daher auch deutlich mehr Reserven als ein etwa gleich teurer 9900K, und wird entsprechend besser altern - übrigens genau wie ein 12-Kerner von Intel (die es da eben nur im - und für sehr viel mehr Kohle - HEDT gibt).

Die grundsätzliche Leistung einer CPU siehst du ja am besten in Anwendungsbenchmarks. Und zukünftige Spiele werden sich dem zunehmend annähern. Schon Stand heute ist ja ein 3700X (der 40% günstiger ist) unterm Strich in Anwendungen minimal schneller als ein 9900K (Klick). Die gemittelten 7% die ein 9900K heute noch in Spielen vor einem 3700X liegt , werden daher zukünftig mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch immer weiter schmelzen.

Man sieht ja unter anderem in Assassins´Creed, wo schon ein 3700X den 9900K schlägt (geschweige denn ein immer noch günstigerer 3800X), wo welche Leistung grundsätzlich vorhanden ist. Das gleiche Spiel haben wir so schon seit dem es die ersten Dual-Core CPUs gab. Aktuell am besten sieht man es auch daran, wie die ersten 6-Kerner von Intel (für den Sockel 1366 seit 2009, für den Sockel 2011 seit 2011) über die ganzen Jahre immer mehr an "Gaming-Performance" gewonnen haben, und die Quad-Core CPUs von damals (i5 760, i7 2600K) immer weiter zurückgefallen sind. Mit den alten Hexa-Core CPUs kannst du heute sehr viel besser spielen - von der Anwendungsperformance natürlich ganz zu schweigen - als mit den alten Quad-Core CPUs von damals.

Und obwohl bis 2017 im Mainstream-Desktop nur 4 Kerne möglich waren, gab es schon vor Jahren einige Spiele die auf Hexacores etwas besser/fluffiger (nicht zwingend mit mehr max. FPS) gelaufen sind. Seit 2017 schwenkt der Mainstream immer stärker auf 8, und seit Sonntag auch auch 12, und in wenigen Wochen auch auf 16 Kerne um. Schon deswegen wird in den nächsten 5 Jahren in der Richtung bzgl. Gaming auf Vielkernern deutlich mehr passieren, als in den letzten 5 Jahren. Ob das nur zu mehr FPS, oder vielleicht optional mehr Einheiten, einer besseren/aufwendigeren KI oder sonst was führt, wird sich zeigen.

Deine von mir zitierte Aussage ist daher - mMn - nicht korrekt.
 
Ich denke über alle Spiele hinweg betrachtet mag das stimmen. Aber es gibt sie ja vereinzelt schon heute z.B.: Assasin's Creed Odyssey:

Deshalb sehe ich einen 8 oder besser einen 12 Kerner als so etwas wie eine Rückversicherung an.
Was nütz es dir wenn zwar 90% von deinen Spielen zwar problemlos auch auf einem 6 Kerner laufen,
wenn dann ausgerechnet deine zwei Lieblingspiele von mehr Kernen profitieren würden?

solange meine 1080ti meinen i72600k quält und ich alle aktuellen Spiele mit fast 120fps mit 2xAA auf 1080p spielen kann , werd ich garantiert nicht ca 800€ + neuen Monitor (500€) ausgeben , wegen 1-2 Spiele ^^

vielleicht etwas OT : muss ja aber dann auch befeuert werden YouTube ab 3:00 Minuten wird es interressant

Finde es trotzdem gut das AMD abgeliefert hat ! Würde mir bei möglicher Aufrüstung trotzdem den 8700k oder 9700k kaufen .
Für Leute die wirklich damit arbeiten und nicht nur zoggn , ist das glaube die Erste Wahl ! Grad wenn man mehrere Rechner betreibt , kann sich die 20 Watt minus summieren . Interressiert aber keinen Spieler wirklich , die Stromrechnung wird fast gleich bleiben.

PS: ich geb aber zu , es juckt schon in den Fingern ;) , was aber der nicht der Vernunft entspricht ^^
 
Zuletzt bearbeitet:
Klar, du hast nicht unrecht. Aber wo sind dann genau diese Spiele? Die werden eben auch in 720p gemessen, wo man dann anhand dieses Tests eben nicht ablesen kann wo die eine oder anderen CPU sich realistisch bewegt. In diesem Test liegt der 9900k mit 10% vorne, bei 1080p liegen beide gleich auf? Warum soll ich dann einen 9900k holen?
Richtig! *Ding**Ding**Ding* Seit etwa "erst" 15 Jahren ist die Prozessorleistung beim Spielen gegenüber der Grafikkartenleistung nur noch zweitrangig. Der schnellste Prozessor bietet für viele Spieler seit Jahren keinen angemessenen Gegenwert, weil eben meistens die Grafikkarte bremst. Wie oft soll dieser kalte Kaffee jetzt noch aufgewärmt werden? Wie oft liest man hier (und woanders) "mein Drölfkerner langweilt sich nur bei Spiel XY"? Das ist seit Jahren nun mal im Schnitt Stand der Dinge und man kann das alles schön in Netz nachlesen.
 
Deshalb sehe ich einen 8 oder besser einen 12 Kerner als so etwas wie eine Rückversicherung an.
Was nütz es dir wenn zwar 90% von deinen Spielen zwar problemlos auch auf einem 6 Kerner laufen,
wenn dann ausgerechnet deine zwei Lieblingspiele von mehr Kernen profitieren würden?
Von mehr Kerne profitieren bedeutet aber nicht das diese Prozessoren schlagartig nicht mehr zu gebrauchen sind. Wir haben ein System mit einem 6700K und einem mit einem 4790K noch mit jeweils ein 1070 Grafikkarte am laufen und beide Systeme erreichen noch ausreichend Spielleistung. Als ich meinen 6700K durch meinen 9900K ersetzte war es auch nur ein HABEN wollen und kein HABEN müssen. Klar, solche Systeme werden in den nächsten Jahren immer schlechter mit halten können, aber es ist immer zu unterscheiden ob ein Aufrüsten notwendig ist oder es eher vorzeitig aus Vorliebe erfolgt.

Gestern erst habe ich jemanden hier im Forum mit einem 1700X gesehen der auf einen 3700X aufrüsten möchte.

Das ganze hat auch bei ihm mehr mit haben wollen was zu tun, denn nur weil der neue 3700X erschienen ist wird sein Rechner nun nicht schlechter sein und mit Anwendungen und Spielen immer noch ausreichend Leistung erbringen. Es geht auch in diesem Fall nur darum sich zu verbessern und nicht weil es notwendig ist.
 
Tatsächlich sind aktuelle Spiele nur eine mehr oder minder gute Krücke. Im Vergleich zu Anwendungen haben sie sich aber als Aussagekräftiger erwiesen, da sich die Nutzungsmuster und Optimierungsmöglichkeiten von Spielen verschiedener Jahrgänge viel weniger voneinander unterscheiden als Spiele im Allgemeinen von Anwendungen im Allgemeinen. Auch in 20 Jahren werden sich Spiele nicht wie Cinebench R20 verhalten, aber möglicherweise in 5 Jahren nicht soviel anders, wie AC:O oder Anno 1800.
Hallo Torsten, ich kann die da an dem Punkt nicht zustimmen. Ich sehe keinen Grund, warum ein Spiel nicht mit der Engine eine "ähnlich" gute Mehrkernausnutzung hinbekommen sollte, wie Anwendungen die seit Jahren dahingehend optimiert werden?!

Ich sehe das so. Bei Anwendungen ist es offensichtlicher, das Skalierung über Kerne ab einem gewissen Punkt effektiver ist als über die reine pro Kern Leistung, da dort stets viel Leistung anliegen muss. Bei Spieleengines gilt das gleiche Prinzip, nur ist es da nicht so offensichtlich, weil diese aktuell gar nicht so viel Leistung benötigen und sich auch mit weniger zufrieden geben. Darüber hinaus mögen zwar die Spiele optisch schicker werden aber das Grundgerüst ist oft altbacken und stammt noch aus Zeiten wo eben für Einkern-CPUs entwickelt wurde, dem ganzen franchising sei dank. :schief: Man muss davon ausgehen das bei zukünftigen Entwicklung, gerade weil jetzt nextGen vor der Tür steht und da ein großer HW Schritt vollzogen wird, wieder deutlich mehr Leistung abgefragt werden muss. Wenn also die Engines dahingehend mehr gefordert werden und auch die notwendige Expertise der Entwickler diesbezüglich aufgebaut wird, dann sehe ich eher eine sehr ähnliche Nutzung zu aktuellen Anwendungen. Deshalb würde ich auch Begrüßen, wenn die Zukunftstauglichkeit von CPUs ausschließen von Software ermittelt wird deren Aufbau für die Nutzung von modernen Architekturen ausgelegt ist, dazu zählen ja auch schon ein paar Spiele. :) Bei den 720p Tests sehe ich ja nur welche aktuelle Leistung ich bei alten, schlecht optimierten Engines abrufen könnte, ohne limit aber wie das in Zukunft aussieht kann ich daraus nicht schließen, siehe AC:O oder Anno 1800, welche eben die Vorteile moderner Architekturen zu wissen nutzen. ;)

MfG
 
Hallo Torsten, ich kann die da an dem Punkt nicht zustimmen. Ich sehe keinen Grund, warum ein Spiel nicht mit der Engine eine "ähnlich" gute Mehrkernausnutzung hinbekommen sollte, wie Anwendungen die seit Jahren dahingehend optimiert werden?!

Ich sehe das so. Bei Anwendungen ist es offensichtlicher, das Skalierung über Kerne ab einem gewissen Punkt effektiver ist als über die reine pro Kern Leistung, da dort stets viel Leistung anliegen muss. Bei Spieleengines gilt das gleiche Prinzip, nur ist es da nicht so offensichtlich, weil diese aktuell gar nicht so viel Leistung benötigen und sich auch mit weniger zufrieden geben. Darüber hinaus mögen zwar die Spiele optisch schicker werden aber das Grundgerüst ist oft altbacken und stammt noch aus Zeiten wo eben für Einkern-CPUs entwickelt wurde, dem ganzen franchising sei dank. :schief: Man muss davon ausgehen das bei zukünftigen Entwicklung, gerade weil jetzt nextGen vor der Tür steht und da ein großer HW Schritt vollzogen wird, wieder deutlich mehr Leistung abgefragt werden muss. Wenn also die Engines dahingehend mehr gefordert werden und auch die notwendige Expertise der Entwickler diesbezüglich aufgebaut wird, dann sehe ich eher eine sehr ähnliche Nutzung zu aktuellen Anwendungen. Deshalb würde ich auch Begrüßen, wenn die Zukunftstauglichkeit von CPUs ausschließen von Software ermittelt wird deren Aufbau für die Nutzung von modernen Architekturen ausgelegt ist, dazu zählen ja auch schon ein paar Spiele. :) Bei den 720p Tests sehe ich ja nur welche aktuelle Leistung ich bei alten, schlecht optimierten Engines abrufen könnte, ohne limit aber wie das in Zukunft aussieht kann ich daraus nicht schließen, siehe AC:O oder Anno 1800, welche eben die Vorteile moderner Architekturen zu wissen nutzen. ;)

MfG
Bei Spielen wirst du immer mehr Abhängigkeiten zwischen einzelnen Threads haben, als bei manchen Anwendungen. Daher sind die Rechenaufgaben bei Spielen nur begrenzt parallelisierbar und verursachen zusätzlich eine sehr unterschiedliche Last, die auch noch situationsabhängig ist. Die Aufgabenverteilung wird dadurch grundsätzlich immer aufwändig sein und ab einem gewissen Punkt nicht sinnvoll sein. Du kannst an einem Klavier natürlich jede Taste einem Spieler zuweisen. Das wäre aber nur dann gut, wenn diese unabhängig voneinander "spielen" könnten. Wenn diese aber voneinander abhängig Spielen müssten, hätte ein Dirigent soviel zu tun, dass er alle Spieler gar nicht zu 100% auslasten könnte. Auch werden manche Tasten so selten genutzt, dass es gar nicht notwendig wäre, dafür extra einen Spieler bereitzustellen.
Mir ist bewusst, der Vergleich trifft es nicht ganz, zeigt aber dennoch das Problem ganz anschaulich auf.
 
Das gleiche Problem hast du bei Anwendungen aber im Grundsatz auch. Zum Schluss muss ein Ergebnis herauskommen. Es gibt ja nicht um sonst den Spruch, viele Hände, schnelles Ende und das trifft auch auf CPUs im Grundsatz zu, wenn man Aufgaben verteilt, nur müssen dann die Engines entsprechend angepasst werden und an der Stelle hinkt es gewaltig, weil es halt für Entwickler einfacher ist Performance über die reine Geschwindigkeit zu skalieren und die Notwändigkeit nicht besteht da etwas anzupassen, da diese Geschwindigkeit aktuell noch ausreichend ist aber auch das ändert sich und bei den Ghz ist nun einmal irgendwann Schluss und dann geht es nur noch mit Parallelisierung. Dieses Irgendwann ist auch gar nicht mehr so lannge hin, siehe aktuelle Spiele wie von Torsten genannt.

Ich meine nur, dass die Zukunftsfähigkeit von CPUs und das ist bei 300 €+ schon interessant, sich nicht ausschließlich auf schlecht optimierten 720p Engine-Ergebnissen ableiten sollte, siehe mein Vorschlag weiter oben. Grundsätzlich haben die Tests ja noch ihre Daseinsberechtigung.

MfG
 
Die nächsten Jahre werden wir einfach mehr Spiele sehen, die wie Crysis 3, oder aktueller Assassins Creed Odyssey die wirklich gut auf viele Kerne optimiert sind.
Jedoch ist auch in diesen Spielen der Gewinn überschaubar.
Von 12 zu 8 Kernen gehe ich mal von maximal 25% mehr Fps aus, wenn alles top optimiert ist, was stand heute noch nicht so ist!

Wenn man dann sieht, das ein 9900k mit gleichem Speichertakt rund 23% vor einem 3700X liegt, dann ist anzunehmen, das der 9900k auch in 3-4 Jahren nicht schlechter da stehen wird, als ein 3900X mit seinen 12 Kernen.

Beide max OCed, dann wohl gleich schnell.

Was ich mir auch vorstellen könnte, wäre das Raytracing auf die CPUs ausgelagert wird, oder zumindest durch diese beschleunigt wird.
In diesem Fall hätten wir endlich wieder auch für Spiele einen echten Nutzen von den dicksten CPUs und das in diesem Fall der 3900X sich doch wohl etwas vor den 9900k schieben wird. Da ich hier eine bessere Parallelisierbarkeit erwarte.
Wenn es so kommt, dann müsste ich mir direkt einen 16, oder noch mehr Kerner kaufen ;)

Dazu echtes mGPU wieder zurück und wir hätten wieder die Echte Zeit von High End Boliden! ;)
 
Beide max OCed, dann wohl gleich schnell.
Wobei die neuen AMD Prozessoren mit niedrigerem Takt sehr gut Leistung erreichen, da bin ich mir nicht ganz so sicher das beide Prozessoren mit gleichem OC dann auch gleich schnell wären. Denn der 9900K kann momentan einiges mit dem höheren Prozessor und Speichertakt raus holen.
 
Der 9900K kann seine wahre Leistung mit seinem vollen OC und auch mit hohem Speichertakt gut ausfahren.
In diesem Tests wurde keine Handbremse verwendet und so lief der Arbeitsspeicher mit dem 9900K nicht nur mit 2667 MHz.

Und ganz ehrlich, wem interessiert was die Prozessoren Stock schaffen, die meisten von uns möchte selbst mit OC die beste Leistung erreichen. Sonst würden sich die meisten auch nicht aufregen das die neuen Prozessoren den versprochenen AMD Takt nicht erreichen und auch nicht höher takten lassen.

Mich interessiert das.
Um sich einen vollständigen Überblick verschaffen zu können benötigt man Tests mit Standardsettings und Overclocking inkl. einer umfangreichen Beschreibung der Anforderungen dafür etc. Was gar nicht geht sind irgendwelche Reviews mit "Werkseinstellungen" im Mainboard, wodurch dann irgendein Takt rauskommt, der auch noch nirgendwo erwähnt wird.

Wer nach maximaler Leistung trachtet, ohne selbst umfangreich testen zu wollen, muss sowieso einige Wochen ins Land streichen lassen, bis sich rauskristallisiert hat welches Mainboard mit welchem Speicher etc. die besten Ergebnisse liefert.

Edit:
Ich sehe für 8700- oder 2700- und besser -Besitzer sowieso keinen Anreiz für einen Neukauf - abgesehen von Spieltrieb und Neugier.
 
Das ist deine gute Recht deine Meinung dazu zu haben, ich sehe das anders, sowie viele hier im Forum wenn gefragt wird....
...wie kann ich mein Prozessor noch weiter übertakten. :)

Natürlich gibt es auch Leute die verbauen sich den Prozessor so wie er geschaffen wurde, kennen sich nicht mit dem Bios aus und lassen einfach alles so laufen wie ihn der Herstellergott geschaffen hat.
 
Ich hatte es auch schon in einen anderen Thread gestern geschrieben: wer OC will ist eindeutig mit Intel besser bedient. Wem die Stockleistung reicht kann zu AMD greifen. Das bißchen was man per OC bei AMD rausholen kann, ist nicht der Rede Wert.

Natürlich gibt es auch Leute die verbauen sich den Prozessor so wie er geschaffen wurde, kennen sich nicht mit dem Bios aus und lassen einfach alles so laufen wie ihn der Herstellergott geschaffen hat.
Ich kann oder könnte mich mit dem Bios besser auskennen. Aber ich habe keine Lust dazu. :ugly:
Mir reicht die Stockleistung vollkommen aus.;)
 
Ich denke das wichtigste haben einige noch gar nicht richtig wahrgenommen.

Durch die kommenden Konsolen werden die CPU Anforderungen massiv steigen!

Die Ryzen CPU in der PS5 / Scarlett wird voraussichtlich 3 -4 Mal schneller sein als die 8 Core Jaguar Kerne in der Xbox One X bzw. PS 4pro.
Da die CPU in der current Vers. der Flaschenhals ist, werden sich die Entwickler speziell darauf fokusieren und diese CPU Power sicher auch zu nutzen wissen.

Habe da einen extrem informatifen Beitrag gefunden, was uns in etwa bei der nächsten Konsolengeneration erwarten wird.
YouTube

Deshalb bin ich zuversichtlich das es viel schneller gehen wird, als einige denken. Wär heute eine 6 Core CPU kauft und in 2 Jahren eh wieder eine neue kaufen will
für den mag es OK sein. Aber für alle andern die ihre CPU 3 oder mehr Jahre behalten wollen führt kein Weg an einem 8 oder 12 Core CPU vorbei.
 
@Headcrash

Mein Frau als Beispiel kennt sich nur mit dem Windows und dem ein und ausschalten seines Laptop aus. Für alles andere muss ich immer nach allem schauen. Bei meiner Tochter ist es nicht anders und ich habe auch einige aus der Verwandtschaft die sich auch nicht besser auskennen.
 
@Headcrash

Mein Frau als Beispiel kennt sich nur mit dem Windows und dem ein und ausschalten seines Laptop aus. Für alles andere muss ich immer nach allem schauen. Bei meiner Tochter ist es nicht anders und ich habe auch einige aus der Verwandtschaft die sich auch nicht besser auskennen.
Ich habe mich auch schon um einige Rechner gekümmert.
Insgesamt kenne ich mich auch damit aus.
Nur OC war noch nie richtig meine Welt.
Früher hatte ich mal meinen alten 2500K auf 4GHZ testweise übertaktet, aber später dann wieder zurückgesetzt.
Wobei das übertakten bei Sandybridge wirklich einfach war. Mit freien Multi usw.:)
 
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