Ryzen 3000 XT gegen Comet Lake: Benchmarks zum Matisse-Refresh gesichtet

Und genau das ist der Punkt.
Was bringt mir ein Boost von maximal 56 Sekunden Länge in CPU-intensiven Workloads wie Rendern, Kompilieren und Ähnlichem?
Die erste Minute ist der vielleicht schneller, aber die Stunden danach bringt es einfach nichts.

In kurzen Benchmarks hingegen, die teilweise nur eine Minute laufen, bringt der Boost einfach mal 20% mehr Leistung, die man in der Realität bei solchen Anwendungen eben nicht hat.

Deswegen verstehe ich auch nicht, dass die CPUs hier ohne "Vorlauf" getestet werden, wie CB es (zumindest zum Vergleich) gemacht hat.

Das Tau gibt es schon ewig, ohne fest definierte Kenngröße der Länge, jetzt aber dann wohl 56 Sekunden. Bringen tut es halt nur was in kurzen Lastszenarien, z.B. zippen oder so, bzw. dort wo die TDP anhand der Leistung ausgereizt wird. Für mehr muss dann manuell das Limit angehoben werden.
Bei einem Aldi PC mit i7 8700 war das im Test mal Thema, wegen der Deckelung und damit dem Leistungsabfall.

Aldi-Gaming-PC Medion Erazer X67020 im Test (Seite 2) - ComputerBase

Um das zu umschiffen müsste man CPU Tests machen ohne Turbo, also ganz klassisch zurück zum reinen Basistakt, dann gibt es auch keine höhere Leistungsaufnahme mehr als die TDP angibt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und wenn man den Benchmark-Mogel-Turbo deaktiviert kommt sogar der 3800XT fast an den 10900K dran, trotz 8 zu 10 Kernen. Oof.

Ist ja kein Mogeln. Ist immer eine Frage, was man mit dem PC treibt.
Es gibt eben viele Nutzer, bei denen die 56s eben reichen, oder ansonsten nichts machen, das die CPU so hoch auslastet.

Und dann kommen noch die Spiele, in denen die neuen 10X00K ganz gut aussehen, auch beim Verbrauch. Hier sind die 56s auch mehr als ausreichend. Da zu 99% der Zeit unter 125W verbraucht werden.
 
Ich finde die XT eine gute Sache.

Ja ihr habt recht, es bei der Nennung von Werten was All-Core und Single Core angeht besteht oft Aufklärungsbedarf.

Grundsätzlich finde ich XT und bei Intel die KS Modelle ne feine Sache. Blöd finde ich nur, dass diese immer erst später erscheinen, wenn die Leute ihre Systeme schon gebaut haben. Aber klar im Sinne der Fertigung ist das verständlich, dass die Perlen erst mal gesammelt werden müssen.


Was die Benchmarks angeht habt ihr auch recht, Cinebench ist 0 Aussagekräftig. (Okay sagen wir - bedingt)

Kann mich noch an die PCGH OC Tabelle erinnern welches Programm besser geeignet war OC Boost auszuloten.

Da kam Linpack Xtreme raus als bestes Programm aber das testet halt auch keiner....

Von dem her lieber Gaming-Performance dann weis man auch was man davon hat.

Rest ist für mich nur symbolischer natur.
 
Cinebench/Prime und co gehören für mich nicht in einem CPU Test. Zumindest nicht in einen Leistungstest.
Irgendwie aber trotzdem komisch. Während man bei den Grafikkarten den 720p Test bemängelt, da ja niemand in der Auflösung spielt, werden solche unrealistischen Programme wie Cinebench oder Prime95 gefordert/gefeiert. Wie auch immer.
Da finde ich den 4K Handbrake Test, als wirklich realen Test, bei weiten besser. Realistischer und fordernder als Cinebench.......und dauert länger als 56sek. :ugly::D.
 
Wie bitte? Ein R5 3600XT liegt im Cinebench Multi-Core auf dem Niveau eines R7 2700X!...:what:....dabei hat letzterer 2C/4T mehr...ich fühle mich grad echt mies...
Das geht mir beim 3600X und meinem 2700er genauso. Aber selbst der 3600 non-X schlägt meinen 2700er - in Spielen.

Kann ich verstehen- Wurde einem doch von einer gewissen Klientel unablässig eingeredet, dass die Kernanzahl alles sei und die CPU "zukunftssicher" machen würde... ;)

LG
Zero
 
Cinebench/Prime und co gehören für mich nicht in einem CPU Test. Zumindest nicht in einen Leistungstest.
Irgendwie aber trotzdem komisch. Während man bei den Grafikkarten den 720p Test bemängelt, da ja niemand in der Auflösung spielt, werden solche unrealistischen Programme wie Cinebench oder Prime95 gefordert/gefeiert. Wie auch immer.
Da finde ich den 4K Handbrake Test, als wirklich realen Test, bei weiten besser. Realistischer und fordernder als Cinebench.......und dauert länger als 56sek. :ugly::D.

jo aber der 720p Test zeigt das CPU Limit bei Games ohne das die GPU den Wert beeinflusst.

Hat PCGH schon sauber erklärt. Von dem her ist das kein Kritikpunkt.

So rein von der Logik her muss die CPU nicht mehr berechnen wenn du die Auflösung änderst.
Auflösung und Grafik ist GPU Job.

Das Level ansich und die Berechnungen - CPU Job.
 
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Der 3600XT hat in CB20 den selben Multiscore wie mein 1700@4Ghz und im Singlecore ist er ca. 30% schneller. Da ich nur zocke und der Ryzen 3000 Refresh das höchste für die X370 Plattform sein wird, wäre das doch ein nettes Upgrade für den Spiele PC!
 
Ist ja kein Mogeln. Ist immer eine Frage, was man mit dem PC treibt.
Es gibt eben viele Nutzer, bei denen die 56s eben reichen, oder ansonsten nichts machen, das die CPU so hoch auslastet.

Und dann kommen noch die Spiele, in denen die neuen 10X00K ganz gut aussehen, auch beim Verbrauch. Hier sind die 56s auch mehr als ausreichend. Da zu 99% der Zeit unter 125W verbraucht werden.

Deswegen schreibe ich ja auch nur von Cinebench und Workloads, nicht von Spielen ;)
Dass der 10900K da, ungeachtet des begrenzten Turbos, extrem schnell ist, steht mMn nicht zur Diskussion.


Cinebench/Prime und co gehören für mich nicht in einem CPU Test. Zumindest nicht in einen Leistungstest.
Irgendwie aber trotzdem komisch. Während man bei den Grafikkarten den 720p Test bemängelt, da ja niemand in der Auflösung spielt, werden solche unrealistischen Programme wie Cinebench oder Prime95 gefordert/gefeiert. Wie auch immer.
Da finde ich den 4K Handbrake Test, als wirklich realen Test, bei weiten besser. Realistischer und fordernder als Cinebench.......und dauert länger als 56sek. :ugly::D.

Die Tatsache, dass Cinebench vergleichsweise schnell geht, ist wahrscheinlich der Grund, warum der so gerne als Benchmark genutzt wird.
Es macht es für den Enduser einfach, mal eben die Werte zu ermitteln, sei es als generelle Grundlage oder zum testen von Einfluss von OC und Ähnlichem.
 
@Deathmaschine

Es geht auch darum Ergebnisse bzw die Leistungen zu verifizieren, und vergleichbar zu machen.
Ist halt einfach nur ein Klick.

Mit handbrake müsste man erst die richtige Version laden, dann passendes source video, Einstellungen richtig wählen...

Es gibt natürlich auch paar x265 oder x264 benchmarks. Aber teils auch nicht ganz aktuell.
 
Ich weiß nicht wovon du redest. meine CPU boostet immer auf 4,2Ghz AllCore, du hast wohl ein Montagsmodell erwischt.
 
@Deathmaschine

Es geht auch darum Ergebnisse bzw die Leistungen zu verifizieren, und vergleichbar zu machen.
Ist halt einfach nur ein Klick.

Mit handbrake müsste man erst die richtige Version laden, dann passendes source video, Einstellungen richtig wählen...

Es gibt natürlich auch paar x265 oder x264 benchmarks. Aber teils auch nicht ganz aktuell.

Beim PCGH Test steht doch alles dabei. Da wird sich mancher wundern was seine oc Einstellungen wert sind und das die Werte von PCGH gar nicht so leicht zu toppen sind ;).
HB+.PNG

Wer es testen will.
Jellyfish Bitrate Test Files
 
HEVC encoding of a 30 second clip
Zum Glück für den 10900K geht der clip nur 30 Sekunden bei 120 Sekunden würde er wohl gegen unten durchgereicht werden.

Wie gut das du den PCGH Testaufbau liest:
Jeder Benchmark-Durchlauf wird mindestens drei Mal wiederholt. In den Index eingetragen wird der Durchschnittswert aus allen drei Durchläufen. Wir behalten uns vor, Messungen, die aus der Reihe tanzen, zu ignorieren. Die Auflösung für die Spiele beträgt 1.280 x 720 Pixel (720p), die Details sind in der Regel auf der höchsten Stufe, wir verzichten allerdings auf (MS)AA. Die TDP der einzelnen CPUs ist gelockt; ebenso wie der verbaute Arbeitsspeicher belassen wir die Hardware innerhalb der Hersteller-Spezifikation.
Der 10900k wird mit festen 125W TDP Lock betrieben. Dazu dauert das Rendern doch bereits über 160s also deutlich über den Boostzeitraum. Der wird daher kaum noch nach unten gereicht.
 
Wie gut das du den PCGH Testaufbau liest:

Der 10900k wird mit festen 125W TDP Lock betrieben. Dazu dauert das Rendern doch bereits über 160s also deutlich über den Boostzeitraum. Der wird daher kaum noch nach unten gereicht.

Es kommt eben auch darauf an wie viel Pause zwischen den Durchläufen liegt.

Hier exemplarisch dargestellt anhand eines bzw. dreier Cinebench Durchläufe.

Und die 120 Sekunden habe ich ebenfalls exemplarisch in den Raum geworfen hätte ebenso gut 360 Sekunden oder 30 Minuten schreiben können.

Der einte Wert in der Tabelle ist aber unlocked.

10900k 30s.png 10900k 2s.png
 
Es kommt eben auch darauf an wie viel Pause zwischen den Durchläufen liegt.

Hier exemplarisch dargestellt anhand eines bzw. dreier Cinebench Durchläufe.

Und die 120 Sekunden habe ich ebenfalls exemplarisch in den Raum geworfen hätte ebenso gut 360 Sekunden oder 30 Minuten schreiben können.

Der einte Wert in der Tabelle ist aber unlocked.

Anhang anzeigen 1090671Anhang anzeigen 1090672

Du müsstest mir mal bitte Erläutern was du damit genau sagen willst.
Ein TDP gelockter 10900k sollte zu keinem Zeitpunkt 125W überschreiten dürfen, er darf lediglich im Powerbudget boosten wie er will solange er nicht über die TDP Limits rutscht. Daher spielt die Dauer für den Test auch keine Rolle mehr.
Deshalb kann sich auch der normal boostende 10900k nicht mehr wesentlich verschlechtern. Aber selbst dann ist auf weiter Flur niemand mehr da wird also wenig passieren.
Das der unlocked 10900k zuerst in der Tabelle auftaucht ist doch auch zu erwarten, schließlich ist er schneller mit dem Bench durch.
 
HEVC encoding of a 30 second clip
Zum Glück für den 10900K geht der clip nur 30 Sekunden bei 120 Sekunden würde er wohl gegen unten durchgereicht werden.
Für den deine CPU eben mal 300sek für das encoding brauchen würde. Und genau darum gehts.
Selbst ein TR 3970X braucht für den 30sek Clip über die doppelte Zeit..64.1sek. um den zu verarbeiten.
 
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