Wie dem auch sein. Fest steht doch erstmal eins. Wenn man genau JETZT eine Karte braucht, dann kauft man sich je nach Budget die 5850, oder die 5870. Es spricht meiner Meinung nach nichts mehr dafür sich eine GTX285 zu holen. Allerdings auch wirklich nur bis der GT 300 kommt. Dann wird es meiner Ansicht nach für nVidia immernoch schwer das P/L-Niveau von ATI mitzugehen, aber dass sie wieder die schnellste Karte bauen, daran gibt es keinen Zweifel. Ich glaube das Grundsatzproblem der Fanboys kommt zustande, weil hier 2 verschiedene Käuferschichten angesprochen werden. Eine 5850 ist eine absolut vernünftige Karte. Kein Zweifel. Sie bietet eine momentan ausreichende Leistung, hat nen super Verbrauch und nette Features. Klaro kommt hinu, dass sie DX11 fähig ist und zu einem sehr humanen Preis angeboten wird. ABER
nVidia wird im gegensatzt zu ATI mit ihrem Hgh-End Model nicht versuchen eine "vernünftige" Karte rauszubringen. Das Dingen soll schnell rechnen ohne Rücksicht auf Verluste. Verluste passt hier ganz gut, da wir auch auf Abwärme zusprechen kommen werden. Ergo ist es doch klar dass die beiden Anhänger immer wieder aneinander geraten. Die ATIler sind eher die vernünftigen Käufer und die nVidalisten interessiert das nicht. Deshalb ist es sehr ernüchternd, dass immer wieder rumgemault wird nach dem Motto:
Bla die neue HD ist enttäuschend und bla die neuen nVidias verbrauchen zu viel Strom. Jeder muss doch wissen zu welcher Sorte Mensch man gehört. Entweder ich kaufe Presibewusst und bekomme ein solides Produkt, oder ich hau auf die Kacke in jeder Hinsicht und gehe keine Kompromisse ein. Selbstverständlich rede ich jetzt nur von der High-End klasse.
Mich würde allerdings interessieren was nVidia im Mid-Range Bereich tun will. Ich sehe da momentan echt schwarz. Die "obere" Klasse der ATI's ist schon wirklich günstig zu erweben, mal schauen was Karten < 5850 so zu leisten im Stande sind. nVidia hingegen kann nicht überleben, indem sie nur High-End Karten verkaufen. Also bin ich mal gespannt was sie bei so einem teuren, großen Chip entgegenzusetzen haben.