Als würde ein Führungszeugnis irgendwas bedeuten. Ich bin immer dafür Chancen zum Beweisen zu geben statt sich wie die "Almans" immer an irgendwelchen Zertifikaten und Zeugnissen aufzuhängen die zu oft einfach nix aussagen.
Warum nicht Flüchtlingen die sich gut anstellen in ihren Sprachkursen und Interesse haben die Chance geben in den Beruf reinzuschnuppern.
Ich sehe das für gewöhnlich so ähnlich, aber eben nicht ganz. Ein Führungszeugnis kann für gewöhnlich nicht mies ausfallen, außer man hat absichtlich Mist veranstaltet und damit scheidet man für mich aus. Hält man sich an die üblichen Regeln, kann da eigentlich nichts negatives vermerkt sein. Die Person die dort dann für Angehörige zuständig ist, sollte mMn aber regeln befolgen können und nicht nach Laune entscheiden.
Ich gebe nichts auf Herkunft, Titel, Bildungsstand, oder Schichten, aber bei den Regeln des Miteinander gibt's mMn keine Ausnahmen.
Momentan arbeite ich mit einem Flüchtling der überhaupt keinen Hehl daraus macht, früher mehrere Menschen erschossen zu haben. Hier benimmt er sich aber gut, einfach weil er nicht zurück will. Egal wie nett und anständig er jetzt mir gegenüber wirkt, jemanden der so etwas auf dem Kerbholz hat, würde ich sicher nicht in einem Pflegeheim arbeiten sehen wollen.
Straftaten sind Straftaten und diejenigen die sie begehen, haben ihre Stärken eindeutig nicht im sozialen Bereich.
Zum eigentlichen Thema:
Mehr Pflegekräfte und besser bezahlte fände ich auch angebracht, jedoch wüsste ich nicht wie das gehen mag. Die Nachrichten zeigen auf, dass die soziale Schere immer größer wird bei denjenigen die sich so ein Heim nicht leisten können, oder wollen. Wenn die Kosten aber steigen, würde diese Schere noch weiter aufgehen. Irgendwie sehe ich da im Kapitalismus keine sinnvolle und zeitnahe Lösung.
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