Kann ich 2026 noch Zocken? Ein Problem, was sehr viele von uns 2026 betreffen wird erklärt

modx

Komplett-PC-Käufer(in)
Ich spreche hier ein Problem an, was sehr viele von uns in 2026 betreffen wird. Wenn ihr mit Sicherheit nächstes Jahr noch alles zocken können wollt und euer Rechner noch weiter starten soll, lohnt es sich zu lesen. Das ist auch keine Panikmache. Es geht um Secure Boot und die dafür benötigten Zertifikate, die sich in eurem UEFI befinden. Ich will hier nicht zu sehr ins Detail gehen aber ungefähr erklären, um was es geht und was ihr dagegen tun könnt.

Was ist Secure Boot und wofür brauche ich das?
Secure Boot ist ein Sicherheitsmechanismus, der dafür sorgt, dass nur vertrauenswürdige Software beim Starten eines Computers geladen wird. Kurz gesagt:
  • Schutz vor Schadsoftware beim Booten (z. B. Rootkits).
  • Verhindert unautorisierte Betriebssysteme oder manipulierte Bootloader.
  • Integrität der Firmware und des Betriebssystems wird geprüft.

Es geht also darum, dass dein Rechner nur sicheren, signierten Code beim Start ausführt.

Um jetzt festzustellen, ob ein Bootloader vertrauenswürdig ist, wird dieser mit einem Zertifikat abgeglichen, der im UEFI hinterlegt ist (Das ist auch der Grund, warum ich irgendwelche seltsamen Ali Express Mainboard niemals für sicherheitsrelevantes verwenden würde)

Welches Problem kommt jetzt in 2026 auf uns zu?
Als man Secure Boot im Jahre 2011 designt hat, wurde von Microsoft (auch anderen wie Fedora Linux usw.) ein Zertifikatskette erstellt. Das entscheidende Zertifikat in dieser Kette ist für uns Windows User ist die UEFI CA 2011. Diese ist nämlich nur 15 Jahre gültig und läuft nächstes Jahr ab. Auf dieses Problem wird seitens Microsoft seit Ende 2023 hingewiesen und es wurden auch Mainboard und Notebookhersteller informiert.
Nur so richtig darum gekümmert, haben sich viele nicht. So gibt es selbst aktuelle Plattformen, die auch nach dem Update auf das aktuellste BIOS immer noch die UEFI CA 2011 enthalten und nicht die neue UEFI CA 2023.

Was bedeutet das jetzt konkret?
Microsoft wird seine Bootloader ab Mai nächstes Jahr an der UEFI CA 2023 signieren. Denken wir uns also ein fiktives Windows 11 26H2 mit einem solchem Bootloader. Dies wird auf einem solchen System mit eingeschaltetem Secure Boot nicht mehr starten.

Kann ich Secure Boot einfach ausschalten?
Jein. Neben den Sicherheitsrisiken, die es sowieso mit sich bringt, benötigen viele aktuelle Spiele Secure Boot für ihre Anti-Cheat Mechanismen und funktionieren sonst nicht mehr. Des Weiteren funktioniert ohne Secure Boot auch kein TPM mehr. Wenn der Wiederherstellungsschlüssel nicht vorliegt, sind die Daten weg

Wird das ganze automatisch behoben?
Eher nicht. Nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen, wird das Problem automatisch behoben. Nach meinem aktuellen Kenntnisstand muss folgendes erfüllt sein.

  • UEFI & Secure Boot
    • Das Gerät muss UEFI-fähig sein.
    • Secure Boot muss aktiviert sein.
  • Gültiger KEK (Key Exchange Key)
    • Der KEK im UEFI muss noch gültig sein, sonst kann Windows keine neuen Signatur-Zertifikate installieren.
  • Windows-Version
    • Windows 10 Version 1809 oder neuer bzw. Windows 11.
    • System muss auf dem aktuellen Update-Stand sein, damit der Update-Mechanismus funktioniert.
  • Telemetrie / Diagnosedaten
    • Telemetrie muss auf vollständig stehen oder zumindest Microsoft Recommended Settings aktiv sein.
    • Ohne ausreichende Telemetrie meldet das System keine Schlüsselaktualisierung.
  • Internetverbindung & Windows Update aktiv
    • Windows Update muss aktiviert sein und das Gerät online sein, um die neuen Schlüssel herunterzuladen.
  • Administrationsrechte
    • Für die Installation neuer Secure Boot-Schlüssel braucht Windows Administratorrechte
Auf welchem Stand bin ich?
Um das zu prüfen, habe ich ein Powershell Skript geschrieben, was euch folgende Ausgabe in einer Ergebnisse.txt in C:\Temp abliegt. Diese Datei ist dann, wie folgt aufgebaut:

Bios Update erforderlich: Secure Boot Platform Key ist aktuell. Es ist kein Biosupdate erforderlich -> Das gebe ich hier so an, da die ideale Lösung ein Update seitens des Herstellers wäre, was viele Hersteller aber noch nicht haben oder niemals haben werden)
Secure Boot aktiv: True
Windows UEFI CA 2023 installiert: True
Microsoft Corporation KEK 2K CA 2023 installiert: True


Das Skript darf frei benutzt werden (wenn es bei jemandem gar nicht läuft, dann ist Secure Boot nicht aktiv. Auch manchen Mainboard läuft das Skript dann gar nicht, bei anderen läuft es und Secure Boot wird in der Ergebnisse.txt als inaktiv hinterlegt):


Code:
# --- Variablen ---
$OutputDir   = "C:\Temp"
$PkFile      = "$OutputDir\pk.auth"
$Ergebnisse  = "$OutputDir\Ergebnisse.txt"
$MinValidDate = Get-Date "2026-06-30"

# --- Schritt 1: Verzeichnis erstellen ---
if (-not (Test-Path -Path $OutputDir)) {
    New-Item -ItemType Directory -Path $OutputDir -Force | Out-Null
    Write-Host "Verzeichnis $OutputDir wurde erstellt."
}

# --- Schritt 2: PK exportieren ---
try {
    Get-SecureBootUEFI -Name PK -OutputFilePath $PkFile -ErrorAction Stop
    Write-Host "PK erfolgreich exportiert nach: $PkFile"
} catch {
    Write-Error "Fehler beim Export des PK: $_"
    exit
}

# --- Schritt 3: Ablaufdatum direkt aus pk.auth prüfen (Skript1 Logik) ---
$PkAktuell = $false
try {
    $content = Get-Content $PkFile -Raw
    $matches = [regex]::Matches($content, '\d{12}Z')

    if ($matches.Count -ge 2) {
        $notAfterStr  = $matches[1].Value
        $NotAfter = [datetime]::ParseExact($notAfterStr, "yyMMddHHmmssZ", $null, [System.Globalization.DateTimeStyles]::AssumeUniversal)

        if ($NotAfter -ge $MinValidDate) {
            $PkAktuell = $true
        }
    }
} catch {
    Write-Warning "Fehler beim Auslesen der Zeitstempel aus pk.auth: $_"
}

# --- Schritt 4: Secure Boot aktiv? (Skript2) ---
$SecureBootAktiv = Confirm-SecureBootUEFI

# --- Schritt 5: Windows UEFI CA 2023 in DB? (Skript3) ---
$WinUefiCa2023 = (((Get-SecureBootUEFI db).bytes | ForEach-Object { [char]$_ }) -join '') -match "Windows UEFI CA 2023"

# --- Schritt 6: Microsoft KEK 2K CA 2023? (Skript4) ---
$MsKek2k2023 = (((Get-SecureBootUEFI kek).bytes | ForEach-Object { [char]$_ }) -join '') -match "Microsoft Corporation KEK 2K CA 2023"

# --- Ergebnisse schreiben ---
$lines = @()

if ($PkAktuell -and $SecureBootAktiv) {
    $lines += "Bios Update erforderlich: Secure Boot Platform Key ist aktuell. Es ist kein Biosupdate erforderlich"
} else {
    $lines += "Bios Update erforderlich: Secure Boot Platform Key ist nicht aktuell. Es ist ein Biosupdate erforderlich"
}

$lines += "Secure Boot aktiv: $SecureBootAktiv"
$lines += "Windows UEFI CA 2023 installiert: $WinUefiCa2023"
$lines += "Microsoft Corporation KEK 2K CA 2023 installiert: $MsKek2k2023"

Set-Content -Path $Ergebnisse -Value $lines
Write-Host "Ergebnisse in $Ergebnisse geschrieben."


Was kann ich tun, wenn mein Mainboard / Notebookhersteller kein passendes Update bringt und ich das Update nicht per Windows Update bekomme?
Auch dafür gibt es Möglichkeiten. Wenn die Resonanz auf meinen Beitrag entsprechend ist, werde ich darauf weiter eingehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Pack Dein Script bitte in Code-Tags, ansonsten wird es durch die automatische Erstellung von Smileys eventuell zerstört.

1760107478180.png
 
Die PCs starten auch nach Ablauf des Zertifikats....
Nur sind sie dann halt "unsicher" und erhalten wahrscheinlich keine weiteren Sicherheits-updates.


Kein Grund zur Panik.
 
Ich hatte bereits zum Zertifikatsproblem im Juni einen Kommentar bei Born verfasst, der auch in den Hauptartikel übernommen wurde. Ich stehe beruflich auch mit einem OEM in Kontakt und die sind sich da selbst nicht so sicher. Kannst du deine Aussage sicher verifizieren? Ich bin damit seit Wochen beschäftigt.
 
Ich hatte bereits zum Zertifikatsproblem im Juni einen Kommentar bei Born verfasst, der auch in den Hauptartikel übernommen wurde.
Wo das? ^^

Kannst du deine Aussage sicher verifizieren?
Natürlich nicht!
Da verlasse ich mich ganz auf Dr. Sommer Born und andere kompetente Medien ;)

Wer oder was ist Born?
Du kennst Born nicht? :what:
Im Laufe eines Windows-Lebens stolpert man doch mindestens einmal über diese Seite.
 
Wird das ganze automatisch behoben?
Eher nicht. Nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen, wird das Problem automatisch behoben.

If you use a Windows 10 or Windows 11 device that runs Home, Pro or Education edition, and you get updates automatically from Microsoft (like most people do), then yes—this is applicable for your device.

The good news is that the new 2023 certificates will be delivered to your device through regular Windows Update channels. For most users, no action is needed.
Was stimmt nun?


Ich gehe einfach mal davon aus, dass auch dieses Mal das Ende aller Tage ausbleiben wird.
Wer oder was ist Born?
Ein Senfhersteller.
 
Wo das? ^^


Natürlich nicht!
Da verlasse ich mich ganz auf Dr. Sommer Born und andere kompetente Medien ;)


Du kennst Born nicht? :what:
Im Laufe eines Windows-Lebens stolpert man doch mindestens einmal über diese Seite.


Zu "Wo das?:
Im Juni, gab es ein artverwandtes Problem. Microsoft hatte per Update eine Zertifikatskette zurückgezogen und Born hatte einen Beitrag dazu gemacht, dass das Update auf älteren Fujitsu Rechnern zur Zerstörung der Zertifikate im UEFI führt und die Rechner danach nicht mehr booten und Bitlocker "defekt" ist. Ich hatte damals ergänzt, dass auch viele ganz aktuelle Clevo Barebons betroffen sind und eine Liste mit Geräten zur Verfügung gestellt. Diese Sache hat mich dann sehr hellhörig werden lassen und es war der Anlass dazu, mich tiefer mit der Sache zu beschäftigen.


Zu "Natürlich nicht":
Beiden Publikationen vertraue ich in meiner täglichen Arbeit auch und ich vermute, dass auch seitens Microsoft wieder unterschiedliches in Umlauf ist ABER:

Besonders dieser Artikel von Microsoft, der sich an IT Admins richtet und gleichzeitig meine zweite Quellenangabe ist, erklärt vieles:

https://support.microsoft.com/en-gb...-updates-e2b43f9f-b424-42df-bc6a-8476db65ab2f

ich zitieren hier aus Microsoft Artikeln:

"Important When the 2011 CAs expire, Windows devices that do not have new 2023 certificates can no longer receive security fixes for pre-boot components compromising Windows boot security"

und hier aus meiner sicht noch wichtiger:

"To maintain Secure Boot functionality, all Windows devices must be updated to use the 2023 certificates before the 2011 certificates expire."

Quellen:



Das alles stützt für mich meine Annahme. Auch die logische Überlehung wie eine zertifikatsbasierte Verifizierung eines Bootloaders überhaupt geschehen kann, läss mich zu diesem Schluss kommen lassen.

Was stimmt nun?


Ich gehe einfach mal davon aus, dass auch dieses Mal das Ende aller Tage ausbleiben wird.

Ein Senfhersteller.



Was stimmt nun? Beides. Für den absoluten Standarduser, wird das, solange sein OEM ein halbwegs vernündtiges UEFI hat wohl automatisch funktionieren. Weil der absolute Standarduser (der zwar die Mehrheit der Windows User aber sicher nicht die Mehrheit in diesem Forum darstellt) folgendes erfüllt: Diagnosedaten sind vollständig an

in diesem Artikel ist genau beschrieben, was gemacht werden muss, wenn man von diesem Standard abweicht: https://support.microsoft.com/en-gb...-updates-e2b43f9f-b424-42df-bc6a-8476db65ab2f

Der Artikel richtet sich an Unternehmen. Aber jeder User, der Diagnosedaten abschaltet oder Tools wie Antispy oder O&O oder sonst irgendwas in der Richtung benutzt, weicht ja genau in der Form von Standard ab, wie es ein Unternehmen durch Gruppenrichtlinien usw. auch tut. Denn, was die Tools oder die manuellen Einstellungen machen, ist genau das gleiche, was wir in Unternehmensumgebungen auch machen. Nur automatisieren wir es eben.

In einem weiteren Artikel beschreibt Microsoft, wie man die eigene Umgebung vorbereiten kann und schlägt vor an einzelnen Rechnern einer Umgebung manuell zu testen. Auch wird darauf hingwiesen vorher unbedingt die Bitlocker Schlüssel zu sichern. Dieses Vorgehen habe ich bereits an mehreren Rechnern unterschiedlichen Alters durchgeführt. Es fixt zwar nur die CA, nicht den PK und auch nicht die KEK aber es reicht um vor den Secure Bootproblemen nächstes Jahr befreit zu sein.

  • Apply the February 2024 (or later) security update.
  • Open a PowerShell console and ensure that PowerShell is running as an administrator before running the following commands:
    1. Set the registry key to Set-ItemProperty -Path “HKLM:\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\SecureBoot” -Name “AvailableUpdates” -Value 0x40
    2. Run the following scheduled task as Start-ScheduledTask -TaskName “\Microsoft\Windows\PI\Secure-Boot-Update”
  • Reboot the machine twice after running these commands to confirm that the machine is booting with the updated DB.


    Quelle: https://techcommunity.microsoft.com...g/updating-microsoft-secure-boot-keys/4055324




Ich wäre froh darüber, ich behalte unrecht, denn wir machen uns für unsere Kunden gerade sehr viel Arbeit und privat habe ich das Problem ebenfalls bereits an sehr vielen Rechnern gelöst. Ich kann meine dienstliche wie private Zeit sehr gut für andere Dinge gebrauchen. Aber ich sehe die Sache kritisch und wert dafür im Detail beleuchtet zu werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also verteilt Microsoft die neuen Zertifikate seit Februar 24, aber traut sie sich noch nicht zu installieren :D

Ich habe einen Arbeits-PC, bei dem Secure Boot aktiv ist. Hab dort mal mit PowerShell die CA und KEK geprüft, sind beide noch nicht aktualisiert.

Seh das relaxt, in dem verbleibendem Jahr stößt entweder MS die Installation der neuen Zertikate an oder ich muss es halt manuell machen.
 
  • Telemetrie / Diagnosedaten
    • Telemetrie muss auf vollständig stehen oder zumindest Microsoft Recommended Settings aktiv sein.
    • Ohne ausreichende Telemetrie meldet das System keine Schlüsselaktualisierung.

Ich finde das ein bisschen unglücklich geschrieben, eventuell solltest du den Absatz mit dem Update per Windows ausklammern, nicht das noch einer auf die Idee kommt die Telemetrie "muss" an sein - wenn man ein Bios update macht :D

Zum Thema selbst:
Ich hab ein bis zwei YouTube Videos halbwegs angesehen und halte das für übertriebene Panikmache.

Hier mal als Beispiel mein 8 Jahre altes B350 Board:

True.png

Ob das Update jetzt per Bios kam oder per Windows ( was ich ausschließen würde ) kann ich nicht 100 % sagen, aber mein Ubuntu hat vor ca. 2 Monaten mit dem eingebauten Firmware updater einige Keys erneuert. Da Microsoft Canonical's bootloader signiert kann es sein das das Update von dort kam.

Wie auch immer, wenn selbst 8 Jahre alte Boards die Updates bekommen, wie groß ist das Problem dann wirklich? Ich müsste mal nen altes Z77 oder AM3+ Board hier in Betrieb nehmen, nen Ubuntu draufspielen, eine Windows 10 SSD dranhängen und schauen was dein Script dann ausgibt. Denn da kannst du 100 % sicher sein das das Update nicht durch ein Bios Update gekommen ist :P

Achja, Born kenne ich auch nicht ;D Semper Video, Deskmoder und das alte Winfuture ( in der Zeit von 2005 - 2010 ) wenn es um Windows kram geht, den Rest kannste in Knipp schieben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich finde das ein bisschen unglücklich geschrieben, eventuell solltest du den Absatz mit dem Update per Windows ausklammern, nicht das noch einer auf die Idee kommt die Telemetrie "muss" an sein - wenn man ein Bios update macht :D

Zum Thema selbst:
Ich hab ein bis zwei YouTube Videos halbwegs angesehen und halte das für übertriebene Panikmache.

Hier mal als Beispiel mein 8 Jahre altes B350 Board:

Anhang anzeigen 1505937

Ob das Update jetzt per Bios kam oder per Windows ( was ich ausschließen würde ) kann ich nicht 100 % sagen, aber mein Ubuntu hat vor ca. 2 Monaten mit dem eingebauten Firmware updater einige Keys erneuert. Da Microsoft Canonical's bootloader signiert kann es sein das das Update von dort kam.

Wie auch immer, wenn selbst 8 Jahre alte Boards die Updates bekommen, wie groß ist das Problem dann wirklich? Ich müsste mal nen altes Z77 oder AM3+ Board hier in Betrieb nehmen, nen Ubuntu draufspielen, eine Windows 10 SSD dranhängen und schauen was dein Script dann ausgibt. Denn da kannst du 100 % sicher sein das das Update nicht durch ein Bios Update gekommen ist :P

Achja, Born kenne ich auch nicht ;D Semper Video, Deskmoder und das alte Winfuture ( in der Zeit von 2005 - 2010 ) wenn es um Windows kram geht, den Rest kannste in Knipp schieben.

Danke für deinen Test. Mein B350 Gaming Pro Carbon zum Beispiel, war alles veraltet, auch mit neuestem Bios. Ich habe dann noch etwa 15 Gaming Rechner im Überblick mit unterschiedlichen Ergebnissen. Chipsätze B450, B550, X470, X570, Z690, Z790 und X670E. Es gab aber bis auf ein Board immer nur zwei Ergebnisse. Entweder es war sowohl vor, als auch nach Biosupdate nichts aktuell oder es war schon aktuell. Hersteller quer durch die Bank.
Dann habe ich berufliche einige hundert Clevo basierte Rechner im Blick und da kann ich dir sagen, sieht es ganz düster aus. 2021 bis 2025 ausgeliefert fast alles veraltet.

jetzt muss man sagen, dass ich nur mit Pro Usern oder eben mit Rechnen in Firmenumgebungen zu tun habe. Für mich ist es selbstvertändlich "nach Hause Telefonieren" Funktionen abzuschalten und auch in Firmenumgebungen, ist das normal. Ich und meine Bubble haben das schon immer so gemacht und seit der DSGVO ist das noch übliche als vorher. Wir haben teilweise auch mit dem katholischen Datenschutzgesetz zu tun, was dann noch strenger ist. Vielleicht benutzen heute ja doch mehr User, Windows out of the box, wie ich das in meiner Bubble wahrnehme.

Und zu deinem Kommentar mit Born. Ich schätze deskmodder und früher war ich auch viel auf Winfuture unterwegs aber in der beruflichen IT ist Born eine Instanz. Ungefähr wie Franky. Das kennt jeder ITler und das gehört praktisch zur täglichen Lektüre.
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke für deinen Test. Mein B350 Gaming Pro Carbon zum Beispiel, war alles veraltet, auch mit neuestem Bios.

Msi, Teufel, Weihwasser ... du kennst die Geschichte :D Firma #1 wenn es ums Finger weglassen geht.

Ich habe dann noch etwa 15 Gaming Rechner im Überblick mit unterschiedlichen Ergebnissen. Chipsätze B450, B550, X470, X570, Z690, Z790 und X670E.
Es gab aber bis auf ein Board immer nur zwei Ergebnisse. Entweder es war sowohl vor, als auch nach Biosupdate nichts aktuell oder es war schon aktuell. Hersteller quer durch die Bank.

Quer durch die Bank wundert mich doch sehr, ich wäre zumindest davon ausgegangen das es Plattform- und Herstellerübergreifend konsistent ist z.B. das alle Asus AMD Boards aktuell sein sollten.

Dann habe ich berufliche einige hundert Clevo basierte Rechner im Blick und da kann ich dir sagen, sieht es ganz düster aus. 2021 bis 2025 ausgeliefert fast alles veraltet.

Den ganzen Müll hab ich, Hauptberuflich, hinter mir. Jetzt schreibe ich nur noch Evaluierungsberichte. Von den ganzen gottlosen OEMs waren mir die HP Elitedesk mini immer am liebsten. Die Kisten die z.B. mit einem AMD PRO A10-9700E ausgeliefert wurden unterstützen mit neueren Bios Versionen Bristol Ridge bis Zen3 alle APUs mit einem Bios. Hat mich echt positiv überrascht.

jetzt muss man sagen, dass ich nur mit Pro Usern oder eben mit Rechnen in Firmenumgebungen zu tun habe. Für mich ist es selbstvertändlich "nach Hause Telefonieren" Funktionen abzuschalten und auch in Firmenumgebungen, ist das normal.

Damals hab ich bei einem großen Bauunternehmen in Niedersachen gearbeitet, wir waren in der IT zu dritt bei ca. 250 Bildschirmarbeitsplätzen. Irgendwann haben die da angefangen bei dem örtlichen IT Unternehmen Bürorechner einzukaufen, vor Ort gefertigt aus retailhardware ( beim umstieg von 7 auf 10 ). Waren alles 0815 Kisten, 256 GB SSD - Gigabyte matx mobos - i5 8400 - 8 gb ram ... aber alles in allem besser als das was du beim OEM bekommst. Und für uns waren das weniger Kopfschmerzen :D
 
Jetzt kommt die Nummer hoch. Es hat bisher übrigens immer noch auf keinem Firmen PC, den ich im Controlling hab, automatisch funktioniert und es gibt immer noch für eine Vielzahl von Mainboard und Laptops keine Firmwareupdates, die die neuen Zertifikate enthalten. Etwas zurückgerudert ist Microsoft bei "bootet nicht mehr". Die Aussagen sind aber auf unterschiedlichen Microsoft-Kanälen immer noch unterschiedlich und unpräzise. Zusammengefasst ließ es sich jetzt wie "wir behalten uns vor, dass es nach irgendeinem Update nicht mehr geht. Kümmert euch besser mal darum". Wenn der Hersteller kein Biosupdate bringt / hat ist die einzig zuverlässige Methode, die ich bisher gesehen habe immer noch:

  • Apply the February 2024 (or later) security update.
  • Open a PowerShell console and ensure that PowerShell is running as an administrator before running the following commands:
    1. Set the registry key to Set-ItemProperty -Path “HKLM:\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\SecureBoot” -Name “AvailableUpdates” -Value 0x40
    2. Run the following scheduled task as Start-ScheduledTask -TaskName “\Microsoft\Windows\PI\Secure-Boot-Update”
  • Reboot the machine twice after running these commands to confirm that the machine is booting with the updated DB.

Wenn ein Biosupdate gemacht wird und Bitlocker aktiv ist, unbedingt den Recovery Key parat halten!
 
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