Pflegenotstand und was auf uns zukommt

Du unterstellst also einem gesamten Kulturkreis, dass sie sich nicht um pflegebedürftige Menschen kümmern?

Wenn man anderen unterstellt nicht die geringste Ahnung zu haben, dann sollte man zumindest mit gutem Beispiel vorangehen und genau lesen, was derjenige geschrieben hat. Ich zitiere mich: "das ein Großteil jener Immigranten einen schlecht bezahlen, anstrengenden und durchaus auch ekelhaften Job machen will"

Unabhängig davon ist es wahrlich keine Raketenwissenschaft, das Menschen psychologisch - sowohl aus biologischen als auch aus soziologischen Gründen - sogenannte Ingroup-Preferänzen besitzen. Menschen identifizieren sich mehr mit anderen Menschen die Ihnen ähnlicher sind. Das dies das Interesse an einem Arbeitsfeld verringert, das voraussetzt sozial gegenüber der demographischen Menschengruppe eingestellt zu sein, sollte dabei nicht verwunderlich sein. Insbesondere wenn jene demographische Gruppe aus kulturellen und religiösen Gründen überdurchschnittlich stark ausgeprägte Ingroup-Preferänzen besitzt. Hier setzt dann natürlich deine Aussage an, das ich "nicht die geringste Ahnung habe, wie das Leben dort funktioniert". Einfach mal ins Blaue raten, nicht? Dumm nur, das ich durchaus Ahnung davon habe, da ich mich aus verschiedensten Gründen damit auseinandersetzen musste und auch - vermutlich im Gegensatz zu dir - deren religiöses Buch komplett gelesen habe.


Und nein, eine Erhöhung der Geburtenrate allein wird das Problem nicht lösen. Es ist aber eine Voraussetzung solange wir noch keine Roboter besitzen die Altenpfleger ersetzen können.
 
Aha, weil du also deren religiöses Buch gelesen hast, verstehst du also alles, was dort passiert?
Mir zeigt es erneut, dass du nicht den Schatten von einem Plan hast, was da überhaupt abläuft

Und jetzt erkläre mir noch mal, wie die Erhöhung der Geburtenrate das Problem verringern kann?

In diesem Land wird alles für die Automobilindustrie getan und das Auto hat immer Vorrang.
Der Mensch ist da nur zweite Wahl und der Mensch, der nicht produktiv ist, hat schon mal gar nichts zu melden.

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Aha, weil du also deren religiöses Buch gelesen hast, verstehst du also alles, was dort passiert?
Mir zeigt es erneut, dass du nicht den Schatten von einem Plan hast, was da überhaupt abläuft


Mir zeigt es lediglich, das du nicht dazu in der Lage und/oder gewillt bist abseits von schwarz und weiß zu denken. Abermals behauptest du, das ich in einem Absolutum argumentiert habe. Zuerst behauptest du, ich unterstelle einen gesamten Kulturkreis, wenn ich rhetorisch deutlich differenziert (=Großteil) habe. Jetzt behauptest du abermals ich verstehe einen gesamten Kulturkreis obwohl ich abermals deutlich differenziert (=überdurchschnittlich stark ausgeprägt) habe.

Damit disqualifizierst du dich leider von jeglicher Diskussion, wenn es schon am Leseverständnis - entweder aufgrund von Inkompetenz oder schlichtem Desinteresse an einem Andersdenken - mangelt.
 
Generell gibt es in Deutschland in einer Vielzahl von Fachgebieten der Medizin ein extremen Mangel.
Wartezeit bei internisten minimum 4 Wochen, da geht einem das Herz auf.
Bei psychischen Problemen ist es noch schlimmer, psychiater und psychologen haben z.t. Wartezeiten von über 8 Wochen, da freut sich der Depressive.
Das Problem betrifft keinesfalls nur die Pflege. Sobald man eine Krankheit hat, welche nicht vom Hausarzt behandelt werden kann und eine langere Therapie bei einem Facharzt braucht, hat gelinde gesagt ein Riesenproblem.
 
Das Interesse am Arztberuf nimmt ab und diejenigen die es machen zieht es oft ins Ausland. Da Umverteilung immer mehr zur Devise zu werden scheint wird das nicht besser werden...
 
Das Interesse am Arztberuf nimmt ab und diejenigen die es machen zieht es oft ins Ausland. Da Umverteilung immer mehr zur Devise zu werden scheint wird das nicht besser werden...

Nein das ist faktisch nicht richtig da es ein Vielfaches der Bewerber für das Medizinstudium gibt als freie Studienplätze. Das Problem ist einfach das die Kapazitäten für das Medizinstudium zu gering sind, in der gleichen Zeit aktuell mehr Ärzte in Rente gehen als neue dazukommen und drittens die Ungleichverteilung von Stadt-Land. In Städten hat man deutlich bessere Chancen schneller ein Termin beim Facharzt zu bekommen.

Pflegeberufe trifft es dabei noch ein Stück härter, da je nach Schätzung 20-80.000 Kräfte hier schlicht fehlen, also der Arbeitsmarkt sie gar nicht her gibt. Dazu das Problem das durch den Mangel die Löhne nicht steigen, was natürlich den Beruf als solches nicht attraktiver macht. Welcher junge Mensch lernt denn freiwillig so ein anstrengenden und fordernden Beruf wenn du als Aussicht in der Regel bei ner Privatklinik so um die 2,4K Brutto verdienst und als Pflegedienstleister vielleicht mal an die 3K? Dazu ständiger Wochenend- und eventueller Nachtdienst und ne Ausbildung in der man schon wenig bekommt.

Da würde ich meinem Kind halt auch raten lieber was kaufmännisches zu lernen (okay vielleicht nicht Einzelhandel). Da hat man geregelte Arbeitszeiten, steigt wenn man gut ist schon mit 2,5K und mehr ein und hat durch Weiterbildungen die Chance schnell deutlich mehr zu verdienen. Oder man studiert gleich.
 
Ohne die Leuten aus dem Ausland wäre längst schon alles im Arsch

Aber die sind auch schon älter geworden
und die aus osteuropa machen jetzt ein großem Bogen um Deutschland
 
Wieso sollte die kommen?

Die gehen in die Schweiz,Niederlande und in skandinavischen Ländern.


Deutschland will jetzt mehr aus den Balkanländern,afrika Asien und mittlere Osten abwerben.

Also aus sehr wirtschaftsschwache Ländern.
 
Denkst du die Niederländer und Schweizer werben nicht in deren heimatländern ab ?


Kriegen auch dort ihr Aufenthalt


Bessere Bezahlung und viel weniger Belastung
 
Warte erstmal ab, was unser neuer Gesundheitsminister

einführen wird,

als ehemaliger Pharmalobbyist dürfte er

die Verbraucherinteressen nicht so hoch einstufen :ugly:
 
Spahn war ja auch schon als Staatssekretär im Finanzministerium nebenbei noch in einer Firma beteiligt, die eine Steuersoftware für Finanzunternehmen anbietet.
Also alles reiner Zufall. :D
 
Spahn war ja auch schon als Staatssekretär im Finanzministerium nebenbei noch in einer Firma beteiligt, die eine Steuersoftware für Finanzunternehmen anbietet.
Also alles reiner Zufall. :D

Naja was soll man sagen..vlt wollen die "mehrheit" ja so
Wen ich so schaue...was die Bevölkerung in Schweden verlangen und bekommen.


Hofft mal das viele billige Pflgekräfte aus den Balkanländern, Mittlere Osten, Afrika und Asien kommen,
bei unsere Eltern wird es richtig Engpässe geben und für uns später ist sowieso Sense.^^

Ist sowieso schon alles zuspät.
in Schweden wird mit steuern finanziert die Altenheime.. die Kommunen sind dafür verantwortlich,
hier sind schon viele Privat Altenheime vorhanden... dahinter stecken Unternehmen/Investoren die daraus 2 stellige Rendite rausqeutschen auf kosten der Mitarbeiter und Gute Pflege.

Man hat denen die Tür geöffnet..wie soll man das alles rückgängig machen^^

Hauptsache auf Stimmenfang gehen wie man den Schwächeren noch mehr wegnehmt ,
anscheint interessieren sich die meisten hierfür.
 
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